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Allgeier Aktie

Aktie
WKN:  A2GS63 ISIN:  DE000A2GS633 US-Symbol:  ALGIF Branche:  IT-Dienste Land:  Deutschland
22,70 €
-0,4 €
-1,73%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
229,43 Mio. €
Streubesitz
41,82%
KGV
23,52
Dividende
0,50 €
Dividendenrendite
2,23%
Allgeier Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Allgeier SE ist ein börsennotierter IT-Dienstleister mit Fokus auf digitale Transformation, Softwareentwicklung und Managed Services. Das Unternehmen mit Sitz in München agiert als Holding, die spezialisierte Beteiligungen im Bereich Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting bündelt. Für institutionelle und private Anleger fungiert Allgeier als Plattforminvestment in den deutschsprachigen IT-Mittelstand mit zunehmender internationaler Reichweite. Der Konzern positioniert sich im Segment hochqualifizierter, projektorientierter IT-Leistungen für Industrie, Finanzdienstleister, öffentliche Hand und Technologieunternehmen. Die Aktie adressiert damit Investoren, die von langfristigen Digitalisierungs- und Outsourcing-Trends profitieren wollen, ohne sich auf einzelne Softwareprodukte festzulegen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Allgeier SE verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell, das organisches Wachstum mit einer aktiven Buy-and-Build-Strategie verbindet. Im Kern kombiniert der Konzern mehrere Rollen:
  • strategische Managementholding mit zentralem Controlling, Kapitalallokation und Governance
  • operativer IT-Dienstleister mit Fokus auf kundenspezifische Softwareentwicklung und Systemintegration
  • Provider von Managed Services und Outsourcing-Lösungen, insbesondere im Infrastruktur- und Applikationsbetrieb
  • Plattform für spezialisierte IT-Beratungs- und Softwareeinheiten mit eigenem Markenauftritt
Wertschöpfung entsteht durch Skaleneffekte im Projektgeschäft, durch wiederkehrende Serviceerlöse aus langfristigen IT-Betriebsverträgen sowie durch Cross-Selling innerhalb des Portfolios. Allgeier setzt auf eine Mischung aus Onshore-, Nearshore- und teilweise Offshore-Delivery, um anspruchsvolle Enterprise-Kunden bei gleichzeitigem Kostenmanagement zu bedienen. Der Konzern adressiert dabei den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen: Beratung, Architektur, Implementierung, Betrieb, Modernisierung und Migration in Cloud-Umgebungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Allgeier lässt sich als Unterstützung von Unternehmen bei der digitalen Transformation mit praxisnahen, wirtschaftlich tragfähigen IT-Lösungen zusammenfassen. Im Vordergrund stehen keine radikalen Disruptionen, sondern verlässliche Umsetzung komplexer IT-Vorhaben im regulierten und industriellen Umfeld. Zentrale Leitlinien sind:
  • technologische Unabhängigkeit gegenüber einzelnen Hyperscalern oder proprietären Plattformen
  • Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen statt kurzfristiger Projektoptimierung
  • Kombination aus mittelständischer Nähe und börsennotierter Transparenz
  • Dezentrale operative Verantwortung mit klar definierten finanziellen Zielgrößen
Die Unternehmensführung kommuniziert regelmäßig das Ziel, ein wachstumsorientiertes, aber zugleich robustes IT-Servicehaus zu sein, das auch in konjunkturellen Schwächephasen durch wiederkehrende Erlöse und diversifizierte Kundenbasis stabil bleibt.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungsportfolio

Allgeier bietet ein breites Spektrum an IT-Services, das typischerweise in mehreren Leistungsblöcken strukturiert wird:
  • IT-Consulting und Enterprise-Architecture-Beratung für komplexe Anwendungslandschaften
  • kundenspezifische Softwareentwicklung, darunter Web-, Mobile- und Enterprise-Applikationen
  • Systemintegration von Standardsoftware, Datenbanken, Middleware und Schnittstellen
  • Managed Services für Infrastruktur, Applikationsbetrieb, Monitoring und Support
  • Cloud-Services, inklusive Migration in Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • IT-Outsourcing und Application Management für kritische Kernsysteme von Großkunden
  • teilweise eigene Softwarelösungen und Frameworks in Nischenbereichen
Die Lösungen adressieren branchenspezifische Anwendungsfälle in Industrie, Automobil, Handel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung. Durch die Kombination aus Beratung, Implementierung und Betrieb versucht Allgeier, den Kunden über den gesamten Projekt- und Betriebszyklus zu binden und den Anteil wiederkehrender Serviceumsätze auszubauen.

