zb. das von dir erwähnte KGV - je mehr aktien, desto kleiner ist der gewinn je aktie, umso höher das KGV - je größer das KGV umso höher ist die aktie an der börse bewertet ...
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Ja, und was ist wen der gröste Batzen des Geldes im Sack ist, und nur noch etwas fehlt.
Ich kann mich nicht erinnern das Hr. Blessing auf der HV im bez. auf die Menge oder dem Preis der Aktien in der KE gesagt hat.
Und worauf wird den Gewartet, mit der KE, warum wurde die HV vorgezogen, wegen Grichenland und Portugal ?
Es gab keine klare ansage das dan, und dan die KE durchgeführt wird . Es hies nur, die KE erfolt in Zeitrahmen nach der HV bis anfang Juni 2011.
Langsam werde ich auch sauer, und das nicht zu knapp.
mfG
Slack
Hi,
sorry, ich verstehe es nicht. Die Gewinnschätzung 2011/2012 hat doch nichts mit der Anzahl der Aktien zu tun. Vor und nach der KE hat die Coba einen KGV von 7,1.
Der Kurs der Coba nach der Kap-Erhöhung müsste nach meinem Laienverständnis der
(Aktuelle Kurs + 2,-Euro) / Zwei
sein.
Egal welches Bezugsverhältnis tatsächlich verwirklicht wird.
Wenn ich die Erhöhung komplett mitmache ist das ein Nullsummenspiel.
LG
Thomas
Da die unerwartete Abwertung der Commerzbankaktie schon zwischen den einzelnen Margen erfolgt, rechne ich weder mit einer technischen Gegenreaktion des Marktes noch mit einem Verbleiben der Commerzbankaktie im DAX. Der heutige Abverkauf deutlich unter die geplante Ausgabemarke der zweiten Marge wird die Anleger zu weiteren Abverkäufen bewegen. Das hat dann bei der Ausgabe der zweiten Marge den vollständigen Sellout zur Folge. Die noch hoffnungsvollen Postings anderer Forumsteilnehmer werden bestenfalls durch absacken in "m"indere Daxbereiche enttäuscht. Richtig schlimm wird es jedoch falls Großanleger, die sehr große Aktienpakete halten, durch diesen Verlust in ihrer eigenen Bilanzwertung zum Ausverkauf dieser Aktienpakete gezwungen werden. Alleine die Deutsche Bank AG hält da (vor Ausgabe der ersten Marge) 1% der Aktien. Das Kapital dieser Aktien ist in der besonderen Risikovorsorge zu einem bestimmten Teil mit eingebracht worden. Da die Deutsche Bank AG bereits verlautbart hat, dass sie beide Margen zeichnen würde, ergibt sich ein gefährliches Bild, das den ursprünglichen Anteil von 1% zu einem weit höheren Marktwert zwar nominell weit über 2% anwachsen lässt, aber das zu einem weit niedrigeren Kurs. Sollten dann "Ackermanns Erben" auf den Trichter kommen, die fast wertlosen Ladenhüter unters "Nibelungenvolk" zu verschärbeln, so ist zu befürchten, dass sich der Kurs davon nicht mehr erholt. Nach der zweiten Marge sollte der Anteil der Deutschen Bank AG ein Aktienpaket von über 50 Millionen Aktien betragen. Das ist ein klares Knockoutpotential. Damit hätte man einen großen Marktkonkurrenten saftig im Griff und könnte ihn fast nach Belieben an die Wand drängen. Alleine der Verlust des DAX-Ratings bei der Wiederbeschaffung von Kapital am Weltmarkt ist nahezu ein Abstieg in die zweite Bankenliga ! Durch den heutigen Handelstag sehe ich meine Träume, die ich vor einigen Tagen gepostet habe, zerplatzen. Denn wer kauft schon eine Commerzbankaktie zu einem Preis von 1,00 €, wenn er am Markt dafür 2 Stück bekommt. Unverständlich für mich sind da auch Meinungen, die die Commerzbankaktie als "Schrottaktie" bezeichnen. Der Begriff "Schrott" steht für wiederverwertbare Metalle. Man brauch sich nur einmal die Mühe machen, den Weltmarktpreis für eine Tonne des billigsten Metalles anzuschauen. Eine Tonne bedruckten Aktienpapiers der Commerzbank AG würde auch unter anderen Umständen niemals diesen Wert erreichen.
Alles Gute
Der Chartlord
Die Strategie von Blessing und Co ist doch eindeutig.
Altaktionäre enttäuschen und so frustrieren, dass sie keinesfalls die KAP-Erhöhung mitmachen.
Möglichst viele neue Aktien rausbringen um so möglichst die Altaktionäre und deren Aktiengewinn "verwässern" (sollten Sie nicht 100% die KE mitmachen)
Ich halte Blessing für nicht ganz so doof. Er hätte natürlich die Aktionäre beruhigen können. Die Tatsache, dass er es nicht gemacht hat, ist doch ein Beleg dafür, dass er niedrige Kurse will. Eventuell startet die Coba ein Aktienrückaufprogramm. Wer weiss? In jedem Fall wollte Blessing niedrige Kurse. Hats die Allianz ihm vorgeschrieben? Keine Ahnung, aber es war und ist Absicht.
Ich rechne jedenfalls mit einer Enttäuschung am Aktienmarkt über das Bezugsverhältnis bei der KE. Obwohl das Bezugsverhältnis und der Preis ziemlich wurscht sind. Alle Großaktionäre machen die KE mit und das ist das einzig Wichtige.
