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Meldung des Tages: Erste Psilocybin-Behandlungen laufen – warum steht Optimi noch bei Pennystock-Level?!
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Adidas AG

Strategie Hebel
Steigender Adidas AG-Kurs 3,47 9,56 15,44
Fallender Adidas AG-Kurs 4,81 6,81
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VV76ZY4 , DE000VU6C5N2 , DE000VJ4YAH0 , DE000VH64LN2 , DE000VH7HRJ0 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Grundlegendes

14
16.10.09 20:05
Ein älteres Posting von mir, welches aber an Aktualität nichts eingebüßt hat. Daher zum besseren Verständnis nochmals:

Man möchte meinen, dass die US-Konzerneliten Erzkonservative aus Prinzip sind, deren Credo ja lautet: Freier Markt, weniger Staat, schwache Bürgerrechte, aber massive Eigentumsrechte. Aber tatsächlich gibt es nicht einen Grundsatz konservativer Politik, den sie nicht schon verraten hätten, falls dies ihren Interessen dienlich war.

Was letztendlich nur heisst, dass Geschäftsleute keine Philosophen sind.

Betrachtet man die Geschichte einmal unter diesem Blickwinkel, wird klar, dass Amerikas Unternehmen noch nie „wenig Staat“ angestrebt haben. Ganz im Gegenteil:
Sie setzten sich immer schon für eine starke Regierung ein, die ihre Interessen unterstützten. Dazu gehört z.B. auch ein Verteidigungsministerium, das lukrative Aufträge vergibt. Eine Armee, welche Investitionen in Übersee schützt – und nebenbei vielleicht noch ein bisschen Kriegsbeute macht wie auf den Ölfeldern des Irak.
Dazu gehört ein Innenministerium, das den Weg freimacht für Ölbohrungen, das Abholzen von riesigen Waldflächen sowie flächenintensiven Tagebau.
Und natürlich steuerfinanzierten Staatsschulden, die den Konsum anheizen.

Sowie natürlich das Federal Reserve Board, das die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil halten und mit niedrigen Zinsen dicke Gewinne gewährleisten soll.

Die amerikanischen Unternehmen haben kein Problem mit den die Bürgerrechte einschränkenden Aktivitäten des Departments of Home Security oder einem ausufernden FBI-Apparat, denn Freiheit ist für sie nur insofern von Wert, als es um die Freiheit von exorbitanten Profiten geht.

Auch hohe Steuerlasten lassen die Unternehmen kalt, solange sie diese nicht zu tragen haben. Mit hohen Steuern, die von der Arbeiter- und Mittelschicht berappt werden, können die staatlichen Finanztöpfe gefüllt werden, aus denen man sich Bürgschaften, Subventionen oder Staatsdarlehen zur Abwendung von Insolvenzen und der gleichen Annehmlichkeiten mehr besorgen kann, ehe diese Gelder für demokratisch abgesegnete Zwecke verwendet werden können.

Was wir bei den bereits erfolgten und auch zukünftig noch erfolgenden Bail-Outs sehen, ist letztendlich also nicht anderes als eine Unternehmens-Sozialhilfe.

Geschäfte mit der Regierung zu machen ist in nicht nur in der US-Gesellschaft ja immer schon die schnellste Art, reich zu werden. Keine Investition an der Börse wird je soviel einbringen wie der Einkauf von Gesetzen und Gesetzgebern. Es gibt von daher mit Sicherheit keine bessere Unternehmensstrategie als die finanziellen Zuwendungen an die richtigen Leute in Washington.

Damit wir uns richtig verstehen:

Ich bin kein USA-Hasser.

Aber ich bin gerne bereit zuzugeben, dass mir die USA seit den Zeiten der Reagen-Administration zunehmend ein gutes Stück weit unheimlicher geworden sind.
Dementsprechend hat sich meine Sichtweise dann auch kritischer eingepegelt.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Kleiner Witz zum Wochenausklang

8
16.10.09 20:09
Joke of the day:
What was the best thing about the Cash for Clunkers program? It got rid of 95% of Obama bumper stickers !"

;-))
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Kleiner Witz zum Wochenausklang

13
16.10.09 20:25
29-Year-Old Goldman Guy Who Is Now COO Of The SEC
www.businessinsider.com/...y-who-is-now-coo-of-the-sec-2009-10

Goldman Sachs Tightens Its Grip On Our System

SEC Said to Hire Goldman’s Storch to Be Chief Operating Officer here's the link from Bloomberg News:  LINK  The headline should read:  "Goldman Sachs To Enforce Securities Laws:  The Mafia Don Gets To Guard The Bank"

Call me cynical, but does anyone really believe that this 29 yr. old would ever go after his own firm?  We see how much money Goldman will be paying its employees this year.  What does this kid get in exchange for taking a Government job?  How about the possibility that this kid shuts down operations at firms that compete with Goldman, for Goldman's benefit?  Please tell me this is some kind of joke.

Let's be honest here.  To what extent does ANYONE really believe that a 29 yr. old with very little securities industry experience, let alone general business world experience, will be able to wield the influence and power necessary to crack down on the fraud and corruption mushrooming out of control in our financial system?  Seriously?  This kid's greatest accomplishment to date was creating a Clinton supporter website at NYU.  Please wake me up from this bad dream...

I'm sorry, but I have to believe that with all the public criticism that the Obama Administration has received for basically being seen as a lapdog for Goldman Sachs, I have to believe that the SEC's Mary Shapiro could have found another source for hiring a COO.  

