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Der USA Bären-Thread


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Casaubon:

AL- Zinssenkung

9
15.09.08 10:45
ich glaube nicht unbedingt, dass eine Zinssenkung - nicht mal kurzfristig - noch viel an der Wall Street bewirkt.
ich wage sogar zu behaupten, diese ist in den aktuellen Dax- resp. DJIA-Futures eingepreist.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass morgen der Dow bei einer Zinssenkung tatsächlich wieder für ein grösseres Strohfeuer sorgen könnte.

PS: hab' mir  übrigens ein Put auf JPM besorgt. Kleine Zockerposi.
Ansonsten weiter flat (abgesehen von meinen TRY-Bonds).
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Malko07:

Stockpicking

6
15.09.08 10:49
bei Banken wird sicherlich interessant werden. Es gibt allerdings 10, bei denen ein Zugriff außergewöhnlich risikoreich ist:

Zehn internationale Großbanken wollen nun einen Nothilfefonds zur gegenseitigen Unterstützung in Höhe von 70 Milliarden Dollar auflegen. An dem Fonds beteiligen sich die Banken

Bank of America,
Deutsche Bank,
Credit Suisse,
UBS,
Barclays,
Morgan Stanley,
Citibank,
Goldman Sachs,
J. P. Morgan und
Merrill Lynch.

Das kündigten die Unternehmen gemeinsam an. Jedes Institut will demnach sieben Milliarden Dollar in den Fonds einzahlen.  (spiegel.de)
(sind eigentlich nur noch 9)

AL (#27999), ich sprach vom Mut und nicht wie die Märkte das sehen würden. Natürlich schreit auch die Spekulantenwelt im Notfall nach dem Staat. Allerdings würde ein Leitzins von -05%, wie in #27997 angesprochen auch Mut erfordern.  ;o)
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weitweg:

wird man in 5 Jahren

16
15.09.08 10:54
mal sagen, heute war der Höhepunkt der Finanzkrise? Lösung für Investmentbank  no 3 (Meryll) und no 4 (Lehman) gefunden ;-), no 1 (GS) und no 2 (JPM) sind wohl ziemlich sicher die Überlebenden der Krise. AIG wird sich "gesund"schrumpfen. Klar, mit den Auswirkungen auf die Realwirtschaft werden die Amis und die Welt noch wenigstens viele Monate oder gar bis zu 2 Jahren leben müssen, das meine ich nicht, und da weiss man eh nicht genau, wann und wie die Aktienmärkte das Licht am Ende des Tunnels sehen.

Aber: Dax verliert (nur) 3% und notiert um die 6000, Rohöl ist unter 100 Dollar gefallen, ist denn heute schon Weihnachten?? Ich würde halt gerne einen Teil meines Cashs noch in diesem Jahr langfristig anlegen und hoffte auf einen Montag wie diesen mit solchen Nachrichten. Ich hatte in so einem Fall eigentlich mit einer Ausverkaufsstimmung gerechnet, also eher -5 bis -7% oder in Summe über 2-3 Tage mindestens -10% in den Indizes. Daxstand um 5500 oder so.  Das wäre so ungefähr mein Einstiegssignal (allerdings nicht in den Dax selber). Wenns dann 2009 noch mal weitere 10% runtergeht, ist das unter langfristigen Gesichtspunkten kein Beinbruch.

Also Frage, wenn wir dieser Tage mit diesen Neuigkeiten keinen richtigen Kurssturz sehen sollten, wann dann? Was sagt euer Bauchgefühl, in diesen Tagen auf der Lauer liegen oder warten auf Godot?
Gruß, weitweg

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
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Malko07:

weitweg, man kann nicht von der Kursentwicklung

7
15.09.08 11:06
auf eine fundamentale Lage schließen. Diesen Unsinn haben einige schon öfters während dieser Krise gemacht und es dauerte nie lang, bis sie abgestraft wurden.

