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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

#53547: Gurus gibt es viele. Es ist auch einfach

5
01.12.09 13:14
ein Guru zu werden. Man setzt eine Prognose in die Welt und hat einen Treffer. Da am laufenden Band alles mögliche zu allen möglichen Zeitpunkten prognostiziert wird, wird es auch Treffer geben. Die Gurus gehen uns also nicht aus. besonders was die Aktienpreisentwicklung betrifft. Es ist ja ein sehr einfachen Gebiet, welches im Prinzip nur 2 Richtungen kennt. Konkrete Aussagen zu 2010 und sogar noch mit genauen Veränderungen sind Unsinn. Menschen die für einen konkreten Zeitpunkt konkrete Veränderungen  voraussagen sind in meinen Augen Scharlatane. Unser hier vorgestellte Guru hat ja den Absturz kommen sehen (da war er wirklich nicht der Einzige) aber hat er dann auch die schnelle fulminante einmalige Kurserholung vorausgesagt? Wenn nicht, was sind seine Prognosen dann schon wert.
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Anti Lemming:

XRT (Retail) Chart zu Kass in # 53549

 
01.12.09 13:19
XRT sieht nach dem über 100 % Anstieg seit März schon recht kopflastig aus (siehe MACD) - zumal in Anbetracht der unerwartet schlechten Black-Friday-Verkäufe.
Der USA Bären-Thread 279699
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Anti Lemming:

Malko - Gurus

7
01.12.09 13:22
Es gibt aber nicht viele Gurus mit hoher Trefferquote, die gleichzeitig einen Riesenfonds mit 100 Milliarden an Einlagen verwalten.
Allein dies hebt Grantham aus der Masse hervor. Selbiges gilt für Bill Gross.

Geistig und finanziell minderbemittelte Crashpropheten gibt es hingegen wie Sand am Meer.
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Anti Lemming:

Gurus II

7
01.12.09 13:27
Zu den wenigen, die 2007 den Crash vorhergesagt hatten und im März 2009 zum Long-Einstieg geblasen haben (mit Kursziel 1050), zählt Doug Kass.

Kass ist übrigens auch ein Mann der Praxis, der über 30 Jahre Erfahrung hat und einen Hedgefonds mit immerhin vier Milliarden Dollar an Einlagen leitet. Ich hatte Kass' Long-Einstiegempfehlung um den 10. März rum hier im Thread gepostet.

Empfehlungen von Leuten, die Milliardenbeträge verwalten (Grantham verwaltet über 100 Milliarden) zählen für mich mehr als die Tipps von Goldseiten-Schwätzern, die fünf Krüger-Rands in der Küchentischschublade haben.
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CarpeDies:

Wendepunkt erreicht?

6
01.12.09 13:39
Reverse Repo
Fed eröffnet Exit-Trainingslager
Tausende Milliarden hat Ben Bernanke im Kampf gegen die Krise in das Finanzsystem gepumpt. Irgendwann muss das Geld wieder eingesammelt werden, sonst droht eine hohe Inflation. Nun beginnt die Notenbank, ihre Werkzeuge zu testen - ganz sachte.

Die Federal Reserve Bank of New York hat den ersten Schritt hin zum Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik angekündigt. Die Notenbank will in den kommenden Wochen testweise mit sogenannten Reverse-Repo-Geschäften Liquidität aus dem System saugen.
Im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten hat die amerikanische Notenbank ihren Zins auf ein Rekordtief nahe null gesenkt und Tausende Milliarden Dollar in das System gepumpt, etwa über den Kauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren und Staatsanleihen. Dadurch sind seit Ende 2007 im Bankensystem Überschussreserven von mehr als 1000 Mrd. $ entstanden. Ökonomen und Investoren fürchten, dass diese Liquiditätsflut zu einem rapiden Anstieg der Inflation führen könnte.