Seems like everyday I wake up to find more news that blows my mind and further convinces me that a few firms on Wall Street are running our Government. Something is VERY wrong in our system and I am convinced now more than ever that we really have no idea who this person is that was elected on a platform of "Hope and Change,"  because I have yet to see anything that Obama has done for the benefit of anyone except Goldman Sachs and JP Morgan (for the record, I originally suppported Obama but did not cast a vote for him).

What does Goldman have in store for its coup de grace...or is it a coup d'etat?

truthingold.blogspot.com/2009/10/...htens-its-grip-on-our.html
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My Interview With Treasury Secretary Tim Geithner

10
16.10.09 20:40
Aha, Maria Bartiromo befragt Timmy ausführlich und selbstverständlich auch recht nett und adrett.

Da sie sich zu der Frage "Hallo, Timmy, drucken wir noch rasch ein paar frische "Trillions of the US.Fiatscos" nicht so recht durchringen konnte, kommt aber dann doch eine gezielte Frage. Danke, Maria ;-))

BARTIROMO: Do you want to extend the TARP program beyond 12/31?

Sec. GEITHNER: Well, that's the judgment we haven't made yet. We're looking carefully at that; but let me just make it clear, it's going to be very important to small businesses, to housing, to businesses across the country, but small businesses in particular, that we have the ability to continue to put in place programs that help make sure they get credit.

www.cnbc.com/id/33342777
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fischerei:

Jungs, die Welt geht noch nicht unter,

12
16.10.09 20:40

also bleibt ganz entspannt und geniesst das Leben, solange es noch geht....

Der USA Bären-Thread 6718527files.newsnetz.ch/bildlegende/20708/dollar.jpg" style="max-width:560px" />

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Na klar, Fisch

10
16.10.09 21:07
;-)))
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267553
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Schwachlippe Th. Grüner

12
16.10.09 22:06
aktuell:

Fazit

Die Verlaufsmuster kehren immer wieder. Ignorieren sollten Sie hierbei die vielen warnenden Stimmen, die darauf verweisen, dass die derzeitige Aufwärtsbewegung auf keinem stabilen Fundament stehen würde. „Sie sei ausschließlich liquiditätsgetrieben“. Aber war das denn jemals anders? Nein! Das typische Muster nach dem Ende eines Bärenmarktes verläuft immer wie von uns skizziert. Während der erste Teil der Aufwärtsbewegung von nicht-fundamentalen Faktoren getragen wird, verbessern sich diese Rahmendaten im zweiten Teil der Rallye und sorgen für einen fortgesetzten und lange anhaltenden Aufschwung. Die größten Verlierer der Spätphase des Bärenmarktes gehören dabei jeweils zu den größten Gewinnern im jungen Bullenmarkt. Korrekturen wird es sicher immer wieder geben. Freuen Sie sich darauf! Diese sollten Sie als Einstiegschancen begreifen, denn viele Anleger sitzen noch immer auf horrenden Cashbeträgen und haben die komplette Rallye seit März verpasst. Dies werden die nächsten Käufer sein, die für weitere Aufwärtsimpulse von einem tieferen Niveau aus sorgen werden.
http://www.ariva.de/Gruener_Fisher_Baerenmarkt_Rallye_vorbei_c3101999

Daher nochmals hier das Statement seines kongenialen Partners Ken Fisher, welcher in 2007 sogar noch empfahl, massiv Aktiengeschäfte auf Kreditbasis zu tätigen um an dem angeblichen Supertrend zu partizipieren, Thread-Eröffner Libuda, wer sonst, muhaha...

„Niemand erkennt den Supertrend sagt Ken Fisher, das Beste daran ist nach Ansicht des Gründers von Fisher Investment mit Sitz im kalifornischen Woodside: "Diesen einzigarten kraftvollen Trend erkennen die meisten Anleger nicht. Es war der wichtigste Trend der vergangenen Jahre und wird es für Jahre bleiben." Und Ken Fisher fügt hinzu: "Die Zahl der Aktien sinkt mit der höchsten Geschwindigkeit in der Börsengeschichte - und niemand scheint es zu bemerken."

http://www.ariva.de/Niemand_erkennt_den_Supertrend_t288801?page=0

sowie Grüners Flop überhaupt im Dezember 2007, der wird mir ewig in Erinnerung bleiben, diese Flachpfeiffe, die sich nun wieder ungeschminkt aus dem Gebüsch hervortraut

Fazit vom 7.12.2007, und wer darauf hereinfiel, der musste schon einiges an Asche mitbringen:

Wieder einmal "grüßte das Murmeltier". In ganz typischer Art und Weise wurde die Korrektur im DAX in den Medien von immer übleren Krisenszenarien begleitet. Angebliche technische Verkaufssignale machten die Runde. Das Ende der Welt und die größte Finanzkrise der Neuzeit wurde herauf beschworen. Diese Kommentare lese ich auch heute noch reihenweise. Die Rallye der letzten Tage sollte daher wieder einmal fast alle Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Obwohl die Märkte kurzfristig damit schon wieder überkauft sind, halten wir in den nächsten Monaten deutliche Kursgewinne für recht wahrscheinlich. Die "zittrigen Hände" sollten wieder einmal abgeschüttelt worden sein.

http://www.ariva.de/Spektakulaere_Entwicklung_c2453675
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Locker bleiben

9
16.10.09 22:33
und entspannt durch die Hose atmen ;-))
No problem, Folkz, wir pumpen rasch die nächste Blase auf, das ist ein Supertrend, das müsst ihr doch wohl auch eindeutig erkennen, am besten ihr kauft massiv Aktien auf Kredit. Es ist Mega-Hose und Basta, ihr Schlingel ;-))
Wir drucken noch rasch ein paar Fiatscos und alles wird gut.

