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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.447
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S&P 500 6.900,3 -0,11% Perf. seit Threadbeginn:   +372,95%
 
relaxed:

#25075 Wieso denkst du, dass der Shortsqueeze

2
17.07.08 13:58
schon beendet ist?
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thomweh1:

metro

2
17.07.08 14:11
die Q-Zahlen waren zwar, wie Du schon sagst, nicht berauschend, werden aber wie schon vor 3 Monaten wieder mal positiv aufgenommen.

Ich befürchte mal das nach Ende dieser Berichtssaisons-Abschnitt der DOW wieder gegen 11500 gelaufen ist.

Die Tricksereien mit Erwartungen und Konsensen, die überall massiv runtergenommen wurden (somit schauen die tatsächlichen Zahlen wieder natürlich besser aus), machen das Spiel für die Bullen wieder mal leicht.

Ich hoff, es kommt andersrum, denn ich bin ebenfalls short - leider nicht im Geld und habe eben nochmals aufgestockt.

LG


TOM
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CarpeDies:

Merrill Lynch verschafft sich Luft...

4
17.07.08 14:26
Die unter Milliardenverlusten leidende Investmentbank Merrill Lynch verkauft Medienberichten zufolge ihre Beteiligung am US-Finanzdatenkonzern Bloomberg. Der Deal ist wohl millardenschwer.

HB NEW YORK. Der Anteil von 20 Prozent gehe für rund 4,5 Mrd. Dollar (2,8 Mrd Euro) zurück an das Unternehmen des derzeitigen New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg, hieß es am Donnerstag in mehreren Zeitungen. Merrill Lynch benötigt wegen der Belastungen durch die Kreditkrise dringend frisches Kapital.

Die Investmentbank sollte am Donnerstag nach US-Börsenschluss ihre Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Analysten erwarteten einen weiteren Verlust in Milliardenhöhe. Zusätzliche Anteilsverkäufe durch Merrill Lynch seien daher nicht ausgeschlossen, berichtete die "New York Times". Eine zunächst überlegte Veräußerung der milliardenschweren 49-prozentigen Beteiligung am Vermögensverwalter BlackRock sei aber wieder verworfen worden.

Der Bloomberg-Konzern ist nicht börsennotiert. Auf der Basis des jetzigen Anteilsverkaufes würde die Gesellschaft mit rund 22,5 Mrd. Dollar bewertet werden. Bürgermeister Bloomberg hält 68 Prozent an dem von ihm gegründeten Unternehmen mit Sitz in New York. Während der Amtszeit des Stadtoberhaupts liegen die Anteile in einer Treuhandgesellschaft, um mögliche Interessenkonflikte zu vermeiden.
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obgicou:

Indymac kann zu Problemen bei anderen Banken

3
17.07.08 15:22
führen; nämlich bei denen, die zum Großteil "Jumbo"-Deposits haben, also Deposits über der Grenze, die von der FDIC garantiert werden; Kunden mit solchen Accounts werden ihre Deposits wohl splitten, also auf andere Banken verteilen:

...
`IndyMac's failure has people worried about others,'' Mark Fitzgibbon, a principal at Sandler O'Neill, said in an interview. Fitzgibbon told clients in a report this week that signs of weakness may prompt customers ``to more actively move deposits to banks that are perceived to be healthier.''

The result could be a liquidity squeeze at banks that rely on ``jumbo'' deposits, Fitzgibbon said. His report, published July 15, included more than 50 companies with jumbo time accounts, typically certificates of deposit, that exceeded 25 percent of first-quarter deposits.

Topping the list was First BanCorp at 72 percent. Puerto Rico-based Doral Financial Corp. had 60 percent and Nara Bancorp had 53 percent, according to Sandler. Bank of America Corp., the biggest U.S. consumer bank, stood at 12 percent at the end of 2007; the report didn't have more recent data.
...

www.bloomberg.com/apps/...20601103&sid=aJJLGYzHGVjA&refer=news
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metropolis:

relaxed

5
17.07.08 15:28
Nun, 5% vom Tief in allen Indizes ist schon ein gehöriger Schluck aus der Pulle. Nun erkläre ich mal den Squeeze für beendet und es müssen Anschlusskäufe der Überzeugungstäter (als derjenigen, die Geld anlegen wollen und aus Schmerzen handeln) kommen. Oder auch nicht.
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metropolis:

Ups

 
17.07.08 15:29
...als derjenigen, die Geld anlegen wollen und NICHT aus Schmerzen handeln..
Antworten
Anti Lemming:

SP-500 - "Hitliste" der Pleitekandidaten

15
17.07.08 16:19
Je pleitebedrohter eine Bank ist, desto höher steht sie heute im SP-500 ;-))
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 175433
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relaxed:

#25082 Sind nicht alles Banken,

5
17.07.08 16:24
GM ist auch dabei. ;-)))
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metropolis:

Tarnen und täuschen = Antwort der Banken

12
17.07.08 16:53
Der USA Bären-Thread 4512641 17. Juli 2008, 14:31 Uhr

ANGST VOR REGULIERUNG

Banken verordnen sich Krisen-Kodex

Vertrauensverlust, Milliardenminus, Aktienabstürze: Die Finanzkrise hat das globale Banken-Business tief erschüttert. Jetzt verordnet sich die Branche neue Verhaltenskodizes - auch, um damit härtere staatliche Eingriffe zu verhindern.

Weiter hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,566433,00.html

Zitat: " Mit einem eigenen Verhaltenskodex wollen die Konzerne jetzt für Ruhe sorgen. Berichten des "Handelsblatts" und der "Frankfurt Allgemeinen Zeitung" zufolge sollen die Bilanzregeln dahingehend geändert werden, dass Banken künftig hohe Verluste nicht mehr ausweisen müssen. Das IIF will den Unternehmen das Verschieben von Wertpapierbeständen zwischen unterschiedlichen Bilanzpositionen ermöglichen.

Bisher mussten Banken Papiere, die sie einmal im Handelsbestand gebucht haben, dort bis zum Verkauf belassen und bei Kursverlusten abschreiben, heißt es. Nach den neuen Plänen dürften sie die Papiere in eine längerfristige Position umbuchen und müssten sie nicht sofort wertberichtigen. Drastische Kursverluste, heißt es in Branchenkreisen, würden somit nicht sofort offenbar"

--------------------------------

Nee, is klar: Verluste können bis zum St. Nimmerleinstag zum Einstandpreis weggebucht werden, Gewinne dürfen aber sofort verbucht werden. Transparanz sieht anders aus, dies sind ganz klare Entmündigungs-, Täuschungs- und Vertuschungsversuche der Shareholder. Wer eine Aktie kauft will auch wissen wieviel sie wert ist und nicht "wieviel sie einmal wert gewesen sein könnte, wenn sich die Umstände nicht dummerweise geändert hätten".

Antworten
wawidu:

Spannende Veranstaltung

6
17.07.08 16:58
Der USA Bären-Thread 175436
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thomweh1:

Island Gap, wawidu??

 
17.07.08 17:11
Oder wie interpretierst Du diesen Chart?

LG

TOM
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Anti Lemming:

Plunge Protection mit dem Maschinengewehr

3
17.07.08 18:12
mehr hier:

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/387020.html
Der USA Bären-Thread 175461
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Anti Lemming:

Wawidu - # 25085 - doppeltes Kompliment !

2
17.07.08 18:15
Du hattest ja als Einziger hier den Boden vorhergesagt, und dies sogar charttechnisch begründet !

http://www.ariva.de/The_Bottom_t283343?pnr=4506047#jump4506047
Antworten
metropolis:

Das ist die Wahrheit

6
17.07.08 18:15

16. Jul 2008: Finanzkrise lotet Grenzen der Geldpolitik aus

 



Während vor einem Jahr die Verluste im internationalen Bankensystem wegen der Hypothekenkrise noch auf 400 Mrd. Dollar geschätzt wurden und sich die Schätzung zur Jahreswende auf 800 Mrd. Dollar verdoppelt hatte, geht Bridgewater Associates jetzt von 1,6 Bill. Dollar aus. Der IWF hatte im Mrz bereits die Zahl von 2 Bill. Dollar ausgegeben worden und war für diese "haltlosen Behauptungen" scharf kritisiert worden.

Gerüchte bevorstehender Pleiten von Fannie Mae und Freddie Mac machen die Runde, auch GM soll vor dem Aus stehen. Freddie Mac hat 5,2 Mrd. Dollar mehr Schulden als die Assets wert sind, die das Unternehmen im ersten Quartal hatte. Damit wäre es bereits jetzt insolvent, wenn man "normale" Bilanzierungsrichtlinien zugrunde legt.

Der kürzlich erfolgte Zusammenbruch von IndyMac ist die drittgrößte Bank-Pleite in den US-Geschichte, die größte seit 1984 und die fünfte in diesem Jahr. Sie hat Chancen, sich zur teuersten zu mausern, der amerikanische Einlagensicherungsfonds rechnet mit Kosten zwischen 4 und 8 Mrd. Dollar. Bis jetzt sind hierfür schon 10 Prozent der Mittel des Fonds eingesetzt worden.

