Warum sollte ein Shortie jetzt verkaufen? Er ist doch Spekulant und nix weiter. Risiko ist sein Geschäft. Und in den Blackrock-Verkäufen von Coba-Anteilen kann er/sie auch Chancen sehen.
Die Verkäufe der Blackrock-Gesellschaften sind durchaus positiv interpretierbar.
1. Kein Kursverfall durch die vielen Aktien, die da von Blackrock weggewandert sind.
2. Also muss der Markt die Aktien positiv aufgenommen haben, wahrscheinlich off-Börse.
3. Da muss jemand viel Geld in die Hand genommen haben.
4. Könnte dies nicht ein Investor sein, der die Coba übernehmen will?
5. Liegen da nicht massive Kurschancen?
6. Der Faire Wert der Coba soll (rpm) bei ungefähr über acht EUR liegen. Ist mehrfach begründet und berechnet worden.
7. Die Coba-Aktie ist also grundsätzlich preiswert derzeit.
8. ...
Wenn ich es richtig sehe, entspricht ein Kurs von jetzt 7.50 ungefähr einem Kurs von knapp unter 11 EUR vor KE. Und das
- bei einer Kapitalausstattung der Coba, die besser ist als vor der KE,
- dem Wegfallen der Sperrminorität des Staates,
- dem Wegfall aller Gesellschafter mit Stillen Einlagen, und obwohl
- die Coba kann zukünftig wie jede andere Bank agieren kann.
Warum soll hinter den Aufkäufen der Blackrock- und DB-Anteile der Coba nicht eine Strategie stehen, die eine Übernahme der Coba zum Ziel hat? Soviel Marktanteil kann sich eine ausländische Bank oder ein deutscher Mitbewerber (weniger wahrscheinlich) für so wenig Geld nie mehr kaufen. Und nur für viel mehr Geld neu aufbauen.
Wie schon gesagt, das ist eines der positiven Szenarien. Als Spekulant würde ich dieses derzeit aber nicht unwahrscheinlicher ansehen als die vielen Katastrophenszenarien, die derzeit hier im Forum von einigen (vielleicht an niedrigen Kursen interessierten) Forenteilnehmern transportiert werden.