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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,98 15,02
Fallender DAX-Kurs 4,76 10,00 15,03
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1C6P1 , DE000VK8X213 , DE000VJ084R3 , DE000VJ0VBP5 , DE000VJ18G99 , DE000VJ0R116 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Anti Lemming:

Die hohe DOW-Vola im Herbst 2008

5
27.05.10 19:08
war Vorbote für kommendes Ungemach (Chart unten).

Gilt das auch für den "Flash Crash" vom 6. Mai, dem eine fast 1000-Punkte Erholung folgte, die gleichwohl abverkauft wurde bis unter das Flash-Crash-Tief? (Letzten Freitag fiel der SP-500 auf 1040, das Flash-Crash-Tief lag bei 1055.) Heute Nacht ging es von 1060 auf 1095 hoch.

Meine These bleibt: Die hohe Vola ist ein Warnsignal. Auch der Öl-Anstieg von 67 Dollar auf heute 74,50 = 7,50 Dollar (oder 12 %) in nur zwei Tagen ist einfach nur "krank".

Wer das als "Erholung" wertet, sollte mal den DOW-Chart (unten) in der Zeit nach November 2008 unter die Lupe nehmen.

Weitere Details: http://www.ariva.de/forum/...s-Original-397561?page=1667#jumppos41677

.Chart des DOW vom 9. Sept. 2008 bis 31. Oktober 2008:
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 322853
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Eidgenosse:

Solche 2, 3, 4% Luftsprünge

3
27.05.10 19:33
gabs im 2008 zuhauf. die meissten endeten als Regenbogen. Bin mal gespannt wies heute um 22.00 Uhr ausschaut.
Man sollte den Leuten das denken beibringen und nicht das gedachte.
Antworten
Anti Lemming:

Dubai International kann Kredite nicht bedienen

8
27.05.10 19:42
(eine Kakerlake kommt selten allein...)

Dubai International Capital kann Kreditfälligkeit nicht bedienen

27.05.10 17:02
Dubai International Capital (DIC), die Private-Equity Sparte der Dubai Holding kann die Fälligkeit eines Darlehens in Höhe von 1,25 Milliarden fällig im Juni nicht bedienen. Das ist nach 2009 der zweite Schlag für die  Emirate.  EUR/USD reagiert mit Kursbewegungen innerhalb der 1,2200. (Christoph Thate/FXdirekt Bank AG)

www.fxdirekt.de/index.php?id=560&newsid=76344

Der zweite finanzielle Schlag für die Emirate

27.05.10 17:21
Die Dubai International Group (DIC) und ein Bankengremium legten heute einen Antrag auf eine dreimonatige Verlängerung des im Juni 2010 auslaufenden Kredits über 1,25 Mrd.  bei dem Kreditgeber vor. Das ist der zweite Fall in den Emiraten nach dem im November letzten Jahres. Insider rechnen damit, daß dies auch nur der Anfang der Hiobsbotschaften aus dem arabischen Raum sei.  EUR/USD bleibt zurzeit noch in der Range von 1,2200-1,2300 und notiert aktuell bei 1,2285. (Christoph Thate/FXdirekt Bank AG)

www.fxdirekt.de/index.php?id=560&newsid=76345
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pfeifenlümmel:

Heute irgendwo gelesen,

3
27.05.10 19:52
die Chinesen sorgen sich um den Euro. und wollen sich im Euro zurückziehen. Schwachsinn! Die Chinesen hängen am Dollar und wollen lieber einen stärkeren als schwachen Euro. Also werden sie Euro kaufen.

Auch Geithner ist ein stärkerer Euro lieber, die bösen Spekulanten widersprichen aber der neuen Transferunion, EU darf man ja nicht mehr sagen, seit dem der EU-Vertrag gebrochen wurde und dieser Bruch vom Bundestag noch durch Gesetzverabschiedung "legitimiert" wurde.

Die Transferunion zu stoppen ist zu spät, nachdem das Gesetz im Bundestag durchgewunken wurde. Also bleibt nur die Binnennachfrage zu stärken, aber wie soll das bei so vielen "faulen" arbeitslosen Gesellen gehen?
Antworten
Anti Lemming:

Vergleich zu # 501

3
27.05.10 19:53
Der DOW in den letzten 4 Wochen.

Eerie similarities...
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 322862
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Malko07:

Die Bärenkinder sind noch

6
27.05.10 20:02
etwas zu jung. Seit die Mutter unter den Traktor kam, spielen sie nur noch, vor neugierigen Blicken geschützt, im Gebüsch. Bis sie sich raustrauen dauert es noch etwas. Nur Geduld ....
Der USA Bären-Thread 322863
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Stöffen:

Eidgenosse, ich hab' zwar kein Fahrplan

13
27.05.10 20:14
wie die SBB für ihre Kunden, aber ein für mich annehmbares kurzfristiges Börsen-Szenario, welches ich dir kurz vorstellen möchte:

Der Dow läuft heute wie an der Schnur gezogen zwischen 10180 und 10200, größere Ausreißer nach unten sind mMn nicht zu erwarten. Im Gegenteil, eher gibt's noch einen kleinen "Pop into the close". Der DAX wird morgen relativ zügig die 6000 erklimmen und danach, wie es sich für einen treuen Vasallen gehört, auf die Eröffnung der US-Boyz warten. Diese wird nicht ganz so stramm ausfallen wie heute, aber die Richtung von 10300 Pünten dient schon mal als Orientierung. Wir gehen somit grün ins Wochenend und am Montag wird der DAX wiederum im Plus eröffnen. Da die US-Börsen an dem Montag aufgrund des Memorial Days geschlossen bleiben, bleibt es aller Voraussicht nach bis DAX-Handelsschluss beim Gute-Laune-Feeling, vielleicht sogar bei ca. 6100 Pünten. Am Dienstag werden die Amis vielleicht sogar noch positiv eröffnen, jedoch werden die Teilnehmer rasch feststellen, dass sich die vorherrschenden Probleme nicht in Luft aufgelöst haben, sondern sogar eher noch größer geworden geworden sind. Es kehrt die übliche Ernüchterung ein und mit ein paar Shorts im Gepäck wird man dann sicherlich nicht schlecht bedient sein.

