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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Vonovia SE

Strategie Hebel
Steigender Vonovia SE-Kurs 4,92 10,13 15,06
Fallender Vonovia SE-Kurs 4,97 10,17 15,29
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VU5G9R2 , DE000VU861J6 , DE000VM0XEC8 , DE000VY2NUQ7 , DE000VY67UR2 , DE000VY6LMS5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Die Bullen verlängern die laufende Erholung

12
24.10.10 12:08
der Einfachheit halber halt mal eben linear in die Zukunft und befinden sich damit bereits schon wieder "gedanklich und gefühlsmäßig" in den glücklichen Zeiten der großen Schuldensause mit einhergehend üppigen Kursanstiegen. DAX 7000 in diesem Jahr ist ja bereits ausgemachte Sache, Kursziel DAX 10000 in 2011 erfährt bereits den steten Zulauf von diversen Marktschreiern. Vielleicht wäre es sinnvoll, einfach mal zu reflektieren und auch zu realisieren, dass die vor uns liegenden Zeiten jedoch bei Weitem nicht so üppig ausfallen könnten.

Microsoft-CEO Steve Ballmer führte vor geraumer Zeit mal dazu wie folgt aus: "Wir befinden uns momentan inmitten einer nur einmal in hundert Jahren zu erlebenden wirtschaftlichen Kontraktion. Die Wirtschaft wird zurückkehren zu weitaus bescheideneren Geschäftsaktivitäten und sich vermindernden Ausgaben der Verbraucher, hauptsächlich basierend auf der reduzierten Krediterhältlichkeit in der gesamten Wirtschaft."

Nun, was will uns dieser Mann damit sagen?

Richtig, die Welt wird nicht untergehen, nein, sie wird sich weiter drehen und der Business und die Wirtschaft werden auch weiterhin laufen. Nur werden die exzessiv schuldengetriebenen Boom-Zeiten sehr wahrscheinlich für längere Zeit dem vielfach zitierten "New Normal" weichen. Und die ungelösten (Schulden-)Probleme aus dieser Krise werden halt eben auch nicht dadurch gelöst, dass die Bilanz der Fed durch dubiose MBS-Ankäufe und sonstige Schrott-Erwerbungen stetig um Größenordnungen anschwillt, obwohl uns die kurzfristigen Gambler-Erektionen dementsprechende Trugbilder vermitteln möchten, LOL. Nur, langfristig gesehen schafft auch der forcierte Einsatz von Druckerpressen eben keine nachhaltige gesamtwirtschaftliche Prosperität. So etwas hat noch nie funktioniert und wird es auch künftig nicht.

Denn wenn schon Krugman, Soros und Roubini einig im Chor nach noch mehr Stimuli und mehr Inflation brüllen, so sollte man eigentlich wissen, was die Propaganda-Glocke geschlagen hat.

Links dazu

Soros empfiehlt den Europäern - ähnlich wie die US-Regierung - eine Inkaufnahme neuer Kredite, um Konjunkturimpulse zu setzen und auch, um der "Gefahr einer Deflationsspirale" zu entgehen.
www.ftd.de/politik/europa/...uropa-vor-deflation/50185799.html

Roubini: EZB soll weiter Geld abwerfen
Die europäische Zentralbank sollte sich weniger Sorgen machen über die “Phantomrisiken” einer Inflation, sondern sich anstelle dessen auf die stark wachsende Bedrohung einer Deflation fokussieren.
www.wirtschaftsfacts.de/?p=9392

Krugman: Regierung und Notenbank müssten noch ein Konjunkturprogramm auflegen - und damit erneut in das Wirtschaftsleben eingreifen. Von der Zentralbank (Fed) verlangte Krugman den weiteren massiven Aufkauf von Staatspapieren und Unternehmensanleihen sowie eine Ankündigung, erstens die Zinsen noch sehr lange auf sehr tiefem Niveau zu belassen, dafür aber zweitens mittelfristig eine höhere Inflationsrate in Kauf zu nehmen.
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714521,00.html

und Krugman, Klappe, die zweite: Die Bundesregierung spare zu viel, und Bundesbank-Präsident Axel Weber denke nur an die Gefahr der Inflation, einer Inflation, die aber gar nicht bestehe.
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,724366,00.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Zweiter Link zu # 276

4
24.10.10 12:09
Lebenslang Angst
Dokumente über Terror und Gewalt schockieren Iraker nicht

Im Westen ist die Empörung über die von Wikileaks publizierten Folter-Fälle und Soldatenwillkür im Irak groß. Die Iraker allerdings erfahren aus den Geheimdokumenten nicht viel Neues: Es gibt kaum eine Familie, die nicht früher oder später mit Folter in Berührung kam. von Anne-Beatrice Clasmann, Bagdad

