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Alle Knock-Outs auf Eli Lilly and Company Ltd

Eli Lilly and Aktie

Aktie
WKN:  858560 ISIN:  US5324571083 US-Symbol:  LLY Branche:  Pharmazeutika Land:  USA
1.085,2 $
+0,00 $
0,00%
931,68 € 01:00:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
867,69 Mrd. €
Streubesitz
16,64%
KGV
45,64
Dividende
1,50 $
Dividendenrendite
0,14%
neu: Nachhaltigkeits-Score
41 %
Index-Zuordnung
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Eli Lilly and Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Eli Lilly and Company ist ein global agierender, forschungsintensiver Pharmakonzern mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in hochregulierten Therapiefeldern. Das Geschäftsmodell beruht auf der Entwicklung, klinischen Validierung, Zulassung, Produktion und weltweiten Vermarktung innovativer Medikamente mit hohem medizinischem Differenzierungspotenzial. Der Werttreiber liegt in einer starken F&E-Pipeline, patentgeschützten Blockbuster-Produkten und langfristigen Erstattungspreisen in den wichtigsten Gesundheitsmärkten. Der Konzern adressiert vorrangig chronische Erkrankungen, bei denen der klinische Nutzen und die Kosteneffektivität gegenüber Standardtherapien im Mittelpunkt stehen. Einnahmen generiert Eli Lilly im Wesentlichen über patentbasierte Monopolphasen, Lizenzvereinbarungen, strategische Allianzen und selektive Kooperationen mit Biotech-Unternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Kapitalallokation fokussiert sich auf Indikationen mit hohem medizinischen Bedarf und attraktiven regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere in Nordamerika, Europa und ausgewählten Wachstumsmärkten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Eli Lilly besteht darin, durch innovative Arzneimittel die Lebensqualität von Patienten mit schweren und oft lebenslangen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Der Konzern formuliert dies als Verpflichtung zu wissenschaftlicher Exzellenz, strenger klinischer Evidenz und ethisch verantwortlichem Handeln in Forschung, Produktion und Vermarktung. Strategisch verfolgt das Management eine Fokussierung auf wenige, aber ökonomisch und medizinisch besonders relevante Kerntherapiefelder. Dazu zählen insbesondere Stoffwechselerkrankungen, Onkologie, Immunologie, Neurologie und seltene Erkrankungen. Die Unternehmensstrategie setzt auf einen ausgewogenen Mix aus interner Forschung, zielgerichteten Akquisitionen, Lizenzdeals und Entwicklungspartnerschaften. Zugleich betont Eli Lilly langfristige Beziehungen zu Aufsichtsbehörden, Kostenträgern und medizinischen Fachgesellschaften, um die Marktzulassung und den Marktzugang neuer Präparate zu sichern und die Erstattung über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu stabilisieren.

Produkte und Dienstleistungen

Eli Lilly ist primär als Hersteller von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln positioniert und bietet ergänzend Services rund um Therapieadhärenz, digitale Anwendungen und medizinische Fortbildung. Das Portfolio lässt sich grob in folgende Segmente gliedern:
  • Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von Diabetes, Adipositas und damit verbundenen metabolischen Störungen. Diese Produkte adressieren einen globalen Massenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial, insbesondere in Industrienationen und zunehmend auch in Schwellenländern.
  • Onkologie: Zielgerichtete Therapien und Immuntherapien zur Behandlung verschiedener Tumorarten. Die Produkte zielen auf verbesserte Überlebensraten und personalisierte Behandlungsstrategien, häufig in Kombination mit anderen onkologischen Arzneimitteln.
  • Immunologie und Entzündung: Biopharmazeutische Präparate gegen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Psoriasis oder Darmentzündungen. Hier steht der langfristige Krankheitsverlauf mit reduzierter Krankheitsaktivität im Mittelpunkt.
  • Neurologie und Psychiatrie: Arzneimittel zur Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen, unter anderem Depressionen und andere zentrale Störungen, mit Fokus auf langfristige Stabilisierung und funktionale Verbesserungen.
  • Seltene und spezialisierte Erkrankungen: Therapien für ausgewählte seltene Krankheiten, bei denen ein besonders hoher medizinischer Bedarf mit hohen Eintrittsbarrieren und spezialisierten Versorgungsstrukturen einhergeht.
Zusatzleistungen umfassen Programme zur Patientenunterstützung, digitale Monitoring-Lösungen, wissenschaftliche Informationsdienste für Fachärzte sowie Kooperationsmodelle mit Krankenkassen und Gesundheitsdienstleistern, um Therapieergebnisse zu verbessern und Versorgungspfade zu optimieren.

