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Die Erwartungshaltung der Anleger kann eine gefährliche Abhängigkeit schaffen. Doch Bernanke hält die Nebenwirkungen der Niedrigzinspolitik für beherrschbar. Er sieht sich sogar zum Handeln gezwungen. Die schwere Rezession von 2008 und 2009 hat 8,4 Millionen Jobs gekostet; die Arbeitslosenquote sank zuletzt nur, weil viele Amerikaner die Suche nach einem neuen Job einstellten. Nicht einmal 70.000 Jobs schuf die US-Wirtschaft im Mai, 150.000 wären nötig, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten.
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Er halte die USA für ein größeres Sorgenkind als Europa, sagt Martin Wittig, Chef der Beratungsfirma Roland Berger. Er sieht löchrige Straßen, marode Brücken und hätte erwartet, dass Obama hier investiert. Stattdessen mahnt der US-Präsident die Europäer ab. Nur einer handelt: Ben Bernanke - mit den alten Rezepten.