Business Units und organisatorische Struktur

Allgeier SE organisiert sich als Holding mit mehreren operativen Einheiten, die thematisch oder regional fokussiert sind. Die Struktur wird in der Regel entlang folgender Dimensionen gegliedert:
  • geschäftsbereichsbezogene Einheiten für Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting
  • Tochtergesellschaften mit eigener Marke und klar abgegrenztem Servicefokus
  • regionale Einheiten im deutschsprachigen Raum und in ausgewählten internationalen Märkten
Die Holding übernimmt zentrale Funktionen wie Finanzsteuerung, Compliance, M&A-Strategie und übergreifendes Risikomanagement. Die operativen Gesellschaften agieren bewusst unternehmerisch, um Kundennähe, Spezialisierung und schnelle Entscheidungswege sicherzustellen. Historisch hat Allgeier regelmäßig Portfoliobereinigungen vorgenommen, indem nicht-strategische Geschäftsbereiche verkauft und wachstumsstarke Kernfelder, etwa Cloud- und Digitalisierungsservices, ausgebaut wurden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale von Allgeier liegen weniger in singulären Technologien als in der Kombination aus mittelständischem IT-Haus und börsennotierter Plattform. Wesentliche Differenzierungsfaktoren sind:
  • breite Diversifikation über Branchen, Technologien und Kunden hinweg
  • dezentrale Struktur mit spezialisierten Einheiten, die dennoch durch die Holding finanziell gesteuert werden
  • Management- und Integrationskompetenz bei der Übernahme mittelständischer IT-Dienstleister
  • langjährige Kundebeziehungen in regulierten und anspruchsvollen Sektoren
Die Burggräben entstehen im IT-Dienstleistungsmarkt vor allem durch:
  • hohe Wechselkosten bei langfristigen Outsourcing- und Managed-Service-Verträgen
  • tiefe Einbindung in Kernprozesse der Kunden, etwa ERP-nahe Systeme oder geschäftskritische Plattformen
  • Know-how-Konzentration in Projektteams, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt
  • Reputation für Verlässlichkeit bei komplexen, mehrjährigen Transformationsprogrammen
Diese Moats sind funktional, aber nicht unüberwindbar: Sie hängen stark von der Fähigkeit ab, qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Wettbewerbsumfeld und Peer Group

Allgeier konkurriert in einem fragmentierten und hochkompetitiven Markt für IT-Dienstleistungen. Zu den relevanten Wettbewerbern im DACH-Raum zählen mittelgroße IT-Berater und Systemhäuser sowie spezialisierte Digitalagenturen. Im weiteren europäischen Umfeld stehen internationale IT-Service-Konzerne und globale Systemintegratoren. Charakteristisch ist:
  • intensiver Wettbewerb um Fachkräfte im Bereich Softwareentwicklung, Cloud-Architektur und Cybersecurity
  • Preis- und Margendruck durch größere Anbieter mit Offshore-Kapazitäten
  • zunehmende Standardisierung von Cloud- und Plattformdiensten, die Beratungs- und Integrationsleistungen verändern
Allgeier positioniert sich als flexibler, technologieneutraler Partner zwischen klassischen Systemhäusern und großen globalen IT-Consulting-Gesellschaften. Für Anleger ergibt sich ein Wettbewerbsbild, das zwar attraktive Wachstumstrends bietet, aber strukturell von starkem Konkurrenzdruck geprägt ist.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung der Allgeier SE wird durch einen Vorstand verantwortlich gelenkt, der von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird. Das Management verfolgt traditionell eine wachstumsorientierte, aber selektive Akquisitionsstrategie. Kernelemente der strategischen Agenda sind:
  • Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere, wachstumsintensive Bereiche wie Cloud, Digital Engineering und Managed Services
  • Integration erworbener Gesellschaften in eine konsistente Governance-Struktur bei Erhalt operativer Eigenständigkeit
  • Stärkung des Anteils wiederkehrender Erlöse zur Glättung der Zyklizität im Projektgeschäft
  • konsequentes Kosten- und Working-Capital-Management zur Sicherung finanzieller Stabilität
Corporate-Governance-Anforderungen eines regulierten Kapitalmarkts, regelmäßige Finanzberichterstattung und eine grundsätzlich transparente Kommunikation dienen dazu, das Vertrauen konservativer Investoren zu adressieren. Gleichzeitig verbleibt für Außenstehende ein gewisser Komplexitätsgrad, da die Holdingstruktur und die Vielzahl operativer Einheiten eine detaillierte Beurteilung erschweren.

Branchen- und Regionalanalyse

Allgeier agiert primär im europäischen Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Relevante Branchendynamiken umfassen:
  • anhaltende Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Industrie, Finanzwesen, Handel und öffentlicher Verwaltung
  • Verlagerung von Applikationen und Infrastrukturen in Cloud-Umgebungen
  • steigende Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenintegrität und regulatorische Compliance
  • Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb, der die Markteintrittsbarrieren erhöht
Der DACH-Markt gilt als anspruchsvoll, technologisch fortgeschritten und zahlungskräftig, zugleich aber preissensibel und reguliert. Internationale Präsenz in ausgewählten Regionen ermöglicht Allgeier, Nearshore- und Offshore-Ressourcen zu nutzen, ohne den Kernmarktbezug zu verlieren. Für ein börsennotiertes IT-Serviceunternehmen bedeutet dies ein strukturell wachsendes Umfeld, das jedoch konjunkturellen Schwankungen bei Investitionsgüterindustrien und öffentlichen Budgets unterliegt.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Allgeier blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück, die von mehreren strategischen Neupositionierungen geprägt ist. Aus einem ursprünglich breiter aufgestellten Konzern entwickelte sich im Laufe der Jahre ein fokussierter IT-Dienstleister. Charakteristisch für diese Entwicklung waren:
  • der schrittweise Auf- und Ausbau von IT-Service- und Softwareeinheiten über Zukäufe und Beteiligungen
  • die Trennung von nicht zum Kerngeschäft passenden Aktivitäten
  • die Herausbildung spezialisierter Tochtergesellschaften mit eigenem Markenprofil
In den letzten Jahren hat Allgeier wesentliche Strukturentscheidungen getroffen, um das Profil als reiner IT-Dienstleister zu schärfen und das Portfolio für Investoren transparenter zu machen. Die Strategie ließ sich dabei als fortlaufender Prozess der Fokussierung, Konsolidierung und Modernisierung beschreiben, mit dem Ziel, den Konzern an den Wachstumsfeldern der digitalen Ökonomie auszurichten.