Dagegen wirken Reverse-Repo-Geschäfte. Dabei verkauft die Fed Aktiva - Treasuries etwa - gegen Bargeld an Banken und kauft sie später zu einem etwas höheren Preis wieder zurück. Dadurch werden Bankreserven aus dem System genommen. Die Notenbanker haben solche Transaktionen in den vergangenen Wochen bereits simuliert, nun sollen Tests folgen, bei denen tatsächlich Dollar-Beträge eingesetzt werden.
Die Transaktionen werden allerdings voraussichtlich klein sein, sie sollen auf Reserven und Zinssätze keinen maßgeblichen Einfluss haben. Die regionale Fed des US-Bundesstaates New York betonte, die Aktion deute nicht auf eine kurzfristige Änderung der Geldpolitik hin.
Frühe Testphase

"Wir glauben nicht, dass das ein Anzeichen dafür ist, dass sie wahrscheinlich bald eine Exitstrategie umsetzen, noch nicht einmal in den nächsten Quartalen", sagte Michael Pond, Zinsstratege bei Barclays Capital, einer der 18 Banken, die mit der Fed handeln. "Es ist wichtig für die Fed sicherzustellen, dass der Markt sich bewusst ist, dass die Werkzeuge, die sie hat, funktionieren - selbst wenn sie noch nicht bereit ist, sie einzusetzen."
Fed-Chef Ben Bernanke  hat bereits andere mögliche Instrumente genannt, mit denen die Notenbank Liquidität aus dem System nehmen könnte. So könnte die Zentralbank auf die Überschussreserven der Banken Zinsen zahlen und Wertpapiere direkt an Investoren verkaufen.
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Anti Lemming:

Gold kurz bei 1200 Dollar

6
01.12.09 13:40
Parallel wird EUR/USD aufgeblasen. Der Dax sollte bei einem derart teuren Euro eigentlich in die Knie gehen. Tut er aber micht, weil er mit dem gleichen Dollar-Carrytrades hochgepumpt wird.

Die aus dem $-CT kommende "Hyperliquidität" drängt Fundamentals an die Wand.

Noch...
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 279703
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relaxed:

Gold geht zu Monatsbeginn immer rauf.

2
01.12.09 13:49
Nachts schwächte die BoJ den Yen.

Dann gehen nach aktueller Börsenlogik auch die Aktienindizes rauf und der Dollar runter. ;-))

Und nachdem das Geld einmal im Karussel verschoben wurde, warten wir jetzt auf die Goldmänner und ihr Frühstücksmeeting für den weiteren Verlauf. ;-)))
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AlterSchwede.:

18:20 spricht Falke Plosser

3
01.12.09 13:59
Tendenziell gehe ich weiterhin von einer Bärenverarsche aus, auch weil die Charttechnik mal wieder zu deutliche Worte spricht. Jedoch mehren sich andererseits langsam bei mir die Zweifel, dass wir vorerst auf eine höhere Etage in den Märkten klettern können...

Bin mal gespannt was Plosser dazu zu sagen hat.
Je nachden, wie die zahlen um 16:00 ausfallen, könnte von dieser Seite (nochmal) ein Dämpfer kommen.
***16:00 US/ISM-Index verarbeitendes Gewerbe November
PROGNOSE: 54,7 Punkte
zuvor: 55,7 Punkte
***16:00 US/Ausstehende Hausverkäufe Oktober
PROGNOSE: -1,0% gg Vm
zuvor: +6,1% gg Vm
***16:00 US/Bauausgaben Oktober
PROGNOSE: -0,4% gg Vm
zuvor: +0,8% gg Vm
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Stöffen:

U.S. Consumers Getting "Dramatically Worse"

6
01.12.09 14:12
Hier auch bezugnehmend auf AL's Post # 53549 "Beyond Black Friday"

Der größte Wachstumstreiber der Wirtschaftskonjunktur, der US-Konsument, ist schwer angeschlagen und wird künftig eine weitaus schwächere Rolle als in der Vergangenheit spielen. Zudem wurde durch die massiven Konjunkturprogramme zusätzlicher Konsum in der Wirtschaft von 2010 auf 2009 vorgezogen, beispielsweise in der Autoindustrie, Stichwort hier auch Cash for Clunkers. Daher auch durchaus vorstellbar, dass bestimmte Sektoren aufgrund der vorgezogenen Einmaleffekte deshalb 2010 in ein tiefes Loch fallen. Zwar dürften die Schwellenländer weiter wachsen, aber ob dies ausreichen wird, um die Konsumeinbußen in den USA und in Europa zu kompensieren, darf bezweifelt werden.

