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Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 5,00 10,01 15,00
Fallender Tesla Inc-Kurs 5,01 9,97 14,68
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK55832 , DE000VY2A598 , DE000VY3H237 , DE000VY1DBW8 , DE000VY6XJF3 , DE000VY693D2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Katjuscha:

Booah ey, die Nr.2 geht tot. Der Hammer

2
12.11.08 22:01
Ist das jetzt so überraschend?

Na ja, die Relevanz wurde zwar noch nicht herausgearbeitet, aber ich hab ja nen eigenen Kopf zum denken, jetzt nachdem ich weiß, dass es um ein einziges Immo-Unternehmen geht.

Krass aussagekräftig.
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Supermario:

#33223

3
12.11.08 22:03
LOL - klasse!

@wawidu: zugegeben, deine charts sind oft etwas "kryptisch", aber
bei näherem hinsehen legen sie immer den finger in die wunde. sehr
gut!
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Anti Lemming:

Shark: XLF hat Oktober-Tief unterboten

5
12.11.08 22:03

Last-Hour Craziness Is Becoming the Norm

By Rev Shark
Street.com Contributor
11/12/2008 1:58 PM EST
    
    
The most worrisome thing about the market action today is that the Financial SPDR (XLF) has broken its October lows quite easily. You have to wonder -- will the broad market follow? If the banks and financials can't find a bottom despite the billions that have been shoveled into the sector already, how can we have confidence that the market is going to be able to hold?

My approach is to not anticipate market turns and to understand and embrace the fact that trends tend to last longer than you think they will. At this point, that means playing the long side only for very quick trades, if at all.

One interesting thing about the market is that after consistently seeing crazy trading in the last hour of the session, traders are now making it self-fulfilling.
Everyone is looking for some crazy spikes, and this anticipation just accentuates the moves when they do occur. The big danger is being overly aggressive and getting on the wrong side of a move, but if you catch it just right and are quick enough, it can pay off.

I would be very surprised if we didn't have another very volatile last hour of trading. Traders are going to make it happen regardless of news or anything else. They have nothing better to do in this market, so they'll focus on using index ETFs to play some 15-minutes-long trades in the last hour of the day. 

 


 

 

Faktisch begab sich der Markt heute auf einen eher gesitteten Sinkkurs mit Schluss nahe dem Tagestief. Wenn zu Viele dasselbe erwarten (last hour crazyness), liegt der Überraschung darin, dass es anders kommt.

 

Der USA Bären-Thread 199066
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Anti Lemming:

Shark: Ausblick verdüstert sich

7
12.11.08 22:32

The Gloom Grows Thicker


By Rev Shark
Street.com Contributor
11/12/2008 4:17 PM EST

Today was a particularly good example of what a bear market feels like. Breadth was horrible, with about 670 gainers to 5,350 decliners. All major sectors were down, key stocks like General Electric (GE ) and Citigroup (C) made new lows, and the bulls failed to produce any sort of rally at all during the day. We closed near the lows, and the gloom and doom is as thick as I've ever seen it.
    
When things are this bad, the contrarians start looking for a bounce, but they need something to spark it. We just haven't had any good news at all lately. The Best Buy (BBY) warning was very troubling, the TARP program sounds confused and chaotic, and the banks keep going lower and lower. While things are extremely negative, we can't get a good bounce going until buyers can find some good excuse to jump back in.

My view of the market remains unchanged. You should be holding very high levels of cash and waiting patiently for this bear market to play itself out. You might do some short-term trading or shorting if that is your style, but the average individual investor should do nothing right now but focus on protecting capital. Let others worry about the great values this bear market is creating. We'll focus on making money once the market shows us that it has the capacity for some sustained upside.

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wawidu:

@kat

7
12.11.08 22:51
Vielleicht sagt dir ja der Chart des Index, in dem u.a. GGP gelistet ist, etwas!?
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 199080
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Sitting Bull:

Also

9
12.11.08 22:52
diese Schwäche ist wirklich beachtlich. Sehr ungewöhnlich für den sonst so starken November. Okay, er ist noch nicht vorbei, aber eine echte Bärenmarktrallye geht eigentlich von Anfang an mit einem bisschen mehr Bumms los.

