1. Strenge Konsolidierung der nationalen Haushalte
Das heißt nicht, Schulden auf Teufel komm raus abzuabauen, aber das
Schuldenmanagement so zu betreiben, das der Kaptialdienst tragbar ist. In keinm
Unternehmen würde der Schuldenbbau als Unternehmenszweck angesehen, sondern
muß im Kontext mit notwendigen Investitionen in die Zukunft des Unternehmens
erfolgen. Fremdkapital ist per se ja nicht schlechtes.
>> Dies Notwendigkeit trifft ausdrücklich auch die Bundesrepublik.
2. Neuberechnung der Verschuldung
Hier müssen nicht nur die pekuniären Schulden der Gebietskörperschaften mit
einbezogen werden, sondern alle Verbindlichkeiten - auch "Handlungsvebindlichkeiten
des Staates" für die Zukunft ihren Platz finden, die irgendwann auch monetäre
Schulden werden!! (Energievesorgung, Daseinsfürsorge etc.). Dieser Berg wird in den
Diskussionen immer ausgeblendet. Aber gerade diese Verbindlichkeiten grenzen den
pol. Handlungsrahmen künftig ein.
3. Gute und starke Banken sind für diesen "Managementprozess" uneräßlich.
Alles, was die CoBa dafür heute fitmacht, ist gut und strateg. richtig. Weiterer EK-
Aufbau, auch durch Kostenreduktion, klare Ausrichtung auf "berechenbare"
Geschäftsfelder und regionale Geschäftsgebiete etc.....
4. Begehrlichkeiten werden bleibe
Dies betrifft nicht nur die Partnerstaaten in EU un Euro-Zone, sondern auch die
nationale Verteilungsdiskussion ( St. Florians-Prinzip).
5. EK-Belastung auch im Rahmen der Finanzierung der öffentlichen "Hände"
Die Anreize der Banken, öffentliche Finanzierunge einzugehen, müsse unbedingt auch dadurch reguliert werden, das eine stärkere EK-Belastung erfolgt. Heute schon werden die Ratings der Bundesländer durch Länderfinanzausgleich, kommunalen Finanzausgleich, Co-Finanzierungen etc. verwässert. Die Haushalte ob national oder supranational auf europ. Ebene müssen abgegrenzt werden, um klare Handlungs- und Verantwortungsspielräume vorzugeben. Dies ist m.E. eine unerläßliche Zielstellung.
>>> Dieser Prozeß war bereits vor 15 Jahren absehbar und Insidern auch klar; da für eine Währungsunion unerläßlich. Die Krise kam zustande, da sich die Verantwortlichen - auch in Deutschland - vor dieser Verantwortungsübernahme gedrückt haben. Nicht zuletzt, weil den Wählern dies "zugetraut" wurde. Und das alles in natürlich zu sehen im Kontext der Europäisierung. Wie stark wir vom europ. Markt abhängig sind - der schlußendlich unsern Wohlstand bringt - ist schon oft genug gepostet worden.
Mein Ausblick:
- die Zeiten endlos wachsenden Wohlstandes sind vorbei (trotzdem geht es uns nicht schlecht)
- wir müssen uns weiter öffnen, auch für Menschen die das Erolgsmodell Deutschland mit voranbringen und leben wollen (hochmotivierte junge Leistungsträger aus Spanien bspw.)
- wir müssen uns immer wieder klar machen, das ein friedvolles Deutschland nur in einem befriedete Europa möglich ist und dafür natürlich manche ökonomische "Last" zu tragen ist
und zur CoBa:Eine starke und verläßliche Bank in diesem Europa ihren Platz und ihre Chance hat....
( ich habe mit Sicherheit einiges nicht erwähnt, aber ich hoffe dennoch eine nachvollziebare Einschätzung gegeben zu haben)