US-Soldaten schießen an einer Straßensperre im Irak willkürlich um sich und verunstalten anschließend die Leiche eines Opfers. Irakische Polizisten übergießen Verdächtige mit Säure und heißem Wasser: Das sind Horrornachrichten, die in Washington niemand hören will. Auch jetzt nicht, wo die Regierung gewechselt hat und die US-Armee den Abzug ihrer letzten Truppen aus dem Zweistromland vorbereitet. Im Irak wirbeln die teilweise grausigen Details, die in den von Wikileaks veröffentlichten Aufzeichnungen der US-Armee zu finden sind, dagegen weitaus weniger Staub auf. Dafür gibt es drei Gründe:....

www.ftd.de/politik/international/...iraker-nicht/50186108.html
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Keno77:

@AL: Irakkrieg - Finanzkrise #70274

8
24.10.10 12:38
Ich meine:  beides sollte nicht miteinander verquickt werden.

Die F i n a n z k r i s e  ist durch die Subprime  - Krise ausgelöst worden, die wiederum ihre Wurzeln in der aggressiven Verkaufsstrategie vieler US - Banken hatte.

Der I r a k   -   K r i e g   ist ausgelöst worden durch einen Präsidenten, dessen intellektuelles Vermögen nicht weiter gereicht hatte, als die Welt in „Gut“ und “Böse“ einzuteilen und meinte das Böse noch mit archaischen Mitteln bekämpfen zu können.

Außerdem:  glaubst Du wirklich an einen humanen Krieg?  Krieg ist Krieg! Immer inhuman, schrecklich und abscheulich in jeder Art: ob durch Bomben, misshandelnde Soldaten, Folter, durch das unsägliche Leid Unschuldiger usw.
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
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pfeifenlümmel:

Keno,

8
24.10.10 13:28
in beiden Fällen wurden der Welt Märchen erzählt.

Bezüglich des Iraks waren es die bedrohlichen Atomwaffen und chemische Waffen, bei der Finanzkrise konnte man die sicheren Papiere den dämlichen Bankern "andrehen".

Das neueste Märchen ist, dass die Veröffentlichungen der Greueltaten im Irak nun amerikanische Sodaten gefährden sollen.

Dem Märchenonkel Amerika dürften die Zuhörer ausgehen.
Antworten
Keno77:

@pfeifenlümmel

2
24.10.10 14:29
Die Biologie des menschlichen Gehirns erlaubt die Herstellung analogischer Verknüpfungen nahezu zwischen allem und jedem – auch ohne Kausalität. Ist manchmal gut, manchmal schlecht.

Sorry, aber die Finanzkrise hat dem Irak – Krieg nichts zu tun.
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
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Anti Lemming:

Keno - die Parallelen

7
24.10.10 16:00
Ich meine:  beides sollte nicht miteinander verquickt werden.

Die F i n a n z k r i s e  ist durch die Subprime  - Krise ausgelöst worden, die wiederum ihre Wurzeln in der aggressiven Verkaufsstrategie vieler US - Banken hatte.

Der I r a k   -   K r i e g   ist ausgelöst worden durch einen Präsidenten, dessen intellektuelles Vermögen nicht weiter gereicht hatte, als die Welt in „Gut“ und “Böse“ einzuteilen und meinte das Böse noch mit archaischen Mitteln bekämpfen zu können.




Keno, lass Dich nicht in das Historiker-Bockshorn jagen, dass das, was "der Präsident" tut, dessen alleinige Irrtümer sind/waren und alle Anderen im Lande unschuldig. Auf diese Tour sind auch viele (West-)Historiker mit der Nazi-Zeit umgegangen: Bis heute werten viele von ihnen das NS-Regime als das Werk eines einzelnen "durchgeknallten" Psychopathen, der "die Massen verführt" habe. Die Nazi-Zeit sei daher nur ein tragischer "Betriebsunfall" in der Geschichte gewesen - ganz ähnlich übrigens, wie die aktuelle Weltfinanzkrise lediglich ein "Finanz-Betriebsunfall" gewesen sein soll.

In Wahrheit gilt immer und zu allen Zeiten: Wem nützt es? (Cui bono?)  Hitler kam u. a. an die Macht, weil er der in der Wirtschaftskrise der 1930-er Jahre darbenden Industrie "versprochen" hatte, die Gewerkschaften zu zerschlagen, was er am 1. Mai 1933 auch prompt erledigte. Die antisemitische Politik Hitlers nahm die Industrie dafür in Kauf. Sie hat sich sogar später daran beteiligt, indem sie am Juden-Ausrottungsprogramm "Vernichtung durch Arbeit" teilnahm. Bei der Werft Blohm & Voss Werften in Hamburg wurden jüdische Zwangsarbeiter ohne ausreichende Nahrung im Schiffsabau eingesetzt, bis sie buchstäblich tot umfielen.