Wenn man sich natürlich neben den verdüsterten Makro-Daten die Unsummen von Casino-Dollars, -Euros, -Yen, usw. usw. anschaut, die im luftleeren Raum waberten und nun vor sich hinplatzen, liegt nichts näher als der Totalausfall des herkömmlichen Zockersystems.

Wenn man mal bedenkt, dass allein der CDS-Markt in 7 Jahren von 630 Mrd USD auf jetzt 62 Billionen (us: trillion) USD angestiegen ist, bekommt man es mit der Angst zu tun. Weil: die schwachen Monoliner stehen ja schon vor dem Kollaps. Was ist aber mit Versicherern, Rückversicherern und (wieder einmal) den BANKEN, die hier hier entweder Ausfall- oder Risiken der Inhaftungnahme vor sich hinschieben?

Da fällt einem nur ein Terminus aus dem Computer-Slang ein: Reboot now!
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wawidu:

Übel, übel - ganz übel!

6
12.11.08 23:23
Der nach Marktkapitalisierung gewichtete Composite Index der Nasdaq hat heute das Oktobertief unterboten.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 199088
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wawidu:

zu # 33232

2
12.11.08 23:33
Hier noch der komplette Linechart zu diesem Index:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 199093
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Katjuscha:

Und mit Intel wird das nicht besser.Sieht übel aus

4
12.11.08 23:49
@wawidu, ja der Chart in #33230 sagt mir was, aber auch da ist die Frage, ob das denn so überraschend ist. Die Aussagekraft/Relevanz für die Zukunft anderen Branchen ist die eigentliche Frage.

Das der Immobilienmarkt sich immernoch nicht stabilisiert hat, das die Banken und Versicherer noch nicht übern Berg sind und es noch einige Pleiten geben wird, das die Kreditkartenkrise noch kommen kann, das die Arbeitslosigkeit erst 2009 richtig an Fahrt gewinnt, etc. all das ist doch bekannt. Die Frage ist, wann hat der Aktienmarkt es eingepreist und beginnt wie meistens früher als die Konjunktur zu drehen.
Okay, hier im Thread ist ja die Meinung eher, es kommt zu einem Kollaps des globalen Finanzsystems. Dann brauch ich eh nicht so kleinkariert zu fragen, wie gerade. Würd mir aber auch in dem Fall wünschen, dass Charts auch mal erklärt werden und nicht davon ausgegangen wird, dass die Relevanz des Charts jedem User bekannt ist, bzw. wenn bekannt, ob er es genauso sieht.  
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Supermario:

CDS

2
13.11.08 00:19
wie werden CDS beim Eintritt des "Defaults" behandelt?

Muss das notleidende underlying geliefert werden oder nicht? Falls nicht, dann bestehen natürlich gewaltige Risiken angesichts des hohen Volumens. Dann sind es quasi "cash settled options".

Falls aber doch, dann würde das underlying sehr gesucht sein. Weiß jemand wie die Lehman-CDS' abgewickelt wurden? Angeblich ging es um ein Volumen von um die 400 Mrd USD.
Antworten
wawidu:

@supermario - # 33235

7
13.11.08 00:36
Laut Aussage meines New Yorker Bekannten sind die CDS von Lehman erst etwa zu einem Drittel abgewickelt, und mit dem Rest gibt es erhebliche Probleme.
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wawidu:

"Kryptischer" Chart

4
13.11.08 00:59
Nur soviel als Hilfe: MA 14 und MA 32 sind die zentralen Gleitenden Durchschnitte für professionelle US-Kurzfristtrader.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 199098
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Keno77:

Unendlicher als das Weltall ist nur noch ...

5
13.11.08 01:54
...........   die Inkompetenz der Busch - Regierung.

Ich hatte schon mal an anderer Stelle das 700 Mrd, Pogramm der US – Regierung in der bisherigen Form kritisiert, weil es nur auf der Aktivseite der Bankbilanzen ansetzt.