Besonderheiten und Risikofaktoren des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Allgeier ist die Kombination aus dezentralem Unternehmertum und zentraler Kapitalmarktorientierung. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch strukturbedingte Risiken:
  • Komplexität der Holdingstruktur kann für Investoren die Transparenz einzelner Werttreiber einschränken
  • Integration akquirierter Gesellschaften birgt kulturelle und organisatorische Herausforderungen
  • Abhängigkeit von qualifizierten IT-Spezialisten führt zu hohem Rekrutierungs- und Bindungsaufwand
  • Projektgeschäft kann zyklisch von Investitionszurückhaltung der Kunden beeinflusst werden
Gleichzeitig besitzt Allgeier aufgrund seiner Historie Erfahrung im Management von Restrukturierungen und Portfoliobereinigungen. Für konservative Anleger bleibt gleichwohl zu beachten, dass das Geschäftsmodell stärker von weichen Faktoren wie Reputation, Mitarbeiterqualität und Kundenbeziehungen abhängt als etwa eine klassische Industrieholding mit materiellen Assets.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich bei einem möglichen Engagement in die Allgeier SE folgende wesentliche Chancen:
  • Partizipation an langfristigen Digitalisierungs- und Cloud-Trends im Kernmarkt DACH
  • diversifizierte Kundenbasis über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg
  • Potenzial für Wertsteigerung durch erfolgreiche Integration und Fokussierung des Portfolios
  • Möglichkeit steigender planbarer Erlöse über den weiteren Ausbau von Managed Services und Outsourcing-Verträgen
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • inhärente Zyklizität des projektgetriebenen IT-Dienstleistungsgeschäfts
  • anhaltender Fachkräftemangel, der Lohnkosten erhöht und Wachstumskapazitäten begrenzen kann
  • intensiver Wettbewerb durch nationale und internationale IT-Service-Konzerne
  • Komplexität der Holdingstruktur, die eine detaillierte Fundamentalanalyse anspruchsvoll macht
Für langfristig orientierte, risikoaversere Anleger bleibt eine sorgfältige Prüfung der strategischen Positionierung, der Qualität des Managements, der Stabilität der Kundenbeziehungen und der Personalstrategie zentral. Eine Investitionsentscheidung sollte auf einer eigenständigen Analyse der Geschäftsberichte, der Kapitalmarktkommunikation und der Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes beruhen; individuelle Präferenzen, Risikotragfähigkeit und Diversifikationsziele sind dabei zwingend zu berücksichtigen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 23,10 €
Gehandelte Stücke 22.050
Tagesvolumen Vortag 726.245,3 €
Tagestief 22,40 €
Tageshoch 23,10 €
52W-Tief 14,20 €
52W-Hoch 24,20 €
Jahrestief 20,30 €
Jahreshoch 24,20 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 402,96 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 16,89 €
Jahresüberschuss in Mio. 29,97 €
Umsatz je Aktie 34,94 €
Gewinn je Aktie 0,64 €
Gewinnrendite +21,49%
Umsatzrendite +1,82%
Return on Investment +6,37%
Marktkapitalisierung in Mio. 173,55 €
KGV (Kurs/Gewinn) 23,52
KBV (Kurs/Buchwert) 1,24
KUV (Kurs/Umsatz) 0,43
Eigenkapitalrendite +5,27%
Eigenkapitalquote +29,63%

Derivate

Hebelprodukte (54)
Knock-Outs 47
Faktor-Zertifikate 7

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 8 Jahre
Stabilität der Dividende -0,04 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -3,67% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 58,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 18,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 8%

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.06.2025 0,50 €
26.06.2024 0,50 €
14.06.2023 0,50 €
01.07.2022 0,50 €
09.06.2021 0,50 €
25.09.2020 0,50 €
01.07.2019 0,50 €
02.07.2018 0,50 €
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 22,40 € -4,68%
23,50 € 16.01.26
Frankfurt 23,00 € -1,29%
23,30 € 16.01.26
Hamburg 23,10 € -0,43%
23,20 € 16.01.26
München 23,00 € -2,54%
23,60 € 16.01.26
Stuttgart 22,60 € -3,00%
23,30 € 16.01.26
Xetra 22,70 € -1,73%
23,10 € 16.01.26
L&S RT 22,70 € 0 %
22,70 € 17.01.26
Tradegate 23,00 € -1,29%
23,30 € 16.01.26
Quotrix 22,90 € -3,78%
23,80 € 16.01.26
Gettex 22,80 € -2,56%
23,40 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 22,70 0,50 M
15.01.26 23,10 0,73 M
14.01.26 23,10 0,97 M
13.01.26 23,60 1,04 M
12.01.26 23,30 1,41 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 22,00 € +3,18%
1 Monat 18,70 € +21,39%
6 Monate 20,30 € +11,82%
1 Jahr 14,60 € +55,48%
5 Jahre 20,50 € +10,73%