U.S. deficit biggest since 1945

Obama administration closes the books on fiscal 2009: Falling revenue plus soaring spending leads to a $1.42 trillion deficit.

It's officially official.

The Obama administration on Friday said the government ran a $1.42 trillion deficit in fiscal year 2009.

That made it the worst year on record since World War II, according to data from the Treasury and the White House Office of Management and Budget.

Tax receipts for the year fell 16.6% overall, while spending soared 18.2% compared to fiscal year 2008. The causes: rising unemployment, the economic slowdown and the extraordinary measures taken by lawmakers to stem the economic meltdown that hit in fall 2008.

Consequently, the annual deficit rose 212% to the record dollar amount of $1.42 trillion, from $455 billion a year earlier.

As a share of the economy, the deficit accounted for 10% of gross domestic product, up from 3.2% in 2008. As breath-taking as that may be, it's still not in the same stratosphere as the 1945 deficit, which hit 21% of GDP.
Perfect deficit cocktail mix

Fiscal year 2009, which ended Sept. 30, had all the right ingredients for a record-breaking deficit.

While tax revenue overall took a big hit, corporate receipts led the way, falling 55%. Individual income tax revenue fell 20%.

At the same time spending jumped in large part because of the various economic and financial rescue measures undertaken. The Treasury and the OMB noted that the $700 billion Troubled Asset Relief Program and the $787 billion American Recovery and Reinvestment Act accounted for 24% of the deficit total.

As a result, the country is very near to breaching its so-called debt ceiling, currently set at $12.1 trillion. Lawmakers, however, are expected to vote to raise that ceiling this fall.

At the end of September, the country's total debt -- which is an accumulation of all annual deficits to date plus other obligations -- stood at $11.9 trillion.

money.cnn.com/2009/10/16/news/economy/...ostversion=2009101615
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daiphong:

große Treibsätze an Liquidität ruinieren

7
16.10.09 22:35
auf Dauer jede Ökonomie - man erzeugt Oberflächeneffekte und das burning out Syndrom.
(Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit, Überschuldung, Überkonsum, Kapitalflucht, Staatsverschuldung, Abwertung - und Liquiditätsmangel)
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wawidu:

Brutale Analyse

9
16.10.09 22:55
Karl Denninger bringt auf den Punkt, was hier schon in Einzelaspekten vermutet und debattiert wurde:
MASSIVER ÜBLER BETRUG in großem Maßstab auf verschiedenen Ebenen.

market-ticker.denninger.net/archives/...-Pernicious-Fraud.html
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Frage an die Charties unter uns

5
16.10.09 23:06
Double Top??
Der USA Bären-Thread 267593
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Kicky:

noch son Skandal !

5
16.10.09 23:28
Okay, this looks like a big one. The FBI and other US enforcement agencies on Friday moved against an alleged insider dealing ring stretching from Wall Street to Silicon Valley, by way of Bear Stearns, IBM and even a Moody’s analyst.

The court documents are here in the Long Room.  But running through the details quickly…

Mark Kurland and Danielle Chiesi worked for an entity called New Castle Partners, a $1bn equity hedge fund that sat within Bear Stearns Asset Management.  Chiesi was allegedly getting information from one Robert Moffat, who was a senior vice president at IBM.
Their main focus was Advanced Micro Devices, the chip maker, and Akamai, a web application firm.

They are now facing charges after an FBI wire-tapping operation that included flipping at least two alleged insiders, described in court documents as CW-1 and CW-II - these rats cooperating witnesses agreed to hold rigged conversations with various of the accused over tapped lines.

Chiesi is said to have garnered confidential information from unnamed sources at both Akamai and AMD, while she also got inside information on AMD, IBM and Sun Microsystems from Moffat.  She then shared the information with Kurland, and together the two proceeded to trade on it.

Chiesi also shared her info with Raj Rajaratnam, founder of the Galleon hedge fund in Manhattan, whose personal wealth has been put at $1.3bn by Forbes.

Rajaratnam, in turn, is said to have shared what he had on AMD and other companies with the Bear Stearns people. But with Rajaratnam’s phone also tapped by the FBI, a number of his direct associates have also been swept up in the investigation.
One point to note here is that this group appear to have been trading away merrily while the whole financial system was going into what looked like a death spiral. Indeed, their alleged profits were severely constrained by the wider market plunge during September and October last year.....

ftalphaville.ft.com/blog/2009/10/16/78331/...-rajaratnam-ring/
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Ischariot MD:

da wette ich natürlich drauf

11
16.10.09 23:30
aber ich fürchte insgeheim, daß die heutige rote Kerze letztlich ein Fliegendreck bleibt.
Higher Highs, hicks, und weiter heier heis
Sehe den Auslöser für einen nachhaltigen downturn nicht.
CIT - vielleicht.
Shanghai Kreditrestriktion ?
Eines Morgens ist er dann aber doch da, wie der Sensenmann  ;o)
Schönes WoE
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wawidu:

XLF watching

7
16.10.09 23:49
Im Chart dieses mE sehr wesentlichen ETFs gibt es eine Reihe von technischen Faktoren, die mir bemerkenswert erscheinen. Am bedeutsamsten erscheinen mir die "Down-Kaskaden" beim Chaikin Money Flow Index (CMF).
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267602
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TGTGT:

Das die Zahlen de BoA heute

7
17.10.09 00:56
so schwach waren ist schon erstaunlich, man hätte eigentlich mehr erwarten können wenn man einmal die Speklationen un Zuwaxhsmengen der letzten Monate bedenkt.. erste Schwäche oder Ausrutscher im künstlich- stabilisierten Gesamtbild der Familie Wirtschaft?