Wie haben etliche Todeskandidaten, für die sogar ansatzweise keine Lösung vorhanden ist. Richtige Dickschiffe. U.a. z.B. Citigroup und UBS. Citigroup hätte Vermögen, jedoch gibt es dafür kaum noch Käufer. UBS steht schon mit 2 Beinen im Graben. Wird es bei den Dickschiffen virulent werden und was ist dann an den Märkten los?

Dass die Aktienmärkte nicht abkacken, ist für mich keine Überraschung. Für den Fall, dass es nur  erträgliche Kollateralschäden gibt, war damit zu rechnen. Letzteres ist allerdings nicht garantiert. Stündlich oder täglich kann es zu bösen Überraschungen kommen. Ansonsten gibt es eine einfache Regel. Solange die Immobilienpreise in den USA weiter sinken gibt es keine Hoffnung auf ein Ende der Krise..
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Casaubon:

EU: Zahlenmaterial

5
15.09.08 11:07

(Quelle: derivatecheck)
Euro-Zone:
Der Arbeitskostenindex der Eurozone ist im zweiten Quartal zum Vorjahr um 2,7 % gestiegen . Im Quartal zuvor war der Arbeitskostenindex um 3,5 % (revidiert von +3,3 %) geklettert.

EU27:
Der Arbeitskostenindex für die gesamte EU ist im zweiten Quartal um 3,4 % geklettert. Im vorangegangenen Quartal war der Index um 4,4 % gestiegen. Die zuvor veröffentlichte Zunahme von 4,3 % wurde demnach nach oben revidiert.

----------
Ich kann damit zwar nicht viel anfangen, scheinen aber nicht so toll zu sein.
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trailer:

@weitweg

16
15.09.08 11:13
Also meine Glaskugel sagt mir:
- Widerstehe der Verlockung jetzt schon langfristig einzusteigen!
Erklärung: Noch(!) wird "nur" die Finanzkrise gehandelt. Die Rezessionskarte (Realkrise) ist zwar im Spiel wurde aber noch nicht gezogen (ICh arbeite selbst bei einem DAX30 Konzern und habe nicht das Gefühl, dass eine NAchfragedelle bereits ausreichend in den Prognosen enthalten ist). Außerdem gibt es momentan zuviele Joker auf den Händen (Rettungsaktionen Fed, verrückte Rohstoffe und überzogene Devisenreaktionen).

Strategie:
Sideline und gelegentliche Swingtrades.
Ab MItte 2009 beginnender Aufbau von Langfristposis.
--> Klar ärgerlich, dass man dabei die Abgeltungssteuer mitnimmt, aber 2008 ist mir zu früh für Investments in US/Europa.

Alternative Überlegung:
In den Emerging Markets wird die Rezessionskarte nicht gespielt (ist nämlich aktuell gar nicht im Stapel). Die dortigen Kursabstürze sind größtenteils auf massive Liquiditätsabflüsse von umschichtenden Fonds zwecks Risikominimierung zurückzuführen. Dort sehe ich so großes Aufholpotenzial, dass ich Ende 2008 einsteige.
--> Auch hier gehe ich von moderat fallenden Kursen in 2009 aus, ich möchte aber die Abgeltungssteuer umgehen und denke, dass diese Märkte ab 2010 wieder deutlich stärker steigen als US/Europa.

Ein permanentes Schwimmen gegen den Strom führt an der Börse nicht zum Erreichen der Quelle sondern unweigerlich zum Ertrinken.
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obgicou:

@weitweg

10
15.09.08 11:29
gut analysiert; das ist in der Tat die Frage, die sich der mittel- bis langfristig orientierte Anleger stellen sollte:

Fallen die Kurse dieses Jahr so tief, daß sich aus steuerlichen Gesichtspunkten ein Einstieg dieses Jahr noch lohnt?

Geht man
a) von einem theoretischen Verkaufskurs von 7000 aus (wobei man streiten kann, wann der jemals wieder eintritt)
b) von einem steuerfreien Kauf jetzt zu 6000 aus

so muß der Dax nächstes Jahr auf ca. 5727 sinken, um trotz Abgeltungssteuer die gleiche Rendite zu erzielen.
Das erscheint jetzt noch nicht unwahrscheinlich, aber je weiter man bis zum Jahresende nach unten kommt, um so eher sollte man sich diese Relationen vor Augen halten.

