http://www.ariva.de/...KN_893906_News_t364286?page=6181#jumppos154545Etwas anders als eine differenzierte, dadurch offene Sichtweise habe ich nicht von Dir erwartet. Da wird man öfters missverstanden,so, als wenn man für andere Meinungen sprich Informationen keinen Sinn hätte. Das Gegenteil ist der Fall, aber es sollte untermauert sein, was dann neu aufgetischt wird.
In diesem Sinne ist mir das, was z.B. Pinot (der mir sympathisch ist) sagt, auch deutlich zu wenig, zu wenig präzise und zu wenig langfristige Schlussfolgerung aus Fakten und Entwicklungen heraus.
Das is das, was faster macht und was auch ich versuche.
In diesem Sinne noch einmal: (Manchmal frage ich mich, ob das überhaupt gelesen wurde, obwohl ich es schon mindesens drei Mal erwähnt habe)
Im letzten Jahr ist eine Publikation, ein Buch erschienen, dass die Verhältnisse am Gerichtshof in Delaware beschreibt (Ihr könnt gerne einen Verweis auf das Buch einstellen).
Dort ist es, vornehm ausgedrückt, üblich, die Aktionäre so wenig wie möglich zu berücksichtigen (sehr milde ausgedrückt!). Und wenn Walrath da andere Ziele verfolgt, so tut sie es auf einer Grundlage, die ihr eindeutig den Wind ins Gesicht wehen lässt.
Das bedeutet, dass es von aussen so aussieht, als sei sie ebenfalls durch die miesen Usancen ín Delaware infiziert, weil sie sehr viele Zugeständnisse an die nichtaktionärsfreundliche Seite machen muss, um ihre Sache durchzubringen.
Für sich selbst und im Gesamtergebnis aber kann es sein, dass sie vielleicht wesentlich mehr für die Aktionäre herausholt als in Delaware üblich. Das ist meine Hoffnung.
Wer meine kleinen Bemerkungen hier und da zu diesem Thema gelesen hat, weiss, dass ich das so meine.
Und jetzt hat sie bis zum 15.8. Gelegenheit dazu, wieder eine Schritt in die richtige Richtung zu machen.
Hinterher wissen wir also, ob Adorno recht haben wird, der sagt: "Es gibt nichts Richtiges im Falschen", also dass im Umfeld von Delaware ein Umsteuern so einfach nicht möglich ist, auch für eine Walrath nicht, oder ob sie es schafft, eine Richtungsänderung herbeizuführen, aus widrigen Umständen heraus, so, wie Gorbatschow es geschafft hatte.
Für Letzteres gibt es Anhaltspunkte, auch deswegen, weil sie einer Generation entstammt (68er), denen tendenziell die Bürgerrechte und die Allgemeinheit und damit auch der kleine Mann am Herzen lagen, der Gemeinsinn eben, den man in den 80ern abgeschafft hat.
Und es würde mich diebisch freuen, wenn sie sich als grossartige Schauspielerin erweisen würde, besser als Rosen, der versucht hat, uns allen etwas vorzumachen, sie hingegen damit versucht hat, den Fall in die richtige Richtung zu bringen.
Wie gesagt, eine Hoffnung.
Und wenn sie es so handhabt, dann sicherlich so raffiniert, dass man es ihr nicht nachweisen kann.
Gruss, St. JCF
Ich denke gerne das Undenkbare
Meine Meinung. Keine Handelsempfehlung
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