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Phantasmorg.:

moin Cobaner

 
01.10.11 05:15

 für Interessierte

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13635019/Die-ungewisse-Zukunft-unseres-Geldes.html

Die ungewisse Zukunft unseres Geldes

Zehn Jahre nach Einführung des Euro geht die Zeit der deutschen  Stabilitätskultur wohl zu Ende. Politiker und Zentralbanker sind Schuld an  dieser Entwicklung Die große Mehrheit der Deutschen kennt echte Inflation nur noch  vom Hörensagen. Trotzdem gehört die Angst vor galoppierenden Preisen zu den  größten Ängsten hiesiger Bürger. Die zwei Hyperinflationen des vergangenen  Jahrhunderts haben sich in das Erbgut jedes Deutschen eingegraben

Die große Sehnsucht nach stabilem Geld gilt vielen Europäern und manchen  Ökonomen als Spleen, als eine nationale Macke, die es zu überwinden gilt. Doch  die überlieferte Erfahrung, dass plötzlich buchstäblich nichts mehr bezahlbar  ist, kein Vermögen sicher, kein normales Wirtschaften mehr Nutzen bringt, gehört  zum Kernbestand des deutschen Wesens. Denn nur hier wurde jemals mit Billionenscheinen bezahlt, für  die man am Ende nicht einmal mehr ein Brot bekam. Und weil die Bundesbank dank  ihrer gelebten politischen Unabhängigkeit über Dekaden hinweg das Bedürfnis nach  Preisstabilität befriedigte, war diese Institution den Deutschen heilig. Als vor eineinhalb Jahren die europäische Staatsschuldenkrise eskalierte und die Zeit der hektischen  Rettungsaktionen begann, ist der Traum geplatzt, dass sich die hiesige  Stabilitätskultur erst auf die Euro-Zone und später auf die gesamte EU  übertragen lässt.

Weder Franzosen noch Italiener oder Briten waren oder sind bereit, die  Geldwertstabilität zum primären Ziel der Wirtschaftspolitik zu erheben. Während  Deutschland seit Einführung der D-Mark niemals zweistellige Inflationsraten  zuließ, schnellten die Preise in anderen Ländern schon mal über 20 Prozent in  die Höhe. Schluss war damit erst, als sich die Europäer das Ziel einer gemeinsamen  Währung setzten und damals gelobten, schon im Vorfeld Disziplin zu üben. Nie war  die Bundesbank mächtiger als in den Jahren vor der Einführung des Euro, als alle  anderen Zentralbanken jedem ihrer Schritte folgen musste.

Mittlerweile hat die Europäische Zentralbank (EZB) das Zepter übernommen – und  gleich in der ersten schweren Krise die nach deutschem Vorbild konzipierten  Stabilitätsregeln über Bord geworfen. Mit dem Ankauf von Staatsanleihen  pleitebedrohter Staaten überschritten die Zentralbanker die erste rote Linie.

Inzwischen greift die EZB sogar ein, um Italien und Spanien die  disziplinierende Wirkung mäßig hoher Zinsen zu ersparen. Im Klartext: Die Bank  subventioniert das Schuldenmachen. Zehn Jahre lang hatte die EZB Preisstabilität  geliefert.

 

Die harte Währung überfordert viele Mitgliedsstaaten

 

Doch die harte Währung, das zeigt sich nicht nur an der wirtschaftlichen  Malaise in Griechenland, überfordert viele Mitgliedsstaaten. Statt die niedrigen  Zinsen zu nutzen, um ihre Wirtschaft zu modernisieren, bevorzugten Griechen, Italiener oder Portugiesen den  leichten Weg und frönten fröhlich dem Staatskonsum.

Übermäßige Staatsschulden und Inflation aber sind Zwillinge. Eine  Zentralbank, die sich politisch instrumentalisieren lässt, wird auf Dauer dem  Druck nicht standhalten, wenn der Schuldendienst immer schwerer wird. Schon wird  im Euroland über eine Zinssenkung spekuliert, obwohl der Preisanstieg die  Toleranzschwelle von zwei Prozent bereits deutlich überschritten hat. Zinssenkung in Zeiten der Inflation, für die Bundesbank undenkbar, scheint in  der EZB, in der die stabilitätsbesorgten Deutschen marginalisiert sind, durchaus  mehrheitsfähig zu sein. Längst sorgen sich die hiesigen Bürger, wie sie ihre  Ersparnisse vor dem befürchteten Wertverlust schützen können.