Eine kleine Matrix zeigt die Relationen für unterschiedliche Werte von theoretischem VK-Preis (Reihen 7000-10000) und Einstand in 2008 (Spalten 6000-5500)

          §        6000 5500 5000
      7000     5.727     5.133     4.565§
      8000     5.538     4.981     4.444§
      9000     5.400     4.869     4.355§
     10000§5.294       4.783       4.286

Die 10000 sind mit Sicherheit das langfristigste Ziel. Je höher der Zeithorizont des Anlegers ist, um so eher lohnt sich also ein Kauf noch in 2008.
Antworten
Sitting Bull:

Wichtig ist,

8
15.09.08 11:29
bald die Bankperlen aufzusammeln, die übrigbleiben. Okay, es sind natürlich noch lange keine Perlen, aber sie werden es irgendwann sein, weil sie sich mangels Konkurrenz DUMM und DÄMLICH verdienen werden!!!

Mal gucken, wer übrig bleibt.

Alternative: Bankenindizes kaufen. Volle Pulle rein im charttechnischen Nowhere.
Antworten
Contrade 121:

Marktpreise der derivativen Instrumente...

13
15.09.08 11:31
Im Zuge des Chapter 11 wird es auch zu einem Verkauf der Derivate (als Sammelbegrief für Verbriefungen und Kreditversicherungen, CDO und Credit Default Swaps kommen). Dies führt dazu, dass es einen Markt und damit einen Preis für hiesige Produkte geben wird. Entsprechend kommt die Mark-to-Market Bewertungsregel zum Einsatz:

Alle Banken die derartige Produkte in den Bilanzen haben, können sich nicht mehr mit internen Rechenmodellen behelfen und auf eine positive Zukunft schließen. Vielmehr muss man, sofern die CFOs, Aufsichtsräte und die Wirtschaftsprüfer konsequent sind, zu massiven Abwertungen kommen. D.h. die bisher kontrahierten ca. USD400 Mrd. Verluste sind nur der Anfang gewesen.

Ich fürchte, eine neue Wertberichtigungswelle steht uns kurz bevor. Insbesondere die Quartalszahlen 3./4. werden sehr interessant sein.

Die morgige (oder sogar bereits heute), fast schon sichere Zinssenkung wird eine Verschnaufpause für die Märkte liefern. Danach aber kann man für gar nichts mehr garantieren.
 
Antworten
gsamsa42:

Papi, kannst Du mir ein bischen was vorschießen,

13
15.09.08 11:35

nächste Woche gibts doch wieder Taschengeld dann zahle ich es ganz bestimmt zurück:-o

 

PRESSE/AIG bemüht sich bei Fed um 40 Mrd USD Überbrückungskredit

 

15.09 07:00

 

NEW YORK (AWP International) - Der US-Versicherer American International Group (AIG) bemüht sich nach Informationen der "New York Times" (NYT) bei der US-Notenbank um einen Überbrückungskredit im Volumen von 40 Mrd USD. Die Zeitung schreibt am Montag in ihrer Online-Ausgabe, es sei nicht klar, ob die Fed der Anfrage stattgeben werde. Die AIG-Führung hat das Wochenende über nach Möglichkeiten gesucht, frische Mittel zu bekommen, um eine Herabstufung durch die Ratingagenturen zu verhindern.

             

Laut Zeitung würde der Versicherungskonzern nach einer solchen Ratingsenkung maximal 48 bis 72 Stunden überleben. Nach Informationen des "Wall Street Journal" (WSJ) vom Sonntag, wird AIG möglicherweise im Tagesverlauf den Verkauf von Vermögenswerten mitteilen, darunter das Geschäft mit dem Flugzeugleasing.

Laut WSJ versucht AIG ferner, sich mehr als 10 Mrd USD frisches Kapital zu besorgen. 20 Mrd USD hat sich AIG im laufenden Jahr bereits besorgt. Ursprünglich wollte AIG einen Restrukturierungsplan am 25. September vorlegen. Laut WSJ ist jetzt bereits für den Montagmorgen (US-Zeit) mit einer Mitteilung zu rechnen.

