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Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,00 9,89 14,84
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,11 9,71 15,35
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH3MBA2 , DE000VK2BPF1 , DE000VK121T6 , DE000VJ43T51 , DE000VY6FPM3 , DE000VY6R6A2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Platschquatsc.:

aha wawidu alles klar

 
11.12.08 18:09
Wenn die 50 MA als Zusatzkriterium jetzt dazu kommt muß man das Ganze natürlich anpassen.
Was meinst du aber genau mit schneiden?
Muß der Kurs (auf SK Basis) alle MAs schneiden oder meinst du das sich die MAs selber schneiden müssen bevor du Rally rufst.
Antworten
Kicky:

Goldmans Empfehlungen:Freddie Mae Bonds,Öl shorten

4
11.12.08 18:16
Goldman Sachs: The firm has gloomily picked its top 10 trades for next year. “The trades range from going long on Chinese A-shares, the cable sector, the US housing market and related industries, to taking positions in emerging market currencies to exploit valuation differentials and degrees of vulnerability to further deleveraging. Trade number five is selling credit protection on the Swedish government through five year credit default swaps; number three is shorting crude oil futures; and number four is buying the 30-year mortgage-backed bonds of US mortgage agency Fannie Mae.
blogs.wsj.com/deals/

manchmal waren die ja nicht schlecht aber bisweilen auch total daneben
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Kicky:

Nortel m.30000 Beschäftigten bankrott?

12
11.12.08 18:30
NEW YORK - Nortel Networks Corp., a Canadian maker of telecommunications equipment, has sought legal advice on a possible filing for bankruptcy, according to a report Wednesday in The Wall Street Journal that sent Nortel's shares on a nosedive.

In response, a spokesman for the Toronto-based company said that Nortel has no immediate plans to seek bankruptcy protection but has sought legal counsel from several advisers to "chart a way forward."

The Journal also reported that Nortel has been exploring the possibility of assistance from the Canadian government, citing people familiar with the company's deliberations.

A bankruptcy filing by Nortel would make it the first major technology company to take that route in the recent economic crisis, though its troubles precede the credit crunch by years. Former Chief Executive Frank Dunn and two other former executives face civil suits and criminal charges for allegedly misstating the company's financial results in 2002 and 2003.

Nortel shares fell 12 cents, or 23 percent, to 40 cents in morning trading. The stock briefly hit 37 cents, an all-time low. The market values the entire company, with about 30,000 employees, at about $190 million.....
tech.yahoo.com/news/ap/20081210/...ortel_networks_bankruptcy_1
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Kicky:

Nuclearer Umbrella für Israel????

4
11.12.08 18:48
gehen wir doch erstmal zu dem Artikel in der Haaretz direkt und das klingt dann doch anders als Metro vorhin,der hier die neuesten Kriegsgerüchte erwähnte,die gerade weltweit die Runde machen

www.haaretz.com/hasen/pages/...y.jhtml?sw=Obama&itemNo=1045687
....Obama said this week that he would negotiate with Iran and would offer economic incentives for Tehran to relinquish its nuclear program. He warned that if Iran refused the deal, he would act to intensify sanctions against the Islamic Republic.

Granting Israel a nuclear guarantee essentially suggests the U.S. is willing to come to terms with a nuclear Iran. For its part, Israel opposes any such development and similar opposition was voiced by officials in the outgoing Bush administration.

"What is the significance of such guarantee when it comes from those who hesitated to deal with a non-nuclear Iran?" asked a senior Israeli security source. "What kind of credibility would this [guarantee have] when Iran is nuclear-capable?"

The same source noted that the fact that there is talk about the possibility of a nuclear Iran undermines efforts to prevent Tehran from acquiring such arms.

A senior Bush administration source said that the proposal for an American nuclear umbrella for Israel was ridiculous and lacked credibility. "Who will convince the citizen in Kansas that the U.S. needs to get mixed up in a nuclear war because Haifa was bombed? And what is the point of an American response, after Israel's cities are destroyed in an Iranian nuclear strike?"