Die einen kaufen Gold, die anderen suchen nach Immobilien oder legen ihr Geld  im Ausland an. So stoisch das Gros der Deutschen in der Wirtschaftskrise  reagiert hatte, so gestresst reagieren viele von ihnen jetzt.

Die Politik ist derweil dabei, die gefährliche Staatsschuldenblase noch  weiter zu vergrößern. Weil man einen erneuten Schock wie nach der Pleite der  US-Investmentbank Lehman Brothers fürchtet und um jeden Preis verhindern will,  gehen die Gläubigerstaaten immer größere Haftungsrisiken ein Zinssenkung in Zeiten der Inflation, für die Bundesbank undenkbar, scheint in  der EZB, in der die stabilitätsbesorgten Deutschen marginalisiert sind, durchaus  mehrheitsfähig zu sein. Längst sorgen sich die hiesigen Bürger, wie sie ihre  Ersparnisse vor dem befürchteten Wertverlust schützen können.

Die einen kaufen Gold, die anderen suchen nach Immobilien oder legen ihr Geld  im Ausland an. So stoisch das Gros der Deutschen in der Wirtschaftskrise  reagiert hatte, so gestresst reagieren viele von ihnen jetzt.

Die Politik ist derweil dabei, die gefährliche Staatsschuldenblase noch  weiter zu vergrößern. Weil man einen erneuten Schock wie nach der Pleite der  US-Investmentbank Lehman Brothers fürchtet und um jeden Preis verhindern will,  gehen die Gläubigerstaaten immer größere Haftungsrisiken ein.

 

Die Risiken werden immer größer

 

Noch haben nicht alle Staaten der Aufstockung des Rettungsschirms zugestimmt,  da wird bereits in Brüssel darüber nachgedacht, die gigantischen Beträge mit  einer Hebelfunktion nochmals in ihrer Wirkung zu vervielfachen. Ein  solcher „Leverage“ sei an den Finanzmärkten üblich, argumentieren Finanzminister  Wolfgang Schäuble und seine Amtskollegen.

In der Tat: Die Hebelung ist der Grund, warum heute an den Finanzmärkten weit  größere Volumina bewegt werden als in der Realwirtschaft. Sie ist aber auch die  Ursache, warum die Weltfinanzkrise eine so verheerende Wirkung hatte. Wenn noch viel größere Summen bereitstehen, um den Schuldensündern ein  „Weiter so“ zu finanzieren, wird das Erwachen am Ende umso schrecklicher sein.  Der Internationale Währungsfonds, der den Europäern als Vorbild für ihren  künftigen dauerhaften Stabilisierungsfonds gilt, hat seine Mittel für  Krisenstaaten jedenfalls aus gutem Grund noch nie mit einem Hebel versehen.

Dass die Risiken von einer Nothilfe zur nächsten immer größer werden, spüren  die Menschen. Längst wird von den Ratingagenturen, die permanent die Bonität von  Ländern und Banken benoten, auch Deutschland ins Visier genommen.

Frankreich, der zweitgrößte Gläubiger im Euroland, steht ohnehin unter  verschärfter Bewachung. In dem Nachbarland ist die Zinslast mittlerweile der  größte Haushaltsposten im Staatsbudget. Zudem sind die französischen Banken in  der Schieflage und brauchen voraussichtlich staatliches Kapital.

 

Die Zukunft unseres Geldes liegt im Nebel

 

Ob die Franzosen die Kraft haben für eine Schuldenbremse, ist somit  zweifelhaft. Auch in Deutschland begehren nicht mehr nur linke Politiker gegen  die strikte Schuldenregel auf. Denn auch deutsche Politiker lieben es, dem Volk  mehr Leistungen zu geben, als dieses zu bezahlen bereit ist.

