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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

# 947

7
21.03.11 19:55
Es hat den Anschein, als ob die versammelten Feuerwehrmänner in Fukushima nicht mal genau wissen, was da heute morgen in den Blöcken 2 und 3 so stark gequalmt hat. Sie richten, unten stehend, ihren Spritzstrahl nach oben. Der Strahl fällt dann in parabolischer Bahn von oben auf den Schrotthaufen und versickert irgendwo.

Dampft da nun Wasser? Dampfen da Brennstäbe? Oder schmilzt gar das Reaktordruckgefäß? MMn ist dieses Feuerwehr-Kur ein dilettantisches Stochern im nuklearen Nebel.
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permanent:

Rising Gas Prices Eating Into Shopping Budgets

4
21.03.11 20:32
Rising Gas Prices Eating Into Shopping Budgets
RETAIL, CUSTOMERS, PRODUCTS, GAS, GAS PRICES, SHOPPERS, BUDGETS, SHOPPING BUDGETS, RETAILERS, AMERICA'S RESEARCH GROUP, SURVEY, CONSUMER SPENDING, ECONOMY,
Reuters
| 21 Mar 2011 | 02:28 PM ET

Shoppers plan to wait until next year and beyond to spend generously again, a survey on Monday showed, in an early sign that rising gasoline prices could make the spring selling season tough for retailers.

 

About three-quarters of Americans surveyed by America's Research Group said they were shopping less due to rising gas prices, with more than 62 percent of the participants planning to spend generously only next year or beyond.

Consumer spending accounts for about two-thirds of the U.S. economy.

"The American shopper was extremely cautious before. And now I'd say they are extremely worried," said Britt Beemer, president of America's Research Group.

"What we are going to see happen is that consumers will try and cut back on all discretionary purchases, until finally they are going to have to make a decision at some point what do I really have to give up?" Beemer said.

The national average for a gallon of self-serve, regular gasoline was $3.57 on March 18, according to the Lundberg Survey of about 2,500 gas stations. The current average price is nearly 76 cents above the year-ago level.

Rising gas prices are their biggest concern about the U.S. economy right now, a whopping 62 percent of those who participated in the survey said. Less than 15 percent worried about high unemployment and government spending too.

Despite some recent positive signs for the U.S. economy including data showing a fall in claims for new unemployment benefits and improving factory activity in the country's Mid-Atlantic region, many Americans are still worried about the health of the world's largest economy.

More than 68 percent of Americans who participated in the survey said they did not think that the U.S. economy was back on track.

This spring, more Americans plan to stretch their dollars by shopping at discount chains rather than the pricier department stores and specialty chains, the survey showed, with 753 out of 1,000 survey participants picking discounters as potential shopping destinations for spring.

Even at the lower end, there will be intense competition, Beemer warned.

"Wal-Mart has a new enemy called the dollar stores," Beemer said, adding that dollar stores could win more customers as they offer more grocery.

The telephone survey, using questions asked by Reuters, was conducted March 8-15 and has an error factor of plus or minus 3.8 percent.

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geldsackfrank.:

mir

3
21.03.11 20:34
tun nur die Leute vor Ort leid...
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Kicky:

Union Investment schliesst UniImmo Global

7
21.03.11 20:57
Die Volksbanken haben ihren offenen Immobilienfonds UniImmo Global eingefroren. Die Anleger kommen bis auf weiteres nicht an ihr Geld und können keine neuen Anteile kaufen. Hintergrund ist die Katastrophe in Japan: 14 Prozent der Immobilien befinden sich in Tokio.und die Lage dort mache eine Bewertung der Objekte derzeit unmöglich. Daher sei auch eine seriöse Ermittlung der Anteilspreise zurzeit nicht machbar, so der Anbieter.

Für die Anleger des 2,3-Milliarden-Euro-Fonds heißt es also zunächst einmal: kein Zugriff aufs Geld, aber auch kein Verkauf neuer Anteile......
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,752252,00.html
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wawidu:

SPY (1)

3
21.03.11 21:35
Ich liebe solche Entwicklungen!
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 389990
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wawidu:

SPY (2)

3
21.03.11 21:41
So sieht die Entwicklung im 15-Minuten-Chart aus: drei massive Upgaps in Folge, wobei zuletzt in der Folge eine nette "Schäfchenwiese" entstand, deren obere Begrenzung exakt bei der Marke von 1300 im SPX liegt.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 389991
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Malko07:

Momentan wird gewettet,

4
21.03.11 22:03
dass die sehr große Katastrophe in Japan ausbleibt (sehr optimistisch aber mit jedem Tag etwas realistischer) und dass Gaddafi relativ schnell in der Versenkung verschwinden wird (nicht unwahrscheinlich).

