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14 Gründe für ein Investment in BVB.


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Borussia Dortmun. 3,315 € -1,04% Perf. seit Threadbeginn:   +53,40%
 
Thyron24:

Dsf

 
10.02.15 22:33
Schaut euch Fantalk bei Dsf an. Talk über bvb und Reus...  
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velmacrot:

und doch noch ein Nachtrag zum Hauptsponsor

 
10.02.15 22:34
für Evonik ist die Partnerschaft mit dem BVB ein reiner Glücksgriff. Wer kannte diesen Namen schon, der nicht gerade in der Chemie-Branche tätig war? Jetzt haben sie eine Mega-Plattform überall in Europa und tw. auch auf der Welt. Die nächsten Jahre will man ja "expandieren".

Was hat der BVB von Evonik, wenn nicht deren Geld? Und lieber Partner oder nicht, ich erwarte von einem Management einer Firma, in die ich investiere, dass es das beste herauszuholen versucht, was möglich ist. Und da ist man Evonik hauptsächlich bei der Laufzeit entgegen gekommen. Ausser es gibt eine zeitliche, graduelle Anpassung.

Puma und SI kamen einfach zu billig weg. Auch wenn ich die Beteiligung von Puma am Reus-Deal nie bestritten habe und es hier auch erwähnt habe (wenn ich mich nicht irre, sogar vor dir). Da wird Puma aber auch ihre Rechnung angestellt haben und macht das nicht aus reinem Goodwill ggü. dem BVB sondern zum eigenen Nutzen. Reus ist eines von 6 Markenträgern im Sport für Puma, also will man den in einem Puma-Verein sehen.

Die 6.25Mio. € oder auch 8 Mio. € von Puma werden den über 400'000 verkauften Trikots mit stark steigender Tendenz einfach nicht gerecht. Kombiniert mit den ca. 30% zu günstigen 5% Aktien hat Puma einen super Deal für sich rausgehauen, trotz Beteiligung am Reus-Deal. Für Arsenal hatten sie ja gut 40 Mio. € pro Saison übrig. Auch wenn Arsenal weltweit noch eine Liga höher spielt, ist dieser Unterschied kaum zu erklären.
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Mr.Turtle:

Halbgott

 
10.02.15 22:40
die Sponsorengelder der anderen Bundesligisten sind ja ganz toll, aber völlig unerheblich. Den einzig relevanten Kandidaten hast du geflissentlich übersehen: was bekommt München von seinem Hauptsponsor?
Und was bekommen Manchester und Real und Chelsea und wie war das noch mit den 200 Millionen für Paris?
Diese Vereine sind die Peergroup, nicht Paderborn oder Frankfurt!
Und schon sind die 20 Millionen nicht mehr so riesig, wie wenn man sie mit Köln und Freiburg vergleicht...
Antworten
Katjuscha:

#16050 also halbgott

 
10.02.15 22:40
dafür dass du mir rund um die Kapitalerhöhung mehrfach vorgweorfen hast, ich würde Aktien verkauft haben, hast du jetzt im nachhinein aber erstaunlich viele Aktien selbst verkauft, und natürlich viel niedriger zurückgekauft. :)

nix für ungut, aber deine Transparenz in solchen Fragen lässt sehr zu wünschen übrig.
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halbgottt:

velmacrot

 
10.02.15 22:44
"Vergleiche mir das lieber mit Vereinen wie Juve, Atletico, Milan, Tottenham etc."

Mit englischen Vereinen kann man schlecht vergleichen, der Letzte der Premier League bekommt unfassbar viel mehr TV Gelder als Bayern München, auch bei den Sponsoren sieht es in der Premier League krass anders aus. Manchester United bekommt brutal krass viel mehr als Bayern München.

Bei Atletico hingegen ist es ganz interessant. Atletico ist ein Emporkömmling und würde gerne in die Phalanx Real Madrid und Barcelona einbrechen. Also ganz ähnlich wie Borussia Dortmund. Nach ein paar Minuten musste ich meine Recherche abbrechen. Offensichtlich operiert Atletico ganz nah an der Insolvenz. Also ähnlich wie Dortmund unter Niebaum/Meier.

Mit Juventus kann man es nicht vergleichen. Die stehen immer oben und könnten sich mit Bayern München vergleichen. Außer natürlich daß die italienische Liga deutlich schwächer ist als die deutsche in jederlei Beziehung. Dennoch ist Juventus vollkommen unangefochten Nr. 1

Ich muss mir da also einen Emporkömmling suchen, das wäre zum Beispiel As Roma.