Hoch verschuldete Bundesländer wie das Saarland machen keinen Hehl daraus,  dass sie bei der ersten sich bietenden Gelegenheit die Schuldenbremse zur  Disposition stellen werden – die teuren Euro-Rettungsaktionen bieten dafür eine  willkommene Entschuldigung.

Zehn Jahre nach Einführung der Gemeinschaftswährung geht die Zeit der  deutschen Stabilitätskultur nun wohl endgültig zu Ende. Die Zukunft unseres  Geldes liegt im Nebel.

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charly2:

In ein schönes Wochenende startet man am besten

2
01.10.11 08:24
mit einem positiven Kommentar!

30.09.2011 17:39
Folker Hellmeyer: "Ziele bei 7000 für das Jahresende"

..Der Chefanalyst der Bremer Landesbank ist für das vierte Quartal „positiv“ gestimmt und prognostiziert für das Jahresende eine „Entwicklung gen 7000“.
Folker Hellmeyer bewertet den EFSF als adäquate Lösung und geht davon aus, dass auch die noch ausstehenden Abstimmungen in den europäischen Parlamenten positiv verlaufen werden. Dadurch sieht er die Handlungsfähigkeit der Eurozone dann „deutlich erhöht“. Der Experte bewertete die Entwicklungen rund um die Reformen in den Schuldenstaaten als gelungen, geht mit der Politik gleichzeitig jedoch hart ins Gericht.

Wie er das Volumen des Rettungsschirms beurteilt und weshalb er Politik und Medien kritisiert, sehen sie im DAF-Marktüberblick.

www.daf.fm/video/...-das-jahresende-50148132-DE0008469008.html
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Romeo237:

Nächste

 
01.10.11 10:13
Woche wird eine grüne Woche für alle Teilnehmer. Die jüngst veröffentlicht positiven Quartalszahlen überwiegen einfach der negativen Stimmung. Es wird zu einem Ausbruch kommen bzw. gleichzeitig der Startschuss für die Herbstralley eingeläutet.

Mein bevorzugtes Szenario jedenfalls

So Long stay Long
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Comorius:

Mal schaun

 
01.10.11 12:36
ob der gute Onkel recht hat. Sollte dem so sein, kann ich meine DeuBa wohl erst einmal einige Monate im Portfolio halten.

Fällt Europa am 3. Oktober?
von Klaus Schweinsberg

Der 3. Oktober hat einen festen Platz in der Geschichte. Er ist der Nationalfeiertag der Deutschen. Vieles spricht dafür, dass am kommenden Montag dieses freudige Ereignis von dramatischen Ereignissen überlagert wird. Der 3. Oktober 2011 könnte vom Feiertag zum Trauertag mutieren. Und zwar zum Trauertrag für Europa.
www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/...-article4424736.html
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michelangelo.:

Chefanalyst Volker who?

 
01.10.11 12:49

Bremer Landesbank sieht den DAX bei 7000 hahaha. Halte es da eher mit dem Staranalyst von Rico Reserch i. L. Rico11 und seinen Canbanion Welti die die Rezession herbeiunken und die COBA dementsprechend baldigst und umgehend bis auf 1,15€ abstrafen.

Bis zu den nächsten Zahlen werden wir sehen wo die Reise hingeht. Ich für meinen Teil sehe die 3, 4, 5 oh Gott was soll ich nur mit dem vielen Geld. Trotzt dann neuer Nadelstreifenanzüge, vergoldeter Hundehütte usw. wird aber für meine Forentrolle zukünftig noch Zeit sein, die vergesse ich nicht :-)

Antworten
goldfather:

der Schweineberger

 
01.10.11 14:29
trägt den richtigen Namen. Am Sonntag geht die Rakete ab, mindestens 3€ im Oktober.
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#70007

storm 300018:

Schuldenkriese: Commerzbank befürchtet Rezession

2
01.10.11 16:14

Commerzbank befürchtet Rezession schon im Winter

 

Unsicherheit allerorten

Angesichts der zunehmenden Unsicherheit über die Zukunft Griechenlands und anderer Schuldnerländer wie Italien oder Spanien werde sich die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinssenkungen gezwungen sehen. Volkswirt Michael Schubert bezeichnete es als wahrscheinlich, dass EZB-Chef Jean-Claude Trichet am kommenden Donnerstag die Zinswende einleiten wird. Es sei zwar volkswirtschaftlich noch nicht notwendig, würde aber helfen, Trichets Nachfolger Mario Draghi – der im November auf den Chefsessel der Zentralbank wechselt – „frei starten zu lassen“.

