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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Die wundersamen Anstiege (2)

6
09.06.09 07:14
Weitere Diskussion darüber bei Street.com-Kolumnisten (von unten nach oben lesen!):
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 237485
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Anti Lemming:

Ausfälle bei US-Gewerbe-Immos: Verdopplung in 2009

13
09.06.09 07:53

Bis 2011 soll die Default-Quote bei US-Gewerbeimmobilien auf 5,3 % steigen - ein Allzeithoch.

Im ersten Quartal 2009 lag die Ausfallquote bei 2,3 % (15-Jahreshoch), Ende 2008 noch bei 1,6 %. Bis Ende 2009 soll sie laut Prognosen von Real Estate Econometrics LLC auf 4,1 % hochschnellen (17-Jahreshoch). Das entspräche in etwa einer Verdoppelung im Jahresverlauf 2009. 44,3 Mrd. Dollar an Gewerbe-Immo-Krediten soll faul werden.

Grund sind, so Bloomberg, "dramatische Rückgänge in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt". Die Refinanzierung bleibt schwierig, und die Rezession drückt auf die Mieten.

Nach grünen Pflänzchen klingt das alles jedenfalls nicht, zumal der Höhepunkt der Gewerbe-Immo-Krise für 2011 veranschlagt wird. Es geht also noch gut zwei weitere Jahre bergab.

Bei Mehrfamilien-Häusern soll die Ausfallquote 2010 ihren Höhepunkt erreichen - mit 5,5 %.

 


 

Bloomberg
U.S. Commercial Mortgage Defaults May Rise to 17-Year High

By Hui-yong Yu

June 9 (Bloomberg) -- The default rate on commercial mortgages held by U.S. banks may rise to the highest in 17 years in the fourth quarter as debt for refinancing remains scarce and the recession drags down rents.

The rate is likely to reach 4.1 percent by year-end, R
eal Estate Econometrics LLC, a New York-based property research firm, said in a report today.

The dramatic decline in real economic activity and labor markets since last September has undercut property fundamentals,” wrote Sam Chandan, chief economist of Real Estate Econometrics. The decline puts an increasing number of loans “at risk,” he said.

The projection implies defaults on about $44.3 billion of commercial mortgages, based on the $1.08 trillion of such loans held by U.S. banks in the first quarter, according to Chandan and Bloomberg calculations. Commercial defaults already are at a 15-year high after climbing to 2.3 percent in the first quarter, or $3 billion, from 1.6 percent at the end of 2008, according to the firm’s analysis of Federal Deposit Insurance Corp. data.

A default occurs when a loan is 90 or more days past due. A loan is considered delinquent when it’s 30 to 89 days late.

The projection for this year would match the 4.1 percent rate seen in 1993 and be the highest since defaults reached 4.6 percent in 1992 during the savings and loan crisis, when the U.S. created the Resolution Trust Corp. to deal with bad loans, according to Real Estate Econometrics.

The first-quarter rate was the highest since 1994, when 2.7 percent of commercial mortgages defaulted, the company said.

2010-11 Projections

Default rates likely will increase next year and in 2011 as five-year loans made in 2005 and later start to come due, Real Estate Econometrics said. Those mortgages were based on overly optimistic forecasts of income growth and inflated property values.

The company projects the default rate on commercial mortgages will reach 5.2 percent by the end of 2010 and peak at 5.3 percent in 2011 before starting to decline.

“Mortgages originated in 2006 and 2007 are experiencing the most significant shortfalls in current cash flow relative to current debt-service obligations,” the report said.

Commercial mortgages are defined in the report as loans on non-farm, non-residential buildings such as offices, retail centers and warehouses. They exclude apartment complexes.

The report makes a separate forecast for apartment buildings of five dwelling units or more. Multifamily defaults will rise to 4.5 percent by the end of this year from 2.5 percent in the first quarter, according to Real Estate Econometrics.

