Anzeige
Meldung des Tages: Silber bei 90. Gold bei 4.600. Kupfer bei 6. – Top-Aktie im Fokus

Deutz Aktie

Aktie
WKN:  630500 ISIN:  DE0006305006 US-Symbol:  DEUZF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
10,78 €
-0,12 €
-1,10%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,16 Mrd. €
Streubesitz
66,56%
KGV
16,27
Dividende
0,17 €
Dividendenrendite
1,59%
neu: Nachhaltigkeits-Score
58 %
Werbung
Deutz Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutz AG mit Sitz in Köln ist ein traditionsreicher Hersteller von Dieselmotoren, Gasmotoren und alternativen Antriebssystemen für Off-Highway-Anwendungen. Das Unternehmen fokussiert sich auf Industriemotoren für Bau-, Land- und Materialumschlagtechnik, stationäre Anlagen sowie Spezialfahrzeuge. In diesem globalen Nischenmarkt agiert Deutz als unabhängiger Motorenlieferant, der OEM-Kunden mit modularen, emissionsarmen und zunehmend elektrifizierten Antriebssträngen bedient. Die Aktie der Deutz AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und wird von institutionellen wie privaten Langfristanlegern als zyklische Industrietitel mit exponierter Stellung im Off-Highway-Segment betrachtet.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Deutz basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von Antriebssystemen und dem dazugehörigen Servicegeschäft. Das Unternehmen fungiert als Systemlieferant für Erstausrüster, die Motoren und komplette Antriebslösungen in ihre Maschinen integrieren. Wertschöpfung entsteht entlang mehrerer Stufen: Entwicklung von Motorenplattformen, Fertigung von Kernkomponenten, Montage, Kalibrierung und Applikation auf kundenspezifische Einsatzprofile. Ergänzend dazu generiert Deutz wiederkehrende Erlöse über Aftermarket-Aktivitäten wie Wartung, Ersatzteile, Generalüberholungen und digitale Serviceangebote. Das Servicegeschäft dient als Puffer in konjunkturellen Schwächephasen und erhöht die Kapitalrendite über den Lebenszyklus der verkauften Motoren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Deutz besteht darin, effiziente und zunehmend klimafreundliche Antriebslösungen für mobile Arbeitsmaschinen und stationäre Anwendungen bereitzustellen. Im Zentrum steht die Transformation vom klassischen Motorenbauer hin zu einem technologieoffenen Antriebsspezialisten, der Verbrennungsmotoren, Hybrid- und Elektroantriebe sowie perspektivisch Wasserstoff- und alternative Kraftstoffkonzepte kombiniert. Die Unternehmensstrategie adressiert strengere Emissionsregulierung, Dekarbonisierung und Elektrifizierung, ohne die Anforderungen von Schwermaschinenkunden an Robustheit, Verfügbarkeit und Total Cost of Ownership zu vernachlässigen. Deutz will sich als Partner positionieren, der OEMs durch regulatorische Übergangsphasen begleitet und Technologiepfade absichert.

Produkte, Dienstleistungen und Technologien

Das Kernportfolio von Deutz umfasst flüssigkeits- und luftgekühlte Verbrennungsmotoren in unterschiedlichen Leistungs- und Hubraumklassen für Off-Highway-Einsätze. Schwerpunkte sind Dieselmotoren und Gasmotoren, die strenge Emissionsnormen in Europa, Nordamerika und weiteren regulierten Märkten erfüllen. Ergänzend entwickelt Deutz modulare Hybridlösungen und batterieelektrische Antriebe für ausgewählte Segmente. Zu den Dienstleistungen gehören:
  • After-Sales-Service über ein globales Servicenetzwerk
  • Lieferung von Originalersatzteilen und Verschleißkomponenten
  • Generalüberholungen und Remanufacturing von Motoren
  • Zustandsüberwachung, Wartungskonzepte und Flottenbetreuung
  • Technische Beratung und Applikationsengineering für OEMs
Technologisch arbeitet Deutz an emissionsarmen Verbrennungskonzepten, alternativen Kraftstoffen sowie Wasserstoffverbrennungsmotoren. Damit reagiert das Unternehmen auf politische Klimaziele und die steigende Nachfrage nach CO2-reduzierten Lösungen in der Nutz- und Arbeitsmaschinenindustrie.

Business Units und Segmentstruktur

Deutz gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei große Bereiche, die sich an der Wertschöpfungskette und dem Produktfokus orientieren. Der erste Bereich adressiert das klassische Motorengeschäft mit Neumotoren für Off-Highway-Anwendungen, einschließlich kundenspezifischer Anpassung und Integration. Dieser Bereich ist zyklisch und stark von der Investitionstätigkeit der Abnehmerbranchen abhängig. Der zweite Bereich ist der Service- und Aftermarket-Sektor, der Wartung, Reparaturen, Ersatzteile, Austauschmotoren und weitere Lifecycle-Dienstleistungen bündelt. Verknüpft mit diesen beiden Säulen sind Wachstumsinitiativen im Bereich neuer Antriebstechnologien wie Elektrifizierung und alternative Kraftstoffe. Diese Aktivitäten werden perspektivisch als eigenständige Wachstumsfelder betrachtet, die die Abhängigkeit vom klassischen Verbrennungsmotor reduzieren sollen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Deutz liegen in der Spezialisierung auf Off-Highway-Anwendungen, der hohen Applikationskompetenz und der Unabhängigkeit von großen OEM-Konzernen. Das Unternehmen verfügt über tiefes Know-how in rauen Einsatzprofilen, etwa im Bau- oder Agrarsektor, und kann Motoren auf spezifische Lastkollektive und regionale Emissionsregulierung abstimmen. Burggräben ergeben sich durch:
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu internationalen OEMs
  • Zertifizierte Motorenplattformen, die komplexe Zulassungsprozesse bereits durchlaufen haben
  • Ein globales Service- und Ersatzteilnetz zur Sicherstellung kurzer Stillstandszeiten
  • Technische Expertise in Emissions- und Abgasnachbehandlungssystemen
Diese Faktoren erschweren für neue Wettbewerber den Markteintritt, da hohe regulatorische Hürden, Entwicklungsaufwand und Serviceinfrastruktur erforderlich sind, um vergleichbare Lösungen anzubieten.

