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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf SAP SE

Strategie Hebel
Steigender SAP SE-Kurs 5,00 9,97 15,22
Fallender SAP SE-Kurs 2,04
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VU1NVH0 , DE000VY1DPJ5 , DE000VY1DPL1 , DE000VJ21ZQ1 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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CarpeDies:

Gastkommentar von Roubini in der ftd

9
01.01.09 16:56
Börsen noch lange nicht übern Berg
von Nouriel Roubini

Das Jahr 2009 wird schlimmer als erwartet. Schlechte Nachrichten werden die Aktienkurse weiter drücken.

Nouriel Roubini ist Professor für Ökonomie an der Stern School of Business der New York University. www.project-syndicate.org

Die Finanzmärkte haben 2008 ihre schwerste Krise seit der Großen Depression der 30er-Jahre erlebt. Was aber erwartet uns? Liegt das Schlimmste hinter oder noch vor uns? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir begreifen, dass ein Teufelskreis aus Abschwung und sich verschlechternder Finanzlage im Gange ist.

Die USA werden mit Sicherheit die schwerste Rezession seit Jahrzehnten erleben - einen tiefen Abschwung, der etwa 24 Monate über das Jahresende 2009 hinaus anhalten wird. Mehr noch, die gesamte Weltwirtschaft wird schrumpfen. Auch Schwellenmärkte drohen hart zu landen, da über Handels-, Finanz- und Währungsverbindungen Schocks in den Industrieländern an sie weitergegeben werden.

Deflation droht

US-Ökonom Nouriel Roubini
    US-Ökonom Nouriel Roubini

Die Rezession hat Ängste vor einer Stagflation (einer Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und Inflation) im Stil der 70er-Jahre geweckt. Da das wachsende Angebot die Nachfrage jedoch übersteigt, werden schwache Warenmärkte zu sinkender Inflation führen. Die Preissetzungsmacht der Unternehmen ist dadurch begrenzt, und die steigende Arbeitslosigkeit wird die Löhne niedrig halten. In den hoch entwickelten Volkswirtschaften dürfte die Inflation auf etwa ein Prozent fallen. Es besteht also eher die Gefahr einer Deflation - und nicht die einer Stagflation.

Deflation ist gefährlich, denn sie führt in eine Liquiditätsfalle: Weil der Leitzins nicht unter null fallen kann, verliert die Geldpolitik ihre Wirkung. Fallende Preise lassen die Kapitalkosten und den Realwert nominaler Schulden steigen, was Verbrauch und Investitionen drosselt - ein Teufelskreis: Einkommen und Arbeitsplätze geraten weiter unter Druck, was den Rückgang von Nachfrage und Preisen verstärkt.

Unorthodoxe Methoden kommen weiterhin zum Einsatz: Rettung von Investoren, Finanzinstituten und Kreditnehmern, massive Zufuhr von Liquidität an die Banken, um die Kreditklemme zu mildern, und radikalere Schritte zur Senkung der langfristigen Zinsen von Staatsanleihen und zur Verringerung der Spanne zwischen Marktzinsen und Staatsanleihen.
Derzeit platzt die größte Blase aller Zeiten - mit Kreditverlusten, deren Gesamtumfang bei 2000 Mrd. $ liegen dürfte. Wenn die Regierungen die Banken nicht rasch mit frischem Geld versorgen, wird sich die Kreditklemme noch verschlimmern, weil die Verluste schneller wachsen, als die Banken sich rekapitalisieren können. So werden sie gezwungen sein, ihre Kreditvergabe einzuschränken.

Die Aktienkurse sind gegenüber ihren Höchstständen Ende 2007 steil gefallen, aber es bestehen noch immer erhebliche Risiken. Es bildet sich zwar ein Konsens heraus, dass die Kurse vieler riskanter Anlagewerte inzwischen derart gefallen sind, dass sie den Boden erreicht haben. Doch das Schlimmste liegt noch vor uns. Makroökonomische Nachrichten und Ertrags- und Gewinnmeldungen aus aller Welt werden in den kommenden Monaten sehr viel schlechter ausfallen als erwartet, was die Kurse weiter unter Druck setzen wird.

Obwohl sich das Risiko eines totalen Zusammenbruchs des Finanzsystems durch die staatlichen Stützaktionen verringert hat, bleiben ernste Schwachstellen. Die Kreditklemme wird sich verschlimmern, die Reduzierung der Fremdkapitalanteile wird sich fortsetzen, und Hedge-Fonds und andere fremdkapitalisierte Akteure werden gezwungen sein, Vermögenswerte auf illiquiden Märkten zu verkaufen. Das wird zusätzliche Kursverfälle verursachen und weitere Finanzinstitute pleitegehen lassen. Einige Schwellenmärkte werden mit Sicherheit eine ausgewachsene Finanzkrise erleben.