Kann so eintreten, muss aber selbstverständlich nicht. Flexibilität zählt halt in diesen Zeiten, von denen man meinen könnte, an den Märkten sind nur noch Gaskranke unterwegs, zu den recht wichtigen Eigenschaften.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Ölindustrie bangt um ihre Renditen

5
27.05.10 20:25
Katastrophe vor US-Küste: Ölindustrie bangt um ihre Renditen

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko setzt Washington unter Druck, den Öl-Sektor stärker zu regulieren. Viele Projekte würden sich dann jedoch womöglich nicht mehr rechnen. Unterdessen zeigt sich, dass es sich wohl um die schlimmste Ölpest in der Geschichte der Vereinigten Staaten handelt.

NEW YORK/LONDON. Bei der Ölpest ist nach Berechnungen der US-Regierung deutlich mehr Öl ins Meer geflossen als bislang vermutet. Bis zu 25 000 Barrel pro Tag (knapp vier Millionen Liter) seien seit Beginn der Katastrophe vor fünf Wochen ausgetreten, teilte die Leiterin einer Expertenkommission am Donnerstag mit. Das wären fünf Mal so viel wie bislang von BP geschätzt und die schlimmste Ölpest in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...renditen;2589773
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 322872
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Platschquatsc.:

@Anti widersprichst du deiner eigenen DowPrognose?

7
27.05.10 20:46
Hab mir mal deine DowCharts ausgeliehen und ergänzt.

Auf der einen Seite machst du Vergleiche mit den 1000 Punkte Kerzen in 08 und als Fazit steht dann aber nicht etwa Erholung von ca. 10% sondern Abwärts mit Verweis auf Nov.08 also der zweite Schritt wird schon gemacht bevor der erste Eintritt (+10%).

Wenn du ein ähnliches Szenario siehst wie 08 dann solltest du vielleicht erstmal den Fokus auf die +10 Prozent Erholung legen bevor dein weiteres Abwärtsszenario möglich wird wie 2008.

Wie werden es also die BigBoys schaffen nun 10 Prozent den Dow hochzuziehen damit dein Szenario möglich wird wenn du jetzt schon die ersten 2-3 Prozent skeptisch siehst, würde mich mal interessieren.

Ich sehe nämlich nicht diese 10 Prozent i.M. trotz vieler Indikatoren die dies zulassen.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 322877
Antworten
Anti Lemming:

PQ - Zeitrahmen beachten

7
27.05.10 21:01
Den großen "Move up" hatten wir ja schon am 6. Mai intraday - am selben Tag des Crash. Daher heißt er auch "flash crash". Im Zeitalter des Maschinen-Tradings rücken die Charts auf der Zeitachse "enger zusammen".

Im Herbst 2008 erfolgten der 1000-Punkte Absturz und der folgende nicht minder heftige Anstieg innerhalb von einigen Handelstagen, aber auch recht schnell. Einige Tage später ging es aber erneut 1000 Punkte runter. Hohe Vola halt.

Wie es jetzt kurzfristig läuft, lässt sich kaum vorhersagen. Dieser Tag ist ein Bounce, wie ihn auch Stöffen erwartet, möglich.(Das ist allerdings das, was alle erwarten...). Heute könnten es in der "Bären-Stunde" auch noch mal einen Ausverkauf geben. Kurzfristig ist alles möglich.

Das ist aber der falsche Zeithorizont. Worauf ich hinauswollte: Als die starke Vola im Herbst 2008 einsetzte, folgte eine 6-Monatiger Bärenmarkt, der zu den heftigsten der Börsengeschichte zählt.

Ebenso könnte die jetzt anziehende Vola auf kommendes Ungemach in den nächsten Monaten hindeuten.
Antworten
Ischariot MD:

Next level

8
27.05.10 21:03

Geldmarktfonds stürzen Europas Banken in Finanzierungsstress

(...)

Wegen der Schuldenkrise in Europa fahren  amerikanische Geldmarktfonds ihr Engagement bei Schuldverschreibungen  (Commercial Paper, CP) europäischer Banken zurück - und verschärfen so  den Refinanzierungsstress der Institute. Besonders südeuropäische  Emittenten sind betroffen. Nach Informationen des "Wall Street Journal"  konnte die spanische Bank BBVA  1 Mrd. $  an im Mai fällig werdenden CP-Papieren nicht erneuern.

BBVA teilte mit, sich zu 0,8 Prozent mit dreimonatigen  CPs eindecken zu können. Das ist der höchste Wert in Europa. "BBVA kann  in den USA weiter Geld aufnehmen, allerdings zu wesentlich schlechteren  Konditionen", schrieb Andrew Lim,

(...)

Für Backshall ist das ein Warnsignal: "Sobald sich ein Geldmarktfonds  zurückzieht, kann das dramatische Konsequenzen haben. Liquiditätsängste  können dann schnell zu Solvenzängsten werden", sagte er.  