Tja, die haben extrem Probleme gute Sponsoren zu bekommen. Atitlan bekam richtig Schaum vorm Mund, als wäre da wieder eine ganz üble Verschwörung im Gange, es könnte gar nicht sein, usw.

Und in Deutschland kann man es extrem gut mit Werder Bremen vergleichen, die hatten jahrzehntelang übelste Probleme gute Sponsoren zu finden, das sind die Fakten. Und mit Schalke kann man auch vergleichen. Deren Sponsor ist ein Problem und die Schalke Anleihe übrigens auch. 6,75% Zinsen, puuuuh. Am Ende müssen sie das Geld zurück zahlen. Warum gehen sie nicht an die Börse und lassen sich das Geld von den Sponsoren schenken? Dortmund muss NIEMANDEM 140 Mio zurückzahlen, die müssen noch nicht mal eine Dividende zahlen.

Es gab in der Bundesliga immer wieder mal Emporkömmlinge, die es schaffen hätten können, Fakt ist, daß es keiner geschafft hat. Das derzeitige sportliche Abschneiden der Dortmunder könnte man auf deren übertriebenes finanzielles Spar- und Gewinnkonzept zurückführen, soweit so gut.

Aber überlege doch mal!! Dortmund hat durch sämtliche Börsengänge insgesamt über 500 Millionen eingenommen, muss dafür keine Zinsen zahlen, muss nichts zurückzahlen.

Das würde doch jeder machen, die finanzielle Dominanz der Dortmunder gegenüber der Konkurrenz wie Werder, Hertha, Frankfurt, Stuttgart ist doch unübersehbar. Werder oder Stuttgart war auch oft genug Meister o.ä.

Der Punkt ist, nur allein durch das überzeugende finanzielle Konzept konnte Dortmund solche Investoren finden. Schalke hingegen gibt eine Anleihe heraus, die von Agenturen nahe Ramtsch bewertet wird, das heißt, es droht TOTALAUSFALL, auf DEUTSCH: Insolvenz. Dieses Risiko lässt man sich mit sehr hohen Zinsen bezahlen, keiner geht da aus Jux mit 140 Mio rein und bekommt nichts wieder.  

Antworten
Mr.Turtle:

zumal ich

 
10.02.15 22:50
- wie wohl viele andere hier - nicht gross traden, sondern schnöde anlegen. Da hilft es mir wenig, wenn der Kurs mal wo war, da interessiert nur der Istzustand. Und ich wage zu behaupten, die Aktie wäre ohne KE nicht mehr eingebrochen, warum auch?
Der große Rutsch kam, als ein großer geschmissen hat und die neuen Investoren wollen doch weder kaufen noch verkaufen, fallen also diesbezüglich raus.

Des weiteren finde ich es interessant, wie man Velmas Prozentzahlen für subjektiv erachten kann, die sind ein einfaches Faktum. Subjektiv dagegen war dein Vergleich der Peergroup, da nur andere Bundesligisten aufzuzählen war einen subjektive und eindeutig nicht neutrale Auswahl von dir.
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halbgottt:

Mr. Turtle

 
10.02.15 22:50
nein ich vergleiche nicht mit Vereinen, die immer oben standen, sondern solchen die es in 3 oder 4 Jahren schaffen wollten, meinetwegen auch in 8 oder 9 Jahren.

Also eben nicht Bayern München, die seit über 40 Jahren oben stehen, oder Real Madrid oder Barcelona.

Der Vergleich mit Werder Bremen oder Stuttgart ist gut genug, auch mit dem HSV. Bei italienischen Vereinen z.B. mit As Roma, auch aus gegebenem anlass, genau diese Arbeit hat atitlan vorgenommen, mit genau derselben Meinung, man hätte ein gigantisches Potential darf es aber jetzt nur nicht verschleudern. Billigste Spieler kaufen und teuer verkaufen, ist ganz einfach. Dann wenn der Erfolg da ist, teuerste Sponsoren Verträge abschließen. Champions League Teilnahme würde dann sofort zur Umsatz- und Gewinnexplosion führen.

Dummerweise haben sie dann keinen lukrativen Sponsor gefunden...

Werder Bremen auch nicht. Schalke auch nicht usw. usw.