D. h. die wesentlichen Elemente bestanden nur darin, den Banken die problematischen Produkte abzukaufen. Da der Abkauf der Produkte zum Zeitwert erfolgen sollte, war für mich die Frage nach dem Nutzen für die Banken stets offen. Allenfalls ein kleiner Liquiditätseffekt wäre zu konzidieren

Beispiel:  wenn ich einer Bank einen faulen Kredit mit Nennwert von 1 Mio. US - $ und einem Zeitwert von 1 US - $ zum Zeitwert von 1 US - $ abkaufe, hat die Bank den Zufluss des 1 US - $ schon jetzt und nicht erst nächstes Jahr oder wann auch immer. Gleichzeitig begibt sich die Bank jedoch der Chance an etwaigen Werterholungen zu partizipieren.

Wesentlich schwerwiegender ist jedoch der Einwand des fehlenden Eigenkapitaleffektes auf der Passivseite der Bankbilanz. Das Eigenkapital der Banken – Bezugsrahmen für deren Kreditvergabevolumen - ist ja durch die hohen Verluste stark verbraucht worden, was sich folglich entsprechend einschränkend  auch auf die Kreditvergaben der Bank auswirkt.

Nun hat die US – Regierung doch  noch den „shift“ von der Aktiv- auf die Passivseite der Bankbilanz vollzogen.  Die Mittel sollen nun für Kapitalerhöhungen bei den Banken bereitgestellt werden. 250 Mrd. US - $ sind schon für dividendenberechtigte Vorzugsaktien bereit gestellt.

Kommentar von Paulson:  „Wir sind der Auffassung, dass dies (= Abkauf der Problemprodukte) nicht die effektivste Verwendung unserer Mittel wäre“.

Man muss die Beschönigung in diesem Satz streichen.  Statt:  „nicht die effektivste Verwendung von Mitteln“  muss es heißen „eine völlig uneffektive Verwendung von Mitteln“.

Man Stelle sich das vor:  da wurde – auf Initiative der US – Regierung - über ein 700 Mrd. – Programm beschlossen, das sich im Ergebnis als weitestgehend nutzlos herausstellt – was bei entsprechendem Sachverstand aber vorhersehbar war.

Die europäischen Regierungen hatten sich dem US – Weg ja nicht angeschlosssen.

Link: www.faz.net/s/...2D875623E003EE3956~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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Bronco:

Jetzt tu der Bush-Regierung mal nicht ganz so

13
13.11.08 07:08
unrecht ! Was die versucht haben, war einen typisch US-amerikanischen Weg zu finden - so wie das in der Vergangenheit schließlich auch immer geklappt hat (nur halt diesmal leider nicht mehr):
Der Ankauf von Bankenschrott ging einher mit der Erleichterung von Bilanzierungsregelungen sowie letztlich der FREIEN FESTSETZBARKEIT des "Tageswertes" durch den staatlichen Aufkäufer. Ziel war es, ein paar Alibi-Papierchen einzusammeln, zu einem Kurs, der weit über dem liegt, was der Markt noch hergeben würde, der aber ab diesem Kauf per definitionem den "Tageswert" darstellt. Damit könnte der gesamte verbleibende Schrott zu diesem Wert bilanziert werden, und schwupp: weg ist die Finanzkrise.
Die Rechnung ist halt einfach blöderweise nicht aufgegangen, weil schon viel zu viele Dumme viel zu oft verarscht wurden.

Good Trades

Bronco

P.S.: Die Bezeichnung "typisch US-amerikanischer Weg" soll nicht diskriminierend sein, spiegelt aber ein Grundprinzip der gesamten Ökonomie dort wieder - und das keineswegs nur in Krisenzeiten: Schau dir einfach nur die verschiedenen Läden, Geschäftsbauten etc. an. Schon seit zwei Jahrhunderten das gleiche Bild: Riesenfassade (heute mit viel Leuchtreklame) und dahinter: Hundehütte ! Außen Barock - innen Barack ! Stillgelegte Anlagen (einschließlich Chemiefabriken und Urananerzaufbereitungsanlagen !) bleiben einfach in der Landschaft liegen, als ob sie fluchtartig verlassen worden wären ...