Wettbewerbsumfeld und Branchenvergleich

Deutz konkurriert mit internationalen Motorenherstellern, die sowohl eigenständige Lieferanten als auch Teil großer Maschinenbau- und Fahrzeugkonzerne sind. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem Anbieter von Off-Highway-Dieselmotoren und Antriebssystemen, die sowohl standardisierte als auch stark kundenspezifische Lösungen bereitstellen. Darüber hinaus treten zunehmend Anbieter elektrischer und hybrider Antriebstechnik in den Markt ein, einschließlich spezialisierter Batteriehersteller und Systemintegratoren. Im Branchenvergleich agiert Deutz in einem kapitalintensiven, zyklischen Markt mit hohen Entwicklungs- und Zertifizierungskosten, aber auch mit vergleichsweise hohen Eintrittsbarrieren und langfristigen Plattformzyklen. Das Unternehmen ist weder der volumenstärkste noch der margenstärkste Anbieter, setzt aber auf Nischen, Flexibilität und technologische Breite, um sich gegen größere Wettbewerber zu behaupten.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der Deutz AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der für die Bereiche Produktion, Technik, Vertrieb, Finanzen und Transformation verantwortlich ist. Über dem Vorstand steht ein Aufsichtsrat, der die Kontroll- und Beratungsfunktion wahrnimmt und überwiegend mit unabhängigen Mitgliedern sowie Vertretern der Arbeitnehmerseite besetzt ist. Strategisch fokussiert sich das Management auf drei Stoßrichtungen:
  • Stärkung des Kerngeschäfts mit hocheffizienten Verbrennungsmotoren
  • Ausbau des margenstärkeren Servicegeschäfts zur Glättung der Zyklik
  • Beschleunigung der Transformation hin zu klimafreundlichen Antrieben, einschließlich Elektrifizierung und alternativer Kraftstoffe
Das Management betont dabei Kosten- und Kapitaleffizienz, Portfoliofokussierung sowie Partnerschaften mit OEMs und Technologieunternehmen. Für konservative Anleger ist neben der operativen Umsetzung auch die Stabilität der Corporate Governance-Strukturen und der Ausgleich unterschiedlicher Stakeholderinteressen von Bedeutung.

Regionale Präsenz und Branchenanalyse

Deutz ist global ausgerichtet, mit Schwerpunktmärkten in Europa, Nordamerika und ausgewählten Regionen in Asien und anderen Schwellenländern. Das Unternehmen beliefert vor allem Branchen wie Bau- und Landtechnik, Materialumschlag, stationäre Energieerzeugung sowie sonstige industrielle Anwendungen. Diese Sektoren sind zyklisch, aber langfristig durch Infrastrukturinvestitionen, Urbanisierung und Mechanisierung geprägt. Regional unterscheiden sich die Wachstumsperspektiven: Während etablierte Märkte eher durch Ersatzinvestitionen und strengere Emissionsregeln getrieben werden, bieten Schwellenländer zusätzliches Volumenwachstum, allerdings mit höheren politischen und regulatorischen Risiken. Deutz muss in diesem Umfeld Emissionsvorschriften, lokale Wertschöpfungsanforderungen und Währungsvolatilität zugleich managen. Die globale Ausrichtung reduziert die Abhängigkeit von Einzelmärkten, erhöht jedoch die Komplexität in Lieferketten, Compliance und Zulassung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungspfad

Die Wurzeln der Deutz AG reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen in Deutschland zu den Pionieren der Verbrennungsmotorentechnologie zählte. Über Jahrzehnte entwickelte sich Deutz von einem Motorenpionier zu einem industriellen Großserienhersteller und war zeitweise in verschiedenen Fahrzeug- und Maschinenaktivitäten engagiert. Im Laufe der Zeit fokussierte sich das Unternehmen zunehmend auf das Motorengeschäft und trennte sich von peripheren Aktivitäten. Diese strategische Bereinigung führte zu einer klareren Positionierung als unabhängiger Anbieter von Off-Highway-Antrieben. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Sprüngen, regulatorischen Umbrüchen und mehreren Restrukturierungsphasen, in denen Produktportfolios angepasst, Standorte optimiert und Partnerschaften mit internationalen OEMs ausgebaut wurden. Die langfristige Motorenkompetenz gilt bis heute als zentrales Asset und Differenzierungsmerkmal von Deutz.

Sonstige Besonderheiten und Strukturmerkmale

Zu den Besonderheiten von Deutz zählen eine hohe Fertigungstiefe bei zentralen Motorenkomponenten, ein globales Netzwerk von Service- und Vertriebspartnern sowie eine starke Verankerung in Deutschland als Entwicklungs- und Produktionsstandort. Das Unternehmen ist an der Börse frei handelbar, wobei kein dominierender Mehrheitsaktionär im Sinne eines klassischen Familien- oder Staatskonzerns die Kontrolle ausübt. Dies führt zu einer stärker kapitalmarktorientierten Steuerung und erhöht die Transparenzanforderungen. Zudem verfolgt Deutz Projekte im Bereich alternativer Antriebe und kooperiert mit Partnern, um Entwicklungsrisiken zu teilen und Markteintrittsbarrieren in neuen Technologiefeldern zu überwinden. Für Investoren sind auch die industriellen Beteiligungen und Joint Ventures von Bedeutung, die Zugang zu regionalen Märkten und ergänzendem Know-how schaffen.

Chancen für langfristige Anleger

Konservative Anleger sehen bei Deutz vor allem Chancen in der etablierten Marktstellung im Off-Highway-Bereich, der breiten Kundenbasis und dem ausgebauten Servicegeschäft. Die zunehmende Regulierung von Emissionen schafft einen strukturellen Bedarf an modernen, effizienten Motoren und Antriebslösungen, den Deutz bedienen kann. Die Transformation hin zu hybriden und elektrifizierten Antrieben eröffnet zusätzliche Wachstumspfade, insbesondere bei Maschinenherstellern, die auf flexible, unabhängige Systemlieferanten angewiesen sind. Das Aftermarket-Geschäft mit Ersatzteilen, Wartung und Remanufacturing bietet relativ stabile Ertragsströme und mindert die Volatilität des Neumaschinengeschäfts. Darüber hinaus kann Deutz von Infrastrukturprogrammen, landwirtschaftlicher Modernisierung und dem weltweiten Trend zur Mechanisierung profitieren.