Geschäftssegmente und Business Units

Eli Lilly strukturiert sein Geschäft in therapieorientierte Segmente, die Forschung, Zulassung, Produktion und Vermarktung übergreifend koordinieren. Im Zentrum stehen business units für Diabetes und metabolische Erkrankungen, Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften und seltene Erkrankungen. Diese Einheiten verfügen jeweils über eigene Pipeline-Verantwortung, Portfoliosteuerung und Marktzugangsstrategien. Ergänzend existieren funktionsübergreifende Bereiche wie Global Manufacturing, Quality, Regulatory Affairs und Medical Affairs, die sämtliche Business Units unterstützen. Der Fokus liegt auf einer klaren Priorisierung von Projekten mit hohem klinischem und kommerziellem Potenzial, um Forschungsressourcen effizient zu bündeln und Time-to-Market zu verkürzen. Regionale Organisationsstrukturen in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik sorgen dafür, dass regulatorische und gesundheitspolitische Besonderheiten der jeweiligen Märkte in Preis- und Erstattungsstrategien einfließen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die zentralen Alleinstellungsmerkmale von Eli Lilly entstehen aus einer Kombination von starker F&E-Kompetenz, tiefem Verständnis komplexer Krankheitsbilder und langjähriger Erfahrung im Umgang mit Regulierungsbehörden. Der Konzern verfügt über eine ausgeprägte Pipeline im Bereich Stoffwechselerkrankungen und Onkologie, die sich durch innovationsgetriebene Wirkmechanismen und teilweise best-in-class- oder first-in-class-Ansätze auszeichnet. Wesentliche Burggräben bestehen in:
  • Patentschutz: Umfangreiche Patentportfolios auf Wirkstoffe, Formulierungen, Produktionsverfahren und Anwendungsgebiete sichern temporäre Monopolrenditen und schützen vor direkter Generikakonkurrenz.
  • Skaleneffekte: Weltweite Produktions- und Lieferketteninfrastruktur ermöglicht kosteneffiziente Herstellung, strenge Qualitätskontrolle und zuverlässige Versorgung sensibler Märkte.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Beziehungen zu Zulassungsbehörden und Erfahrung in der Durchführung großer multizentrischer Studien reduzieren Zulassungsrisiken und beschleunigen den Markteintritt.
  • Markenvertrauen: In zentralen Indikationen genießt Eli Lilly bei Ärzten und Patienten hohe Bekanntheit, was die Verschreibungsbereitschaft unterstützt und Therapieumstellungen zugunsten neuer Präparate erleichtert.
  • Datenbasis und Real-World-Evidence: Umfangreiche klinische und Versorgungsdaten stärken die Position in Preisverhandlungen mit Kostenträgern und liefern Argumente für günstige Nutzenbewertung in gesundheitsökonomischen Assessments.
Zusammen ergeben diese Faktoren einen robusten ökonomischen Schutzwall, der insbesondere in Kernbereichen wie Diabetes und metabolischen Erkrankungen eine überdurchschnittliche Preissetzungsmacht und Ertragssicherheit begründen kann.

Wettbewerbsumfeld

Eli Lilly operiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit globalen Pharma- und Biotech-Konzernen, die um regulatorische Zulassungen, Marktanteile und Erstattungspreise konkurrieren. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große integrierte Pharmaunternehmen und spezialisierte Biotech-Firmen mit starken Positionen in Diabetes, Onkologie, Immunologie oder Neurologie. Dabei stehen insbesondere Anbieter mit breit aufgestellten Portfolios an Biologika und innovativen Wirkmechanismen im direkten Wettbewerb. Darüber hinaus setzen Generikahersteller und Produzenten von Biosimilars etablierte Produkte nach Patentablauf unter Druck. In dynamischen Segmenten wie Adipositas, Immunonkologie und zielgerichteten Therapien konkurriert Eli Lilly zudem mit jüngeren Biotech-Unternehmen, die häufig hochspezialisierte Nischen besetzen. Der Wettbewerb geht weit über Preisvergleiche hinaus und umfasst klinische Differenzierung, Sicherheitsprofil, Anwendungsfreundlichkeit, Reimbursement-Qualität, Verfügbarkeit von Begleitdiagnostik und Einbindung in Leitlinien der Fachgesellschaften.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Eli Lilly wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer gesteuert, der von einem Executive Committee für Forschung, Entwicklung, Finanzen, Produktion, Marketing und Recht unterstützt wird. Die Unternehmensführung orientiert sich an Prinzipien der Corporate Governance mit einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Verwaltungsrat, der strategische Leitlinien setzt und das Management überwacht. Die aktuelle Strategie betont nachhaltiges Wachstum durch Fokussierung auf Kerntherapiefelder, hohe F&E-Intensität, selektive Übernahmen und Partnerschaften sowie eine disziplinierte Kostensteuerung. Kapitaldisziplin, Bilanzstabilität und kontinuierliche Dividendenzahlungen spielen in der Kommunikation mit langfristig orientierten Anlegern eine wichtige Rolle. Das Management positioniert Eli Lilly als innovationsgetriebene, aber risikobewusste Organisation, die regulatorische Anforderungen, Compliance-Themen und ethische Standards in den Mittelpunkt stellt, um Reputationsrisiken und Haftungsrisiken zu begrenzen.

Branchen- und Regionenanalyse

Eli Lilly ist in der globalen Pharmaindustrie tätig, einem stark regulierten, forschungsintensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, langen Entwicklungszyklen und hohen Fixkosten. Die Branche profitiert langfristig von demografischem Wandel, wachsender Prävalenz chronischer Erkrankungen und steigender Zahlungsbereitschaft in vielen Gesundheitssystemen, steht aber gleichzeitig unter wachsendem Preisdruck und regulatorischer Kontrolle. Regional ist Nordamerika als größter Einzelmarkt besonders bedeutend, da dort die Preisgestaltung im Vergleich zu vielen europäischen Ländern weniger strikt reguliert ist und der Zugang zu innovativen Arzneimitteln schneller erfolgt. Europa stellt einen wichtigen, wenn auch stärker regulierten Markt dar, in dem Nutzenbewertungsverfahren und Health-Technology-Assessments den Erstattungspreis maßgeblich beeinflussen. In Schwellenländern, insbesondere in Asien und Lateinamerika, ergeben sich Wachstumschancen durch steigende Einkommen, Ausbau der Krankenversicherungssysteme und Urbanisierung, aber auch Währungsrisiken und heterogene regulatorische Rahmenbedingungen. Die Wettbewerbsintensität, die Geschwindigkeit technologischer Innovationen und der politische Druck zur Kostendämpfung sind in allen Kernregionen zentrale Rahmenfaktoren, die für konservative Anleger genau beobachtet werden müssen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Eli Lilly wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von einem pharmazeutisch ausgebildeten Gründer aufgebaut, der auf standardisierte, qualitativ hochwertige Arzneimittel setzte, als der Markt noch von unregulierten Präparaten geprägt war. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem Pionier moderner Pharmaherstellung und war früh in der Entwicklung bedeutender Medikamente engagiert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts beteiligte sich Eli Lilly an zentralen pharmazeutischen Innovationen, baute eine starke Forschungsbasis auf und etablierte sich als globaler Akteur mit Niederlassungen in Europa, Lateinamerika und Asien. Schrittweise verlegte der Konzern seinen Fokus von breit angelegten Produktpaletten hin zu klar definierten Therapiefeldern mit hoher Komplexität und hohem medizinischem Bedarf. In den letzten Jahrzehnten verstärkte Eli Lilly die Aktivitäten in Biotechnologie, Biologika und zielgerichteten Therapien, investierte in moderne Produktionskapazitäten und baute ein Netzwerk aus akademischen und industriellen Partnerschaften auf. Die Geschichte des Unternehmens ist eng verknüpft mit einer zunehmenden Professionalisierung der klinischen Forschung, der Ausweitung regulatorischer Anforderungen und einer stärkeren Ausrichtung auf evidenzbasierte Medizin.

