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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Nvidia Corp

Strategie Hebel
Steigender Nvidia Corp-Kurs 5,00 10,06 20,00
Fallender Nvidia Corp-Kurs 4,93 9,91 19,78
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2ZE82 , DE000NB4U7Z9 , DE000NB4V4W2 , DE000NB3ZGV5 , DE000NB4CXC7 , DE000NB4FBR4 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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We Are Facing an 'Inflation Holocaust': Jim Rogers

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10.10.08 19:00

We Are Facing an 'Inflation Holocaust': Jim RogersJIM ROGERS, INVESTMENT STRATEGY, ECONOMY, STOCK MARKETS, INFLATION, GOVERNMENTS, BANKS, FINANCIALS, CREDIT, BANKRUPTCY, CURRENCIESCNBC.com| 10 Oct 2008 | 07:26 AM ET

Markets do not trust the governments' plans to keep struggling banks alive and investors will only calm down when the companies with bad assets are allowed to go bankrupt, legendary investor Jim Rogers, CEO of Rogers Holdings, told CNBC on Friday.

"The way to solve this problem is to let people go bankrupt," Rogers said.

 

"Then you will hit bottom and then you start over. The people who are sound will take over the assets from the people who aren't sound and we will start over. This is the way the world has worked for a few thousand years."

The current rescue plans, which will force governments to issue more debt, print money and flood the markets with liquidity, will flare up inflation after the crisis is over and will create worse problems, Rogers warned.

"We're setting the stage for when we come out of this of a massive inflation holocaust," he said.

And the plans are unlikely to fend off a severe economic downturn, as the crisis starts affecting all walks of life.

"We had the worst excesses we had in credit markets in world history. We're going to have to take some pain," Rogers said.

"Many people bought 4-5 houses with no money down and no job… you think we'll just say well, that's too bad, we'll start over and nobody loses their job? Be realistic."

People should not look to the upcoming G7 meeting with the hope that the leaders of the strongest economies will find a solution.

"What they (G7 leaders) need to do is go down the bar and leave the rest of us alone," Rogers said.

 

Economies who did not take part in the subprime bonanza are likely to suffer along with Wall Street and the developed economies as the crisis unfolds, he warned.

"What about all the people in countries that minded their manners, saved their money, didn't get overextended and now all of a sudden they're being asked to bail out a bunch of guys on Wall Street who were incompetent at best and some of them crooks?"

"I thought it outrageous that anybody has to step in a bail out a bunch of 29 year olds driving Maseratis," he said.

There are not many safe havens in the volatile markets, he said.

 

"I have an enormous amount of cash and I've been using it to buy more Japanese yen, more Swiss Francs, more agricultural products… there's a liquidation phase going on, where everything is being liquidated. They're selling everything in sight."

"In a period like this the way you make money coming out of it is to own the things were the fundamentals have not been impaired," Rogers added.

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metropolis:

Malko

7
10.10.08 19:06
Während ich den Sommer über bullish aus Sentimentgründen war bin ich nun zusätzlich bullish aus fundamentalen Gründen. Warum? Fundamental erscheinen die Kursniveaus zum jetzigen Zeitpunkt (!) krass unterbewertet, selbst unter Einplanung einer Rezession. Viele Firmen notieren UNTER Cash-Niveau mit KGVs deutlich unter 5. Das ist fast pervers...

Die Probleme zur Zeit beruhen alleine auf einem Mangel an Vertrauen der Banken untereinander. Cash ist genügend da, da die die Notenbanken den Markt damit komplett zuschei..en. Sollte das Vertrauen also wieder wachsen werden automatisch die Kurse wieder steigen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, aber der Psychologe weiß, dass die Vorwegnahme manchmal recht schnell gehen kann. Eben wollen alle noch aus einer Tür raus, dann wollen alle wieder durch dieselbe Tür rein. Studiere die Crashs Sep. 01, Okt 87 usw., immer dasselbe Spiel!
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Malko07:

musicus1, die Spekulanten in Öl und

6
10.10.08 19:06
Gold werden nervös. Bin gespannt, wenn sie panisch werden, wo wir dann landen werden.  
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relaxed:

#31178 Öl ist schon wieder "relativ" weit unten,

4
10.10.08 19:11
das scheint geordnet abzulaufen.
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musicus1:

navi, mal zum essen, die italiener sparen am essen

4
10.10.08 19:18
und meiden ihre liebste institution , das restaurante......
Antworten
Malko07:

metro, wir haben unterschiedliche

8
10.10.08 19:21
Ansichten zur Lage. Die Zentralbanken ersaufen die Märkte jetzt schon seit einem Jahr mit Liquidität. Hat es was genützt? Sind wir der Lösiung dadurch näher gekommen?