The current debate is taking place in light of the Military Intelligence assessment that Iran has passed beyond the point of no return, and has mastered the technology of uranium enrichment. The decision to proceed toward the development of nuclear arms is now purely a matter for Iran's leaders to decide. Intelligence assessments, however, suggest that the Iranians are trying to first accumulate larger quantities of fissile material, and this offers a window of opportunity for a last-ditch diplomatic effort to prevent an Iranian bomb.

und auf deutsch bei Reuters:Jerusalem (Reuters) - Der künftige US-Präsident Barack Obama will Israel einem Medienbericht zufolge einen strategischen Pakt anbieten, um Iran vor Atomangriffen auf das Land abzuschrecken.

Zentraler Teil der Abmachung sei das Versprechen, einen Atomangriff der Islamischen Republik mit einem entsprechenden Gegenschlag zu beantworten, berichtete die Tageszeitung "Haaretz" am Donnerstag unter Berufung auf eine Obama nahestehende Person. Die US-Botschaft wollte sich zu dem zu dem Artikel zunächst nicht äußern. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen, die aus undeutlichen Quellen stammen."
Antworten
NavigatorC:

mit volldampf in die depression

11
11.12.08 18:58
Immer mehr Zulieferer stehen vor der Pleite
www.tagesschau.de/wirtschaft/autobauer112.html

Deutsche Autobauer fordern von EU Milliarden-Hilfe
www.tagesschau.de/wirtschaft/autobauer114.html

Staatsmilliarden für Volvo und Saab
www.tagesschau.de/wirtschaft/volvosaab100.html

Autozulieferer Tedrive meldet Insolvenz an
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...solvenz-an/450305.html

Absatzkrisenopfer Nr. 3
Wagon Automotive pleite
www.n-tv.de/1067073.html

automotive scheinst ja förmlich zu zerreisen.

navigatorc
Antworten
metropolis:

Abwatscher für Steinbrück

2
11.12.08 19:28
----------------
Nobelpreisträger Krugman wirft Bundesregierung Dummheit vor

Harte Worte: Der amerikanische Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman geißelt Peer Steinbrück wegen dessen Krisenmanagements. Mit ihrer abwartenden Haltung verschärfe die Bundesregierung den Abschwung, sagt der Ökonom.
------

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,595931,00.html
Antworten
metropolis:

kicky - Iran

 
11.12.08 19:34
Der artikel trifft genau das was ich schrieb, bzw. Speigel Online schrieb: KEIN Krieg, sondern ein Schutz für Israel. Zwei Anmerkungen:

- Bush als Kriegstreiber und "Amerika First"-Verfechter ist natürlich dagegen, denn was gehe Joe Sixpack Haifa an. Doch: Solche Pakte sind Usus, siehe NATO. Die USA hätten im Falle eines Angriffs auf Istanbul die UdSSR bambardiert. Also alles schonmal dagewesen und nicht ungewöhnlich in der Politik. Die Vorteile für die USA beschrieb ich ja.

- Die Idee ist sicher seitens Obama in die Öffentlichkeit "geleakt" worden, um die Reaktionen darauf auszutesten. Absolut normale Vorgehensweise in der Politik. Wenn die Öffentlichkeit das nicht gut findet, kann man immernoch behaupten, es sei eine Fehlinfo. Das nicht erfolgte Dementi spricht Bände, dass da was im Busch ist.

Wie gesagt: Wäre ein guten Einstieg für Obamab und würde einen Paradigma-Wechsel optimal demonstrieren.
Antworten
Reinyboy:

Der Krug(man) ....

8
11.12.08 19:36
...geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

Ich finde sein Geschwätz furchtbar anmassend. Auch ein Nobelpreis rechtfertigt solch forsches Auftreten in keiner Weise.

Herr Steinbrück tut sehrwohl das Richtige, indem er sein Pulver noch nicht verschießt, ganz im Gegensatz zu den USA. die kaum noch Zunder haben und deshalb meinen der Rest der Welt müsse es Ihnen gleich tun.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
permanent:

Ich will nicht sagen Steinbrück und Merkel

19
11.12.08 19:46
betreiben ein gutes Krisenmanagement.