Howard Davidowitz, angesehener Gründer des New Yorker Beratungs- und Investmenthauses Davidowitz Associates, wird aktuell im Yahoo Tech-Ticker bzgl. des US-Konsumenten weiterhin äußerst skeptisch zitiert. Die Lage habe sich für den US-Verbraucher weiterhin verschlechtert und man sollte sich durch die vorweihnachtlichen Käufe am Black Friday nicht allzu sehr blenden lassen, denn zu Weihnachten werde immer und stets Geld ausgegeben. Wenn in der kommenden Zeit derartige "Nebengeräusche" wie der Black Friday aus den Sales herausgefiltert werden, wird es gemäß Davidowitz einen recht ernüchternden Blick auf die Realität geben.

What Recovery? U.S. Consumers Getting "Dramatically Worse,” Howard Davidowitz Says

According to the National Retail Federation, retail sales over the Thanksgiving holiday weekend were $41.2 billion, up slightly from a year ago, while about 195 million consumers shopped, up from 172 million last year.

Against that backdrop, you might expect Howard Davidowitz of Davidowitz & Associates to backtrack from some of the bearishness he's professed on Tech Ticker (and elsewhere) in the past year. But you'd be wrong.

"The consumer is in worse shape since I was here last" in August, Davidowitz says, citing the following:

   * Unemployment has exploded: "We've lost a ton of jobs since I was here last," Davidowitz says, noting the "real" unemployment rate is 17.5%. "That's an astounding number."
   * Housing continues to sink: "The consumers' biggest asset is down trillions" in value while "foreclosures are exploding" and a huge percentage have negative equity -- 23% according to CoreLogic.
   * Record numbers of consumer bankruptcies: The American consumer has "never been further behind...never defaulted more" on mortgages, student loans, auto loans, and credit card bills, he says.
   * Poverty on the Rise: One in eight Americans and one in four children are receiving food stamps, as The NYT reported this weekend.

"A lot of people were out on Black Friday -- you're always going to spend some money because it's Christmas," he says. "[But] the consumer continues to get dramatically worse."

Davidowitz predicts "the noise will be taken out" about "strong" Black Friday sales in the coming weeks and a sobering reality will settle in: "People will look a stores closing and a rash of bankruptcies after Christmas. People will start to look at this and say ‘wow, this is terrible,'" he says.

finance.yahoo.com/tech-ticker/article/...P,XLY,WMT,TGT,HD,^DJI
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Ein Japan-Test für die USA

5
01.12.09 14:14

FTD- Das Kapital


Ein Japan-Test für die USA

In Japan hat's in den 90ern regelmäßig was auf die Mütze gegeben, wenn nur die Zuwachsraten der Staatsausgaben sanken. Nun sinken diese in den USA. Ein erster Test für die Anhänger des USA-Japan-Vergleichs.
 

Eine der gängigen Thesen an den Finanzmärkten steht in den kommenden Monaten vor einem Test: dass die USA dem Pfad Japans folgen. Im privatwirtschaftlich angeschlagenen Japan war der Aktienmarkt in den 90ern und frühen 2000ern im Grunde eine Funktion der Staatsausgaben: Legten diese im Vergleich zum Vorjahr zu, ging es dem Topix meist gut.

Doch sobald sich die Zuwachsrate der Staatsausgaben nur verlangsamte, war der Bärenmarkt wieder intakt. Interessant ist das deshalb, weil die Ausgaben des US-Bundes - jeweils mit Dreimonatsdurchschnitten gerechnet - per Oktober unter dem Vorjahr lagen, nachdem sie noch im August um ein Fünftel gestiegen waren.

Natürlich sind Sondereffekte wie Hilfszahlungen an Finanzinstitute im Spiel. Nur wird sich der Steigungswinkel den aktuellen US-Budgetplanungen zufolge ohnehin erheblich verflachen. Schon im dritten Quartal lagen die gesamten US-Staatsausgaben unter dem Niveau vom zweiten.

Haben die Privaten den finanziellen Spielraum, um der US-Konjunktur nun eigene Impulse zu verleihen? Sofern man von der Notwendigkeit der Schuldentilgung oder Steuererhöhungsängsten absieht, sollte man das meinen. Im dritten Quartal haben Firmen und Verbraucher einen Finanzierungsüberschuss - Bruttoersparnis abzüglich Bruttoinvestition - von satten 6,6 Prozent des nominalen US-BIPs erzielt. Ohne Vorratsveränderungen sinkt der Überschuss jedoch schon auf 5,6 Prozent.

(Weitere Links zu Japan im Orig.)