Besonderheiten und Unternehmenskultur

Eli Lilly legt großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die wissenschaftliche Integrität, Patientensicherheit und Compliance betont. Die Organisation sieht sich in der Tradition eines forschungsorientierten, verantwortungsbewussten Pharmaunternehmens und investiert entsprechend in medizinische Bildung, Pharmakovigilanz und Qualitätsmanagement. Besondere Bedeutung gewinnen Programme zur Diversität in klinischen Studien, um Behandlungsergebnisse in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen valide abzubilden. Darüber hinaus engagiert sich Eli Lilly im Bereich Corporate Social Responsibility, etwa durch Programme zur Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten in einkommensschwachen Regionen, Unterstützungsprojekte für Patientenorganisationen und Kooperationen mit globalen Gesundheitsinitiativen. Die Unternehmenskultur ist auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet, wobei interne Anreizsysteme Forschungserfolg, regulatorische Qualität und Einhaltung von Compliance-Vorgaben stärker gewichten als kurzfristige Absatzsteigerungen. Dies kann das Reputationsprofil stabilisieren, reduziert jedoch nicht alle mit dem Pharmasektor verbundenen Risiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Eli Lilly aufgrund seines etablierten Geschäftsmodells, seiner Fokussierung auf chronische Erkrankungen und seiner starken Position in zentralen Therapiefeldern grundsätzlich interessante Perspektiven. Langfristige demografische Trends, zunehmende Prävalenz von Diabetes, Adipositas und onkologischen Erkrankungen sowie der medizinische Bedarf nach wirksameren und besser verträglichen Behandlungen stützen die Nachfrage nach innovativen Medikamenten. Die Kombination aus starker Forschungsbasis, globaler Vertriebsinfrastruktur, ausgeprägten regulatorischen Kompetenzen und patentgeschützten Produkten kann über den Zyklus hinweg zu robusten Cashflows und kalkulierbaren Ertragsprofilen führen. Eine etablierte Dividendenpolitik und der Fokus auf langfristige Wertschöpfung sprechen insbesondere Anleger an, die Stabilität und planbare Ausschüttungen schätzen. Zudem kann eine erfolgreiche Kommerzialisierung neuer Wirkstoffe in Kernbereichen wie Stoffwechselerkrankungen und Onkologie zusätzliche Wachstumsimpulse liefern, die sich mittel- bis langfristig positiv auf die Bewertung auswirken.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Eli Lilly mit sektorspezifischen und unternehmensspezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren gehören:
  • Forschungs- und Entwicklungsrisiko: Ein erheblicher Teil des Unternehmenswertes hängt an klinischen Entwicklungsprogrammen, deren Ausgang unsicher ist. Fehlschläge oder Verzögerungen in späten Studienphasen können zu erheblichen Wertberichtigungen führen.
  • Patentablauf und Generikawettbewerb: Enden Schutzrechte für Schlüsselprodukte, drohen rasch sinkende Preise und Marktanteile durch Generika und Biosimilars. Die Fähigkeit, auslaufende Blockbuster durch neue Produkte zu ersetzen, bleibt ein kritischer Erfolgsfaktor.
  • Regulatorisches und politisches Risiko: Verschärfte Preisregulierung, gesundheitsökonomische Nutzenbewertungen, Rabattforderungen großer Kostenträger und politische Debatten über Arzneimittelkosten können die Marge belasten und die Planungssicherheit reduzieren.
  • Haftungs- und Reputationsrisiken: Unerwartete Sicherheitsprobleme, Rückrufe, Rechtsstreitigkeiten oder Compliance-Verstöße können zu hohen Strafzahlungen, teuren Vergleichslösungen und reputationsbedingten Umsatzverlusten führen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Als global aufgestelltes Unternehmen ist Eli Lilly Schwankungen von Wechselkursen, lokalen Regulierungsvorgaben und geopolitischen Spannungen ausgesetzt, die Ergebnisvolatilität auslösen können.
Vor diesem Hintergrund sollten risikobewusste, konservative Anleger Eli Lilly in das Gesamtportfolio nur unter Berücksichtigung individueller Risikotoleranz, Diversifikation und Anlagestrategie einordnen. Der Konzern bietet strukturelle Chancen, bleibt aber aufgrund der inhärenten Unsicherheiten des Pharmasektors kein substitutiver Ersatz für breit diversifizierte Anlagen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 1.085,19 $
Gehandelte Stücke 784.094
Tagesvolumen Vortag 1.915.060.167 $
Tagestief 1.070,15 $
Tageshoch 1.133,04 $
52W-Tief 624,00 $
52W-Hoch 1.132,28 $
Jahrestief 1.033,8 $
Jahreshoch 1.132,28 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Eli Lilly and Aktie heute gestiegen?