LG
Thomas
Der Gewinn würde dann "verwässern", wenn mit dem neuen gezeichneten Kapital nichts unternommen würde.
Mit dem neuen gezeichneten Kapital werden aber die Staatsschulden getilgt. Das kommt einer Geldanlage zu 9% gleich.
Die Anzahl der neuen Aktien, die diese Tilgung möglich machen ist egal. Es müssen 5,3 Mrd Euro eingenommen werden. Das entspricht 1,98Euro für jede Cobank-Aktie, die jetzt am Markt ist.
Die Comen Preisspanne von 4,25 - 4,70 Euro und die Anzahl der Comen hat Shorties geradezu dazu gezwungen Short zu gehen. Die tiefen Kurse sind absolut gewollt. Ich hab nur keine Ahnung, wie weit das runter gehen soll. Unterbewertet ist die coba allemal.
LG
Thomas
genau die staatsschulden werden in aktien gewandelt - aber der prognostizierte gewinn für 2012 erhöht sich doch dadurch nicht. oder lieg ich da falsch?
Hi, nochmals ich.
Rechne das doch einfach mal für Dich aus.
Aktienanzahl vor der KE incl. Comen: 2.677.733.293
Genehmigtes Kapital: 5,3Mrd
Bezugsverhältnis nach Deiner Wahl. die 5,3Mrd. müssen dabei gezahlt werden.
Dann geschätzter Gewinn für 2011; 2,0Mrd + anteilige Zinsersparnis 1,44Mrd*Restmonate/12
KGV ist ca 7,1- Tendenz weiter fallend - Da die Aktie fällt. Deutsche Bank hat einen KGV 15!
Ich würde als Großinvestor alles unternehmen, nur eine Beruhigung der Aktionäre würde mir nicht einfallen. Lieber selbst mit billigen Aktien eindecken und weiter nichts sagen. Und wenn ich was sage würde, dann würde ich den Verlauf des Aktienkurses bedauern. Womit ich der komplette Depp wäre, was wieder Verkäufe nach sich ziehen würde....
LG
Thomas :-)
Hi,
zu 1: Das ist mir neu - Danke für die Info :-) Allerdings habe ich für 2011 auch keine Einsparung durch die Darlehenstilgung eingerechnet.
zu2: Quelle Ing-Diba
zu 3: Auf 0,41 komme ich auch. Allerdings verbilligen sich ja die Aktien. Der Einfachheit halber rechne ich immer mit einem 1:1 Bezugsverhältnis und einem Bezugspreis von 2,-Euro. Mein Aktienkurs nach der KE wäre dann knapp 2,90Euro -> KGV ca. 7,2
Ich bin relativ neu als Kleinaktionär unterwegs. Meine bisherigen Erfahrungen vor über 20Jahren an der DTB müsste ich erstmal ein bisserl auffrischen :-) Von daher bitte ich inhaltliche Fehler zu entschuldigen. Ich freue mich darüber wenn ich berichtigt werde.
LG Thomas
Offensichtlich scheinen einige Forumsteilnehmer nicht über das tatsächliche Ausgabeverfahren bei Aktien informiert zu sein. Also nochmal zum mitschreiben:
Bei einer Neuausgabe von Aktien gibt es 2 Fälle
1) Neuemission am Markt und 2) Kapitalerweiterung einer bestehenden Emission
bei 1) findet der Handel während der Ausgabephase nicht statt. (eventuell können nur Bezugsrechte gehandelt werden) Die Aktien können nur von der ausgebenden Stelle bezogen werden; der Kaufpreis wird erst nach Verkauf der letzten Aktie des feststehenden (!) Aktienpaketes als Durchschnittswert festgelegt = sogenanntes "Bookbuildingverfahren".
bei 2) ist es ungleich komplexer. Zum einen kann der Handel während der Ausgabephase von der Börsenaufsicht zwar ausgesetzt werden, jedoch gilt dies nicht für den börsenfreien Handel ! Dadurch kann man gleichzeitig die Aktien sowohl von der neuausgebenden Stelle als auch auf dem freien Markt erwerben. Die Anzahl der Aktien muss dabei nicht feststehen - kann aber. Dabei wird der Preis der Aktie durch Angebot und Nachfrage sowohl auf dem Markt als auch bei der neuausgebenden Stelle bestimmt. Zwar kann die neuausgebende Stelle für die neuen Aktien Festpreise ausmachen, würde dabei jedoch den Verkauf zumindest solange verzögern, bis der Markt diese Angebote angenommen hat. Wie auch immer - auf dem freien Markt werden die angebotenen Altaktien und die Neuausgaben gegeneinander auflaufen, was automatisch sinkende Kurse zur Folge hat. Sind die angebotenen Altaktien günstiger, so sinkt der Kurs der Neuaktien bis diese günstiger sind.
Einen anderer Aspekt bei der Angelegenheit ist von dem Forum noch nicht hinreichend beachtet worden. Sollte die zweite Marge deutlich zu niedrig ausfallen, so könnten andere Unternehmen auf die Idee einer Konzernübernahme - und zwar einer friedlichen - kommen. Die dazu notwendige Anteilsmasse von 30% + 1 Aktie wird bei der zweiten Marge bei weitem überschritten. Ab diesem Wert können den übrigen Anteilseignern Angebote für die vollständige Übernahme (Ankauf) unterbreitet werden. Siehe HOCHTIEF Der Deutschen Bank AG sollten also nur noch ca. 26-28% für das erste Übernahmeangebot fehlen. vergl. mein Posting vorhin (!)
Alles Gute
Der Chartlord
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