Unbestreitbar beruhen die Probleme auch auf einem Vertrauensverlust. Die Ursachen des Vertrauensverlustes haben aber sehr konkrete fundamentale Ursachen, die immer noch nicht weggeräumt sind. Oder konntest Du feststellen, dass der Immobilienpreisverfall in den USA zum Stillstand gekommen ist? Ich nicht. Die Menschen verlieren inzwischen sogar das Vertrauen in staatliche Organisationen. Dazu ist die Umfrage zur Fed interessant. Nach den Banken, die Politik. Deshalb wird es höchste Zeit, dass massiv durchgegriffen wird. Nicht damit es schnell wieder aufwärts geht sondern dass wir wirtschaftlich nicht voll abstürzen. Bei meiner heutigen Wanderung war auch ein guter Bekannter von einem sehr großen Autohaus dabei. Du weißt sicherlich wieviele Arbeitsplätze in Deutschland von der Autoindustrie abhängig sind. Nur soviel: Dort brennt nicht nur der Dachstuhl. Soviel kann Psychologe anrichten und sie ist mit dem Anrichten noch nicht fertig. Die jetzige Krise ist eben keine Popelkrise der Finanzwelt, wie wir schon etliche die letzten 50 Jahre hatten.
Antworten
musicus1:

jaaaaaaaaa MALKO, the next cup will come soon....

 
10.10.08 19:23
Antworten
musicus1:

METRO, krise, wir knacken keine

 
10.10.08 19:35
haselnüsse, wir knacken bereits wallnüsse........und  die nächsten sorten werden  wir hoffentlich auch noch knacken können.....
Antworten
TGTGT:

Der Dow droht unter 8100

 
10.10.08 19:36
zu ziehen.
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musicus1:

euro-usd 1.3390

 
10.10.08 19:39
ohne worte ...........
Antworten
Sitting Bull:

Leute,

11
10.10.08 19:40
ich mache ein Jahr Pause. Wünsche Euch viel Glück und melde mich wohl an und wann mal wieder.

Shorts raus, die ganzen kurzen Longs auch. Flat.

Der Markt ist m.E. ab jetzt überhaupt nicht mehr vorhersehbar.
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TGTGT:

Der Dow dreht bei genau 8100

 
10.10.08 19:40
Punkten wieder nach oben, jetzt 8153.
Antworten
TGTGT:

Kein einziger Dow Wert aktuell

2
10.10.08 19:43
im plus, der Dow steht jetzt nurnoch bei 8117.
Antworten
Sitting Bull:

Zu guter Letzt:

4
10.10.08 19:45
sehe erst Aufwärtspotential, wenn 70% hier im Gesamt-Board short sind. Das könnte z.B. so bei 2000 Daxpunkten oder 5000 Dowpunkten sein. Muss aber nicht.
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Dozoern:

Über allen Wipfeln ist ruh...

11
10.10.08 19:54
Zumindest wenn man mal das nervige Geschrei der Medien ausblendet und wie ich heute einen Tag im Herbstwald und in einem traumhaften Spa verbringt. Balsam für die Seele. Leider können das an einem sonnigen Herbsttag nur Pensionäre wie ich machen.

Die Massen-Medien (ich schau oft mal N-tv, um zu wissen was das Volk denken soll...:-) behandeln die Finanzmarktkrise wie ein weiteres Boulevardthema a la Sturm im englischen Königshaus oder Tsunami über Hinterindien... mit tausenden von Toten. Wenn man die Hüpfdohlen auf den Privatsendern so sieht, wundert man sich, dass die Leute nicht tatsächlich die Banken stürmen.

Der Steinbrück ist lernfähig, wie wir alle sehen können: Nun sind wir doch in einer Krise und Teilverstaatlichung von Banken kann er sich vorstellen. Man fragt sich schon, wie es sein kann, dass einer Minister ist und soviel Quark redet. Vor allem bevor er denkt. Na klar kommen wir um eine Teilverstaatlichung (Staatsbeteiligung) einiger Banken nicht herum, wenn die Eigenkapitalquoten bei manchen dramatisch sinken. Nur Liquidität einschiessen reicht da nicht. Steinbrück: Keine Krise - keine Rezession - keine Verstaatlichung von Banken. Wer von solchen Leuten in Washington vertreten wird, braucht sich um den Rest keine Sorgen zu machen! Wie sagt Luebberding vor kurzem bei Weissgarnix: Es ist schon komisch dass so mediokre Leute es in der Politik immer ganz nach oben schaffen. Auch weil die Speichel-leckenden Jornalisten - wie heute in der Rheinischen Post- schreiben..." ach der Steibrück sei ja so was von intelligent...".