  • Eli Lilly and Company hat die Marktakzeptanz seiner neueste Diabetesmedikation gesteigert, was zu einer positiven Reaktion der Anleger führte.
  • Analysten heben die Bedeutung der innovativen Forschung von Eli Lilly hervor, insbesondere in der Onkologie, was die langfristigen Wachstumsprognosen des Unternehmens unterstützt.
  • Das Unternehmen hat seine Umsatzprognosen aufgrund der steigenden Nachfrage nach seinen Therapieansätzen erhöht, was das Vertrauen in die zukünftige Entwicklung stärkt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 45.043 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 17.502 $
Jahresüberschuss in Mio. 10.590 $
Umsatz je Aktie 49,87 $
Gewinn je Aktie 11,73 $
Gewinnrendite +74,62%
Umsatzrendite +23,51%
Return on Investment +13,45%
Marktkapitalisierung in Mio. 697.238 $
KGV (Kurs/Gewinn) 65,81
KBV (Kurs/Buchwert) 49,14
KUV (Kurs/Umsatz) 15,48
Eigenkapitalrendite +74,62%
Eigenkapitalquote +18,03%

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Typ Put
Hebel 3,98
Geld/Brief 23,42 / 23,51 €
Knock-Out 1.356,94 €
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Knock-Outs 108
Faktor-Zertifikate 54
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 11 Jahre
Keine Senkung seit 40 Jahre
Stabilität der Dividende 0,86 (max 1,00)
Jährlicher 15,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 12,73% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 28,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 58,2% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 9,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.11.2025 1,50 $ (1,29 €)
15.08.2025 1,50 $ (1,29 €)
16.05.2025 1,50 $ (1,34 €)
14.02.2025 1,50 $ (1,43 €)
15.11.2024 1,30 $ (1,23 €)
15.08.2024 1,30 $ (1,18 €)
15.05.2024 1,30 $ (1,20 €)
14.02.2024 1,30 $ (1,21 €)
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 934,60 € -0,68%
941,00 € 08.01.26
Frankfurt 938,80 € -0,70%
945,40 € 08.01.26
Hamburg 940,50 € 0 %
940,50 € 08.01.26
Hannover 941,10 € +0,07%
940,40 € 08.01.26
München 961,40 € +1,09%
951,00 € 08.01.26
Stuttgart 931,80 € -1,78%
948,70 € 08.01.26
Xetra 945,00 € +0,41%
941,10 € 08.01.26
L&S RT 932,05 € -1,53%
946,55 € 08.01.26
NYSE 1.085,19 $ 0 %
1.085,19 $ 01:00
Nasdaq 1.084,66 $ 0 %
1.084,66 $ 08.01.26
AMEX 1.085,53 $ -1,93%
1.106,88 $ 08.01.26
Wien 947,00 € +0,65%
940,90 € 08.01.26
SIX Swiss Exchange 830,00 ¤ 0 %
830,00 ¤ 06.01.26
Tradegate 934,70 € -1,48%
948,70 € 08.01.26
Quotrix 920,40 € -2,44%
943,40 € 08.01.26
Gettex 932,20 € -1,51%
946,50 € 08.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
08.01.26 1.097,55 214 M
07.01.26 1.108,09 1,73 Mrd
06.01.26 1.064,04 2,62 Mrd
05.01.26 1.041,51 1,31 Mrd
02.01.26 1.080,36 1,23 Mrd
01.01.26 1.074,68 840 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1.074,68 $ +2,13%
1 Monat 997,59 $ +10,02%
6 Monate 777,66 $ +41,13%
1 Jahr 787,22 $ +39,42%
5 Jahre 166,41 $ +559,55%

Unternehmensprofil Eli Lilly and Company Ltd

Eli Lilly and Company ist ein global agierender, forschungsintensiver Pharmakonzern mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in hochregulierten Therapiefeldern. Das Geschäftsmodell beruht auf der Entwicklung, klinischen Validierung, Zulassung, Produktion und weltweiten Vermarktung innovativer Medikamente mit hohem medizinischem Differenzierungspotenzial. Der Werttreiber liegt in einer starken F&E-Pipeline, patentgeschützten Blockbuster-Produkten und langfristigen Erstattungspreisen in den wichtigsten Gesundheitsmärkten. Der Konzern adressiert vorrangig chronische Erkrankungen, bei denen der klinische Nutzen und die Kosteneffektivität gegenüber Standardtherapien im Mittelpunkt stehen. Einnahmen generiert Eli Lilly im Wesentlichen über patentbasierte Monopolphasen, Lizenzvereinbarungen, strategische Allianzen und selektive Kooperationen mit Biotech-Unternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Kapitalallokation fokussiert sich auf Indikationen mit hohem medizinischen Bedarf und attraktiven regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere in Nordamerika, Europa und ausgewählten Wachstumsmärkten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Eli Lilly besteht darin, durch innovative Arzneimittel die Lebensqualität von Patienten mit schweren und oft lebenslangen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Der Konzern formuliert dies als Verpflichtung zu wissenschaftlicher Exzellenz, strenger klinischer Evidenz und ethisch verantwortlichem Handeln in Forschung, Produktion und Vermarktung. Strategisch verfolgt das Management eine Fokussierung auf wenige, aber ökonomisch und medizinisch besonders relevante Kerntherapiefelder. Dazu zählen insbesondere Stoffwechselerkrankungen, Onkologie, Immunologie, Neurologie und seltene Erkrankungen. Die Unternehmensstrategie setzt auf einen ausgewogenen Mix aus interner Forschung, zielgerichteten Akquisitionen, Lizenzdeals und Entwicklungspartnerschaften. Zugleich betont Eli Lilly langfristige Beziehungen zu Aufsichtsbehörden, Kostenträgern und medizinischen Fachgesellschaften, um die Marktzulassung und den Marktzugang neuer Präparate zu sichern und die Erstattung über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu stabilisieren.

