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Meldung des Tages: Warum Telescope zum ersten börsennotierten Gewinner der Physical-AI-Revolution wird
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a.i.s. Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die a.i.s. AG ist ein spezialisiertes deutsches IT- und Softwareunternehmen mit Fokus auf digitale Geschäftsprozesse, Dokumentenmanagement und branchenspezifische Unternehmenslösungen. Im Zentrum stehen entwickelte Anwendungen, Beratungsleistungen und Integrationsprojekte, die mittelständischen und größeren Unternehmen helfen sollen, operative Abläufe zu digitalisieren, zu standardisieren und regulatorisch sauber abzubilden. Für erfahrene Anleger ist die Gesellschaft damit als Nischenanbieter im Umfeld von Business-Software, Prozessautomatisierung und IT-Services einzuordnen, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf projektgetriebenen B2B-Lösungen.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Das Geschäftsmodell der a.i.s. AG basiert typischerweise auf drei Säulen: dem Vertrieb von Softwarelizenzen beziehungsweise Nutzungsrechten, wiederkehrenden Wartungs- und Supportverträgen sowie projektbezogenen Beratungs- und Implementierungsleistungen. Die Gesellschaft adressiert Unternehmen, die gesetzlich regulierte Dokumentationspflichten, komplexe interne Freigabeprozesse oder heterogene IT-Landschaften konsolidieren müssen. Erlöse entstehen überwiegend aus mehrstufigen Projekten: Analyse der bestehenden Prozesslandschaft, Konzeption eines Zielmodells, Implementierung oder Anpassung von Standardsoftware und anschließender Betriebsunterstützung. Ergänzend treten Schulungen sowie laufende Optimierungen als zusätzliche Gebührenquellen hinzu. Das Geschäftsmodell ist damit stark beziehungs- und vertrauensgetrieben und beruht auf langfristigen Kundenbindungen, die bei erfolgreicher Erstimplementierung Folgeprojekte und Cross-Selling-Potenziale eröffnen.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission der a.i.s. AG lässt sich aus dem Marktauftritt und der Produktlogik als Ausrichtung auf die zuverlässige Digitalisierung kritischer Geschäftsprozesse ableiten. Ziel ist es, Kunden eine stabile, revisionssichere und effizientere IT-Unterstützung für Abläufe zu bieten, die bislang papierorientiert, manuell oder auf heterogenen Einzellösungen beruhten. Im Vordergrund steht nicht kurzfristige Disruption, sondern eine schrittweise, risikoarme Transformation bestehender Strukturen in eine integrierte, auditierbare Prozesslandschaft. Strategisch setzt das Unternehmen auf anwendungsnahe IT-Lösungen mit hoher Branchentiefe, kombiniert mit Beratungskompetenz und beständiger technischer Weiterentwicklung. Damit positioniert sich die Gesellschaft als verlässlicher, mittelständisch geprägter Digitalisierungspartner.

Produkte und Dienstleistungen

Die a.i.s. AG bietet ein Portfolio, das sich in Softwareprodukte und Services gliedert. Typische Leistungsbausteine sind:
  • Dokumentenmanagement- und Archivierungssysteme mit Fokus auf revisionssichere Ablage und Compliance-Anforderungen
  • Workflow- und Prozesslösungen zur Automatisierung wiederkehrender Geschäftsabläufe, zum Beispiel Freigabeprozesse, Rechnungsläufe und Vertragsverwaltung
  • Individuelle Branchenanwendungen, die Standardsysteme um regulatorische oder spezifische Marktanforderungen erweitern
  • Beratung zu Prozessanalyse, Systemarchitektur und IT-Governance im Kontext digitaler Transformation
  • Integration von Software in bestehende ERP-, CRM- und Fachanwendungen einschließlich Schnittstellenentwicklung
  • Schulungen und Supportleistungen, um Anwenderakzeptanz, Systemstabilität und nachhaltige Nutzung sicherzustellen
Das Dienstleistungsangebot ist typischerweise projektorientiert, während Softwaremodule und Supportverträge wiederkehrende, planbarere Umsätze erlauben.