Analysten halten es für möglich, dass AIG auch den Rückversicherer Transatlantic Holdings verkauft, um einer Herabstufung zu entgehen, die die Ratingagentur S&P derzeit prüft. Eine solche Herabstufung würde neuen Kapitalbedarf in Milliardenhöhe bedeuten. In Erwartung einer solchen Herabstufung hat die AIG-Aktie am Freitag 31% ihres Wertes eingebüsst.

DJG/DJN/rio/cbr

(Quelle: AWP)

 

Also ich glaube die Finanzkrise ist bald vorbei. Wo nichts mehr ist kann nichts mehr kriseln bzw wenn es nur noch eine Amibank gibt (GS), dann wird die naturlich nicht verstaatlicht sonders es wird heißen "mission accomplished!"

erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
Contrade 121:

die vergessene Monoliner-Problematik

5
15.09.08 11:36
der Vollständigkeit halber, sollten wir die Monoliner, so still ist es um die Jungs geworden, zu erwähnen. Etwas verdächtig, denn die Garantieren doch den ganzen Misthaufen der Banken. Also wenn es hier jetzt keine Pleite gibt (ich beschrieb schon mal das Geschäftsmodell und die Leverages der Monoliner in diesem Thread), dann haben die eine todsichere Sache und werden für immer und ewig ein "Strong BUY" bleiben.  
Antworten
Malko07:

#28007: Man sollte sich

8
15.09.08 11:59
nicht ansatzweise gedanklich fesseln. Und wenn man beim Kauf die Abgeltungssteuer berücksichtigt tut man das. Betrachtet man die vergangenen 50 Jahre und nimmt sich verschiederne Einstiegspunkte, gab es sehr viele Punkte in denen die Berücksichtigung der Abgeltungssteuer negativ gewesen wäre. Man kann natürlich immer mit Modellen rechnen, bei denen eine derartige Spekulation aufgeht, so wie die Produktverkäufer bei den Finanzhäusern. Unter einem längerfristigen Betrachtungswinkel nimmt man sich die Möglichkeit des Timings. Längerfristig in Einzelaktien zu gehen ist verdammt risikoreich. Ob viele der heutigen Finanzprodukte längerfristig überleben werden, darf bezweifelt werden. Man hat sich dann gefesselt und muss trotzdem raus. Wie die Steuergesetzgebung längerfristig aussieht, weiß keiner. Auf jeden Fall wird sie anders als heute sein!
Antworten
obgicou:

Naja Malko

5
15.09.08 12:07

selbst, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Abgeltungssteuer nachträglich fällt (verfassungswidrigkeit und so, hehehe), bleibt aber auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß sie so durchgeht wie sie beschlossen wurde.

Ich sage ja auch nicht, daß man alles unbedingt dieses Jahr aus steuerlichen Gründen investieren sollte (bin ja kein Vertriebsagent), aber eine 25-28% Renditeminderung sollte man imho schon berücksichtigen, auch wenn sie nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt.
Antworten
relaxed:

#28013 Es kann zu einer aus Abgeltungssteuersicht

4
15.09.08 12:17
glücklichen Koinzidenz zwischen Marktbewertung und dem verbleibenden 2008er Zeitfenster kommen. Das sollte man natürlich nutzen. Nur, wer ohne die Abgeltungssteuergesetzgebung nicht investiert hätte, der sollte sich auch nicht durch die mögliche Steuerersparnis locken lassen.
Antworten
Ischariot MD:

nun ja,

10
15.09.08 12:29

wenn man sich in 2008 langfristig positionieren will, gleichzeitig aber in 2009 weitere Verluste befürchtet, kann ja protecten. Auf jeden Fall sollte man sich vor den Produkten der dt. Finanzmaf.. (äh, Finanzindustrie) hüten. Die verlieren gerade jede Hemmung, wie man an einem "Fongg-Kaufen-JETZT-Halali" des Deppenblattes EurAmS sehen kann: Auszüge daraus:

"Knierim: Sie sollten Ihre Anteile auf jeden Fall halten. Der Manager des Fonds [Fidelity European Growth Fund], Alexander Scurlock, hat bislang gute Arbeit geleistet und wird das auch weiterhin tun. Gegen den allgemeinen Abwärtstrend war aber auch Scurlock machtlos, da die Börsenentwicklungen irrational und nicht fundamental begründet waren.