Risiken und Investorenperspektive

Dem stehen aus Sicht eines risikoaversen Anlegers mehrere Risikofaktoren gegenüber. Deutz agiert in stark zyklischen Endmärkten, die von Investitionsbereitschaft, Baukonjunktur und Agrarpreisen abhängen. Eine schwächere Weltkonjunktur oder sinkende Investitionen in Infrastruktur und Landtechnik können die Nachfrage nach Motoren belasten. Zudem ist das Unternehmen dem Technologiewandel ausgesetzt: Verschärfte Klimaziele und der politische Fokus auf Elektrifizierung erhöhen den Druck auf klassische Verbrennungsmotoren. Gelingt die technologische Transformation nicht schnell und profitabel genug, können Margen und Marktanteile unter Druck geraten. Weitere Risiken liegen in der hohen Wettbewerbsintensität, potenziellen Kostensteigerungen in den Lieferketten, Währungs- und Rohstoffschwankungen sowie zunehmenden regulatorischen Anforderungen in wichtigen Absatzregionen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in die Deutz AG sorgfältig hinsichtlich Zyklik, Transformationsfortschritt, Bilanzqualität und strategischer Umsetzung beobachtet werden sollte, ohne daraus eine eindeutige Anlageempfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 10,90 €
Gehandelte Stücke 847.545
Tagesvolumen Vortag 16.721.025 €
Tagestief 10,73 €
Tageshoch 10,97 €
52W-Tief 4,312 €
52W-Hoch 10,97 €
Jahrestief 8,45 €
Jahreshoch 10,97 €

News

NEU
Kostenloser Report:
5 defensive Top-Picks für 2026!
15.01.26
ARIVA.DE Redaktion



Weitere News »
Werbung Morgan Stanley

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MA4Y36,MA4Y37,MA4Y38,MG183B,MM06CK,. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.

Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Deutz AG berichtet über eine signifikante Steigerung der Aufträge im dritten Quartal, die auf eine hohe Nachfrage in der Landwirtschaft und im Bauwesen zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen vermeldet eine vorläufige Umsatzprognose, die über den Erwartungen der Analysten liegt, was auf eine anhaltende Geschäftsentwicklung hindeutet.
  • Der Vorstand von Deutz AG hat kürzlich eine neue Strategie vorgestellt, die auf Nachhaltigkeit und technologische Innovation abzielt, um die Marktposition zu stärken.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.814 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 56,90 €
Jahresüberschuss in Mio. 42,00 €
Umsatz je Aktie 13,07 €
Gewinn je Aktie 0,37 €
Gewinnrendite +4,95%
Umsatzrendite +2,86%
Return on Investment +2,50%
Marktkapitalisierung in Mio. 560,32 €
KGV (Kurs/Gewinn) 10,91
KBV (Kurs/Buchwert) 0,66
KUV (Kurs/Umsatz) 0,31
Eigenkapitalrendite +6,11%
Eigenkapitalquote +50,37%
Werbung

Derivate

Anlageprodukte (1)
Aktienanleihen 1
Hebelprodukte (69)
Knock-Outs 44
Faktor-Zertifikate 25
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,32 (max 1,00)
Dividendenzuwachs 10,35% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 30,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 44% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -11,76%

Dividenden Historie

Datum Dividende
09.05.2025 0,17 €
09.05.2024 0,17 €
28.04.2023 0,15 €
29.04.2022 0,15 €
02.05.2019 0,15 €
27.04.2018 0,15 €
05.05.2017 0,070 €
29.04.2016 0,070 €
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Termine

26.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
31.03.2026 Quartalsmitteilung
07.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
30.06.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Deutz Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
10,27 € 10,70 € -4,05%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 10,70 € 0 %
10,70 € 16.01.26
Frankfurt 10,82 € +1,12%
10,70 € 16.01.26
Hamburg 10,83 € +0,46%
10,78 € 16.01.26
Hannover 10,82 € -0,09%
10,83 € 16.01.26
München 10,90 € +3,32%
10,55 € 16.01.26
Stuttgart 10,86 € +1,69%
10,68 € 16.01.26
Xetra 10,78 € -1,10%
10,90 € 16.01.26
L&S RT 10,835 € 0 %
10,835 € 17.01.26
Wien 10,83 € +1,21%
10,70 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 12,64 $ +13,93%
11,095 $ 16.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 10,81 € +1,22%
10,68 € 16.01.26
Quotrix 10,85 € +1,50%
10,69 € 16.01.26
Gettex 10,86 € +1,88%
10,66 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 10,78 9,19 M
15.01.26 10,90 16,7 M
14.01.26 10,53 13,1 M
13.01.26 10,31 12,4 M
12.01.26 10,53 16,0 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 9,975 € +8,07%
1 Monat 8,29 € +30,04%
6 Monate 7,83 € +37,68%
1 Jahr 4,282 € +151,75%
5 Jahre 5,455 € +97,62%