Multifamily defaults will peak at 5.5 percent in 2010, the firm estimated.

www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601110&sid=a7pUfRPFjS7Q#

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Anti Lemming:

TARP-Aufsicht fordert weitere Banken-Stresstests

7
09.06.09 08:01
www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601110&sid=aTm9J2fY3x8Q

Die "Strategie" scheint zu sein, alle paar Monate "überraschend" weitere Finanzlücken aufzudecken, die dann umgehend mit weiteren Kapitalerhöhungen geschlossen werden. Wenn man das fünf Mal nacheinander durchzieht, sind die Banken saniert, die Kurse nahe Null und die Aktionäre fast pleite.

Die Kriterien beim ersten Stresstest, waren nicht transparent genug, um Vertrauen zu schaffen, moniert die TARP-Aufsicht. Angesichts des Gefeilsche zwischen den Testern und den Banken über den nötigen Kapitalbedarf kann man dem nur zustimmen.
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permanent:

Deutsche Exporte so schlecht wie noch nie

11
09.06.09 09:00
09.06.2009, 08:29 Uhr
Konjunktur
Deutsche Exporte so schlecht wie noch nie
Die Wirtschaftskrise hat der deutschen Exportindustrie einen weiteren schweren Schlag verpasst: Die Ausfuhren im April brachen so stark ein wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Angesichts der weltweiten Nachfrageflaute wird wohl auch der Umsatz dramatisch zurückgehen. Experten zeigten sich enttäuscht und sprachen von einem "sehr herben Rückschlag" .
www.handelsblatt.com/politik/...-schlecht-wie-noch-nie;2341509
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Die Überraschung kommt überraschend

9
09.06.09 09:07

"Dass es nun zu einem erneuten Einbruch kam, zeigt, dass die globale Wirtschaft noch nicht aus dem Tal der Tränen gekommen ist - das hat sich auch beim Auftragseingang gezeigt", sagte Marco Bargel von der Postbank.

Dieses Zitat aus dem HB Artikel von Posting 44404 zeigt wie sehr die Volkswirte in den Banken an eine schnelle Wende zum Guten glauben. Mich überrascht, dass die Herren in den Glastürmen so realitätsfern sind.

Ein weiterer Bericht aus dem HB (habe es nur in der Printausgabe der Finanzzeitung gelesen) beschäftigt sich mit steigenden Boni und Abwerbungen von Investmentbänkern. Hier werden bevorzugt Spezialisten aus dem M&A (Bereich Industrie) abgeworben.

Rechnet man denn tatsächlich mit einer schnellen Belebung von M&A? Kapazitäten auf Vorrat aufzubauen und dann auf gute Zeiten zu hoffen bringt nichts. Die Deutsche Bank ist lt. dem Bericht besonders aktiv bei Abwerbungen von der Konkurrenz.

Gruß

Permanent

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permanent:

Nach dem lauwarmen Stresstest in den USA,

9
09.06.09 09:19

der von den Geschäftsbanken im Gemauschel mit der FED geschönt wurde, verlangt die US Administration einen härteren Stresstest von den Europäern.
Vertrauen und Glaubwürdigkeit an den Finanzmärkten aufzubauen sieht anders aus:

US Pushes Europe for Tougher Bank Stress Tests: Report
BANKS, EUROPE, OBAMA, REGULATION, BANKING, TOXIC ASSETS, CREDIT, DEBIT, DEBT, RATING, STOCK MARKET, STOCKS, STRESS TEST
Reuters
| 09 Jun 2009 | 02:07 AM ET

The Obama administration wants European countries to put their banks through more rigorous public stress tests to ensure that the institutions survive if the economy  deteriorates further, the Wall Street Journal reported on its website.

 

U.S. Treasury Secretary Timothy Geithner is likely to discuss the issue in Italy later this week during closed-door meetings with finance ministers from the Group of Eight leading nations, according to the paper.

Geithner may face resistance from some of his European counterparts, who believe that publicizing the weaknesses of individual banks increases the risk that they will fail, the paper said.

France expects Geithner to press the stress-test issue at the finance ministers meeting in Lecce, Italy, even if the topic is not formally on the agenda, the paper said, citing a French finance-ministry official.

"We continually exchange views with other countries about what worked in our own country and what has not and why," Treasury spokesman Andrew Williams told the paper.