Unternehmensprofil Allgeier SE

Allgeier SE ist ein börsennotierter IT-Dienstleister mit Fokus auf digitale Transformation, Softwareentwicklung und Managed Services. Das Unternehmen mit Sitz in München agiert als Holding, die spezialisierte Beteiligungen im Bereich Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting bündelt. Für institutionelle und private Anleger fungiert Allgeier als Plattforminvestment in den deutschsprachigen IT-Mittelstand mit zunehmender internationaler Reichweite. Der Konzern positioniert sich im Segment hochqualifizierter, projektorientierter IT-Leistungen für Industrie, Finanzdienstleister, öffentliche Hand und Technologieunternehmen. Die Aktie adressiert damit Investoren, die von langfristigen Digitalisierungs- und Outsourcing-Trends profitieren wollen, ohne sich auf einzelne Softwareprodukte festzulegen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Allgeier SE verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell, das organisches Wachstum mit einer aktiven Buy-and-Build-Strategie verbindet. Im Kern kombiniert der Konzern mehrere Rollen:
  • strategische Managementholding mit zentralem Controlling, Kapitalallokation und Governance
  • operativer IT-Dienstleister mit Fokus auf kundenspezifische Softwareentwicklung und Systemintegration
  • Provider von Managed Services und Outsourcing-Lösungen, insbesondere im Infrastruktur- und Applikationsbetrieb
  • Plattform für spezialisierte IT-Beratungs- und Softwareeinheiten mit eigenem Markenauftritt
Wertschöpfung entsteht durch Skaleneffekte im Projektgeschäft, durch wiederkehrende Serviceerlöse aus langfristigen IT-Betriebsverträgen sowie durch Cross-Selling innerhalb des Portfolios. Allgeier setzt auf eine Mischung aus Onshore-, Nearshore- und teilweise Offshore-Delivery, um anspruchsvolle Enterprise-Kunden bei gleichzeitigem Kostenmanagement zu bedienen. Der Konzern adressiert dabei den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen: Beratung, Architektur, Implementierung, Betrieb, Modernisierung und Migration in Cloud-Umgebungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Allgeier lässt sich als Unterstützung von Unternehmen bei der digitalen Transformation mit praxisnahen, wirtschaftlich tragfähigen IT-Lösungen zusammenfassen. Im Vordergrund stehen keine radikalen Disruptionen, sondern verlässliche Umsetzung komplexer IT-Vorhaben im regulierten und industriellen Umfeld. Zentrale Leitlinien sind:
  • technologische Unabhängigkeit gegenüber einzelnen Hyperscalern oder proprietären Plattformen
  • Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen statt kurzfristiger Projektoptimierung
  • Kombination aus mittelständischer Nähe und börsennotierter Transparenz
  • Dezentrale operative Verantwortung mit klar definierten finanziellen Zielgrößen
Die Unternehmensführung kommuniziert regelmäßig das Ziel, ein wachstumsorientiertes, aber zugleich robustes IT-Servicehaus zu sein, das auch in konjunkturellen Schwächephasen durch wiederkehrende Erlöse und diversifizierte Kundenbasis stabil bleibt.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungsportfolio

Allgeier bietet ein breites Spektrum an IT-Services, das typischerweise in mehreren Leistungsblöcken strukturiert wird:
  • IT-Consulting und Enterprise-Architecture-Beratung für komplexe Anwendungslandschaften
  • kundenspezifische Softwareentwicklung, darunter Web-, Mobile- und Enterprise-Applikationen
  • Systemintegration von Standardsoftware, Datenbanken, Middleware und Schnittstellen
  • Managed Services für Infrastruktur, Applikationsbetrieb, Monitoring und Support
  • Cloud-Services, inklusive Migration in Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • IT-Outsourcing und Application Management für kritische Kernsysteme von Großkunden
  • teilweise eigene Softwarelösungen und Frameworks in Nischenbereichen
Die Lösungen adressieren branchenspezifische Anwendungsfälle in Industrie, Automobil, Handel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung. Durch die Kombination aus Beratung, Implementierung und Betrieb versucht Allgeier, den Kunden über den gesamten Projekt- und Betriebszyklus zu binden und den Anteil wiederkehrender Serviceumsätze auszubauen.