Seitdem dieses System des Managements in Europa immer mehr übernommen wurde, finden wir auch hier vermehrt die gleichen Symptome: In kürzester Zeit den Laden aufpumpen, ein Maximum an Kohle rausziehen aus dem Laden, hinterher das Kartenhaus zusammenkrachen lassen und danach den nächsten Laden aufpumpen. Ein weitgehend sich selbst überlassener Kapitalismus verwirklicht gnadenlos das "Ökonomische Prinzip" - und das besteht eben aus ZWEI Teilen ! Erstens das Maximalprinzip: Aus einer gegebenen Kapitalmenge ein Maximum an Profit rausziehen. Zweitens das MINIMALPRINZIP: Für alle Unternehmungen den Aufwand so klein wie möglich halten. Insbesondere wenn die Arrangements immer kurzlebiger werden, wird der Begriff "Ersatzinvestition" immer mehr zum Fremdwort. Morsches Gebälk, soweit das Auge reicht: Marode Stromnetze; Dampfleitungen, die nach 70 (!) Jahren ohne Wartung plötzlich platzen; einstürzende Brücken ...

Na und wir ? - Wir wollen das auch haben ! Z.B.: Geplanter Börsengang der Bahn: Marode Lokomotiven, die auf der Schiene liegen bleiben; zu dünne Achsen, die während der Fahrt brechen; Züge, die entgleisen, weil Radreifen nach unterlassener Wartung brechen ... - Ersatzinvestitionen und Wartung schaden den Bilanzzahlen.
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Maxgreeen:

General Electric in Not - 139 Mrd Hilfe !!

11
13.11.08 07:33
US-Einlagensicherung FDIC greift General Electric unter die Arme und hilft mit 139 Milliarden Dollar aus.

Die staatliche US-Einlagensicherung FDIC hat dem US-Mischkonzern General Electric(GE) unter die Arme gegriffen. Die FDIC habe Schulden der GE-Finanzsparte bis zu 139 Milliarden Dollar zeitlich begrenzt abgesichert, teilte ein GE-Sprecher.

Es ist das erste Mal, dass der Staat einem Unternehmen hilft, welches nicht direkt zur Finanzbranche zählt.

Durch die Teilnahme am FDIC-Programm stärke der Konzern seine Liquidität und könne mit anderen Instituten besser konkurrieren, erklärte der Siemens Rivale. Die FDIC konnte für eine Stellungnahme zunächst nicht erreicht werden.


Die Finanzsparte GE Capital, die unter anderem Kredite an mittelgroße Unternehmen vergibt und in gewerbliche Immobilien investiert, war unter die Räder der Finanzkrise geraten. Der Gesamtkonzern hatte Ende September angesichts der Finanzkrise seine Ziele für das Gesamtjahr gesenkt und sein Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt. Bis dahin hatten viele Anleger gehofft, dass GE die Krise dank seiner breiten Aufstellung nicht viele anhaben könne.

www.mmnews.de/index.php/200811131496/...-General-Electric.html
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )
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Sitting Bull:

Supermario, i.d.R.:

4
13.11.08 07:53
Cash Settlement: bei Absicherung von Kreditportfolien
Physical Settlement: bei Einzelkrediten/Bonds (hier besteht in der Tat das Risiko, sich mit dem jew. Bond im Falle des Credit-Events eindecken zu müssen, sonst gibt's keine Kohle, bei der Delphi-Pleite 2005 gab es so einen Run).