Nur aggressive, koordinierte und effektive politische Eingriffe durch die Industrie- und Schwellenländer können gewährleisten, dass sich die Weltwirtschaft 2010 erholt, statt in eine länger andauernde Phase wirtschaftlicher Stagnation einzutreten.
Antworten
fischerei:

AL,

2
01.01.09 18:56
bei mir hat es gerade eben gefunkt, wenn doch bloß nicht so viel über Funke gefunkt würde und der Funke ohne Funke nicht aus der JVA funken könnte, dann könnten wir alle vor Freude ohne Funke die Funken sprühen lassen.
Bloß die Freude würde nicht lange anhalten, es gibt einfach zu viele Funkes, Raffkes, Winkelzums, spitze Spitzers und vielleicht auch die böse Nichte der Kanzlerin. Aber eins ist gewiss: In 2009 gibt es hier über die Funkes & Cofunker noch viel zu funken.

Funkt ALLE schön weiter Ihr Funker
Antworten
Anti Lemming:

Fällt der SP-500 Ende 2009 auf 400 bis 425 Punkte?

12
01.01.09 20:11

Hier ein interessanter Chart, den Stöffen bereits im Antizykliker-Thread gepostet hat (da allerdings sehr klein).

Unten eine detaillierte Version.


 

dshort.com Regression to Trend: Two Views
January 1, 2009  Updated

The Bearish View


About the only certainty in the stock market is that, over the long haul, overperformance turns into underperformance and vice versa. Is there a pattern to this movement? Let's apply some simple regression analysis to the question.

Here's a chart of the S&P Composite stretching back to 1871. The chart shows real (inflation-adjusted) monthly averages incorporating data collected by Yale economist Robert Shiller. We're using a semi-log scale to equalize the vertical distances for the same percentage changes regardless of the index price range. The regression trendline drawn through the data clarifies the secular pattern of variance from the trend — those multi-year periods when the market trades above and below trend.

The peak in 2000 marked an unprecedented 160% overshooting of the trend, which is double the overshoot in 1929. The index has been above the trend for 17 years. We also see that the major troughs saw declines in excess of 50% below the trend. If the S&P 500 were sitting squarely on the regression, it would be hovering around 830. If the index should decline over the next 12 months to a level comparable to previous major bottoms, it would fall to the vicinity of 400-425.

dshort.com/articles/regression-to-the-mean.html

 (Es folgt noch "The bullish View", den ich aber aus Parteilichkeit - wir sind schließlich im Bären-Thread, ausgelassen habe ;-)  - ist aber in obigem Link einsehbar (inkl. Chart).

 


 

KOMMENTAR ZUM CHART:

Auch aktuell steht der SP-500 noch 6 % oberhalb der langfristigen Trendgeraden. Ein "Unterschießen" in den Bereich 400 bis 425 (was einer weiteren Halbierung gleichkommt)  entspräche den auch in vergangenen Baissen regelmäßig zu beobachtenden "Übertreibungen nach unten" - das Gegenstück zu den ebenso regelmäßigen  "Übertreibungen nach oben" am Ende langer Bullen-Läufe, deren letzte wir im Jahr 2000 sahen (160 % über der Trendgeraden).

Der Chart illustriert auch sehr schön, dass sich der Markt nach langen Phasen der Überbewertung nicht einfach damit zufriedengibt, auf normale bzw. durchschnittliche Bewertungen zurückzufallen. Nein, zur Peinigung der Marktteilnehmer scheint in jedem Zyklus ein Absturz auf extrem niedrige Bewertungen vonnöten. Mr. Market ist halt eine blutrünstige Bestie (die sich zuletzt in 2007 an den damaligen Shorts austobte).

 

(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 208067
Antworten
wawidu:

@ischariot - # 35846 - Erstanträge

4
01.01.09 20:25
Dieser "Rückgang" ist ein "Non Event". Ende 2007 war es ähnlich. Unmittelbar vor den Weihnachtstagen halten sich etliche Unternehmen wohl mit Entlassungen zurück ("Gnadenfrist").
Antworten
Maxgreeen:

morgen "könnte" ein negativer Tag werden

6
01.01.09 20:56

Nach Börsenschluss am 31.12. hat der SP500 noch reagiert.

(Verkleinert auf 75%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 208071
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Antworten
fischerei:

wawidu, zu den Erstanträgen,

6
01.01.09 21:10
so könnte es sein, ich habe gerade von meiner Cousine eine Mail bekommen, die lebt schon seit den sechszigern in Tampa (Florida), dort sollen zum 31.12. 2008 reihenweise Einzelhändler und Automobilhändler ihr Geschäft dicht gemacht haben. Insofern sollte man den Zahlen nicht allzuviel Bedeutung schenken, außerdem kamen die doch schon einen Tag früher als sonst und ob die Zahlen aus dem Arbeitsministerium HUNDERTPROZENTIG stimmen, da habe ich so meine ZWEIFEL.
Antworten
Contrade 121:

Erstanträge AL, AL-Quote & Co.

11
01.01.09 21:11
Hi,

hoffe, die Neujahrsfeier ist gut verlaufen und die Vorsätze für das Neue Jahr sind bereits in der Umsetzungsphase (Bsp. gesünder Essen, kein Frustsaufen wg. Börse etc. ;-))

Die aufgeführten Indikatoren, speziell Erstanträge auf AL-Hilfe könnten in der Tat kräftige Rebounds erfahren. Auch die Stimmungsindikatoren, die allesamt auf Jahrzehntetiefs sind könnten "unerwartet" positiver werden, also eine technische Korrektur im Abwärtstrend ;-)) Aus diesen Gründen wären Short-Positionen in den kommenden Tagen/Wochen eher unangebracht bzw. könnten einen auf dem falschen Fuß erwischen.