Business Units und organisatorische Struktur

Öffentlich verfügbare, granular gegliederte Segmentberichte zur a.i.s. AG sind begrenzt. Aus dem Leistungsbild lassen sich jedoch funktionale Einheiten ableiten, die für Investoren relevant sind. Dazu zählen in der Regel:
  • Softwareentwicklung und Produktmanagement mit Verantwortung für die Weiterentwicklung der Kernmodule, Release-Planung und technologische Roadmap
  • Consulting und Professional Services mit Fokus auf Prozessdesign, Customizing, Projektmanagement und Implementierung
  • Support, Wartung und Betrieb, die laufende Service-Level, Fehlerbehebung und Betriebsunterstützung abdecken
  • Vertrieb und Partnermanagement, die Neukundenakquise, Bestandskundenentwicklung und Kooperationen steuern
Konservative Anleger sollten berücksichtigen, dass kleinere IT-Spezialanbieter häufig eine relativ schlanke, projektorientierte Organisation aufweisen, in der Schlüsselpersonen eine hohe operative Bedeutung besitzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die a.i.s. AG operiert in einem stark fragmentierten Markt, in dem Differenzierung über Spezialisierung, Umsetzungskompetenz und Referenzprojekte erfolgt. Potenzielle Alleinstellungsmerkmale bestehen in:
  • Branchenspezifischer Expertise, die Standardsoftware um regulatorische und prozessuale Besonderheiten bestimmter Industrien ergänzt
  • Kombination aus Produkt- und Beratungskompetenz, die sowohl technische Implementierung als auch organisatorische Veränderung adressiert
  • Langlebigen Kundenbeziehungen, die auf kritischen Geschäftsprozessen und hoher Wechselbarriere beruhen
Als Burggraben lässt sich insbesondere die Einbettung der Lösungen in zentrale Unternehmensprozesse einschätzen. Ein Wechsel des Anbieters ist für Kunden mit erheblichen Migrationsrisiken, Schulungsaufwänden und potenziellen Compliance-Gefahren verbunden. Zudem entwickelt sich über die Jahre ein spezifisches Know-how aus Kundenprozessen, Konfigurationen und Integrationen, das nicht ohne Weiteres replizierbar ist. Dieser Wissensvorsprung bildet einen immateriellen Wettbewerbsvorteil, ist jedoch personenbezogen und damit nur bedingt strukturell abgesichert.

Wettbewerbsumfeld

Die a.i.s. AG agiert in einem Umfeld intensiven Wettbewerbs durch internationale Konzerne, größere europäische IT-Dienstleister und zahlreiche spezialisierte Mittelständler. Auf übergeordneter Ebene konkurriert die Gesellschaft mit:
  • Großen Softwareanbietern im Bereich Enterprise-Content-Management, Workflow-Management und Business-Process-Management
  • Systemhäusern und IT-Beratungen, die standardisierte Dokumentenmanagement- und Archivierungslösungen implementieren
  • Nischenanbietern, die sich auf einzelne Branchen, regulatorische Anforderungen oder Funktionsmodule fokussieren
Im Wettbewerb kann ein mittelständischer Anbieter wie die a.i.s. AG durch Kundennähe, Flexibilität und hohe Spezialisierung punkten, während Skalenvorteile, globale Präsenz und Marktmacht eher auf Seiten der großen Player liegen. Für konservative Anleger ist wesentlich, dass der Markt zwar wachstumsstark, zugleich aber preissensitiv und innovationsgetrieben ist.

Management, Governance und Strategie

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zur personellen Zusammensetzung des Vorstands und Aufsichtsrats der a.i.s. AG sind begrenzt. Üblicherweise wird ein solches Unternehmen von einem oder mehreren Vorständen mit IT-, Projekt- und Vertriebshintergrund geführt, flankiert von einem Aufsichtsrat mit kaufmännischer und technischer Expertise. Strategisch steht im Vordergrund, sich als verlässlicher Digitalisierungspartner zu etablieren, organisches Wachstum über Projektgeschäft und Bestandskunden zu erzielen und die Produktbasis kontinuierlich an technologische Entwicklungen anzupassen. Governance-seitig sind für Anleger insbesondere Transparenz, Risikomanagement und eine vorsichtige Bilanzierungs- und Investitionspolitik entscheidend. Da kleinere börsennotierte IT-Unternehmen stärker von Schlüsselpersonen abhängen, kommt der Kontinuität im Management und einer klar kommunizierten Strategie ein erhöhtes Gewicht zu.