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Maxgreeen:

SP500 steht an wichtiger Marke von 850

 
13.11.08 08:02
Stöffen hat das gut im Chart wiedergegeben: http://www.ariva.de/Kurze_Projektion_t348181?pnr=5004486#jump5004486

Das passt auch zu den US-Futures die nur leicht im Minus sind, der Hangseng macht 2% Sprung nach der Mittagspause.  Mal sehen ob es nur ein Bluff ist.
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )
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permanent:

Deutsches BIP schrumpft überraschend schnell

4
13.11.08 08:03

Wirtschaft schrumpft laut Statistischem Bundesamt um 0,5 Prozent

 

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Maxgreeen:

Das US-Bankenkrebsgeschwür erfasst alle Bereiche

9
13.11.08 08:13
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen wegen der US-Bankenkrise eine Risikovorsorge von 157 Millionen Euro in ihre Bilanz einstellen. Das berichten die «Berliner Morgenpost» und der «Tagesspiegel» (Donnerstagausgaben) übereinstimmend. Grund sind komplizierte Wertpapier- und Leasing-Geschäfte des landeseigenen Unternehmens mit amerikanischen Finanzinvestoren.

Der BVG-Vorstand hatte im Zusammenhang mit Cross-Border-Leasing-Verträgen für Straßenbahn- und U-Bahnwagen ein Wertpapierpaket des Typs CDO (Collateralized Debt Obligation) als Sicherheit akzeptiert, die mittlerweile vielfach als «Schrottpapiere» gelten, schreibt die «Morgenpost». An dem Paket sind 150 Banken und Unternehmen beteiligt. Anstatt so aber eine Risikostreuung zu erreichen, tritt eher das Gegenteil ein. Sollten nur fünf oder sechs Partner ihren Anteil nicht tragen können, dann droht über eine Hebelwirkung der Totalausfall. Einer der Partner der BVG ist auf jeden Fall bereits bankrott: die US-Investmentbank Lehmann Brothers.

BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte dem «Tagesspiegel», die «kaufmännische Vorsicht» mache eine solche Rückstellung notwendig. Damit werde der maximal mögliche Schaden abgedeckt. Nach Ansicht von Finanzexperten könnte auf die BVG ein tatsächlicher Verlust in zweistelliger Millionenhöhe zukommen.

Von 1997 bis 2002 hatte die BVG 427 U-Bahn- und 511 Straßenbahnwagen an US-Investoren vermietet und sofort wieder zurückgemietet. So wurden Steuerschlupflöcher in den USA genutzt, die laut Zeitungsinformationen der BVG einen «Barwertvorteil» von 68,9 Millionen Euro einbrachte.

Die BVG war den Angaben zufolge gemeinsam mit 150 anderen Unternehmen an einem solchen Sicherheitspaket (Volumen: 200 Millionen Dollar) beteiligt. «Das waren alles Investoren von höchster Bonität, aber einige sind im Zuge der Finanzmarktkrise doch ausgefallen», sagte Reetz. Nun kann die BVG für diese Ausfälle mit in die Pflicht genommen werden.

Noch im Juli 2007 hatte die BVG unter der Regie des Aufsichtsratsvorsitzenden, Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), ein solches Paket akzeptiert. «Aus den Aufsichtsratsunterlagen waren die Risiken nicht ersichtlich», sagte Sarrazin «Morgenpost Online». Die Lage sei «hochgradig ärgerlich». Sarrazin geht von einem erheblichen Schaden für die BVG aus. Die BVG erwäge aber, gegen die beratende Bank JP Morgen Schadenersatzklagen zu erheben, sollte es zu realen Ausfällen kommen.
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permanent:

Deutschland in der Rezession

6
13.11.08 08:15

Deutschland: Wirtschaft schrumpft im 3. Quartal stärker als erwartet

08:09 13.11.08

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker als erwartet geschrumpft. Im Quartalsvergleich sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bereinigt um 0,5 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mit. Ökonomen hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, diesen aber lediglich auf 0,2 Prozent veranschlagt.

Der Rückgang des zweiten Quartals wurde indes leicht von minus 0,5 auf minus 0,4 Prozent revidiert. Auch das starke Wachstum des ersten Quartals wurde von 1,3 Prozent auf 1,4 Prozent korrigiert. Gleichwohl befindet sich die deutsche Wirtschaft nunmehr mit zwei aufeinander folgenden Quartalen mit negativen Wachstumsraten in einer so genannten "technischen Rezession".