Viele Investoren (institutionelle) sitzen einerseits auf Geld und möchten nach dem verlustreichen Jahr ihre Klasse unter Beweis stellen.
Ich jedenfalls bleibe "flat" bis zum Beginn der Jahresabschlußoffenlegungen und noch wichtiger, den Ausblicken. Erst dann, zeitlich gesehen Ende Feb./März, wird sich halbwegs eine Tendenz herausbilden. Alles andere ist mMn hirnlose Zockerei.
Antworten
wawidu:

@AL - # 35853

9
01.01.09 21:24
Die sog. bullische Version des SPX-Charts, die du "unterschlagen" hast, ist mE keineswegs wirklich bullisch. Bringt man nämlich hier außer der "Regression Line" noch Trendgeraden ins Spiel, bewegt sich die inflationsbereinigte SPX-Kurve aktuell in "Terra Incognita".
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 208077
Antworten
wawidu:

@contrade - # 35857

5
01.01.09 22:03
Instis, speziell Publikumsfonds und Hedgefonds, "leben" in erster Linie von dem ihnen von Privatinvestoren anvertrauten Kapital. Diese versuchen i.a. regelmäßig gegen Ende eines Jahres bzw. Halbjahres ihre "Klasse" zu beweisen. Dies ist ihnen Ende 2008, wenn überhaupt, bei Aktien nur sehr eingeschränkt gelungen. Offenkundig "mauern" Privatinvestoren immer noch relativ stark.
Antworten
fischerei:

Hier ein kleiner Rückblick auf die Prognosen

5
01.01.09 23:41
aus 2008, einfach KÖSTLICH.

Quelle: blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/zuguterletzt/

Uff, es ist geschafft, wir haben ein historisches Jahr hinter uns gelassen. Ein Jahr, bei dem die Herdentiere versagten und die folgsamen Investoren sich auf tieferem Niveau wiederfanden. 2008 - ein Jahr für die Geschichtsbücher. Weitere werden folgen, wie sich das bei einer Zeitenwende gehört. Hier nochmals die eindrücklichsten Prognosen im Rückspiegel.

Doch bevor ich zu den Bannerträgern der Meinungsmacher komme, möchte ich noch auf einen Artikel verweisen, den ich vor einem Jahr geschrieben habe. Er enthält keine Prognose, auf die ich jetzt schulterklopfend hinweisen möchte, sondern einen Hinweis, der mir jetzt noch viel wichtiger scheint als damals: Gedanken zum Reichtum
Jetzt aber zurück zu meinen "Best of" des Jahres 2008

"Ich rechne mit dem Zusammenbruch kleinerer Banken. Die Grossbanken hingegen sind gut kapitalisiert. Ich erwarte keine grösseren Probleme bei den international aktiven Banken, welche substantiell sind für das Finanzsystem."

Federal Reserve Chairman Ben Bernanke im Februar 2008

Im September kollabierte Washington Mutual unter vielen anderen Banken. Es war der grösste Zusammenbruch in der amerikanischen Geschichte. Ohne Staatshilfe wäre das ganze Finanzsystem im Herbst zusammen gebrochen.

"Lehman ist ein Uebernahmekandidat. Ich setzte die Aktie auf "kaufen"."

Dick Bove, Bankanalyst bei Ladenburg Thalman am 21. Aug. 08.

3 Wochen später war Lehman Brothers bankrott.

"Die Schweizer Banken gehören zu den bestkapitalisierten Instituten der Welt. Im Gegensatz zu den USA und anderen Ländern mussten bisher keine Steuergelder zur Rettung konkursiter Banken eingesetzt werden."

Gerold Bührer in der Weltwoche mit der Ueberschrift "La crise n'existe pas".

Am Tag des Erscheinens musste die UBS mit Hilfe der Nationalbank und Steuergeldern gerettet werden.


"Fannie und Freddie sind sehr solide Institutionen. Sie haben mehr als genügend Kapital und Zugang zu den Finanzmärkten."

Chris Dodd, Vorsitzender im amerikanischen Bankenausschuss des Senats am  14. Juli 08.

Im September musste der Staat die Kontrolle der Hypothekengiganten übernehmen.

"Im aktuellen regulatorischen Umfeld ist es so gut wie unmöglich, die Regeln nicht einzuhalten und unbeobachtet zu bleiben - speziell nicht für eine längere Zeit."

Bernard Madoff am 27. Oktober 07

Im Dezember 08 wurde Madoff als der grösste Betrüger aller Zeiten unter Arrest gestellt. Er hatte die Regeln über Jahre gebrochen und seine Investoren in den Abgrund geführt.

"Wir hatten Ende 2007 17 Mrd $ cash und das Liquiditätspolster ist seit da so gut wie unverändert."


Bear Stearns CEO Alan Schartz am 12. März 08.

Zwei Tage später musste die fünftgrösste US-Investmentbank unter Nothilfe der FED von JPMorgen übernommen werden.


"Könnte sein, dass man in zehn Jahren zurückblickt und sagt: Das war wohl eine recht robuste wirtschaftliche Lage. Nur mit vielen Absturzprophezeiungen."