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velmacrot:

die 10'000 Aktien sind ein Beispiel

 
10.02.15 22:53
und entsprachen nicht meinem effektiven Bestand. Du kannst auch 1 Mio. Aktien nehmen und die Prozentzahl auf 1 Stelle hinter dem Komma aufrunden. Der Effekt bleibt der gleiche. Vor der KE besass ich mit der gleichen Anzahl mehr am Unternehmen als nach der KE. Plus wurde der grössere Teil der KE exklusiv für die Neu-Investoren gemacht. Mir wurde also nicht die theoretische Chance gegeben, meinen Anteil konstant zu halten.

Wie einem dieser Gedanke völlig fremd sein kann, ist wiederum mir völlig fremd. Natürlich sehe ich die Sache aus sehr subjektiver Sicht. Ich bin hier investiert aus rein finanziellem Interesse, nicht aus Fanliebe oder Sentimentalität. Mir ging es und geht es darum zu sehen, ob Dortmund Potenzial hat, es z.B. auf 15 € / Aktie bringen zu können. Bei 61 Mio. Aktien irgendwie möglicher für mich als bei 92 Mio. Denn ich traue es Watzke nicht zu aus den zusätzlichen 140 Mio. € aus der KE, den Unterschied von 15 € * 90 - 15€ * 60, also 450 Mio. € herauszuwirtschaften.

Aber sei es wie es sei. Du siehst Quatsch in meinen negativen Aussagen, ich sehe Fakten garniert mit positivem Quatsch mit Sosse in dienen Aussagen.
Antworten
Katjuscha:

velma, halbgoitt gings ja auch nicht darum, deinen

2
10.02.15 22:54
Bestand zu hinterfragen, sondern er hat's mal wieder genutzt, um allen zu zeigen wie genial er getradet hat. Alles war ja soooo einfach.  
Antworten
halbgottt:

Katjuscha

 
10.02.15 23:03
die Diskussion haben wir extrem oft geführt. Du hast ein sehr anderes Konzept, das hat mit Transparenz nichts zu tun. Ich verkaufe genauso häufig wie Du, teilweise häufiger, teilweise seltener. Teilweise erfolgreicher, teilweise erfolgloser.

Aber es gibt einen ganz gewaltigen Unterschied.

Du begrenzt das Risiko, indem Du generell festlegtes mehr als 25% dürfe das Investment nicht ausmachen, später waren es mehr als 20%, dann noch weitaus weniger. Es gäbe auch andere Aktien, hieß es.

Ich war teilweise mit höheren sechstelligen Summen investiert und dies mit krass höherem Risiko, teilweise mit 100% nur in BVB Aktien, z.B. bei 1,80 nach der Meisterschaft 2011, dann bei 2,10 nach der Meisterschaft 2012

weil die BVB Aktie trotz großer Gewinnsprünge teilweise weiterhin extrem unterbewertet blieb, war ich auch lange danach mit bis zu 80% investiert.

Ist schon ein Unterschied, wenn man viel verkauft, weil man nicht mehr zu 80% investiert sein möchte, sondern lieber nur noch mit 40%

oder wenn Du verkaufst, weil Du eben nur noch mit z.Z. 11% investiert sein möchtest.

Die BVB Aktie hat krass besser performt als sämtliche Indizes und ich ließ mir die Performance nicht durch weniger gut laufende Aktien verhageln.

Damit ging ich natürlich ein weitaus höheres Risiko ein als Du. Kann man also kaum vergleichen.

Mittlerweile kritisiere ich an Deinem Traderverhalten rein gar nichts, das nun schon seit Monaten. Ich finde wir könnten diese Diskussion ein für alle Mal beenden, ich entschuldige mich für meine Kritik, mach was Du willst und wenn Du nur noch 5% Deines Depots in BVB Aktien reinsetzt, alles gut. Aber bleib uns mit Deinen ganz hervorragenden Analysen erhalten und schreibe eine auf Deinem Blog, so wie Du es da versprochen hast.
Antworten
velmacrot:

komisch

 
10.02.15 23:08
ich sehe hier in diesen Tabellen der letzten Jahre nichts von Werder Bremen oder VfB Stuttgart. Die Entwicklung, die der BVB genommen hat seit dem letzten Meisterjahr von Stuttgart oder Bremen, war explosionsartig. Für Stuttgart da anzuschliessen fehlen 3-4 Jahre Champions League, dann kann man es vielleicht vergleichen und schauen ob Mercedes mehr zahlen wird.

en.wikipedia.org/wiki/...valuable_football_clubs#2013_rankings
Antworten
halbgottt:

velmacrot

 
10.02.15 23:14
ganz interessant. Ich habe mir halt nie meinen Anteil am Unternehmen ausgerechnet, sondern nur meinen Wert. Wenn der Wert meiner Anlage sinkt und dies wegen einer hinterlistigen Kapitalerhöhung, fühle ich mich enteignet. Sowas ist nämlich ein sehr pathetisches Wort. Oder ich fühle mich hintergangen.