Keiner der Blohm & Voss Bosse wurde nach dem Krieg dafür belangt. Denn es war ja nach dem damals geltenden Nazi-Recht "rechtens" - und die Nachkriegsrichter (fast ausnahmslos die gleichen, die schon zur NS-Zeit Richter waren) befanden, dass kein Vergehen vorliegt, wenn gemäß den damals geltenden Gesetzen vorgegangen wurde - selbst wenn es sich um "verbrecherische" Gesetze handelt, wie die Nürnberger Prozesse nach dem Krieg befanden.



Übertragen auf die Gegenwart bedeutet dies:

1. Der Irakkrieg lag im Interesse der US-Ölindustrie. Die Kriegsgründe wurden von den Amis konstruiert und erlogen, um den Vorwand für einen Angriffskrieg zu erhalten. Das Interesse war so stark, dass der Irakkrieg gegen den Widerstand der Uno begonnen wurde, deren Vertreter die "Beweise" für Massenvernichtungswaffen im Irak für nicht stichhaltig befanden: Der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer sagte angesichts der Scheinbeweise der Amis vor der Uno, dass er "not convinced" sei - zu Recht, denn nach Kriegsende wurde nicht eine einzige der angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden.

Die Ölindustrie war zu der Zeit auch im US-Regierungslager extrem stark vertreten: US-Präsident George W. Bush jun. ist ein Ölmagnat aus Texas, Vize-Präsident Bill Cheney war zuvor CEO der Ölexplorationsfirma Halliburton. (Nicht zufällig wurde später der Ex-CEO von Goldman-Sachs, Hank Paulson, US-Finanzminister...). Halliburton hat nach dem offiziellen Ende des Irakkriegs massiv Bohr- und Schürf-Rechte bzw. -Aufträge erhalten und im Irak äußert lukrative Geschäfte abgewickelt. (Paulson, das trojanische Pferd der Finanzindustrie in Washington, erzwang 2008 den AIG-Bailout, der in Wahrheit ein Bailout für seine "Mutterfirma" Goldman u. a. war...).

2. Die Subprime-Abzocke lag im Interesse der US-Finanzindustrie. Letztere hat seit Beginn der Globalisierung sukzessive die amerikanische Güterproduktion ersetzt, die weitgehend nach China ausgelagert wurde. 2007 trug die US-Finanzwirtschaft zu rekordhohen 40 % zum BIP bei - war also mit die stärkste Kraft/Macht im Lande. Goldman und Co "sahen", dass Exportländer wie Deutschland enorme Überschüsse angehäuft hatten, für die deutsche Banker keine passende (gut verzinste) Anlage fanden. Also ersannen und bündelten sie trickreich die "AAA"-Schrottpapiere, um damit betrügerisch das Geld aus den deutschen Exportüberschüssen abzugreifen. Das Vorgehen war klar kriminell, wie auch die SEC-Klage gegen Goldman bestätigte. (Freilich hatte die SEC nur einen unbedeutenden Einzelfall herausgegriffen - es war ein Alibi-Prozess, der dann wie in USA üblich mit einer Bagatellstrafe ad acta gelegt wurde).



"Nicht in einen Topf werfen" halte ich daher für nicht angebracht. Es ist in beiden Fällen exakt der gleiche Topf: Interessen der US-Industrie, die auf Kosten und Knochen anderer skrupellos durchgesetzt wurden.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 70234

6
24.10.10 17:27
"A.L. findet plötzlich Stimulipolitik à la USA gut und glaubt man könnte mit staatlichen Stimulationspaketen über weitere Verschuldung die Korruption in Griechenland bekämpfen oder den Häusermarkt in Irland und Spanien damit ankurbeln."

In # 70195 hab ich die "Denke" Krugmans unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sie aus dessen Sicht (bzw. aus US-Sicht) Sinn macht. Oberste Prämisse dabei ist Schadensminimierung.

Ich habe allerdings dazu geschrieben, dass - aus meiner Sicht - weiteres QE lediglich eine zweite große Depression in USA verhindern kann. Der Preis, den die Amis dafür zahlen, ist eine Deflation im "Japan-Stil".

Damit ziehe ich - und darauf kam es mir vor allem an - die offizielle Bernanke-Doktrin in Zweifel, dass nämlich QE (1,2,x) der Deflationsverhinderung diene. Tatsächlich dient QE 2 ff.. der Depressionsverhinderung - und die resultierende Deflation im Japan-Stil ist ein nahezu unvermeidlicher Kompromiss. (Selbiges gilt für die EU, falls Trichet weiter Geld drucken will, was Krugman ihm ja nahelegt.)

Da Deflation graduell angenehmer ist als eine Depression (ähnlich wie eine Fußamputation weniger unangenehm ist als eine Querschnittslähmung), ist Krugmans QE-Ansinnen zumindest verständlich. Und man kann auch verstehen, dass er es gern sähe, wenn Europa und andere Länder in die QE- und Stimu-Fußstapfen der Amis träten (weil dies dann globaler wirkte).