Hier noch was dazu:

Bank of America: $2.2 billion loss
Nation's biggest bank is hit by bad loans. Outgoing CEO Ken Lewis calls credit costs 'our major financial challenge going forward.'

NEW YORK (CNNMoney.com) -- Bank of America proved no match for the ongoing recession as the nation's biggest bank reported a steep loss Friday.

With Americans continuing to default on their credit cards and mortgages, the company said it lost $2.2 billion in the third quarter, which included several charges related to the government's move to rescue the firm over the past year.

Bank of America's results come at a particularly difficult time for the Charlotte, N.C.-based lender and its CEO Ken Lewis.

Last month, the company's embattled leader announced plans to step down amid ongoing scrutiny over his role in the company's controversial purchase of Merrill Lynch.

Friday's results also come just a day after Lewis agreed to a deal not to accept a salary or bonus in his final year as CEO in an effort to deflect some of scrutiny the firm faces.

During a conference call with analysts, Lewis thanked the investment community for its support over the years, adding that he felt confident that Bank of America's board would find a suitable replacement. The company has provided no indication when a new CEO might be named.

"I have no doubt that Bank of America will thrive in my absence," he said.

Credit fallout

Lewis' outlook, however, did little to soften the blow of the firm's latest results. During the quarter, the company said it lost 26 cents. Analysts were anticipating BofA to fare slightly better, expecting a loss of 21 cents a share, according to Thomson Reuters.

Experiencing the bulk of the quarter's losses was Bank of America's mortgage and credit card businesses. Both divisions lost more than $1 billion during the July-September period, as more and more Americans found themselves out of work and unable to keep up with their loan payments.

Loan troubles also intensified within Bank of America's commercial real estate portfolio, amid slower spending by both businesses and consumers.

Still, there were some encouraging signs. In the latest quarter, the company set $11.7 billion for bad loans, down from $13.4 billion in the previous quarter.

"If you look at underlying numbers, credit quality is improving," said Alan Villalon, a senior research analyst at Minneapolis-based First American Funds

Bank of America's Lewis acknowledged that credit issues remained the biggest challenge facing the company going forward, but added that the company may have reached a peak in loan losses.

One bright spot was its wealth management division, one of the key businesses that led Bank of America to complete its controversial deal with Merrill Lynch last year. Both revenues and profits within the division were more than double the previous year's levels and held steady from last quarter.
Der USA Bären-Thread 267609
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Der Autor dieses Textes kann unter Umständen Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n)/Indizes halten.
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Dreiklang:

NASDAQ

7
17.10.09 03:27
ist zwar unter dem trend, aber an der unteren Begrenzung des Kursbandes abgeprallt. Wäre abzuwarten, ob er nun nach unten abdreht. Ein Long-Stop sollte bei 1719 oder 1726 platziert werden :) Das wäre dann auch der spekulative Short-Einstieg
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267603
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Dreiklang:

NASDAQ Nochmal der Abpraller im 30min

7
17.10.09 03:40
Ob da wohl das PPT eingegriffen hatte, um ein Verkaufssignal zu verhindern?

Rote horizontale Linie  Tagestief
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267613
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Anti Lemming:

99. US-Bankpleite in 2009

8
17.10.09 11:02
Oct. 16, 2009, 10:21 p.m. EDT
California bank becomes 99th to fail in U.S. in 2009

By MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- California regulators on Friday closed the San Joaquin Bank of Bakersfield, which became the 99th U.S. bank to fail in 2009.

The Federal Deposit Insurance Corp. said Citizens Business Bank of Ontario, Calif., will buy almost all the assets of the failed bank and assume all the deposits.

As of Sept. 29, San Joaquin Bank assets of $775 million and deposits of $631 million, the FDIC said.

The cost to the Deposit Insurance Fund will be $103 million, the FDIC estimated.

San Joaquin Bank was the 10th in California to fail this year. Before Friday, the most recent failure in the state was Affinity Bank of Ventura on Aug. 28.

www.marketwatch.com/story/...in-2009-2009-10-16?dist=bigcharts
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fkuebler:

AL, #50893: Ach wie süss: 103 Mio Dollar... ;-)

4
17.10.09 11:18

... das sind ja nicht mal 65 Mio Euro. Da kriegt man ja allenfalls eine kleine Garage voll Maybachs für... ;-)

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Stöffen:

If this market were a book

8
17.10.09 11:37
it would be found in the fiction or fantasy section ;-)

Steve Meyers extreme bearish, seine Analyse gefällt mir ausgesprochen gut ;-)))

Leaving my hostilities aside for the moment, let's take a look at the current technical structure of the market. Last week during Global Perspectives, we said that if the market held up that day, we would likely go to another new bear market high. We also said that leg should represent the final leg of the rally. Nothing more than dotting the i's and crossing the t's. That's where we stand today. I expect a very sharp selloff when this leg is finally completed. We are getting so close. I have massive negative divergences and the market is so overbought at this juncture that literally, it could begin at any time. Upper resistance areas are from Dow 10,100-10,300 and 1100-1120 in the S&P. These levels may never be reached but if they are, I would expect those areas to stop the market. You have received a gift with prices back up towards 10,000. In my opinion, on both the fundamental and technical condition of the market, there is not 1 reason to be in the market. If this market were a book, it would be found in the fiction or fantasy section.
With so many negative divergences, I will be on red alert for another shorting opportunity. Patience and discipline... but my trader's intuition is telling me we are close.
Stay tuned...Excitement coming soon!