Branche, Markttrends und regionale Ausrichtung

Die a.i.s. AG ist im weiteren Segment Unternehmenssoftware, IT-Services und Digitalisierung tätig. Der Markt wird von zunehmender regulatorischer Komplexität, anhaltender Digitalisierung von Geschäftsprozessen und wachsendem Bedarf an revisionssicheren, integrierten IT-Systemen getrieben. Besonders relevant sind Trends wie:
  • Automatisierung von Backoffice-Prozessen zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung
  • Steigende Compliance-Anforderungen, etwa im Dokumentations- und Datenschutzbereich
  • Integration heterogener IT-Landschaften in konsistente, auditierbare Systemarchitekturen
Regional liegt der Fokus typischerweise auf dem deutschsprachigen Raum, in dem rechtliche Rahmenbedingungen, Sprache und Kundennähe eine wesentliche Rolle spielen. Der Markt ist reif, aber nicht gesättigt, da viele mittelständische Unternehmen noch keinen vollständigen Digitalisierungsgrad erreicht haben. Gleichzeitig erhöht sich der Wettbewerbsdruck durch internationale Anbieter und Cloud-basierte Standardlösungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die a.i.s. AG kann als gewachsenes IT-Unternehmen mit Wurzeln im Projektgeschäft betrachtet werden, das sich im Laufe der Jahre von individuellen Softwareentwicklungen hin zu stärker standardisierten, modularen Lösungen entwickelt hat. Historisch typische Entwicklungsschritte umfassen:
  • Gründung als spezialisierter Software- oder Beratungspartner für ausgewählte Branchen
  • Ausbau des Portfolios in Richtung Dokumentenmanagement, Workflow und Prozessdigitalisierung
  • Schrittweise Institutionalisierung von Wartungs-, Service- und Supportstrukturen
  • Stärkere Fokussierung auf Standardmodule, um Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit zu erhöhen
Konservative Anleger sollten beachten, dass derartige mittelständische IT-Unternehmen häufig eine starke Unternehmerprägung aufweisen und sich in Etappen professionalisieren, was Chancen auf Wertsteigerung, aber auch Abhängigkeiten von der erfolgreichen Umsetzung der weiteren Professionalisierung mit sich bringt.