Das der Kurs bei Platz 18 und drohendem Abstieg massiv zurückgehen würde, war klar und damit habe ich in der Form auch nicht gerechnet. Folglich auch sehr suboptimal getradet.

Aber die Kapitalerhöhung an sich hat stark steigende Kurse gebracht und unterm Strich stehe ich jetzt besser da als eben nur von 3,80 gestiegen auf 4,10

das geht wohl jedem so, auch bei Katjuscha, lässt sich gar nicht vermeiden.

Antworten
velmacrot:

okay

 
10.02.15 23:25
ich sehe, was du meinst. Aber das kann rein auch der ewigen Unterbewertung geschuldet sein. Die KE wurde als Trigger genommen, diese Unterbewertung teilweise aufzuheben.

Meine Meinung war, dass das Management auch andere Wege gehabt hätte, diesen Prozess zu starten. Seien es positivere Aussagen zur Börsennotierung, gezielte Insider-Käufe etc. etc. Wenn die Aktie einigermassen vertretbare Niveaus erreicht hätte jenseits der 6 €, hätte ich ne KE verstanden und auch begrüsst wahrscheinlich. Zum sehr tiefen Preis von 4.66 € gab es für mich keine plausible Erklärung 30 % zu verkaufen und auch keine wirkliche Not.
Antworten
halbgottt:

velmacrot

 
10.02.15 23:29
Ich meinte dies hier, Wikipedia Werder Bremen:

"Zwischen 1982 und 1987 spielte Werder Bremen attraktiven Offensivfußball und erreichte sechsmal hintereinander einen Platz unter den ersten Fünf der Tabelle"

"Zwischen 1988 und 1995 war Werder Bremen die neben Bayern München erfolgreichste Mannschaft des deutschen Fußballs"

das sind also fette 13 Jahre sehr erfolgreicher Fussball.

Auch wesentlich später unter Schaaf gab es eine kürzere sehr erfolgreiche Phase, das konnte aber nie verfestigt werden, auch weil es einfach keine tollen Sponsoren gab. Wiesenhof war eine Notlösung und ist alles andere als optimal.
Antworten
velmacrot:

Trotzdem,

 
10.02.15 23:46
meine Referenz mit dem "unterdurchschnittlich" war mit Blick auf die Peers in den Forbes-Listen. Internationale Vereine, die regelmässig Europacup spielen. Einzelne Jahre ohne, wie bei Inter oder Milan derzeit sind da mal zugelassen. Das schüttet diese Vereine mit starker Infrastruktur nicht völlig aus dem Fundament. Genau das hat sich der BVB in den letzten 5 Jahren aufgebaut.

Auch ohne KE wäre der BVB mit einem Jahr ohne Europa nicht zusammengebrochen. Werder Bremen stand hingegen nie auf so stabilen finanziellen Beinen und hat auch sonst nicht die Grundstärke eines BVB. Kann man finde ich nicht vergleichen. Anders der HSV. Aber dort lief es sportlich seit 30 Jahren nie wirklich gut über mehrere Jahre.
Antworten
halbgottt:

velmacrot

 
11.02.15 00:46
Was bekommt denn Inter oder Milan vom jeweiligen Hauptsponsor? Ich weiß es nicht.

Ich hatte mich nur kurz mit As Roma beschäftigt und war eher erschüttert.

Ansonsten Gute Nacht und vielen Dank für die Unterhaltung
Antworten
halbgottt:

E-Mail an Andreas Meyer

7
11.02.15 01:11
Guten Abend Herr Meyer,

mit Interesse las ich Ihren Artikel "BVB-Aktie: Zwischen Klassenerhalt und Kursgewinn - ein Investment nur für wahre Fans!“ www.finanzen.net/nachricht/aktien/...hre-Fans-4175663#comments

dazu hätte ich eine Frage:

Unterstellt wird, die BVB Aktie hätte maßgeblich unter dem sportlichem Misserfolg gelitten. Am Ende der letzten Saison stand der Aktienkurs bei 3,80. Das war im Mai 2014

Nun haben wir die neue Saison und die Aktie steht momentan bei 4,07. Die Aktionäre haben aber eine Dividende erhalten von 10 Cent, also 4,17

Daraus folgt, trotz der gravierenden Misserfolge ist die Aktie von 3,80 in der letzten Saison auf heute 4,07 (4,17) gestiegen. Anscheinend gäbe es da noch ein paar andere Faktoren, warum werden diese nicht benannt? Anscheinend sind diese Faktoren wichtiger als der sportliche Erfolg, daher müsste man diese Faktoren zuallererst nennen, oder etwa nicht?