Dennoch ist auch eine Fußamputation nicht gerade das Gesündeste für einen Bullen, der munter über die DOW 12.000 Hürde hüpfen möchte. Querschnittgelähmt im Rollstuhl (d.h. ohne QE) würde er selbst noch die DOW-5000-Hürde mit seinen Hörnern runter reißen.

QE2 ff. wäre übrigens überhaupt nicht durchzubringen, wenn die Wahrheit gesagt würde - nämlich dass die neue Geldschwemme lediglich der Depressionverhinderung dient.

FAZIT: Der US-Karren ist metertief im Dreck. Fuhrmann Bernanke und Beifahrer Krugman stecken bis zur Halskrause in der Sch.... QE2 ist der Münchhausen-Schopf, an dem sich beide hochziehen wollen. Es bewirkt aber lediglich, dass der Karren nicht noch tiefer einsackt - und dies auch nur unter der Voraussetzung dass den Amis das QE-Spielgeld nicht ausgeht.
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Keno77:

@AntiLemming: Finanzkrise - Irakkrieg

4
24.10.10 18:28
Na hervorragend!!  Jetzt haben wir den Nationalzsozialismus auch wieder mit im Boot. Ich kann mich nicht errinnern, dass solche Reminiszenzen Deinem thread schon einmal gut getan haben. Muss man um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, unbedingt Rekurs auf ein solch verbrecherisches Regime nehmen? - Ich meine NEIN (und habe das hier gelegentlich schon mal an anderer Stelle zum Ausdruck gebracht).


Von der Sache her möchte ich anmerken:   warum gerade jetzt?  

Die Verknüpfung Finanzkríse - Irakkrieg spielte all die Jahre überhaupt keine Rolle. Soweit ich die Beiträge hier auf dem thread und auch anderswo verfolgt habe, ist da noch nie ein Konnex zwischen diesen beiden Ereignissen hergestellt worden. Warum soll da plötzlich nun eine Verbindung bestehen, nur weil neues Material über die Scheußlichkeiten des Irak - Kriegs aufgetaucht ist?

Allein die erneute Tagesaktualität eines der beiden Ergnisses, liefert kein Argmuent.
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
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pfeifenlümmel:

Verknüpfung spielt keine Rolle?

5
24.10.10 19:02
Anti schrieb:
"In beiden Fällen ging/geht es um "fremder Leute Geld":

Im Irak-Krieg gab es Öl, das sich die Amis unter den Nagel reißen wollten.

Im "Finanzkrieg" des Subprime-Beschiss gab es ausländische Ersparnisse (aus Überschüssen der Exportnationen), die sich die Amis unter den Nagel reißen wollten."

Die Verbindung beider Ereignisse liegt in der gemeinsamen Ursache, s.o..

Zur Verteidigung dieser Ereignisse dienen dann Märchenerzählungen.

Die Greueltaten sind ans Licht gekommen; statt sich zu entschuldigen, wird nun wieder ein neues Märchen aufgetischt.
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Contrade 121:

Der Spaßverein IWF...

8
24.10.10 19:03

...vollzieht auch eine Art Restrukturierung. Die USA behalten, wie auch zu erwarten war, die Veto-Rechte. Deutschland aber muss zurückstecken - zu großer Dorn im Auge ist die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen und zu groß ist der Anteil des Exports am deutschen Aufschwung, dass sich die Länderpartner damit zufrieden geben.

Vermutlich aber werden unsere Politiker, die in den letzten Tagen verstärkt über das neue deutsche Wirtschaftswunder berichten, auch darin etwas Positives sehen und sich weiter in Arroganz und v. a. Untätigkeit wiegen. Starker Euro wird weiterhin ein Bremsklotz bleiben, aber eine Wiedererstarkung der US-Chinesischen Wirtschaftsbeziehungen, beiderseitig und zum Nachteil der deutschen Exportwirtschaft, würde ich hiernach nicht ausschließen.

 

Anbei ein interessanter Artikel: 

China zieht an Deutschland vorbei

www.handelsblatt.com/politik/international/...d-vorbei;2678838

 

Antworten
Malko07:

A.L. (#70282 ) und wie soll

8
24.10.10 19:05
QE2 bezüglich Depressionsverhinderung wirken? Was verstehst du unter Depression? Es ist ein sehr weiter Begriff:

Depressiv (lat. deprimere „niederdrücken“) bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. ....  ...

MMn haben wir in weiten Kreisen der US-Bevölkerung momentan schon eine Depression bezüglich der eigenen wirtschaftlichen Entwicklung (Hoffnungslosigkeit). Die Deflation kratzt erst an der Tür soweit man den statistischen Daten glauben darf. Bei mentalen Problemen braucht es kaum reale Handlungen. Gequatsche respektive Propaganda reicht.

Die Aussagen der Fed und der US-Administration mittels den mönetären Maßnahmen den  Abbau der Arbeitslosen und die Geburt einer nachhaltigen Konjunktur zu erzeugen ist keine Lüge. Es ist eine verzweifelte Hoffnung. Aber Primär geht es darum Deflation bei den Vermögenswerten zu verhindern und das primär bei US-Staatsanleihen.