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permanent:

US Staatshaushalt:Lage bleibt äußerst angespannt

8
17.10.09 12:05
Mehr als eine Billion Dollar

Extremes US-Haushaltsdefizit

Die USA haben im abgelaufenen Haushaltsjahr ein Rekorddefizit von 1,417 Bill. Dollar verzeichnet. Wie das Finanzministerium in Washington bekannt gab, entsprach der Fehlbetrag im Haushalt etwa zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP); dies war der höchste Wert seit dem Zweiten Weltkrieg.

Das Haushaltsjahr 2008/2009 war in den Vereinigten Staaten am 30. September zu Ende gegangen. Das Defizit lag leicht unter der letzten Schätzung der US-Regierung, die 1,58 Bill. Dollar vorhergesagt hatte.

Im Haushaltsjahr 2007/2008 hatte das Defizit noch lediglich 3,2 Prozent des BIP betragen. Das Finanzministerium führte die dramatische Zunahme des Fehlbetrags auf sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben infolge der schweren Wirtschaftskrise zurück. Steuereinnahmen seien zurückgegangen, während die staatlichen Ausgaben für das Konjunkturpaket, die Rettung des Finanzsektors und die Sozialprogramme in die Höhe geschossen seien.

Lage bleibt äußerst angespannt

Die Steuereinnahmen seien im Vergleich zum vorangegangenen Budgetjahr um 16,6 Prozent eingebrochen, präzisierte das Finanzministerium. Sie machten damit nur noch 14,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus - so wenig wie seit 50 Jahren nicht mehr.

Die staatlichen Ausgaben stiegen derweil auf einen Wert von 24,8 Prozent des BIP, nach 18,2 Prozent im vorigen Haushaltsjahr. Für das laufende Haushaltsjahr 2009/2010 erwartet das Budgetamt des Weißen Hauses ein noch höheres Defizit von 1,502 Bill. Dollar (10,4 Prozent des BIP).

Präsident Barack Obama hatte bei einem Haushaltsgipfel am 24. Februar dieses Jahres im Weißen Haus verkündet, dass er das Etatdefizit bis zum Ende seiner Amtszeit halbieren wolle.

Quelle: wne/AFP

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Stöffen:

DAX 10.000 oder 28.000...?

12
17.10.09 12:07

Es wird ja so manches geschrieben in diesen Tagen. Vieles ist Unsinn, einiges überflüssig, manches - eher selten - ist richtig gut. Doch geradezu erheiternd sind diejenigen Experten, die sich über die Arbeit von Kollegen lustig machen, selbst aber, anstatt Fakten zu präsentieren, oberschlau verkünden, ein Trend sei nun mal ein Trend und wenn er erst einmal läuft, dann solle man sich ihm besser nicht in den Weg stellen. So etwas in der Art...

Äußerungen dieser Preisklasse hört man besonders häufig in Phasen, wie wir sie gerade sehen. Das ist deshalb sehr beliebt, weil man damit natürlich nicht viel falsch machen kann.

Für den Anleger ist das allerdings ungefähr so hilfreich, als würde man ihm erzählen, dass es im Winter leider kälter ist als im Sommer. Denn wenn ein Trend erst einmal läuft, dann ist es eine einfache Übung, das lauthals zu verkünden.

Da fällt mir ein: Diese Trendfolge-Experten wollen einem ja auch immer weismachen, es sei völlig egal, in welche Richtung der Trend gerade läuft. Angeblich sei es kein Problem, eine neue Trendrichtung sofort im Depot umzusetzen. Es fragt sich nur, warum dann zahllose Anleger, in ihrer überwiegenden Mehrzahl Trendfolger, bei solchen Gelegenheiten Unsummen an Geld in den Sand setzen.

Die Erklärung ist so einfach, wie nahe liegend. Weil sich eine psychologische Falle aufbaut, in die der Anleger stolpert, sobald er anfängt, bei "derart niedrigen Kursen", wie sie im Umfeld einer Trendwende zwangsläufig auftreten, seine Position zu verbilligen -  anstatt sich von ihr zu verabschieden.


Das ist ja gerade das Kreuz mit dem Herdentrieb: Wenn erst einmal die Mehrheit der Ansicht ist,  dass der Trend nach oben zeigt, dann glaubt sehr lange auch niemand an eine Trendwende. Dann wird bei fallenden Kursen nachgekauft, es ist ja grade wieder so billig. Das kommt dem einen oder anderen sicher bekannt vor...

Die Kunst an der Börse besteht deshalb darin, Trendwechsel so früh wie möglich zu erahnen - und dann so lange wie möglich (aber bitte nicht zu lange) dabei zu bleiben. Und genau daran scheitern die allermeisten Anleger. Erst traut man sich nicht in die Märkte rein, aus Angst, der vorangehende Einbruch könne noch nicht „fertig“ sein. Und wenn Hinz und Kunz wieder einsteigen, dann drehen die Kursen nach unten. Es beginnt  das große Nachkaufen - und die Verluste werden immer größer. Auf die Trendfolge folgt dann schnell die Pleite.