Business Units und organisatorische Struktur

Allgeier SE organisiert sich als Holding mit mehreren operativen Einheiten, die thematisch oder regional fokussiert sind. Die Struktur wird in der Regel entlang folgender Dimensionen gegliedert:
  • geschäftsbereichsbezogene Einheiten für Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting
  • Tochtergesellschaften mit eigener Marke und klar abgegrenztem Servicefokus
  • regionale Einheiten im deutschsprachigen Raum und in ausgewählten internationalen Märkten
Die Holding übernimmt zentrale Funktionen wie Finanzsteuerung, Compliance, M&A-Strategie und übergreifendes Risikomanagement. Die operativen Gesellschaften agieren bewusst unternehmerisch, um Kundennähe, Spezialisierung und schnelle Entscheidungswege sicherzustellen. Historisch hat Allgeier regelmäßig Portfoliobereinigungen vorgenommen, indem nicht-strategische Geschäftsbereiche verkauft und wachstumsstarke Kernfelder, etwa Cloud- und Digitalisierungsservices, ausgebaut wurden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale von Allgeier liegen weniger in singulären Technologien als in der Kombination aus mittelständischem IT-Haus und börsennotierter Plattform. Wesentliche Differenzierungsfaktoren sind:
  • breite Diversifikation über Branchen, Technologien und Kunden hinweg
  • dezentrale Struktur mit spezialisierten Einheiten, die dennoch durch die Holding finanziell gesteuert werden
  • Management- und Integrationskompetenz bei der Übernahme mittelständischer IT-Dienstleister
  • langjährige Kundebeziehungen in regulierten und anspruchsvollen Sektoren
Die Burggräben entstehen im IT-Dienstleistungsmarkt vor allem durch:
  • hohe Wechselkosten bei langfristigen Outsourcing- und Managed-Service-Verträgen
  • tiefe Einbindung in Kernprozesse der Kunden, etwa ERP-nahe Systeme oder geschäftskritische Plattformen
  • Know-how-Konzentration in Projektteams, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt
  • Reputation für Verlässlichkeit bei komplexen, mehrjährigen Transformationsprogrammen
Diese Moats sind funktional, aber nicht unüberwindbar: Sie hängen stark von der Fähigkeit ab, qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Wettbewerbsumfeld und Peer Group

Allgeier konkurriert in einem fragmentierten und hochkompetitiven Markt für IT-Dienstleistungen. Zu den relevanten Wettbewerbern im DACH-Raum zählen mittelgroße IT-Berater und Systemhäuser sowie spezialisierte Digitalagenturen. Im weiteren europäischen Umfeld stehen internationale IT-Service-Konzerne und globale Systemintegratoren. Charakteristisch ist:
  • intensiver Wettbewerb um Fachkräfte im Bereich Softwareentwicklung, Cloud-Architektur und Cybersecurity
  • Preis- und Margendruck durch größere Anbieter mit Offshore-Kapazitäten
  • zunehmende Standardisierung von Cloud- und Plattformdiensten, die Beratungs- und Integrationsleistungen verändern
Allgeier positioniert sich als flexibler, technologieneutraler Partner zwischen klassischen Systemhäusern und großen globalen IT-Consulting-Gesellschaften. Für Anleger ergibt sich ein Wettbewerbsbild, das zwar attraktive Wachstumstrends bietet, aber strukturell von starkem Konkurrenzdruck geprägt ist.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung der Allgeier SE wird durch einen Vorstand verantwortlich gelenkt, der von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird. Das Management verfolgt traditionell eine wachstumsorientierte, aber selektive Akquisitionsstrategie. Kernelemente der strategischen Agenda sind:
  • Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere, wachstumsintensive Bereiche wie Cloud, Digital Engineering und Managed Services
  • Integration erworbener Gesellschaften in eine konsistente Governance-Struktur bei Erhalt operativer Eigenständigkeit
  • Stärkung des Anteils wiederkehrender Erlöse zur Glättung der Zyklizität im Projektgeschäft
  • konsequentes Kosten- und Working-Capital-Management zur Sicherung finanzieller Stabilität
Corporate-Governance-Anforderungen eines regulierten Kapitalmarkts, regelmäßige Finanzberichterstattung und eine grundsätzlich transparente Kommunikation dienen dazu, das Vertrauen konservativer Investoren zu adressieren. Gleichzeitig verbleibt für Außenstehende ein gewisser Komplexitätsgrad, da die Holdingstruktur und die Vielzahl operativer Einheiten eine detaillierte Beurteilung erschweren.

Branchen- und Regionalanalyse

Allgeier agiert primär im europäischen Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Relevante Branchendynamiken umfassen:
  • anhaltende Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Industrie, Finanzwesen, Handel und öffentlicher Verwaltung
  • Verlagerung von Applikationen und Infrastrukturen in Cloud-Umgebungen
  • steigende Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenintegrität und regulatorische Compliance
  • Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb, der die Markteintrittsbarrieren erhöht
Der DACH-Markt gilt als anspruchsvoll, technologisch fortgeschritten und zahlungskräftig, zugleich aber preissensibel und reguliert. Internationale Präsenz in ausgewählten Regionen ermöglicht Allgeier, Nearshore- und Offshore-Ressourcen zu nutzen, ohne den Kernmarktbezug zu verlieren. Für ein börsennotiertes IT-Serviceunternehmen bedeutet dies ein strukturell wachsendes Umfeld, das jedoch konjunkturellen Schwankungen bei Investitionsgüterindustrien und öffentlichen Budgets unterliegt.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Allgeier blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück, die von mehreren strategischen Neupositionierungen geprägt ist. Aus einem ursprünglich breiter aufgestellten Konzern entwickelte sich im Laufe der Jahre ein fokussierter IT-Dienstleister. Charakteristisch für diese Entwicklung waren:
  • der schrittweise Auf- und Ausbau von IT-Service- und Softwareeinheiten über Zukäufe und Beteiligungen
  • die Trennung von nicht zum Kerngeschäft passenden Aktivitäten
  • die Herausbildung spezialisierter Tochtergesellschaften mit eigenem Markenprofil
In den letzten Jahren hat Allgeier wesentliche Strukturentscheidungen getroffen, um das Profil als reiner IT-Dienstleister zu schärfen und das Portfolio für Investoren transparenter zu machen. Die Strategie ließ sich dabei als fortlaufender Prozess der Fokussierung, Konsolidierung und Modernisierung beschreiben, mit dem Ziel, den Konzern an den Wachstumsfeldern der digitalen Ökonomie auszurichten.