Die Falle, in denen die USA stecken ist recht groß. Die restliche Welt wird ihnen auch nicht aus dieser Falle heraus helfen, so wie die USA ursprünglich gehofft haben. Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung im Laufe dieses Jahres beweist das sehr schön. Die Begrenzung der Neuverschuldung in Europa, auch auf Kosten von unsinnigem Wachstum, verbessert die Lage der USA nicht, hilft aber den hochverschuldeten europäischen Ländern mittelfristig sehr wohl. Eventuell bekommt sogar Griechenland das erste mal in seiner Geschichte eine funktionierende Verwaltung und Gesellschaft.

Krugman verzapft also, sowohl aus ökonomischer wie aus aus politischer Sicht absoluten Blödsinn und hilft mit anderen Idioten zusammen die USA zu isolieren. Europa und Asien kommen sich durch diese Politik immer näher und die USA werten weiter ab.
Antworten
Anti Lemming:

"US-Firmen schwimmen in Cash"

11
24.10.10 19:06
liest man allerorten. Mish hat diese Aussage in seinem Blog auf Herz und Nieren geprüft.

Ergebnis: Unter den 50 Firmen mit der größten MK in USA gibt es nur fünf, die nennenswert mehr Cash als Schulden haben: Apple, Cisco, Goldman-Sachs (der mit Abstand fetteste Fisch), Google und Microsoft (lila Kästen unten).

In der Summe haben die 50 größten US-Firmen Cash in Höhe von 3,705 Billionen Dollar, denen Schulden in Höhe von 4,455 Billionen entgegenstehen.

Unterm Strich haben die 50 größten US-Firmen somit ein negatives Nettovermögen in Höhe von -749,6 Milliarden Dollar.

Kein Wunder, dass die meisten ein Kreditrating nahe unter unterhalb des "Junk"-Levels von BBB haben.

Den Link hatte Wawidu bereits gepostet:
globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/...o-has-debt-by.html
Der USA Bären-Thread 353362
Antworten
Malko07:

#70285: Man muss schon

8
24.10.10 19:20
größenwahnsinnig sein, Deutschland oder Frankreich oder ... mit den USA oder China zu vergleichen. Einer der glaubt. Deutschland könnte mit den Großen zusammen pinkeln leidet ebenso an Wahnvorstellungen. Deutschland ist ein Teil der EU und der Eurozone. Vergleiche von diesen Konstrukten mit den anderen Großen dieser Welt macht schon eher Sinn. Dann stellt man fest, dass (aus historischen Gründen) Europa in fast allen internationalen Gremien überrepräsentiert ist. So sieht die Leistungsbilanz der Eurozone fast ausgeglichen aus und deshalb braucht auch kein Mitglied der Eurozone sich von den US-Wallstreetvertretern anmachen zu lassen (sogar Deutschland traut sich inzwischen laut zu widersprechen und auf den wirklich Schuldigen zu zeigen). Europa regt sich ja auch nicht über die Handelsbilanzüberschüsse von Kalifornien auf.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 286 - Definition von "Depression"

9
24.10.10 19:52
Eine ökonomische Depression ist gekennzeichnet durch eine langjährig (10+ Jahre) anhaltende Periode nachhaltiger wirtschaftlicher Schrumpfung, die mit hoher Arbeitslosigkeit von über 20 % und Massenelend einhergeht.

In der US-Depression der 1930er Jahre lag die AL-Quote längere Zeit bei 25 %, d. h. jeder vierte Ami war ohne Arbeit. Aktuell liegt die - relevante - U6-AL bereits bei 17,1 %, und die Tendenz zeigt weiter nach oben. Denn die US-Arbeitslosigkeit ist - anders als Bernanke behauptet - strukturell durch die Globalisierung (Auslagerung der Güterproduktion in Billiglohnländer) bedingt.

Eine Deflation ist im Gegensatz dazu eine langjährige Periode mit leichtem "Minus-" bzw. "Seitwärts-Wachstum", das auch kurzfristig mal ins Plus drehen kann. Im Grunde ist eine Deflation eine durch massives Staatsgepäppel "verschleppte" Depression. Genau dies sahen wir in Japan: Der "Big Unwind" aus der Verschuldungskrise der 1980er wurde durch massives Staatsgepäppel künstlich vor einem weiteren Einbruch bewahrt. Der Preis, den ein Staat für die künstliche Aufrechterhaltung dieses "schrägen Gleichgewichts" bezahlt, ist eine rapide wachsende Staatsverschuldung. Es ist kein Zufall, dass Japan mit einer Schulden/BIP-Quote von über 200 % weltweit ganz vorn liegt auf der Liste.