(...)

Statt sich gegenseitig Geld zu leihen, wird wieder verstärkt Kapital bei  der Europäischen Zentralbank (EZB) gebunkert. In der Nacht zum  Donnerstag parkten die Institute 294 Mrd. Euro. Der dreimonatige  Geldmarktsatz Euribor, der als wichtigster Indikator für den  Interbankenmarkt in Europa gilt, kletterte auf 0,699 Prozent. Das ist  der höchste Stand seit Anfang Januar. Die EZB reagiert auf die  Spannungen und versorgt die Banken mit mehr Liquidität.

(...)

In den USA schüren die Turbulenzen Ängste. Die Geldmarktfonds von  Federated Investors kürzte die durchschnittliche Laufzeit europäischer  Schuldverschreibungen, während er bei US-Papieren nichts veränderte.  "Fühlen wir uns wohler, wenn wir uns stärker bei drei- als bei  sechsmonatigen Papieren engagieren? Die Antwort lautet auf jeden Fall  'Ja'", sagte Deborah Cunningham, Leiterin Geldmarktfonds(...)

Die Zurückhaltung der amerikanischen Geldmarktfonds ist auch  regulatorisch bedingt (...) Die US-Börsenaufsicht SEC zieht Lehren aus den Turbulenzen und  verschärfte seit Mai die Vorschriften. Unter anderem schreibt die  Behörde kürzere Laufzeiten vor. Durchschnittlich darf die Laufzeit des  Portfolios statt der bisher 90 nur noch 60 Tage betragen (...)  

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:rueckkehr-des-risikos-geldmarktfonds-stuerzen-europas-banken-in-finanzierungsstress/50119410.html

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Ischariot MD:

Gegenposition: Bullenfutter

7
27.05.10 21:11

Flaute bei Gewerbeimmobilien geht zu Ende

(...) Die globale Wirtschaft erholt sich - und mit ihr  die Märkte für Gewerbeimmobilien. Das Vermietungsgeschäft zieht an.  Investoren kehren zurück. Die Phase fallender Preise scheint sich dem  Ende zuzuneigen. "Es gibt wieder deutliches Wachstumspotenzial", sagt  Chris Staveley, Experte für die europäischen Kapitalmärkte bei der  Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle (JLL).

Hatten Investoren im ersten Quartal 2009 weltweit nur  rund 40 Mrd. $ in Bürotürme, Einkaufszentren, Hotels und Logistikobjekte  angelegt, addiert sich das globale Transaktionsvolumen in den ersten  drei Monaten dieses Jahres nach JLL-Berechnungen auf 63 Mrd. $, ein Plus  von 57 Prozent. Für Europa prognostiziert Staveley auf Jahressicht ein  Anlagevolumen von insgesamt 85 bis 90 Mrd. Euro - das wäre ein Zuwachs  um bis zu 30 Prozent

(...)

Allerdings verlangen Banken bei der Kreditvergabe weiter, dass Erwerber  40 bis 50 Prozent des Kaufpreises aus eigenen Mitteln tragen können.  "Eigenkapitalstarke Investoren führen deshalb die Käuferliste an" (...)

Darüber hinaus drängen erstmals milliardenschwere  Altersvorsorgeeinrichtungen aus Fernost an die europäischen Märkte. Der  National Pension Service of Korea (NPS), mit einem verwalteten Vermögen  von rund 200 Mrd. Euro der größte Rentenversicherer Südkoreas, hat  beispielsweise jüngst das Sony Center in Berlin für 572 Mio. Euro einem  Immobilienfonds von Morgan Stanley  abgekauft

(...)  

Andreas Pohl, Vorstand der Nord/LB-Tochter Deutsche Hypo, geht davon  aus, dass das Investmentgeschehen am deutschen Markt in den kommenden  Monaten weiter Fahrt aufnimmt: "Die Lage auf dem Finanzierungsmarkt hat  sich gebessert, da jetzt ausreichend Liquidität vorhanden ist."  Investoren, die einen Teil des Kaufpreises mit eigenen Mitteln stemmen  können, hätten keine Probleme mehr, an Darlehen zu attraktiven  Zinskosten zu gelangen. "Pfandbriefe können zu günstigen Margen an den  Kapitalmärkten platziert werden"

(...)

Martin Drummer, Vorstandschef der Immobilienberatungsgesellschaft CB  Richard Ellis in Deutschland, erläutert: "Hierzulande verzeichnete der  Münchener Büromarkt mit einem Flächenumsatz von 135.800 Quadratmetern  das größte Vermietungsvolumen im ersten Quartal." An zweiter Stelle  folgt der Berliner Markt mit 108.700 Quadratmetern, was einem Zuwachs  von 22,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Hingegen  ist der Frankfurter Markt noch deutlich von der Krise geprägt. Lediglich  58.000 Quadratmeter wurden von Anfang Januar bis Ende März vermietet -  ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009. Das liegt  vor allem daran, dass sich die Finanzwirtschaft weiterhin mit  Flächenanmietungen zurückhält (...)

http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:immobilienmarkt-flaute-bei-gewerbeimmobilien-geht-zu-ende/50119351.html

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Anti Lemming:

Leserkommentar bei Marketwatch

3
27.05.10 21:16
von WinstonSmith2008 (ihn stimmt die hohe Vola ähnlich skeptisch wie mich in # 501 + 505)

This market is a _JOKE_:

http://market-ticker.org/archives/...-Caution-On-A-Broken-Market.html

Excerpt:

Monday night into Tuesday, 1090 - 1035, a roughly 5% drop. Then on Tuesday, a nearly 5% rise.