Besonderheiten und operative Charakteristika

Als spezialisiertes Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen weist die a.i.s. AG mehrere Charakteristika auf, die für institutionelle und private Anleger im konservativen Segment relevant sind:
  • Projektzyklus: Umsätze können in Abhängigkeit von Projektanbahnungen und -abschlüssen schwanken, während Wartungs- und Supporterlöse tendenziell stabiler sind.
  • Human-Kapital-Intensität: Erfolg hängt in hohem Maße von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, insbesondere Softwareentwickler und Berater, ab.
  • Technologischer Wandel: Die Gesellschaft muss kontinuierlich in Produktmodernisierung, Cloud-Fähigkeit, Sicherheit und Schnittstellen investieren.
  • Kundenstruktur: Eine breit gestreute, mittelständische Klientel würde das Klumpenrisiko mindern, während wenige Großkunden eine höhere Abhängigkeit bedeuten könnten.
Diese Faktoren beeinflussen sowohl die operative Planbarkeit als auch die mittel- bis langfristige Wettbewerbsposition des Unternehmens.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoavers orientierte Investoren ergeben sich bei einem Unternehmen wie der a.i.s. AG insbesondere folgende Chancefelder:
  • Strukturelles Wachstum durch anhaltende Digitalisierung, steigende Dokumentationspflichten und Effizienzanforderungen in Unternehmen
  • Potenzial zur Margensteigerung durch Skalierung standardisierter Softwaremodule und Zunahme wiederkehrender Wartungs- und Serviceerlöse
  • Stabile Kundenbeziehungen, sofern Lösungen tief in Geschäftsprozesse integriert sind und hohe Wechselbarrieren erzeugen
  • Mögliche Werthebel durch strategische Kooperationen oder Integration in größere IT-Gruppen, die Vertriebskraft und Ressourcen erweitern
Unter der Voraussetzung einer soliden Bilanz und vorsichtigen Investitionspolitik könnte die a.i.s. AG von diesen langfristigen Trends profitieren, ohne auf aggressive Wachstumsexperimente angewiesen zu sein.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Demgegenüber stehen Risiken, die aus konservativer Perspektive sorgfältig abgewogen werden müssen:
  • Marktrisiko: Starker Wettbewerb durch internationale Softwarekonzerne und standardisierte Cloud-Angebote kann Preisdruck und Margenbelastungen erzeugen.
  • Technologierisiko: Verspätete Anpassung an neue Technologien, Sicherheitsanforderungen oder Plattformstrategien könnte zu Relevanzverlust führen.
  • Personenrisiko: Abhängigkeit von Schlüsselpersonen im Management und in der Entwicklung kann im Fall von Abgängen oder Ausfällen operative Störungen verursachen.
  • Projekt- und Konzentrationsrisiko: Größere Einzelprojekte oder eine hohe Abhängigkeit von wenigen Hauptkunden erhöhen die Volatilität der Ergebnisentwicklung.
  • Transparenzrisiko: Begrenzte Kapitalmarktkommunikation und eingeschränkte Informationsverfügbarkeit erschweren eine fundierte, laufende Bewertung.
Ob die a.i.s. AG für ein individuelles Portfolio geeignet ist, hängt daher von der persönlichen Risikotragfähigkeit, der Gewichtung von Mittelstands-IT-Titeln und der Bereitschaft ab, mit eingeschränkter öffentlicher Informationslage zu investieren. Eine pauschale Anlageempfehlung kann und soll daraus nicht abgeleitet werden.

Kursdaten

Geld/Brief 0,222 € / 0,24 €
Spread +8,11%
Schluss Vortag 0,214 €
Gehandelte Stücke 300
Tagesvolumen Vortag 692,07 €
Tagestief 0,222 €
Tageshoch 0,224 €
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52W-Hoch 0,224 €
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Fundamentale Kennzahlen (2015)

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München 0,206 € +1,98%
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Datum
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09.01.26 0,224 67
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07.01.26 0,23 1.725
06.01.26 0,24 960
05.01.26 0,19 0
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1 Jahr - -
5 Jahre - -

Unternehmensprofil a.i.s. AG

Die a.i.s. AG ist ein spezialisiertes deutsches IT- und Softwareunternehmen mit Fokus auf digitale Geschäftsprozesse, Dokumentenmanagement und branchenspezifische Unternehmenslösungen. Im Zentrum stehen entwickelte Anwendungen, Beratungsleistungen und Integrationsprojekte, die mittelständischen und größeren Unternehmen helfen sollen, operative Abläufe zu digitalisieren, zu standardisieren und regulatorisch sauber abzubilden. Für erfahrene Anleger ist die Gesellschaft damit als Nischenanbieter im Umfeld von Business-Software, Prozessautomatisierung und IT-Services einzuordnen, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf projektgetriebenen B2B-Lösungen.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Das Geschäftsmodell der a.i.s. AG basiert typischerweise auf drei Säulen: dem Vertrieb von Softwarelizenzen beziehungsweise Nutzungsrechten, wiederkehrenden Wartungs- und Supportverträgen sowie projektbezogenen Beratungs- und Implementierungsleistungen. Die Gesellschaft adressiert Unternehmen, die gesetzlich regulierte Dokumentationspflichten, komplexe interne Freigabeprozesse oder heterogene IT-Landschaften konsolidieren müssen. Erlöse entstehen überwiegend aus mehrstufigen Projekten: Analyse der bestehenden Prozesslandschaft, Konzeption eines Zielmodells, Implementierung oder Anpassung von Standardsoftware und anschließender Betriebsunterstützung. Ergänzend treten Schulungen sowie laufende Optimierungen als zusätzliche Gebührenquellen hinzu. Das Geschäftsmodell ist damit stark beziehungs- und vertrauensgetrieben und beruht auf langfristigen Kundenbindungen, die bei erfolgreicher Erstimplementierung Folgeprojekte und Cross-Selling-Potenziale eröffnen.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission der a.i.s. AG lässt sich aus dem Marktauftritt und der Produktlogik als Ausrichtung auf die zuverlässige Digitalisierung kritischer Geschäftsprozesse ableiten. Ziel ist es, Kunden eine stabile, revisionssichere und effizientere IT-Unterstützung für Abläufe zu bieten, die bislang papierorientiert, manuell oder auf heterogenen Einzellösungen beruhten. Im Vordergrund steht nicht kurzfristige Disruption, sondern eine schrittweise, risikoarme Transformation bestehender Strukturen in eine integrierte, auditierbare Prozesslandschaft. Strategisch setzt das Unternehmen auf anwendungsnahe IT-Lösungen mit hoher Branchentiefe, kombiniert mit Beratungskompetenz und beständiger technischer Weiterentwicklung. Damit positioniert sich die Gesellschaft als verlässlicher, mittelständisch geprägter Digitalisierungspartner.