Besonderheiten und Risikofaktoren des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Allgeier ist die Kombination aus dezentralem Unternehmertum und zentraler Kapitalmarktorientierung. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch strukturbedingte Risiken:
  • Komplexität der Holdingstruktur kann für Investoren die Transparenz einzelner Werttreiber einschränken
  • Integration akquirierter Gesellschaften birgt kulturelle und organisatorische Herausforderungen
  • Abhängigkeit von qualifizierten IT-Spezialisten führt zu hohem Rekrutierungs- und Bindungsaufwand
  • Projektgeschäft kann zyklisch von Investitionszurückhaltung der Kunden beeinflusst werden
Gleichzeitig besitzt Allgeier aufgrund seiner Historie Erfahrung im Management von Restrukturierungen und Portfoliobereinigungen. Für konservative Anleger bleibt gleichwohl zu beachten, dass das Geschäftsmodell stärker von weichen Faktoren wie Reputation, Mitarbeiterqualität und Kundenbeziehungen abhängt als etwa eine klassische Industrieholding mit materiellen Assets.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich bei einem möglichen Engagement in die Allgeier SE folgende wesentliche Chancen:
  • Partizipation an langfristigen Digitalisierungs- und Cloud-Trends im Kernmarkt DACH
  • diversifizierte Kundenbasis über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg
  • Potenzial für Wertsteigerung durch erfolgreiche Integration und Fokussierung des Portfolios
  • Möglichkeit steigender planbarer Erlöse über den weiteren Ausbau von Managed Services und Outsourcing-Verträgen
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • inhärente Zyklizität des projektgetriebenen IT-Dienstleistungsgeschäfts
  • anhaltender Fachkräftemangel, der Lohnkosten erhöht und Wachstumskapazitäten begrenzen kann
  • intensiver Wettbewerb durch nationale und internationale IT-Service-Konzerne
  • Komplexität der Holdingstruktur, die eine detaillierte Fundamentalanalyse anspruchsvoll macht
Für langfristig orientierte, risikoaversere Anleger bleibt eine sorgfältige Prüfung der strategischen Positionierung, der Qualität des Managements, der Stabilität der Kundenbeziehungen und der Personalstrategie zentral. Eine Investitionsentscheidung sollte auf einer eigenständigen Analyse der Geschäftsberichte, der Kapitalmarktkommunikation und der Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes beruhen; individuelle Präferenzen, Risikotragfähigkeit und Diversifikationsziele sind dabei zwingend zu berücksichtigen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 229,43 Mio. €
Aktienanzahl 11,50 Mio.
Streubesitz 41,82%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche IT-Dienste
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+58,18% Weitere
+41,82% Streubesitz