Thomas Fricke, Chefredaktor bei der Financial Times Deutschland anfangs August 08.

Zwei Monate später musste die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Garantieerklärung der Bundesregierung für alle privaten Spareinlagen abgeben, damit die Deutschen die Banken nicht stürmten.  


"AIG könnte Riesengewinne machen im zweiten Quartal."

Bijan Moazami, Analyst bei Friedman, Billings, Ramsey am 9. Mai 08

AIG war zu gross um zu scheitern. Die amerikanische Regierung hatte im September die Kontrolle übernommen und inzwischen über 150 Mrd $ in AIG rein gebuttert, um das Unternehmen liquide zu halten.  


Und dann war da noch Josef Ackermann, der im Monatsrhythmus das Licht am Ende des Tunnels sah: Das Mantra des Herrn Ackermann


Zuguterletzt möchte ich Ihnen noch die Spitzenplätze auf meiner Liste der dümmsten Formulierungen des Jahres 2008 verraten:

- brüchige Stabilität
- negatives Wachstum

Das geht gar nicht!
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Börsenfreak89:

US Treasury

6
02.01.09 00:00
So langsam könnte man sich mal überlegen in den TBT einzusteigen, auch wenn dieser kurzfristig noch an Wert verlieren sollte. Allerdings wenn es zu einer "Flucht" aus den US Treasurys kommt, wird dieses sehr schnell, ebend fluchtartig passieren. Sehr schwer sich dann noch zu positionieren. Daher sollte man jetzt schon (vielleicht) erste Positionen aufbauen.

----

What does one make of an investment that is down 40% in 12 weeks, yet has unquenchable investor interest? The ETF in question averaged less than 500,000 shares traded in September 08, but is currently averaging about 2,000,000 in December 08?

Say "Hello" to the ProShares Ultra-Short 20+ Treasury Fund (TBT). This exchange-traded fund seeks twice the inverse of the daily performance of the Lehman Brothers 20+ Year U.S. Treasury index.

Since longer-term treasury bonds have gained more than 20% over the last 3 months of the credit crisis, TBT has been cremated. Even 3 months ago, pundits surmised that the 30-year U.S treasury bond yielding 4.5% was undesirable... yet the bonds rose precipitously as the yields dropped from 4.5% to 4% to 3.5% to 3% to 2.5%.

Yields could drop lower... sure. And that would mean more losses for those investing in ProShares Ultra-Short 20+ Treasury Fund (TBT).

But the central banks/governments around the entire world are fighting the credit crisis with everything and the kitchen sink. Some of the efforts will take hold, encouraging a bit of risk taking activity. That means money will come out of treasuries and go somewhere... whether it's A-grade debt, foreign bonds, emerging bonds, preferred debt, convertible debt. In other words, the money does not have to flow into stocks for the ProShares Ultra-Short 20+ Treasury Fund (TBT) to thrive; it just has to leave U.S. treasuries... and I believe that it will.

seekingalpha.com/article/...e-money-will-eventually-flow-again
"Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht"

Helmut Schmidt

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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Börsenfreak89:

Allgemeine Info

4
02.01.09 00:32
Diesen Fond (TBT) kann man nicht via "deutsche" Broker kaufen, dafür benötigt man Amerikanische.
Daher hier eine "deutsche Alternative" zum TBT: AA1JPX => Allerdings hat dieser Schein einen KO ( 179 $ ), was die ganze Sache etwas risikoreicher macht.
"Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht"

Helmut Schmidt

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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Kicky:

Mind the Gap

4
02.01.09 07:45
www.marketwatch.com/news/story/...4C-BAE6-8BC06D268B73}&siteid

wenn Ihr hier schon zu Zockern verkommen wollt,dann solltet Ihr vielleicht dies hier lesen und den Kommentar von Griffith unten
Antworten
Kicky:

Berkshire Has Nowhere to Hide

5
02.01.09 07:55
an. 2 (Bloomberg) -- Billionaire Warren Buffett’s Berkshire Hathaway Inc. slumped 32 percent last year, the worst performance in more than three decades, as the U.S. recession forced down the value of the firm’s equity holdings and derivative bets.

Most of the stock decline happened in the last three months as Berkshire posted a fourth straight profit drop amid sagging insurance results. The company still beat the 38 percent tumble of the Standard & Poor’s 500 Index, the 14th year in 20 that Buffett outperformed the benchmark. Just six of 1,591 U.S. stock mutual funds with at least $250 million in assets made money for investors last year, according to data compiled by Bloomberg.

“In 2008, there was nowhere to hide,” said Guy Spier, chief investment officer at Aquamarine Capital Management, which holds shares in the Omaha, Nebraska-based company. “Berkshire can’t escape the general fate of American businesses. What Buffett tries to do is ensure that Berkshire Hathaway does less badly than other companies.”......
“Buffett has the opportunity to do what he does best, which is acquire new companies at prices that have him licking his lips,” said Frank Betz...........
www.bloomberg.com/apps/...087&sid=a3bgwCfNYpAg&refer=worldwide
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Kicky:

GM und Chrysler-13 Milliarden umsonst

6
02.01.09 07:57
Jan. 2 (Bloomberg) -- General Motors Corp. and Chrysler LLC, bailed out by $13.4 billion in federal loans last month, probably led a decline in December U.S. auto sales that capped the industry’s worst year since 1992.