Produkte und Dienstleistungen

Die a.i.s. AG bietet ein Portfolio, das sich in Softwareprodukte und Services gliedert. Typische Leistungsbausteine sind:
  • Dokumentenmanagement- und Archivierungssysteme mit Fokus auf revisionssichere Ablage und Compliance-Anforderungen
  • Workflow- und Prozesslösungen zur Automatisierung wiederkehrender Geschäftsabläufe, zum Beispiel Freigabeprozesse, Rechnungsläufe und Vertragsverwaltung
  • Individuelle Branchenanwendungen, die Standardsysteme um regulatorische oder spezifische Marktanforderungen erweitern
  • Beratung zu Prozessanalyse, Systemarchitektur und IT-Governance im Kontext digitaler Transformation
  • Integration von Software in bestehende ERP-, CRM- und Fachanwendungen einschließlich Schnittstellenentwicklung
  • Schulungen und Supportleistungen, um Anwenderakzeptanz, Systemstabilität und nachhaltige Nutzung sicherzustellen
Das Dienstleistungsangebot ist typischerweise projektorientiert, während Softwaremodule und Supportverträge wiederkehrende, planbarere Umsätze erlauben.

Business Units und organisatorische Struktur

Öffentlich verfügbare, granular gegliederte Segmentberichte zur a.i.s. AG sind begrenzt. Aus dem Leistungsbild lassen sich jedoch funktionale Einheiten ableiten, die für Investoren relevant sind. Dazu zählen in der Regel:
  • Softwareentwicklung und Produktmanagement mit Verantwortung für die Weiterentwicklung der Kernmodule, Release-Planung und technologische Roadmap
  • Consulting und Professional Services mit Fokus auf Prozessdesign, Customizing, Projektmanagement und Implementierung
  • Support, Wartung und Betrieb, die laufende Service-Level, Fehlerbehebung und Betriebsunterstützung abdecken
  • Vertrieb und Partnermanagement, die Neukundenakquise, Bestandskundenentwicklung und Kooperationen steuern
Konservative Anleger sollten berücksichtigen, dass kleinere IT-Spezialanbieter häufig eine relativ schlanke, projektorientierte Organisation aufweisen, in der Schlüsselpersonen eine hohe operative Bedeutung besitzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die a.i.s. AG operiert in einem stark fragmentierten Markt, in dem Differenzierung über Spezialisierung, Umsetzungskompetenz und Referenzprojekte erfolgt. Potenzielle Alleinstellungsmerkmale bestehen in:
  • Branchenspezifischer Expertise, die Standardsoftware um regulatorische und prozessuale Besonderheiten bestimmter Industrien ergänzt
  • Kombination aus Produkt- und Beratungskompetenz, die sowohl technische Implementierung als auch organisatorische Veränderung adressiert
  • Langlebigen Kundenbeziehungen, die auf kritischen Geschäftsprozessen und hoher Wechselbarriere beruhen
Als Burggraben lässt sich insbesondere die Einbettung der Lösungen in zentrale Unternehmensprozesse einschätzen. Ein Wechsel des Anbieters ist für Kunden mit erheblichen Migrationsrisiken, Schulungsaufwänden und potenziellen Compliance-Gefahren verbunden. Zudem entwickelt sich über die Jahre ein spezifisches Know-how aus Kundenprozessen, Konfigurationen und Integrationen, das nicht ohne Weiteres replizierbar ist. Dieser Wissensvorsprung bildet einen immateriellen Wettbewerbsvorteil, ist jedoch personenbezogen und damit nur bedingt strukturell abgesichert.

