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Stryker Aktie

Aktie
WKN:  864952 ISIN:  US8636671013 US-Symbol:  SYK Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  USA
354,81 $
-6,56 $
-1,82%
304,58 € 20:54:43 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
114,71 Mrd. €
Streubesitz
12,62%
KGV
46,46
Dividende
0,88 $
Dividendenrendite
0,25%
neu: Nachhaltigkeits-Score
17 %
Index-Zuordnung
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Stryker Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Stryker Corporation ist ein global führender Anbieter von Medizintechnik mit Fokus auf orthopädische Implantate, chirurgische Systeme, neurovaskuläre Lösungen und medizinische Versorgungseinrichtungen. Das Unternehmen mit Sitz in Kalamazoo, Michigan, zählt zu den zentralen Akteuren im Segment der hochwertigen Medizingeräte und Krankenhausausstattung. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Stryker vor allem als etablierter Qualitätswert im defensiven Gesundheitssektor relevant, der auf demografischen Megatrends wie der alternden Bevölkerung und steigender Operationshäufigkeit in entwickelten Gesundheitssystemen aufbaut.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Stryker basiert auf der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von technologieintensiven Medizingeräten, die in klinischen Hochrisikoumgebungen eingesetzt werden. Im Kern adressiert Stryker planbare, oft elektive Eingriffe im orthopädischen und chirurgischen Bereich, ergänzt um Lösungen für Notfallmedizin, Intensivmedizin und neurovaskuläre Interventionen. Der Umsatz entsteht im Wesentlichen durch den Verkauf langlebiger Anlagen wie chirurgischer Navigationssysteme, endoskopischer Türme, OP-Roboter und Krankenhausbetten sowie durch ein breites Portfolio an Implantaten und Verbrauchsmaterialien. Wiederkehrende Erlöse ergeben sich aus:
  • Implantaten und Einwegprodukten, die bei Operationen benötigt werden
  • Service- und Wartungsverträgen für OP-Technik und bildgebende Systeme
  • Lieferverträgen mit Krankenhäusern, Klinikketten und Beschaffungsgruppen
Ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells ist die enge Verzahnung von Produktinnovation, klinischer Evidenz und langfristigen Beziehungen zu Chirurgen, Krankenhäusern und Einkaufsgemeinschaften. Stryker setzt auf Premiumpositionierung: Hohe Zuverlässigkeit, klinische Leistungsfähigkeit und Servicequalität dienen als Differenzierungsmerkmale, während Preisnachlässe typischerweise in Rahmenverträgen und Bündelangeboten verhandelt werden. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, forschungsgetrieben und stark reguliert, mit hohen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Stryker lässt sich auf die Verbesserung von Patientenergebnissen und die Effizienz im Gesundheitswesen verdichten. Das Unternehmen kommuniziert den Anspruch, durch innovative Medizintechnik die Lebensqualität von Patienten zu steigern, chirurgische Eingriffe sicherer zu machen und den Klinikbetrieb zu optimieren. Leitprinzipien sind:
  • Fokus auf evidenzbasierte Medizin und klinisch belegte Resultate
  • Kooperation mit medizinischen Fachgesellschaften und Meinungsführern
  • Langfristige Partnerschaften mit Krankenhäusern und Chirurgen
  • Verantwortungsbewusster Umgang mit Regulierung und Produktsicherheit
Die Unternehmensphilosophie setzt auf kontinuierliche Innovation, organisches Wachstum und gezielte, meist komplementäre Übernahmen, um Produktportfolios zu ergänzen und technologische Lücken zu schließen.

Produkte und Dienstleistungen

Stryker deckt ein breites Spektrum der Medizintechnik ab, insbesondere in orthopädischen und chirurgischen Anwendungsfeldern. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Orthopädische Implantate: Endoprothesen für Hüfte und Knie, Schulter- und Extremitätenimplantate, Traumaversorgungssysteme, intramedulläre Nägel, Platten und Schrauben
  • Wirbelsäulenchirurgie und Neurotechnologie: Implantate für Wirbelsäulenfusion, minimalinvasive Wirbelsäulenverfahren, neurochirurgische Instrumente, neurovaskuläre Stents und Coils für Schlaganfallbehandlung
  • Chirurgische Systeme: Motorisierte Instrumente, Navigations- und Bildgebungssysteme, Endoskopieplattformen, Kamerasysteme, OP-Leuchten, Rauchgasabsaugung, bohr- und sägebasierte Systeme
  • OP-Robotik und digitale Lösungen: Roboterassistierte Systeme für Gelenkersatzoperationen, softwaregestützte Planungs- und Navigationsplattformen für präzise Implantatpositionierung
  • Medizinische Betten und Patientenmobilität: Krankenhausbetten, Intensivpflegebetten, Transportliegen, Patientenliftsysteme und Ausstattung für Notaufnahmen
  • Notfall- und Wiederbelebungstechnik: Defibrillatoren, Rettungs- und Transportlösungen für präklinische Notfallmedizin
Flankierend bietet Stryker Dienstleistungen wie Schulungen für chirurgische Teams, technische Unterstützung im OP, Service- und Wartungsleistungen, digitale Datenanalyse sowie Unterstützung bei der OP-Planung und Prozessoptimierung an. Damit entwickelt sich das Unternehmen von einem Produktanbieter zu einem Lösungsanbieter für ganze Versorgungspfade.