Im Ringen um eine Lösung der Schuldenkrise hält die Commerzbank eine neuerliche Aufstockung des Rettungsfonds EFSF für notwendig. Die zuletzt diskutierte Ausweitung über den Einsatz von finanziellen Hebelinstrumenten – das so genannte Leveraging – hält Krämer indes für nicht machbar. „Das würde die Bonität des EFSF untergraben“, sagte Krämer. „Und es wäre auch die Demokratiefrage berührt, denn letzten Endes ginge der EFSF dann höhere Risiken ein, als die Parlamente genehmigt haben.“

Auch die Diskussionen um eine „geordnete Insolvenz“ Griechenlands sind Krämer zufolge unrealisitisch. Für die Banken in der Eurozone wären die zu erwartenden Ausfälle zwar verkraftbar. „Allerdings könnte die Politik sich nur dann dazu durchringen, wenn sie sicher Ansteckungseffekte auf andere Länder ausschließen könnte. Und das würde bedeuten, dass sich die EZB mit massiven Staatsanleihenkäufen beteiligen müsste.“ Mit so einem Vorhaben könnte die Zentralbank aber überfordert sein, erklärte Krämer.

Dax schmiert ab

Unterdessen gerät die Börse nach der Erholung der vergangenen Tage erneut unter Druck. Nachdem die Schuldenkrise mit der Zustimmung des Bundestags zum erweiterten Euro-Rettungsschirms EFSF kurzfristig in den Hintergrund getreten ist, rücken nun die Konjunktursorgen wieder in den Vordergrund. Der Dax verlor 2,8 Prozent auf 5479 Punkte. Der konjunktursensiblere MDax gab sogar 3,6 Prozent ab auf 8323 Zähler.

Auf den Magen schlägt den Marktteilnehmern besonders der von HSBC berechnete Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China, der im September auf dem Vormonatswert von 49,9 Punkten stagnierte. „Das entkräftet die Furcht vor einer harten Landung nicht wirklich“, sagte ein Händler. Zudem fielen die Angaben zur Industrieproduktion in Südkorea und in Japan deutlich schwächer als erwartet aus, und die Wachstumsprognose für Brasilien wurde gesenkt.

Angesichts der Unsicherheiten über die konjunkturelle Entwicklung in China stehen die Automobilwerte unter Druck. Für die als Premiumanbieter geltenden deutschen Hersteller hat sich die mittlerweile zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Absatzmärkte entwickelt. BMW-Papiere gaben 6,7 Prozent auf 49,20 Euro ab. Daimler-Aktien verbilligten sich um 4,4 Prozent auf 33,29 Euro.

http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/...inter_aid_670586.html

Konjunktursorgen und kein Ende: Die Commerzbank erwartet, dass die Wirtschaft der Eurozone im Winter in eine Rezession fällt. An der Börse ist die Angst längst angekommen: Der Dax verliert massiv.
 
 
Die Wirtschaft der Eurozone wird nach Einschätzung der CommerzbankCOMMERZBANK kaufen Kz. 28 € 11725377 im Winter in eine Rezession abgleiten. Hauptursache seien die Belastungen durch die Schuldenkrise, erläuterte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der zweitgrößten deutschen Privatbank, am Freitag in Frankfurt. „Ich bin immer weniger der Meinung, dass wir es mit einer bloßen Wachstumsverlangsamung in der Eurozone zu tun haben“, sagte Krämer bei einem Pressegespräch. „Es entsteht der Eindruck, dass sich die Staatsschuldenkrise wie Mehltau über den Konjunkturausblick legt.“