Wettbewerbsumfeld

Die a.i.s. AG agiert in einem Umfeld intensiven Wettbewerbs durch internationale Konzerne, größere europäische IT-Dienstleister und zahlreiche spezialisierte Mittelständler. Auf übergeordneter Ebene konkurriert die Gesellschaft mit:
  • Großen Softwareanbietern im Bereich Enterprise-Content-Management, Workflow-Management und Business-Process-Management
  • Systemhäusern und IT-Beratungen, die standardisierte Dokumentenmanagement- und Archivierungslösungen implementieren
  • Nischenanbietern, die sich auf einzelne Branchen, regulatorische Anforderungen oder Funktionsmodule fokussieren
Im Wettbewerb kann ein mittelständischer Anbieter wie die a.i.s. AG durch Kundennähe, Flexibilität und hohe Spezialisierung punkten, während Skalenvorteile, globale Präsenz und Marktmacht eher auf Seiten der großen Player liegen. Für konservative Anleger ist wesentlich, dass der Markt zwar wachstumsstark, zugleich aber preissensitiv und innovationsgetrieben ist.

Management, Governance und Strategie

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zur personellen Zusammensetzung des Vorstands und Aufsichtsrats der a.i.s. AG sind begrenzt. Üblicherweise wird ein solches Unternehmen von einem oder mehreren Vorständen mit IT-, Projekt- und Vertriebshintergrund geführt, flankiert von einem Aufsichtsrat mit kaufmännischer und technischer Expertise. Strategisch steht im Vordergrund, sich als verlässlicher Digitalisierungspartner zu etablieren, organisches Wachstum über Projektgeschäft und Bestandskunden zu erzielen und die Produktbasis kontinuierlich an technologische Entwicklungen anzupassen. Governance-seitig sind für Anleger insbesondere Transparenz, Risikomanagement und eine vorsichtige Bilanzierungs- und Investitionspolitik entscheidend. Da kleinere börsennotierte IT-Unternehmen stärker von Schlüsselpersonen abhängen, kommt der Kontinuität im Management und einer klar kommunizierten Strategie ein erhöhtes Gewicht zu.

Branche, Markttrends und regionale Ausrichtung

Die a.i.s. AG ist im weiteren Segment Unternehmenssoftware, IT-Services und Digitalisierung tätig. Der Markt wird von zunehmender regulatorischer Komplexität, anhaltender Digitalisierung von Geschäftsprozessen und wachsendem Bedarf an revisionssicheren, integrierten IT-Systemen getrieben. Besonders relevant sind Trends wie:
  • Automatisierung von Backoffice-Prozessen zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung
  • Steigende Compliance-Anforderungen, etwa im Dokumentations- und Datenschutzbereich
  • Integration heterogener IT-Landschaften in konsistente, auditierbare Systemarchitekturen
Regional liegt der Fokus typischerweise auf dem deutschsprachigen Raum, in dem rechtliche Rahmenbedingungen, Sprache und Kundennähe eine wesentliche Rolle spielen. Der Markt ist reif, aber nicht gesättigt, da viele mittelständische Unternehmen noch keinen vollständigen Digitalisierungsgrad erreicht haben. Gleichzeitig erhöht sich der Wettbewerbsdruck durch internationale Anbieter und Cloud-basierte Standardlösungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die a.i.s. AG kann als gewachsenes IT-Unternehmen mit Wurzeln im Projektgeschäft betrachtet werden, das sich im Laufe der Jahre von individuellen Softwareentwicklungen hin zu stärker standardisierten, modularen Lösungen entwickelt hat. Historisch typische Entwicklungsschritte umfassen:
  • Gründung als spezialisierter Software- oder Beratungspartner für ausgewählte Branchen
  • Ausbau des Portfolios in Richtung Dokumentenmanagement, Workflow und Prozessdigitalisierung
  • Schrittweise Institutionalisierung von Wartungs-, Service- und Supportstrukturen
  • Stärkere Fokussierung auf Standardmodule, um Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit zu erhöhen
Konservative Anleger sollten beachten, dass derartige mittelständische IT-Unternehmen häufig eine starke Unternehmerprägung aufweisen und sich in Etappen professionalisieren, was Chancen auf Wertsteigerung, aber auch Abhängigkeiten von der erfolgreichen Umsetzung der weiteren Professionalisierung mit sich bringt.