Ich hätte Mitte letzter Woche eine derartige Entwicklung noch nicht so bald erwartet. Die massive und erfolgreiche Rückeroberung der Truppen von Gaddafi hat den Prozess "Krieg" beschleunigt und damit auch das Ende des Despoten. Japan kämpft einen verzweifelten Kampf gegen einen nicht sichtbaren Feind. Noch immer wissen sie selbst nicht genau wo sie stehen, aber sie geben nicht auf. Die kommenden Stunden und Tage werden sehr kritisch werden.
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AlterSchwede.:

AL: "dilettantisches Stochern im nuklearen Nebel"

4
21.03.11 22:52
Genau so kommt mir das auch bisweilen vor.
Umso mehr gewinne ich schon fast Vertrauen in diese Uralt-KKW.
So schlecht kann die KKW-Technik ja garnicht sein, wenn da trotz allen Unvermögens die Sache noch so "relativ" glimpflich abläuft wie i.d. letzten Woche.

Insofern ist die Frage tatsächlich:
Ist Japan ein Experiment, was uns die höchsten Belastungen zeigt, denen ein KKW realistischerweise ausgesetzt sein kann?
=> stärkstes gemessenes Erbeben ever
=> Tsunami
=> ein Jahrzent Schlamperei und schlechte Wartung
Gemessen daran, könnte man schon behaupten:
die KKW in Deutschland sind sicher!
Erst recht die Neueren, die noch nicht abgeschaltet werden sollen.

Was mir in dieser Zeit WIRKLICH Sorgen bereitet, das sind die verdammten Russen, die einfach die S... KKW vom Tschernobyl-Typ nicht abschalten wollen. Vermutlich weil sie in diesem Reaktortyp sehr viel mehr und bessere A-waffenfähiges Plutonium produzieren können, als in sichereren KKW. Die Russen haben 2006/2007 ein weiteres dieser KKWs in Kursk gebaut.
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AlterSchwede.:

Die Russen spinnen.

4
21.03.11 22:55
Warum kann niemand endlich diesen Schwachsinn stoppen?
GENAU DA wäre atom-Hysterie WIRKLICH angebracht.

Ich habe die schreckliche Gewissheit, dass ein erneutes Inferno in einem russischen Kraftwerk vom Tschernobyl-Typ RBMK, z.B. in Smolensk für ganz Deutschland deutlich schlimmer wäre, als eine Kernschmelze in einem beliebigen deutschen KKW.
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Andreano:

Dow Jones - morgen runter ?

5
21.03.11 23:09
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 389999
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AlterSchwede.:

Daher....

 
21.03.11 23:09
.... bringt das panikartige Abschalten der dt. KKW auch kurzfristig nur der CDU etwas -um evtl wiedergewählt zu werden.
[Ich sage bewusst PANIK-artig und KURZ-fristig.
Langfristig und geplant ist das Abschalten der uralt-KKW sicher das einzig Richtige!!]

Achja nein, die Energieriesen gewinnen ja auch -undzwar gleich doppelt.
Zu einen erhalten sie Entschädigungszahlungen und zum anderen haben sie ein Argument, um uns die Strompreise weiter hochzudrehen.

Will sagen:
wenn an eurem Auto die Bremsen kaputt sind, denkt ihr, euer Leben wird dann sicherer, wenn ihr die Delle am Kofferraum erstmal reparieren lasst?

Der schlimmste SuperGAU wäre die Verteilung von Kernmaterial.
Be einem RBMK-Reaktor ist das völlig unvermeidlich bei einer Kernschmelze.

Verteilung von Kernmaterial ist bislang in Japan nicht geschehen, obwohl wir dort gleich drei Kernschmelzen haben und das KKW auch nicht grade "neu" ist!
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Andreano:

...