Business Units und Segmentstruktur

Stryker berichtet sein Geschäft entlang mehrerer übergeordneter Segmente, die unterschiedliche Therapie- und Anwendungsfelder adressieren:
  • MedSurg und Neurotechnology: Umfasst chirurgische Instrumente, Endoskopie, Navigationssysteme, OP-Roboter, Patientenüberwachung, neurochirurgische und neurovaskuläre Produkte sowie Krankenhausbetten und Ausrüstung für Notfälle und Intensivstationen
  • Orthopaedics und Spine: Konzentriert auf Hüft- und Knieendoprothetik, Trauma- und Extremitätenimplantate, Wirbelsäulenimplantate und zugehörige chirurgische Instrumente
Diese Struktur spiegelt die operative Realität wider: Stryker kombiniert hochspezialisierte Implantatlinien mit einem breiten Portfolio an OP- und Pflegeumgebungsprodukten. Innerhalb der Segmente existieren zahlreiche spezialisierte Divisionen und Markenlinien, die auf bestimmte chirurgische Disziplinen oder klinische Settings ausgerichtet sind.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Wettbewerbsvorteile von Stryker beruhen auf mehreren komplementären Komponenten, die zusammen einen belastbaren ökonomischen Burggraben bilden:
  • Breites, integriertes Portfolio: Die Kombination aus Implantaten, OP-Robotik, Endoskopie, chirurgischen Instrumenten und Krankenhausausstattung ermöglicht ganzheitliche Versorgungslösungen, die Einkaufsvorteile und Prozesssynergien für Kliniken schaffen.
  • Technologische Differenzierung: Insbesondere im Bereich roboterassistierter Gelenkersatz, minimalinvasiver Chirurgie und neurovaskulärer Interventionen verfügt Stryker über hochspezialisierte Plattformen, die auf intensiver F&E und klinischer Evidenz basieren.
  • Starke Marke und Vertrauensvorschuss: In der Medizintechnik zählt die nachweisliche Zuverlässigkeit über Jahrzehnte. Stryker hat sich als Premiumanbieter mit hoher klinischer Akzeptanz etabliert, was die Wechselbereitschaft von Chirurgen und Kliniken senkt.
  • Regulatorische und klinische Eintrittsbarrieren: Zulassungspflichten, Nachweisanforderungen zur Patientensicherheit, aufwendige klinische Studien und Haftungsrisiken erschweren neuen Marktteilnehmern den Einstieg.
  • Vertriebs- und Serviceorganisation: Ein dichtes Netzwerk spezialisierter Vertriebsmitarbeiter, klinischer Applikationsspezialisten und Servicetechniker sichert Kundennähe und fungiert als schwer kopierbare Infrastruktur.
Diese Faktoren stabilisieren die Wettbewerbssituation und unterstützen eine langfristige Kundenbindung, gerade in hochregulierten Märkten mit komplexen Beschaffungsprozessen.

Wettbewerbsumfeld

Stryker agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Medizintechnik, in dem einige große, global tätige Konzerne dominieren. Wichtige Wettbewerber sind:
  • Johnson & Johnson (insbesondere die Medizintechnik-Sparte Depuy Synthes)
  • Zimmer Biomet im Bereich Orthopädie und Gelenkersatz
  • Smith & Nephew mit Fokus auf Orthopädie und Wundversorgung
  • Medtronic und andere große Medizintechnikkonzerne in Teilsegmenten wie Wirbelsäulenchirurgie und Neurotechnik
  • Getinge, Hillrom (heute Teil von Baxter) und andere Anbieter im Segment Krankenhausausstattung und Intensivpflege
Der Wettbewerb ist geprägt von intensivem Innovationsdruck, Fusions- und Übernahmeaktivitäten sowie zunehmender Preissensitivität staatlicher und privater Kostenträger. Gleichzeitig führen demografischer Wandel, steigende Operationszahlen und der Bedarf an Effizienzsteigerung in Krankenhäusern zu strukturellem Nachfragewachstum in vielen Kernsegmenten.