Produkte und Dienstleistungen

Eli Lilly ist primär als Hersteller von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln positioniert und bietet ergänzend Services rund um Therapieadhärenz, digitale Anwendungen und medizinische Fortbildung. Das Portfolio lässt sich grob in folgende Segmente gliedern:
  • Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von Diabetes, Adipositas und damit verbundenen metabolischen Störungen. Diese Produkte adressieren einen globalen Massenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial, insbesondere in Industrienationen und zunehmend auch in Schwellenländern.
  • Onkologie: Zielgerichtete Therapien und Immuntherapien zur Behandlung verschiedener Tumorarten. Die Produkte zielen auf verbesserte Überlebensraten und personalisierte Behandlungsstrategien, häufig in Kombination mit anderen onkologischen Arzneimitteln.
  • Immunologie und Entzündung: Biopharmazeutische Präparate gegen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Psoriasis oder Darmentzündungen. Hier steht der langfristige Krankheitsverlauf mit reduzierter Krankheitsaktivität im Mittelpunkt.
  • Neurologie und Psychiatrie: Arzneimittel zur Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen, unter anderem Depressionen und andere zentrale Störungen, mit Fokus auf langfristige Stabilisierung und funktionale Verbesserungen.
  • Seltene und spezialisierte Erkrankungen: Therapien für ausgewählte seltene Krankheiten, bei denen ein besonders hoher medizinischer Bedarf mit hohen Eintrittsbarrieren und spezialisierten Versorgungsstrukturen einhergeht.
Zusatzleistungen umfassen Programme zur Patientenunterstützung, digitale Monitoring-Lösungen, wissenschaftliche Informationsdienste für Fachärzte sowie Kooperationsmodelle mit Krankenkassen und Gesundheitsdienstleistern, um Therapieergebnisse zu verbessern und Versorgungspfade zu optimieren.

Geschäftssegmente und Business Units

Eli Lilly strukturiert sein Geschäft in therapieorientierte Segmente, die Forschung, Zulassung, Produktion und Vermarktung übergreifend koordinieren. Im Zentrum stehen business units für Diabetes und metabolische Erkrankungen, Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften und seltene Erkrankungen. Diese Einheiten verfügen jeweils über eigene Pipeline-Verantwortung, Portfoliosteuerung und Marktzugangsstrategien. Ergänzend existieren funktionsübergreifende Bereiche wie Global Manufacturing, Quality, Regulatory Affairs und Medical Affairs, die sämtliche Business Units unterstützen. Der Fokus liegt auf einer klaren Priorisierung von Projekten mit hohem klinischem und kommerziellem Potenzial, um Forschungsressourcen effizient zu bündeln und Time-to-Market zu verkürzen. Regionale Organisationsstrukturen in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik sorgen dafür, dass regulatorische und gesundheitspolitische Besonderheiten der jeweiligen Märkte in Preis- und Erstattungsstrategien einfließen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die zentralen Alleinstellungsmerkmale von Eli Lilly entstehen aus einer Kombination von starker F&E-Kompetenz, tiefem Verständnis komplexer Krankheitsbilder und langjähriger Erfahrung im Umgang mit Regulierungsbehörden. Der Konzern verfügt über eine ausgeprägte Pipeline im Bereich Stoffwechselerkrankungen und Onkologie, die sich durch innovationsgetriebene Wirkmechanismen und teilweise best-in-class- oder first-in-class-Ansätze auszeichnet. Wesentliche Burggräben bestehen in:
  • Patentschutz: Umfangreiche Patentportfolios auf Wirkstoffe, Formulierungen, Produktionsverfahren und Anwendungsgebiete sichern temporäre Monopolrenditen und schützen vor direkter Generikakonkurrenz.
  • Skaleneffekte: Weltweite Produktions- und Lieferketteninfrastruktur ermöglicht kosteneffiziente Herstellung, strenge Qualitätskontrolle und zuverlässige Versorgung sensibler Märkte.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Beziehungen zu Zulassungsbehörden und Erfahrung in der Durchführung großer multizentrischer Studien reduzieren Zulassungsrisiken und beschleunigen den Markteintritt.
  • Markenvertrauen: In zentralen Indikationen genießt Eli Lilly bei Ärzten und Patienten hohe Bekanntheit, was die Verschreibungsbereitschaft unterstützt und Therapieumstellungen zugunsten neuer Präparate erleichtert.
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Eli Lilly operiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit globalen Pharma- und Biotech-Konzernen, die um regulatorische Zulassungen, Marktanteile und Erstattungspreise konkurrieren. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große integrierte Pharmaunternehmen und spezialisierte Biotech-Firmen mit starken Positionen in Diabetes, Onkologie, Immunologie oder Neurologie. Dabei stehen insbesondere Anbieter mit breit aufgestellten Portfolios an Biologika und innovativen Wirkmechanismen im direkten Wettbewerb. Darüber hinaus setzen Generikahersteller und Produzenten von Biosimilars etablierte Produkte nach Patentablauf unter Druck. In dynamischen Segmenten wie Adipositas, Immunonkologie und zielgerichteten Therapien konkurriert Eli Lilly zudem mit jüngeren Biotech-Unternehmen, die häufig hochspezialisierte Nischen besetzen. Der Wettbewerb geht weit über Preisvergleiche hinaus und umfasst klinische Differenzierung, Sicherheitsprofil, Anwendungsfreundlichkeit, Reimbursement-Qualität, Verfügbarkeit von Begleitdiagnostik und Einbindung in Leitlinien der Fachgesellschaften.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Eli Lilly wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer gesteuert, der von einem Executive Committee für Forschung, Entwicklung, Finanzen, Produktion, Marketing und Recht unterstützt wird. Die Unternehmensführung orientiert sich an Prinzipien der Corporate Governance mit einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Verwaltungsrat, der strategische Leitlinien setzt und das Management überwacht. Die aktuelle Strategie betont nachhaltiges Wachstum durch Fokussierung auf Kerntherapiefelder, hohe F&E-Intensität, selektive Übernahmen und Partnerschaften sowie eine disziplinierte Kostensteuerung. Kapitaldisziplin, Bilanzstabilität und kontinuierliche Dividendenzahlungen spielen in der Kommunikation mit langfristig orientierten Anlegern eine wichtige Rolle. Das Management positioniert Eli Lilly als innovationsgetriebene, aber risikobewusste Organisation, die regulatorische Anforderungen, Compliance-Themen und ethische Standards in den Mittelpunkt stellt, um Reputationsrisiken und Haftungsrisiken zu begrenzen.