2
21.03.11 23:24
Die Strahlungswerte in Fukushima sind nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA auch außerhalb der 20-Kilometer-Evakuierungszone hoch. Nach IAEA-Informationen wurde am Sonntag 58 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt eine Strahlung von 5,7 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Der von der IAEA empfohlene Strahlengrenzwert für einen normalen Erwachsenen liegt bei 1 Millisievert (1000 Mikrosievert) pro Jahr.
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AlterSchwede.:

"das Ende der laufenden Bärenmarkt-Rallye"

3
21.03.11 23:27
AL,...
... das muss man dir echt lassen, du bist ein richtig -ein richtigrichtigrichtig- harter Brocken...
:)
Kass spricht inzwischen sicher schon lang nicht mehr von einer Bearmarket Rallye...

Du allerdings sprichst wahrscheinlich auch dann noch von Bärenmarktrallye, wenn wir ein neues ATH erreicht haben!
:)
Mich würde echt mal interessieren, wo du die Grenze ziehst, ab wann wir keinen Bärenmarkt mehr haben...

Ich denke, solange der Geldhahn nicht zugedreht wird, wird der Markt nichteinmal ansatzweise die laufende Rallye beenden.
Ja: der Geldhahn ist nicht mehr volle Pulle auf, das mag sein, aber zu ist er ebenfalls noch lange nicht.
Gerade erst wird er ja wieder ein Stückchen mehr geöffnet. Siehe unser tolles neues Konjunkturprojekt "Krieg gegen Libyen".
Wir haben gerade noch viel zu viel Schwung nach oben, was für mich ein Zeichen für sehr viel vaganbundierendes Geld ist.
Zuviel Geld.
Antworten
AlterSchwede.:

Das dürfen sich auch die Bären nicht entgehen...

3
22.03.11 00:03
... lassen:
Heiko "Fruehlingsgefuehle" Thieme auf Koks... :)

Zusammenfassung der Thesen:
Es ist so viel Schlimmes passiert, der Markt war überhitzt, und es ging dennoch nur geringfügig runter.
=> Der Markt ist und bleibt stark.

Teil1
http://www.ariva.de/news/video/...320235227b0a9e3ea73cc28f688c608_DAF

Teil2
http://www.ariva.de/news/video/...320235227b0a9e3ea73cc28f688c608_DAF
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permanent:

Japan warnt Devisenspekulanten

5
22.03.11 06:32

Devisenmarkt: Japan warnt Devisenspekulanten

 

TokioJapan hat Devisenspekulanten davor gewarnt, seine Währung weiter in die Höhe zu treiben.

Die Regierung stehe auch weiterhin bereit zum Handeln und werde hier nötigenfalls erneut mit den Partnern in der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7) zusammenarbeiten, erklärte Finanzminister Yoshihiko Noda am Dienstag.

Anlass war ein erneut ansteigender Wert des Yen zum Auftakt des ersten Handelstages in Japan seit der internationalen Intervention am Freitag. Am Montag waren die Märkte des Landes wegen eines Feiertages geschlossen geblieben. „Wir werden, so wie es nötig wird, zusammenarbeiten und beobachten die Märkte genau“, sagte Noda.

Er äußerte sich aber weiter nicht dazu, bei welchem Kurs die Regierung Handlungsbedarf sieht. Am Dienstag wurde ein Dollar mit 81,2 Yen gehandelt. Die G7-Staaten hatten bei einem Rekordstand von 77,16 Yen eingegriffen.

Die japanische Notenbank bot ihrerseits weiter an, zusätzliche Milliarden in das Finanzsystem zu pumpen, um die Zahlungsströme aufrecht zu erhalten. Am Dienstag handelte es sich um die Summe von gut 17 Milliarden Euro. Die Bank of Japan spült seit der Naturkatastrophen vor elf Tagen an jedem Handelstag Geld ins System.

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Die Rechnung für Versicherer kommt erst noch

7
22.03.11 06:33

Die Rechnung für Versicherer kommt erst noch

 

EssenDie Folgekosten des Erdbebens in Japan könnten die Versicherungsbranche teurer zu stehen kommen als die unmittelbaren Schäden.

„Die Belastungen durch Betriebsunterbrechungen können bei solchen Ereignissen häufig höher ausfallen als die Schäden bei Anlagen oder Fabrikgebäuden“, sagte der Deutschland-Chef der Allianz-Industrieversicherungssparte AGCS, Wolfgang Faden, der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (NRZ, Dienstag).

Deutsche Unternehmen könnten möglicherweise Entschädigungen beanspruchen, wenn japanische Zulieferer keine Waren liefern könnten. Wie hoch die Kosten der Katastrophe für den Industrieversicherer ausfallen werden, sei aber noch nicht absehbar, sagte Faden.