Unternehmensprofil Deutz AG

Die Deutz AG mit Sitz in Köln ist ein traditionsreicher Hersteller von Dieselmotoren, Gasmotoren und alternativen Antriebssystemen für Off-Highway-Anwendungen. Das Unternehmen fokussiert sich auf Industriemotoren für Bau-, Land- und Materialumschlagtechnik, stationäre Anlagen sowie Spezialfahrzeuge. In diesem globalen Nischenmarkt agiert Deutz als unabhängiger Motorenlieferant, der OEM-Kunden mit modularen, emissionsarmen und zunehmend elektrifizierten Antriebssträngen bedient. Die Aktie der Deutz AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und wird von institutionellen wie privaten Langfristanlegern als zyklische Industrietitel mit exponierter Stellung im Off-Highway-Segment betrachtet.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Deutz basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von Antriebssystemen und dem dazugehörigen Servicegeschäft. Das Unternehmen fungiert als Systemlieferant für Erstausrüster, die Motoren und komplette Antriebslösungen in ihre Maschinen integrieren. Wertschöpfung entsteht entlang mehrerer Stufen: Entwicklung von Motorenplattformen, Fertigung von Kernkomponenten, Montage, Kalibrierung und Applikation auf kundenspezifische Einsatzprofile. Ergänzend dazu generiert Deutz wiederkehrende Erlöse über Aftermarket-Aktivitäten wie Wartung, Ersatzteile, Generalüberholungen und digitale Serviceangebote. Das Servicegeschäft dient als Puffer in konjunkturellen Schwächephasen und erhöht die Kapitalrendite über den Lebenszyklus der verkauften Motoren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Deutz besteht darin, effiziente und zunehmend klimafreundliche Antriebslösungen für mobile Arbeitsmaschinen und stationäre Anwendungen bereitzustellen. Im Zentrum steht die Transformation vom klassischen Motorenbauer hin zu einem technologieoffenen Antriebsspezialisten, der Verbrennungsmotoren, Hybrid- und Elektroantriebe sowie perspektivisch Wasserstoff- und alternative Kraftstoffkonzepte kombiniert. Die Unternehmensstrategie adressiert strengere Emissionsregulierung, Dekarbonisierung und Elektrifizierung, ohne die Anforderungen von Schwermaschinenkunden an Robustheit, Verfügbarkeit und Total Cost of Ownership zu vernachlässigen. Deutz will sich als Partner positionieren, der OEMs durch regulatorische Übergangsphasen begleitet und Technologiepfade absichert.

Produkte, Dienstleistungen und Technologien

Das Kernportfolio von Deutz umfasst flüssigkeits- und luftgekühlte Verbrennungsmotoren in unterschiedlichen Leistungs- und Hubraumklassen für Off-Highway-Einsätze. Schwerpunkte sind Dieselmotoren und Gasmotoren, die strenge Emissionsnormen in Europa, Nordamerika und weiteren regulierten Märkten erfüllen. Ergänzend entwickelt Deutz modulare Hybridlösungen und batterieelektrische Antriebe für ausgewählte Segmente. Zu den Dienstleistungen gehören:
  • After-Sales-Service über ein globales Servicenetzwerk
  • Lieferung von Originalersatzteilen und Verschleißkomponenten
  • Generalüberholungen und Remanufacturing von Motoren
  • Zustandsüberwachung, Wartungskonzepte und Flottenbetreuung
  • Technische Beratung und Applikationsengineering für OEMs
Technologisch arbeitet Deutz an emissionsarmen Verbrennungskonzepten, alternativen Kraftstoffen sowie Wasserstoffverbrennungsmotoren. Damit reagiert das Unternehmen auf politische Klimaziele und die steigende Nachfrage nach CO2-reduzierten Lösungen in der Nutz- und Arbeitsmaschinenindustrie.

Business Units und Segmentstruktur

Deutz gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei große Bereiche, die sich an der Wertschöpfungskette und dem Produktfokus orientieren. Der erste Bereich adressiert das klassische Motorengeschäft mit Neumotoren für Off-Highway-Anwendungen, einschließlich kundenspezifischer Anpassung und Integration. Dieser Bereich ist zyklisch und stark von der Investitionstätigkeit der Abnehmerbranchen abhängig. Der zweite Bereich ist der Service- und Aftermarket-Sektor, der Wartung, Reparaturen, Ersatzteile, Austauschmotoren und weitere Lifecycle-Dienstleistungen bündelt. Verknüpft mit diesen beiden Säulen sind Wachstumsinitiativen im Bereich neuer Antriebstechnologien wie Elektrifizierung und alternative Kraftstoffe. Diese Aktivitäten werden perspektivisch als eigenständige Wachstumsfelder betrachtet, die die Abhängigkeit vom klassischen Verbrennungsmotor reduzieren sollen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Deutz liegen in der Spezialisierung auf Off-Highway-Anwendungen, der hohen Applikationskompetenz und der Unabhängigkeit von großen OEM-Konzernen. Das Unternehmen verfügt über tiefes Know-how in rauen Einsatzprofilen, etwa im Bau- oder Agrarsektor, und kann Motoren auf spezifische Lastkollektive und regionale Emissionsregulierung abstimmen. Burggräben ergeben sich durch:
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu internationalen OEMs
  • Zertifizierte Motorenplattformen, die komplexe Zulassungsprozesse bereits durchlaufen haben
  • Ein globales Service- und Ersatzteilnetz zur Sicherstellung kurzer Stillstandszeiten
  • Technische Expertise in Emissions- und Abgasnachbehandlungssystemen
Diese Faktoren erschweren für neue Wettbewerber den Markteintritt, da hohe regulatorische Hürden, Entwicklungsaufwand und Serviceinfrastruktur erforderlich sind, um vergleichbare Lösungen anzubieten.

