Wirtschaftswoche: Ariba bei 181 kaufen


Beiträge: 12
Zugriffe: 786 / Heute: 1
Libuda:

Wirtschaftswoche: Ariba bei 181 kaufen

 
08.06.08 11:04
Allerdings stand das in der Wirtschaftswoche vom 2.9.2000. Es erklärt aber wohl, warum die Verzocker-Redakteure der Wirtschaftwoche seit dieser Zeit in Weltuntergang machen. Die haben also zunächst einmal die Leute in die Blase nach oben gejagt und sie in der Blase nach unten vom Investieren abgehalten - fieser und dümmer geht es nicht.

Ihre Lemminge auf den Aktienboards verhalten sich nicht anders.

Was sollten wir daraus lernen? Immer wenn die Weltuntergangsmafia wegen einer kleinen Delle bei der Korrektur nach Base nach unten etwas lauter schreit, ist Kaufen angesagt.
Antworten
metropolis:

Stimmt

 
08.06.08 11:18
Das dumme ist nur, dass viele jetzt nicht mehr kaufen können, weil sie bereits in den vielen Dellen neulich gekauft haben.

Und an diesem Bäumchen zu schütteln bis ein paar Pflaumen fallen ist für uns Bären ein gefundens Fressen. Mundraub ist ja ein Bagatelldelikt. Libuda, schüttel mit uns oder klammer dich an deinem Ast fest!
Wirtschaftswoche: Ariba bei 181 kaufen 167845
Antworten
Stöffen:

Die Schreihälse

2
08.06.08 11:35
welche um die Jahrtausendwende exorbitante Kursziele hinausposaunten, unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von sochen Hanseln wie Libuda, der hier ja auch die Board-Trompete „Dax10000 in 2008“ spielt. Da sollte stets ein gesundes Misstrauen angebracht sein.

Dezember 1999: "Kann es sein, dass die alten Bewertungsmodelle der Wall Street, die auf historischen Kurs-Gewinn-Verhältnissen beruhen, grundlegend falsch sind?" (James Glassman, Kevin Hassett, Autoren von "Dow 36 000")

10. März 2000, der Nasdaq erreicht das Rekordhoch von 5132,52 Punkten: "Er kann in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf 6000 Punkte steigen." (Ralph Acampora, technischer Analyst, Prudential Securities; das Hoch ist seitdem nie wieder in Sichtweite geraten)

März 2000: "Im Fokus der Investoren standen weiterhin aussichtsreiche Branchen, wie zum Beispiel der Technologiesektor. So erreichte der am 10. Januar 2000 aufgelegte Deka-Technologie bereits bis Ende März ein Fondsvermögen von 7,8 Mrd. DM." (Geschäftsbericht der Deka-Bank für das Jahr 1999; der Deka-Technologie hat seitdem 80 Prozent verloren)

Es ist der 16. Dezember 1998: Internetanalyst Henry Blodget von CIBC Oppenheimer prophezeit, dass der Aktienkurs des Web-Buchhändlers Amazon über den Zeitraum von zwölf Monaten von 200 $ auf 400 $ springt. Binnen zwölf Tagen ist das Kursziel erreicht - und Blodget ein Star. Und wo steht der Kurs heute??
Press Äniki Tukontinju
Antworten
MikeOS:

In dem Hauptbärenthread von AL liest man

 
08.06.08 13:02
ja selten nur noch sutanzielles.
Fakt ist, dass das Geldvermögen der deutschen Privatanleger so hoch ist wie noch nie. Fakt ist, dass trotz des gestiegenen Geldvermögens der Inländer, das in Aktien investierte Vermögen sich auf dem Niveau der Endneunziger Jahre befindet.

Dazu habe ich allerdings schon gebetsmühlenartig immer wieder gepostet. Und nachlesen könnt ihr es in den Statistiken der Bundesbank.

Antworten
Stöffen:

@MikeOS

 
08.06.08 14:31
Mag sein, dass die meisten deutschen Anleger sich mit ihrer Aktienquote eher im untergewichteten Bereich bewegt.

