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Der USA Bären-Thread


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obgicou:

der M3 Irrtum

15
08.02.08 11:18
es werden hier des öfteren Hyper-Inflationsprognosen mit der stark expandierenden Geldmenge M3 begründet. Aber daß eine stark steigende Geldmenge M3 automatisch zu höheren Preisen führt, ist ein Trugschluß. Der Hauptfehler ist die Annahme, daß eine erhöhte Geldmenge auch (mit einer gewissen Verzögerung) in den Wirtschaftskreislauf eintritt (sprich ausgegeben wird) und damit höhere Preise bedingt. Es gibt aber in den letzten Jahre Entwicklungen die dieser Annahme widersprechen:

1. Die Abflachung der Zinskurve
Bei einer zunehmend flachen Zinskurve und gleichzeitig relativ (auch absolut) niedrigem Zinsniveau, wie wir sie seit Ende des Internetbooms beobachten, macht es für Investoren wenig Sinn, Geld längerfristig anzulegen. Viele Sparbriefe oder Sondersparformen mit einer Laufzeit von 4 Jahren oder länger, sind quasi zu Grabe getragen worden. Was wurde mit dem Geld gemacht? Es ging in kurze Laufzeiten. Geldmarktkonto, Geldmarktfonds, Laufzeitkonten bis 2 Jahre, etc. Während der Sparbrief nicht Bestandteil von M3 ist, sind es alle genannte kurzfristigen Alternativen. Der Spargroschen wird deshalb nicht wahrscheinlicher ausgegeben als vorher.

2. Das Aufblähen der Kreditblase
Früher gab die Hausbank dem Kunden einen Kredit und das wars. Heute wird dieser Kredit mehrfach verpackt, weiterverkauft, gestrapped, usw. Jede dieser Transaktionen führt zumindest teilweise zu einer weiteren Aufblähung der Geldmenge.
Schön zu sehen an folgender Seite der EZB-Statistik:

stats.ecb.europa.eu/stats/download/...or/bsi_m3_by_sector.pdf In der Graphik rechts unten sieht man wie die "Banken-Geldmenge" (other financials) seit 2004 quasi explodiert. Daß dieses Geld an irgendeinem Gütermarkt als Zahlungsmittel auftaucht wage ich zu bezweifeln.

3. Änderung im Refinanzierungsverhalten von Unternehmen
Das Standardwekrzeug der Fremdkapitalbeschaffung, die langfristige Unternehmensanleihe wuird immer mehr von mittel- bis kurzfristigen Finanzierungsprogrammen abgelöst.
Medium Term Notes, Commercial Paper Programme, etc. Der Effekt ist der gleiche wie unter 1.


Natürlich gibt es eine Expansion der Geldmenge, die auf die Preise am Gütermarkt einwirkt. Aber von der "Explosion" der M3 auf ein starkes Zunehmen der Inflation zu schließen ist imho ein Trugschluß
Antworten
Anti Lemming:

Dozoern - mögliche Kompromiss-Lösung

6
08.02.08 11:31
Wäre es nicht ein praktikabler Kompromiss, wenn man jetzt eine KLEINE Position (2 bis 5 % Depotanteil) an langlaufenden Puts - "am" oder "im" Geld und mit mindestens 2 Jahren Restlaufzeit, um den Zeitwertverlust klein zu halten - kauft, sich im Falle einer weiteren technischen Erholung nicht rausekeln lässt (evtl. sogar Puts aufstocken) und die Puts dann mit Blick auf das mittelfristige Kursziel von 1200 im SP-500 hält?

Nachteil: Eine weitere technische Erholung "liegt in der Luft". Steigen die Indizes, sinkt auch die Vola, was die Puts zusätzlich verbilligt. Man hätte jetzt zu teuer gekauft. Die kleine Positionsgröße macht das verschmerzbar.

Vorteil: Kommt wegen massiver schlechter News, z. B. von den US-Banken oder vom US-Arbeitsmarkt, die technische Erholung NICHT, ist man bereits investiert - und die Vola würde sogar noch weiter ansteigen, wenn es weiter fällt. Dann wäre jetzt die letzte Chance, noch vergleichsweise billig reinzukommen.