Wettbewerbsumfeld und Branchenvergleich

Deutz konkurriert mit internationalen Motorenherstellern, die sowohl eigenständige Lieferanten als auch Teil großer Maschinenbau- und Fahrzeugkonzerne sind. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem Anbieter von Off-Highway-Dieselmotoren und Antriebssystemen, die sowohl standardisierte als auch stark kundenspezifische Lösungen bereitstellen. Darüber hinaus treten zunehmend Anbieter elektrischer und hybrider Antriebstechnik in den Markt ein, einschließlich spezialisierter Batteriehersteller und Systemintegratoren. Im Branchenvergleich agiert Deutz in einem kapitalintensiven, zyklischen Markt mit hohen Entwicklungs- und Zertifizierungskosten, aber auch mit vergleichsweise hohen Eintrittsbarrieren und langfristigen Plattformzyklen. Das Unternehmen ist weder der volumenstärkste noch der margenstärkste Anbieter, setzt aber auf Nischen, Flexibilität und technologische Breite, um sich gegen größere Wettbewerber zu behaupten.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der Deutz AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der für die Bereiche Produktion, Technik, Vertrieb, Finanzen und Transformation verantwortlich ist. Über dem Vorstand steht ein Aufsichtsrat, der die Kontroll- und Beratungsfunktion wahrnimmt und überwiegend mit unabhängigen Mitgliedern sowie Vertretern der Arbeitnehmerseite besetzt ist. Strategisch fokussiert sich das Management auf drei Stoßrichtungen:
  • Stärkung des Kerngeschäfts mit hocheffizienten Verbrennungsmotoren
  • Ausbau des margenstärkeren Servicegeschäfts zur Glättung der Zyklik
  • Beschleunigung der Transformation hin zu klimafreundlichen Antrieben, einschließlich Elektrifizierung und alternativer Kraftstoffe
Das Management betont dabei Kosten- und Kapitaleffizienz, Portfoliofokussierung sowie Partnerschaften mit OEMs und Technologieunternehmen. Für konservative Anleger ist neben der operativen Umsetzung auch die Stabilität der Corporate Governance-Strukturen und der Ausgleich unterschiedlicher Stakeholderinteressen von Bedeutung.

Regionale Präsenz und Branchenanalyse

Deutz ist global ausgerichtet, mit Schwerpunktmärkten in Europa, Nordamerika und ausgewählten Regionen in Asien und anderen Schwellenländern. Das Unternehmen beliefert vor allem Branchen wie Bau- und Landtechnik, Materialumschlag, stationäre Energieerzeugung sowie sonstige industrielle Anwendungen. Diese Sektoren sind zyklisch, aber langfristig durch Infrastrukturinvestitionen, Urbanisierung und Mechanisierung geprägt. Regional unterscheiden sich die Wachstumsperspektiven: Während etablierte Märkte eher durch Ersatzinvestitionen und strengere Emissionsregeln getrieben werden, bieten Schwellenländer zusätzliches Volumenwachstum, allerdings mit höheren politischen und regulatorischen Risiken. Deutz muss in diesem Umfeld Emissionsvorschriften, lokale Wertschöpfungsanforderungen und Währungsvolatilität zugleich managen. Die globale Ausrichtung reduziert die Abhängigkeit von Einzelmärkten, erhöht jedoch die Komplexität in Lieferketten, Compliance und Zulassung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungspfad

Die Wurzeln der Deutz AG reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen in Deutschland zu den Pionieren der Verbrennungsmotorentechnologie zählte. Über Jahrzehnte entwickelte sich Deutz von einem Motorenpionier zu einem industriellen Großserienhersteller und war zeitweise in verschiedenen Fahrzeug- und Maschinenaktivitäten engagiert. Im Laufe der Zeit fokussierte sich das Unternehmen zunehmend auf das Motorengeschäft und trennte sich von peripheren Aktivitäten. Diese strategische Bereinigung führte zu einer klareren Positionierung als unabhängiger Anbieter von Off-Highway-Antrieben. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Sprüngen, regulatorischen Umbrüchen und mehreren Restrukturierungsphasen, in denen Produktportfolios angepasst, Standorte optimiert und Partnerschaften mit internationalen OEMs ausgebaut wurden. Die langfristige Motorenkompetenz gilt bis heute als zentrales Asset und Differenzierungsmerkmal von Deutz.

Sonstige Besonderheiten und Strukturmerkmale

Zu den Besonderheiten von Deutz zählen eine hohe Fertigungstiefe bei zentralen Motorenkomponenten, ein globales Netzwerk von Service- und Vertriebspartnern sowie eine starke Verankerung in Deutschland als Entwicklungs- und Produktionsstandort. Das Unternehmen ist an der Börse frei handelbar, wobei kein dominierender Mehrheitsaktionär im Sinne eines klassischen Familien- oder Staatskonzerns die Kontrolle ausübt. Dies führt zu einer stärker kapitalmarktorientierten Steuerung und erhöht die Transparenzanforderungen. Zudem verfolgt Deutz Projekte im Bereich alternativer Antriebe und kooperiert mit Partnern, um Entwicklungsrisiken zu teilen und Markteintrittsbarrieren in neuen Technologiefeldern zu überwinden. Für Investoren sind auch die industriellen Beteiligungen und Joint Ventures von Bedeutung, die Zugang zu regionalen Märkten und ergänzendem Know-how schaffen.

Chancen für langfristige Anleger

Konservative Anleger sehen bei Deutz vor allem Chancen in der etablierten Marktstellung im Off-Highway-Bereich, der breiten Kundenbasis und dem ausgebauten Servicegeschäft. Die zunehmende Regulierung von Emissionen schafft einen strukturellen Bedarf an modernen, effizienten Motoren und Antriebslösungen, den Deutz bedienen kann. Die Transformation hin zu hybriden und elektrifizierten Antrieben eröffnet zusätzliche Wachstumspfade, insbesondere bei Maschinenherstellern, die auf flexible, unabhängige Systemlieferanten angewiesen sind. Das Aftermarket-Geschäft mit Ersatzteilen, Wartung und Remanufacturing bietet relativ stabile Ertragsströme und mindert die Volatilität des Neumaschinengeschäfts. Darüber hinaus kann Deutz von Infrastrukturprogrammen, landwirtschaftlicher Modernisierung und dem weltweiten Trend zur Mechanisierung profitieren.