Branchen- und Regionenanalyse

Eli Lilly ist in der globalen Pharmaindustrie tätig, einem stark regulierten, forschungsintensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, langen Entwicklungszyklen und hohen Fixkosten. Die Branche profitiert langfristig von demografischem Wandel, wachsender Prävalenz chronischer Erkrankungen und steigender Zahlungsbereitschaft in vielen Gesundheitssystemen, steht aber gleichzeitig unter wachsendem Preisdruck und regulatorischer Kontrolle. Regional ist Nordamerika als größter Einzelmarkt besonders bedeutend, da dort die Preisgestaltung im Vergleich zu vielen europäischen Ländern weniger strikt reguliert ist und der Zugang zu innovativen Arzneimitteln schneller erfolgt. Europa stellt einen wichtigen, wenn auch stärker regulierten Markt dar, in dem Nutzenbewertungsverfahren und Health-Technology-Assessments den Erstattungspreis maßgeblich beeinflussen. In Schwellenländern, insbesondere in Asien und Lateinamerika, ergeben sich Wachstumschancen durch steigende Einkommen, Ausbau der Krankenversicherungssysteme und Urbanisierung, aber auch Währungsrisiken und heterogene regulatorische Rahmenbedingungen. Die Wettbewerbsintensität, die Geschwindigkeit technologischer Innovationen und der politische Druck zur Kostendämpfung sind in allen Kernregionen zentrale Rahmenfaktoren, die für konservative Anleger genau beobachtet werden müssen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Eli Lilly wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von einem pharmazeutisch ausgebildeten Gründer aufgebaut, der auf standardisierte, qualitativ hochwertige Arzneimittel setzte, als der Markt noch von unregulierten Präparaten geprägt war. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem Pionier moderner Pharmaherstellung und war früh in der Entwicklung bedeutender Medikamente engagiert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts beteiligte sich Eli Lilly an zentralen pharmazeutischen Innovationen, baute eine starke Forschungsbasis auf und etablierte sich als globaler Akteur mit Niederlassungen in Europa, Lateinamerika und Asien. Schrittweise verlegte der Konzern seinen Fokus von breit angelegten Produktpaletten hin zu klar definierten Therapiefeldern mit hoher Komplexität und hohem medizinischem Bedarf. In den letzten Jahrzehnten verstärkte Eli Lilly die Aktivitäten in Biotechnologie, Biologika und zielgerichteten Therapien, investierte in moderne Produktionskapazitäten und baute ein Netzwerk aus akademischen und industriellen Partnerschaften auf. Die Geschichte des Unternehmens ist eng verknüpft mit einer zunehmenden Professionalisierung der klinischen Forschung, der Ausweitung regulatorischer Anforderungen und einer stärkeren Ausrichtung auf evidenzbasierte Medizin.