In jüngster Zeit sei die gesamte Versicherungsbranche weltweit mit einer Häufung von Erdbeben, Fluten und Stürmen konfrontiert worden. So hätten Hagelstürme und Überschwemmungen in Europa sowie das Erdbeben in Chile den operativen Gewinn der Allianz-Industrieversicherungssparte 2010 im Vergleich zum Vorjahr um fast 130 Millionen auf 461 Millionen Euro gedrückt, sagte Faden.

 

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Deutschland zahlt kräftig für Euro-Rettungsschirm

6
22.03.11 07:39

Deutschland zahlt kräftig für Euro-Rettungsschirm

Der Rettungsfonds für klamme Eurostaaten wird aufgestockt. Auf Deutschland kommen dabei Kosten von fast 22 Milliarden Euro zu. mehr...

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Japans Regierung ist skeptisch

6
22.03.11 07:40

Japans Regierung ist skeptisch

Die Lage in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist kritisch. Keiner weiß genau, wie die Situation derzeit einzuschätzen ist; auch die Regierung in Tokio ist skeptisch und fürchtet eine Entwicklung in die falsche Richtung. Zudem wird bekannt, dass ein Minister den Einsatzkräften mit Strafe gedroht haben soll, würden sie nicht "sofort an die Arbeit gehen". Inzwischen steigt wieder weißer Rauch und Dampf aus den Reaktoren 2 und 3 auf. Die Helfer vor Ort konnten fast zehn Stunden aufgrund der hohen Strahlung nicht weiterarbeiten. Nun heißt es seitens Tepco: "Wir haben entschieden, dass es sicher ist, weiterzuarbeiten."

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Teure Produktionsausfälle

3
22.03.11 07:42
Teure Produktionsausfälle

Toyota lässt die Bänder ruhen

Wegen der Naturkatastrophe in Japan stoppen zahlreiche Unternehmen die Produktion. Toyota muss die geplante Wiederaufnahme verschieben. Unterdessen stellen sich die Versicherungskonzerne auf milliardenschwere Belastungen ein.

Der japanische Autokonzern Toyota wird die Wiederaufnahme seiner heimischen Produktion um mindestens einen Tag verschieben. Der zunächst geplante Termin am Mittwoch könne wegen Lieferschwierigkeiten bei Bauteilen nicht eingehalten werden, berichtete der Fernsehsender NHK. Wegen der Naturkatastrophe hatten zahlreiche Unternehmen im High-Tech-Land Japan die Produktion unterbrochen.

Die kritische Lage im Atomkraftwerk Fukushima halte einige Zulieferer davon ab, ihre Produktion wieder aufzunehmen, hieß es. In der Anlage droht seit Tagen eine Kernschmelze. Toyota erwägt deswegen, die erforderlichen Teile von anderen Zulieferern zu beziehen. Außerdem solle der Schwerpunkt der Produktion auf andere Modelle gelegt werden, für die alle Bauteile vorhanden seien.

Die japanischen Autokonzerne Honda und Nissan hatten bereits angekündigt, den Großteil der Produktion am Donnerstag wieder aufzunehmen.

Wegen Lieferengpässen der Zulieferer will Sony die heimische Produktion in fünf weiteren Werken bis Ende März einstellen. Es werde überlegt, die Produktion bis dahin ins Ausland zu verlagern, berichtete der Fernsehsender NHK. Die fünf Werke stellten hauptsächlich Kameras, Handys, Flachbildschirme, Mikrofone und Sendetechnik her. Die Herstellung von Batterien in einem Werk in Shimotsuke in der Präfektur Tochigi im Norden von Tokio laufe unterdessen wieder. Wann die sieben Sony-Werke in den von der Katastrophe betroffenen Regionen Tohoku und Ibaraki ihre Produktion wiederaufnehmen werden, war noch unklar.

Versicherer vor hohen Kosten

Die Versicherungskonzerne müssen sich auf hohe Folgekosten durch Betriebsausfälle einstellen. Diese Belastung könne die Branche teurer zu stehen kommen als die unmittelbaren Schäden durch Beben und Tsunami, sagte der Deutschlandchef der Allianz-Sparte für Industrieversicherungen, AGCS, Wolfgang Faden, der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung".