Klar ist natürlich: Dass die Börsen gerade aufwärts tendieren, das muss man nicht einmal einem Grundschüler erklären.  Das sieht jeder Vollidiot.

Was nicht jeder sieht, ist beispielsweise die Tatsache, dass die Unternehmens-Insider insbesondere in den USA gerade sehr massiv die eigenen Aktien verkaufen. Komisch nicht wahr, wo der Trend doch so schön nach oben zeigt. Aber vermutlich werden die Manager mit ihren Verkäufen nur all den Trendfolgern einen Gefallen tun wollen. Aus reiner Nächstenliebe vielleicht... ?

Doch es gibt zahllose weitere Hinweise, die andeuten, wohin die Reise bald gehen wird: Während sich in den USA die (offizielle) Arbeitslosenquote der Zehn-Prozent-Hürde nähert, wollen die Banken in diesem Jahr Rekordgehälter ausschütten.
Laut Wall Street Journal planen die 23 größten Finanzinstitute in diesem Jahr 140 Milliarden US-Dollar (94 Milliarden Euro) an ihre Manager zu verteilen. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr (117 Milliarden US-Dollar) und auch deutlich mehr als in der Boom-Saison 2007 (130 Milliarden US-Dollar).  

Besonders großzügig ist wieder einmal Goldman Sachs (GS). Die Investmentbank schüttet 21,8 Milliarden US-Dollar an ihre Mitarbeiter aus – hat allerdings im dritten Quartal nur 3,18 Milliarden Dollar verdient. Aber auch das ist im gegenwärtigen Umfeld nur zu schaffen, wenn man weiß, wie die großzügig vergebenen Staatsgelder gewinnbringend angelegt werden können.

Nein, nicht mit der Vergabe von Krediten natürlich. Wer vermutet, die Banken hätten in ihren Kerngeschäftsfeldern erfolgreich gewirtschaftet, der sollte sich einmal die Katastrophenzahlen von Bank of America (BAC) ansehen. Er wird dann bemerken, dass im Kundenkreditgeschäft derzeit nichts zu verdienen ist.

Mit Spekulationen bei Rohstoffen, Aktien und Devisen sieht das natürlich anders aus. Vor allem, wenn man dabei in einer starken Aufwärtsbewegung mit fremden Geld herumspielen kann. Auf diese Weise haben die Jungs von Goldman Sachs und JP Morgan (JPM) ihre Bilanzen aufpoliert. In den Pressemitteilungen ist dann von „starken Ergebnissen im Derivate-Handel“ die Rede. Wer es vergessen haben sollte: Das Geld für diese Zockereien hatten die Finanzhäuser von den Notenbanken geschenkt bekommen. Dass man mit diesem Geld nicht besonders sorgsam umgehen würde, das war von vorneherein klar: Sollten die Geschäfte daneben gehen, würde ja der Staat einspringen.

Dabei zeigen die Zahlen der Bank of America, dass derzeit nicht der geringste Anlass besteht, die Krise im Finanzsektor zu beerdigen. Dass die vorwiegend im Privatkundengeschäft tätige Bank nicht an die guten Quartalszahlen der Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan würde anknüpfen können, war bereits erwartet worden. Die Höhe der Verluste war dann aber doch überraschend. Ausfälle bei Konsumentenkrediten von rund einer Milliarde Dollar hatten den Konzern im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gestürzt. Unter dem Strich war ein Verlust von 2,2 Milliarden Dollar angefallen. Ein Jahr zuvor hatte die Bank noch einen Gewinn von 704 Millionen Dollar eingefahren.

Immer mehr Zwangsversteigerungen...

Doch das wird noch nicht das Ende sein: Gemäß dem Informationsdienstleister RealtyTrac sind in den USA im dritten Quartal die Anträge auf Haus-Hypotheken-Zwangsvollstreckungen im Vergleich zum zweiten Quartal um fünf Prozent auf  937.840 gestiegen. Gegenüber der Vergleichsperiode 2008 ergibt sich ein Anstieg um stolze 23 Prozent.

Auf Basis dieser Zahlen ist für das Gesamtjahr mit 3,5 Millionen Zwangsversteigerungen zu rechnen, nach 2,3 Millionen im Vorjahr. Das ist ein Zuwachs von 52 Prozent. Hauptgrund für den steilen Anstieg ist die stark zunehmende Arbeitslosigkeit. Aber erklären Sie das einmal einem Analysten, der den Trend gerade wieder steigen sieht. Er wird ihnen höchstens antworten, dass dies in den Kursen längst enthalten sei. Wir kommen gleich noch einmal darauf zurück.

Dass die US-Bürger immer mehr sparen, will auch nicht so recht ins Bild der angeblich gerade startenden Super-Hausse passen. Die Verbraucherschulden waren im August um zwölf Milliarden US-Dollar geschrumpft. Analysten hatten mit einem Rückgang von acht Milliarden US-Dollar kalkuliert. Es ist der siebte Monat in Folge mit einer steigenden Sparquote. Mit anderen Worten: Allen Jubelgesängen zum Trotz droht der US-Konjunktur schon bald die Luft auszugehen.