 

The Treasury did not immediately respond to a Reuters email seeking comment that was sent outside normal business hours.

After the U.S. bank stress tests regulators ordered 10 of the top 19 U.S. banks to raise nearly $75 billion in new capital, far less than feared. Since then, the tested banks as a group have executed or announced share sales totaling about $65 billion.

The bank stress tests should be repeated if the U.S. unemployment rate rises beyond levels assumed by regulators in a recent round of examinations that provided relief to markets, according to a report released by a bailout watchdog panel on Tuesday.

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Malko07:

#44399

12
09.06.09 09:22
".... So erwarten sie, dass die Arbeitslosenquote Ende des kommenden Jahres bei über neun Prozent liegen wird. (? Die Quote liegt jetzt schon bei 9,4 %...A.L.) ..."

MMn kommt darin die Erwartungshaltung zum Ausdruck, dass bis Ende 2010 es keine merkliche Verbesserung zur heutigen Situation geben wird. Das wäre kein schöner Ausblick. Ich befürchte, dass es noch trüber werden wird.

Dass es immer linear weiter abwärts geht ist wohl nicht zu erwarten. Wir werden einen Boden erreichen. Die Frage ist nur wann und bei welchem Pegel. Der angerichtete Schaden wird dann so groß sein, dass es nicht plötzlich aufwärts gehen wird. Wir werden länger im Tal verharren. Das gleiche werden die Zinsen tun.

#44400 ... : Es gibt kein Grund, dass die Fed das tut. Sie hat die Zockerbanken mit ausreichend Liquidität ausgestattet und diese Banken haben selbst ein ureigenes Interesse an steigenden Preisen bei Aktien, Rohstoffen und Energie. Es stellt sich eher die Frage wann die Fed/US-Administration gegen diese Spekulationen mit Steuergeldern vorgehen wird. Diese Spekulationen würgen nämlich jede potentielle Erholung im Ansatz ab. Mit der totalen Verstaatlichung der Banken ergibt sich die Möglichkeit den Eigenhandel effektiv zu beschränken. Und diese Verstaatlichung wird kommen. Davon bin ich immer noch überzeugt. Nur Geduld.
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Kicky:

wo sind denn nun die Green Shoots?

7
09.06.09 09:53
Zeit zu prüfen ,ob das überhaupt wahr ist schreibt Liam Halligan im Telegraph und kommt zu ganz anderer Beurteilung und gibt der Hoffnung Ausdruck,dass die Politiker nicht die Lage noch schlimmer machen,auch dass die Bailouts und das QE die Situation verschlimmern und dass Merkel recht hat mit ihrer Kritik
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...lk-of-green-shoots.html
......Among economists, the "recession is over" camp has been getting louder. With the FTSE 100 gaining 28pc since early March and America's Dow Jones index up 35pc, some investors seem to be listening. But maybe they're hearing what they want to hear, for the signs remain ominous.

The UK remains locked in the credit crunch. Lending to companies and households fell in April for the first time in 12 years. A lack of crucial working capital could stamp on those fabled green shoots.

The PMI sub-indices suggest the UK's employment outlook is still firmly in negative territory. Credit-starved firms will be forced to make more lay-offs, pushing unemployment higher still. That means more defaults, threatening renewed financial turbulence.

As the credit crunch destroys productive capacity, a new London Chamber of Commerce survey suggests UK corporate costs are up 5.1pc per annum – way above inflation. That points to future price pressures, as this column has often warned. And while mortgage approvals did rise, they remain way below the 80,000 needed each month for house price growth to reappear.

In the US, where the "recession is over" camp is most vocal, the signs are just as grim. The ISM numbers suggest service orders kept falling last month. Manufacturing is showing signs of life as the inventory cycle ends but America's massive service sector – much more important for jobs – remains in the doldrums.
The mess we're in was largely caused by too much state intervention – not least the justified assumption politicians will always bail-out their friends in high-finance. That's what caused excessive risking-taking, rather than any "intrinsic problem" with capitalism. I'd also argue the overtly political "response" to sub-prime – the grotesque bail-outs and QE – will make matters much worse.

n recent days, though, we've had some brave statements from several significant politicians and policy-makers that suggest reality is punching through and our so-called leaders could soon stop making moves that are ultimately counter-productive.