Wie kann es sein, daß ein ausgewiesener Fachmann wie Sie, die fundamentalen Eckdaten verschweigt und sich nur auf das sportliche bezieht? Das weiß jeder Fussballfan: das nächste Spiel müsse gewonnen werden, Spieler könnten sich verletzen, Spieler dürfen nicht verkauft werden, für einen Gewinn müssten sie aber verkauft werden usw. usw. usw.

Warum nennen Sie nicht einfach die wichtigen Kennzahlen, um dem geneigtem Leser die völlig unverständliche Performance der BVB Aktie zu erklären? Es muss doch einen Grund geben, warum die Aktie trotz des drohenden Abstiegs gestiegen ist?

Hier ein paar Stichpunkte:

- Das Eigenkapital ist u.a. bedingt durch die Kapitalerhöhung von 142,17 Mio. auf 287,42 Mio. Euro gestiegen. Dadurch stieg unmittelbar der Buchwert der Aktie. Der Analyst von Bankhaus Lampe nannte am 23.8.2014 den Buchwert je Aktie noch bei 2,30, dieser hat sich nun auf 3,05 je Aktie erhöht, trotz Verwässerung.

- die stillen Reserven in Form eines werthaltigen Kaders sind extrem deutlich gestiegen. Konnte man für Reus bedingt durch seine vorhandene Ausstiegsklausel nur einen Wert von 25 Mio annehmen, ist dieser nun sprunghaft auf 50 Mio gestiegen, natürlich abzüglich seines bilanzierten Wertes von z.Z. 6,8 Mio am Ende der laufenden Saison.

- die Sponsoren Einnahmen sind sprunghaft gestiegen.Beim Hauptsponsor Evonik sind es nun 20 statt 12 Mio, auf der Jahreshauptversammlung stellte sich heraus, daß die Sponsoren Einnahmen offensichtlich weitgehend unabhängig vom sportlichem Erfolg sind, sie werden im zweistelligem Millionen Bereich steigen, trotz des aktuellen Misserfolges.

- die Mindereinnahmen durch Wegfall der Champions League sind bekannt, dennoch wird man in der nächsten Saison 12 Mio Mehreinnahmen durch die Auslandsvermarktung haben.

- die Kursziele der Analysten sind z.Z. extrem weit entfernt vom tatsächlichem Kurs. Könnte es also sein, daß die aktuelle sportliche Misere bereits über alle Maßen eingepreist ist und daß es schlimmer als Platz 18 nicht mehr kommen kann, die Aktie auf derzeitigem Niveau also eher einen Kauf darstellt? Hauch & Aufhäuser nannte einen fairen Wert der Aktie bei 8 Euro, sowie ein Kursziel bei 7 Euro. Dies natürlich unter der Bedingung, daß man sich erneut für die Champions League qualifizieren würde. Nun wird dies anscheinend nicht erreicht. Aber was konkret bedeutet dies?
Gegenüber dem fairen Wert liegt die Börsenkapitalisierung momentan 368 Millionen niedriger, gegenüber dem Kursziel 276 Millionen weniger. Wieviel verdient man denn in der Champions League? Watzke nannte einen Umsatzrückgang von 40 Millionen. CFO Treß hat bestätigt, daß man auch ohne Champions League einen Gewinn generieren würde. Ist eine niedrigere Börsenkapitalisierung von ca. 300 Mio gerechtfertigt, obwohl man nur 40 Mio weniger Umsatz hat und immer noch einen Gewinn machen würde?
Frage: Was ist an diesen konkreten Zahlen und Aussagen ist Zufall und für den Investor schwer abzuschätzen? Wozu soll ein Investierter sich für Fussball interessieren, wenn von vornherein feststeht, daß man ohne Champions League Gewinne generieren würde? Oder wenn die Analysten trotz der aktuellen Misere beharrlich an dem Kursziel festhalten, wie zuletzt Seydler mit Kursziel 6 Euro?
Was soll sich denn verschlechtern können und wäre an Negativem nicht bereits hinreichend im Kurs abgebildet? Sie schreiben doch selbst, daß ein Abstieg unwahrscheinlich wäre?