Ich denke, dass man als Anleger den Aktienmärkten auch nicht den Rücken kehren sollte, allerdings ist m.E. eine gewisse Vorsicht durchaus angebracht, vor allem wenn die "Vertrauensfrage" ungeklärt bleibt.
Trotz der sich mittlerweile eingestellten Seitwärtsbewegung wird es immer wieder scharfe Rallys sowie auch scharfe Abschwünge geben, die letzten Tage belegen das recht gut. Außerdem wird es auch Sektoren geben, die von der zu erwartenden Inflation profitieren werden, wie Grundstoff- und Ölaktien. In Zukunft wird sowohl das Timing als auch die Aktienauswahl noch wichtiger als in der Vergangenheit sein.
Sinn macht es auch sicherlich, die Abgeltungssteuer auf jeden Fall in die Überlegungen mit einzubeziehen. Gerade als Anleger mit langfristigem Anlagehorizont kann ein noch diesjährig getätigtes Invest in Aktien daher lohnend sein, weil die dann noch geltende Steuerfreiheit die Kursgewinne sichert.
Wenn ich mir jedoch die hohen Inflationsraten anschaue, so könnten jedoch möglicherweise die breit gefassten Aktienindizes real sogar an Wert verlieren.

Von daher bringt ständiges unreflektiertes Kaufi-Kaufi-Gebrabbel uns an dieser Stelle nicht weiter.
Press Äniki Tukontinju
Antworten
Libuda:

Was die Leute laut Stöffen

 
08.06.08 14:44
wetergebracht hat, war seit Frühjahr 2003 als der DAX bei 2.300 stand, pausenlos Weltuntergäng zu plärren.

Dass man damit die Leser dieses Boards um eine Verdreifachung ihres Vermögens gebracht hat, kann wohl jeder leicht nachvollziehen. Aber es gibt bei diesen Schreihälsen keine Reue und keinen Scham, sondern nur Frust, weil sie nach dem Marsch durch die Institutionen im Jahre 2000 geldgeil geworden ihre Moneten bei ihrem ersten Aktienabenteuer mit New Economy-Scheiss wie Commerce verzockt haben.

Diese Commerce One-Bande lungert noch auf verschiedenen deutschen Boards herum und versucht mit Leserverarschungen ihren Frust abzubauen.
Antworten
MikeOS:

@Stöffen

 
08.06.08 14:47
Du scheinst meine Postings in der Regel nicht zu lesen. Beim Dax-Stand von 6.200 bis 6.300 habe ich schon zu Stockpicking geraten. Das gilt immer noch. Die einzigen die hier seit dem letzten Sommer ihr Lehrgeld zahlen sind die Put-Call-Spekulanten. Der Einbruch der Volumen an der Eurex spricht für sich.
Antworten
Go2Bed:

Läuft es heute mit dem Öl genauso?

 
08.06.08 14:48
"Es ist der 16. Dezember 1998: Internetanalyst Henry Blodget von CIBC Oppenheimer prophezeit, dass der Aktienkurs des Web-Buchhändlers Amazon über den Zeitraum von zwölf Monaten von 200 $ auf 400 $ springt. Binnen zwölf Tagen ist das Kursziel erreicht..."

Antworten
Libuda:

Ja, was Kurs über $50 anbetrifft

 
08.06.08 15:06
denn der Rest ist blanke Spekulation.

Henry Blodgett war allerdings für Merrill Lynch tätig. Und da schließt sich der Kreis - denn ob Merrill Lynch oder Goldman Sachs, die kann man alle in einen Sack stecken und draufhauen, man trifft immer den richtigen. Es wird Zeit, dass sich die Welt endlich von diesen Schmeissfliegen befreit, deren Tätigkeit einen negativen Grenznutzen für den Wohlstand er Nationen hat.

Um noch einmal auf die Rohstoffpreise zurückzukommen: Die werden auf lange Sicht von den Kosten des Grenzanbieters bestimmt - momentan liegen die Preise teilweise um ein Mehrfaches darüber. Das Geschwätz von Fundamentaldaten sind Lügen von Goldman Sachs. Allerdings haben auch die Regierungen weltweit ein gerütteltes Maß Schuld. In China und Indien werden die Preise auf $50 pro Barrel heruntersubventioniert (allerdings, was weltweit im kriminellen Goldman Sachs-Sing-Sang untergangen ist, hat Indien Mitte dieser Woche die Subventionen heruntergefahren) und die Amis finanzieren den Straßenbau und andere Kosten des Verkehrs aus dem Steueraufkommen und subventionieren auf diese Weise das Herumkutschen mit 50 Liter fressenden Hummern.
Antworten
Libuda:

Deutliche Hinweise für Manipulationen

 
08.06.08 17:39
aus der letzten Wiwo: "Der Vorsitzende des Energieausschusses im US-Repräsentantenhaus, Bart Stupak, sagte am Donnerstag, er habe deutliche Hinweise auf Manipulationen des Ölpreises durch große Future-Händler. Die seien aber nicht illegal, so Stupak; sie würden vielmehr durch Gesetzeslücken begünstigt. Goldman Sachs erkärte die Bank halt auch im Rohstoffhandel alle Bestimmungen und Börsenregeln ein."

