„Commerzbank erhöht Deutschland-Vorhersage“
Die Commerzbank hat als eine der ersten Banken in diesem Jahr ihre Konjunkturprognose für Deutschland angehoben „und dies auch noch markant“, meldet die „Börsen-Zeitung“. Nach bislang erwarteten 0,5 % gingen die Volkswirte des Instituts nunmehr davon aus, dass das BIP 2013 um Real 1,0 % wachsen dürfte. Für 2014 rechneten die Analysten weiterhin mit einem Zuwachs von 2,5 %. In der am Freitag veröffentlichten Research-Mitteilung der Commerzbank-Ökonomen heißt es außerdem, dass die zuletzt kräftig gestiegenen Frühindikatoren darauf hindeuteten, dass die Konjunktur in Deutschland bereits um die Jahreswende gedreht habe. „Wir haben schon seit Längerem darauf hingewiesen, dass einem Aufschwung in Deutschland nur die große Unsicherheit der Unternehmen über das weitere Schicksal der Währungsunion im Wege steht.“ Mit dem Abebben der Staatsschuldenkrise scheine der „schlummernde Aufschwung“ etwas früher zu erwachen als bisher unterstellt. Nach Meinung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer und Ökonom Ralph Solveen wird dem Abflauen der Staatsschuldenkrise in Deutschland nun „ein ordentlicher Aufschwung“ folgen. Nun dürften wieder die „traditionellen Faktoren“ die Konjunktur bestimmen. Laut Commerzbank wird auch die Konjunktur in den Peripherieländern davon profitieren, dass sich das Risiko eines Auseinanderbrechens der Währungsunion merklich verringert hat, auch wenn es noch Belastungsfaktoren gibt. (Börsen-Zeitung, 2.2.13/S6)"
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