Management und Strategie

Stryker wird von einem professionellen Management mit starker sektoraler Expertise geführt. Die Führungsspitze verfügt über langjährige Erfahrung sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der globalen Medizintechnikbranche. Strategisch verfolgt Stryker mehrere klare Stoßrichtungen:
  • Kontinuierliche Innovation in Kernbereichen wie Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Neurotechnologie, OP-Robotik und perioperatives Management
  • Gezielte Akquisitionen, um Technologieportfolios zu erweitern, Zugang zu neuen Therapiefeldern zu gewinnen und regionale Präsenz zu stärken
  • Globale Expansion insbesondere in wachstumsstarken Märkten außerhalb Nordamerikas, begleitet von Anpassungen an lokale regulatorische und Vergütungssysteme
  • Effizienzprogramme zur Optimierung von Lieferketten, Produktionsnetzwerk und administrativen Strukturen im Umfeld steigender regulatorischer Anforderungen
Die Managementkultur gilt als performanceorientiert, mit starkem Fokus auf operative Umsetzung, Margenqualität und Kapitaldisziplin, ohne die langfristige Innovationsfähigkeit zu gefährden.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Medizintechnikbranche ist strukturell wachstumsstark, aber reguliert und kapitalkräftig. Haupttreiber sind:
  • Alternde Bevölkerungen in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens mit höherem Bedarf an Gelenkersatz und Wirbelsäuleneingriffen
  • Medizintechnischer Fortschritt, der minimalinvasive und robotergestützte Verfahren vorantreibt
  • Wachsende Mittelschichten in Schwellenländern mit steigender Nachfrage nach hochwertiger Versorgung
Regional ist Stryker stark in Nordamerika verankert, mit signifikanter Präsenz in Europa und zunehmenden Aktivitäten in Asien-Pazifik sowie anderen internationalen Märkten. Die Vergütungssysteme variieren deutlich: Während in den USA private Versicherer, staatliche Programme und Krankenhausgruppen im Fokus stehen, dominieren in Europa öffentliche Gesundheitssysteme mit stärkerem Kostendruck. Dies wirkt sich auf Preisgestaltung, Produktmix und Investitionszyklen in OP-Infrastruktur aus. Regulatorische Entwicklungen – etwa verschärfte Anforderungen an klinische Daten in der EU oder Anpassungen der Erstattung in den USA – können den Marktzugang verzögern oder die Profitabilität einzelner Produktlinien beeinflussen. Insgesamt bietet die Branche eine defensive Grundcharakteristik, bleibt aber anfällig für politische Eingriffe in Gesundheitssysteme.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Stryker wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von dem orthopädischen Chirurgen Homer Stryker gegründet, der zunächst spezialisierte medizinische Geräte entwickelte, um klinische Probleme aus der Praxis heraus zu lösen. Aus diesen Anfängen als Nischenanbieter für orthopädische Innovationen entwickelte sich das Unternehmen über Jahrzehnte zu einem diversifizierten Medizintechnikkonzern. Wichtige historische Entwicklungslinien sind:
  • Ausbau der orthopädischen Implantatsparte von einer regionalen zu einer globalen Plattform
  • Erweiterung in den Bereich chirurgische Instrumente, Endoskopie und OP-Ausstattung
  • Strategische Zukäufe in Neurotechnologie, Wirbelsäulenchirurgie und Schlaganfallbehandlung
  • Einstieg in OP-Robotik und digitale Operationsplanung, um den Trend zur präziseren, datengetriebenen Chirurgie abzubilden
Über zahlreiche Akquisitionen und interne Innovationen hat Stryker sein Portfolio kontinuierlich verbreitert und sich vom reinen Implantateanbieter zum Komplettlösungsanbieter im OP und in der Akutversorgung entwickelt. Die Börsennotierung an einer großen US-Wertpapierbörse verschaffte dem Unternehmen Zugang zu Kapital für Forschung, Entwicklung und Übernahmen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristik

Stryker zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus, die für Anleger relevant sind:
  • Hohe Spezialisierung auf chirurgische Disziplinen mit komplexen, planbaren Eingriffen und hohen Qualitätsanforderungen
  • Starke Verzahnung von Hardware, Software und Dienstleistungen, insbesondere in der OP-Umgebung
  • Enger Dialog mit medizinischen Anwendern, der zu inkrementellen Verbesserungen und anwenderorientiertem Produktdesign führt
  • Risikoprofil, das stark durch Produkthaftung, regulatorische Compliance und klinische Sicherheitsanforderungen geprägt ist
Für Kapitalmarktteilnehmer ist ferner relevant, dass Stryker üblicherweise auf eine stetige Dividendenpolitik und aktionärsfreundliche Kapitalverwendung achtet, wobei konkrete Zahlen hier nicht dargestellt werden. Die Innovationspipeline und die Fähigkeit, erfolgreiche Nischenanbieter zu integrieren, prägen maßgeblich die mittelfristige Wettbewerbsposition.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors bietet Stryker mehrere potenzielle Chancen, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden sollte:
  • Defensiver Sektor: Gesundheit und Medizintechnik sind relativ konjunkturresistent, da Behandlungen bei schwerwiegenden orthopädischen und neurologischen Erkrankungen meist nicht beliebig aufschiebbar sind.
  • Demografischer Rückenwind: Die alternde Bevölkerung in entwickelten Märkten und die Ausweitung medizinischer Versorgung in Schwellenländern unterstützen langfristig die Nachfrage nach Gelenkersatz, Wirbelsäulenoperationen und Schlaganfallbehandlungen.
  • Technologische Führungsposition: Starke Position in OP-Robotik, Orthopädie und Neurotechnologie kann höhere Eintrittsbarrieren und stabile Marktanteile sichern.
  • Breite Diversifikation innerhalb der Medizintechnik: Mehrere Produktsegmente und Therapiefelder reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Technologien oder Fachbereichen.
Für risikoaverse Anleger kann Stryker damit als potenziell stabiler Baustein innerhalb eines diversifizierten Gesundheitsportfolios betrachtet werden, vorbehaltlich individueller Risikoabwägung und detaillierter Analyse.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Stryker mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig einbeziehen sollten:
  • Regulatorische Risiken: Strengere Zulassungsvorschriften, verschärfte Produktüberwachung oder neue Haftungsregime können Kosten erhöhen, Markteinführungen verzögern oder bestehende Produkte belasten.
  • Erstattung und Kostendruck: Änderungen der Vergütungssysteme in den USA, Europa oder anderen Kernmärkten können Preise und Margen belasten. Krankenhäuser stehen unter hohem wirtschaftlichem Druck und forcieren Preisverhandlungen sowie Standardisierung.
  • Produkthaftung und Rückrufe: In der Medizintechnik können Sicherheitsprobleme zu Rückrufen, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen, mit potenziell erheblichen finanziellen Folgen.
  • Wettbewerbsintensität: Technologische Durchbrüche von Wettbewerbern, aggressive Preispolitik oder neue Therapiekonzepte können etablierte Produktlinien unter Druck setzen.
  • Integrations- und Akquisitionsrisiken: Die Strategie, durch Übernahmen zu wachsen, birgt das Risiko von Integrationsproblemen, kulturellen Spannungen oder Fehleinschätzungen bei Technologie- und Marktrisiken.
  • Abhängigkeit von klinischer Evidenz: Negative Studienergebnisse oder veränderte Leitlinien in der evidenzbasierten Medizin können Nachfrage in einzelnen Therapiefeldern spürbar beeinflussen.
Vor einem Engagement sollten Anleger neben der strategischen Positionierung auch die individuelle Risikotoleranz, die regulatorischen Entwicklungen in den Kernmärkten und die Innovationspipeline kritisch würdigen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Sektoren und Regionen bleibt aus konservativer Perspektive zentral, um unternehmensspezifische Risiken wie jene von Stryker zu begrenzen.

Kursdaten

Geld/Brief 354,65 $ / 354,79 $
Spread +0,04%
Schluss Vortag 361,37 $
Gehandelte Stücke 122.095
Tagesvolumen Vortag 153.853.250 $
Tagestief 354,265 $
Tageshoch 354,81 $
52W-Tief 329,38 $
52W-Hoch 405,59 $
Jahrestief 344,69 $
Jahreshoch 370,86 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Stryker Corp. hat ein starkes Quartalsergebnis gemeldet, das die Erwartungen der Analysten übertroffen hat, angetrieben durch eine erhöhte Nachfrage nach medizinischen Geräten.
  • Das Unternehmen erwartet, dass die Nachfrage nach chirurgischen Eingriffen und den zugehörigen Produkten weiterhin steigen wird, was sich positiv auf das Umsatzwachstum auswirken sollte.
  • Stryker plant, die Produktpalette durch strategische Akquisitionen und innovative Entwicklungen zu erweitern, um Wettbewerbsposition zu stärken.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 22.595 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.888 $
Jahresüberschuss in Mio. 2.993 $
Umsatz je Aktie 58,52 $
Gewinn je Aktie 7,75 $
Gewinnrendite +14,51%
Umsatzrendite +13,25%
Return on Investment +6,97%
Marktkapitalisierung in Mio. 139.015 $
KGV (Kurs/Gewinn) 46,46
KBV (Kurs/Buchwert) 6,74
KUV (Kurs/Umsatz) 6,15
Eigenkapitalrendite +14,51%
Eigenkapitalquote +48,02%

Derivate

Anlageprodukte (86)
Discount-Zertifikate 57
Bonus-Zertifikate 29
Hebelprodukte (965)
Optionsscheine 432
Knock-Outs 368
Faktor-Zertifikate 165

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 16 Jahre
Keine Senkung seit 16 Jahre
Stabilität der Dividende 0,99 (max 1,00)
Jährlicher 7,03% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 8,96% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 25,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 32,3% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 2,65%