Ansonsten das übliche: Kauft Dachfonds und "Multi-Asset-Fonds", ETFs sind Teufelswerk, Aktien sind derzeit sooo billig, etc.

www.finanzen.net/nachricht/..._Tipps_der_Profis_EuramS__779449
___________________________________

übrigens: G. Knierim ist lt. EurAmS Repräsentant von  Pioneer Investment (wie dumm muß man sein, um dort Karriere zu machen ?)

Antworten
Malko07:

obgicou, ich meinte nicht, dass

2
15.09.08 12:37
die Abgeltungssteuer demnächst fällt. Wieso sollte sie? Es ging mir um das längerfristig (10 Jahre und mehr). Und auf solche Zeiträume hat sich die Steuergesetzgebung noch immer geändert.

Hätten wir heute das Jahr 2000 und nächstes Jahr käme die Abgeltungssteuer und man würde heute investieren (wegen den 28% Renditeminderung), beim Gang nach Süden nicht verkaufen (wegen der Steuer),  hätte man bis heute immer noch Verluste. Man wäre allerdings nie in die Lage gekommen Steuern zahlen zu müssen. Da wär Steuernzahlen doch lustiger gewesen!

relaxed hat es richtig dargestellt. Steuergeschenke nimmt man mit, man investiert aber nicht wegen der Steuer.
Antworten
Contrade 121:

Abgeltungssteuer-Thread

5
15.09.08 12:48
Jungs, Ihr verzerrt das Thema hier; im Übrigen, es gibt einen Abg.Steuerthread, das wie ich finde, die Thematik ganz gut bearbeitet:

http://www.ariva.de/Abgeltungssteuer_Doch_nicht_so_schlecht_t336595
Antworten
gsamsa42:

Wie, nur ein viertel??

5
15.09.08 13:21
Aktuelle News - 15.09.2008 13:00:00
Zinsfutures: Chance auf US-Leitzinssenkung drastisch gestiegen

Chicago (BoerseGo.de) - Die Händler an der Terminbörse in Chicago sehen nach dem Entscheid der Federal Reserve vom 5. August den Leitzins unverändert zu belassen nun eine Chance von 84 Prozent, dass die Notenbank im Rahmen der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses am 16. September wegen der Bankenkrise und dem Konkurs von Lehman Brothers eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent vornehmen wird. Vor einer Woche wurde die Chance für eine Zinssenkung im September mit Null beziffert.

Na ob das den Bankerten gefällt? Also ein Halbstück is ja wohl das mindeste, besser um ZWEI Punkte runter auf NULL. Dann kann das marode System noch ein wenig zucken vor dem Exodus.
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
derph:

Ich denke eher...

4
15.09.08 13:44
...daß am Leitzins nicht viel verändert wird(max. -0,25 %-Pkt),
dafür am Diskontzins umsomehr (-50 bis -100 Basispunkte)
Antworten
PursuitOfHap.:

die 6000 sind durch...

 
15.09.08 13:49
wie gehts weiter? wird spannend...
Antworten
permanent:

Ich habe meine Shorts veräußert.

5
15.09.08 13:50
Leider hatte ich nur eine Teilposition (ca. 25 %) im Depot.

Hoffe  heute Nachmittag wieder günstiger einsteigen zu können.

Permanent
Antworten
derph:

Erklär mir doch bitte einer...

6
15.09.08 14:01
...den Kaufpreis von 50 Mrd $ für MER; ich verstehe es immer noch nicht.