Das in den USA, UK und Frankreich halte ich aber auch nicht für besser. Es wird einfach Geld in Rettungspläne gesteckt um Institutionen und Überkapazitäten zu retten für die es keine Nachfrage und keinen Bedarf gibt. Damit kann ich den Fall der Wirtschaft vielleicht leicht abfedern , am Ergebnis einer Rezession wird dieses jedoch nichts ändern. Im Gegenteil, es wird den Niedergang in die Länge ziehen und eine Gesundung aus eigener Kraft auf die Lange Bank schieben.

Der einzige Rettungsplan der etwas bringen würde sind Investitionen -auch wenn es auf Pump sein muss- in die Bildung und in die Infrastruktur. Maßnahmen von denen wir im nächsten Aufschwung zehren können, Maßnahmen, die ohnehin notwendig sind bei denen sich der Staat einfach antizyklisch verhalten kann.

Dabei handelt es sich um Ausgaben die es Deutschland erlauben einen Startplatz in der ersten Reihe einzunehmen, wenn der Startschuss für den nächsten Aufschwung erfolgt.

Krugman will die gleiche Medizin verabreicht sehen, die den Patienten in das jetzige Koma gestrürtz hat.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Permanent

PS: Malko ich muss kurz in deine Ravioli Diskussion eingreifen. Dosenravioli schmecken nicht. Kaufe lieber Trockennudeln und einige Soßen. Was mir allerdings wirklich Sorgen bereitet, ich bin kein Weintrinker -das Zeug hält sich ja ewig-, ich mag lieber Bier und das hält immer nur 6 Monate.
Antworten
permanent:

Bundesbank-Chef warnt vor Nullzins-Politik

11
11.12.08 19:54
11.12.2008 , 19:46 Uhr 

Konjunktur

Bundesbank-Chef warnt vor Nullzins-Politik

 

Bundesbank-Präsident Axel Weber hat vor dem Hintergrund weltweit fallender Leitzinsen vor einer zu lockeren Geldpolitik als Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise gewarnt. „Wir sollten vorsichtig sein, wenn wir mit den Zinsen in von uns bislang noch nicht beschrittenes Territorium vordringen“, sagte Weber.

Der USA Bären-Thread 5186425

Für Geldpolitik ohne Automatismus: Bundesbank-Chef Weber. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Die bisherige Untergrenze der Europäischen Zentralbank (EZB) lag bei zwei Prozent, wo der Leitzins von Mitte 2003 bis Ende 2005 stand. Unterhalb dieses Niveaus würden die Realzinsen negativ, begründete Weber in der „Börsen-Zeitung“ seine Warnung. „Dies würde ich gerne vermeiden.“ Nach einer Rekord-Zinssenkung um einen dreiviertel Prozentpunkt am vergangenen Donnerstag liegt der Leitzins in der Währungsunion aktuell bei 2,5 Prozent.

Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung im Januar wies Weber in dem Interview zurück, ließ die Option für einen solchen Schritt jedoch offen. „Unsere Geldpolitik unterliegt keinem Automatismus“, sagte Weber, der auch Mitglied im EZB-Rat ist. Er glaube nicht, dass die bis Mitte Januar, dem Zeitpunkt der nächsten regulären Zinsentscheidung des EZB-Rats, vorliegenden Informationen zu einer Neueinschätzung des geldpolitischen Spielraums führen. Dass es diesen gibt, sieht Weber jedoch ähnlich wie andere Top-Notenbanker der Euro-Zone. „Zwar können und sollten wir den kurzfristigen Spielraum bei der Zinspolitik nutzen. Wir müssen aber auch nach einer Normalisierung des wirtschaftlichen Umfeldes zügig zu einer Normalisierung des Zinsniveaus zurückfinden“, forderte der Bundesbank-Chef.