"Die Belastungen durch Betriebsunterbrechungen können bei solchen Ereignissen häufig höher ausfallen als die Schäden bei Anlagen oder Fabrikgebäuden", sagte Faden. Konkrete Angaben zur Schadenssumme machte er nicht. Dafür sei es noch zu früh. "Die Lage ist noch immer sehr unübersichtlich." Die Sparte betreut den Angaben zufolge auch deutsche Unternehmen, die in Japan produzieren oder eine Vertriebsniederlassung haben.

Bislang werden die Gesamtkosten für die Versicherungsbranche auf zwölf bis 35 Mrd. Dollar geschätzt.

Quelle: rts/dpa

+++ 06.51 Sony setzt Produktion in fünf Werken aus +++
Sony will wegen Lieferengpässen der  Zulieferer nach der Naturkatastrophe in Japan die heimische Produktion in fünf Werken bis Ende März einstellen. Das berichtet der Fernsehsender NHK. Betroffen seien die Werke in den Präfekturen Shizuoka, Aichi, Gifu und Oita. Es werde überlegt, die Produktion bis dahin ins Ausland zu verlagern. Die fünf Werke stellen hauptsächlich Kameras, Handys, Flachbildschirme, Mikrofone und Sendetechnik her.

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China's Shrinking Labor Pool Creating 'Spoilt' Wor

3
22.03.11 07:45
China's Shrinking Labor Pool Creating 'Spoilt' Workers
CNBC.com
| 21 Mar 2011 | 12:08 AM ET

#0000ff">"Mama Mia," the GM of an Italian company lamented to me over lunch in Shanghai, "The corruption I can deal with, but human resource issues are driving me insane. Workers are too short-term focused – 50 percent leave within two months no matter how much money and training we give."

#0000ff">While rolls of chronically unemployed weigh down America's recovery, another type of job crisis is playing out in China. Employers there can't find enough qualified workers. The biggest obstacle for growth several hundred multinational firms told my firm is not corruption or lack of customers but the inability to recruit and retain qualified talent. Common complaints?  “Overly confident”, “spoilt”, “mercenary”, “and disloyal” employees. The majority of Fortune 500 companies reported 30 percent plus annual turnover, with numbers even higher for workers under the age of 28.

The problem is so serious for white and blue collar positions that many companies are relocating operations to markets like Indonesia not just to save costs but to deal with more loyal workforces. Others are recruiting more foreigners. Sure, upfront costs for foreigners might be higher, but when you factor in costs for finding and breaking in new employees, it is often cheaper.

What is causing human resource problems? There is a seismic shift in population demographics for one. Because of the one child rule implemented in 1978, there are fewer young workers. Unlike in Vietnam where 70 percent of the population is under 30 years old, less than 35 percent are in China. 

Fewer workers from a shrinking pool are willing to work in factories far from home.  Instead, they see the wealth creation around them and want a piece too. While that is good for brands like Apple and Estee Lauder trying to sell to status obsessed younger workers who buy on credit, it is a nightmare for employers.

Foxconn, which produces products for Hewlett-Packard and Dell, recently announced plans to relocate 300,000 positions from southern China to the central part of the country not only to cut costs, but to cater to demands of workers who are no longer willing to work far away from home.

It is healthy so many are not willing to settle with jobs they don’t like, laboring for low wages away from families. One major success of the Chinese government is creating so many opportunities. However, there is a difference with wanting a better way of life and working hard to achieve that, and demanding a better life through entitlement.

 

This is where the legacies of the one child phenomenon and the horrors of the Cultural Revolution wield their ugly heads. Many parents were so scarred by that horrible time they coddle their children yet push them to succeed. Older generations often were sent to the countryside, forced to marry people they did not love, and never had a chance to make money. They push their kids to achieve and live out their own unrealized dreams.

Yet, the legacies have also created a generation of parents who don’t want to see their children have any misery. Instead of teaching kids how to overcome challenges, they don’t want their kids to face any obstacles in the first place. Many parents want their children to make a lot of money but not work long hours or sacrifice to get ahead. 

An entire generation of younger employees constantly leaves jobs when the going gets tough or when they are dangled a minor salary increase.  It is not uncommon for younger workers to have 5 jobs in 5 years. The result for the country is far too many over-confident, under-trained and spoilt 20-somethings.

What happens if these young workers never fulfill their increasingly unrealistic ambitions? What happens to China if it never gets properly trained managers in place? These are serious issues China’s society as a whole needs to address.