By stating that QE is "harmful", and calling for a return to "policies of reason", Angela Merkel has called time on the excesses of the last six months.

Charles Plosser, a senior figure at America's Federal Reserve also weighed in, dubbing the Fed's absurd plan to give even more money to Wall Street to buy-up toxic loans "a bridge too far". Too senior to ignore, Plosser's words will rein in his masters.

George Osborne, the next Chancellor, also risked causing offence by arguing that we need to be more transparent about sub-prime losses or Europe will end up "burdened with zombie banks". Good for him.

This is a glimmer of the kind of truth-telling we need; .....
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Anti Lemming:

Realität und Wahrnehmung

15
09.06.09 10:27

FTD-Das Kapital

Die harten Daten wollen den hoffnungsfrohen Umfragewerten partout nicht folgen – und werden es auch nicht: Die Bärenmarktrally neigt sich daher dem Ende zu.

Na, wie läuft's denn heute so? Besser als gestern, schlechter oder ähnlich? So etwa lauten die Fragen in vielen der weithin beachteten Stimmungsindikatoren. Nach dem Einbruch der Nachfrage seit dem zweiten Halbjahr 2008 heißt die Antwort nun immer häufiger besser und immer seltener schlechter. Entsprechend sind einige dieser (Salden-)Indikatoren jüngst geradezu durch die Decke geschossen. Aber das ist eine qualitative Aussage, keine quantitative. So ist die Auftragskomponente des deutschen Industrie-Einkaufsmanagerindex zwischen Dezember und Mai von 23,9 auf 42,6 Zähler gestiegen, und Ähnliches zeigt auch der Ifo.

Tatsächlich hat sich die Jahresveränderungsrate der realen deutschen Industrieauftragseingänge seither kaum noch verschlechtert: von minus 30,3 Prozent im Dezember auf minus 33,2 Prozent im April. Aber das verdeckt, dass diese per April immer noch um 6,3 Prozent unter dem Stand vom Dezember liegen - und dass sie seit Januar nicht etwa steigen, sondern auf äußerst niedrigem Niveau stagnieren....

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Tr%E4nen-nahe/524426.html

Der USA Bären-Thread 237506
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musicus1:

Eine überlegung

7
09.06.09 11:18
für das eigene depot, nach bounce euro-usd , erwarte ich bei 1.36 ausserst,  kurzfrist ,überlege  euro, und gold  longposis  zu verstärken...grund, sollte das recovern der us wirtschaft  sich bewahrheiten, ist ein schwacher us dllr. ein willkommendes us fed geschenk...gold und euro sollten steigen....... ein gedanke , mehr nicht und nicht zum nachmachen angedacht....
Antworten
fkuebler:

musicus1 #44410: Lieber nicht, ...

 
09.06.09 12:23

... denn wenn man erwartet, dass die Realwirtschaft am Boden bleibt, und dass in Folge dessen die green shoots Rallye den Geist aufgibt, dann wird US-Bärenthread-kompatibel der Dollar wieder stärker und Gold schwächer (Öl übrigens auch).

"ein gedanke , mehr nicht und nicht zum nachmachen angedacht...."

Nein, keine Sorge, mache ich ganz bestimmt nicht nach. Ich will ja nicht noch ärmer werden als mich die Börse sowieso schon gemacht hat ;-)

Antworten
daiphong:

mMn wird man diese Krise später mal als eine

8
09.06.09 12:41
des Dollars beschreiben: seiner Aushöhlung und seines Verfalls. Ich glaube auch nicht, dass der Dollar in den nächsten Bankrottwellen wieder groß steigt, weil diesmal im Finanzsektor und auch sonst andere Umstände herrschen. Einige gewohnte Korrelationen werden sich ändern, man wird beim Traden weiter aufpassen müssen.
Antworten
Palaimon:

Zu "Realität und Wahrnehmung"

22
09.06.09 13:00
Kaum aus dem Urlaub (Börse war gaaaanz weit weg), wurde ich auch schon von der harten Realität eingeholt, was meine Beteiligung an einem bestimmten Schiffsfonds angeht.
Zum Glück sind dort nur 2 Schiffe an CSAV verchartert. Dass es denen schon länger dreckig geht, war mir bekannt. Doch dass die älteste Reederei der Welt, die größte Reederei Südamerikas und auch eine der größten der Welt, kurz vor der Insolvenz stehen könnte, wenn ein geplantes, umfangreiches Restrukturierungsprogramm nicht greifen sollte, ist schon erschütternd.