Kurz, die Finanzkrise, die einmal eine Hypothekenkrise war, ist mit Wucht zurück.


Etwa die Hälfte der Verluste, so schätzt Bridgewater, geht auf das Geschäft mit Unternehmenskrediten zurück. Von diesen rund 800 Mrd. Dollar tauchen erst rund 150 Mrd. Dollar in den Büchern auf - 550 Mrd. Dollar müssen noch abgeschrieben werden. Dagegen sind die Verluste aus dem Subprime-Geschäft bereits zu gut 90 Prozent abgeschrieben. Wie die Schieflage bei Fannie Mae und Freddie Mac zeigt, ist der Funke aus dem Subprime-Bereich auf andere, "bessere" Bereiche der Hypothekenfinanzierung übergesprungen. Deren Volumen ist gut sechs mal so groß wie das der Subprimes.

Bridgewater kommt zusammen genommen auf 1,1 Bill. Dollar, die noch abgeschrieben werden müssen. Bei den US-Banken soll erst ein Sechstel der erwarteten Verluste abgeschrieben sein.

Frisches Kapital wird benötigt - Schätzungen kommen auf 400 Mrd. Dollar. Ob das so schnell wird zu bekommen sein, darf bezweifelt werden. Die ersten Finanzspritzen, etwa von ausländischen Staatsfonds vor einigen Monaten verpufften mit den seitdem weiter fallenden Unternehmenswerten der Finanzinstitutionen. Da hält sich die Bereitschaft, nachzuschießen, erst einmal in Grenzen.

Und hier ist dann der Punkt, wo die Realwirtschaft massiv tangiert wird. Nicht nur, dass die Finanzinstitutionen ihr Tafelsilber verscherbeln müssen, um solvent zu bleiben, was die Marktpreise der entsprechenden "Assets" belastet. Kann kein frisches Kapital generiert werden, könnten Banken auch gezwungen sein, ihre Kreditvergabe einzuschränken, um ihr Kapitalverhältnis zu halten. Geht man von keineswegs aus der Luft gegriffenen zehn zu eins aus, droht eine weitere Kreditverknappung um 10 Bill. Dollar und mehr weltweit.

Zu diesem "worst case" wird es kaum kommen, aber der Aufwärtstrend in der Kreditvergabe in den USA ist mittlerweile gebrochen. Schätzungen belaufen sich auf einen Rückgang von acht Prozent bis Jahresende, in absoluten Zahlen rund 700 Mrd. Dollar. Seit der im ersten Quartal diesen Jahres erreichten Spitze hat die Kreditvergabe bereits um rund 150 Mrd. Dollar abgenommen.

Fehlt der Treibstoff neuer Kredite, beschleunigt das den Weg der US-Wirtschaft in eine Rezession. Das ist das eigentlich Bedrohliche, denn dann springt die Kreditkrise in einen Bereich, der mit den Mitteln der Geldpolitik nicht so einfach und effizient zu erreichen ist. Nicht umsonst heißt es, dass ein Zinsschritt mindestens sechs Monate braucht, um sich in der Realwirtschaft niederzuschlagen. Für Fed-Chef Bernanke liegt in der möglichen Kreditverknappung denn auch eines der Haupt-Risiken, wie er jetzt sagte.

Die Fed wird alles tun, um das zu verhindern. Und so wird sie weiteren Ramsch in ihre Bücher nehmen und dafür frische Mittel bereitstellen, sie wird die Regularien lockern, damit die Finanz-Institutionen Zeit haben, ihre Verluste erst nach und nach in den Büchern erscheinen zulassen. Damit wird sie zugleich ein weiteres Mal (und dieses Mal in noch viel größerem Ausmaß als 2001) einer dringend nötigen Bereinigung und Konsolidierung entgegenwirken. Ob es aber erneut gelingt, mit billigem Geld die Risse im Finanzsystem zuzukleistern, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn der Zug in Richtung Rezession erst einmal abgefahren ist, gibt es keine rasche Umkehr mehr. Und dann wird es richtig teuer und gefährlich, da dann Teufelskreise zu wirken beginnen und die Entwicklung eine Eigendynamik bekommt, die es u.a. den gebeutelten Banken noch schwerer macht, ihre Bilanzen zu sanieren. Und genau an diesem Punkt stehen wir, auch wenn all die offiziellen Statistiken bisher einen verharmlosenden Schleier darüber legen. Und dies beklagen nicht etwa "paranoide" Börsenbeobachter, sondern kein geringerer als Harvard-Professor Martin Feldstein.