Over the last several years the government has rightfully increased worker protection. Too many employers were taking advantage of workers. However, rules need to be implemented to protect employers too. Companies should be allowed to charge training fee penalties if employees leave companies within one year after hiring or they should not be on the hook for paying social security and retirement benefits if an employee leaves too soon. If the situation is not fixed, perhaps that Italian GM will join a growing list of companies shifting investment out of China to sunnier investment climates.

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Anti Lemming:

Malko - # 957 - schleichende Katastrophe?

6
22.03.11 07:49
Auch eine schleichende Katastrophe bei den Fukushima-1-AKWs sollte man in Betracht ziehen. Was wäre z. B., wenn die Feuerwehr noch viele Wochen weiter spritzen muss, weil sich die Lage an den Reaktoren nicht bessert (sie müssen nach einer teilweisen Kernschmelze entweder dauerhaft gekühlt oder eingesargt werden) und das Meer vor Japan immer stärker radioaktiv belastet wird.

Was da läuft ist doch, dass die Feuerwehr Wasser aus dem Meer pumpt, dieses über die havarierten Kerne und Abklingbecken spritzt und ein Großteil der verstrahlten Suppe (das was nicht verdampft) ins Meer zurücksickert. Damit wird die hohe Radioaktivität aus den Reaktoren und den Abklingbecken direkt ins Meer gewaschen.

Bereits jetzt ist die Verseuchung im Meer vor Japan katastrophal:

Unterdessen wurde eine starke radioaktive Belastung des Meerwassers festgestellt. Bei Jod-131 sei ein Wert gemessen worden, der das gesetzliche Maximum um den Faktor 126,7 übersteige, berichtete der Fernsehsender NHK am Dienstag. Bei Cäsium-134 sei die Verstrahlung 24,8 Mal, bei Cäsium-137 16,5 Mal so hoch wie zulässig. Nach Auswertung der Probe von einem Standort 100 Meter südlich des havarierten Kraftwerks kündigte die Betreibergesellschaft Tepco weitere Tests vor der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshu an.

http://www.ftd.de/politik/international/...9084.html#gmap-0-Fukushima Daiichi (Reaktor 1)

Was wäre z. B., wenn die Spritzaktion noch z. B. sechs Wochen weiter läuft und die Trümmer dann immer noch rauchen? Bislang glauben die Japaner, die Kühlung wäre eine temporäre Maßnahme. Auch gehen sie - reichlich blauäugig - davon aus, dass mit stromleitenden Meerwasser (Kurzschluss-Gefahr) überschüttete Elektrik inkl. der elektrischen Pumpen noch funktioniert. Dagegen sprechen auch die heftigen Explosionen in Block 1 bis 4.

Sieht man sich Block 1 an (unten), der jetzt wieder ans Stromnetz angeschlossen wurde, kommen starke Zweifel, ob da noch irgendwas an der Elektrik intakt ist (unten). Das Foto stammt aus dem Spiegel:  http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,752359,00.html



Ich habe mein von einem Mod wegen fehlender Quellenangabe gelöschtes Posting # 939 zu den japan. AKW-Leiharbeitern (Greenpeace-Report) jetzt in einen Talk-Thread zum Fukushima-Unfall gestellt, diesmal inkl. der fehlenden Quellenangabe.

http://www.ariva.de/forum/...-Tschernobyl-435745?page=133#jumppos3345



Block 1 wurde an das Stromnetz angeschlossen. Geht da mehr als Schrott-Beleuchtung?
Der USA Bären-Thread 390027
Antworten
Anti Lemming:

Alter Schwede - # 963 "Bärenmarkt-Rallye"

7
22.03.11 08:05

Ich teile die These von Barry Ritholtz, dass wir uns seit dem Jahr 2000 in einem "sekulären Bärenmarkt" befinden, der von großen Aufs und Abs geprägt ist. Längeren Rallye folgen längere Baissen, doch es bleibt ein Seitwärtsmarkt, bei dem die alten Tops bis 2016 (oder gar 2020) nicht mehr überboten werden.  (diese These vertreten auch Paul Farrell, hier gepostet, und David Rosenberg).