Die Behauptung von Goldman Sachs ist lächerlich, denn es gibt weitgehend gar keine Börsenregeln. Die wurde unter Bush abgeschafft und die Regeln machen sich private Börsen, die an möglichst viel Spekulation interessiert sind, selber. Zum Beispiel bestimmen sie die Höhe der Einschüsse und nicht wie früher eine Aufsichtsbehörde. Die Einschüsse werden also nicht so festgelegt, dass ein geordneter Marktverlauf, der Fundamentaldaten des Underlyings widerspiegelt, zustande kommt, sondern dass viele Provisionen für schmarotzende Schmeissfliegen zusammemkommen - ein einziger Skandal.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Silberspekulation der Gebrüder Hunt vor etwa 30 Jahren. Da musste die Aufsichtsbehörde nur die Einschüsse erhöhen und schon brach das Kartenhaus zusammen. Das werden die den Rohstoffhandel organisierenden Börsen nicht tun, denn brechen ihre Provisioen zusammen.

Die Schlussfolgerungen ist simpel: Bush müsste nur die Einschüsse verordnen und die Spekulation würde zusammenkrachen. Das wird aber der Schutzpatron der Ölbarone und Rohstoffbörsen in seinen letzten Amtstagen nicht tun. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass alle US-Präsidenten auf Ewigkeit total von der kriminellen Investmentbängster-Mafia gekauft sind, vielleicht sind es ja auch einmal statt 100% bei Bush nur 90% bei den beiden neuen Kandidaten - das reicht schon für ein Abkacken der Rohstoffspekulation.
Antworten
Stöffen:

Libuda, dass Deine Prognosegüte Müll ist

 
08.06.08 20:48
das ist hier im Board mittlerweile gut bekannt.

Man muss eigentlich gar nicht mehr viel dazu schreiben. Ein Blick auf Deine „gehaltvollen“ Threads gibt sehr schnell den Blick auf Deine, mittlerweile recht tief abgeteuften Jammer-Schächte preis.
Eine gute Zusammenfassung dazu gibt’s übrigens hier

http://www.ariva.de/...eine_tote_Hose_t330708?pnr=4318089#jump4318089

@MikeOS:
Deine Intention erschließt sich mir nicht. Sich nur als Indikator kurzlebiger Rallies bzw. Trends hier freudlos darstellen zu wollen, okay, wie Du magst.
Deine längerfristigen Intentionen bleiben mir hier allerdings verborgen.
Press Äniki Tukontinju
Antworten
Libuda:

Im Gegensatz zu so manchem Armleuchter

 
08.06.08 23:22
der seit Frühjahr 2003 beim DAX-Stand von 2.300 den Weltuntergang kommen sah, nachdem er im Jahr 2000 die armen Leser von deutschen Threads in Totalflopps wie Commmerce One und ähnlichen Scheiss hineinjagte, habe ich bereits im Frühjahr 2003 den Stand am Ende von 2005 fast genau vorausgesagt. Und so wird es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder kommen, denn ich habe ja die 10.000 im DAX nicht für Mitte Juni 2008 vorausgesagt, sondern erst für das Ende des Jahres. Die Lemminge des Weltuntergangs haben die Leser dagegen um ein Vermögen gebracht - wenn es nicht im ersten Schritt mit der Empfehlung  von New Economy-Schrott geklappt hat, dann eben durch Puts im Frühjahr 2003. Für dieses unendlichen Verzocken und die unendlichen blöden und arm machenden Unverschämtheiten gab es kein Wort der Entschuldigung und auch nicht ein wenig Scham. Einfach nur unendlich schlimm.

Noch besser wird man mit Technologiewerten in den USA abschneiden, da hier noch Kursgewinne beim Dollar hinzukommen, da eine Währung immer zu ihrer Kaufkraftparität zurückkehrt, die zwischen 1,20 und 1,15 liegt.  
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--