Weber liegt mit dieser Aussage auf einer Linie mit dem finnischen Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen. Dieser hatte sich am Donnerstag ebenfalls dafür ausgesprochen, dass der Leitzins bei einer Erholung der Wirtschaft schnell wieder angehoben werden müsse. Zentralbanken reagieren mit einer Heraufsetzung de Leitzinsniveaus normalerweise auf einen Aufschwung, weil sie die mit steigender Wirtschaftsaktivität einhergehende Inflationsgefahr damit dämpfen wollen. Im letzten Aufschwung hatten die meisten Notenbanken, allen vor an die Federal Reserve in Washington, nach einhelliger Expertenmeinung zu lange mit Zinserhöhungen gewartet und damit die Grundlagen für die seit gut eineinhalb Jahren tobende Finanzkrise gelegt.

Die EZB und andere Notenbanken haben auf die Krise mit einer massiven Ausweitung der Liquidität, die sie den Banken bereit stellen, und Zinssenkungen reagiert. Alleine die EZB hat seit Anfang Oktober dreimal an der Zinsschraube gedreht und den Leitzins insgesamt um 175 Basispunkte gekappt. Noch im Juli hatte sie allerdings den Schlüsselzins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit frischem Geld um einen viertel Prozentpunkt angehoben. Sie hatte dies damals mit der von kräftigen Preissteigerungen bei Öl, Nahrungsmitteln und anderen Rohstoffen begründet.

Mittlerweile hat die Rezession in vielen Teilen der Welt für einen Einbruch insbesondere des Ölpreises geführt und den Teuerungsdruck verschwinden lassen. Viele Ökonomen befürchten sogar, dass die Preise für längere Zeit auf breiter Front fallen und eine konjunkturschädliche Deflationsspirale auslösen könnten. Weber teilt diese Auffassung nicht. „Ich halte das Szenario einer Disinflation - also deutlich sinkender Teuerungsraten, auch bis nahe der Nulllinie - für sehr wahrscheinlich. Eine Deflation im Sinne eines dauerhaften Rückgangs des Preisniveaus erwarte ich aber nicht.“

Weniger optimistisch ist Weber allerdings bei seiner Analyse der Konjunktur: „Wir können (...) nicht ausschließen, dass die konjunkturellen Belastungen doch länger anhalten und tiefer sind, als wir das bisher prognostiziert haben. Das ist derzeit jedoch nicht unser Basisszenario.“ Die Bundesbank rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft 2009 um 0,8 Prozent schrumpft, 2010 sei dann eine leichte Erholung möglich. Weber warnte jedoch vor zu großem Optimismus: „Auch 2010 wächst die deutsche Wirtschaft unterhalb ihres Potenzialwachstums. Das heißt: die Tatsache, dass 2010 besser wird als 2009 heißt nicht, dass es ein wirklich gutes Jahr wird."

 

 

Neues aus China:
http://www.ariva.de/...egung_in_China_t245628?pnr=5186414#jump5186414

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Kicky:

@permanent

12
11.12.08 20:19
da ich früher in Irland erlebt habe wie man Bier in der Badewanne braut,gebe ich mal zur besseren Versorgung einen hilfreichen Link hier rein www.brauen.de/  
Bier brauen ist einfacher, als so mancher denkt.
Und es bietet vielfältige Möglichkeiten. Der Anreiz, Bier selbst herzustellen, liegt für Heimbrauer vor allem darin, dem Bier eine eigene Note zu verleihen. Schon mit wenigen Geräten lässt sich der heimische Keller in eine kleine Hausbrauerei verwandeln.......
aber aus eigener Erfahrung beim Pokern weise ich daraufhin,dass man davon ganz schön besoffen werden kann und am nächsten Morgen nicht so fit ist ggg
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wawidu:

Was haben Erstanträge

4
11.12.08 20:34
auf Arbeitslosenunterstützung mit Autoverkäufen zu tun? Erstere befinden sich auf 26-Jahre-Dezemberhoch, letztere auf 26-Jahre-Novembertief. 2009 dürfte dem noch eins drauf setzen. Von wegen: Ab Jahresmitte geht es wieder aufwärts - wie einige Berufsoptimisten verkünden.