Dividenden Historie

Datum Dividende
31.12.2025 0,88 $ (0,75 €)
30.09.2025 0,84 $ (0,72 €)
30.06.2025 0,84 $ (0,72 €)
31.03.2025 0,84 $ (0,78 €)
31.12.2024 0,84 $ (0,81 €)
30.09.2024 0,80 $ (0,72 €)
28.06.2024 0,80 $ (0,75 €)
27.03.2024 0,80 $ (0,74 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 308,40 € -1,47%
313,00 € 08:10
Frankfurt 307,30 € -2,13%
314,00 € 17:16
Hamburg 309,20 € -1,21%
313,00 € 08:09
Hannover 306,70 € -0,74%
309,00 € 17:25
München 310,70 € -1,08%
314,10 € 08:00
Stuttgart 304,20 € -1,46%
308,70 € 20:48
Xetra 306,80 € -0,65%
308,80 € 17:35
L&S RT 304,85 € -1,74%
310,25 € 21:09
NYSE 354,81 $ -1,82%
361,37 $ 20:54
Nasdaq 354,765 $ -1,84%
361,42 $ 20:54
AMEX 354,76 $ -1,82%
361,33 $ 20:49
Wien 306,10 € -0,81%
308,60 € 17:32
Tradegate 305,30 € -1,45%
309,80 € 21:03
Quotrix 308,50 € -1,75%
314,00 € 07:31
Gettex 304,00 € -2,09%
310,50 € 20:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 356,13 17,1 M
12.01.26 361,37 157 M
09.01.26 367,54 367 M
08.01.26 367,21 578 M
07.01.26 367,75 699 M
06.01.26 366,39 803 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 366,39 $ -2,80%
1 Monat 354,09 $ +0,58%
6 Monate 389,46 $ -8,56%
1 Jahr 360,98 $ -1,34%
5 Jahre 243,20 $ +46,44%

Unternehmensprofil Stryker Corp

Stryker Corporation ist ein global führender Anbieter von Medizintechnik mit Fokus auf orthopädische Implantate, chirurgische Systeme, neurovaskuläre Lösungen und medizinische Versorgungseinrichtungen. Das Unternehmen mit Sitz in Kalamazoo, Michigan, zählt zu den zentralen Akteuren im Segment der hochwertigen Medizingeräte und Krankenhausausstattung. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Stryker vor allem als etablierter Qualitätswert im defensiven Gesundheitssektor relevant, der auf demografischen Megatrends wie der alternden Bevölkerung und steigender Operationshäufigkeit in entwickelten Gesundheitssystemen aufbaut.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Stryker basiert auf der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von technologieintensiven Medizingeräten, die in klinischen Hochrisikoumgebungen eingesetzt werden. Im Kern adressiert Stryker planbare, oft elektive Eingriffe im orthopädischen und chirurgischen Bereich, ergänzt um Lösungen für Notfallmedizin, Intensivmedizin und neurovaskuläre Interventionen. Der Umsatz entsteht im Wesentlichen durch den Verkauf langlebiger Anlagen wie chirurgischer Navigationssysteme, endoskopischer Türme, OP-Roboter und Krankenhausbetten sowie durch ein breites Portfolio an Implantaten und Verbrauchsmaterialien. Wiederkehrende Erlöse ergeben sich aus:
  • Implantaten und Einwegprodukten, die bei Operationen benötigt werden
  • Service- und Wartungsverträgen für OP-Technik und bildgebende Systeme
  • Lieferverträgen mit Krankenhäusern, Klinikketten und Beschaffungsgruppen
Ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells ist die enge Verzahnung von Produktinnovation, klinischer Evidenz und langfristigen Beziehungen zu Chirurgen, Krankenhäusern und Einkaufsgemeinschaften. Stryker setzt auf Premiumpositionierung: Hohe Zuverlässigkeit, klinische Leistungsfähigkeit und Servicequalität dienen als Differenzierungsmerkmale, während Preisnachlässe typischerweise in Rahmenverträgen und Bündelangeboten verhandelt werden. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, forschungsgetrieben und stark reguliert, mit hohen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Stryker lässt sich auf die Verbesserung von Patientenergebnissen und die Effizienz im Gesundheitswesen verdichten. Das Unternehmen kommuniziert den Anspruch, durch innovative Medizintechnik die Lebensqualität von Patienten zu steigern, chirurgische Eingriffe sicherer zu machen und den Klinikbetrieb zu optimieren. Leitprinzipien sind:
  • Fokus auf evidenzbasierte Medizin und klinisch belegte Resultate
  • Kooperation mit medizinischen Fachgesellschaften und Meinungsführern
  • Langfristige Partnerschaften mit Krankenhäusern und Chirurgen
  • Verantwortungsbewusster Umgang mit Regulierung und Produktsicherheit
Die Unternehmensphilosophie setzt auf kontinuierliche Innovation, organisches Wachstum und gezielte, meist komplementäre Übernahmen, um Produktportfolios zu ergänzen und technologische Lücken zu schließen.