Risiken und Investorenperspektive

Dem stehen aus Sicht eines risikoaversen Anlegers mehrere Risikofaktoren gegenüber. Deutz agiert in stark zyklischen Endmärkten, die von Investitionsbereitschaft, Baukonjunktur und Agrarpreisen abhängen. Eine schwächere Weltkonjunktur oder sinkende Investitionen in Infrastruktur und Landtechnik können die Nachfrage nach Motoren belasten. Zudem ist das Unternehmen dem Technologiewandel ausgesetzt: Verschärfte Klimaziele und der politische Fokus auf Elektrifizierung erhöhen den Druck auf klassische Verbrennungsmotoren. Gelingt die technologische Transformation nicht schnell und profitabel genug, können Margen und Marktanteile unter Druck geraten. Weitere Risiken liegen in der hohen Wettbewerbsintensität, potenziellen Kostensteigerungen in den Lieferketten, Währungs- und Rohstoffschwankungen sowie zunehmenden regulatorischen Anforderungen in wichtigen Absatzregionen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in die Deutz AG sorgfältig hinsichtlich Zyklik, Transformationsfortschritt, Bilanzqualität und strategischer Umsetzung beobachtet werden sollte, ohne daraus eine eindeutige Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,16 Mrd. €
Aktienanzahl 138,76 Mio.
Streubesitz 66,56%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+33,44% Weitere
+66,56% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutz AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Deutz‑Aktie zeigte in den letzten Monaten hohe Volatilität — nach einem Hoch von rund 10 € im September/Oktober fiel sie zeitweise auf etwa 7,33–7,50 €, erholte sich wieder über die 200‑Tage‑Linie und notierte zuletzt bei etwa 8,30 €, wobei Händler Phasen der Konsolidierung und kurzfristige Gewinnmitnahmen berichteten.
  • Strategisch verlagert sich das Unternehmen vom reinen Motorenbauer hin zu margenstärkeren Bereichen durch Übernahmen und Partnerschaften (Sobek, Beteiligung an ARX Robotics, geplante Akquisition von Frerk und Ausbau von Notstromaggregaten), die mit Kapitalerhöhungen (rund 131 Mio. brutto, ca. 10 % Grundkapitalerhöhung) finanziert werden und in Presse und Analystenberichten sowie durch positive Kursreaktionen überwiegend positiv aufgenommen wurden (u. a. Berenberg „Buy“, OddoBHF „Outperform“).
  • Analysten und Forenteilnehmer sind geteilter Meinung: Einige sehen Deutz wegen Umsatz‑ und Margenverbesserungen sowie langfristigen Prognosen als unterbewertet mit weiterem Kurspotenzial, andere kritisieren strategische Fehlanpassungen und die Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen, sodass Chancen und Ausführungsrisiken gleichermaßen diskutiert werden.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Bastinvesting
Deutz ist nach wie vor unterbewertet
Kurz ein paar Zahlen zur Einordnung: Anzahl Aktien: 152.638.105 Aktueller Kurs: 9,40 Euro Marktkapitalisierung: 1.434.798.187,00 Euro Umsatz 2024 = 1.813.700.000,00 Euro EBITDA 2024 = 76.700.000,00 Euro KGV 2024 (vom heutigen Kurs ausgehend) = 18,7 Untere Prognose Umsatz 2025 = 2.100.000.000,00 Euro Untere Prognose EBITDA 2025 = 105.000.000,00 Euro Untere Prognose KGV 2025 (vom heutigen Kurs ausgehend) = 13,6 Das alles bereits unter Berücksichtigung der Sobek-Übernahme und der dazugehörigen Kapitalerhöhung. Für 2028 prognostiziert Deutz übrigens einen Umsatz von 3.400.000.000,00 Euro bei einer Marge von 9 %, was einem Gewinn von 306.000.000,00 Euro entsprechen würde (heutiges KGV von 4,7). Ich gehe, aufgrund der Staatsinvestitionen (Bau und Rüstung), von einer Anhebung der aktuellen Prognose aus. Kurspotential ist in jedem Fall weiterhin vorhanden. Quellen: - Geschäftsbericht 2024 - https://www.deutz.com/de/investor-relations/pflichtmitteilungen/ad-hoc-mitteilungen/ - https://www.deutz.com/de/news/pressemitteilungen/news-detail/deutz-konkretisiert-wachstumsstrategie-und-senkt-nachhaltig-kosten/
Avatar des Verfassers
Kleine Muck
Kursrutsch, du scheinst mir auch
nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein ;-). Statt flache Sprüche zu klopfen, wäre ein wenig Nachdenken sicherlich ein guter Sport für dich. Ich setze dich Type mal auf Ignore :-).
Avatar des Verfassers
crunch time
#3752 dafür müßte man genau wissen was passiert ;)

#3752 "...Wer schnell ist kann bei solchen Kursausschlägen eine schönr Rendite einfahren. Leider gibt es zu viele Anleger (Kleinanlger) wo die Gier über rationalem Handeln steht. .." =============================== Das wissen aber in erster Linie nur die manipulativen Akteure, die solche Aktionen ankurbeln. Ich habe natürlich keinen Beleg, daß bei Deutz ähnliches passierte wie bei Paragon. Kann auch alles falsch sein was ich poste. Und natürlich ist Deutz nochmal größer. Aber es lief zeitgleich ab und in der heutigen Paragon-Meldung stand es waren mehrere Werte davon betroffen. Zudem gab es solche Dinge auch schon bei größeren Unternehmen ( Stichwort Meme Aktien). Entsprechend finde ich es legitim zumindest die Dinge zu hinterfragen. Ich habe auch nichts gegen die Deutz Aktie. Mir geht es nur um dieses aktuelle Phänomen. Für fast alle Kleinanleger die reingerannt sind, waren die Kurs doch schon zu fix weit weggelaufen bis man erst reagiert hat. Wenn alle durch das Nadelöhr rennen, dann hat man kaum die Chance noch früh und günstig reinzukommen. Und die meisten dieser geköderten Leute verpassen den schnellen Absprung wieder, weil sie zu sehr auf "selbstlose" Claqueure noch hören anstatt selber zu fragen, ob das gerade noch gesund ist was passiert. Echte eigene Recherche macht da leider kaum einer, sondern man rennt lieber irgendwelchen "Rückzipfeln" nach, die möglichst hohe Steigerungen verkünden, die im Haifischbecken Börse aber nicht unbedingt immer so "selbstlos" sind. Eigentlich wäre das Vernünftigste bei diesen Strohfeuern abzuwarten bis die Übertreibung überkocht und dann in einem guten Augenblick Short zu kaufen. So mache ich es zumindest gelegentlich. Hier bei Deutz habe ich jedoch nichts gehandelt, mir ist nur vorhin diese Parallele zu Paragon aufgefallen Viele unerfahren Kleinanleger sind schnell blind vor Gier und rennen irgendwelchen Modebegriffen nach und ignorieren begründete Warnungen der Überhitzung. Ich bin z.B. jüngst bei Hensoldt mit einem K.O.Zerti short gegangen als man über die 80er Marke gelaufen war, da zum einen charttechnisch eine baldige Gegenreaktion sehr wahrscheinlich wurde bei der Fahnenstange, aber auch weil bei den ganzen Rüstungs- und Pseudorüstungsaktien die fundamentale Basis bei so ziemlich allen diesen Werte krankhaft weit verlassen wurde (selbst mit Finanzpaket) und daher größere Korrekturen drohten (ähnlich wie vor einigen Wochen bei den ganze völlig überhitzten KI Aktien). Hatte das jüngst auch im Hensoldt Forum schon deutlich mahnend gepostet. => 06.03.25 20:30 #1644 https://www.ariva.de/forum/hensoldt-ag-thread-571365?page=65#jumppos1644 . Darf sich also dort keiner heute beklagen niemand hätte so etwas kommen sehen wie aktuell.