Yesterday afternoon there was a rumor that China was "reviewing" it's Euro Zone holdings, and into the bell the market sold off hard, down 3% from the top, and last night after the Chinese central bank "soothed" markets, we're up the entire 3% we lost plus a bit more this morning.

As you can see a significant percentage of these moves are happening overnight, trapping the retail investor without a realistic ability to hedge. (siehe mein Posting http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2538#jumppos63463 )

The extreme volatility on nothing more than rumors bring back memories of 2007 and 2008, when Charlie Gasbag-a-rino was trotted out every time the market was down 200 points to claim that Ambac and MBIA would be bailed out "imminently", stick-saving the market time after time. You'd think that such rumors would "wear off" after a while when they didn't materialize and nobody would believe (or act on) them any more.

You'd be wrong; it "worked" for months.

Then there was "Buffett Will Buy The World, including every insolvent bank in the United States." That one was good for huge ramp jobs too.

But those at least took place, for the most part, during the daytime. These ramp jobs are all pretty much overnight events, and what's worse, they're all government interventions in one form or another by governments that have pretty much already blown their policy-making wads.

Those who believe "we're in a new bull market" have some trouble with the facts here, particularly with squaring that belief against the ridiculous instability of the last few weeks. Stable, recovering markets and economies don't vomit up 5% of their value within a couple of hours, only to recover it all when someone comes out and says "oh yeah, we'll find another trillion dollars laying around in the sock drawer for you."
Antworten
Anti Lemming:

Japan stößt bei den Schulden an seine Grenzen

7
27.05.10 21:19
www.wiwo.de/finanzen/...-den-schulden-an-seine-grenzen-430948/

Staatsfinanzen  Japan stößt bei den Schulden an seine Grenzen
Martin Fritz 27.05.2010

Die Schuldenbombe tickt. Ende März stand die öffentliche Hand in Japan mit umgerechnet 7,7 Billionen Euro in der Kreide. Das übertrifft die deutschen Staatsschulden um das Vierfache. Bis März 2011 wird die japanische Staatsschuld um zehn Prozent wachsen, denn die Regierung in Tokio kommt ohne Pump nicht aus. Fast der halbe Haushalt wird durch Neuverschuldung finanziert, die Zinsen verschlingen heute schon mehr als die Hälfte der Steuereinnahmen.

Das verleiht dem Schreckgespenst eines japanischen Staatsbankrotts Lebenskraft. Hände weg von langlaufenden Japan-Anleihen – das hat Ende April das große amerikanische Vermögensverwaltungsunternehmen Pimco empfohlen. In Japan selbst schien das erst einmal niemand zu hören. Einheimische ....




Für das hoch verschuldete Japan würde schon ein kleiner Zinsanstieg eine sehr gefährliche Lage schaffen.
Der USA Bären-Thread 322883
Antworten
Anti Lemming:

Zulauf: "Währungsabwertung - ein süßes Gift"

5
27.05.10 21:31
URL: www.wiwo.de/finanzen/...abwertung-ist-ein-suesses-gift-430982/


Schuldenkrise "Währungsabwertung ist ein süßes Gift"
Frank Doll 26.05.2010

Vermögensverwalter Felix W. Zulauf fürchtet Kapitalverkehrskontrollen und kauft Gold, Singapur-Dollar, Bundesanleihen und Aktien großer Konsumgüterhersteller.


Herr Zulauf, woran kranken die Finanzsysteme der westlichen Industriestaaten?

Das übergeordnete Problem ist ein zu hoher Kreditbestand im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung, das sich immer mehr verschärft hat. Wir bewegen uns in der Fiktion, weiter über unsere Verhältnisse leben zu können und glauben, wenn es in der Privatwirtschaft nicht mehr weitergeht, dann kommt der Staat, nimmt die Probleme auf seine Bücher und alles geht einfach so weiter. Doch jetzt kommen wir in eine neue Ära, weil das die Märkte nun nicht mehr tolerieren. Griechenland ist als erstes Land am Ende dieser Sackgasse an die Wand gefahren. Durch das enge Korsett des Euro konnte Griechenland sein Defizit nicht über die Notenpresse und über eine Währungsabwertung finanzieren. Deshalb sind wir in Europa zuerst an diesem Punkt angekommen.

Hat es Sie überrascht, dass die EZB so rasch umgefallen ist und jetzt marode Staatsanleihen aufkauft?

Nein, der Weg war vorgezeichnet durch die Fehlkonstruktion des Euro. Volkswirtschaften mit völlig unterschiedlichen Strukturen und Wettbewerbsfähigkeiten wurden in ein Korsett mit gleicher Währungs- und Zinspolitik gepresst. Das führt auf Dauer zu großen Ungleichgewichten zwischen den Volkswirtschaften und Stress. Dieser Stress ist mit dem vom Deutschen Bundestag in der vergangenen Woche verabschiedeten Rettungspaket ja nicht beseitigt. Bis vor einem Jahr glaubte noch jeder, der Euro sei eine Fortsetzung der D-Mark. Diesen Irrtum hat die Welt plötzlich erkannt und schockartig den Euro verkauft. Ich glaube, dass der Euro eine Schwachwährung wird.

Wird der Euro überleben?