Der Sanierungsplan sieht folgendermaßen aus - ich zitiere mal die Eckdaten  (und das gilt für alle Schiffe, die an CSAV verchartert sind. Davon fast 40 von Döhle, bei dem jetzt auch die Daumenschrauben angezogen werden) :

° CSAV schlägt vor, die bestehenden Charterverträge befristet für 2 Jahre, rückwirkend ab April 2009 zu modifizieren und durch eine Reduzierung von 36% der vereinbarten Charterraten die eigene Liquiditätslage zu verbessern.

° Als teilweisen Ausgleich für die Reduzierung sollen die Schifffahrtsgesellschaften Aktien der CSAV erhalten, um ggf. von Wertsteigerungen zu profitieren.

° Somit wären der laufende Betrieb der Schiffe als auch die Zinszahlungen und ein Teil der planmäßigen Tilgungsleistungen der Schiffshypothekendarlehen möglich.

Alternativen zum Sanierungsplan :
Sollte der vorgeschlagene Sanierungsplan keine ausreichende Mehrheit bei den deutschen Fondsgesellschaften finden, ist eine Insolvenz des Charteres CSAV zu befürchten. Der ohnehin schwache Chartermarkt würde dadurch eine erhebliche zusätzliche Belastung erfahren.

Es versteht sich von selbst, dass ich sofort das Fax losgejagt habe, um meine Zustimmung zu diesem Sanierungsplan zu erteilen.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Kicky:

Fed will ihr Ansehen im Kongress verbessern

10
09.06.09 13:26
und bestellt eine Public Relation Managerin namens Linda Robertson,die früher für Enron tätig war (da hat es aber auch nicht viel genützt...)
www.bloomberg.com/apps/...03&sid=aZjQKyLci1AM&refer=us

.....“Some members of Congress think there are votes in attacking the Fed” after it “unnecessarily and unwisely entangled monetary policy with fiscal policy,” said former St. Louis Fed President William Poole. “The Fed is going to have a tricky time of unwinding what has been done” and will need to “keep in touch with members of Congress more thoroughly,” said Poole, now senior fellow with the Cato Institute in Washington. ....
“Hiring a former lobbyist from Enron will surely make one wonder.”
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permanent:

Stresstest, zurück auf Los

7
09.06.09 13:31
TARP Panel Report Gives Lukewarm Review to Stress Tests
TARP, TROUBLED ASSET RELIEF PROGRAM, CONGRESS, PANEL, BANKS, STRESS TEST, PRESIDENT OBAMA, POLITICS & GOVERNMENT
Posted By: Albert Bozzo | Senior Features Editor
CNBC.com
| 09 Jun 2009 | 05:57 AM ET

A report by the Congressionally-appointed panel overseeing the Troubled Asset Relief Program, or TARP, gives a lukewarm-endorsement to the Obama administration's exercise of testing the financial health of the nation's 19 largest financial institutions, saying the stress tests were "constructive" but also "raised serious questions."

 

The report of the Congressional Oversight Committee, or COP, will be presented in its final form to the Joint Economic Committee of Congress Tuesday, when its chairman, Harvard University professor Elizabeth Warren, is scheduled to appear before the panel.

A 50-page draft version of the report concludes that the “Federal Reserve used a conservative and reasonable model to test the banks, and that the model provides helpful information about the possible risks faced … and a constructive way to address those risks.”

At the same time, however, the report said there were “some serious questions” about the stress test process — from methodology to transparency — and offered a half-dozen recommendations.

Under the tests, whose results were released in May, the Obama administration asked federal regulators to examine how financial institutions would hold up under two different economic scenarios as well as how much new capital they would need to raise to shore up their balance sheets.

