www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...bank/384872.html
... muss die FDIC - der "Einlagensicherungs-Fonds" der Amis - den Sparern der Bank 4 bis 8 Mrd. Dollar erstatten. Das ist für die finanziell dünn ausgestattete FDIC ein Stange Geld - und die Liste der Pleitebanken wird immer länger:
www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html
In Deutschland reichen die Mittel des hiesigen Einlagensicherungs-Fonds auch lediglich für den Kollaps einiger kleiner Fische wie der Kreissparkasse Buxtehude. Wenn es einen Big Player erwischt, gucken die Sparer in die Röhre.
srbg.de/...ensicherheit-durch-den-einlagensicherungsfonds.html
Sollten sich in USA die Bankenpleiten häufen (es gibt bei den Regionalbanken sehr viele Wackelkandidaten), dann werden auch die FDIC-Mittel nicht ausreichen, alle Löcher zu stopfen.
Wir erkennen die zunehmenden "Bedenken" der Kleinsparer, ob sie ihr Geld wirklich zurückerhalten, an zunehmenden "Runs on the bank", wie es ihn letzte Woche auch bei Indymac gab und letztes Jahr bei Northern Rock in GB (Bild unten).
Im Zweifel haut die Fed mit ihren Milliarden nur die großen Wall-Street-Häuser raus. Der kleine Mann geht in Finanzkrisen typischerweise leer aus, wenn er sich nicht beizeiten in der "Abhebe-Schlange" einreiht.
Die Zahlungsmoral des FDIC lässt übrigens zu wünschen übrig. Ex-Kunden der "Bank of New England" aus Boston, die Anfang der 1990-er Jahre Pleite ging, mussten teils sehr lange auf die Rückerstattungen warten.
"Run on the Bank": In langen Schlangen warteten letztes Jahr ängstliche Kunden vor Filialen der britischen Northern Rock, um ihre Ersparnisse abzuheben. Letzte Woche bildeten sich in USA auch vor den Indymac-Filialen solche Schlangen.