Es gibt drei Möglichkeiten. Entweder, man macht eine politische Union, installiert also eine Euro-Regierung und gibt die Souveränität der Nationalstaaten auf. Ich glaube, das ist in der heutigen Zeit unrealistisch. Oder man macht, wie es jetzt passiert, eine Transferunion. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Grad. Wird dieser überschritten, werden die deutschen Bundesbürger dagegen revoltieren und sagen: „Bis hierher und nicht weiter!“ Letztlich erreicht man genau das, was man eigentlich verhindern wollte mit dem Euro – einen wachsenden Nationalismus.

Die dritte Variante?

Sie werten die Währung derart ab, dass auch die schwächsten Mitglieder mit dieser Währung einigermaßen wettbewerbsfähig werden. Das ist der einfachste Weg. Dazu hat man die EZB jetzt verurteilt.

(Interview ist zu long zum Posten, bitte im Link weiterlesen)

Zur Person

Zulauf, 60, zählt zu den weltweit renomiertesten Vermögensverwaltern. Mit seinen Prognosen liegt er selten falsch. Seit über 20 Jahren nimmt er am Börsen-Roundtable des US-Magazins "Barrons" teil. Der ehemalige UBS-Fondsmanager gründete 1990 die Zulauf Asset Management mit Sitz in Zug.
Antworten
Platschquatsc.:

@Anti also da soll einer schlau draus werden

4
27.05.10 22:13
Der Zeitrahmen ist in beiden Fällen ähnlich und auch die Formation mit Ausnahme des fehlenden Dip nach der ersten Welle. Also selbst wenn ich am Zeitrahmen etwas verschiebe und das jetzige Tief vorschiebe bleibt als Fazit ne Erholung von ca.10 Prozent und zwar bis zum Startpunkt der ersten Kerze wenn man Ähnlichkeiten hier sucht was du ja tust.
Was nun die anziehende Vola angeht so sollte die ebenfalls bei deinem Szenario fallen weil sie eben damals bereit
Entspannung(Divergenzen) anzeigte bei den follgenden Tiefs im Index.

Übrigens müsste für dein Szenario nun auch noch ne Bondkursexplasion folgen den irgendwo muß die Kohle ja hin und auch wenn ich mittelfristig tatsächlich den Test der Renditetiefs erwarte dürfte sich so ein Szenario wohl kaum mit deinen Bondprognosen denken oder?
Der USA Bären-Thread 322897
Antworten
Anti Lemming:

Guess what?

 
27.05.10 22:15
Guess shares fall 9.4% after Q1 report
(Verkleinert auf 95%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 322898
Antworten
Anti Lemming:

PQ

3
27.05.10 22:21
noch einmal Satz für Satz:

1. Einer Periode mit hoher Vola (im Herbst 2008) folgte ein sechsmonatiger Bärenmarkt.

2. Wir haben in den letzten vier Wochen eine Periode vergleichbar hoher Volatilität

3. Es könnte daher ein weiterer Bärenmarkt wie nach Herbst 2008 FOLGEN.

4. Die Charts belegen nur qualitativ, dass in den jeweiligen "Zeit-Fenstern" eine hohe Vola herrschte

5. Meine Aussage/Ausblick richtet sich auf die 6-Monats-Periode NACH ENDE dieser Charts.

hope that helps
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Palaimon:

Europa am Rande einer Liquiditätskrise ?

10
27.05.10 22:22
May 27, 2010  Is Europe on the Verge of a Liquidity Crisis?

By Jason Simpkins, Managing Editor, Money Morning

The euro's recent struggles have done more than bring the currency's viability into question. They've put the European Central Bank (ECB) on a collision course with a liquidity crisis.

The ECB is running low on dollars, and that problem could escalate when the U.S. Federal Reserve closes swap lines that were temporarily reinstated as the Greek debt crisis escalated. Additionally, more deposits are being yanked from the central bank as holders question whether or not the ECB has enough juice to stop a classic bank panic.

The euro yesterday (Wednesday) remained at a near four-year low against the dollar, tumbling 0.5% to $1.2306. The beleaguered currency dropped against the yen and British pound, as well.

The currency has come under tremendous pressure as investors wonder if Greece's fiscal crisis will spread to other heavily indebted nations.

Greece's deficit-to-gross domestic product (GDP) ratio is a staggering 13.6%, but Greece is No. 2 on the list of over-spenders. No. 1 is Ireland, whose deficit-to-GDP ratio is 14.3%. Spain comes in third at 11.2%, and Portugal is fourth at 9.4%.

The euro in the past six months has dropped by about 15% against the dollar, as investors rushed to ditch the currency. That has stretched dollar liquidity in the Eurozone, and there's no indication that demand will ebb in the weeks ahead.

"A shortage of dollar liquidity is being increasingly reflected in the sharp rise of dollar LIBOR and this is expected to get worse as the month-end approaches with pressures in money markets likely to build over the coming days," Hans Redeker, an analyst at BNP Paribas (OTC: BNPQY), told the Financial Times.

Data from the British Bankers' Association showed the three-month U.S. dollar London Interbank Offered Rate, or Libor, rose to 0.53781% from Tuesday's 0.53625%, the highest fixing since July 6, 2009. Libor - the rate banks pay each other for three-month loans in dollars - is a liquidity indicator.

Libor has more than doubled this year as the European debt crisis fueled speculation that the quality of banks' collateral has been degraded and financial institutions questioned their peers' creditworthiness.

Banks also are making greater use of the ECB's deposit facility, leaving cash with the central bank overnight for rates of interest that are lower than what they would earn lending to other banks.