Alternative: zwei Wochen Kuba "all-inclusive" und alles in Cash lassen
Antworten
Malko07:

Derivate wie Puts haben

3
08.02.08 11:43
prinzipiell eine geringe Fehlertoleranz und bleiben damit unabhängig von jeder Strategie risikoreich. Zum Ausgleich klingelt es im Falle eines Falle auch stärker in der Kasse. Bei derartige Produkten muss man bereit sein sein Fehlschüsse zu akzeptieren.  
Antworten
Dozoern:

AL...ich verstehe, was du meinst....

3
08.02.08 11:43
...klingt vernünftig. Wäre mir aber zu stressig. Ich habe ja in 25 Börsenjahren eins eisern (und schmerzvoll) lernen müssen: Geduld. Also ich nehm dann Cuba all inclusive...:-)

Übrigens, sowohl der DOW als auch der SPX wurden gestern in den letzten 30 Minuten wieder mal hochgekauft, weil die Indikatoren kritisch standen - vor allem im SPX.
Antworten
obgicou:

Cuba

5
08.02.08 11:55

ist viel zu schön, um es nur all-inclusive in Varadero zu besuchen
Antworten
obgicou:

zur 30Y T

5
08.02.08 11:58
Käuferstreik bei Auktion treibt Renditen nach oben:

``This is a massive boycott,'' said George Goncalves, chief Treasury and agency debt strategist in New York at Morgan Stanley, one of the 20 primary government securities dealers that are required to bid at Treasury auctions. ``We got a message that enough's enough.''

www.bloomberg.com/apps/...20601087&sid=anApWkUU0xDs&refer=home
Antworten
gsamsa42:

@obgicou #16826. der M3 Irrtum

3
08.02.08 12:36
da kannste Gründe aufführen noch und nöcher.
Für was ist Geld da?,nimmt man Kredite auf?...irgendwann wird es ausgegeben, zurückgezahlt (mit Renditeplus oder nicht). Die wenigsten wollen/können es mit ins Grab nehmen -> die Erben gebens aus.
Irgendwann wird also die Inflation in Teuerung übergehen. OK, i.a. nennt man es dann erst Inflation. Mit steigenden Zinsen kann man dies verhindern/abmildern, ob dies auch mit fallenden Zinsen geht wird die Zukunft zeigen.
Nur mM.
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
obgicou:

@gsamsa

 
08.02.08 12:44

irgendwann wird es ausgegeben, zurückgezahlt (mit Renditeplus oder nicht).

oder abgeschrieben.

Mir ging es nur darum den Widerspruch zwischen explodierender M3 (seit langem über +10%) und verhaltener Inflation aufzuzeigen. Natürlich gibt es den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen wachsender Geldmenge und steigenden Preisen.
Antworten
Dreistein:

Ackermann schlaubergert

6
08.02.08 12:44
"Karten auf den Tisch!" fordert Ackermann. ROFL

Dumm nur, dass die Schuldenwurst ((C) A.L.) der Banken soooooo groß und die Abschreibungs-Scheibchen wegen der Minimalanforderung der Eigenkapitalausstattung (min. 8% der Aktiva) nur so dünn ausfallen dürfen.

Daher wird das mit der Transparenz und dem Zurückgewinnen des Vertrauens wohl vorest ausfallen. Ob dann nach den "Tsunamis" 8s.u.) noch was übrig ist, werden wir sehen.


--------------------------------------------------

Quelle: boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_276038



Nächster "Tsunami" rollt schon an

Für Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann ist die aktuelle Finanzkrise noch längst nicht ausgestanden. Am Horizont sieht er schon den nächsten "Tsunami" heranrollen.