Zudem sind die privaten US-Anlageinvestitionen auf den niedrigsten Stand im Verhältnis zum BIP seit Beginn der vierteljährlichen Erhebung 1947 gefallen und liegen um 3,4 Prozentpunkte unter dem Mittel. Ferner profitieren Verbraucher wie Firmen von staatlichen Transfers oder Aufträgen, direkt und indirekt. Insofern relativiert sich der private Finanzierungsüberschuss schon enorm.

Dünn ist vor allem der Überschuss der Verbraucher - Bruttoersparnis minus Wohnungsbau - von 2,9 Prozent des BIPs. So ist die gesamtwirtschaftliche Bruttoersparnis wegen des staatlichen Lotterlebens auf das Tief von 10,4 Prozent des BIPs gesunken (Durchschnitt 18,5). Ob die USA nun Japan folgen oder nicht: Da ist ein wildes Auf und Ab wie an der Tokioter Börse fast gewiss.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...usa/50044451.html

 


Staatsbörse" in Japan.

Man sieht allerdings, dass die enorm gestiegenen Staatsausgaben in diesem Herbst den Topix (Japan-Index) nicht mehr so stark wie sonst nach oben brachten. Schuld daran ist der starke Yen (14-Jahreshoch zum US-Dollar).

Staatsstimulation hat grundsätzlich das Problem, mit der Zeit immer stärker an Effizienz zu verlieren. Am Ende besteht die Nettowirkung nur noch darin, sinnlos die Staatsschulden zu erhöhen. Dann ist es meist nicht mehr weit bis zum Staatskollaps. Einen ersten Schritt in diese Richtung gab es bereits im Frühjahr, als das hochverschuldete Japan sein AAA-Rating verlor.

A.L.

 

Der USA Bären-Thread 279716
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nopanic:

die unerträgliche leichtigkeit der märkte

3
01.12.09 14:18
was vor einem viertel jahr gültigkeit hatte ,gilt heute auch noch,liquidität von seiten der banken gegen demaskierung der märkte als das was sie sind,ein fake.da die amis sich auf fakes verstehen,kann das ganze noch ein weilchen gehen und inflationäre tendenzen kommen beim volk nicht an,da es vom geldvermehrungsspiel ausgeschlössen ist.aber es ist wie beim amerikanischen waffengesetz,man weiss dass tausende dadurch umkommen,aber trotzdem wird es nicht verschärft.gegen gold spricht im moment,das es bei einem wegbrechen der märkte auch verkauft wird,wie letzte woche.
Antworten
wawidu:

AS - # 53533

7
01.12.09 14:27
Dieses "Jojo"-Spiel ist charakteristisch für eine Topbildungsphase: Der Eine zieht, der Andere lässt nicht los.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 279722
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permanent:

More Late on Auto Loan Payments in Third Quarter

4
01.12.09 14:43
More Late on Auto Loan Payments in Third Quarter
CREDIT, BANKS, OIL AND GAS, TRANSPORTATION, AUTOS
The Associated Press
| 01 Dec 2009 | 07:08 AM ET

More people were late with their auto loan payments in the third quarter as job losses continued, but amid rising delinquencies there are positive signs for the economy in certain states.

 

The auto delinquency rate -- the rate at which payments fell behind 60 days or more -- edged up in the July-to-September quarter to 0.81 percent, from 0.80 in the same period last year, according to credit reporting agency TransUnion.

The increase from the second quarter to the third quarter of this year was far greater, reflecting both the weak economy and seasonal trends, said Peter Turek, automotive vice president in TransUnion's financial services group.

It's common for late payments to rise as the year progresses. Borrowers tend to fall behind as they focus on other spending, often getting back on track in the first and second quarters, when they can use income tax returns to bring their payments current.

 

Car loan payments that are 60 days or more late are considered a precursor to default because of the difficulty consumers face in getting caught up. TransUnion culls its data from approximately 27 million individual credit files in its database.

While average delinquency rates rose nationwide in the third quarter, the rate fell in Washington D.C. and six states: Colorado, Louisiana, Maryland, North Dakota, South Dakota and Vermont.

The Dakotas nearly always have among the lowest delinquency rates for all types of loans, but improvement in a state like Louisiana can be seen as a positive sign, Turek said. Year-over-year, Louisiana's auto delinquency rate fell more than 14 percent.

"That was very good news for that part of the country," he said, suggesting it indicates the state is beginning to show signs of recovering from the economic damage of Hurricane Katrina.