 

Im Jahresvergleich sank die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal preisbereinigt um 1,3 Prozent. Kalenderbereinigt stieg sie indes um 0,8 Prozent. Hier hatten Ökonomen mit 1,0 Prozent ein etwas stärkeres Wachstum erwartet.

Positive Wachstumsimpulse kamen im dritten Quartal laut Bundesamt vor allem aus dem Inland. So stiegen die öffentlichen und privaten Konsumausgaben ebenso wie die Lagerbestände. Vom Außenhandel seien indes negative Impulse zu verzeichnen gewesen, vor allem wegen sinkender Ausfuhren./bf/tw

Quelle: dpa-AFX

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DeadFred:

Aufstände in Kolumbien - Ausgangssperre

8
13.11.08 08:45
Hi,
in Kolumbien haben sich die Anlageberater mit dem Geld ihrer Klienten aus dem Staub gemacht.
die Finanzkrise führt zu ersten Aufständen und Bürgerrevolten. Diese sind noch hochspezialisiert, sehr weit von unserer Realität entfernt und es gibt keinen Grund sich Sorgen zu machen.  Der Zorn wird nun durch Ausgangssperre und Polizeieinsatz unter Kontrolle gehalten.
www.bielertagblatt.ch/News/Vermischtes/125748


Interessant ist aus meiner Sicht der Verlauf. Jetzt gab es erste Proteste, die Polizei konnte diese mit Schlagstöcken und Wasserwerfern eindämmen. Spannend ist aus meiner Sicht, wie es weitergeht, denn hinter dem Aufruhr steckt die Erkenntniss der Beteiligten, daß Sie bitter arm geworden sind.  Oftmals entscheiden sich Politiker in solchen Situationen, den Aufmerksamkeitsfokus der Bevölkerung auf das Ausland zu legen und beginnen einen kleinen Krieg.

Drei Beschuldigte wurden an der Grenze zu Equador mit 290tsd$ festgenommen.

Ich werde ein Auge auf die Unruheherde halten.

( Um keine Unruhe zu schüren: Ich bin überzeugt, daß dies bei uns nicht geschehen wird)

regards

Fred
Antworten
musicus1:

wawi, richtig nach lehman, GS

2
13.11.08 08:54
der nächste.??????????????????????
Antworten
Jing:

# 33246 ne, passiert in Deutschland nicht,

 
13.11.08 09:01
dafuer sind die Deutschen viel zu obrigkeitsglaeubig (sprich risikoscheu).
Antworten
obgicou:

Gute Ratschläge für die Regierung

3
13.11.08 09:02
gibt es reichlich momentan; einen der besseren hat Tim Duy gebracht:
economistsview.typepad.com/economistsview/...-watch-misgu.html

...
I think the biggest potential for policy error lies in maintaining the delusion that preventing housing, and by extension, consumer spending, from adjusting is central to fixing the nation’s economy. Policy would be best focused on supporting the inevitable transition away from debt-supported consumer dependent growth dynamic.
...
Simply put, policies focused on housing and consumer spending are a black hole for spending – this summer’s short-lived stimulus package is a case in point. Policymakers need to come clean with the American public: Future patterns of growth will simply be less dependent on consumer spending. We are entering a period of structural adjustment, and it will be painful. We spent decades pretending that the relentless focus on producing nontradable goods and relying on a ballooning current account deficit to hide our lack of productive capacity was an appropriate policy approach. But ultimately, those policies have failed us, with stagnant income growth for median income families and the deepest recession since the 1980’s (or even worse).