The tests concluded that ten banks — including some of the biggest, such as Citigroup , Bank of America and Wells Fargo — would need to raise almost $75 billion in capital; the firms were also required to present plans on how to do so by June 8. The government is prepared to loan money to those companies that are unable to raise capital from private sources.

 

The COP panel was created under the Economic Emergency Stabilization Act, which was signed into law in October 2008 and authorized the Treasury to spend up to $700 billion in propping up the financial system.

The findings of the five-member panel have sometimes been split along party lines, given Warren and two other members were appointed by Congressional Democrats. The two Republican members are Rep. Jeb Hensarling (R-Texas) and former New Hampshire Senator John E. Sununu.

The highly anticipated stress test report is partly the work of outside consultants.

The committee said it used two "internationally-renowned experts in risk analysis" to review the process; they are Professor Eric Talley, Co-Director of the Berkeley Center for Law, Business and the Economy at the University of California, and Professor Johan Walden, an assistant professor at the University's Haas School of Business.

In particular, the report says "unanswered questions" about the details of the tests, make it impossible to "replicate the tests to determine how robust they are or to vary the assumptions to see whether different projections might yield very different results."

The report also cites potential shortcomings of the assumptions used for the two economic scenarios because of worsening conditions in some cases and the relatively short time frame used in the models, which "may fail to capture substantial risks further out on the horizon."

Stress Tests Should Be Repeated If Unemployment Worsens

The tests, for instance, used worst-case scenario data for economic yardsticks such as the unemployment rate and mortgage delinquencies.

The report notes that the jobless rate is now 9.4 percent, with a 2008 average of 8.5 percent. "If the monthly rate continues to increase during the remainder of this year, it will likely exceed the 2009 average of 8.9 percent assumed under the more adverse scenario," the authors note.

For this reason and others, the tests should be repeated, as much as necessary, partly because "banks continue to hold large amounts of toxic assets on their books".

Why US Should Get Rid of TARP: Dick BoveSlideshow: Largest Bank Failures of 2009

The report's key recommendations also include: the release of more information on the test results; a more transparent repayment process for firms receiving financial aid; and better disclosure on how the Treasury Department would use repaid TARP funds.

In one way or another, TARP has been highly controversial from its inception in the Bush administration through its latest reincarnation with the Obama administration.  Observers say how and when the money gets paid back has become as much of a political football as how its been used by banks.

COP Chairman Warren has been highly critical of both the government’s administration of TARP and banks use of the money.

COP member Hensarling Monday introduced legislation calling for the termination of the program by the end of 2009, saying, "the economic justification for TARP’s creation and taxpayer assistance to financial institutions no longer exists."

Critics say though the stress tests appeared to partly achieve the goal of helping to rebuild confidence in the financial system, they may have also created a false sense of security about the health of banks, which is partly reflected in the stock market’s hearty comeback.

Complete Politics & Economics CoverageSlideshow: Biggest Debtor Nations

The COP report’s conclusion literally ends on that point:

"The short-term effect of the stress tests was positive, and the financial markets have calmed to some extent. The Panel concludes that it would be as much a mistake to dismiss the stress tests as it would be to assign them greater value than they merit or in fact that the supervisors claim for them. The fact that the holding companies have added certain amounts of capital on certain assumptions does not mean that the financial crisis is over or that the holding companies are now free from the risk of the sort of crisis-laden conditions many found themselves experiencing during 2008 and early 2009."

Antworten
Kicky:

Gold und Rosstoffe fallen bei steigendem Dollar

4
09.06.09 13:47
online.wsj.com/article/SB124450796084996369.html

sollte der Artikel verkürzt erscheinen muss man nur die Titelzeile kopieren und bei Google reingeben,dann kann man den kompletten Artikel lesen.
Ist ne neue Errungenschaft bei Google!
Antworten
Kicky:

....