Im vierten Quartal 2011 und im ersten Quartal 2012 werde die Wirtschaft der Eurozone um jeweils rund 0,1 Prozent schrumpfen, prognostiziert die Commerzbank. Deutschland werde dank seiner Wettbewerbsfähigkeit aber an der Rezession vorbeischrammen. „Die deutsche Wirtschaft hat eine höhere Grundgeschwindigkeit“, so Krämer. Die Lohnstückkosten seien seit Beginn des Euro nahezu stabil geblieben. Das sei in den Peripherieländern anders. Über das Gesamtjahr 2012 sieht die Commerzbank die Wirtschaft der Eurozone stagnieren. Damit kassiert sie ihre bisherige Prognose eines 0,8-prozentigen Wachstums. Für Deutschland hat sie die Wachstumsprognose 2012 von 1,5 auf 0,8 Prozent heruntergeschraubt.
 
Antworten
kalleari:

Bankster berauben wieder den Michel !

 
01.10.11 16:22
Liebe Freundinnen und Freunde in Europa,


Der empörende, von Banken geschriebene, Griechenland-Rettungsplan überschwemmt Banken und Spekulanten mit Geldern von Steuerzahlern und lässt Griechenland selbst im Stich. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

Unterzeichnen Sie jetzt!


Unglaublich, sie tun es schon wieder! Unsere Regierungen geben den Banken noch mehr Steuergelder!

Es besteht kein Zweifel: Wir brauchen einen Rettungsplan, um Griechenland, Europa und den Euro zu retten. Aber der gegenwärtige Plan bedeutet, dass wir Steuerzahler den Banken 90% ihrer riskanten Investitionen zurückzahlen. Menschen in Griechenland sehen nichts von den Investitionen, und wir zahlen Unmengen an Geld an reiche Banker. Und es kommt noch schlimmer -- 30% unseres Geldes wird Spekulanten bereichern, die Profit machen, weil sie auf den Rettungsplan spekulieren.

Wie kann es sein, dass unsere Regierungen einen Rettungsplan aufsetzen, der Banken und Spekulanten unseren Steuergeldern belohnt und Griechenland im Stich lässt. Ganz einfach -- die Banker haben ihn geschrieben. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem neuen Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/?vl

Gerade jetzt, wo das Geld überall fehlt, knicken unsere Regierungen vor der Bankenlobby ein und kürzen ein Sozialprogramm nach dem anderen. Aber die Sorge besteht, dass manche Banken die Verluste ihrer griechischen Investitionen vermutlich nicht absorbieren können und ihrerseits gerettet werden müssten. Wenn wir einfache Bürger aus Not eine Bank um Hilfe bitten, bekommen wir auch nicht "umsonst" Geld, sondern müssen ein Darlehen, oder eine Investition anfordern. Nun kommen die Banken in Not zu uns -- warum sollten wir sie anders behandeln? Lassen Sie uns den Banken Darlehen geben und fordern wir sie auf, uns Steuerzahler mit einer gesunden Zinsrate zurückzuzahlen, anstatt Gelder zu verpulvern!

Genau das haben Gordon Brown und Obama in Großbritannien und den USA getan -- wenn Banken vor dem Zusammenbruch standen haben sie sie nicht einfach umsonst gerettet, sondern sind mit Darlehen und Investitionen miteingestiegen. Und schon ein Jahr später haben Steuerzahler von diesem Deal profitiert. Der gegenwärtige Deal ist Korruption, ganz einfach. Es ist nicht im Interesse der Allgemeinheit, den Banken und Spekulanten solch einen unverhofften Gewinn zu bescheren, und es gibt viele Gründe, unsere öffentlichen Gelder zu schützen. Anstatt Geld einfach so wegzugeben können wir investieren: in Griechenland, und in die Fähigkeit unserer Gesellschaft, diese Krise zu meistern und nach der Finanzkrise wieder aufzubauen. Es ist an der Zeit, dass sich unsere Politiker nicht mehr hinter komplizierten, von Bankern geschriebenen, Abkommen verstecken -- senden wir ihnen ein klares “Nein” zu diesem empörenden Rettungspaket und fordern einen neuen, vernünftigen Vorschlag:

www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/?vl

Allzu oft werden die wirtschaftliche Zukunft unserer Gesellschaften und die Zukunft unserer Kinder von korrupten Profitinteressen gesteuert, die nicht Menschen im Kopf haben sondern in Hinterzimmern ausgehandelt wurden. Dies ist so ein Moment. Viele Banker und Politiker glauben, das Thema sei zu komplex für uns. Zeigen wir ihnen, wie sehr sie sich täuschen!