AL,
ich möchte Dir einen Gebrauchtwagen verkaufen, der laut Schwacke-Liste noch 8000€ wert ist.
Ich fordere von Dir 20000€.
Das Finanzministerium sagt Dir: "Du mußt die 20000€ bezahlen, um den Gebrauchtwagenmarkt zu stützen;
Du bekommst dafür in 2010 eine Steuergutschrift :-)"
Wie wirst Du reagieren ?
(oder wo hinkt dieser Vergleich ?)
Antworten
wawidu:

@AL - # 27955

13
15.09.08 14:03
"Fiasko für Shorts auf Merrill Lynch"

Für mich hätte dieser Deal, von dem selbst mein Gewährsmann überrascht wurde, da er offenbar erst während der "Notstandssitzung" am Wochenende auf höchster Ebene ausgehandelt wurde, tatsächlich ein Fiasko werden können, wenn ich nicht invers pyramidiert hätte. D.h. ich habe im Downtrend stets an bestimmten Marken des Underlyings, zuletzt bei 20 $, zwischenzeitige Gewinne realisiert und jeweils lediglich noch mit einem Teil des Gewinns (hier 30 %) aus der vorherigen "Terrasse" weitergemacht. Den "Verlust", der ja eigentlich nur Gewinnreduktion darstellt, kann ich gut verschmerzen. 29 $ pro Aktie sind allerdings aus der Sicht meines Gewährsmanns ein zu hoher Preis, so dass sich nunmehr eine Shortposi auf BAC lohnen könnte.    
Antworten
Casaubon:

derph, der Gebrauchtwagen

17
15.09.08 14:06

ist bereits fertig verpackt. Nächstes Jahr um diese Zeit gibt's dann evt. beide Teile (Golf + Lieferwagen) ebenfalls verpackt in einem LKW zu kaufen. So etwa nach dem Babuschka-System.

;-)

Der USA Bären-Thread 186399
Antworten
weitweg:

danke für eure Einschätzungen

4
15.09.08 14:12
ich werde wohl erstmal noch abwarten und hoffe weiter auf weiter fallende Indizes. Wenn dann mal wirklich ein richtiger Ausverkauf kommt (bzw. Dax 5500 und drunter notiert), werde ich stockpicking betreiben. Ich sehe es wie obgicou, je höher der Anlagehorizont und je höher die erwartete Rendite, umso eher drängt sich ein Invest noch in 2008 auf. Die entscheidende Frage ist, wie groß das Downsidepotenzial in 2009 noch ist. Diese Frage kann wohl hier niemand beantworten. Ich setze aber auf Werte mit absolut gesunder Bilanz, die trotz der unvermeidlichen Rezession in Umsatz und Gewinn weiter wachsen werden, das minimiert das Downsidepotenzial. Dafür bin ich auch bereit, ein höheres KGV zu bezahlen.
Trailers Überlegungen zu den Emerging Markets sind auch sehr interessant, aber ich bleib von Natur aus lieber da, wo ich mich auskenne, also überwiegend in D, wo ich "testierte" ;-) Bilanzen habe, wo ich die Produkte kenne, den Markt einschätzen kann, die Firmen besuchen kann und dem Managment vertrauen kann (und das muss es über viele Jahre bewiesen haben).
Malko, das mit den Immopreisen sehe ich genauso, mein ExcelChart zeigt mir genaue monatliche Veränderungsraten, und die Rückgänge sind schon seit Monaten geringer ausgefallen, und in 10 von 20 Regionen waren letzten Monat gar keine Rückgänge mehr zu verzeichnen. Ich erwarte für Juli sogar einen Case-Shiller auf Vormonatsniveau. Aber mit dem kommenden Herbst/Winter wird der CaseShiller Index wohl erstmal weiter gen Süden abtauchen. Nichtsdestotrotz, Zeit und Inflation könnten vielleicht bereits in einem Jahr einen Boden bereiten.
Die WW-Krise 1929 ff ist in USA erst dadurch so ausgeufert, dass die Kreditvergabe praktisch komplett eingestellt wurde, insbesondere auch an kleine und mittelgroße (Familien)Unternehmen und Privatpersonen, und zudem wurde kräftig an der Steuerschraube (nach oben) gedreht. Mal sehen, ob es diesmal auch so kommt.
Gruß, weitweg

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
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