Besonderheiten und Unternehmenskultur

Eli Lilly legt großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die wissenschaftliche Integrität, Patientensicherheit und Compliance betont. Die Organisation sieht sich in der Tradition eines forschungsorientierten, verantwortungsbewussten Pharmaunternehmens und investiert entsprechend in medizinische Bildung, Pharmakovigilanz und Qualitätsmanagement. Besondere Bedeutung gewinnen Programme zur Diversität in klinischen Studien, um Behandlungsergebnisse in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen valide abzubilden. Darüber hinaus engagiert sich Eli Lilly im Bereich Corporate Social Responsibility, etwa durch Programme zur Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten in einkommensschwachen Regionen, Unterstützungsprojekte für Patientenorganisationen und Kooperationen mit globalen Gesundheitsinitiativen. Die Unternehmenskultur ist auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet, wobei interne Anreizsysteme Forschungserfolg, regulatorische Qualität und Einhaltung von Compliance-Vorgaben stärker gewichten als kurzfristige Absatzsteigerungen. Dies kann das Reputationsprofil stabilisieren, reduziert jedoch nicht alle mit dem Pharmasektor verbundenen Risiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Eli Lilly aufgrund seines etablierten Geschäftsmodells, seiner Fokussierung auf chronische Erkrankungen und seiner starken Position in zentralen Therapiefeldern grundsätzlich interessante Perspektiven. Langfristige demografische Trends, zunehmende Prävalenz von Diabetes, Adipositas und onkologischen Erkrankungen sowie der medizinische Bedarf nach wirksameren und besser verträglichen Behandlungen stützen die Nachfrage nach innovativen Medikamenten. Die Kombination aus starker Forschungsbasis, globaler Vertriebsinfrastruktur, ausgeprägten regulatorischen Kompetenzen und patentgeschützten Produkten kann über den Zyklus hinweg zu robusten Cashflows und kalkulierbaren Ertragsprofilen führen. Eine etablierte Dividendenpolitik und der Fokus auf langfristige Wertschöpfung sprechen insbesondere Anleger an, die Stabilität und planbare Ausschüttungen schätzen. Zudem kann eine erfolgreiche Kommerzialisierung neuer Wirkstoffe in Kernbereichen wie Stoffwechselerkrankungen und Onkologie zusätzliche Wachstumsimpulse liefern, die sich mittel- bis langfristig positiv auf die Bewertung auswirken.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Eli Lilly mit sektorspezifischen und unternehmensspezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren gehören:
  • Forschungs- und Entwicklungsrisiko: Ein erheblicher Teil des Unternehmenswertes hängt an klinischen Entwicklungsprogrammen, deren Ausgang unsicher ist. Fehlschläge oder Verzögerungen in späten Studienphasen können zu erheblichen Wertberichtigungen führen.
  • Patentablauf und Generikawettbewerb: Enden Schutzrechte für Schlüsselprodukte, drohen rasch sinkende Preise und Marktanteile durch Generika und Biosimilars. Die Fähigkeit, auslaufende Blockbuster durch neue Produkte zu ersetzen, bleibt ein kritischer Erfolgsfaktor.
  • Regulatorisches und politisches Risiko: Verschärfte Preisregulierung, gesundheitsökonomische Nutzenbewertungen, Rabattforderungen großer Kostenträger und politische Debatten über Arzneimittelkosten können die Marge belasten und die Planungssicherheit reduzieren.
  • Haftungs- und Reputationsrisiken: Unerwartete Sicherheitsprobleme, Rückrufe, Rechtsstreitigkeiten oder Compliance-Verstöße können zu hohen Strafzahlungen, teuren Vergleichslösungen und reputationsbedingten Umsatzverlusten führen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Als global aufgestelltes Unternehmen ist Eli Lilly Schwankungen von Wechselkursen, lokalen Regulierungsvorgaben und geopolitischen Spannungen ausgesetzt, die Ergebnisvolatilität auslösen können.
Vor diesem Hintergrund sollten risikobewusste, konservative Anleger Eli Lilly in das Gesamtportfolio nur unter Berücksichtigung individueller Risikotoleranz, Diversifikation und Anlagestrategie einordnen. Der Konzern bietet strukturelle Chancen, bleibt aber aufgrund der inhärenten Unsicherheiten des Pharmasektors kein substitutiver Ersatz für breit diversifizierte Anlagen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 867,69 Mrd. €
Aktienanzahl 947,74 Mio.
Streubesitz 16,64%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+10,71% Lilly Endowment Inc
+8,97% Vanguard Group Inc
+7,36% BlackRock Inc
+5,72% PNC Financial Services Group Inc
+3,85% State Street Corp
+2,86% FMR Inc
+2,32% Capital Research Global Investors
+2,02% Geode Capital Management, LLC
+1,97% Capital World Investors
+1,88% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,66% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,56% Wellington Management Company LLP
+1,40% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,40% JPMorgan Chase & Co
+1,36% PRIMECAP Management Company
+1,29% Laurel Wealth Advisors, LLC
+1,26% NORGES BANK
+1,26% Bank of America Corp
+1,05% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,00% Northern Trust Corp
+22,48% Weitere
+16,64% Streubesitz

Community-Beiträge zu Eli Lilly and Company Ltd

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionen heben Eli Lillys starke Finanzdaten und Umsatzwachstum hervor, insbesondere wegen der Nachfrage nach Adipositas‑ und Diabetesmedikamenten wie Mounjaro, Zepbound und der geplanten Orforglipron‑Markteinführung, begleitet von erhöhten Umsatzprognosen.
  • Gleichzeitig gibt es gemischte Einschätzungen zur Pipeline: positive Studiendaten und Real‑World‑Evidence (z. B. kardiovaskuläre Vorteile von Semaglutide/Tirzepatide, Osteoarthritis‑Ergebnisse und Long‑COVID‑Studien) stehen enttäuschenden Phase‑III‑Ergebnissen für Orforglipron gegenüber, die im Konkurrenzvergleich zu Novo Nordisk zu Kursverlusten führten.
  • In der Folge berichten Anleger und Analysten von hoher Volatilität, Analysten‑Rotationen, teilweise Downgrades und vereinzelt Insiderkäufen, wobei die Meinungen zwischen langfristigem Wachstumspotenzial und Skepsis hinsichtlich Wettbewerbsdruck und Bewertung gespalten sind.
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ARIVA.DE
Warum der Gesundheitssektor 2026 explodieren ...
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Mit wachsendem Kapitalzufluss und einer klaren politischen Ausrichtung bietet der Gesundheitssektor im Jahr 2026 enorme Wachstumschancen. Innovationen und neue Märkte sorgen für ein spannendes Umfeld.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Warum der Gesundheitssektor 2026 explodieren könnte
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ARIVA.DE
BofA: Die weltweit wichtigsten Aktien für 2026
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Dies sind die weltweit wichtigsten Aktien für 2026 laut der Bank of America. Investoren sollten besonders Eli Lilly, TSMC und Microsoft im Blick behalten.

Lesen Sie den ganzen Artikel: BofA: Die weltweit wichtigsten Aktien für 2026
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pQ1a
Positive neue Daten in Osteoarthritis
https://x.com/i/status/1999100283389972861
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Neuer Geheimtipp aus der Biotech-Szene – ...
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Ist ein neuer Abnehm-Star geboren? Wave Life Sciences könnte mit einem bisher einzigartigen Wirkstoff den Adipositas-Markt aufmischen. Ein Ansatz, der Fett abbaut, Muskeln erhält und die Konkurrenz plötzlich alt aussehen lässt?