Community-Beiträge zu Allgeier SE

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
MadHeart
Konkurrenz
Glaubt ihr nicht, dass die T-Systems ein großer, zumal staatsnaher Konkurrent ist. Die haben damals schon mit SAP die CoronaApp ohne Ausschreibung bekommen und in Rekordzeit an den Start gebracht. Für ne Rekordsumme von über 200 Mio.
Avatar des Verfassers
Nobbi2020
Aufsichtsrat verkauft 450.000 Aktien zu je 17 €
Hr. Dinsel verkaufte am 20.05.25 Aktien im Gegenwert von 7.650.000,- €. Möglicher Grund könnte eine Kapitalbeschaffung für Investitionen sein. Oder wie sehr ihr das ?
Avatar des Verfassers
Klei
Welche eine Ruhe um Allgeier
dache hier haben wir einen echten Profiteur der Investitionen in die digitale Infrastruktur und dann jetzt noch einen Digitalisierungsminister als einen der WICHTIGSTEN Minister hier zu Lande. Man meint es offensichtlich ernst! Dazugelernt haben dürfte man ja nun sicherlich, was die Auftragsvergabe anbelangt und so dürften ausländische Unternehmen wohl an etwaigen Ausschreibungen keine Brücksichtigung finden. Mit seinen 40 (??) Tochtergesellschaften ist Allgeier in der Behörden Digitalisierung ganz vorne mit dabei. Wäre schon ein Wunder, wenn da nicht einiges an Aufträgen reinkommen würde. Durch den Wunsch nach Beschleunigung der Digitalisierung müssen wir auch ganz klar sehen, dass es nicht genügend Personal im IT Bereich gibt, der in höherer Geschwindigkeit die Wünche umzusetzen vermag, Somit kann man sich denken, dass es sehr gute Margen für die Auftragnehmer (z.B. Allgeier) geben dürfte. Die Konkurrenz ist ja bei bundesweitem Personalengpass im IT Bereich gleich null....
Avatar des Verfassers
moneywork4me
Sehr schön
Heute locker Ü20 mit starkem Volumen auf Tradegate. Das höchste Volumen auf TGT seit einem Jahr.
Avatar des Verfassers
Klei
Allgeier Kauf - Bin jetzt auch dabei
Dürfte sich ganz bestimmt auszahlen! Trotz des Anstiegs heute noch absolut günstig bewertet. Mit dem Digitalisierungsdruck dürfte hier tatsächlich EINIGES gehen! Danke Caprikorn! Die meisten denken dann vermutlich ab 24 Euro über einen Einstieg nach....
Avatar des Verfassers
caprikorn
@Klei...was genau los ist, weiss ich...
...auch nicht, aber offenbar die Börse online in der aktuellen Ausgabe: ALLGEIER Extrem hohes Kursziel Die Probleme der vergangenen Quartale mit einer wenig handlungsfähigen Verwaltung könnten die Chance nach der Wahl werden. Die Reduzierung der Bürokratie steht bei jeder Partei im Regierungsprogramm. Ein Weg dahin ist die Digitalisierung der Verwaltung. Und hier kommt die Münchner IT-Firma Allgeier ins Spiel. Das Unternehmen hat umfangreiche Erfahrung mit auf wendigen Digitalisierungsprojekten bei deutschen Behörden. Das von den Finanzämtern verwendete digitale System Elster etwa stammt von einer Konzerntochter. Eigentlich hatten die Münchner damit gerechnet, dass weitere Projekte folgen werden. Doch vor der Bundestagswahl hat sich wenig getan, der Reformstau ist größer geworden. In den Zahlen von Allgeier spiegelt sich dies durch geringere Erlöse und fallende Gewinne. Entsprechend schwach entwickelte sich die Aktie. Der um die Abspaltung der Tochter Nagarro bereinigte Hochkurs von Ende 2021 lag über 55 Euro. Heute ist der Wert für weniger als ein Drittel zu haben. Die Dürrephase hat Allgeier allerdings genutzt, um seine Struktur zu verschlanken und das Geschäft in erster Linie auf Software und Dienstleistungen im IT-Bereich auszurichten. Mit einer verbesserten Kostenstruktur ist der Hebel dann noch höher, wenn die Aufträge aufs Buch kommen. Weil zwischen Auftragsvergabe und Umsatzrealisierung Zeit vergeht, dürften sich die ersten größeren Effekte im zweiten Halbjahr 2025 zeigen. Dass die Aktien dann einiges aufholen könnten, glauben auch die Analysten von Warburg Research. Ihr Kursziel: 34,50 Euro. Die BO hat ein Kursziel von 25 €, momentan liegt das KGV bei 16, die DIV-Rendite bei 3,7 %. Da der Digitalisierungsdruck groß ist, wird ALLGEIER davon profitieren. Günstig ist m. E. auch dass der Firmensitz in München ist und Söder ordentlich Dampf machen wird. Ich bin jedenfalls rein, ich mag Aktien mit Verdopplungspotential.
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eisbaer1
Wilde Chartzockerei
Der nachrichtenlose 8%-Anstieg in der ersten Xetra-Handelsstunde wurde prompt wieder abverkauft. Bei Allgeier sind offensichtlich immer wieder Chartzocker unterwegs, welche die Illiquidität der Aktie mit schöner Regelmäßigkeit für schnelle 5 bis 10% Zocks nutzen, die schon wenigen Stunden später stets in sich zusammenfallen. Es fehlt einfach an nachhaltigem Kaufinteresse und im Bereich der 16 EUR-Marke treten immer wieder Verkäufer auf den Plan und schicken die Aktie zurück unter 14,50 €. Die Zocks laufen gern vor- und nachbörslich über Tradegate, wo mit kleinen Kauf- und Verkaufs-Orders die Kurse nach Belieben manipuliert werden können. Für große Adressen ist das Handelsvolumen von kaum mehr als 10k Aktien völlig uninteressant, weshalb ich davon ausgehe, dass hier immer wieder ein paar einzelne Daytrader ihr Unwesen mit der Aktie treiben. Scheint ja auch zu funktionieren, wenn einzelne Anleger im Zweifelsfall ohne Kenntnis der Anstiegsursache schnell hinterher springen, um ja nichts zu verpassen... und am Tagesende mit der blind nachgekauften Position schön im Minus landen... Ähnliche Manipulationsversuche laufen mit schöner Regelmäßigkeit bei einer Vielzahl illiquider dt. Mittelstandsunternehmen wie Allgeier, PVA Tepla, Grenke etc. Leider gelingt es den Daytradern zunehmend mit ihren wilden Zockereien, die Börse für langfristig orientierte Kleinanleger unattraktiv zu machen, weil die Kurse sich von der fundamentalen Unternehmensentwicklung vielfach vollständig entkoppelt haben. Es wird Zeit, dass die Politik mit der Wiedereinführung einer steuerbegünstigten Spekulationsfrist und dem Aufbau eines staatlichen Pensionsfonds die Rahmenbedingungen endlich zugunsten langfristiger Aktienanlage verbessert. Das Übermaß an kurzfristigen Zockereien pervertiert die Börse zum reinen Spielcasino. Heute beispielhaft bei Allgeier zu besichtigen... macht als Longie keinen Spaß
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eisbaer1
Allgeier = Nobrainer!
Aufwachen Leute! Wenn die Aktie wieder über 50 EUR steht, werden wir wieder reihenweise... ach hätt' ich doch... lesen. Warum immer wieder dieses lemminghafte Verhalten und warten, dass irgendwer klingelt... ??? Müssen erst die Chinesen wieder eine dt. Perle billig übernehmen, weil wir selbst bei der fairen Bewertung dt. Topunternehmen jämmerlich versagen?
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2141andreas
Allgeier Holding

Die Experten vom "Nebenwerte Journal" sehen für die Allgeier-Aktie (ISIN DE0005086300/ WKN 508630) mittelfristig weiteres Potenzial.