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/12/...6-jahreshoch.html
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Malko07:

Republikaner wollen Hilfspaket stoppen

5
11.12.08 20:45

USA

Republikaner wollen Hilfspaket für Autobauer im Senat stoppen

Das Rettungspaket für die taumelnden US-Autobauer droht zu scheitern: Zwar hat das Repräsentantenhaus zugestimmt - doch im Senat wollen republikanische Abgeordnete nicht mitziehen. Präsident Bush wirbt nun verzweifelt um jede Stimme.

Der USA Bären-Thread 5186590

Washington - Die Republikanische Partei von Präsident George W. Bush droht das milliardenschwere Hilfspaket für die taumelnde Autoindustrie zu stoppen. Nach einer Gruppe rebellischer Senatoren stellte sich am Donnerstag auch die Führung der Partei in der Parlamentskammer gegen den zwischen Bush und den Demokraten ausgehandelten Entwurf.

Der Plan erfülle nicht die republikanischen Bedingungen, sagte Mitch McConnell, Minderheitsführer im Senat. Zudem seien die Auflagen für die Konzerne bei weitem nicht hart genug, ganz besonders nicht, was die staatliche Aufsicht über die Umstrukturierung der Branche und die Rolle des sogenannten Autozaren anbetreffe. Der größte Fehler sei aber, dass Steuergelder in eine Industrie gesteckt würden, deren Reform zunächst nur ein Versprechen sei.

Damit schienen die Republikaner mehr als genug Stimmen zu haben, den Vorschlag scheitern zu lassen. Der demokratische Mehrheitsführer Harry Reid reagierte nach den tagelangen Verhandlungen mit Bush gereizt: Es sei das gute Recht der Republikaner, einen eigenen Plan zu entwerfen, wenn sie sich denn auf einen gemeinsamen Entwurf einigen könnten, sagte er. "Wenn sie eine Alternative haben, sollen sie sie doch vorlegen." Reid will die Abstimmung bereits am Freitag ansetzen,

nachdem das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus den bislang vorliegenden Plan noch am Mittwochabend verabschiedet hatte.

Bush geht persönlich auf die Senatoren zu

Das Präsidialamt versuchte inzwischen, den Druck auf die Gegner zu erhöhen. Bush gehe persönlich auf die Senatoren zu, um ihre Unterstützung zu gewinnen, sagte Sprecherin Dana Perino. "Wir glauben, dass wir die Chance haben, das zustande zu bringen." In Parteikreisen hieß es allerdings mit Blick auf die schwindende Amtszeit des Republikaners: "Niemand kümmert sich darum, was das Präsidialamt denkt."

Der Demokrat Barack Obama, der Bush am 20. Januar im Weißen Haus nachfolgt, mahnte erneut, die drei großen Autokonzerne Ford, die Opel-Mutter General Motors und Chrysler dürften nicht bankrott gehen. Eine kurzfristige staatliche Unterstützung sichere das Überleben der Industrie und verpflichte sie zur Rechenschaft gegenüber dem Steuerzahler.

Auf der republikanischen Seite überschlugen sich unterdessen die Vorschläge für eine Verbesserung des vorliegenden Entwurfs oder einen Gegenplan. Senator Bob Corker aus Tennessee verlangte, dass die Überbrückungskredite im Umfang von 14 Milliarden Dollar für Ford und Chrysler mit der Pflicht zu einem drastischen Schuldenabbau verknüpft wird. Sollten sie ihre Verpflichtungen bis zum 15. März nicht um zwei Drittel reduziert haben, müssten sie Gläubigerschutz beantragen. Zudem will Corker Lohnkürzungen verlangen. Die Bezahlung der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter müsse auf das Niveau der ausländischen Wettbewerber gesenkt werden. "Senator Corker hat Ergänzungen vorgeschlagen, die viel zu einer Verbesserung des Entwurfs beitragen können", sagte McConnell.

Der hartnäckige Streit über die Hilfen schickte die Börsenkurse der Autokonzerne erneut auf Talfahrt. Die Ford-Aktien verloren fünf Prozent an Wert, GM-Anteile zehn Prozent, während der Leitindex Dow Jones unverändert tendierte.