 
09.06.09 13:47
Rohstoffe muss es heissen
Antworten
fischerei:

Banken-Rückzahlungen

2
09.06.09 14:44
von Staatsgeldern sollen höher als erwartet ausfallen

Hier nachzulesen: www.boerse-go.de/nachricht/...erwartet-ausfallen,a1258823.html

Wie geht das ohne Betrug?
Antworten
pfeifenlümmel:

Obama auf

3
09.06.09 15:01
Schmusekurs bei den Arabern. Nicht ohne Grund, in Asien wächst das Drohpotenzial. Nordkorea droht mit einem Atomschlag, wenn die Souveränität verletzt wird.
Antworten
wawidu:

fischerei - # 44418

8
09.06.09 15:07
Diese Rückzahlungen müssten ja nicht unbedingt in Cash erfolgen, sondern die Banken könnten der Fed ja auch ein paar Pakete T-Bond-Langläufer übereignen, von denen sie im November/Dezember 2008 (mit Fed-Krediten?) ja wohl etliche gekauft haben, um ihre Jahresbilanzen zu frisieren. Das Fed SOMA würde dadurch - ohne dass die Fed als Anleihekäuferin am Markt tätig wird - erheblich gestärkt, die Bonds würden damit quasi "quarantänisiert", und die Banken brauchten sich bei weiterhin negativer Preisentwicklung keine Sorgen mehr um einen "Kurs schonenden" Verkauf zu machen. Siehst du da vielleicht etwas von Betrug?
Antworten
fischerei:

Mädels und Jungs,

13
09.06.09 15:19
wollt Ihr einen ordentlichen Schluck Wunschpunsch aus der Pulle ?

Dann solltet Ihr den aktuellen Marktkommentar von R. Gehrt lesen.

Hier geht’ in den Rausch, aber man erhält auch Rat:

Wer jetzt darüber nachdenkt, wieder in Aktien einzusteigen, weil diese Rallye doch nun bewiesen habe, dass die Aktien wieder sicher seien und die Lage sich verbessert habe, sollte noch einmal darüber nachdenken. Und statt Wunschpunsch zu klarem Leitungswasser greifen.

Jetzt endlich der Link: www.system22.de/marktkommentar.html

@wawidu, Danke für Deine Ausführungen, ich sehe nur noch Ironie und Idiotie, alles ganz LEGAL.

Gruss fisch
Antworten
fkuebler:

Jetzt kurzfristige Langfristzinsen sichern! ;-)

6
09.06.09 15:56
Zur Abwechslung mal 'was ganz Praktisches:

Die 30-Jahreszinsen (gemäss US-Longbonds) sind im letzten Monat immerhin von 4.2% auf aktuell knapp 4.7% hochgegangen (nachdem sie im Dezember/Januar nach QE-Ankündigung sogar mal kurz nur bei 2.6% waren).

Das ist höher als die real erwartbare Konjunkturlage eigentlich hergibt, zumal es auch die Hypothekenzinsen und damit den kritischen Hausmarkt belastet. Längerfristige Inflationserwartung dürfte in den nächsten Monaten noch kein wirkliches Konsensthema werden, zumal Fed und Treasury zur Zeit sehr intensives internationales Spin-Doctoring betreiben, um ihre Kunden bzgl. Treasuries und USD zu beruhigen (ich glaube dass auch die aktuelle Debatte über die Kurzfristzinsen aus diesem Grund lanciert worden ist, einfach prophylaktisch, um einen seriösen Eindruck zu machen).

Die Fed scheint QE im Augenblick mit low profile zu betreiben, notgedrungen weil sie mit 300 Mrd. nicht so extrem viel Pulver hat, und nebenbei weil die erhöhten Zinsen durchaus einen guten Eindruck bzgl. der gewünschten Erholungsfantasie machen. Aber ich habe starke Zweifel, ob sie 5% zulassen würde, egal mit welchen Tricks sie das verhindern würde.

Die jetzigen 4.7% entsprechen dem Kurs 113 beim Longbond. Das wurde im ganzen Jahr 2008 nicht überschritten. 5% würden ca. 105 entsprechen. Selbst im "intakten" und noch "normal" inflationären Umfeld 2005-2007 haben die Zinsen 5% nur kurz und auch knapp erreicht, die Longbonds gingen also nicht unter 105.