Ich hätte es gut gefunden, wenn Sie wenigstens ein paar Kennzahlen aus dem Geschäftsbericht nebenbei erwähnt hätten, ansonsten ist für mich jeder Kommentar zur BVB Aktie wertlos. Eine Dividendenrendite von 2,64% zum Beispiel, obwohl nur die Hälfte des Gewinns ausgeschüttet wurde, obwohl es keine Titel gab, obwohl keine Spieler nennenswert gewinnbringend verkauft wurden. Oder die zuletzt extrem guten Zahlen zum ersten Quartal, aus denen unzweifelhaft hervorging, daß Borussia Dortmund bereits im erstem Quartal fast den kompletten Gewinn den Hauch & Aufhäuser für das Gesamtjahr prognostiziert hat, erreicht hat.
Oder die unverändert gute Personalkosten Quote, die überhaupt die Renditefähigkeit garantiert. 40% der Gehälter sind erfolgsorientiert. Bleibt der Erfolg aus, sinken automatisch die Ausgaben.
Hier die Personalkosten Quote der vergangenen Jahre, ist eine extrem wichtige Kennziffer für jedes normales Unternehmen:

2009/10 45,6%
2010/11 44,4%
2011/12 42,3%
2012/13 41,9%
2013/14 42,1%

Gegenüber den Meisterjahren ist die Personalkosten Quote also gesunken. Fakt ist, daß die Renditefähigkeit Ex-Transfers erheblich gestiegen ist. Sportlicher Erfolg?? Den hatten wir bei der Meisterschaft 2011. Dort hätte es ohne Spieler Verkäufe aber einen Verlust gegeben. Der Gewinn beim Double wäre Ex-Transfers äußerst bescheiden gewesen. Folglich sahen die Analsten zu diesem Zeitpunkt nur eine Halteposition.

Sie unterstellen sportlicher Erfolg wäre das entscheidende Kriterium. Aber sowohl die Performance der BVB Aktie als auch die den zugrunde liegenden Kennziffern sagen etwas anderes.

Keine Frage, stünde Borussia Dortmund jetzt auf Platz 1 hätten wir einen deutlich höheren Aktienkurs, wesentlich ist aber der Aktienkurs der Vorsaison, da hat man sich trotz des Misserfolges klar verbessert. Aus Gründen. Diese hätten sie benennen müssen. Es unterliegt eben nicht dem umkalkulierbarem Zufallsprinzip, welches nur der Fussballbegeisterte verstehen könnte. Wesentlich ist wie bei jeder anderen Aktie auch, der kalkulierte Umsatz, die langjährige Umsatzentwicklung, der mögliche Gewinn und die mögliche Dividendenrendite.
Deswegen hat Manchester United einen Wert von über zwei Milliarden und die Aktie von Manchester United kracht nicht zusammen, weil man mal ein Jahr nicht Champions League spielt, so wie es gerade jetzt der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen,
xxx
Antworten
Yoni:

@halbgottt

 
11.02.15 09:27
Noch einmal zu unserer Diskussion zur Personalkostenquote von gestern, auch wenn ich selbst davon schon etwas gelangweilt bin:

Statt einer Personalkostenquote wäre eine "Kaderkostenquote" zwar immer noch schwach aber viel aussagekräftiger: (Personalaufwand + Abschreibungen + Umsatz aus Spielerverkäufen)/Übriger Umsatz

[Das ist die einfache Variante, wenn man es komplizierter und genauer mag müsste man die Differenz aus Spielerverkaufserlösen und Restbuchwert über die Vertragslaufzeit des Neueinkaufs glätten.]

Kein Wunder, dass man wenn man das falsche misst (Personalkostenquote) man auch automatisch den Fokus auf die falsche Prioritäten legt (einseitige Optimierung der Personalkosten wie Watzke es tut). Ihr seid wirklich in dem Punkt viel zu unkritisch.