Die japanische Deflation seit 1990 war/ist gekennzeichnet durch mehrere Zwischenphasen der Hoffnung. Wann immer die Staatsstimuli besonders stark ausfielen, gab es kurzfristige Scheinblüten - und Alle jubelten, dass die Deflation nun überwunden sei. Eine ähnliche trügerische Euphorie sehen wir mMn aktuell in USA angesichts des dort laufenden Staatspäppel-Aufschwungs. Die Crux in Japan (und künftig vermutlich ebenso in USA) war/ist jedoch, dass jedesmal, wenn die staatl. Stimuli in der (falschen) Erwartung des "nun aber ganz bestimmt" selbsttragenden (V-)Aufschwungs zurückgefahren wurden, die Deflation in voller Härte (und schlimmer als zuvor) zurückkam. In USA sah man den ersten Absacker nach dem Ende von QE1 im März - die Makro-Daten verschlechtern sich seitdem laufend und machen nun QE2 "notwendig" (mit den Einschränkungen aus # 70282).

Im Chart des Nikkei seit 1990 offenbart sich diese Entwicklung in einer langsam fallenden Zickzack-Linie, deren langfristiger Mittelwert kontinuierlich sank. Vom Höchststand um 40.000 in 1990 ist der Nikkei auf aktuell 9400 gefallen.

Eine langjährige Deflation kann sich am Ende lediglich als "aufgeschobene Depression" entpuppen. Der Absturz nach unten kommt in dem Moment, wo dem Staat das Päppelgeld ausgeht. Das könnte mMn in Japan mMn bereits kurz bevorstehen.

In einer solchen Lage kann der Staat die notwendige Korrektur - d. h. den lange mit Stimuli verzögerten "Big Unwind" ehemaliger Kredit-Exzesse - nun notgedrungen zulassen, was hart ist, aber langfristig Heilung verspricht. Er kann aber auch in "gewissenloser Zimbabwe/Weimar-Manier" massiv Geld drucken und eine Hyperinflation anfachen, was dann der völligen Selbstaufgabe staatlicher Souveränität entspricht. Letztere Variante ist die totale Bankrott-Erklärung des Staates und ein Verrat an allen, die ihr Geld nicht in Sachwerten angelegt hatten.

Ich hoffe (im Gegensatz zu den Gold-Aposteln), dass sich die Staaten nicht für dieses Extrem entscheiden, sondern Vernunft walten lassen. Die große Depression endete ja auch nicht in einer Währungsreform  - wohl aber mit einem deutlichen Kaufkraftverlust des Dollar.



Hier die Depressions-Def. bei Wikipedia:

In economics, a depression is a sustained, long-term downturn in economic activity in one or more economies. It is a more severe downturn than a recession, which is seen by economists as part of a normal business cycle.

Considered a rare and extreme form of recession, a depression is characterized by its length, and by abnormally large increases in unemployment, falls in the availability of credit— often due to some kind of banking/financial crisis, shrinking output and investment, numerous bankruptcies—including sovereign debt defaults, significantly reduced amounts of trade and commerce—especially international, as well as highly volatile relative currency value fluctuations—most often due to devaluations. Price deflation, financial crises and bank failures are also common elements of a depression....

en.wikipedia.org/wiki/Depression_(economics)
Antworten
Anti Lemming:

In der Negation

6
24.10.10 20:21
lautet meine Aussage/Def. aus # 70289, dass man - im Gefolge einer Überschuldungskrise - einen nachhaltigen selbsttragenden Aufschwung nicht durch staatliches Stimulationsgepäppel "herbeizwingen" kann, wie es die Fed zurzeit versucht. Dies entspricht der "Monetaristen-Illusion", mit Zins- und/oder QE-(Daumen-)Schrauben strukurelle Ungleichgewichte aus der Welt zu schaffen.

Volkstümlicher ausgedrückt: Eine Schuldenkrise kann man durch NOCH mehr Schulden beseitigen.

Wenn das Honigglas auf dem Küchenboden zerschellt, wird der Boden auch nicht weniger klebrig, wenn man NOCH MEHR Honig darauf ausschüttet.
Antworten
Anti Lemming:

Sollte natürlich heißen:

 
24.10.10 20:23
Eine Schuldenkrise kann man NICHT durch NOCH mehr Schulden beseitigen.
Antworten
Stöffen:

Entwicklungen

6
24.10.10 20:27
;-))
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 353371
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Contrade 121:

@malko

4
24.10.10 20:36
wobei der Größenwahn bei den Politikern zu suchen ist ;-) Zumindest die Aussagen der letzten Wochen über die Anhebung der WAchstumserwartungen und der technologischen Vormachtsstellung weltweit. Die Konkurrenz, die Übermacht weiter gewinnt, findet darin ein gefundes Fressen. Die Großkotzerei tut mMn nicht gut.
Antworten
Anti Lemming:

Keno - # 283 - Nazi-Parallelen

11
24.10.10 22:09
Wer aus der Geschichte nichts gelernt hat, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

Das Nazi-Regime war auch wirtschaftlich ein Schneeball-System erster Güte. Wesenselement von Hitlers Wirtschaftspolitik waren exorbitante, größtenteils privat von den Banken (vor-)finanzierte Schulden. Damit wurden "auf Kredit" die massiven Rüstungsausgaben für Hitlers lange vorgeplanten Angriffskriege finanziert. Die Idee war, dass den Banken die Kredite später aus den Territorialgewinnen der Angriffskriege zurückgezahlt werden.