Sales dropped 48 percent from a year earlier at Chrysler, 41 percent at GM and 33 percent at Ford Motor Co., based on the average estimates of six analysts surveyed by Bloomberg. Toyota Motor Corp. may report a 40 percent slide and Honda Motor Co. may say its total was down 36 percent, Brian Johnson, a Barclays Capital analyst in New York, said in a Dec. 31 note to investors........
www.bloomberg.com/apps/...087&sid=a_4.f50ydGaU&refer=worldwide
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Marlboromann:

Hat Jemand für den Einbruch eine Erklärung?

3
02.01.09 09:14

Der USA Bären-Thread 5247394Bitte kommt mir mal nicht mit dem Kissback und Charttechnik. Die Frage ist: ,,Habt ihr eine andere Erklärung für den Dollar Einbruch, als die eines Kissbacks entsprechend der Charttechnik?"

Antworten
Marlboromann:

Der ,,Golfo" kommt Anfang 2010

4
02.01.09 09:43
01. Januar 2009 Die Staatschefs der Länder des „Golfkooperationsrats“ (GCC) haben auf ihrem Gipfeltreffen in der omanischen Hauptstadt Maskat die Einführung einer gemeinsamen Währung zum 1. Januar 2010 beschlossen. An der Währungsunion werden sich Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar, Bahrein und Kuweit beteiligen, nicht aber das Sultanat Oman, das Anfang 2007 bekanntgegeben hatte, auf die gemeinsame Währung noch nicht vorbereitet zu sein.

Die GCC-Staaten hatten sich 2001 auf eine Währungsunion vom Jahr 2010 an verständigt. In den vergangenen Jahren hatten sich jedoch die Stimmen gehäuft, die auf eine Verschiebung drängten. Nun hat offenbar die Weltfinanzkrise den Ausschlag für die Einführung der gemeinsamen Währung bereits vom 1. Januar 2010 an gegeben. Im ersten Halbjahr 2009 wollen sich die fünf beteiligten Staaten auf den Sitz des „Geldrats“ einigen, aus dem die künftige Zentralbank hervorgehen soll. Um den Sitz bewerben sich Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar und Bahrein.

Weg vom Dollar

Verständigt haben sich die Staatschefs in Maskat, die Einrichtung des Geldrats, der die technischen Voraussetzungen der Währungsunion schaffen solle, zu beschleunigen. Der Geldrat werde erste Beschlüsse fassen, etwa zu den Goldreserven der Zentralbank, sagte der für Wirtschaftsfragen zuständige stellvertretende GCC-Generalsekretär Muhammad al Mazroui. Der saudische König Abdullah Bin Abdalaziz Al Saud sagte in Maskat, die Ausschüsse, die an der wirtschaftlichen Integration der GCC-Staaten arbeiten, sollten bis September ihre Arbeit abschließen.

Analysten in den Golfstaaten werten die Entscheidung von Maskat als eine Maßnahme gegen die Finanzkrise und die Volatilität, die auch auf ihre Volkswirtschaften übergreift. So soll die gemeinsame Währung die zunehmend geforderte Lösung der GCC-Währungen vom Dollar erleichtern. Sie war auch mit Blick auf die angestrebte Währungsunion Ende 2002 in Kraft getreten.

In den letzten Jahren wurde sie aber für Fehlentwicklungen in den Golfstaaten verantwortlich gemacht. So reduzierte die Bindung an den Dollar den Handlungsspielraum der GCC-Zentralbanken. Sie mussten den Zinssenkungen der Fed folgen, obwohl sie gegen die Überhitzung ihrer Volkswirtschaften die Zinsen hätten anheben müssen. Die Folgen waren eine anziehende Inflation auf Rekordhöhe und eine Volatilität gegenüber Drittwährungen, gegen die die Zentralbanken keine Mittel hatten.

Hoffen auf steigende Ölpreise

Das Dubai International Financial Centre (DIFC) schlug daher vor wenigen Tagen den Übergang zu einem Währungskorb vor, an den die GCC-Währungen gekoppelt sein sollten. Darin solle der Dollar mit 45 Prozent gewichtet werden, der Euro mit 30 Prozent, der Yen mit 20 Prozent und das britische Pfund mit 5 Prozent. Der Chefökonom des DIFC, Nasser Saidi, begrüßt die Einführung der gemeinsamen Währung.

Unterstützt durch den Ölreichtum der Region, könne sie eine wichtige Weltreservewährung werden, die Gelder an den Golf ziehe und Petrodollars in der Region halte. Auch sieht Saidi einen positiven Einfluss der neuen Währung auf die Etablierung der neuen regionalen Finanzzentren unter den traditionellen großen Finanzzentren der Welt wie New York und London.

Saidi erwartet ferner, dass die gemeinsame Währung die GCC-Volkswirtschaften stabilisieren werde. Das Bruttoinlandsprodukt der fünf Gründungsstaaten liegt in der Rangfolge der größten Volkswirtschaften auf Platz 13. Die wirtschaftliche Stärke der GCC-Staaten wird mit künftig wieder steigenden Ölpreisen weiter zunehmen. Sie halten etwa 50 Prozent der weltweiten Ölreserven.