Voller Hoffnung,

Alex, Iain, Antonia, Ricken, Emma, Alice, Maria Paz, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Der Tagesspiegel -- Euro-Krise: Mit Dummheit Geld machen
www.tagesspiegel.de/politik/...mmheit-geld-machen/4656616.html

Der Tagesspiegel -- Dossier: Euro-Krise
www.tagesspiegel.de/themen/Euro-Krise

NYT -- Hedge funds look to profit from Greek bonds (auf englisch)
www.nytimes.com/2011/09/29/business/global/...p;pagewanted=all

BBC -- Q and A: Greek debt crisis (auf englisch)
www.bbc.co.uk/news/business-13798000

The Guardian -- Cuts will not end the crisis (auf englisch)
www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/sep/...-bank-for-britain

Reuters -- Bankers - Don't touch Greek deal now, write off more (auf englisch)
uk.reuters.com/article/2011/09/28/...eal-idUKTRE78R28120110928

Time -- Greece Debt Crisis: Have the Cuts Gone Too Deep? (auf englisch)
www.time.com/time/world/article/0,8599,2094562,00.html
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#70010

sirous:

Hi cobana

 
01.10.11 21:48

 meine schätzung :Montag Handel Preise zwischen 2,05 bis 2.2x!?

Antworten
Bowrider:

ist denn Montag

 
01.10.11 23:45
(Tag der Deutschen Einheit - Feiertag) Handelstag?
ausser Geld hat man nichts zu verlieren ;-)

Gruß
Bowrider
Antworten
Ufo71:

auch für dich noch mal... :)

 
02.10.11 02:47
Zitat aus Wikipedia:

"Sofern Börsentage auf gesetzliche Feiertage bzw. Bankfeiertage fallen, spricht man vom Feiertagshandel. In Deutschland findet Feiertagshandel an mehreren Feiertagen (z.B. Ostermontag oder dem Tag der deutschen Einheit) statt."
Antworten
f5taste:

Moinsen...

 
02.10.11 08:01
Sonntag, 02. Oktober 2011

Acht Milliarden vor Auszahlung

Griechen erfüllen Bedingungen
Österreichs Finanzministerin Fekter geht davon aus, dass im Oktober die nächste Tranche aus dem Rettungspaket für Athen ausgezahlt wird. Die Griechen würden die Bedingungen für neue Kredite letztlich wohl erfüllen. Ihr griechischer Kollege Venizelos ist ebenfalls überzeugt, dass die harten Entscheidungen seiner Regierung und die großen Opfer, die sein Volk bringe, die Auszahlung rechtfertigten. Widerspruch kommt aus der Slowakei.

Griechenland kann nach Ansicht von Österreichs Finanzministerin Maria Fekter wohl mit neuen Milliarden-Hilfen rechnen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste Tranche in Höhe von acht Milliarden Euro im Oktober an Griechenland ausgezahlt wird, ist aus meiner Sicht klar höher als dass sie nicht ausgezahlt wird", sagte Fekter der "Welt am Sonntag". Die Griechen würden die Bedingungen für neue Hilfskredite letztlich wohl erfüllen.