Am dicksten drin war auch damals die Deutsche Bank, die wegen dieser völkerrechtsverletzenden Praxis von den Amis beim Nürnberger Tribunal zum "Hauptkriegsverbrecher" erklärt wurde. Unweigerliche Folge dieser Ponzi-Wirtschaft war nämlich, dass ein Angriffskrieg auf Gedeih und Verderb vom Zaun gebrochen werden musste - unabhängig vom etwaigen Fehlverhalten anderer Völker. Der Angriff auf Polen erfolgte denn auch aufgrund eines von Hitler konstruierten Vorwands: Er ließ als polnische Soldaten verkleidete KZ-Insassen den Radiosender Gleiwitz überfallen. Das war dann Rechtfertigung genug für den Blitzkrieg gegen Polen, mit dem Hitler bewusst das Münchener Abkommen von 1938 verletzte.

Der Krieg der Amis gegen den Irak war von vergleichbarer "Qualität". Der Vorwand, dass sich dort Massenvernichtungswaffen befinden sollen, war erstunken und erlogen und hat sich später auch nicht bewahrheitet. Dokumente, wonach Saddam Hussein Uran aus Afrika importiert haben sollen, erwiesen sich als vom CIA gefälscht. Der wahre Kriegsgrund war auch hier wirtschaftlicher Natur: Es ging um die Kontrolle über Iraks Ölreserven. Dass Saddam ein "Tyrann" war, traf zwar zu. Doch säße er nicht auf so viel Öl, hätte das niemanden interessiert. In Nordkorea führt Kim Jong II. ein noch viel drakonischeres Unrechtssystem, er baut Atombomben und bedroht damit offen Nachbarstaaten inkl. Japan. Säße Kim ebenfalls auf Öl, hätten ihn die Amis längst vom Thron geschossen.
Antworten
Palaimon:

Sternenklarer Himmel

14
25.10.10 00:17
Gute Nacht ;-)
Der USA Bären-Thread 353386
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Keno77:

Rufe nach Steuersenkungen werden lauter

11
25.10.10 01:33

Pünktlich zur Rückkehr von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die schwarz-gelbe Koalition das Thema Steuersenkungen wieder entdeckt:

Angetrieben von den guten Konjunkturaussichten forderte Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon am Wochenende Entlastungen von sechs bis sieben Milliarden Euro zum 1. Januar 2012.

Sowohl die FDP als auch CDU-Finanzexperte Leo Dautzenberg schlossen sich der Forderung nach Steuersenkungen in dieser Legislaturperiode an.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE69N06A20101024

Nicht selten findet man die Behauptung, dass "Keynes" nicht funkioniere und der einzige Effekt staatlicher Ausgabenprogramme die Erhöhung der Staatsschulden sei.  Bestandteil des Keynes'schen Konzeptes ist aber auch die Rückführung der zusätzlichen aufgenommenen Schulden aus den Steuermeheinnahmen, wenn denn die Konjunktur wieder anspringen sollte.

Das Beispiel macht aber (wieder mal) klar, warum es i. d. R. ausschließlich bei den Mehr - Schulden bleibt:  von der Rückführung programmbedingter Schulden aus den Steuermehreinnahmen will auch dieses Mal niemand etwas wissen.

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
permanent:

Bubble Fear as Rare Earths Soar

4
25.10.10 06:18
Bubble Fear as Rare Earths Soar
CHINA, RARE EARTH, EXPORTS, MINERALS, RESOURCES, COMMODITIES, STOCK MARKET, MINING COMPANIES, NEO MATERIAL TECHNOLOGIES, CANADA, RARE ELEMENT RESOURCES, QUEST RARE MINERALS,
Financial Times
| 24 Oct 2010 | 08:16 PM ET

Fears about Chinese supplies of vital rare earth elements have sent the shares of small mining companies soaring, a surge that executives and analysts warn is turning into a bubble.

China, responsible for about 97 percent of global rare earth production, has cut exports of the minerals used in high-tech goods from PCs to electric cars, driving up prices of the commodities and creating a worldwide hunt for other sources.

 

 

An index of rare earth company shares produced by Kaiser Bottom-Fish Online, a research service, has risen 12-fold since the end of 2008, and 35 percent in the past month.

John Kaiser, mining analyst, said the market resembled the dotcom boom of the 1990s. “It is a race where any one of the leading names could stumble.”

There is also a similarity with the uranium bubble of 2006-08, when the surge in the metal’s price – and hysteria about lack of supplies – sent the shares of uranium explorers soaring. Most of those companies are now back trading at penny levels.