Die Milliardenhilfen für die US-Branche traten zugleich einen Subventionswettlauf los. Als erstes Land kündigte Schweden Kreditbürgschaften und Notfalldarlehen im Umfang von umgerechnet 2,4 Milliarden Euro (25 Milliarden Schwedische Kronen) an. Damit sollen vor allem umweltfreundliche Motoren gefördert werden. Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) forderte von der Europäischen Union Milliarden-Hilfen für die Hersteller. Es gehe um 20 bis 40 Milliarden Euro in Form zinsgünstiger Kredite, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann der "Berliner Zeitung".

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,595948,00.html


Großes Theater!

Klar, Obama muss zahlen. Wozu waren sonst die Spenden?

Antworten
wawidu:

Yen/USD-Carry-Trade kaputt

9
11.12.08 23:06
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 205137
Antworten
wawidu:

BKX

6
11.12.08 23:49
Die Bankenwerte hat es heute mal wieder gut erwischt (mehrere große mit zweistelligen Verlusten, u.a. BAC, JPM, MER, USB und WFC), und die Charttechnik sieht alles Andere als rosig aus.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 205145
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Anti Lemming:

Das Kapital - Der Dollar kann alles vermasseln

13
11.12.08 23:54

Das Kapital

Der Dollar kann alles vermasseln


Die USA bieten zur Finanzierung eines Leistungsbilanzdefizits von rund 700 Mrd. $ noch Bondrenditen von 2,7 Prozent. Wie lange kann das gut gehen?



Geht der Dollar jetzt schon in die Knie? Das wäre die größte Gefahr für die Aktienmärkte rund um die Welt. Denn dass grausige Unternehmensnachrichten anstehen, große US-Firmen von der Insolvenz bedroht sind und Hedge-Fonds mit Verlusten sowie Mittelabflüssen zu kämpfen haben, hat sich inzwischen ja bis in die letzten Winkel dieser Erde herumgesprochen. Im Vertrauen auf das Obama-Fiskalpaket, die vielen Konjunkturprogramme in anderen Ländern und die beispiellosen geldpolitischen Anstrengungen der Zentralbanken könnten die Anleger nach der Kurshalbierung des MSCI Welt daher eigentlich langsam über das Tal der Tränen hinwegschauen.


Nur darf ihnen der Dollar eben nicht in die Quere kommen. Denn die Hoffnung auf die US-Konjunkturpolitik beruht ja darauf, dass die Amerikaner Budgetdefizite in Billionenhöhe für 2,7 Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen finanzieren können. Indes zeigen die jüngsten Handelsdaten, dass sich die US-Leistungsbilanz trotz der Rezession partout nicht durchgreifend verbessern will. Ölpreisrechnung und - nach dem Ende des Boeing-Streiks - Flugzeugexporte mögen über die kommenden Monate zu einer leichten Korrektur beitragen. Dem steht allerdings eine massive Erhöhung des ohnehin immensen US-Staatsdefizits gegenüber, das direkt oder indirekt auf die Importrechnung durchschlagen wird. Kurz: Die US-Leistungsbilanz dürfte stark in den Miesen bleiben - und der US-Staat wird auf Auslandsgelder angewiesen sein, um sein Defizit zu finanzieren.

Was aber, wenn die Ausländer keine Lust mehr haben, ein erhebliches Währungsrisiko einzugehen, um mit 2,7 Prozent abgespeist zu werden? Dann würde der Dollar vermutlich rasch abwerten, zumal den offiziellen Dollar-Aufkäufern wie China oder einigen Ölländern langsam die Luft ausgehen dürfte, da ihnen ihrerseits die Exporterlöse wegbrechen. Da die Ausländer aber mehr als die Hälfte der ausstehenden US-Staatsanleihen halten, könnte eine Abwertung des Dollar bald große Nervosität auslösen. Das wäre insbesondere dann der Fall, wenn die Furcht umginge, dass die Fed mit frischem Zentralbankgeld einspringen würde, falls Ausländer ihre Treasury-Positionen abstoßen. Das würde zwar den US-Anleihenmarkt stabilisieren, wobei niedrige Marktzinsen inzwischen ja fast das ausdrücklich erklärte Ziel der Fed sind. Aber es liefe auch auf eine neuerliche erhebliche Ausweitung des Dollar-Angebots hinaus - und würde den Abwertungsdruck noch verstärken.