Hinzu kommt ein ganz neues Problem: Nach den Subprime werden nun die Prime-Kredite uneinbringlich. Die Schuldner hoher Bonität, von denen man das eigentlich gar nicht erwartet hätte, werden zunehmend zahlungsunfähig. Verschärft wird das Problem durch die zahlreichen Kredite für Gewerbeimmobilien, die "faul" werden.  Immobilien-Spezialisten der Deutschen Bank schätzen, dass in zwei Jahren fast die Hälfte der US-Immobilien-Kredite "unter Wasser" stehen könnten. Damit ist gemeint, dass die Schulden den Wert der Immobilie übersteigen. Es droht die Zwangsversteigerung. Bis zu einem Drittel der amerikanischen Haushalte wäre davon betroffen. Doch davon redet derzeit kein Mensch.

Analysten-Geschwafel...

Und dann ist da ja noch das Argument von der Mauer der Angst, die Anleger derzeit die Knie schlottern lässt und die dafür sorgen wird, dass die Kurse noch sehr viel weiter steigen werden. Wirklich? Hierzu das folgende Zitat:

"Wo ist der Sekt? Wo sind die Torten? Wo bleibt die Begeisterung? Eine merkwürdige Aktienhausse ist das, bei der keinem so richtig zum Feiern zumute ist. Griesgrame beherrschen die Börse, Miesepeter sitzen in den Banken. Kein Taxifahrer redet über Aktien."

Der Text war im Sommer 2007 auf der Internet-Seite der FAZ erschienen, ziemlich genau zum Hoch der seit 2003 laufenden Aufwärtsbewegung bei einem DAX-Stand von etwas mehr als 8.000 Punkten. Im gleichen Artikel wurde übrigens ein Ziel für den DAX von 10.000 Punkten ausgerufen. Einige Träumer faselten sogar von 12.000 oder 28.000 Punkten. Doch siehe da: Wenig später begann der Absturz der Aktienindizes, bei der DAX und Konsorten mehr als 50 Prozent in die Tiefe stürzten.

Sehen Sie sich spaßeshalber dazu den folgenden Kursverlauf des DAX an. Der Zeitpunkt des FAZ-Artikels ist rot markiert:
 

Der USA Bären-Thread 6720782

Bild vergrößern - Bitte hier klicken

Der Artikel ist auch noch aus einem anderen Grund interessant: Der ganze Quatsch, der auch jetzt wieder für angeblich weiter steigende Kurse sorgen soll, der musste auch damals als Erklärung herhalten. Als da wären: Niedrige Zinsen, vorsichtig bis ängstlich gestimmte Investoren, günstige Bewertung, und so weiter. Sie kennen das ja:

http://www.faz.net/s/...E3833E74EBC53EDC6C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Der Artikel macht nebenbei eine Grundregel antizyklischen Investierens anschaulich: Wenn Analysten anfangen, völlig utopische Kursziele herum zu reichen, dann wird es Zeit, eine Gegenposition einzunehmen. Noch ist es nicht ganz so weit, aber sie können sich darauf verlassen, dass es auch diesmal genauso kommen wird.

Nichts dazu gelernt...

Vor etwa einem Jahr haben wir an dieser Stelle angekündigt, dass wir in absehbarer Zeit eine Erholung sehen werden, die alles in den Schatten stellen wird, was es in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat. Prognose eingetroffen.

Jetzt sehen wir das „etwas“ anders: Da Banken, Politiker und Börsianer offensichtlich nichts, aber auch gar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, und die Notenbanken die Gier mit Unmengen an billigem Geld immer weiter anfeuern, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft einen Kurseinbruch sehen, der uns den Atem nehmen wird.

Dagegen könnten selbst die Ereignisse nach 1929 und die Talfahrt 2008 wie ein Kindergeburtstag aussehen, denn bis es soweit ist, wird sich eine Schuldenpyramide aufgetürmt haben, die alle bekannten Dimensionen sprengt. Das wird nicht morgen passieren und auch nicht nächste Woche - aber in den kommenden Monaten sollte man sich sehr warm anziehen.

Nullsummenspiel...

Ach ja, und dann ist da hier zu Lande noch die Steuersenkungsdiskussion. Hier ein Loch und dort ein Loch in der Finanzkasse - allmählich dürfte Union und FDP schwindlig werden. So war das alles doch gar nicht gedacht. Es wird also doch nichts werden mit den großzügig versprochenen Steuergeschenken.

Doch jetzt kommt ein Vorschlag, der so recht geeignet ist, das Volk wieder einmal für dumm zu verkaufen. Mit einer Erhöhung der Rentenbeiträge wollen die Politiker die Steuersenkungen finanzieren. Das nette Nullsummenspiel würde dazu führen, dass die Bürger die Senkung der Steuern selbst finanzieren. Von der linken Tasche in die rechte sozusagen. Das sind doch endlich einmal gute Nachrichten...

http://www.godmode-trader.de/nachricht/DAX-10000-oder-28000,a1917451,b567.html

 

 

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Nochmals zu dem Comment von A.Hoose in #50897

7
17.10.09 12:47
Hoose erkennt richtigerweise und treffend, dass der ganze Quatsch, der auch jetzt wieder für angeblich weiter steigende Kurse sorgen soll, auch damals in 2007 als Erklärung für einen DAX 10000-Ziel herhalten musste. Wenn ich bei Spiegel Online aktuell in dem Artikel "Wie Anleger den Börsenhype richtig nutzen" wieder das nachfolgend hohle Gesülze lese, fange ich an zu frieren.

