interessant und geht in eine gute Richtung.
News von heute:
dpa-AFX: Neuer Vorschlag zur Begrenzung der Solarförderung
BERLIN (dpa-AFX) - Zur Begrenzung der Kosten für die Solarförderung gibt
es aus der Union einen neuen Vorschlag. Der energiepolitische Sprecher der
Unionsfraktion, Thomas Bareiß (CDU), sagte der Deutschen Presse-Agentur, bei
Solarparks solle man eine feste Mengenbegrenzung für neue Anlagen einführen. 'Da
muss man einen Deckel machen', sagte Bareiß. Bei Kleinlagen auf Hausdächern bis
10 Kilowatt solle es hingegen bei dem bisherigen System eines 'atmenden Deckels'
bleiben. Dabei sinkt die Förderung automatisch, wenn eine bestimmte Anzahl an
neuen Anlagen ans Netz geht. Hiervon profitiere der Mittelstand, etwa
Handwerksbetriebe, sagte Bareiß.
'Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, kann es eine Gefahr für
die Energiewende werden', betonte Bareiß mit Blick auf Netz- und
Akzeptanzprobleme. Mit rund 7500 Megawatt wurden 2011 so viele neue Anlagen wie
nie zuvor gemeldet. Derzeit werden bei Hausdachanlagen je Kilowattstunde
Solarstrom 24,43 Cent Vergütung gezahlt.
Da wegen einer Flutung des Marktes mit billigen Modulen aus China
die Preise stark gefallen sind, halten viele Koalitionspolitiker die Förderung,
die zum Januar um weitere 15 Prozent abgesenkt worden war, immer noch für zu
hoch. Bareiß betonte, das Problem seien besonders große Solarparks, wo oft
Module aus China zum Einsatz kommen - über die Förderung wird indirekt Chinas
Solarindustrie subventioniert.
Angesichts des Ausbautempos wird eine zu starke Belastung
der Verbraucher befürchtet, die die Ökoenergieförderung über den Strompreis
mitbezahlen müssen. Schätzungen gehen für 2011 von rund acht Milliarden an
Vergütungen nur für Solarstrom aus, der einen Anteil von drei Prozent an der
Stromerzeugung hat. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat Gespräche mit der
Branche für nächste Woche angekündigt. Er schließt noch stärkere Kürzungen nicht
aus./ir/DP/zb
News von heute:
dpa-AFX: Neuer Vorschlag zur Begrenzung der Solarförderung
BERLIN (dpa-AFX) - Zur Begrenzung der Kosten für die Solarförderung gibt
es aus der Union einen neuen Vorschlag. Der energiepolitische Sprecher der
Unionsfraktion, Thomas Bareiß (CDU), sagte der Deutschen Presse-Agentur, bei
Solarparks solle man eine feste Mengenbegrenzung für neue Anlagen einführen. 'Da
muss man einen Deckel machen', sagte Bareiß. Bei Kleinlagen auf Hausdächern bis
10 Kilowatt solle es hingegen bei dem bisherigen System eines 'atmenden Deckels'
bleiben. Dabei sinkt die Förderung automatisch, wenn eine bestimmte Anzahl an
neuen Anlagen ans Netz geht. Hiervon profitiere der Mittelstand, etwa
Handwerksbetriebe, sagte Bareiß.
'Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, kann es eine Gefahr für
die Energiewende werden', betonte Bareiß mit Blick auf Netz- und
Akzeptanzprobleme. Mit rund 7500 Megawatt wurden 2011 so viele neue Anlagen wie
nie zuvor gemeldet. Derzeit werden bei Hausdachanlagen je Kilowattstunde
Solarstrom 24,43 Cent Vergütung gezahlt.
Da wegen einer Flutung des Marktes mit billigen Modulen aus China
die Preise stark gefallen sind, halten viele Koalitionspolitiker die Förderung,
die zum Januar um weitere 15 Prozent abgesenkt worden war, immer noch für zu
hoch. Bareiß betonte, das Problem seien besonders große Solarparks, wo oft
Module aus China zum Einsatz kommen - über die Förderung wird indirekt Chinas
Solarindustrie subventioniert.
Angesichts des Ausbautempos wird eine zu starke Belastung
der Verbraucher befürchtet, die die Ökoenergieförderung über den Strompreis
mitbezahlen müssen. Schätzungen gehen für 2011 von rund acht Milliarden an
Vergütungen nur für Solarstrom aus, der einen Anteil von drei Prozent an der
Stromerzeugung hat. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat Gespräche mit der
Branche für nächste Woche angekündigt. Er schließt noch stärkere Kürzungen nicht
aus./ir/DP/zb