It's too early to tell for certain, but the numbers indicate that some pockets of the country are starting to emerge from the recession earlier than other regions, Turek said.

The small increase in auto delinquencies compared with 2008 also reflects the fact that loans are harder to get, because banks and finance companies have raised their lending standards, and consumers are looking for fewer loans as they tighten their belts.

Those factors led to a drop in average auto debt in the third quarter. Nationally, the amount outstanding on the average car loan dipped 2.5 percent to $12,542, from $12,861 last year.

Loans taken out as part of this summer's Cash for Clunkers program had not started to appear on most credit reports when the quarter ended. As those new loans show up on credit files, there is a good possibility average auto debt will increase. But since lenders offered loans only to stronger applicants, those loans are less likely to end up delinquent, Turek said.

The auto loan figures follow results that showed mortgage delinquencies hit a new high in the third quarter, but the rate of increase from the second quarter slowed. Meanwhile, credit card delinquencies dipped in the third quarter from the second, where a seasonal increase was expected.

TransUnion forecasts the fourth-quarter auto delinquency rate will rise to almost 0.9 percent. Fourth-quarter rates are typically higher, as consumers divert money to holiday spending. The weak labor market will also continue to weigh on consumers, Turek said.

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Contrade 121:

Ein Mann, ein Name

5
01.12.09 14:53

Grüner, meine Damen und Herren!

im folgenden Interview legt er sein Wissen offen: Geldmengenvermehrung ohne Inflation, Finanzkrise als Kurstreiber für die Aktienmärkte, Beschäftigungswunder und, und, und...

 

PS. Ich hab' schon immer gewußt, dass nach dieser Finanzkrise, die Volks- und betriebswirtschaftliche Lehre neugeschrieben werden muß! Dieser Schwachmat ist ein eindeutiges Beispiel dafür!

Herr Grüner, der "Dubai Schock" hat die Börsen nach monatelanger Rally auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Sorge vor weiteren Ausläufern der Finanzkrise ist zurück. Müssen sich Anleger auf härtere Zeiten einstellen?

Im Gegenteil. Dubai sollte mittel- und langfristig eher positiv wirken. Was wir vergangene Woche gesehen haben, ist fast schon eine typische Bewegung in frühen Bullenmärkten. Diese Rückschläge verhindern, dass Euphorie aufkommt. Überhaupt muss man feststellen, dass es für die Aktienmärkte von Vorteil ist, wenn uns die Finanzkrise noch länger beschäftigt.

Wieso das?

So lange wir immer wieder Krisensymptome sehen, werden die Notenbanken die Zinsen noch eine ganze Weile niedrig halten. Das heißt nicht, dass wir noch auf Jahre auf dem aktuellen Niedrigstniveau bleiben. Aber auch wenn die Zinsen mal um 0,25 oder 0,5 Prozentpunkte steigen, ist noch lange kein kritisches Niveau erreicht, das Kapitalumschichtungen im großen Stil bewirkt. Bis kurzfristiges Geld wieder eine Alternative zu langfristigen Anlagen wird, muss noch einiges passieren.

Der Preis ist eine hohe Inflation.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und jeder denkt, alles muss immer sofort passieren. Aber auch hier gilt: Die Inflation kommt irgendwann, doch es wird noch sehr lange dauern. Die massive Liquidität, die von den Notenbanken in die Märkte gedrückt wird, wird ja zu einem großen Teil gehortet. Schauen Sie sich die Banken an: Die brauchen das Kapital. Sie haben immer noch Riesenprobleme in der Bilanz, der Abschreibungsbedarf ist weiter gewaltig. Es wird noch Jahre brauchen, bis sie ihre Probleme gelöst haben.

Und was hat das mit der Inflation zu tun?

Es ist ein Beispiel dafür, dass die Grundannahme, nach der eine Ausweitung der Geldmenge automatisch zu Inflation führt, grundfalsch ist. Die Notenbanken geben reichlich Liquidität, das ist richtig. Aber es kommt nicht in den Kreislauf: Die Banken horten es, die Privatanlegeren horten es und die Unternehmen außerhalb des Finanzsektors horten es auch. Schauen Sie sich nur einmal die Bilanzen vieler Industriekonzerne an: Die sind so gut wie lange nicht. Anders als in der Krise zur Jahrtausendwende sind die Unternehmen diesmal nicht mit einer hohen Verschuldung und Überkapazitäten in die Krise gegangen.

Wann droht aus Ihrer Sicht Gefahr?