Einen ähnlichen sekulären Bärenmarkt gab es zuletzt von 1966 bis 1982. In diesen 16 Jahren ist der DOW nie über 1000 hinausgekommen (Chart unten). Es gab aber regelmäßig heftige Abstürze bis -45 %.  Ritzholtz hatte dazu Anfang 2006 einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht:

http://www.ariva.de/Der_Doomsday_Baeren_Thread_t245194?page=0#jumppos2

Unter diesen Prämissen könnte man die Rallyes von 2003 bis 2007 sowie von 2009 bis 2011 (endet sie jetzt?) ebenfalls als Bärenmarkt-Rallyes im Kontext eines langjährigen sekulären Bären- bzw. Seitwärtsmarkts betrachten.

 


 

 DOW von 1966 bis 1982 - 16 Jahre Seitwärts-Bärenmarkt:

(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 390028
Antworten
Anti Lemming:

Dazu passen auch die Stagflationserwartungen

3
22.03.11 08:19
die einige Marktbeobachter jetzt wieder haben (gab es auch von 1966 bis 1982).

Deflation + Gelddrucken = Stagflation
Antworten
permanent:

US Immopreise / Euro Rettungsschirm

9
22.03.11 08:27

Der Auszug unten im Text (rot) über den weiteren Preisverfall der Immopreise in den USA ist interessant. Es scheint immer noch keine Bodenbildung zu geben.

Permanent

In Brüssel haben sich die Finanzminister der EU auf die finanzielle Ausgestaltung des
Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) geeinigt. Der permanente Rettungsschirm,
der Kredite im Umfang von bis zu 500 Mrd. EUR bereitstellen kann, soll
sich durch eingezahltes Grundkapital in Höhe von 80 Mrd. EUR und durch abrufbares
Kapital in Höhe 620 Mrd. EUR ein AAA-Rating sichern können. Für Kredite mit einer
Laufzeit von bis zu drei Jahren soll zusätzlich zur Swap-Basis ein Aufschlag von 200
BP erhoben werden, für Kredite mit längerer Laufzeit kommen noch einmal 100 Basispunkte
hinzu. Entsprechend der Wirtschaftsleistung pro Kopf und des Anteils an
der Europäischen Zentralbank kommt Deutschland dabei für rund 27 % der Finanzierungskosten
auf. Auf dem EU-Gipfel am 24./25. März sollen die Rahmenbedingungen
beschlossen werden. In den USA lässt die Erholung am Immobilienmarkt auf sich
warten. Im Februar ist der Verkauf bestehender Häuser unerwartet kräftig um 9,6 %
gg. Vm. auf annualisiert 4,88 Mio. Einheiten eingebrochen. Das Überangebot an Immobilien
belastet weiterhin auch die Hauspreise: Diese sind im Betrachtungsmonat
um 5,2 % und damit auf den niedrigsten Stand seit knapp neun Jahren gefallen.
Der
Euro konnte sich in diesem Umfeld profitieren und zum US-Dollar oberhalb von................

HSBC-Trinkaus

Antworten
Anti Lemming:

Die Börsen reagieren nur noch

11
22.03.11 08:54
auf die unendlichen Geldfluten, die Notenbanken aller Herren Länder Tsunami-gleich abkippen, sobald sich irgendwo systemische Probleme zeigen. Egal ob Banken-, Staatspleiten- oder Erdbeben/Atom-GAU, Billiggeld scheint alles zu richten. Die Regierungen können dann auf die (letzlich von ihnen selbst) hochgepumpten Aktienkurse zeigen und behaupten, "der Markt" habe entschieden, dass "die Krise überwunden" sei.

Das ist ein billige Narrennummer, die gleichwohl allseits - von der Börse bis zur Politik - "geglaubt" wird, weil damit die Illusion "ewigen Wachstums" aufrecht erhalten werden kann. Nur nicht an Grundfesten der erstarrten Konsensüberzeugungen rütteln.

In dem Kontext sehe ich auch die laufende Nikkei-Rallye auf 9500 (unten). Sie passt nicht zur weiterhin völlig ungeklärten Lage in den AKWs und den vielen Produktionsstops in Japan. Sie passt auch nicht dazu, dass die japanischen Staatsschulden durch 350 Mrd. Dollar Nachtrags-Neuverschuldung für das Beben jetzt ins Uferlose driften. Bereits zuvor lag Japans Schulden/BIP-Quote bei ruinösen 220 %.

Aber vielleicht ist das ja die Endlösung: Tsunamis aller Art (inkl. Schuldenwellen) laufen sich ins Uferlose tot...



Nikkei über die letzten 5 Handelstage:
.
(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 390036
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