Besonderheiten und operative Charakteristika

Als spezialisiertes Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen weist die a.i.s. AG mehrere Charakteristika auf, die für institutionelle und private Anleger im konservativen Segment relevant sind:
  • Projektzyklus: Umsätze können in Abhängigkeit von Projektanbahnungen und -abschlüssen schwanken, während Wartungs- und Supporterlöse tendenziell stabiler sind.
  • Human-Kapital-Intensität: Erfolg hängt in hohem Maße von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, insbesondere Softwareentwickler und Berater, ab.
  • Technologischer Wandel: Die Gesellschaft muss kontinuierlich in Produktmodernisierung, Cloud-Fähigkeit, Sicherheit und Schnittstellen investieren.
  • Kundenstruktur: Eine breit gestreute, mittelständische Klientel würde das Klumpenrisiko mindern, während wenige Großkunden eine höhere Abhängigkeit bedeuten könnten.
Diese Faktoren beeinflussen sowohl die operative Planbarkeit als auch die mittel- bis langfristige Wettbewerbsposition des Unternehmens.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoavers orientierte Investoren ergeben sich bei einem Unternehmen wie der a.i.s. AG insbesondere folgende Chancefelder:
  • Strukturelles Wachstum durch anhaltende Digitalisierung, steigende Dokumentationspflichten und Effizienzanforderungen in Unternehmen
  • Potenzial zur Margensteigerung durch Skalierung standardisierter Softwaremodule und Zunahme wiederkehrender Wartungs- und Serviceerlöse
  • Stabile Kundenbeziehungen, sofern Lösungen tief in Geschäftsprozesse integriert sind und hohe Wechselbarrieren erzeugen
  • Mögliche Werthebel durch strategische Kooperationen oder Integration in größere IT-Gruppen, die Vertriebskraft und Ressourcen erweitern
Unter der Voraussetzung einer soliden Bilanz und vorsichtigen Investitionspolitik könnte die a.i.s. AG von diesen langfristigen Trends profitieren, ohne auf aggressive Wachstumsexperimente angewiesen zu sein.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Demgegenüber stehen Risiken, die aus konservativer Perspektive sorgfältig abgewogen werden müssen:
  • Marktrisiko: Starker Wettbewerb durch internationale Softwarekonzerne und standardisierte Cloud-Angebote kann Preisdruck und Margenbelastungen erzeugen.
  • Technologierisiko: Verspätete Anpassung an neue Technologien, Sicherheitsanforderungen oder Plattformstrategien könnte zu Relevanzverlust führen.
  • Personenrisiko: Abhängigkeit von Schlüsselpersonen im Management und in der Entwicklung kann im Fall von Abgängen oder Ausfällen operative Störungen verursachen.
  • Projekt- und Konzentrationsrisiko: Größere Einzelprojekte oder eine hohe Abhängigkeit von wenigen Hauptkunden erhöhen die Volatilität der Ergebnisentwicklung.
  • Transparenzrisiko: Begrenzte Kapitalmarktkommunikation und eingeschränkte Informationsverfügbarkeit erschweren eine fundierte, laufende Bewertung.
Ob die a.i.s. AG für ein individuelles Portfolio geeignet ist, hängt daher von der persönlichen Risikotragfähigkeit, der Gewichtung von Mittelstands-IT-Titeln und der Bereitschaft ab, mit eingeschränkter öffentlicher Informationslage zu investieren. Eine pauschale Anlageempfehlung kann und soll daraus nicht abgeleitet werden.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,60 Mio. €
Aktienanzahl 8,00 Mio.
Streubesitz 26,50%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Kommerzielle Dienstleistungen u. Verbrauchsmaterialien
Aktientyp Stammaktie