Es wird so lange keine Probleme mit der Inflation geben, bis wir anfangen, unser Geld wieder verstärktfür Luxus-Artikel auszugeben und damit die Industrie an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Wenn ich mich mit meinem Nachbarn einmal wieder um den letzten Sportwagen beim Händler streite und dem Hersteller wieder eine Preismacht einräume, kann man sich Sorgen machen.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...e-ein-steinzeitmensch;2491942

Antworten
Stöffen:

Contrade, das Geschätz eines Permabullen

5
01.12.09 15:04
sollte man nicht allzu Enst nehmen. Hab' mich schon gewundert, warum nicht am Ende des Interviews das obligatorische "Daher halten wir in den nächsten Monaten deutliche Kursgewinne für recht wahrscheinlich, denn die zittrigen Hände sollten nach dem Dubai-Effekt wieder einmal abgeschüttelt worden sein"-Statement zum Tragen kam.
Der hat's immer noch nicht begriffen, dass der DAX heuer da steht, wo er bereits vor 10 Jahren stand. Ein schöner Bullenmarkt ist das, fürwahr ;-)))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

#53553: Trotzdem bleiben

8
01.12.09 15:04
seine Aussagen Unsinn. Man kann und soll Vorstellungen für die nähere und mittlere Zukunft entwickeln. Aber nie ein konkretes Datum oder eine konkrete Größe. Ich würde ihm mein Geld nicht anvertrauen.
Antworten
relaxed:

#53564 Grüners Szenario kann doch

7
01.12.09 15:19
eintreten, wenn alle Bausteine seiner Argumentationskette erfüllt sind.

Er macht 4 Annahmen, deren Wahrheitsgehalt man "fairerweise" mit 50% ansetzen sollte.

Das Produkt von 4 Halbwahrheiten ist (0.5)^4=0.0625 oder gut 6% Wahrscheinlichkeit, dass es nach Grüner abläuft. ;-)))
Antworten
Stöffen:

Setze mal Gehrt dagegen

10
01.12.09 15:25
Sein aktueller Comment

Liebe Leserinnen und Leser,

was habe ich heute Spaß! Bei den unfassbar bullishen Nachrichten des heutigen Tages kullern einem die Tränchen aus dem Augenwinkel vor Lachen. Ich Dummbatz wollte es ja nicht wahr haben, aber nun sehen wir es doch deutlich vor dem geröteten Auge: Alles wird gut. Sozusagen. Wenn man nicht darüber nachdenkt, was uns heute als „good News“ angedreht wurde. Aber wozu auch nachdenken? Nachdenken macht dick, schwermütig und sorgt für Glatzenbildung. Und wer will das schon!

[...]

Ja, das mit der Liquidität, wie immer das letzte Argument am Ende einer Aufwärtsbewegung, ist momentan ein zweischneidiges Schwert. Und beide Seiten sind extrem scharf. Ich kann nicht vorhersagen, wann es auf die Depots der völlig angstfreien Investoren niedersaust. Aber ich kann denen, die auf der flachen Seite dieses Schwertes bereits ein Tänzchen im Vorgriff auf die der Herbstrallye folgenden Jahresenderallye tanzen (die dann natürlich von der Frühjahrsrallye abgelöst wird, die die Zeit bis zur Sommerrallye füllen wird) nur raten, auf rutschfestes Schuhwerk zu achten. Denn wer bereit ist, sich zu erinnern, weiß: Es gibt in der Tat Phasen, in denen schlechte, neutrale und gute Nachrichten durchweg bullish interpretiert werden. Aber sie wurden immer von Phasen abgelöst, in denen egal welche Nachrichten für Kursverluste sorgten. Der Übergang ist manchmal sanft und unauffällig, manchmal abrupt. Aber er wird immer zu spät bemerkt. Und dass wie immer in solchen Phasen des Übergangs alles und jeder erklärt, dass diesmal alles anders sei ... nun, bislang war es dann am Ende doch wieder so wie immer: Nach rauf kommt runter.

