Wie in meinem Post vor zwei Tagen angesprochen, ist das große Problem beim Verproben der besten Vorgehensweise beim BB Trading das erkennen der so genannten erweiterten Übertreibungen (eÜB).
Diese liegen nach MHurding dann vor, wenn bei einer ÜB zusätzlich ein Res/Sup überwunden wird. In diesem Fall ist nach seinem Regelwerk eine 5er kerze auszusetzen.
Shortterm hatte dazu eine gute Anregung gegeben. Mindestens schonmal die Pivotpunkte, Ress und Sups, Und TH, TT und Close des Vortags als markante Punkte einzubauen.
In meinem Post von vorgestern war in der Programmierung jedoch dahingehend noch ein Defizit, als nur beim "überstreichen" solch einer Marke die Kerze als eÜB erkannt wurde. Will heissen, nur wenn das Open der Kerze noch vor der Marke, das Close jedoch jenseits, wurde es als überwinden erkannt.
Tatsächlich ist eine Marke ja aber auch überwunden, wenn die Vorkerze diesseits der Marke schließt, die Folgekerze dann schon jenseits eröffnet.
Ich habe das entsprechend angepasst.
Leider ergibt sich aber auch so keine signifikante Verbesserung des Ergebnisses.
Man ist geneigt, die Signifikanz der Punkte damit zu verwerfen. Dies muss allerdings nicht unbedingt so sein. Es ist durchaus möglich, dass lediglich bei solch kleinen SL , wie sie bei dieser Strategie (TSL bis Ende) die besten Ergebnisse liefern, es wenig Unterschied macht, ob es sich um eine ÜB oder eÜB handelt.
Ich werde daher das Anwenden der Überspring-Regel beibehalten und eine andere, vielversprechende Strategie konsequent verproben:
Fester SL für die erste Kerze des Trades, dann TSL bis zum Einstand, TP bei Zielen.
(Verkleinert auf 85%)