Produkte und Dienstleistungen

Stryker deckt ein breites Spektrum der Medizintechnik ab, insbesondere in orthopädischen und chirurgischen Anwendungsfeldern. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Orthopädische Implantate: Endoprothesen für Hüfte und Knie, Schulter- und Extremitätenimplantate, Traumaversorgungssysteme, intramedulläre Nägel, Platten und Schrauben
  • Wirbelsäulenchirurgie und Neurotechnologie: Implantate für Wirbelsäulenfusion, minimalinvasive Wirbelsäulenverfahren, neurochirurgische Instrumente, neurovaskuläre Stents und Coils für Schlaganfallbehandlung
  • Chirurgische Systeme: Motorisierte Instrumente, Navigations- und Bildgebungssysteme, Endoskopieplattformen, Kamerasysteme, OP-Leuchten, Rauchgasabsaugung, bohr- und sägebasierte Systeme
  • OP-Robotik und digitale Lösungen: Roboterassistierte Systeme für Gelenkersatzoperationen, softwaregestützte Planungs- und Navigationsplattformen für präzise Implantatpositionierung
  • Medizinische Betten und Patientenmobilität: Krankenhausbetten, Intensivpflegebetten, Transportliegen, Patientenliftsysteme und Ausstattung für Notaufnahmen
  • Notfall- und Wiederbelebungstechnik: Defibrillatoren, Rettungs- und Transportlösungen für präklinische Notfallmedizin
Flankierend bietet Stryker Dienstleistungen wie Schulungen für chirurgische Teams, technische Unterstützung im OP, Service- und Wartungsleistungen, digitale Datenanalyse sowie Unterstützung bei der OP-Planung und Prozessoptimierung an. Damit entwickelt sich das Unternehmen von einem Produktanbieter zu einem Lösungsanbieter für ganze Versorgungspfade.

Business Units und Segmentstruktur

Stryker berichtet sein Geschäft entlang mehrerer übergeordneter Segmente, die unterschiedliche Therapie- und Anwendungsfelder adressieren:
  • MedSurg und Neurotechnology: Umfasst chirurgische Instrumente, Endoskopie, Navigationssysteme, OP-Roboter, Patientenüberwachung, neurochirurgische und neurovaskuläre Produkte sowie Krankenhausbetten und Ausrüstung für Notfälle und Intensivstationen
  • Orthopaedics und Spine: Konzentriert auf Hüft- und Knieendoprothetik, Trauma- und Extremitätenimplantate, Wirbelsäulenimplantate und zugehörige chirurgische Instrumente
Diese Struktur spiegelt die operative Realität wider: Stryker kombiniert hochspezialisierte Implantatlinien mit einem breiten Portfolio an OP- und Pflegeumgebungsprodukten. Innerhalb der Segmente existieren zahlreiche spezialisierte Divisionen und Markenlinien, die auf bestimmte chirurgische Disziplinen oder klinische Settings ausgerichtet sind.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Wettbewerbsvorteile von Stryker beruhen auf mehreren komplementären Komponenten, die zusammen einen belastbaren ökonomischen Burggraben bilden:
  • Breites, integriertes Portfolio: Die Kombination aus Implantaten, OP-Robotik, Endoskopie, chirurgischen Instrumenten und Krankenhausausstattung ermöglicht ganzheitliche Versorgungslösungen, die Einkaufsvorteile und Prozesssynergien für Kliniken schaffen.
  • Technologische Differenzierung: Insbesondere im Bereich roboterassistierter Gelenkersatz, minimalinvasiver Chirurgie und neurovaskulärer Interventionen verfügt Stryker über hochspezialisierte Plattformen, die auf intensiver F&E und klinischer Evidenz basieren.
  • Starke Marke und Vertrauensvorschuss: In der Medizintechnik zählt die nachweisliche Zuverlässigkeit über Jahrzehnte. Stryker hat sich als Premiumanbieter mit hoher klinischer Akzeptanz etabliert, was die Wechselbereitschaft von Chirurgen und Kliniken senkt.
  • Regulatorische und klinische Eintrittsbarrieren: Zulassungspflichten, Nachweisanforderungen zur Patientensicherheit, aufwendige klinische Studien und Haftungsrisiken erschweren neuen Marktteilnehmern den Einstieg.
  • Vertriebs- und Serviceorganisation: Ein dichtes Netzwerk spezialisierter Vertriebsmitarbeiter, klinischer Applikationsspezialisten und Servicetechniker sichert Kundennähe und fungiert als schwer kopierbare Infrastruktur.
Diese Faktoren stabilisieren die Wettbewerbssituation und unterstützen eine langfristige Kundenbindung, gerade in hochregulierten Märkten mit komplexen Beschaffungsprozessen.