---------
Und nun noch einmal konkret zu Immobile - Lewandowski. Früher habt ihr noch behauptet, es wäre bewiesen, dass die Entscheidung Lewandowski bis zum Vertragsende zu halten und auf 25 Mios zu verzichten sich als richtig herausgestellt hat. Bei der Gegenüberstellung der Vorteile eines Wechsels von Immobile und Lewandowski soll dieser (wohlgemerkt jährliche) Vorteil Lewandowski dann plötzlich nicht mehr einberechnet werden dürfen?! Was denn nun, so ist es inkonsistent und unlogisch... Ihr dreht eben eure Argumentation so, dass Watzke immer Recht hat.  
Antworten
Astragalaxia1:

Kann mich kaum

 
11.02.15 10:22
...an einen positiven kommentar von velma richtung kader, klopp, watzke erinnern...dafuer aber an diesbezügliche kritik, kritik, kritik...

....da ich dich im gegensatz zu manchem troll hier ernst nehme, die frage : bist du eigentlich noch investiert?...und wenn ja, warum eigentlich?

...
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
11.02.15 10:35
Auch von mir zum Thema ein allerletztes Mal, wir werden uns da wohl nicht einig, dabei belasse ich es.

Folgendes hast Du hier vorgerechnet:

"Also rechnen wir mal: Immobile Gehalt laut SZ im Erfolgsfall geschätzte 3,5 Mios + 3,7 Mio Abschreibung = 7,2 Mios jährlich."

Dortmund hatte Lewandowski 7 Mio Gehalt geboten, das war zu wenig. Folglich hätten sie mehr bieten müssen, dann hätte man ihn eventuell halten können. Ich vermute unter 10 Mio wäre bei Lewandowski rein gar nichts gegangen.

Daraus wiederum folgt ein Halten von Lewandowski wäre gegenüber dem Neukauf von Immobile DEUTLICH teurer gewesen. Ich vermute mindestens 50% teurer. Im Misserfolgsfall kostet Immobile zudem deutlich weniger als 3,5 Mio, das wäre bei Lewandowski vollkommen unmöglich gewesen.

Was passiert wäre, wenn Lewandowski gehalten worden wäre, oder wenn er ein Jahr vorher verkauft worden wäre, können wir nicht wissen, das ist reichlich müßig. Momentan sitzt er bei den Bayern meist auf der Bank und hat eine sehr durchwachsene Trefferquote. Fast jeder Top Stürmer in Europa hat eine bessere Bilanz als Lewandowski. Lewandowski verdient bei den Bayern z.Z. angeblich 15 Mio jährlich, wenn man sein zusätzlich erhaltenes Handgeld auf die Vertragslaufzeit verteilt.

So läuft es momentan bei Götze und Lewandowski:

www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/...Bayern-eine-Bank.html

Ich fand die 7 Mio jährlich für Lewandowski vollkommen angemessen und finde das generelle finanzielle Konzept gut, Du nicht.

Fakt ist, daß die Renditefähgkeit von Borussia Dortmund trotz der hohen Abschreibungen momentan so gut ist wie noch nie, das zeigt der Geschäftsbericht, das sind die nackten Zahlen weiter nichts. Kein einziger Verein hat momentan eine bessere Renditefähigkeit bei Ex-Transfer Umsätzen.

Du müsstest bei den ganzen hätte hätte Optionen erst mal sinnvoll vorrechnen, unter welchen Bedingungen man besser wirtschaften könne. Also im Misserfolgsfall wäre es mit Lewandowski so billiger gewesen oder im Erfolgsfall wäre es mit Lewandowski so billiger gewesen.

Ich finde diese ganzen Konjunktiv Optionen sehr müßig, Lewandowski wollte nicht für 7 Mio, folglich sucht man eine andere Lösung, die eben nicht teurer ist als insgesamt 7,2 Mio.
Antworten
Mr.Turtle:

so schwer ist das aber nicht:

 
11.02.15 10:53
Lewa bekommt 1 oder 2 Jahre lang 10 Millionen nachgeworfen und wird dann für 50 verhökert. Entspricht eine Mehrwert von 30 bis 40 Millionen. In der Zeit kann man auch den Nachfolger in Ruhe einarbeiten, was man auch verbockt hatte.
Das ist jedenfalls die Denke dahinter. Der Trick dabei ist aber der offensichtliche Vorvertrag mit Bayern, der sämtliche Bemühungen des BVBs zunichte machte. Ohne Vorvertrag sagt doch kein Spieler, dass er ganz definitv zu einem Club geht, mit dem er ja offiziell noch das Gehalt verhandeln muss. Q.E.D.

Nun hat Bayern einen Spieler an der Backe, der die Saison seines Lebens längst gespielt hat und mittelprächtig ins System passt, aber die können sich das ja auch leisten.