Avatar des Verfassers
crunch time
auch nur Pump & Dump Abzocke?

Also wenn ich sehe was hier die letzten Tage an Kurs-Irrsinn passierte, dann sieht das fast nach einer ähnlichen Abzock-Masche aus die auch zeitgleich bei Paragon abgelaufen ist. Gierige Narren konzertiert über Social Media Kanäle und massiver Pusherei ködern, Kurse zuerst noch selber leicht anschieben und dann die Pusherei massiv und in Breite abfeuern in den entsprechenden digitalen Kanälen und so schnell abmelken. Paragon hat heute eine Meldung rausgebracht, wo steht die Masche wäre bei verschieden Werten angewendet worden. Also kein Einzelfall. Auch hier bei Deutz? paragon nimmt Stellung zu aktuellen Kurssprüngen der paragon-Aktie - https://www.it-times.de/news/paragon-nimmt-stellung-zu-aktuellen-kursspruengen-der-paragon-aktie-169310/ "... Die paragon GmbH & Co. KGaA hat heute auffällige Kursverläufe ihrer Aktie festgestellt. So stieg der Kurs am 19. März 2025 zeitweise um mehr als 100% gegenüber dem Schlusskurs am Vortag, um sodann wieder 20% zu Kurssprungverlieren. Eine Recherche von Online-Chats in sozialen Medien dokumentiert nach Auffassung der Geschäftsführung, dass es Absprachen einzelner Marktteilnehmer zu einer illegalen Kursmanipulation gab. Ziel einer solchen „Pump-and-Dump“-Aktion, wie sie die dafür Verantwortlichen selbst nennen, ist ein künstlich erzeugter sehr hoher Kursanstieg. Sobald andere Aktionäre sich dadurch animiert sehen, in die Aktie zu investieren, verdienen die Veranlasser massiv an einer Wette auf fallende Kurse, da zuvor die von diesen erworbenen Aktien plötzlich auf den Markt geworfen werden. Wie man dem Chatverlauf entnehmen kann, sind auch andere Aktienwerte betroffen.... daher vorsorglich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht über die Vorkommnisse informiert und ihr die verdächtigen Chatverläufe übermittelt..."