Quelle: dpa Mahnt seine Kollegen zu Transparenz und Verantwortung: Deutsche Bank-Chef Ackermann

"Die Spannungen an den Finanzmärkten werden noch einige Zeit anhalten“, sagte Ackermann am Donnerstag auf der Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Bank in Frankfurt. Das globale Finanzsystem werde nach wie vor auf "eine harte Probe" gestellt. Die durch riskante weltweite Spekulationen mit faulen US-Hypotheken ausgelöste Krise, die rund um den Globus auch einige große renommierte Geldhäuser an den Rand des Ruins trieb, sei zum Teil auch hausgemacht, sagte Ackermann: "In der Finanzbranche ist in der Tat einiges schiefgelaufen."


Die Karten auf den Tisch!
Seinen Kollegen in der Bankenwelt empfahl er, alle verbliebenen Risiken offenzulegen. "Es muss jetzt gemeinsam mit der Finanzindustrie alles daran gesetzt werden, das Vertrauen an den Finanzmärkten und in die Akteure zurückzugewinnen", sagte Ackermann. Zuallererst sei jetzt Transparenz gefragt: "Jeder Marktteilnehmer muss für sich und für die Aufsicht vollständig Klarheit über seine Engagements in den betroffenen Marktsegmenten schaffen", verlangte der Deutsche Bank-Chef.

Ackermann ließ keinen Zweifel daran, dass Bank-Manager Verantwortung auch jenseits des Tellerrands der eigene Branche tragen. Die Auswirkungen der Krise "werden auch in der Realwirtschaft spürbar werden", sagte Ackermann. Für Deutschland rechnet er zwar nicht mit einer Rezession, aber nur noch mit einem gedämpften Wachstum.

Nächster "Tsunami" schon in Sicht

Und wenn Ackermann recht hat, rollt auch schon bald die nächste Krisenwelle auf die Finanzwelt zu, ausgelöst durch die aktuellen Probleme der US-Bondversicherer: Die könnten in der weltweiten Finanzbranche neue Schockwellen ähnlich denen der Subprime-Krise auslösen, sagte Ackermann und sprach von einem drohenden "Tsunami". Das Engagement der Deutschen Bank selbst in diesem Bereich sei jedoch zu vernachlässigen.

Die US-Bondversicherer wie MBIA oder Ambac waren zuletzt stark in den Fokus geraten. Die Spezialversicherer stehen im Zweifel für Ausfälle bei Anleihen gerade. Bekommen sie selbst Probleme, wird der Schutz der Anleger ungewisser oder gar hinfällig. Ratingagenturen haben bereits reagiert: Ambac etwa wurde von Fitch bereits die bisherige Einstufung in die Gruppe der Versicherer mit Top-Bonität entzogen. Weitere Herabstufungen der als "Monoliner" bekannten Bondversicherer werden bereits erwartet.
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firehand:

ich fliege morgen tatsächlich

4
08.02.08 12:50
für zwei wochen nach cuba und (!) lasse meine shorts (wie auch meine letzten wenigen aktien) weiterlaufen :-)  
Antworten
Anti Lemming:

Dreistein

4
08.02.08 12:51
"Verantwortung auch jenseits des Tellerrands" ist eine interessante Formulierung. Eben weil die Scheiben von der "Schuldenwurst" normalerweise in der Tellermitte abgeschnitten werden ;-))
Antworten
Kicky:

the real story was in the bond market

3
08.02.08 13:01
David Gaffen bei Wallstreet Journal .....But the real story was in the bond market, where yields have dropped dramatically due to safe-haven needs among risk-averse investors. That came to a temporary end today with a lousy auction of 30-year bonds. This in some ways shouldn’t be surprising, because yields aren’t far from the lifetime low set last month. One measure of the auction’s failure was the indirect bid (a proxy for demand from foreign banks) which was just 11% of the auction, compared with the 27.2% average of the last six auctions. “The market floor completely gave way following the auction results,” noted analysts at Stone & McCarthy Research Associates. “The yield on the active bond is up more than [13 basis points] currently, the largest one day rise in the bond yield since at least the correction in September, depending on where the bond ends up today.”
blogs.wsj.com/marketbeat/
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Anti Lemming:

Welcome, Kicky :-)

2
08.02.08 13:04
Antworten
Anti Lemming:

Mail verrät Mitwisser Kerviels

2
08.02.08 13:05
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...iels/314429.html
Antworten
Anti Lemming:

Mitwisser ist schon verhaftet

 
08.02.08 13:08
www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/...eviels-verhaftet.html
Antworten
Kicky:

Why rebate checks won't buy us a better economy.