So muss es nicht sofort kommen, weil die USA aus irgendwelchen Gründen noch als sicherer Hafen gelten. Doch eine Flucht aus US-Staatsanleihen samt Dollar-Krise ist eines der größten Risiken über die kommenden Jahre (das andere ist der ungewisse Ausgang des keynesianischen Experiments). Dass in den USA die Schulden von Staat, Firmen, Verbrauchern und Finanzsektor im dritten Quartal auf 49.883 Mrd. $ gestiegen sind, ist ebenso beunruhigend wie der Umstand, dass Verbraucher und Firmen trotz sinkender Investitionen noch Finanzierungsdefizite aufweisen.

FTD - Das Kapital

 

Der USA Bären-Thread 205148
Antworten
Pate100:

sehr guter Artikel von FTD

6
12.12.08 00:19
diesen Satz sollte man sich gut merken!
" Doch eine Flucht aus US-Staatsanleihen samt Dollar-Krise ist eines der größten Risiken
über die kommenden Jahre"

Ich frage mich wirklich ernsthaft wer die ganzen US Staatsanleihen kaufen soll. Die Araber, die
Chinesen, Russen und Japaner haben auf einmal viel weniger Geld um den Schrott zu kaufen.
Aber eigentlich wird viel viel mehr ausländisches Geld benötigt. Woher soll das kommen???
Bei den jetzigen Renditen und einen steigenden Dollar steht doch das Risiko in keinem
Verhältnis zur Chance.
Eigentlich kann der Dollar in dieser Situation nur abwerten....
Antworten
DeadFred:

gutes Krisenmanagement

6
12.12.08 00:37
Hi,
die Diskussion "ist das was Frau Merkel macht nun gut oder nicht?" wird aus meiner Sicht falsch geführt.

Die Frage ist: Wer macht es deutlich besser als Merkel und STeinbrück? Welcher Staat investiert das Geld richtig und produziert  damit nmessbaren Erfolg? SOllte keine Antwort vorhanden sein ist die abwartende Haltung der beiden mindestens genauso gut wie die hektischen Aktionen anderer Staaten. Mit einem klaren Unterschied: Die beiden haben noch die Option ihr Geld zu inverstieren.

Ich sehe zur Zeit niemand der ein besseres Krisenmanagement betreibt als Merkel und Steinbrück. Also machen die beiden  nach meiner Ansicht einen guten Job

regards

Fred
Antworten
jungchen:

GM

6
12.12.08 00:59
GM hires lawyers, bankers to study bankruptcy protection:WSJ
By Sue Chang
Last update: 6:45 p.m. EST Dec. 11, 2008

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- General Motors has hired lawyers and bankers to consider whether the company should file for bankruptcy protection as it continues to await a Federal bailout package, The Wall Street Journal reported Thursday on its Web site. GM management had recently contacted bankruptcy expert Harvey Miller of Weil Gotshal & Manges LP to handle what would be one of the largest filings in U.S. history, the newspaper said.
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
jungchen:

autsch

5
12.12.08 01:11
Madoff arrested in alleged Ponzi scheme
Ex-Nasdaq chairman, investor charged with securities fraud, FBI says
Last update: 7:02 p.m. EST Dec. 11, 2008

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Bernard Madoff, former Nasdaq Stock Market chairman and founder of Bernard L. Madoff Investment Securities LLC, was arrested and charged with securities fraud Thursday in what federal prosecutors called a Ponzi scheme that could involve losses of more than $50 billion.

www.marketwatch.com/news/story/...-D257A018405F}&dist=hplatest
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
obgicou:

@Pate100

9
12.12.08 08:17
Chinesen, Russen und Japaner haben auf einmal viel weniger Geld um den Schrott zu kaufen.