Lesen Sie den ganzen Artikel: Neuer Geheimtipp aus der Biotech-Szene – dieser Wert hat sich zu Wochenbeginn mehr als verdoppelt!
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Tamakoschy
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https://boersenupdate.de/eli-lilly-aktie-analyse-2025-pharma/
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Tamakoschy
Positive Studienergebnisse
Lilly-Pille führt in späten Studien zu 7,9 % Gewichtsverlust, Aktien steigen Am 17. April 2025 um 13:19 Uhr Lilly-Pille führt in späten Studien zu 7,9 % Gewichtsverlust, Aktien steigen Eli Lilly gab am Donnerstag bekannt, dass seine experimentelle Pille Orforglipron in einer späten Studienphase bei übergewichtigen Patienten mit Typ-2-Diabetes in der höchsten Dosierung zu einer Gewichtsabnahme von fast 8 % und zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels geführt hat. Die Aktien des Unternehmens stiegen im vorbörslichen Handel um fast 13 %. Lilly, das bereits mit der Bevorratung der Pille begonnen hat, gab bekannt, dass es plant, bis Ende dieses Jahres die Zulassung bei den weltweiten Aufsichtsbehörden zu beantragen. Das Unternehmen vertreibt derzeit injizierbares Tirzepatid – den Wirkstoff im Diabetesmedikament Mounjaro und im Medikament Zepbound zur Behandlung von Fettleibigkeit –, das die natürlichen Peptidhormone GLP-1 und GIP nachahmt. Orforglipron zielt ebenfalls auf GLP-1 ab, ist jedoch im Gegensatz zu hormonähnlichen Peptiden, zu denen auch die injizierbaren Medikamente Ozempic und Wegovy von Novo Nordisk gehören, ein synthetisches, oral einzunehmendes Medikament mit kleinen Molekülen.
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Tamakoschy
Indien
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ELI-LILLY-AND-COMPANY-13401/news/Eli-Lilly-bringt-Mounjaro-in-Indien-auf-den-Markt-nachdem-die-Arzneimittelbehorde-das-Medikament-g-49382572/ Eli Lilly bringt Mounjaro in Indien auf den Markt, nachdem die Arzneimittelbehörde das Medikament genehmigt hat Am 20. März 2025 um 08:06 Uhr Eli Lilly hat sein Blockbuster-Medikament Mounjaro zur Behandlung von Diabetes und zur Gewichtsreduktion in Indien auf den Markt gebracht, nachdem die indische Arzneimittelbehörde die Zulassung erteilt hatte, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die weltweite Nachfrage nach Lillys Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und zur Gewichtsreduzierung ist sprunghaft angestiegen. Die Markteinführung stellt für das US-amerikanische Unternehmen eine große Chance dar, da in Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt, immer mehr Menschen an Fettleibigkeit und Diabetes leiden. "Die Doppelbelastung durch Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes entwickelt sich in Indien rasch zu einer großen Herausforderung für die öffentliche Gesundheit", sagte Präsident und General Manager Winselow Tucker bei Lilly India. In Indien leben etwa 101 Millionen Menschen mit Diabetes und Fettleibigkeit, eine chronisch-rezidivierende Krankheit, ist ein wichtiger Risikofaktor für Diabetes, so Lilly. Mounjaro, chemisch bekannt als Tirzepatid, wird derzeit in Großbritannien und Europa unter demselben Markennamen sowohl für Diabetes als auch zur Gewichtsreduktion verkauft. In den USA wird es als Zepbound gegen Fettleibigkeit verkauft. CEO David Ricks sagte im Februar letzten Jahres gegenüber Reuters, dass Lilly erwartet, Mounjaro bereits 2025 in Indien auf den Markt zu bringen. Analysten haben prognostiziert, dass der weltweite Umsatz mit Medikamenten gegen Fettleibigkeit bis Anfang der 2030er Jahre 150 Milliarden Dollar pro Jahr erreichen wird.
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Häufig gestellte Fragen zur Eli Lilly and Aktie und zum Eli Lilly and Kurs

Der aktuelle Kurs der Eli Lilly and Aktie liegt bei 931,6775 €.

Für 1.000€ kann man sich 1,07 Eli Lilly and Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Eli Lilly and Aktie lautet LLY.

Die 1 Monats-Performance der Eli Lilly and Aktie beträgt aktuell 10,02%.

Die 1 Jahres-Performance der Eli Lilly and Aktie beträgt aktuell 39,42%.

Der Aktienkurs der Eli Lilly and Aktie liegt aktuell bei 931,6775 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 10,02% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Eli Lilly and eine Wertentwicklung von 29,78% aus und über 6 Monate sind es 41,13%.

Das 52-Wochen-Hoch der Eli Lilly and Aktie liegt bei 1.132,28 $.

Das 52-Wochen-Tief der Eli Lilly and Aktie liegt bei 624,00 $.

Das Allzeithoch von Eli Lilly and liegt bei 1.132,28 $.

Das Allzeittief von Eli Lilly and liegt bei 0,90 $.

Die Volatilität der Eli Lilly and Aktie liegt derzeit bei 26,34%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Eli Lilly and in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 867,69 Mrd. €

Insgesamt sind 903,2 Mio Eli Lilly and Aktien im Umlauf.

Lilly Endowment Inc hält +10,71% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 16.10.1997 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 16.10.1997 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Eli Lilly and bei 41%. Erfahre hier mehr

Eli Lilly and hat seinen Hauptsitz in USA.

Eli Lilly and gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Eli Lilly and Aktie beträgt 45,64.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Eli Lilly and betrug 45,04 Mrd $.

Ja, Eli Lilly and zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,50 $ (1,29 €) gezahlt.

Zuletzt hat Eli Lilly and am 14.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,50 $ (1,29 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,14%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Eli Lilly and wurde am 14.11.2025 in Höhe von 1,50 $ (1,29 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,14%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,50 $ (1,29 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.