4
08.02.08 13:13
Daniel Gross in Newsweek am 7.Februar zum Stimulus Package
www.newsweek.com/id/109042
....The theory behind the rebates is that American taxpayers, being Americans, will take the $100-plus billion, and spend it-stat!--thus providing a jolt of stimulus to the economy.

But will they? A survey that arrived in my inbox from American Century Investments found that only 27 percent would spend the rebate right away, while 36 percent would use the cash to pay down debt and 25 percent would save or invest it. Of course, surveys document intentions rather than actions. But if the folks in the survey are true to their word, the stimulus will be less than stimulating. Putting a few hundred bucks in a certificate of deposit, or in a mutual fund that invests in Indian stocks, or paying down your home equity line of credit won't do much to help the proprietor of a local boutique, or Wal-Mart.
We've been here before. In 2001, Washington sought to jolt the economy back into life with tax rebates. Economists have studied that episode and its impact. (For an excellent primer on stimulus, see this paper by Jason Furman and Douglas Elmendorf of the Brookings Institution.) The bad news: a stimulus may not deliver the immediate jolt that we hope it will. The good news: Americans don't have a good track record of keeping their promise to be thrifty.

Between July and September 2001, the U.S. government mailed income tax rebates of $300 to individuals and $600 to married couples. In all, 90 million households received some $38 billion in cash, a sum equal to 0.4 percent of 2001 Gross Domestic Product. At the time, the folks at the University of Michigan who gauge consumer sentiment quickly added some questions to their surveys about what consumers would do with their rebates. The results are described in this paper by Joel Slemrod and Matthew Shapiro. In the late summer and fall of 2001, only 21.8 percent of those receiving the rebate said it would lead them mostly to increase spending, while one-third said it would lead them mostly to save, and 45 percent it would lead them mostly to pay down debt. Slemrod and Shapiro note that their findings echoed those of a Gallup Poll from July 2001: 17 percent said spend, 32 percent save, and 47 percent pay off bills. Another result from the survey confounded conventional wisdom: Those with less income said they'd be more likely to save the rebate than those with more income.

"This spending rate is remarkably low," Slemrod and Shapiro concluded. They suggested that the responses imply that such rebates have "a small impact on aggregate demand" and that the result "raises a cautionary note about the reliability of fiscal policy in general." ....When economists delved into consumption and spending data in the months after the rebates, they discovered that Americans were either lying to pollsters or simply unable to control themselves. Upon crunching the numbers, David Johnson of the Bureau of Labor Statistics, Jonathan Parker of Princeton University and Nicholas Souleles of the Wharton School found that "households spent 20-40 percent of their rebates on non-durable goods during the three-month period in which their rebates were received and roughly another third of their rebates during the subsequent three-month period." The rebates helped boost total personal consumption expenditures by an impressive 0.8 percent in the third quarter and 0.6 percent in the fourth quarter. .....
Antworten
relaxed:

#16827 Ist das bei einem mittelfristigen Kursziel

 
08.02.08 13:25
von 1200 und einem aktuellen Stand von 1330 nicht etwas zu früh? Letzte Woche sind wir fast an die 1400 gelaufen, das kann leicht nochmal passieren. Nur wenn man ein deutlich niedrigeres Kursziel annimmt ist der jetzige Einstieg für einen "Mittelfristler" sinnvoll.

Vielleicht bin ich auch zu vorsichtig. ;-)
Antworten
Dreistein:

16836. AL

6
08.02.08 13:27
Wahrschenlich meint er, dass zur Schuldenwurst auch noch der Teller, die Tischdecke und der ganze Tisch gehört.