Apropos "teuer": Die Ratingagentur S&P schätzt die Kosten des Plans zur Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac auf 420 Mrd. bis 1,1 Bill. Dollar. Die beiden "halb-staatlichen" Hypotheken-Giganten besitzen oder garantieren 5,3 Bill. Dollar an meist erstklassischen Hypotheken. Die "Savings and Loan"-Krise der 1980er Jahre hatte den Steuerzahler lediglich 250 Mrd. (heutige) Dollar gekostet.

Nouriel Roubini wiederholt aktuell seine schon im März formulierten Warnungen: Dies sei mit Verlusten zwischen einer bis eher zwei Bill. Dollar die schlimmste Finanzkrise seit der Großen Depression. Hunderte von Banken werden bankrott machen. Auch einige Großbanken seien "semi-insolvent". Sie seien zwar zu groß, um pleite zu gehen, aber ihre Rettung mit dem Geld des Einlagensicherungsfonds werde extrem teuer. Der wiederum werde letztlich nicht genug Mittel haben und müsse vom Staat rekapitalisiert werden. Den kürzlich durchgepeitschten Rettungsplan für Fannie und Freddie bezeichnet er als "moral hazard" in Reinkultur - Sozialismus für die Reichen auf Kosten der Steuerzahler.

Die aus der Finanzkrise folgende, schwere Rezession werde 12 bis 18 Monate dauern, schreibt er. Während im Rahmen einer normalen Rezession die Aktienkurse um durchschnittlich 28 Prozent zurückgehen, seien nun Verluste von rund 40 Prozent zu erwarten.

In diesem Szenario sei Inflation eines der geringsten Probleme, schreibt Roubini. Entlastung bringe schon ein von ihm erwarteter Fall der Rohstoffpreise um 20 bis 30 Prozent. Die entstehenden Überangebote auf den Gütermärkten drückten auf die Verbraucherpreise, steigende Arbeitslosigkeit drückt Löhne und Massenkaufkraft, was den Unternehmen weitere Preismacht nimmt - Lohn-Preis-Spirale in die andere Richtung eben.

Martin Feldstein weist auf einen weiteren Punkt hin, der ökonomische, vor allem aber politische Dimensionen hat: "Die wichtigere Frage ist im Moment, ob die Zwangshochzeit von Bear Stearns, die Fannie-Freddie-Rettung und der IndyMac-Kollaps nicht Vorboten einer viel weiter gehenden Nationalisierung eines insolventen US-Finanz-Systems sind. Wenn das passiert, muss man sich ein wenig sorgen über die Kreditwürdigkeit der US-Regierung - und wenn ausländische Investoren wirklich anfangen, sich darüber Gedanken zu machen, dann könnten sich Dollar-Verfall und Finanzkrisen-Angst, die wir bis jetzt sahen, als kleines Vorspiel erweisen. Das ist noch nicht vom Tisch, Leute!"

Die geschilderten Faktoren im Finanzbereich treten Teufelskreise in der Realwirtschaft los, die sich dem einfachen Zugriff mit den Mitteln der Geldpolitik auch einer sehr großen Notenbank, entziehen. Gleiches gilt für die Gefahr eines Dollar-Kollapses und seine politische Dimension. Und wie immer in Situationen, wo der Einflussbereich der Geldpolitik verlassen wird, wird es aus Sicht der Finanzakteure unsicher und brisant. Erst recht dann, wenn, wie in der aktuellen Krise, die Geldpolitik selbst auf dem Prüfstand steht.

Die Finanzmärkte spiegeln diese Unsicherheit und Brisanz eindrucksvoll wider. Euro/Dollar attackiert die zuletzt markierten Hochs bei 1,60; die Yen-"Carry-Trade-Indikatoren" geben zusammen mit den Aktienkursen nach, vielfach werden in den Indices die Jahrestiefs erreicht, bzw. unterschritten.

Angemerkt: Die Anleihen von Freddie Mac und Fannie Mae sind zu einem hohen Prozentsatz im Besitz ausländischer Groß- und Zentralbanken. Mit den beschlossenen Maßnahmen zur Rettung sind diese erst einmal weitgehend abgesichert. Was sich auch in der Stabilisierung des ECW bei ziemlich genau 1,60 gestern zeigte …

Zahlreiche Marktindikatoren "schreien" gemessen an ihren erreichten statischen Werten nach einer Gegenbewegung bei den Aktienkursen, doch ihre Verläufe zeigen noch keine belastbaren Drehpunkte. Aber mehr als eine Rallye im Bärenmarkt wird das nicht, erst recht kein neuer Aufschwung. Die geschilderte Gemengelage bleibt bestehen und dürfte für den Fortbestand des Gemütszustands "höchste Verunsicherung" sorgen.