The fear among banks was compounded when four of Spain's savings banks with more than $165 billion (135 billion euros) in assets announced earlier this week that they plan to merge. That announcement stoked fears that some of Europe's biggest banks - which have broad and interlinked exposure to one another - are on the verge of toppling.

"It's all part of concern about the system, about whether the sovereign-debt crisis will morph into a bigger systematic crisis," Padhraic Garvey, head of investment-grade strategy at ING Groep NV (NYSE ADR: ING) in Amsterdam, told Bloomberg News. "We're not quite at a point where that's imminent, but that risk is being priced in."

The U.S. Federal Reserve on May 9 reinstated swap lines with the ECB in an effort to alleviate some of the stress on the central bank - but only as a temporary measure. There is growing speculation that the Fed will reduce the rate on dollar-euro swaps, but Federal Reserve Chairman Ben S. Bernanke has not indicated that that would be the case.

"While the market was hoping that the rates on this facility would become more favorable, Mr. Bernanke has been reminding the market that the dollar swap lines are not a permanent device," said BNP's Redeker, referencing comments Bernanke made yesterday in Tokyo.

Even so, the higher costs of the Fed's loan program have done nothing to stymie demand.

The ECB allotted $5.4 billion to three banks at its dollar swap tender Wednesday, despite the funds being twice as expensive as rates in the interbank market.

"The swap facility is continuing evidence of the rising demand for dollars," Don Smith, an economist at ICAP, told the Wall Street Journal.

Of course, if no further action is taken and investors continue to pursue dollars at the expense of the euro, there's a growing likelihood that the European debt contagion will evolve into a systemic failure.

"What happens next is down to the central banks; the dollar funding hole needs plugging," Credit Agricole said in a research report. "We doubt that central banks are sitting on their hands at the moment and imagine that another 84-day dollar facility will be announced soon and then perhaps term-auction facilities, or any number of the older facilities."

The ECB could opt to cut its refinancing rate, used to lend to commercial banks, which is now at a record low 1%, or reintroduce regular six and 12-month refinancing operations in unlimited amounts, which were first used at the height of the financial market turmoil in 2007-08.

"It could decide to diminish the cost of the USD liquidity," Barclays economist Laurent Fransolet told Reuters. "But we would note that it did not do so even at the worst of the crisis when the demand for USD funding was much higher and conditions were much worse than currently."

Use of the Fed's swap facility reached $583 billion in December 2008, whereas foreign banks have only tapped the program for some $9 billion since it was reinstated earlier this month.

Pushed to extremes the ECB could also be forced to intervene by propping up the euro. However, that would only be an option if the euro slumps considerably below its long-term average, which it currently is not.

http://moneymorning.com/2010/05/27/europe-liquidity/


An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Stöffen:

Die "Griechen" Amerikas

4
27.05.10 22:22
Die Mehrzahl der US-Bundesstaaten kämpft mit einem chronischen Defizit. Besonders betroffen sind Kalifornien und Texas. Nur zwei Bundesstaaten schreiben indes schwarze Zahlen: Montana und North Dakota.

Nebraska stellt die Auflösung der Hälfte seiner 93 Bezirke zur Disposition, Georgia beschloss drastische Kürzungen im Kulturbereich und Missouri hat eine Prämie für die besten Sparideen ausgelobt. Mal mit der Brechstange, mal mit fiskalischer Fantasie: In ihrer Not entwickeln die US-Bundesstaaten mehr oder weniger überraschende Spartugenden. Auf Hawaii haben die Sommerferien heuer um zweieinhalb Wochen früher begonnen. Auf dem Festland droht zehntausenden Lehrern die Entlassung. Bisher haben sich US-Bundesstaaten oft mit Winkeladvokatentricks und Buchhalterfinessen über ihr Defizit hinübergeschwindelt.

Während Finanzminister Timothy Geithner in Europa für das US-Modell wirbt und an der Wall Street die Angst vor einem Übergreifen der Eurokrise umgeht, rücken die Gouverneure in den USA jetzt überall der Bürokratie zu Leibe, trimmen Sozialleistungen, Gesundheitsprogramme sowie Schuletats und erhöhen die Einkommensteuer. Saisonbedingt zwingt der politische Kalender die Regionalpolitiker zum Handeln. Denn der Tag der Abrechnung rückt unerbittlich näher. Der 1. Juli markiert in den meisten US-Bundesstaaten den Beginn eines neuen Budgetjahres, und am 2. November entscheiden die Wähler über ihre Volksvertreter.

Nur zwei Bundesstaaten schreiben indes schwarze Zahlen: Montana und North Dakota, die beiden bevölkerungsarmen Staaten an der kanadischen Grenze. Alle anderen ächzen unter drückenden Schulden – im Vorjahr unter einer Last von 121 Milliarden Dollar. Rick Perry, der republikanische Gouverneur von Texas, gefiel sich stets als strammer Verfechter von Steuerkürzungen und als entschiedener Gegner eines „Big Government“, musste sich aber dann klammheimlich Finanzspritzen aus Washington geben lassen.

Heuer haben die infolge der Wirtschaftskrise gesunkenen Steuereinnahmen ein Loch von 18 Milliarden Dollar in den Etat gerissen – rund 20 Prozent des geplanten Zweijahresbudgets.