Dann braucht die Branche aber kein Messer, sondern eine Säge.
Antworten
Anti Lemming:

Wutmensch Ballmer steppt in Fettnäpfchen

5
08.02.08 13:33
Wirre Wutausbrüche, minutenlange "Affentänze" vor laufender Kamera, zerschlagenes Mobiliar. Ballmer ist auch in Emotionsausbrüchen die Nr. 1 bei Microsoft. Ist sein 45-Mrd.-Gebot für Yahoo nur aus "Wut auf Google" geboren?

Ein pikanter Blick auf Amerikas Führungselite...

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532703,00.html
Antworten
Anti Lemming:

relaxed

2
08.02.08 13:37
Da jetzt erst mal viele Leute versuchen werden, eine Erholungs-Rallye zu reiten (ob's klappt, muss sich zeigen), ist das Warten auf bessere Einstiegskurse für Puts vermutlich die klügere Variante.
Antworten
MaxGreen:

meine Worte von gestern aus dem TTT

4
08.02.08 13:46
Letzte woche hatten wir doch auch dieses Spielchen der Amis. Bis 15:30 schön die Kurse drücken und dann plötzlich gute Stimmung an der Wall-Street verbreiten. Holen sich die Amis bis 15:30 durch Verkäufe in Europa die Liquidität die sie dann für ihre eigene Börse brauchen ?

Heute schon wieder das gleiche Spiel. Heute morgen noch 6850 und jetzt schon wieder 6740. Das DAX-Gap ist geschlossen und damit können die US-futures wieder ansteigen, man möchte zu Beginn an der Wall-Street positiv beginnen. Ich frage mich nur wer verkauft hier und wer steigt das immer kurz vor US-Eröffnung wieder in den DAX ein. Sind es die selben Investoren? Der Unterschied zu gestern ist, das heute EUR/Yen relativ konstant geblieben sind. Es sind heute scheinbar nicht die Carry-Trader sondern Banken, Hedgefonds etc. die den DAX hin und her schubsen.

Den Amis sollte mal jemand auf die Finger klopfen. Und während ich das geschrieben habe haben die US-Futures schon wieder zugelegt, bis 15:30 muss alles wieder tip-top aussehen.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Kicky:

Let the Monolines Sink

6
08.02.08 13:50
By William Gross founder and managing director of Pimco
zumindest eine interessante Meinung oder die einzig vernünftige Lösung für einige von ihnen?
www.ft.com/cms/s/0/bb7e80c8-d58c-11dc-8b56-0000779fd2ac.html
Published: February 7 2008 18:14 |
What is good for Ambac, the bond insurer, is good for the country. Well, perhaps in the short run if it prevents a run on the shadow banking system – our over-leveraged system of financial conduits that have provided the spending power to keep the US economy going in recent years. But not in the long run.

The Ambac business model is as faulty now as was chairman Charles Wilson’s forecast for General Motors more than a half century ago. Wilson’s response to a US Senate inquiry in 1955 implied that GM’s near monopolistic control was beneficial to the country. It was, until the domestic motor industry fell asleep at the wheel of innovation and became more concerned with placating its labour unions with outsized pay packages and long-term pension and healthcare benefits. Creative destruction and the incessant march of globalisation changed a GM chairman’s smile to a frown, and the US economy turned from industrialisation to financialisation in order to stay at the top of the global pecking order.Those who put their faith in the ability of a finance-based economy to remain healthy are being similarly challenged today. A critic can find numerous examples of incredible, bubble-popping asset structures – from subprime mortgages to structured investment vehicles to collateralised debt obligations squared – that are threatening to reverse the expansion of the shadow banks and break our finance-based economy’s back. The most recent one, however, centres around the monoline insurers with Ambac as the most important link in the chain that presumably cannot be allowed to break.

Monoline insurers are so named because they originally covered just one line of business – municipal bonds. Today, however, because they do not insure lives, or automobiles or medical expenses, the name has stuck despite their additional reach into insuring financial assets of all varieties. In a real sense, the monolines have taken on their shoulders a supersized portion of the guaranteed solvency of modern asset structures. In combination with overly generous triple-A ratings on not only these assets but the monoline companies themselves, they have fostered a bubble of immeasurable but clearly significant proportions.