Guter Artikel heute in der FTD zu den systematischen Fehlern der Bundesbank - und im Gefolge der EZB -  wegen der Leitzinserhöhung im Frühjahr (weiter oben verlinkt). Es scheint tatsächlich so zu sein, dass wir Deutschen mit unserer Inflationsangst die anderen Europäer verunsichern und zu falschen Handlungen verführen. Damit war die EZB mal wieder klar "hinter der Kurve".

Börse ist schon ein Wahnsinn, wie man an solchen Tagen sieht: Ein Spielkasino ohne Roulettte-Tisch. Angst, Gier, Panik - Emotionen sind jetzt die treibenden Faktoren. Ratio kommt später - oder nie?
Antworten
musicus1:

Dozern, genau das hat volker hellmeyer mit recht

2
10.10.08 20:00
kritisiert.....politik und zentralbanken ohne gespür,ohne  kompetenz und unabhängigkeit, du hast es auf den punkt gebracht, danke.....
Antworten
Malko07:

Was die Not lehrt

8
10.10.08 20:09

Sehnsucht nach dem starken Staat

Was die Not lehrt

Das vormals so laute Geschrei nach freien Märkten ist verstummt: Aus der Staatsverspottung ist eine Staatsvergötterung geworden. Doch die Krise kann nur bekämpft werden, wenn der Staat mehr sein wird als ein nützlicher Idiot.
Ein Kommentar von Heribert Prantl

     

Der USA Bären-Thread 4818097

 

Bis vor kurzem gab es Leute, die einen höchst merkwürdigen Traum träumten. Sie wollten den Staat ganz klein schrumpfen - so klein, dass sie ihn "ins Badezimmer schleppen und in der Badewanne ersäufen" können. Diesen Traum vom staatsbefreiten Markt, es war ein amerikanischer Traum, erzählten sie feixend in den Talkshows und ließen anschließend schon einmal das Wasser einlaufen.

Von Leuten dieses Schlages, von Radikal-Neoliberalen und Radikal-Steuersenkern, hat sich US-Präsident George W. Bush beraten lassen. Der Präsident hatte auch deswegen ein Ohr für sie, weil eine entfesselte und mit Ramschkrediten gedopte Immobilien-Industrie die horrenden Kosten seiner Außenpolitik innenpolitisch erträglich machte.

Nun ist der Wasserhahn abgedreht, das Badezimmer zugesperrt. In der globalen Finanzkrise träumen die einstigen Badewannen-Mörder und ihre vielen Gehilfen, die es auch in Europa gab, nicht mehr vom schrumpfenden, sondern vom wachsenden Staat, sie träumen von einem starken und hilfreichen Gemeinwesen, das sie und die maroden Banken in die Arme nimmt und ihren Bankrott abwendet. Aus der Staatsverspottung von gestern ist über Nacht eine neue Staatsvergötterung geworden. Selbst Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, macht sich zum Ministranten dieses neuen lieben Gottes, der doch bitte schnell seine guten Gaben ausschütten solle.

Die neue Lust am starken Staat

Sind die Groß-Manager konvertiert? Haben sie abgeschworen? Haben sie endlich eingesehen, dass der Neoliberalismus etwas ganz Entscheidendes verdrängt hatte: dass auch der Liberalismus von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht schaffen kann. Ohne einen starken Staat gibt es nämlich keinen Rechtsstaat, keine funktionierende Marktwirtschaft, keine Demokratie und keinen Sozialstaat, der für inneren Frieden sorgt.

Womöglich ist es aber mit dieser Einsicht nicht so weit her; womöglich ist der starke Staat von der moribunden Finanzwirtschaft in Wahrheit nur als nützlicher Idiot gefragt: Der Staat soll zunächst die angeschlagenen Flaggschiffe der Finanzwirtschaft in seine Docks schleppen und dort mit viel Geld reparieren, sie aber dann anschließend wieder in den kapitalistischen Ozean auslaufen lassen. Dann hätten die kleinen Steuerzahler die Reparatur bezahlt, und die alte Besatzung und die alten Passagiere könnten wieder auf den alten Kurs gehen.