Währung könnte „Golfo“heißen

Vorbild für die Schaffung der neuen Währung ist der Euro. So soll sie nach inoffiziellen Angaben den Namen „Chalidschi“ erhalten. Eine Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen. „Chalidsch“ ist das arabische Wort für den Golf, übertragen bedeutete „Chalidschi“ etwa „Golfo“.

In der wirtschaftlichen Integration ist der GCC, den die sechs Staaten 1981 als Reaktion auf die iranische Revolution gegründet hatten, weitgehend dem europäischen Vorbild gefolgt. Der GCC gilt als die einzige funktionierende Regionalintegration in der arabischen Welt. Im Januar 2003 wurde der GCC eine Zollunion, im Dezember 2005 einigte sich ein GCC-Gipfeltreffen auf Konvergenzkriterien als Voraussetzung für die Währungsunion, und im Januar 2008 wurde der GCC ein Binnenmarkt.

Die Bewertungsagentur Moody’s kritisiert jedoch, dass der GCC bei den institutionellen Reformen hinter dem zurückbleibe, was der Einführung des Euro vorausgegangen sei. Ferner weist sie darauf hin, dass die gemeinsame Währung nur begrenzt zu einem Anstieg des Handels innerhalb des GCC führe. Denn mit der Dollarbindung bestehe bereits ein stabiler Wechselkurs, zudem sei das Potential für einen Binnenhandel beschränkt. Andererseits sieht die Agentur in der neuen Währung die Chance zu einem flexibleren Wechselkurssystem, was sie als Vorteil für die weitere Diversifizierung der auf Erdöl basierenden Volkswirtschaften wertet.

www.faz.net/s/...70930E1FE7BC39A0A9~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Nörgeli:

@35866 Die Erklärung ist,

3
02.01.09 09:50
dass mehr Dollar gekauft wurden.
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
Antworten
saschapepper:

Auf ein neues

4
02.01.09 11:11
16:00
US ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Dezember
Prognose: 35.1 Zuletzt: 36.2

Die finanziellen Märkte reagieren sehr sensibel auf unerwartete Veränderungen des Index, er wird als guter Indikator für Inflationsdruck empfunden.

www.leitzinsen.info/
Antworten
permanent:

Deutsche Industrie schrumpft so stark wie nie

8
02.01.09 11:43

Deutsche Industrie schrumpft so stark wie nie  Der USA Bären-Thread 5248191

02.01.2009, 11:17 Uhr

Die Industrie in Deutschland hat zum Jahresende ihre Talfahrt beschleunigt: Die Unternehmen schränkten ihre Produktion den fünften Mal in Folge ein und bauten Stellen ab, wie aus dem Markit/BME-Einkaufsmanagerindex hervorgeht. Auch die Industrie in der Euro-Zone leidet unter der andauernden Nachfrageflaute. Artikel

Antworten
Eidgenosse:

Hybrid-Absatz bricht ein

4
02.01.09 11:54
Eigentlich logisch. Die Autos kosten wesentlich mehr und der Vorteil beim Verbrauch wurde wieder wesentlich kleiner. Mein Vorschlag an die Autobauer: Breit Diversifizieren. Mann sollte von allem etwas im Katallog haben nicht nur grosse Teure oder kleine Billige usw. Gerade hier haben die US-Autobauer zu wenig gemacht.

Meldung:

Hybrid-Absatz in den USA bricht ein        LONDON (dpa-AFX) - Angesichts der allgemein angespannten privaten Haushaltslage bricht im weltgrößten Markt USA die Nachfrage nach Hybridautos ein. Im November schrumpfte der Verkauf von Hybridwagen um 53 Prozent, zitiert die "Financial Times" (Freitag) die Marktforscher von Autodata. Insgesamt sank der Autoabsatz lediglich um 37 Prozent. Zuvor hatte die Technik, die Verbrennung mit Elektroantrieb verbindet, als ein gewaltiges Zukunftssegment gegolten. Hersteller wie Toyota  , General Motors (GM) , Ford   und Honda   investierten hohe Summen in die umweltfreundliche, aber aufwendige Technik.

   Neben den hohen Kosten für die Anschaffung von Hybridautos ist Experten zufolge auch der stark gefallene Spritpreis ein Grund für die erkaltete Begeisterung. "Je niedriger Benzinpreise liegen, desto schwieriger ist es, den Preisaufschlag für Hybridmaschinen zu rechtfertigen", sagte Analyst George Pipas. Die Motoren kosten gemeinhin 3.000 bis 5.000 US-Dollar mehr als Benzinmotoren./fn/stw
Antworten
Contrade 121:

Kursanstiege...

4
02.01.09 12:11
Also ich muß sagen, die Entwicklung auf den Aktienmärkten gefällt mir gleich zu Jahresanfang sehr gut. Ich hoffe, die Märkte setzen den Anstieg á 2 oder mehr % täglich noch lange fort ;-)) Je schneller, desto besser.

Früher oder später aber wird die Realität einkehren, spätestens bei Jahresausblicken nach Vorlage der Jahresabschlüsse Ende Q1. Und die AL-Raten werden die wohl wieder aufgekeimte Hoffnung auf überwundene Rezession auf Pump im Keim ersticken. Dann kommt die Zeit der Bären. Und die kommt, das ist sicher.