"Es ist immer noch viel Liquidität im Umlauf, die angelegt werden muss, die Masse der Anleger hat bislang gezögert, die werden noch einsteigen"

*Stirnbatsch*, it’s the liquidity, stupid!

Aber es kommt noch besser, denn der Schreiber gelangt zu der Feststellung, dass es beim Tages- und Festgeld ja kaum Zinsen gibt.
Das ist oberflächlich betrachtet nicht falsch, nur sollte man da schon die Relationen zurechtrücken.
Aber manche Menschen haben eben lieber 4% Zinsen auf’s Tagesgeld bei einer 2,5%igen Inflationsrate als 1,5% Zinsen bei einer Inflationsrate von minus 0,5%.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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fkuebler:

Töffel #50898: Mit deinem neuen Avatar...

7
17.10.09 12:58

"Wenn ich bei Spiegel Online aktuell in dem Artikel "Wie Anleger den Börsenhype richtig nutzen" wieder das nachfolgend hohle Gesülze lese, fange ich an zu frieren."

... brauchst du doch wirklich nicht zu frieren, und wenn du dir dann noch ein paar zusätzliche Shorts reinlegst, dann wird dir bestimmt auch warm um's Herz... ;-)

Antworten
Stöffen:

Genau Kübel

2
17.10.09 13:05
Hell freezes over ;-))

Anbei weitere beruhigende Nachrichten für die Bären aus der FAZ:

"Fondsmanager hätten aber den höchsten Risikoappetit seit April des Jahres 2006, zeigt die Oktoberausgabe der monatlich stattfindenden Umfrage von Merril Lynch unter 229 Fondsmanagern weltweit mit einem verwalteten Vermögen von 616 Milliarden Dollar."

Und noch ein Special für unsere Bond-Spezis, wie eben Kübel z.B. ;-))

Prices of Treasury coupon securities tumbled today and the longer the maturity of the debt instrument the harder was the fall.

Several factors combined to  frustrate and flummox fixed income investors.

The mania for risk assets remains intact as evidenced by the rush to the equity markets. The self congratulatory meanderings of some of the TV talking heads is amusing as I would suspect that one would have been far better off these last 10 years in nearly any combination of Treasury securities. And the performance would be ever more impressive when one adjusts for the relative risks of each market.

The decline of the US dollar lingers in the background and at some point,if unchallenged, will be the cause of the next debacle. In terms of the quotidian flows, the weakness in the dollar is beneficial as those exporters with appreciating currencies intervene to support the dollar. Those dollars find there way back into the Treasury market.

In a larger sense, however, the continued and long run debasement of our currency is not an inducement for foreign investors to continue to view the US as safe sanctuary for their funds. I have a feeling that the purchase of the belly of the US curve with intervention money could prove to be the financial equivalent of holding a lighted stick of dynamite in the hand.

One day traders will walk in and find out that sentiment has done a volte face and all of a sudden a declining US dollar is not such a great deal. When that epiphany happens ,there will be a mad dash for the exits.

I think that the release of the minutes of the September FOMC meeting contributed to the weakness in the market and the steepening of the yield curve. As one salesman put it,”the minutes had no fangs”. The minutes repeated the tools which Chairman Bernanke mentioned in his recent speech but made no mention of when or under which circumstances that the FOMC might employ the tools.

The minutes also dwelled on concerns regarding an increase in inflationary expectations and the need to curb those expectations. It spoke of a need to communicate the FOMC’s seriousness in that regard.

My observation is that the recent spate of Fedspeak is a coordinated effort by the Committee to convey a hawkish stance. Unfortunately, the market demands action and not just words.

In that regard the Treasury yield curve has manifested a marked propensity to steepen. The 2 year /10 year spread traded last week at 226 basis points. Today it is approaching 250 basis points. That is investors fleeing the long end with a vengeance.

I would suggest that the steepening of the yield curve will continue or maybe to put it another way that any appreciable flattening of the yield curve is unlikely. Let me explain.

The minutes communicate the idea clearly (to me) that the FOMC will remain on hold for a very long time. The Committee sees little chance of inflation and is quite concerned about the labor market. Against that background, they will not be raising rates. Without the Federal Reserve raising rates aggressively it is unlikely that we can have a protracted round of curve flattening.

The aforementioned scenario is the so called bear flattener. I view the bullish flattener as unlikely also.That would happen with the 10 year note piercing the 3.00 percent level once again. That does not appear to be a good bet either.Without a second round of contraction in the economy I believe that the weight of supply will tend to keep the curve steep.

Additionally, the bulk of the intervention money gets invested in the one zero to three year part of the Treasury curve. That flow of funds will cause the curve to stay steep,too.

Wow, I sure did ramble here this evening. My apologies.

Here are some current (358PM NY time) levels. The yield on the 2 year note has climbed 3 basis points to 0.93 basis points. The yield on the 3 year nots has also adjusted higher by 3 basis points and rests at 1.47 percent. The yield on the 5 year note increased 5 basis points to 2.34 percent. The yield on the 7 year note is flirting with 3 percent. it climbed 7 basis points to 2.99 percent. The yield on the 10 year note climbed 7 basis points to 3.42 percent. The yield on the 30 year bond also climbed 7 basis points and sits at 4.27 percent.

The 10 year/30 spread is unchanged at 84 basis points.

The 2year/10 year spread is 5 basis points wider at 249 basis points.

acrossthecurve.com/?p=9358
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