This admission, however, in no way, shape, or form means policy options are limited. The admission simply defines your policy. In the short term, policy can cushion the transition by expanding the social safety net. In the medium term, if consumption is falling, and private investment is unable to compensate, then the federal authority should fill the gap. There is no shortage of sectors of the economy that offer opportunities for investment. In so many ways, we are running on the fumes of the infrastructure investment made by the last generation. Roads, bridges, channels, etc. – you name it, there is an opportunity. Or human capital, via education? Should the federal government finally step up and fund unfunded mandates? And by all means, continue efforts to reform health care, including the development of nationwide, portable medical records tracking. Reasonable policymakers free from ideological constraints can develop a host of potential projects without relying on bridges to nowhere.
Antworten
permanent:

Der Markt Heute

4
13.11.08 09:03

US-Handelsbilanz: Positive Auswirkungen der wirtschaftlichen Talfahrt

Die Vermögensverluste als Konsequenz aus den Preisrückgängen am US-Immobilienmarkt, die spürbare Verschlechterung der Lage am heimischen Arbeitsmarkt, die hohen Kreditbelastungen und die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die wirtschaftlichen Perspektiven haben in den vergangenen Wochen zu einer veränderten Konsumhaltung der US-Verbraucher geführt. War bis zum Sommer - begünstigt u. a. durch die Steuerschecks der US-Regierung - noch ein positiver Wachstumsbeitrag vom Konsum generiert worden, ist nach dem Einbruch im 3. Quartal auch in den Folgequartalen ein schwaches Momentum einzukalkulieren. Wir rechnen noch bis zur Jahresmitte 2009 mit einer negativen BIP-Entwicklung. Als Folge der geringeren Konsumneigung in den USA dürften sich als positive Begleiterscheinung die Handels- und Leistungsbilanz verbessern. Eine niedrigere Importnachfrage sollte zusammen mit den deutlich gesunkenen Energiepreisen bereits im Berichtsmonat September ein geringeres Defizit in der Handelsbilanz mit sich gebracht haben. In den Folgemonaten rechnen wir mit einer weiteren Reduzierung des Negativsaldos. Das im September beschlossene Hilfsprogramm der US-Regierung zur Rettung systemrelevanter Banken dürfte sich im Oktober bereits haushaltswirksam ausgewirkt haben. Dabei könnte das Haushaltsdefizit im Berichtsmonat bis zu 200 Mrd. USD groß gewesen sein (Oktober 2007: -56,8 Mrd. USD). Für das gesamte Fiskaljahr (bis September 2009) droht ein defizitärer Haushalt von bis zu 800 Mrd. USD (2007/08: -454,8 Mrd. USD). Insgesamt dürften die staatlichen Maßnahmenpakete die rezessiven Tendenzen zwar abmildern, eine längere wirtschaftliche Talfahrt aber nicht verhindern. In Deutschland sollte die BIP-Schnellschätzung für das 3. Quartal erneut ein Minus ausweisen. Damit wäre die klassische Definition einer Rezession - zwei Quartale mit negativen Wachstumsraten in Folge - erfüllt.

Bank of England signalisiert weitere Zinssenkungen, Pfund unter Druck

In Großbritannien sind weitere Leitzinssenkungen in der Pipeline. Im aktuellen Inflationsbericht rechnet die Bank of England bei einer unveränderten Base Rate auf Sicht der nächsten zwei Jahre mit einem deutlichen Unterschießen des Inflationsziels von 2 %. Gleichzeitig gehen die Währungshüter im 1. Halbjahr 2009 von einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung aus. Vor diesem Hintergrund dürften die Leitzinsen bis März auf 1,00 % (bisherige Prognose: 2,00 %) reduziert werden. Da wir davon ausgehen, dass die wirtschaftliche Schwächephase noch bis weit in das nächste Jahr andauert, wird das niedrige Zinsniveau wohl über einen längeren Zeitraum beibehalten. Das britische Pfund geriet gestern massiv unter Druck und notiert zum Euro aktuell bei knapp 0,84 GBP. In Baden-Württemberg haben sich die Tarifparteien in der Metall- und Elektroindustrie auf einen Kompromiss verständigt (Lohnerhöhungen von je 2,1 % per Februar und Mai 2009, dazu Einmalzahlungen bei einer Laufzeit bis April 2010), so dass ein Streik abgewendet werden konnte.

Bund-Future im Höhenrausch

Der Bund-Future hat gute Chancen, sich oberhalb von 118,48 festzusetzen.