Zuvor hatte sich bereits Griechenland zuversichtlich gezeigt, die nächste Hilfstranche des internationalen Rettungspakets zu erhalten. Weil das Volk große Opfer bringe und die Regierung harte Entscheidungen treffe, sei die Auszahlung gesichert, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos in einem Interview mit der Wochenzeitung "To Vima". Diskussionen über eine Pleite des hochverschuldeten Landes wies der Minister als naiv und gefährlich zurück.          
Unkenrufe aus Bratislava

Zuletzt waren aus der Slowakei wieder Rufe nach einer geordneten Insolvenz Griechenlands laut geworden. Griechenland drohe der "Lehman Brothers von Europa" zu werden, sagte der slowakische Finanzminister Ivan Miklos der tschechischen Tageszeitung "Lidove Noviny" in Anspielung auf die 2008 pleite gegangene US-Investmentbank. "Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Position Athens nicht haltbar ist, dann müssen wir gleichzeitig sagen, inwieweit wir bereit sind, eine geordnete Insolvenz anzugehen."

Vor einigen Tagen hatte sich auch der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik dafür ausgesprochen, das hoch verschuldete Griechenland in die Insolvenz gehen zu lassen. Die Slowakei, Malta und die Niederlande sind die letzten drei der 17 Euro-Staaten, die einer Erweiterung des Euro-Rettungsfonds EFSF noch nicht zugestimmt haben. Das Datum für die Abstimmung im Parlament in Bratislava könnte bei einem Treffen der in dieser Frage zerstrittenen Parteien der Mitte-Rechts-Regierung am Dienstag festgelegt werden.
Troika in Athen

Derzeit prüft eine sogenannte Troika von Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank, ob Griechenland die Spar- und Reformauflagen der Geldgeber erfüllt hat. Die Prüfer sollen sich in Athen unzufrieden mit den Plänen der griechischen Regierung für den Personalabbau im öffentlichen Dienst gezeigt haben. Die Zeitung "Ta Nea" berichtete, die Vertreter der sogenannten Troika seien besorgt, dass nur ältere Staatsbedienstete, die kurz vor der Pensionierung stehen, in die angekündigte "Personalreserve" geschickt würden. Das wäre aber nur ein Frühpensionierungsprogramm, das kaum Geld sparen würde. Zudem gebe es in der Troika die Befürchtung, dass viele der laut Verfassung unkündbaren Staatsbediensteten vor Gericht ziehen und dort ihre Wiedereinstellung erstreiten könnten.

Auf der Tagesordnung der Experten stehen noch Treffen mit Experten des Justizministeriums. Dabei soll erörtert werden, wie die Arbeit der griechischen Justiz beschleunigt werden kann, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums. Vor allem Steuerhinterziehungsfälle geraten immer wieder in chaotische juristische Verfahren. Durch juristische Winkelzüge werden über Jahre hinweg keine Steuern an den Staat gezahlt.

Die Experten müssen Athen für seine Fortschritte bei den vereinbarten Sparzielen ein gutes Zeugnis ausstellen, damit die nächste Rate an Hilfskrediten in Höhe von acht Milliarden Euro fließen kann. Ohne die neuen Milliarden-Hilfen wäre Griechenland innerhalb weniger Wochen pleite.

www.n-tv.de/wirtschaft/...llen-Bedingungen-article4437251.html
Börse ist einfach genial - man kann 1000% Gewinn erzielen und nur 100% verlieren!
Antworten
Knoxx:

Dass der Tag der Dt. Einheit ein Börsentag ist...

 
02.10.11 08:15
.... kann man nur schlecht aus der eigenen Erfahrung herleiten.  Der Feiertag fiel in den letzten 10 Jahren gefühlte 9 mal auf einen Samstag oder Sonntag.
Antworten
bernd238:

Das wird den Kurs noch weiter nach unten ziehen! !

 
02.10.11 10:05
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...n-des-Gewinnziels-1395975
Antworten
Martin19xx:

Hmm

 
02.10.11 10:52

Mal schauen was die Slowaken sagen

www.welt.de/wirtschaft/article13637148/...chirm-zuklappen.html

 

Antworten
woblu:

wenn slowaken nein sagen

 
02.10.11 11:36
dann m.E. deshalb, weil sie (wie viele) leider nicht verstehen, was ein "JA" bzw ein "NEIN" für sie selbst bedeutet. Zu vergleichen mit der Mannschaft im RUDERBOOT, die mitten auf dem OZEAN schwimmt. Einer hört auf zu rudern, weil ein anderer krank ist und alle gehen unter wegen Instabilität des Bootes (der Banken = der Bänke worauf man im Boot sitzt).
Antworten
woblu:

nach wie vor GUTER HANDEL mit der CoBa

 
02.10.11 11:44
Historische Kurse (XETRA)
   Datum Erster Hoch   Tief    Schluss        Stücke
30.09.11  1,987 2,039 1,883  1,899 €   56.713.956
29.09.11  1,91   2,058 1,91    2,007 €   77.704.160
Antworten
Comorius:

Die Frage ist doch

 
02.10.11 13:29
ob man heute Abend bei L&S schon eine Tendenz herauslesen kann? Wirklich famoses ist ja noch nicht passiert, was am Freitag nicht schon hinlänglich bekannt war (DeuBa verfehlt Ziel von 10 Mrd, Slowakei muckt gegen EFSF, Troika ist in Athen etc.pp).
Antworten
Jennen:

@ woblu - wenn Slowakei nein sagt......

2
02.10.11 13:36
Dieser Vergleich hinkt - nein ist unmöglich. Kein Ruderboot
schwimmt mitten auf dem Ozean.
Zu jeder Betriebs- und vor allen Dingen VOLKSWIRTSCHAFT
gehört auch eine Insolvenz, damit das wirtschaftliche Weiterkommen
garantiert ist.

Nur dann ist die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder gesichert,
alles andere dient nur dem Überleben der deutschen und Europa - Politiker
und den Gewinnen der Banken.

Ich kann mich erinnern, wie oft Die Sozialisierung der Verluste der Banken
verdammt wurde.
Antworten
charly2:

Blessing hat Tipps für Europa-Politik

 
02.10.11 15:49
Na das kann ja spannend werden, wenn er da ähnlich erfolgreiche Ideen wie bei der CoBa beisteuert,  wird ein EURO bald bei 0,20 Dollar notieren!



Commerzbank-Chef Blessing optimistisch für Euro-Zukunft
Der Vorstandschef Martin Blessing hat sich optimistisch zur Zukunft des Euro geäußert, hält aber Änderungen am Vertragswerk für nötig. Blessing schreibt in einem Gastbeitrag für "Bild" (Montagausgabe): "Damit wir auch in 20 Jahren noch mit dem Euro zahlen, sind Änderungen nötig. 17 unabhängige Regierungen und eine gemeinsame Währung - das funktioniert auf Dauer nicht. Alle Euroländer müssen sich an die Vorgaben halten. Wer über seine Verhältnisse lebt, muss in die Schranken gewiesen werden. Das wird nicht ohne Druck und Abgabe von Kompetenzen nach Europa gehen."
Zugleich appellierte Blessing an die deutsche Politik, Führung in Europa zu übernehmen. Blessing: "Ohne Deutschland als Motor geht es in der EU nicht voran. Deshalb sollten wir uns auch jetzt an die Spitze der Bewegung stellen. Der Euro braucht ein solideres Fundament."
Antworten
Siggyxx:

achtfacher Hebel Rettungsschirm

 
02.10.11 17:13

Was viele offenbar nicht wissen. Wir hatten bereits schon seit 2005 eine bis zu achtfache Hebelung. Das funktioniert ganz einfach. Man teilt dem Anleger schriftlich gravierend falsche Rückzahlungsbedingungen mit und die südeuropäischen Staaten verschweigt man ganz. Meine Strafanzeige in gleich gelagertem Muster wird offensichtlich (noch) nicht bearbeitet und etc..

 Alles ist auf meiner Web-Seite nachzulesen:
Antworten
Stuttgart_0711:

1,40 noch in der kommenden Woche....

 
02.10.11 18:32
Antworten
Zahnarztmann:

Alle auf Stuttgart hören!

 
02.10.11 18:37
Und Puts kaufen (am besten KOs!). Stuttgart ist sich seiner Sache sehr sicher, daher sollten wir alle mit seinem Comment endlich reich werden können!

Danke Stuttgart!
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Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1YBR0 , DE000VH8ZQ74 , DE000VY0A3K3 , DE000VH4AEJ0 , DE000VG8LT87 , DE000VG57XX2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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