Desweiteren hat Yoni mit der Unterscheidung Kaderkostenquote kontra Personalkostenquote ebenfalls halbrecht. Als solches ist das genauer, schön und gut. Allerdings ist der Genauigkeitsgewinn nahe Null, da sich Vorstandsgehälter am Umsatz/Gewinn orientieren und mit den Normalsterblichen Hire and Fire praktiziert wird. Daher kann man der Einfachheit halber wohl auch ganz gut mit den allgemeinen Personalkosten rechnen.
Antworten
Yoni:

@astra

 
11.02.15 11:12
Ich war zwar nicht angesprochen, aber dieses Trollgelaber kannst du auch mal gerne stecken lassen - ich glaube Leuten wie velma, Mr. Turtle und auch mir könnt ihr so langsam mal uneingeschränkt abnehmen, dass uns die positive Entwicklung des Aktienkurses am Herzen liegt.

Die positiven Seiten des BVB werden hier schon zu Genüge herausgehoben, ich habe keine Lust da in diesen Chor noch mit einzustimmen, wie du es zum Beispiel tust. Ich habe dazu auch schon mehrfach geschrieben, dass ich den BVB persönlich für extrem unterbewertet halte sonst wäre ich auch nicht hier. Mich nervt aber einfach, dass hier bestimmte wesentliche Fehlentwicklungen totgeschwiegen werden und Watzkes Weg immer wieder als alternativlos dargestellt wird - selbst bei offensichtlichen Widersprüchen in der Argumentation, siehe aktuell beim Vergleich Immobile - Lewandowski. So ändert sich halt nichts zum (noch) Besseren.

Aber ich gebe zu - nach der Reus-Verpflichtung war die Kadermanagement-Diskussion fast schon deplatziert, aber das hatte sich halt so entwickelt. Die Reus-Verlängerung beurteilen hier wohl alle zumindest im Ergebnis gleich.
Antworten
Yoni:

Sorry: "Verlängerung" statt "Verpflichtung"

 
11.02.15 11:16
Antworten
Astragalaxia1:

...und ich kann

 
11.02.15 11:40
...mittletweile dieses lewa-gelaber nich mehr hören...selbst die heftigsten kritiker sind sich mittletweile einig, dass es der richtige schachzug war, ihn nich zu verkaufen und auf viele mio zu verzichten...die gründe wiederhole ich jetz nich mehr...lewa wollte unbedingt ! zum fcb...manche wissens aber wieder mal besser und behaupten, bei ordentlicher aufstockung des gehalts waere er auf jeden fall geblieben...intetessante these...mir fehlt jedoch der beleg hierzu...bekomm ich diesen, ändere ich gern meine meinung und stimme dem zu....
...unterm strich bleibt fakt, dass die akte lewa dem bvb einen heftigen mehrwert eingebracht hat...und u.a. daran mess ich watzke...mit der teus-verlängerung hat er wieder so einiges richtig gemacht...real hätte angeblich das doppelte an gehalt für reus gezahlt...reus is trotzdem in der weltmetropole dortmund, dessen verein nächste saison wohl nich international spielt, für n vergleicjsweise appel und n ei, geblieben...selbst bei abstieg bliebe er...bvb wächst weiter in fast allen bereichen...
...an solchen storys und fakten mess ich den manager...alle anderen für mich schon verkrampften watzke-bash-postings, zum teil peanuts, zum teil reine spekus, beteilige ich mich bewusst nich...
Antworten
Thyron24:

Ich messe Watzke nicht...

2
11.02.15 11:58
.... nur an Reus Vertragsverlängerung. Ich messe Watzke auch an den vielen Handlungen aus der Vergangenheit. Er hat sehr viel richtig gemacht aber auch Einiges falsch. Ich kann Velma, Yoni und Turtle sehr gut verstehen. Hoffen wir, dass Watzke auch aus seinen Fehlern aus der Vergangenheit gelernt hat und    Spieler mit der Qualität eines Reus auf jedem Fall gehalten werden muss. Allerdings ist es Reus hoch anzurechnen, dass er verlängert statt den Verantwortlichen. Es war einzig und allein seine Entscheidung zu bleiben, weil er woanders mehr verdient hätte und nächstes Jahr auch auf die Königsklasse verzichtet.
Wenn Watzke eine seiner großen Fehler ausbügeln will, dann muss er schleunigst dafür sorgen, dass die krasse Unterbewertung des Vereins in den nächsten 2 Jahren abgebaut wird.  
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