Mal schauen was die Amis heute so auf die Waage bringen. Da keine Konjunkturzahlen, lediglich ein Stimmungsindikator, nach der New Years-Eve besonders repräsentativ ;-)), publiziert werden, kann man hier von einer sehr positiven Börse ausgehen.
Antworten
Contrade 121:

No where to go but up

2
02.01.09 12:38

Das sieht wirklich gut aus, ich bin sehr zuversichtlich, dass die Bären ein gutes Jahr bekommen könnten:

 

2009: Nowhere to go but up Stocks are expected to start the recovery process in 2009, but volatility will remain with a big question mark hanging over corporate health.

Stocks are expected to start the recovery process in 2009, but volatility will remain with a big question mark hanging over corporate health.

By David Goldman, CNNMoney.com staff writer

NEW YORK (CNNMoney.com) -- As stocks put their worst year ever behind them, 2009 will be the start of a very slow and very painful recovery.

Investors should brace for wild market swings as companies and the economy struggle to rebound. This past year was marred by horrid corporate results, record high oil and gas prices, dismal housing news and a full-blown shakeup on Wall Street.

"A fair amount of damage has been done, and earnings need to stabilize first," said Tobias Levkovich, chief investment strategist for Citigroup. "Before the patient gets better, let's make sure his condition doesn't worsen."

On many days, analysts predict markets could tumble on poor corporate earnings and sour economic news. But optimism about the new administration and apparent success of government interventions will help stocks skyrocket on other days.

That sounds just like 2008, which witnessed four of the five worst market days ever in the Dow Jones industrial average - but also the three largest increases.

2009 may be better, but stocks won't rise in a straight line to recovery. A majority of analysts expect that in the first months of the year, the S&P 500 index will test its 2008 low of 752, set on Nov. 20, even though the market has recovered more than 16% since then.

"The market could end up tracing out the [crooked] design on Charlie Brown's shirt," said Sam Stovall, chief investment strategist for Standard & Poor's. "There's no guarantee that the Nov. 20 low was the low for this bear market."

By the end of 2009, however, analysts expect anywhere from a 10% to a 25% improvement in the S&P 500 (SPX). Experts forecast the index finishing an average of 135 points higher to about 1,025 on Dec. 31, 2009.

The Dow (INDU) is expected to close up 900 points at about 9,500, and the Nasdaq composite index (COMP) is predicted to gain 160 points to close out 2009 at about 1,700.

President-elect Barack Obama's proposed stimulus plan and signs that the stranglehold on credit is loosening will likely be the early catalysts giving support to the markets, say analysts.

But any early rally will be on shaky ground as the economy continues to weaken.

Analysts expect GDP to fall anywhere from 1% to 3% in 2009, with declines of as much as 5% in the first half of the year before predicting a modest increase beginning in June as the country pulls out of what would be the longest recession in history.

In the second half of 2009, most analysts believe the market will begin to rise more consistently, as economic indicators start showing improvement in key areas of construction, housing, retail sales and credit.

"At some point after mid-2009, the tailwinds of lower gasoline, fiscal stimulus, housing stabilization, and even an auto sales recovery should generate a sustainable rally," said Thomas Lee, chief equities strategist for JPMorgan Chase.

In most years, anything in a 10% to 25% range would be a pretty good return to investors. But after the S&P 500 tanked 583 points over the course of 2008, stocks would need to rise 65% in 2009 just to get back to end-of-2007 levels.

According to Stovall, it might be a while before we see a full recovery: Historic "mega-meltdowns" of 40% or more have taken an average of five years to get back to the break-even point.In 2008, the S&P 500 has tumbled 41%.

Earnings up in the air

After forecasts of a 15% to 20% decline in earnings per share for S&P 500 companies in 2008, analysts have mixed views on 2009.

Some expect corporate financial results to snap back in 2009. That will largely be helped by the financial and consumer discretionary sectors - both took a beating in 2008 on large writedowns and record declines in consumer spending and confidence.

"S&P analysts aren't expecting a miraculous recovery in earnings in the midst of a severe recession," said Stovall. "But they do see comps, or year-over-year comparable results, beginning to improve during the second half of the year."

However, others say 2009 will represent the trough for earnings, sinking on low capacity utilization, a stronger dollar that will hurt foreign profits, continued writedowns and a possible deflationary period.

That puts forecasts for 2009 anywhere from a decline of 18% to an increase of 26%.

Standard & Poor's was on the high end of that range. But excluding an expected gain for financial sector and consumer discretionary sector earnings , S&P analysts said they expect overall earnings to rise just 1.5%.

JPMorgan Chase also expects the financial sector earnings to return to positive territory, while Goldman Sachs and Morgan Stanley expect flat financial earnings. Der USA Bären-Thread 5248637

 
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Anti Lemming:

Deutsche und EU-Industrie schrumpft wie nie (FTD)

5
02.01.09 13:06

als Ergänzung zum Handelsblatt-Artikel von Perrmanent in # 35870


FTD

Weltweiter Konjunkturabschwung
Deutsche Industrie schrumpft wie nie

Die andauernde Nachfrageflaute zwingt die Industrie in Deutschland in die Knie. Die Unternehmen drosseln ihre Produktion so massiv wie nie zuvor und bauen Stellen ab. Auch in der gesamten Euro-Zone mehren sich die negativen Nachrichten.


