wozu die aufregung ? sieht doch eher nach business as usual aus. 500 Mio NZD sind wieviel, gut 300 Mio Euronen ? coba emittiert eine inhaberschuldverschreibung in einer fremdwährung, so wie es aussieht, emittiert die coba selbst und vertreibt das zeug nicht im auftrag dritter, die selbst als emittenten auftreten.
wenn die coba bei laufzeitende oder vorher pleite sein sollte, hat der anleger pech. geld weg, keine zahlung aus der einlagensicherung. wenn coba nicht pleite, zahlt coba den angelegten betrag bei fälligkeit zurück. bis dahin kassiert der anleger von der coba die zinsen und lebt mit dem währungsrisiko, das mit jeder fremdwährungsgeldanlage verbunden ist. alles im grünen bereich, bessere zinsen als tagesgeldkonto heißt tendenziell immer höheres risiko für den anleger, der zockfaktor liegt hier im wechselkursrisiko.
coba macht das sicher nicht für die eigene refi, weil sie es nicht nötig hat, für die eigene refi über 3 % hinzublättern und wozu soll man sich mit NZD refinanzieren ? ergo wird das eingenommene geld mit aufschlag weitergereicht und die coba hedget ihr eigenes währungsrisiko - an wen das geld geht, erfährt man nicht, wenn es nicht offengelegt wird. dem anleger haftet ohnehin nur die coba. so what ?