Community-Beiträge zu a.i.s. AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion konzentriert sich auf die Folgen des Insolvenzplans und die geplante Umwandlung in eine KGaA: Demnach würde der französische Investor IFA nach Plan etwa 73,5 % halten, Altaktionäre rund 26,5 % behalten und ihnen anteilig rund EUR 3.180.000 (von angekündigten etwa EUR 12 Mio.) zufließen, wodurch die verbliebenen Aktien buchhalterisch auf einen Nennwert von rund EUR 1,28 je Aktie aufgewertet würden.
  • Parallel berichten und kommentieren Nutzer die Wiederaufnahme des Handels und starke Kursbewegungen von früheren Pennyständen (letzter historischer Schlusskurs 0,005 €) bis zu aktuellen Kursen um 0,10–0,25 €, begleitet von spekulativen Kaufempfehlungen und Kurszielen (0,50–1,45 €) sowie Euphorie über größere Kauforders.
  • Gleichzeitig bleiben Unsicherheiten und kritische Fragen bestehen – etwa zur tatsächlichen Beteiligungsquote des französischen Investors (Widersprüche zwischen Meldungen 2024 und 2025), zur Rechts‑/Web‑Compliance der Gesellschaft und zum Risiko weiterer Verwässerung oder Totalverlust – sodass viele Teilnehmer vorsichtig optimistisch sind und auf konkrete Zahlungen und Umsetzungen warten.
Hinweis
Avatar des Verfassers
johnnie1
Gute News
https://www.pressetext.com/news/20251118010
Avatar des Verfassers
johnnie1
Wiederaufnahme des Börsenhandels
https://www.pressetext.com/news/20251029023
Avatar des Verfassers
einstein16
schau mal
jetzt ist es doch schon wieder über 2,20€,du wirst sehen wir machen heute im Plus!!!!!!!!!!!
Avatar des Verfassers
Hille34
1,95 €
jaaa, die 2 Euro sind nach unten wieder geknackt. Anschnallen, der Fahrstuhl ist noch längst nicht unten angekommen..............
Avatar des Verfassers
einstein16
Tja
mus jetzt leider weg arbeiten bis später ca 15Uhr...
Avatar des Verfassers
moneymaker83
@ einstein
wär ein feiner zug, wenn mich auf den laufenden hälst, mein laptop spinnt irgendwie mit der internetverbindung : ((
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Häufig gestellte Fragen zur a.i.s. Aktie und zum a.i.s. Kurs

Der aktuelle Kurs der a.i.s. Aktie liegt bei 0,224 €.

Für 1.000€ kann man sich 4.464,29 a.i.s. Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der a.i.s. Aktie beträgt aktuell -6,67%.

Der Aktienkurs der a.i.s. Aktie liegt aktuell bei 0,224 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,67% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von a.i.s. eine Wertentwicklung von 103,64% aus und über 6 Monate sind es 103,64%.

Das Allzeithoch von a.i.s. liegt bei 34,77 €.

Das Allzeittief von a.i.s. liegt bei 0,00 €.

Die Volatilität der a.i.s. Aktie liegt derzeit bei 238,90%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von a.i.s. in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,60 Mio. €

a.i.s. hat seinen Hauptsitz in Deutschland.


Ja, a.i.s. zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.1998 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Zuletzt hat a.i.s. am 30.06.1998 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 110.000,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von a.i.s. wurde am 30.06.1998 in Höhe von 1,10 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 110.000,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.1998. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.