Wie zu Beginn eines jeden Jahres würden die Experten (bereits zum fünften Mal) überprüfen, was Unternehmen in ihren Geschäftsberichten den Anlegern versprochen hätten. So hätten die Experten dieses Mal die Ausblicke in den Jahresabschlüssen 2010 für 2011 mit den Kommentaren in den jüngsten Zwischenberichten verglichen. Obwohl die Wirtschaft in 2011 heftigen Schwankungen unterworfen gewesen sei, hätten sich Anleger auf die Zielvorgaben der Titelgeschichten der Experten (insgesamt 24 Stück) der Jahrgänge 2010 und 2011 verlassen können.

Die Unternehmensführung von Allgeier zeige sich inzwischen sehr sicher was die eigenen Prognosen angehe. So seien deren Einschätzungen zum Markt und deutlich steigenden Umsätzen eingetroffen. Insgesamt belege das Unternehmen einen guten, geteilten dritten Platz im Ranking der Experten.

Auch das operative Geschäft von Allgeier könne sich sehen lassen. Die Erwartungen der Experten für das Geschäftsjahr 2010 seien voll erfüllt worden und auch die weiteren Perspektiven seien positiv. Die Gesellschaft habe sich zu einem führenden IT-Beratungs- und Serviceunternehmen in Deutschland entwickelt. Mithilfe von Akquisitionen wachse Allgeier auch zunehmend im Ausland. Insgesamt würden 16 operativ tätige Firmen und etwa 3.500 Mitarbeiter zur Allgeier-Gruppe gehören. Besonders wichtig für die Geschäftsführung sei die Förderung von Synergien in der Gruppe.

Dank der neuen Übernahmen rücke inzwischen ein Umsatz von 400 Mio. Euro in Reichweite. Jedoch werde der Jahresüberschuss aufgrund der Normalisierung der Steuerquote gegenüber dem operativen Ergebnis unterproportional zulegen.

Mittelfristig ergibt sich für die Allgeier-Aktie zusätzliches Potenzial durch die Steigerung der Ertragskraft der Unternehmen, die aus einer Insolvenz übernommen wurden und die bisher nur unterdurchschnittlich zum Ergebnis beitragen, so die Experten vom "Nebenwerte Journal". Eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie biete eine attraktive Basisverzinsung. (Ausgabe Jahresschau 2011/12) (19.01.2012/ac/a/nw)

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2141andreas
komische umsätze

hoch zu niedrigen Kurs und bei höheren Kurs nur geringer umsatz ... da würd ich die meinen dann nicht mal los .. xD

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2141andreas
Allgeier

was helfen die besten zahlen ohne konkreten ausblick .. die Aktie ist sowas von schwach zZ. ... aber da ich schon seit herbst 2010 drin bin geb ich jetzt auch nicht her -- so :)

Andreas

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noidea
hallo mikkki
dann wollen wir mal hoffen, dass der markt die guten zahlen honoriert und der kurs kräftig steigt :-))))
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Häufig gestellte Fragen zur Allgeier Aktie und zum Allgeier Kurs

Der aktuelle Kurs der Allgeier Aktie liegt bei 22,70 €.

Für 1.000€ kann man sich 44,05 Allgeier Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Allgeier Aktie lautet ALGIF.

Die 1 Monats-Performance der Allgeier Aktie beträgt aktuell 21,39%.

Die 1 Jahres-Performance der Allgeier Aktie beträgt aktuell 55,48%.

Der Aktienkurs der Allgeier Aktie liegt aktuell bei 22,70 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 21,39% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Allgeier eine Wertentwicklung von 33,92% aus und über 6 Monate sind es 11,82%.

Das 52-Wochen-Hoch der Allgeier Aktie liegt bei 24,20 €.

Das 52-Wochen-Tief der Allgeier Aktie liegt bei 14,20 €.

Das Allzeithoch von Allgeier liegt bei 59,80 €.

Das Allzeittief von Allgeier liegt bei 0,20 €.

Die Volatilität der Allgeier Aktie liegt derzeit bei 64,81%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Allgeier in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 229,43 Mio. €

Insgesamt sind 11,5 Mio Allgeier Aktien im Umlauf.

Am 20.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Am 20.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Allgeier hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Allgeier gehört zum Sektor IT-Dienste.

Das KGV der Allgeier Aktie beträgt 23,52.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Allgeier betrug 402.959.000 €.

Ja, Allgeier zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Zuletzt hat Allgeier am 30.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,23%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Allgeier wurde am 30.06.2025 in Höhe von 0,50 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,23%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.