Ihm bleibt noch ein wenig Schonzeit: Für Texas und drei andere Staaten beginnt das Fiskaljahr nicht am 1. Juli. Aber Eva DeLuna Castro vom „Center for Public Policy Priorities“ wagt die Prognose: „Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, 18 Milliarden Dollar einzusparen. Da müssten er schon alle Gefängnisse zusperren.“

Auf eine ähnliche, aber nicht ganz so weit gehende Idee ist Arnold Schwarzenegger bereits verfallen. Allein Kalifornien übertrifft Texas nämlich noch – mit einem Defizit von knapp 20 Milliarden Dollar, im Vergleich zu 2009 immerhin eine „Verbesserung“ um vier Milliarden Dollar. Der Schuldenstand beläuft sich offiziell nur auf acht Prozent des Budgets, unter Einbeziehung der klammen Pensionskassen sind es allerdings 37 Prozent. Längst schon gilt der „Golden State“ an der Westküste als das „Griechenland der USA“, manche raunen von einer „griechischen Tragödie“, und andere wetten sogar, wann der frühere Goldgräberstaat im Pazifik untergeht.

Schwarzeneggers Schuldenstaat

Die Budgetverhandlungen in der Hauptstadt Sacramento haben durchaus mediterranen Charakter, und Deals in letzter Minute gehören zum politischen Ritual. Im Vorjahr hat die Regierung in Sacramento sogar Schuldscheine ausgestellt – eine Erinnerung an die Depression der 1930er-Jahre. Bisher hat Kalifornien, vom britischen „Economist“ als „unregierbar“ tituliert, freilich seinen Kopf stets aus der Schlinge gezogen.

Denn trotz aller Unkenrufe erwies sich Kalifornien, immer noch unter den Top Ten der Weltwirtschaft, letztlich als robust. Unter anderem auch deshalb, weil Washington als Retter in der Not eingesprungen ist. 2009 stellte sich der Finanzminister mit einer Finanzspritze von acht Milliarden Dollar ein. Insgesamt spülte der Staat 140 Milliarden Dollar in die maroden Kassen von Alaska bis Florida.

Der Staat ist verpflichtet, einen Bundesstaat vor dem Bankrott zu bewahren. In den 1970er-Jahren wendete er auch den Ruin der Stadt New York ab. Washington ist eng mit den Bundesstaaten verzahnt und leistet einen erklecklichen Zuschuss zu Bildung, Gesundheit, Justiz und Infrastruktur.

Schutzschild aus Dollars

Im Gegensatz zur EU gründen die USA trotz aller Ressentiments gegen Washington auf einer starken politischen Union und einer bedingungslosen Treue zum Dollar als Leitwährung. An Kreativität in Finanzdingen mangelt es Schwarzenegger & Co. nicht. Maine hat im Vorjahr eine Zuckersteuer, Kentucky eine Abgabe auf Handytöne eingeführt.

Kalifornien schreibt den Unternehmen vor, bis Mitte Juni 70 Prozent ihrer Steuern abzuführen. Und es nimmt die Autofahrer mit einem Ausbau der Radarfallen ins Visier. Wer bei Rot über die Kreuzung hetzt, ist um 325 Dollar ärmer. Und ehe man sich's in San Francisco versieht, klebt schon ein Strafzettel wegen Auslaufens der Parkuhr an der Windschutzscheibe.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2010)
diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/569385/index.do
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Stöffen:

Und, noch Bock auf gutverzinsliche Junk-Bonds?

3
27.05.10 22:32
Anteil ausfallgefährdeter Bonds erreicht Höchststand

Der prozentuale Anteil der Unternehmensanleihen, die mit «Ramsch»-Niveau eingestuft werden, ist diese Woche auf den höchsten Stand seit 2009 geklettert.

Dazu geführt hat, dass sich immer mehr Investoren aus riskanteren Anlagen zurückzogen, was vor allem die Unternehmen trifft, die Kredite am nötigsten haben. Auslöser dieser Risikoscheu ist die Schuldenkrise in Europa, die es schwerer für die Unternehmen macht, sich zu refinanzieren.

Mehr als 17 Prozent der Unternehmensanleihen auf «Ramsch»-Niveau rentieren mindestens zehn Prozentpunkte über US-Staatsanleihen, geht aus dem Global High-Yield Index von Bank of America Merrill Lynch hervor. Im vergangenen Monat betrug der Anteil noch lediglich 9,2 Prozent. Der Anstieg ist der höchste seit November 2008, zwei Monate nachdem der Bankrott von Lehman Brothers Holdings Inc. die Märkte erschütterte.

Liste gefährdeter Bonds wird länger

Diesen Monat kamen der Kasinobetreiber MGM Mirage und der Technologiekonzern Freescale Semiconductor Inc. zu der Liste der ausfallgefährdeten Bonds hinzu. «Es wird für einige dieser Unternehmen richtig schwer werden, mit ihrem Schuldenberg zurechtzukommen», sagte Mark Dewar, Senior Managing Director bei FTI Consulting. Das Beratungsunternehmen hat unter anderem auch Kreditgeber von Lehman Brothers betreut. «Es wird für sie zu einer Abwärtsspirale.»

Die 2014 fälligen Anleihen von MGM Mirage mit einem Kupon von 5,875 Prozent rentieren elf Prozent über US-Treasuries, geht aus Daten von Trace, dem Bond-Preis-System der Aufsichtsbehörde Financial Industry Regulatory Authority hervor. Bei Freescale Semiconductor liegt der Renditeabstand der mit 9,125 Prozent verzinsten und 2014 fälligen Anleihe gegenüber Treasuries vergleichbarer Laufzeit sogar 11,7 Prozent. Beteiligungsgesellschaften unter der Führung von Blackstone Group LP hatten den Chiphersteller 2006 übernommen.

www.cash.ch/news/topnews/...s_erreicht_hoechststand-912710-771
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Platschquatsc.:

Achso ich verstehe

2
27.05.10 22:37
Du postest also Charts mit Zeitrahmen und beschreibst Szenarien die erst später eintreten.
Ist natürlich auch ne Möglichkeit um Kursanstiege auszuschließen aber zum Glück hab ich mal gefragt.
Ich war nähmlich schon drauf und dran deine Charts bullisch zu interpretieren.
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Stöffen:

Und bezüglich der US-Geldmenge M3 gilt anzumerken

4
27.05.10 22:38
US money supply plunges at 1930s pace as Obama eyes fresh stimulus

The M3 money supply in the United States is contracting at an accelerating rate that now matches the average decline seen from 1929 to 1933, despite near zero interest rates and the biggest fiscal blitz in history.