Die Industrie in Deutschland hat zum Jahresende ihre Talfahrt beschleunigt. Die Unternehmen schränkten ihre Produktion das fünfte Mal in Folge ein und bauten Stellen ab. Das geht aus dem Markit/BME-Einkaufsmanagerindex hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Das Barometer fiel im Dezember auf 32,7 Zähler und damit so tief wie nie zuvor seit Umfragebeginn im April 1996. In einer ersten Schätzung hatten die Marktforscher noch einen Wert von 33,5 Punkten angenommen.

"Die deutsche Industrie rutscht vor dem Hintergrund des verschärften weltweiten Konjunkturabschwungs und dem daraus resultierenden Einbruch der Nachfrage immer tiefer in die Krise", schrieben die Experten zu ihrer Umfrage unter etwa 500 Firmen. Vor allem die Krise bei den Automobilherstellern habe in den Orderbüchern ein dickes Minus hinterlassen. Der Rückgang beim Auftragseingang sei sogar noch stärker ausgefallen als im November. Auch aus dem Ausland kamen erneut weniger Bestellungen, vor allem Kunden in Asien und den USA hielten sich zurück.

Die Industriefirmen haben den Experten zufolge mit massiven Überkapazitäten zu kämpfen und bauten deswegen Arbeitsplätze ab. Jede vierte Firma habe angegeben, Stellen gestrichen zu haben, hieß es. Besonders Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern hätten entlassen. Wegen der rückläufigen Nachfrage senkten die Unternehmen ihre Preise so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Zugute kam ihnen der Rückgang der Einkaufskosten, vor allem für Rohstoffe: Per Saldo war das Minus so groß wie nie zuvor in der Umfragegeschichte.

Spanier drosseln Produktion am stärksten

Auch das Barometer für die gesamte Euro-Zone fiel bereits das siebte Mal in Folge und so stark wie nie seit Beginn der Aufzeichungen im Sommer 1997. Der Index sei auf 33,9 Punkte gesunken und damit noch stärker als in einer ersten Schätzung angenommen worden war, teilten die Experten mit. "Das deutet darauf hin, dass die Industrieproduktion im Dezember um zwölf Prozent gesunken ist", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

Sowohl der Ausstoß als auch der Auftragseingang schrumpften stärker als in einer ersten Schätzung angenommen. Mit Abstand am stärksten drosselten die Firmen in Spanien ihre Produktion, gefolgt von Deutschland. Am geringsten fiel das Minus in den Niederlanden aus, der entsprechende Index erreichte aber dennoch ein Rekordtief.

Auch in den kommenden Monaten sei eine weitere Verschlechterung bei Produktion und Beschäftigung wahrscheinlich. Die Neuaufträge gingen stärker zurück, als die Firmen ihre Kapazitäten zurückfahren könnten. "Das trifft besonders auf Deutschland zu", sagte Williamson.

www.ftd.de/politik/europa/...ft-wie-nie/455985.html?mode=print

 

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Marlboromann:

Frage mich: Wann die EZB wieder die Zinsen senken

5
02.01.09 13:21
wird?

Alles nur eine Frage des Timing und der von uns ungeliebte Dollar macht dann wieder Boden gut.
Angesichts der Tatsache, dass Europa einen Binnenmarkt voller Angsthasen hat, glaube ich nicht das die Situation für den Euroraum spricht. Wenn ich dann lese das die Slowakei den Euro am 1 Januar bekommen hat und sie dieses Land auch noch als starkes Land interpretieren, ist die Euro-Talfahrt im nächsten Gang hochgeschaltet worden.

Die Slowakei ist ein exportorientiertes Land.
So kann man auch den Euro mehr Schwäche verpassen. Man muss nicht nur die Zinsen senken.
Noch ein Land am EU-Bettelstab. Nah dann, Mahlzeit!

Aus der FAZ:
Exportunternehmen erleichtert

Die im Export engagierten Unternehmen sind erleichtert, dass mit der Euro-Einführung die störenden Kursschwankungen und häufigen Aufwertungen endlich wegfallen. Für die drei großen ausländischen Autokonzerne VW, Kia und PSA Peugeot Citroën, die für rund ein Viertel aller slowakischen Exporte, ein Drittel der Industrieproduktion und ein Viertel des Bruttoinlandprodukts verantwortlich sind, wird die Freude über die Währungsstabilität und die geringer werdenden Transaktionskosten jedoch durch die internationale Absatzkrise getrübt. So hat Kia Motors Slovakia die Einführung einer dritten Schicht gestrichen. Und bei VW in Bratislava begann der Weihnachtsurlaub eine Woche früher als sonst. Weil Kia und Peugeot jedoch kostengünstige und treibstoffsparende Fahrzeugmodelle herstellen, dürfte der Nachfrageeinbruch weniger stark ausfallen. Kia plant sogar, in die Erweiterung der Motorenproduktion 200 Millionen Euro zu investieren. Auch das VW-Werk, das in Bratislava vorwiegend SUV-Modelle im oberen Preissegment herstellt, will 300 Millionen Euro in die Produktion von zwei neuen Mittelklasse-Modellen investieren.
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