Das wird so nicht funktionieren. Es wird nicht funktionieren, weil nicht nur das Geld, sondern auch das Vertrauen zur Finanzwirtschaft und zu ihren Protagonisten geschwunden sind. Es sind also nicht nur die Schiffe leck, es trocknet auch der Ozean aus, den diese befahren. Wenn die Bundeskanzlerin und viele andere davon reden, dass es zuallererst gelte, das Vertrauen wiederherzustellen - es kann nicht das Vertrauen in das alte gierige System sein.

Im alten Turbokapitalismus gab es tatsächlich eine Zeit, in der fast jeder jedem traute, weil man miteinander an die "unsichtbare Hand" des Marktes glaubte, die alles zum Besten und zum Lukrativsten wenden würde. Dieses Vertrauen war auch ein Mechanismus der Reduktion wirtschaftlicher Komplexität: Die Politik traute also der Wirtschaft, die Banken trauten einander, die Großmanager spielten sich ohnehin die Bälle zu, und auch ein großer Teil der Bürger traute diesem System, das ewiges Wachstum, billiges Geld und immer steigende Renditen versprach.

Indes: Der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Aus einem börsenboomgestützten Grundvertrauen ist nun ein börsensturzgestützes Grundmisstrauen geworden. Die Gesellschaft steht vor dem Problem, das Friedrich Hebbel in seinem Trauerspiel "Demetrius" so beschrieben hat: "Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er jeden für einen Schurken hält." Deshalb ruft nun alle Welt nach strenger Kontrolle und nach strengen Regeln. Deshalb folgt jetzt jeder dem Lehrsatz, der Lenin zugeschrieben wird: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."

Das ist ein heikler, ja ein bedrohlich totalitärer Spruch. Wenn er derzeit trotzdem richtig ist, dann indiziert das die Gefährlichkeit der Lage. Verträgliche Zustände werden erst dann wieder einkehren, wenn wieder das Umgekehrte gilt: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser. Vertrauen, nicht Kontrolle ist nämlich das Band der Gesellschaft. Dieses Band ist zerrissen - und die Spitzenpolitiker der Welt halten in ihren G-7- und sonstigen Konferenzen die einzelnen Stücke in der Hand und überlegen, was sie jetzt damit anfangen sollen.

Gib dem Staat was des Staates ist

Not lehrt beten, hieß es früher. In den Zeiten größter Not waren deshalb stets die Kirchen voll. Die Not von heute lässt erst einmal den Glauben an den Staat, an die Gemeinschaft der Staaten und ihre Bündnisse und Organisationen wieder wachsen; der Staat und die Staaten werden wieder zum Vertrauensanker - weil sie es sind, die Regeln setzen, aussetzen, neu machen und hoffentlich auch durchsetzen können. Es ist dies kein irrationales Vertrauen. Der staatliche Anker ist ja nicht Fiktion, sondern vorhanden. Der Staat hat ihn aber oft genug in den Sand geworfen in den vergangenen Jahren. Er hat sich in bisweilen unverantwortlicher Weise an die Wirtschaft ausgeliefert. Bund, Länder und Gemeinden haben sich verkauft, und dies mit dem Begriff "Public Private Partnership" getarnt.

Die Großstädte haben ihre Unternehmungen, darunter Straßenbahnen, Wasserversorgung und Kanalnetze, an Investoren ausgeliefert, von denen etliche zu den globalen Groß-Pleitiers der Finanzkrise zählen. Die Kommunen haben sich hier mit seltsamen Leasing-Verträgen einem Markt ausgeliefert, den sie nicht überblicken konnten und können. Dutzende Stadtkämmerer wissen daher nicht, was im Gefolge der Finanzkrise auf sie und ihre Bürger zukommt. Die Not lehrt die Politik nun, dem Staat wieder zu geben, was des Staates ist - und die ehemals städtischen Versorgungsbetriebe wieder der demokratischen Mitbestimmung zuzuführen. Die Entstaatlichung der Daseinsvorsorge war eine Gefahr für die Demokratie, weil niemand mehr mit seiner Stimme Einfluss darauf nehmen konnte, was dort passiert; das entschied im schlimmsten Fall eine Briefkastenfirma auf den Kaimaninseln. Das kann nicht länger so sein.