That the monolines could shoulder this modern-day burden like a classical Greek Atlas was dubious from the start. How could Ambac, through the magic of its triple-A rating, with equity capital of less than $5bn, insure the debt of the state of California, the world’s sixth-largest economy? How could an investor in California’s municipal bonds be comforted by a company that during a potential liquidity crisis might find the capital markets closed to it, versus the nation’s largest state with its obvious ongoing taxing authority? Apply the same logic to the gargantuan size of the asset-backed market it has insured in recent years – subprimes and CDOs in the trillions of dollars – and you must come to the same logical conclusion: this is absurd. It is as if Barney Fife, television’s Sheriff of Mayberry in The Andy Griffith Show, promised to bring law and order to the entire country.

As long as the illusion lasted, however, it is clear that monoline guarantees fostered an expansion of our modern shadow banking system and therefore an extension of US and even global economic prosperity. Because US consumers were able to borrow at “guaranteed” triple-A rates with an additional servicing/underwriting spread, their spending power was artificially elevated. In order to maintain those levels and avoid a nasty recession, authorities through both official and backdoor channels now endorse a rescue effort. What is good for Ambac, they reason, is good for the country – and by extension the world.

As stock markets rise on optimistic workout developments, it is clear that it is – in the short run. But like General Motors a half century back, the sense of stability imparted to an oligopolistic industry with visible flaws is not likely to last, nor may the hope for a return to economic growth of recent years. The modern US financed-based economy has a striking resemblance to Barney Fife, guaranteeing global prosperity without the productive industrial-based firepower to back it up. Neither ultra-low interest rates or tax rebates, nor investor-led and authority-based monoline bailouts are likely to change that significantly during the next few years.
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oasis2:

#16841 Kicky

5
08.02.08 13:58
Das mag richtig sein, daß das meiste zur Schuldenrückzahlung und als Investment und Ersparnis verwendet wird- unbeabsichtigt wird es nicht sein! Denn die Banken mithilfe des Steuerzahlers zu sanieren ist mindestens so dreist, wie Münchhausens Idee, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Jeder Dollar, der an die Banken fließt, bessert ja das Eigenkapital auf und das wird dringend nötig sein bei den nächsten Abschreibungsrunden...
Die in die sprichwörtlichen Flat-TVs investieren, gönnen auch "nur" dem Einzelhandel was-
denn die Geräte sind ja bekanntlich zum allergrößten teil aus Fernost...
Antworten
wawidu:

@AL - # 16824

6
08.02.08 14:00
Die aktuellen Bewegungen, die du bei EUR/USD ansprichst, wären für George Linday ein "Fliegenschiss". Dessen "Wellentheorie" basiert wie die von Elliott auf sehr intensiven Chart- und Marktsentimentstudien. Beide erklären die charakteristischen Wellenmuster aus dem Marktsentiment. Anfang der 1970er hat sich Lindsay in einer Notiz übrigens ausdrücklich auf Elliott bezogen. Darin äußerte er die Überzeugung, es werde eine Zeit kommen, in der sich "Supermuster" von "three peaks and a domed house" ausbildeten, eine Zeit, in der das Marktsentiment sich in einen kaum mehr zu überbietenden Optimismus steigern werde (siehe Ratiochart SPX:VIX!). Doch dann werde der große Katzenjammer folgen. Der Hausse-Superzyklus nach Elliott werde dann in einen sehr langfristigen Großen Baissezyklus übergehen.

Im Anhang der langfristige EUR-Chart, der das Lindsay-Muster invers reflektiert. Das Muster passt also wie die Faust aufs Auge auf den USD.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147047
Antworten
nightfly:

@MaxGreen

 
08.02.08 14:01
sind die Amis so DAX-gesteuert, wie wir uns das einbilden,
oder bilden wir uns das stückchenweit nur ein?
Ich meine, es gibt ja noch die eine oder andere Börse weltweit...
Oder sind wir vom Volumen her die Nr.2 ???
mfg nf
Langweilige Signatur?
Das ist so gewollt.
Damit das Qualitätsposting noch besser heraussticht.
Der USA Bären-Thread 3974860
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