Interessant finde ich, dass man in diesem Umfeld für einen 3-Monats-Put mit Strike 110 jetzt wegen guter Volatilität etwas über 2 USD bekommt. In den nächsten 3 Monaten dürfte IMHO der Widerstand bei 112.5 gut halten. Falls wider Erwarten nicht, reicht die Prämie für Breakeven bis 108. Im IMHO schwer vorstellbaren bad case, dass in den nächsten 3 Monaten trotzdem die 105 wieder getestet würden (aber halten), wäre der Verlust ungefähr gleich dem Gewinn, wenn wir wie im Erwartungsfall über 110 bleiben. Und im Worst Case? Naja, da können wir immer noch bei der Familie Merckle nach dem aktuellen Zugfahrplan fragen ;-)

Vor dem Hintergrund der fundamentalen bärischen Erwartungen dieses Threads scheint mir der Case auch im Kurzfrist-Timing derart compelling, dass ich die (IMHO) günstige Gelegenheit, solche Puts zu verkaufen, einfach auch mal anderen an die Hand geben möchte (ich selbst habe es zumindest gemacht). Ich möchte hier aber keine taktische OT-Diskussion anzetteln, sondern nur den Hinweis geben.

Wie an anderer Stelle schon gesagt: falls wir beim Longbond tatsächlich 110 erreichen sollten, würde ich dort sogar zusätzlich auch direkt long gehen.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 237566
Antworten
Ischariot MD:

Falk, haben wir mit

3
09.06.09 17:59
DAX, Öl und Gold nicht schon genug Unterwasser-Baustellen?
Da muß man mE nicht in noch ein fallendes Messer reingreifen ...
Antworten
fkuebler:

ischariot #44423: Leidenschaften sind immer teuer

4
09.06.09 18:31
davon kann die ganze Kulturgeschichte der Menschheit berichten ;-). Und meine Leidenschaft sind halt fallende Messer ;-))

Nein, ganz im Ernst: ich versuche latente mittelfristige Wendepunkte aus fundamental-strategischer Betrachtung zu erkennen und die dann mit einigermassen vernünftigem Timing in eine Position umzusetzen. Dabei bin ich meistens etwas zu früh. Genaues Timing ist nicht meine Sache (dafür muss man vermutlich das Riesengehirn Mümmelmann sein :-), und deshalb muss ich oft "verbilligen", d.h. eine gegen mich gelaufene Position vergrössern. Das geht nur, wenn man am Anfang nicht zu gierig ist und deshalb durchhalten kann (und natürlich auch nur, wenn die Grundsatzwette richtig war :-).

Wie sagt der Rheinländer? Jedem Tierchen sing Pläsierchen...

Aber ich wollte eigentlich gar nicht so sehr OT gehen, sondern nur auf die Chance zu dieser IMHO wunderschönen Wette hinweisen, die auch sehr gut zu den fundamentalen Überlegungen hier im Thread passt.
Antworten
metropolis:

Der Zins ist der Preis für das Risiko

13
09.06.09 18:52
das wird allzuoft vergessen. Da Staatsanleihen in diesen Zeiten wie Sauerbier an den Mann gebracht werden und zudem das Riskio wg. der Inflationssorgen steigt müssen die Longbonds logisch fallen, sprich die Zinsen am langen Ende steigen. Longsbonds sind daher in der Tat ein fallendes Messer, in das zu greifen sich nicht lohnt.

Kurzfristig gibt es die Chance, dass sich die Kurslage aufgrund von Umschichtungen von Aktien in Bonds (erstere sind gemessen am Risiko recht teuer) stabilisiert. Mehr als eine Chance ist das nicht.

Überflüssig zu erwähnen, dass der Bondmarkt wohl mittlerweile weg vom Deflations- und hin zum Stagflations-Szenario ist. Als Bondanleger sollte man also berücksichtigen, dass die Emmittenten im Unterschied zu früheren Perioden immens Bonds auf den Markt werfen und damit die Preise kaputtmachen. Die früheren Rezessions-Mechanismen funktionieren damit nicht mehr: Die Zinsen steigen nicht im Boom, sondern umgekehrt in der Rezession!
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