"The M3 money supply in the United States is contracting at an accelerating rate that now matches the average decline seen from 1929 to 1933, despite near zero interest rates and the biggest fiscal blitz in history.

The M3 figures - which include broad range of bank accounts and are tracked by British and European monetarists for warning signals about the direction of the US economy a year or so in advance - began shrinking last summer. The pace has since quickened.

The stock of money fell from $14.2 trillion to $13.9 trillion in the three months to April, amounting to an annual rate of contraction of 9.6pc. The assets of insitutional money market funds fell at a 37pc rate, the sharpest drop ever.

"It’s frightening," said Professor Tim Congdon from International Monetary Research. "The plunge in M3 has no precedent since the Great Depression. The dominant reason for this is that regulators across the world are pressing banks to raise capital asset ratios and to shrink their risk assets. This is why the US is not recovering properly," he said.

www.telegraph.co.uk/finance/economics/...s-fresh-stimulus.html
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Palaimon:

Erholungsrallye = "Erleichterungsrallye" ?

6
27.05.10 22:39

 

Marktbericht Dax nimmt wieder 6000 Punkte ins  Visier

[18:15, 27.05.10]

 

Von Doris Grass

Das Bekenntnis Chinas zu Europa stützt die Gemeinschaftswährung und sorgt  weltweit für eine Erholungsrally der Aktien. Finanz- und Rohstoffwerte führen  die Gewinner an. Spitzenreiter im Dax ist die  Deutsche Bank.

 

Der Dax kletterte um 3,1 % auf 5937 Punkte. Das Börsenbarometer nimmt also  wieder Kurs auf die 6000er Marke. Der Stoxx 50 gewann 3 %. Der CAC 40 in Paris  legte um 3,4 % zu und der Londoner FTSE 100 um 3,1 % zu.

An Europas Börsen stiegen die Kurse auf breiter Front. Sie profitierten  davon, dass China angebliche Überlegungen dementierte, seine Devisenreserven  umzuschichten und wegen der Euro-Schwäche zu anderen Währungen zu greifen. Die  Zentralbank der Volksrepublik teilte mit, Europa bleibe für China einer der  wichtigsten Märkte für Investitionen. Die Währungshüter sagten der EU zugleich  Unterstützung bei der Lösung der Schuldenkrise zu. Man halte an seiner Strategie  fest, die Devisenreserven stärker zu streuen, stellten die Zentralbanker klar.  "Die Stellungnahme hat die Anleger beruhigt", sagte ein Händler. Es sei  erfreulich, dass Peking kein Interesse an einer weiteren Schwächung der  Gemeinschaftswährung habe. Die Äußerungen stützten denn auch den Euro , der sich  auf Werte um 1,23 $ erholte und damit auch die europäischen Aktien. Am Mittwoch  waren zeitweise nur noch 1,2155 $ für 1 Euro gezahlt worden.

"Viele Marktteilnehmer wurden schlichtweg auf dem falschen Fuss erwischt und  mussten sich mit Aktien eindecken", sagte Christian Schmid, Aktienstratege bei  der Helaba. Die Aufwärtsbewegung habe sich noch einmal beschleunigt, als die  charttechnische Marke von 5775 Punkten überschritten worden sei. "Wir sehen eine  Aufwärtskorrektur in Reaktion auf die vorangegangenen Verluste.“ Es handele sich  aber um eine temporäre Erholung. "Von einer Trendwende kann noch nicht die Rede  sein", sagte Schmid. Auch Michael Braun, Leiter Aktienhandel der  Postbank, beurteilte die Entwicklung  vorsichtig. "Womöglich erleben wir hier Erleichterungsrally. Der Markt hofft  offenbar, dass zunächst ein Boden gefunden ist. Das kann aber schnell wieder  vorbei sein."

Zur Beruhigung der Anleger trug auch bei, dass das spanische Parlament die  Sparmaßnahmen der Regierung verabschiedet hat. Allerdings fiel das Votum für die  milliardenschweren Einschnitte im Haushalt mit 169 zu 168 Stimmen denkbar knapp  aus. Schwächere US-Daten lasteten nur kurz auf den Börsen. Vielmehr  beschleunigten sich die Kursgewinne mit der festeren Tendenz an der Wall Street  noch. Das US-Handelsministerium hatte das Wachstum der US-Wirtschaft im ersten  Quartal 2010 nach unten korrigiert. Es betrug - auf Jahresrate hochgerechnet - 3  % gegenüber zuvor geschätzten 3,2 %. Analysten hatten erwartet, dass das  Ergebnis auf 3,4 % angehoben wird.

(......)

www.boerse-online.de/maerkte/markt-berichte/...olung-fort/612092.html

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Es ist Laichzeit!

5
27.05.10 22:46
Sleep well in your Bettgestell, wherever you are, LOL!

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