Technische Analyse

S&P500 (Tageschart): Konsolidierungsphase...

Der nachhaltige Fall aus dem seit Oktober 2007 dominierenden Baissetrendkanal hat sich Anfang Oktober als Katalysator eines beschleunigten Abwärtsimpulses für den S&P500 erwiesen. Seit dem bisherigen Jahrestief bei 840 Punkten durchlaufen die amerikanischen Standardtitel eine klassische Konsolidierungsphase in Form eines Wimpels, dessen Begrenzungen sich aktuell bei 993 bzw. 850 Punkten befinden. Eine solche Konsolidierungsformation legt eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall nahe. Auf der Unterseite müsste demnach ein Abgleiten unter die untere Wimpelbegrenzung bei 850 Punkten als erneutes Verkaufssignal interpretiert werden. Das o. g. Jahrestief dürfte dann nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den Tiefpunkten der Jahre 2002 und 2003 bei 789/76/69 Punkten darstellen. Nicht überzeugen können derzeit die quantitativen Indikatoren. So ist der Stochastik bereits wieder nach unten abkippt. Zusätzlich spricht die - gemessen am ADX - rückläufige Trenddynamik dafür, dass die jüngste Atempause lediglich als Reaktion auf die vorangegangenen Kursverluste zu interpretiert ist. Um den S&P500 zu stabilisieren, ist dagegen ein Spurt über die obere Wimpelbegrenzung bei 993 Punkten nötig.

...legt prozyklische Positionierung nahe

Der S&P500 durchläuft aktuell eine Konsolidierungsphase. Das charttechnische Gesamtbild lässt aber eher auf einen Ausbruch nach unten schließen.

Bondmarkt

Bradford & Bingley: Schlechte Deckung ist besser als keine Deckung

Im August hat sich die Quote der Problemkredite (NPL) bei Bradford & Bingley (B&B) von 2 % auf 0,5 % geviertelt. Dieser Umstand war nur auf den ersten Blick erfreulich, denn gleichzeitig sank die freiwillige Überdeckung von 30,8 % auf 26,9 %. Der Grund: Die NPL wurden aus der Deckung entfernt, ohne durch neue ersetzt zu werden. Es handelte sich um kosmetische Maßnahmen des Emittenten, die sich bei näherem Hinsehen als Verschlechterung der Deckungsmasse entpuppten. Auch Problemkredite haben einen positiven Wert und sind besser, als überhaupt keine Deckung. Mittlerweile hat sich die NPL-Quote auf 1,2 % wieder mehr als verdoppelt, während die freiwillige Überdeckung zum letzten Berichtszeitpunkt auf magere 2,8 % zurückging. Dafür zeichnet trotz knapp 5.000 neuer Deckungsdarlehen (ca. 0,5 Mrd. GBP) das um über 1,9 Mrd. GBP gewachsene Volumen ausstehender Covered Bonds verantwortlich. Zusätzlich sind die Pauschalabschläge auf die einzelnen Deckungswerte trotz Staatsübernahme von ursprünglich 9 % auf mittlerweile 17 % angestiegen. Dieser zwischen Emittenten und Ratingagentur verhandelte Wert stellt einen Abschlag auf den Nominalwert der Deckungswerte dar und kann als die Meinung der Agentur über dessen Werthaltigkeit interpretiert werden. Neben einer negativen Tendenz zeigen die veröffentlichten Daten vor allem, dass Größen wie Überdeckung oder NPL-Ratios in der Deckungsmasse in aktiv gemanagten Pools aufgrund der ständigen Eingriffsmöglichkeit des Emittenten von mäßiger Aussagekraft sind.

Quelle: HSBC Trinkaus

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Steigender Tesla Inc-Kurs 5,00 10,01 15,00
Fallender Tesla Inc-Kurs 5,01 9,97 14,68
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK55832 , DE000VY2A598 , DE000VY3H237 , DE000VY1DBW8 , DE000VY6XJF3 , DE000VY693D2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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