Mit den besten Grüßen
Ihr Ronald Gehrt
(www.system22.de)

Komplett hier
www.system22.de/Marktkommentar01.12.pdf
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Gehrt und Grüner

4
01.12.09 15:41
der Unterschied zwischen den beiden ist, dass der eine nette Briefchen schreibt und emotional geprägte Persönlichkeit ist, während der andere ein Fondsmanager (mit stets negativer Fondsentwicklung im Vgl. mit Benchmarks) ist. Entsprechnd kann der andere wesentlich mehr Schaden produzieren. Was mich wundert ist seine Medienpräsenz. Ob er dafür zahlt um im Handelsblatt zu erscheinen?
Antworten
Stöffen:

Contrade, fällt dir was auf?

8
01.12.09 15:53
;-)))
Der USA Bären-Thread 279753
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
lumpensamml.:

Die Gurus

6
01.12.09 15:54
haben das gleich Problem wie wir Anleger auch, nämlich das richtige Timing. In vielen Fällen haben sogar beide Seiten der Gurus recht, nur eben einen unterschiedlichen Horizont. Der Grüner kann z.B. Anfang 2010 seine Bestimmung finden. Gehrt, Kass und alle anderen Bären vielleicht Herbst 2010 oder 2011 oder 2012. Wissen tut es doch keiner.

Für seine Anlageentscheidung sollte man eine eigene, gefestigte langfristige (fundamentale) Meinung im Hinterkopf haben, allerdings sollte sie den Blick für kurz- und mittelfristige meist unlogische oder zumindest unvernünftige Börsenkapriolen nicht vertrüben. Da ist dann m.E. eher Charttechnik hilfreich.

Das ist auch der Grund, wieso langfristig kein Handelssystem funktionieren kann. Die Börsenphasen kann keiner vorhersagen. Wer jetzt sein System auf konstant steigende oder fallende Märkte trimmt, den frisst die anschließende Seitwärtsphase, deren Eintreten und Amplitude im Vorfeld ja auch nicht bekannt sind. Und umgekehrt natürlich. Darüber sollten auch ein paar Treffer hintereinander nicht hinwegtäuschen.
Antworten
relaxed:

#53571 Die "Art" von Gurus, die

2
01.12.09 16:00
wir hier diskutieren hat sogar ein besonders schlechtes Timing, denn neue Fonds werden in der Regel dann aufgelegt, wenn die Märkte schon gelaufen sind und dann wird auch intensiv geworben. Grüner ist dafür exzellentes Beispiel.
Antworten
wawidu:

Nur ein Gedanke

8
01.12.09 16:07
In den letzten zehn Jahren habe ich in den Charts diverser Indizes und Einzelwerte etwa dreißigmal eine relativ seltene Topformation gesehen, die als "Diamant" bzw. von US-Technikern auch als "casket" bezeichnet wird. Dies ist eine sehr üble Formation, da ihr i.d.R. starker Kursverfall folgt, der lange anhalten kann. Im Chart des SPX gab es solche etwa im August/September 2000, zwischen Juni und August 2001 und im März 2002. Vereinzelt kam es zu kurzfristigen Ausbrüchen über die oberen Formationsbegrenzungen ("Schornsteine"), doch die Preiskurven fielen dann schnell wieder zurück und letztendlich - bis auf eine Ausnahme - aus der Formation heraus.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 279758
Antworten
nopanic:

vielleicht sollte man einen mix

2
01.12.09 16:10
aus gehrt und grüner finden,so a la dr. jerkyll und mr. hyde und wenn der dann noch im besitz eines tragfähigen handelssystems ist,dann ja dann.
Antworten
Contrade 121:

US-Konjunkturindikatoren

 
01.12.09 16:20

und vor allem deren Interpretation sind schon brisant: Während der ISM Index klar gegenüber dem Vormonat von 55,7 auf 53,6% fiel, lauten die Interpretationen - nach bestem Marketing-Ansatz, natürlich sehr optimistisch: 

WASHINGTON (MarketWatch) - U.S. manufacturing firms said business improved in November for the fourth straight month, but at a slower pace than in October, the Institute for Supply Management reported Tuesday.

The ISM manufacturing index fell to 53.6% from 55.7% in October. Readings over 50% indicate more firms said they were growing than said they were contracting.

In November, 12 of 18 industries were expanding.

Economists surveyed by MarketWatch were looking for the index to pull back to 55% in November.

"While the rate of growth slowed when compared to October, the signs are still encouraging for continuing growth as both new orders and production are still at very positive levels, and the prices index fell 10 points, signaling less inflationary pressure on manufacturers' costs," said Norbert Ore, head of the ISM's survey committee. "Overall, the recovery in manufacturing is continuing, but many are still struggling based on their comments."

 

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