Avatar des Verfassers
d.droid
sind ok
keine Negativen Überraschungen, Zollverschärfung nicht eingepreist, event. höhere Umsätze durch Rüstung nicht eingepreist. Knappe 40 Mille verdient, rund 30 Cent je Aktie. Divi stabil, weitere Mitarbeiter werden entlassen um Kosten zu sparen.
Avatar des Verfassers
MSirRolfi
Das erklärt den schönen Kursanstieg
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/deutz-aktie-hebt-ab-einstieg-ins-milit%C3%A4rgesch%C3%A4ft-bringt-neue-chancen-f%C3%BCr-anleger/ar-AA1Bawn9?ocid=entnewsntp&pc=U531&cvid=9a4332422c584699bd9111cd9076a21f&ei=46 SIR
Avatar des Verfassers
Kleine Muck
M.E. noch ein Geheimtipp.
Hat enorme Kapazitäten im Zuge der Restrukturierung im vergangenen Jahr stillgelegt,- die man sicherlich wieder zügig reaktivieren kann. Thema Rüstung, Wartung,...unglaublich was da sich Perspektiven auftun. Insbesondere wenn man das lange schwächelnde Geschäft von Steyr betrachtet. Von Thales (vermutlich) an Mutares verschenkt, restrukturiert und nun eine Perle. Sollten wir einen halbwegs fähigten Vorstand bei Deutz haben (bin erst seit heute Mitaktionär, nachdem ich mich gestern intensiv mit dem U beschäftigt habe), dann werden wir an der Aktie noch unsere richtige Freude haben. Für mic jetzt erst einmal ein Langfristinvest:
Avatar des Verfassers
Jürgen Birke
Explosionspotential a la Steyr?
Hi, sehe ich das richtig? Je nach Kriterium ist Deutz ca. 20 - 50 mal so groß wie Steyr. Beide Kurse werden aktuell von Rüstungsphantasien getrieben. An der Börse ist Steyr aktuell 1,5 mal so viel wert wie Deutz - wobei sich das gerade minütlich massiv ändert. Wenn da jetzt ein Funke (sprich: irgendwelche Gerüchte, News etc) käme, wäre da ein Verdoppler in wenigen Tagen denkbar. Man wird ja noch träumen dürfen... Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, bei 6,20 € zu verkaufen (bin dann ca. 50 % im Plus). Jetzt macht sich natürlich die ungesunde Gier breit. Was meint Ihr dazu? Jürgen
Avatar des Verfassers
kalleari
Kaufen : Ziel 5,30 Euro
29.07.2010 13 :49 Commerzbank belässt Deutz auf 'Buy' - Ziel 5,30 EUR Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutz vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 5 ,30 Euro belassen. Analystin Yasmin Moschitz rechnet in einer Studie vom Donnerstag für den Motorenbauer mit einer deutlichen Verbesserung im zweiten Quartal. Der Auftragseingang dürfte ihrer Berechnung nach um 69 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sein und der Umsartz um 34 ,1 Prozent auf 294 ,9 Millionen zugelegt haben. Beim Überschuss dürfte nach dem deutlichen Verlust im Vorjahr der Break-even gelungen sein. Sie erhofft sich zudem einen detaillierteren Ausblick. AFA0072 2010-07-29 /13 :47 © 2010  APA-dpa-AFX-Analyser
Avatar des Verfassers
kalleari
Weiterer Motorenabsatz in Zukunft
DEUTZ und SAME DEUTZ-FAHR erweitern Zusammenarbeit 09 : 31 27.07.10 Köln (aktiencheck.de AG) - Der Motorenhersteller DEUTZ AG ( Profil ) und die SAME DEUTZ-FAHR Gruppe haben ein Memorandum of Understanding für eine erweiterte Zusammenarbeit im Bereich der Landtechnik mit Motoren unter 4 Liter Hubraum unterzeichnet. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, liefert er ab dem Jahr 2013 Motoren der neu entwickelten Baureihen TCD 2.9 L4 und TCD 3.6 L4 für den Landtechnikbereich an den Landtechnikhersteller. Ab dem Jahr 2014 bedeutet dies für DEUTZ ein jährliches Gesamtvolumen von über 14.000 Motoren.
Avatar des Verfassers
kalleari
Deutz kaufen
10 :53  Uhr Chart-Check Deutz: Auf zu neuen Hochs? Markus Horntrich Der Motorenhersteller Deutz nimmt Anlauf auf ein neues Hoch. Die jüngste Konsolidierung steht kurz vor dem Abschluss, die Aktie damit unmittelbar vor einem technischen Kaufsignal. Die Analysten der Commerzbank haben die Aktie heute zudem mit "Kaufen" und Kursziel 5 ,30 Euro eingestuft. Wo liegen die charttechnischen Kursziele? Die Erholung im Nutzfahrzeuggeschäft macht sich auch beim Motorenhersteller Deutz bemerkbar. Die Analysten der Commerzbank gehen im laufenden Jahr von einer Erholung der Nachfrage aus. Zudem dürfte sich die Restrukturierung beim Motorenhersteller auf der Ertragsseite bemerkbar machen. Der Break-even wurde von 170.000 auf nun 125.000 Motoren im Jahr gesenkt. Das Kursziel haben die Analysten auf 5 ,30 Euro gesetzt. Konsolidierung vor dem Abschluss Aus charttechnischer Sicht könnte dieses Kursziel zügig erreicht werden. Die Aktie hat den steilen Anstieg zwischen Februar und April von 3 ,15 Euro auf 4 ,95 Euro in einem Dreiecksmuster so gut wie auskonsolidiert. Die obere Begrenzung des Dreiecks verläuft bei 4 ,40 Euro. Gelingt es der Aktie, über diesem Niveau zu schließen wird das Dreieck trendkonform nach oben aufgelöst und ein Kaufsignal generiert. Das rechnerische Kursziel aus der Formation läge dann bei 5 ,50 Euro, was sich fast mit dem Kursziel der Commerzbank decken würde. Zu beachten ist allerdings, dass im Bereich zwischen 4 ,80 Euro und 5 ,00 Euro eine signifikante Widerstandszone wartet. Sollte auch diese Hürde übersprungen werden, dürfte die Dynamik deutlich zunehmen. Dann wären sogar Kurse um 6 ,00 Euro, im günstigen Fall sogar deutlich darüber möglich. Aktie spekulativ kaufen Mit der Markterholung im Rücken sollte auch das Deutz-Papier weiterlaufen. Bei einem Ausbruch aus dem Dreieck über 4 ,40 Euro drängt sich ein Einstieg geradezu auf. Minimalerwartung ist ein neues Jahreshoch. Stopp nach Einstieg bei 3 ,80 Euro platzieren!
Avatar des Verfassers
kalleari
Chart
Bearish cross 38 mit 100 ! Jedoch befindet sich nach Indikation der Kurs schon oder kurz vor der überverkauften Zone, ebenso ist er unten an BB zugange. Dies signalisiert, daß der Kurs bald wieder nach oben gehen sollte.. Ebenso impliziert Formation Wimpel längerfristig Anstieg. Mfg Kalle
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Deutz Aktie und zum Deutz Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutz Aktie liegt bei 10,78 €.

Für 1.000€ kann man sich 92,76 Deutz Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutz Aktie lautet DEUZF.

Die 1 Monats-Performance der Deutz Aktie beträgt aktuell 30,04%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutz Aktie beträgt aktuell 151,75%.

Der Aktienkurs der Deutz Aktie liegt aktuell bei 10,78 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 30,04% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutz eine Wertentwicklung von 20,31% aus und über 6 Monate sind es 37,68%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutz Aktie liegt bei 10,97 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutz Aktie liegt bei 4,31 €.

Das Allzeithoch von Deutz liegt bei 12,33 €.

Das Allzeittief von Deutz liegt bei 1,20 €.

Die Volatilität der Deutz Aktie liegt derzeit bei 45,59%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutz in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 10,27 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -4,05%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 10,27 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -4,05%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutz Kursziel beträgt 10,27 €. Das ist -4,05% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutz 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutz Kursziel beträgt 10,27 €. Das ist -4,05% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutz 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 10,27 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Deutz Aktie bei 10,27 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Deutz Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,16 Mrd. €

Insgesamt sind 138,8 Mio Deutz Aktien im Umlauf.

Am 12.07.1995 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 12.07.1995 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Deutz bei 58%. Erfahre hier mehr

Deutz hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutz gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Deutz Aktie beträgt 16,27.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutz betrug 1.813.700.000 €.

Die nächsten Termine von Deutz sind:
  • 26.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 07.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung
  • 30.09.2026 - Quartalsmitteilung

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Deutz geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Deutz Aktie und 2 Käufe der Deutz Aktie.

Ja, Deutz zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 09.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,17 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutz am 09.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,17 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,59%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutz wurde am 09.05.2025 in Höhe von 0,17 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,59%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 09.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,17 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.