Ein kleines Lob der großen Krise

Die große Krise öffnet also die Augen dafür, was falsch gemacht worden ist und auch dafür, wie man sich in Deutschland hat ins Bockshorn jagen lassen - zum Beispiel von der EU-Kommission, die am liebsten das System der Sparkassen schon längst zerschlagen hätte, weil es angeblich nicht in das EU-Bild vom freien Wettbewerb passt; jetzt gelten die beschmunzelten Sparkassen als Hort der Stabilität in der Großkrise.

Es ist Zeit für die Abkehr von dem kapitalen Fehldenken, das zur Finanzkrise geführt hat. Es gibt Symbolhandlungen, mit denen man das deutlich machen kann: Die Fernsehsender zum Beispiel könnten die elektronischen Laufbänder abschalten, die in Endlosschleife auf dem Bildschirm die Börsenkurse einblenden. Das Ende der Börsenticker wäre ein Zeichen für das Ende des Börsenticks.

www.sueddeutsche.de/finanzen/736/313642/text/

Antworten
Dozoern:

Steinbrück im ARD Brennpunkt um 20.25 Uhr...

9
10.10.08 20:36
Steinbrück sagte in einem Interview aus Washington zugschaltet (sinngemäss):

1. Wir werden den Märkten weiter Liquidität zuführen.

2. Die Bundesregierung wird Instituten mit zu geringer EK-Quote helfen, allerdings unter rigiden Auflagen.
(Das heisst m.E. Staatsbeteiligung zur Erhöhung des EK wie in GB)

3. Dort wo Finanzintitute unter der geringen Bewertung von Papieren leiden, wird man sich einen Weg überlegen, wie eine Höherbewertung bewerkstelligt werden kann. (Also höherbewertung von CDO`s und anderem Schrott.)

Die Äusserungen waren verklausuliert, aber doch deutlich. Das scheint mir schon die gemeinsame Position der G 7 zu sein. Sowas wird ja immer vorher von den Lakaien vorbereitet und dann nur noch beim Dinner abgesegnet.

Antworten
Anti Lemming:

Gestern Lehman - Morgen Stanley?

6
10.10.08 20:38
Der USA Bären-Thread 191958
Antworten
relaxed:

Da scheint man gerade aus dem Euro

3
10.10.08 20:42
zu flüchten, u. a. in der Dollar. Was das wohl geben wird? ;-)))

Wenigstens hat die Exportindustrie ein Problem weniger.
Antworten
Katjuscha:

Alcoa unter 11 Dollar - ist doch nen Witz

2
10.10.08 20:44
Das sind über 30% unter Buchwert.

Okay, mit Gewinnen könnte es 2009 eng werden, aber die Kurse sind doch lächerlich.

Jemand ne Meinung dazu? Könnte man Alcoa mal ins Depot legen?
Antworten
metropolis:

SB

5
10.10.08 20:46
Ich finde den Markt sehr gut vorhersehbar mittlerweile, versuche aber nichts zu erzwingen was der Markt nicht will. Daher weiter Sideline und keine Long-Experimente. Für Short stimmt das CRV für mich schon lange nicht mehr, da ich die Verluste fundamental nicht nachvollziehen kann.

Das Problem ist, dass es noch zuviele Bottom-Caller gibt (ich nehme mich da nicht aus). Und  es stimmt: Der Markt wird erst drehen wenn 50% aller Bullen pleite sind bzw. resigniert haben und der Rest  bearisch geworden ist. Wenn man sich die Ariva-Threads ansieht sind noch zuviele "Heute einsteigen?"-Threads dabei.
Antworten
relaxed:

#31196 30% unter Buchwert ist auch die DB. ;-))

6
10.10.08 20:48
#31196 30% unter Buchwert ist auch die DB. ;-))">
Antworten
Malko07:

Katjuscha, wenn Du noch

5
10.10.08 20:54
Platz im Depot hast, solltest Du schon zugreifen. Wer weiß, nächste Wochen sind die Börsen geschlossen und mit dem Kaufen ist es vorbei. Früher, als Aktien noch Dokumente waren, konnte man trotzdem weiter handeln. Heutzutage rieseln nur die Bits durch die Finger.

;o)

Für einen Metallhersteller, vor einer großen Rezession, ist ein Buchwert ziemlich unwichtig.
Antworten
Katjuscha:

Stimmt relaxed, und bei der DB wissen wir ja

2
10.10.08 20:57
das die Assets alle werthaltig sind. :)


Meint ihr ernsthaft die Börsen werden gerade jetzt geschlossen? Hab noch 2 Commerzbank-Scheine im Depot. Die sollen mir nächste Woche eigentlich Gewinne bringen.
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