Constantine Karayannopoulos, chief executive of Neo Material Technologies, a Toronto-listed rare earth processor that has two factories in China, said: “I am concerned that, like all bubbles, when this one bursts, it will end in tears.”

Six obscure junior miners, based in the U.S., Canada and Australia, now have a combined market capitalization of close to $7 billion, even though none of them yet mine any rare earths.

The total value of rare earths traded in a year is about $2 billion.

Shares in Rare Element Resources , a New York-listed company that had only two full-time employees in 2009, according to its latest regulatory filing, have risen 135 percent during the past four weeks and nearly 300 percent since January. The company hopes to start production in 2015.

Mark Brown, chief financial officer and a leading shareholder, said the volatility was explained by the equity being tightly held, and the company had been working on developing its Wyoming mine for a decade.

“The share price has definitely gone crazy. But we have a real project, with a net present value much higher than our market capitalization today,” he said.

Quest Rare Minerals, of Canada, plans to produce heavy rare earths, which are less often found. Peter Cashin, chief executive, said: “I would suggest that not many of the light rare earth explorers will survive.”

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Property Bubble in Hong Kong? Blame the Fed

7
25.10.10 06:20
Property Bubble in Hong Kong? Blame the Fed
HONG KONG, PROPERTY BUBBLE, FEDERAL RESERVE, REAL ESTATE
CNBC.com
| 24 Oct 2010 | 09:37 PM ET

The Hong Kong property market has seen a spectacular rebound since the global financial crisis. Real estate prices in the territory have risen 50 percent since the end of 2008: 30 percent in 2009 and 15 percent this year, compounded.

 

But many are warning that the increase is unsustainable. HSBC's CEO for the Asia Pacific region, Peter Wong, cautioned in early August that Hong Kong could soon be facing a property bubble. Mark Matthews, an equity strategist at Macquarie, says the bubble is already here.

"If you had $3 million, would you buy one condominium on Conduit Road, Hong Kong, or five (properties) in Miami?" Matthews noted, drawing comparisons between the sizzling market in the territory and the plummeting property prices in the South Florida city. 

High-end property prices in Hong Kong have hit new highs and homes are now going for an average an $1,600 per square foot.  Prices for Miami properties, on the other hand, have halved over the past three years to just $320 per square foot.

 

While comparing Miami 's real estate to Hong Kong 's may be a bit of a stretch, Matthews says it illustrates of how outrageous prices have become in the territory. Hong Kong's residential value is now hovering at its all-time high, which translates to 320 percent of the territory's gross domestic product, according to research data from Morgan Stanley.

But the recent cooling measures announced by the Hong Kong government and China's move to hike rates may moderate prices somewhat, because Hong Kong's current property cycle, unlike those in the past, is driven almost solely by capital flowing from the mainland, according to Morgan Stanley's China strategist Jerry Lou.

 

"While the recent rate hike in China should not constrain the mainland's economic growth, we do expect it to start draining the liquidity overflow into Hong Kong's property market," Lou said. "The drying of liquidity would hurt property prices and also cap the performance of property stocks."

"China is not fighting inflation, China is fighting QE. What they're doing with the rate hike is to show the world that they're prepared to tighten, to stave off inflationary pressures from the Fed's easing moves," says Lou.

 

Still Beijing's move to quell inflation may not be enough to curb Hong Kong's property prices. According to Shane Oliver of AMP Capital Investors, countries that maintain fixed currency pegs to the U.S., like Hong Kong, will be importing the Fed's easy monetary policy for years to come. This is the ideal condition for the inflation of asset bubbles, he notes.

"I think we've got a long way to go yet over the next two-three years as these bubbles form and therefore it's incumbent upon investors, at least at this stage, to remain exposed to that and use any pullbacks to add to that exposure," says Oliver.

Mark Matthews says even if you add up the Fed's QE and the asset bubbles that it's creating - he would still want to ride the Hong Kong property market. His strategy to make money, without putting down too much money, is to invest in call options on the Hang Seng property index. "Call options on this index are relatively cheaper compared to those of large Hong Kong's property companies such as Cheung Kong or Sun Hung Kai Properties," says Matthews.

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Börsen Sydney und Singapur fusionieren

5
25.10.10 06:22

Weltweit läuft der Wettlauf um die Dominanz der Handelsplätze, und nur schiere Größe bringt die nötigen Kostenvorteile im gnadenlosen Wettbewerb. Aus zwei Südpazifik-Börsen soll nun eigentlich ein globaler Spieler werden - doch Australien bekommt Angst vor den Hyperkapitalisten aus Singapur.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...ngapur-fusionieren;2679126

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Deutsche verkennen Risiko bei Immobilien und Gold

9
25.10.10 06:25

Aus Furcht vor Inflation flüchten Sparer aus Versicherungen und Sparplänen, stürzen sich in Gold und Immobilien. Oft ohne Sinn und Verstand. Von A. Ettel und H. Zschäpitz mehr...

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