www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/...-stock--19384939.htm
Die Verwässerung sind nur 28,05 %
Alte Aktien: 5.829.513.857
Neue Aktien: 2.272.727.272 (2.500.000.000,- Euro: 1,10 Euro)
neue Gesamtzahl: 8.102.241.129 Aktien
alter Aktienbestand: 5.829.513.857 : neuer Bestand 8.102.241.129 x 100
= alter Bestand macht am Gesamtunternehmen nur noch 71,95% aus
= 100% - 71,95% = 28,05% = Verwässerung
Kurs der Aktie vor Ankündigung der Kapitalmassnahme = 1,49 Euro
5.829.513.857 x 1,49 Euro = Marktkapitalisierung = 8.685.975.646,93 Euro
: Anzahl neue Aktien
= 1,07204 Euro = alter Unternehemswert
Hinzu kommt, dass der Altaktionär ein Bezugsrecht bekommt und die Bilanz der Coba besser dasteht als jetzt. Z.B. werden jährlich 214.200.000,- Euro an Zinsen gespart.
Das heißt, 1,07204 Euro wäre die Aktie verwässert nur dann wert,
wenn man die 2.500.000.000,- Euro komplett verbrennen würde.
Nein, das Unternehmen erhält ja Mittel in Höhe von 2,5 Mrd Euro.
Diese muss man natürlich auf die neue Marktkapitalisierung hinzurechnen.
8.685.975.646,93 Euro + 2.500.000.000,- = 11.185.975.646,93 Euro
: neuer Aktienbestand 8.102.241.129 Aktien
= 1,3806 Euro.
_____________________
Warum geht der Kurs dennoch unter 1,38 Euro?
Weil die neuen Aktien künftig auf alle Gewinne der Coba Anspruch haben, und nicht nur auf ihren rechnerischen Gegenwert (Einsparung an Zinsen durch die neuen Aktien von 214,2 Mio),
also auf 28,05 % des Gesamtgewinns des Konzerns.
Dieser Gewinnanteil kann unter 214,2 Mio liegen, aber eben auch deutlich darüber (wäre dann die viel beschworene Gewinnverwässerung).
Hinzu kommt der Vertrauensverlust der Aktionäre durch die - momentan - völlig unnötige Kapitalmaßnahme.
Tja Kulmbach, so sieht die Rechnung wirklich aus. Aber diese Leute werden auch unter anderen Gesichtspunkten eingestellt.