Wir durchleben keine "einfache" Bankenkrise, sondern bewegen uns am Rande einer Systemkrise, wenn nicht schon mitten drin. Da kann es sehr lange dauern (und tief runter gehen), bis alles eingepreist ist.

Nachtrag zum Thema "Inflation": Dass dies bisher nicht das große Thema ist, zu dem es in den Medien gemacht wird, schon gar nicht in der Gestalt galoppierender Inflation, zeigt sich auch am Chart der Inflationserwartungen. Diese bewegen sich seit Mai 2006 zwar auf hohem Niveau, aber es sieht so aus, als ob die Spitze hinter uns liegt

timepatternanalysis.de

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Anti Lemming:

BKX - RSI über 90

2
17.07.08 18:17
macht einen eher überkauften Eindruck (in # 25085)
Antworten
Malko07:

Die Bären hatten sich in

6
17.07.08 18:20

riesigen Herden zusammen getan und drauf los geshortet. Jetzt müssen sie Massen zurückkaufen (interessante Marktdaten im Artikel):

www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/...on~Sspezial.html

Antworten
NavigatorC:

klarer fall von doping

4
17.07.08 18:35
Der positive Test des bärs Riccardo Riccò zeigt, dass sich viele bären in diesem Jahr beim Dopen verschätzt haben. Epo ist länger und besser nachweisbar, als viele dachten. Laut Gerolsteiner-Teamchef A.L. könnten noch viele weitere Fahrer auffliegen. Aus Narbonne berichtet Jörg Schallenberg mehr...

www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,566487,00.html

navigator
Antworten
Anti Lemming:

Hat Epo was mit IPO zu tun?

3
17.07.08 18:44
Falls ja, haben die bei Blackstone wohl die falschen Zutaten genommen...
Antworten
NavigatorC:

ipo ?

5
17.07.08 19:01
wer nimmt denn so was noch:-). ist selbst im amateur bereich völlig out.

navigator

Antworten
Anti Lemming:

Charttechnisch handelt es sich um

4
17.07.08 19:02
die äußerst seltene Formation des "Widerhaken-Syndroms"

Zurzeit ist noch unklar, ob Bullen oder Bären am Haken hängen.
Der USA Bären-Thread 175476
Antworten
Anti Lemming:

Nun bäumt er sich

3
17.07.08 19:18
zum Hindenburg-Haken auf !
Der USA Bären-Thread 175485
Antworten
Anti Lemming:

Letzter Schnappschuss

 
17.07.08 19:20
der Haken-Serie
Der USA Bären-Thread 175487
Antworten
Malko07:

Die Bären scheinen

2
17.07.08 19:22
mit ihren Glattstellungen die automatischen Trendfolgesysteme umgepolt zu haben. Naja, dann laufen wir etwas länger nach Norden bis wieder die nächste Umpolung erfolgt.
Antworten
Anti Lemming:

Chart meiner Lieblingsaktie DUG

5
17.07.08 19:28
(empfohlen Anfang Juli bei Kursen um 27 Dollar)

DUG ist ein 2 x Ultrashort auf Öl-Aktien:

www.proshares.com/funds/dug.html?Index

DUG (ein Short auf Öl- und Gas-Aktien) erreichte heute ungeachtet der Aktienindex-Anstiege ein 2-Monats-Hoch.

Grund ist u. a. Sektorrotation: raus aus Ölaktien, rein in... (Tech? Finanzen? Klo?)
Der USA Bären-Thread 175488
Antworten
Maxgreeen:

Ist schon erstaunlich wieviele gute News mit einem

4
17.07.08 19:35
Mal auf den Markt geworfen werden. Weiterhin soll Shortselling drastisch eingeschränkt werden, jetzt auf einmal. Und #25084 ist ja die Krone der Unverschämtheit.

Erst wurden die Kurse gedrückt, die Banken jammerten und der Steuerzahler machte seine Brieftasche auf und sofort werden neue Gesetze gefordert. Man könnte den Eindruck haben das die kurse bewusst so tief gedrückt wurden um den Staat zu leichtfertigen Zusagen zu veranlassen.

Erstaunlich auch wie der Dax die Wende genau bei 5999,32 geschafft hat.
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