das hab ich bisher insbesondere bei den Chinesen auch gedacht; aber Brad Setser (der Währungsstromoberbeobachter) hat mich eines besseren belehrt; zumindest momentan steigen die chinesischen Handelsbilanzüberschüsse und damit die Währungsreserven stärker als bisher; die Exporte sinken zwar, aber die Importe sinken noch mehr (aufgrund der fallenden Rohstoffpreise, die ja in Devisen zu bezahlen sind).

blogs.cfr.org/setser/2008/11/26/...-china-this-fall-%E2%80%A6/

Ich möchte noch anfügen, daß es gut sein, daß diese Entwicklung sich doch noch dreht; nämlich dann, wenn der Rohstoffabsturz langsam aufhört (die Preise sind da teilweise schon unter den Produktionskosten) und der Exportverfall weitergeht.
Antworten
Nörgeli:

Republikaner stoppen Nothilfe für US- Autoriesen

4
12.12.08 08:27
Dann wird es wohl vor Weihnachten noch richtig krachen:

"Das wird ein schlimmes Weihnachten für viele Menschen": Die Republikaner im US-Senat haben den Rettungsplan für Detroits Autoindustrie gestoppt - zum Entsetzen der Demokraten und der Betroffenen. Die Zukunft der vom Bankrott bedrohten Konzerne GM und Chrysler ist nun völlig ungewiss.

Weiter: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,595962,00.html
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
Antworten
obgicou:

Eine grobe Idee davon, wie weit wir noch fallen

9
12.12.08 08:30
können liefert das Verhältnis von Netto-Vermögen und GDP; im Nettovermögen sind alle Assets enthalten (Aktien, Häuser, Anleihen etc.)

CR hat einen schönen Chart dazu; da ist noch ziemlich Luft nach unten, bis man zum langjährigen Schnitt zurückgekehrt ist.

calculatedrisk.blogspot.com/2008/12/...orth-as-percent-of.html
Antworten
obgicou:

Chart dazu

5
12.12.08 08:36
(Verkleinert auf 51%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 205173
Antworten
Marlboromann:

Ist hier Propaganda am Werk? Urteilt selbst.

2
12.12.08 08:51
Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.[1]

Der Begriff „Propaganda“ wird vor allem in politischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man eher von „Werbung“, in religiös-protestantischen von „Missionierung“, in römisch-katholischen aber auch von der Propaganda fidei.

Propaganda im modernen Sinne ist eine zur Beeinflussung, Manipulation und Herrschaftssicherung eingesetzte Technik. Entscheidend ist dabei die geschickte Auswahl und gegebenenfalls die Manipulation der Nachricht und nicht ihr Wahrheitscharakter. Durch die Monopolisierung der Propaganda in diktatorischen Regimen erhielt der Terminus einen stark pejorativen Charakter. Dennoch ist die gezielt einseitige Darstellung von Informationen eine gängige Praxis, auch in Demokratien. Auf Grund seiner negativen Konnotation ist der Begriff Propaganda weitgehend dem der Öffentlichkeitsarbeit (oder dem englischen Public Relations) gewichen.

Ich möchte nur das letzte Ereignis ansprechen. Ich meine die Ablehnung des US-Autobauerrettungspaketes.
Sehr interessant ist doch, das wir nicht genau mitgeteilt bekommen, wie genau die Arbeitnehmer-Gehaltskürzungen aussehen würden. Alles was wir wissen ist, dass die Arbeitnehmer soviel verdienen sollen wie ein japanischer Arbeitnehmer. Das ist doch eine ziemliche Wischi-Waschi-Nachricht. Da gibt es mehrere Autobauer und wie bitte genau soll das aussehen?
Eins ist Jedenfalls gewiss, der Frust richtet sich nun gegen die Republikaner und die Gewerkschaften.

Ich komme mir vor wie in Metropolis. Wo ist Superman? Wo ist Obama? Demokraten rettet uns!

Nur zur Erinnerung, beim Banken Bail-out gab man auch erst den Republikanern die Schuld am Scheitern des Paketes.

Sieht das nicht nach Propaganda aus?

Gruß Marlboromann
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