Wettbewerbsumfeld

Stryker agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Medizintechnik, in dem einige große, global tätige Konzerne dominieren. Wichtige Wettbewerber sind:
  • Johnson & Johnson (insbesondere die Medizintechnik-Sparte Depuy Synthes)
  • Zimmer Biomet im Bereich Orthopädie und Gelenkersatz
  • Smith & Nephew mit Fokus auf Orthopädie und Wundversorgung
  • Medtronic und andere große Medizintechnikkonzerne in Teilsegmenten wie Wirbelsäulenchirurgie und Neurotechnik
  • Getinge, Hillrom (heute Teil von Baxter) und andere Anbieter im Segment Krankenhausausstattung und Intensivpflege
Der Wettbewerb ist geprägt von intensivem Innovationsdruck, Fusions- und Übernahmeaktivitäten sowie zunehmender Preissensitivität staatlicher und privater Kostenträger. Gleichzeitig führen demografischer Wandel, steigende Operationszahlen und der Bedarf an Effizienzsteigerung in Krankenhäusern zu strukturellem Nachfragewachstum in vielen Kernsegmenten.

Management und Strategie

Stryker wird von einem professionellen Management mit starker sektoraler Expertise geführt. Die Führungsspitze verfügt über langjährige Erfahrung sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der globalen Medizintechnikbranche. Strategisch verfolgt Stryker mehrere klare Stoßrichtungen:
  • Kontinuierliche Innovation in Kernbereichen wie Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Neurotechnologie, OP-Robotik und perioperatives Management
  • Gezielte Akquisitionen, um Technologieportfolios zu erweitern, Zugang zu neuen Therapiefeldern zu gewinnen und regionale Präsenz zu stärken
  • Globale Expansion insbesondere in wachstumsstarken Märkten außerhalb Nordamerikas, begleitet von Anpassungen an lokale regulatorische und Vergütungssysteme
  • Effizienzprogramme zur Optimierung von Lieferketten, Produktionsnetzwerk und administrativen Strukturen im Umfeld steigender regulatorischer Anforderungen
Die Managementkultur gilt als performanceorientiert, mit starkem Fokus auf operative Umsetzung, Margenqualität und Kapitaldisziplin, ohne die langfristige Innovationsfähigkeit zu gefährden.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Medizintechnikbranche ist strukturell wachstumsstark, aber reguliert und kapitalkräftig. Haupttreiber sind:
  • Alternde Bevölkerungen in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens mit höherem Bedarf an Gelenkersatz und Wirbelsäuleneingriffen
  • Medizintechnischer Fortschritt, der minimalinvasive und robotergestützte Verfahren vorantreibt
  • Wachsende Mittelschichten in Schwellenländern mit steigender Nachfrage nach hochwertiger Versorgung
Regional ist Stryker stark in Nordamerika verankert, mit signifikanter Präsenz in Europa und zunehmenden Aktivitäten in Asien-Pazifik sowie anderen internationalen Märkten. Die Vergütungssysteme variieren deutlich: Während in den USA private Versicherer, staatliche Programme und Krankenhausgruppen im Fokus stehen, dominieren in Europa öffentliche Gesundheitssysteme mit stärkerem Kostendruck. Dies wirkt sich auf Preisgestaltung, Produktmix und Investitionszyklen in OP-Infrastruktur aus. Regulatorische Entwicklungen – etwa verschärfte Anforderungen an klinische Daten in der EU oder Anpassungen der Erstattung in den USA – können den Marktzugang verzögern oder die Profitabilität einzelner Produktlinien beeinflussen. Insgesamt bietet die Branche eine defensive Grundcharakteristik, bleibt aber anfällig für politische Eingriffe in Gesundheitssysteme.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Stryker wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von dem orthopädischen Chirurgen Homer Stryker gegründet, der zunächst spezialisierte medizinische Geräte entwickelte, um klinische Probleme aus der Praxis heraus zu lösen. Aus diesen Anfängen als Nischenanbieter für orthopädische Innovationen entwickelte sich das Unternehmen über Jahrzehnte zu einem diversifizierten Medizintechnikkonzern. Wichtige historische Entwicklungslinien sind:
  • Ausbau der orthopädischen Implantatsparte von einer regionalen zu einer globalen Plattform
  • Erweiterung in den Bereich chirurgische Instrumente, Endoskopie und OP-Ausstattung
  • Strategische Zukäufe in Neurotechnologie, Wirbelsäulenchirurgie und Schlaganfallbehandlung
  • Einstieg in OP-Robotik und digitale Operationsplanung, um den Trend zur präziseren, datengetriebenen Chirurgie abzubilden
Über zahlreiche Akquisitionen und interne Innovationen hat Stryker sein Portfolio kontinuierlich verbreitert und sich vom reinen Implantateanbieter zum Komplettlösungsanbieter im OP und in der Akutversorgung entwickelt. Die Börsennotierung an einer großen US-Wertpapierbörse verschaffte dem Unternehmen Zugang zu Kapital für Forschung, Entwicklung und Übernahmen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristik

Stryker zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus, die für Anleger relevant sind:
  • Hohe Spezialisierung auf chirurgische Disziplinen mit komplexen, planbaren Eingriffen und hohen Qualitätsanforderungen
  • Starke Verzahnung von Hardware, Software und Dienstleistungen, insbesondere in der OP-Umgebung
  • Enger Dialog mit medizinischen Anwendern, der zu inkrementellen Verbesserungen und anwenderorientiertem Produktdesign führt
  • Risikoprofil, das stark durch Produkthaftung, regulatorische Compliance und klinische Sicherheitsanforderungen geprägt ist
Für Kapitalmarktteilnehmer ist ferner relevant, dass Stryker üblicherweise auf eine stetige Dividendenpolitik und aktionärsfreundliche Kapitalverwendung achtet, wobei konkrete Zahlen hier nicht dargestellt werden. Die Innovationspipeline und die Fähigkeit, erfolgreiche Nischenanbieter zu integrieren, prägen maßgeblich die mittelfristige Wettbewerbsposition.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors bietet Stryker mehrere potenzielle Chancen, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden sollte:
  • Defensiver Sektor: Gesundheit und Medizintechnik sind relativ konjunkturresistent, da Behandlungen bei schwerwiegenden orthopädischen und neurologischen Erkrankungen meist nicht beliebig aufschiebbar sind.
  • Demografischer Rückenwind: Die alternde Bevölkerung in entwickelten Märkten und die Ausweitung medizinischer Versorgung in Schwellenländern unterstützen langfristig die Nachfrage nach Gelenkersatz, Wirbelsäulenoperationen und Schlaganfallbehandlungen.
  • Technologische Führungsposition: Starke Position in OP-Robotik, Orthopädie und Neurotechnologie kann höhere Eintrittsbarrieren und stabile Marktanteile sichern.
  • Breite Diversifikation innerhalb der Medizintechnik: Mehrere Produktsegmente und Therapiefelder reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Technologien oder Fachbereichen.
Für risikoaverse Anleger kann Stryker damit als potenziell stabiler Baustein innerhalb eines diversifizierten Gesundheitsportfolios betrachtet werden, vorbehaltlich individueller Risikoabwägung und detaillierter Analyse.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Stryker mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig einbeziehen sollten:
  • Regulatorische Risiken: Strengere Zulassungsvorschriften, verschärfte Produktüberwachung oder neue Haftungsregime können Kosten erhöhen, Markteinführungen verzögern oder bestehende Produkte belasten.
  • Erstattung und Kostendruck: Änderungen der Vergütungssysteme in den USA, Europa oder anderen Kernmärkten können Preise und Margen belasten. Krankenhäuser stehen unter hohem wirtschaftlichem Druck und forcieren Preisverhandlungen sowie Standardisierung.
  • Produkthaftung und Rückrufe: In der Medizintechnik können Sicherheitsprobleme zu Rückrufen, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen, mit potenziell erheblichen finanziellen Folgen.
  • Wettbewerbsintensität: Technologische Durchbrüche von Wettbewerbern, aggressive Preispolitik oder neue Therapiekonzepte können etablierte Produktlinien unter Druck setzen.
  • Integrations- und Akquisitionsrisiken: Die Strategie, durch Übernahmen zu wachsen, birgt das Risiko von Integrationsproblemen, kulturellen Spannungen oder Fehleinschätzungen bei Technologie- und Marktrisiken.
  • Abhängigkeit von klinischer Evidenz: Negative Studienergebnisse oder veränderte Leitlinien in der evidenzbasierten Medizin können Nachfrage in einzelnen Therapiefeldern spürbar beeinflussen.
Vor einem Engagement sollten Anleger neben der strategischen Positionierung auch die individuelle Risikotoleranz, die regulatorischen Entwicklungen in den Kernmärkten und die Innovationspipeline kritisch würdigen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Sektoren und Regionen bleibt aus konservativer Perspektive zentral, um unternehmensspezifische Risiken wie jene von Stryker zu begrenzen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 114,71 Mrd. €
Aktienanzahl 381,22 Mio.
Streubesitz 12,62%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,76% Vanguard Group Inc
+6,96% BlackRock Inc
+4,37% Greenleaf Trust
+3,91% State Street Corp
+3,20% JPMorgan Chase & Co
+3,11% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,93% Geode Capital Management, LLC
+1,87% FMR Inc
+1,77% Capital Research Global Investors
+1,63% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,46% AllianceBernstein L.P.
+1,45% Wellington Management Company LLP
+1,28% Bank of New York Mellon Corp
+1,24% NORGES BANK
+1,22% Fundsmith LLP
+1,04% Bank of America Corp
+0,90% Fisher Asset Management, LLC
+0,90% Northern Trust Corp
+0,88% Franklin Resources Inc
+0,85% First Western Trust Bank
+38,63% Weitere
+12,62% Streubesitz

Community-Beiträge zu Stryker Corp

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Tamakoschy
Q3
https://de.investing.com/news/earnings/stryker-eps-ubertrifft-schatzungen--um-006---umsatz-besser-als-erwartet-3209292 https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/stryker-steigert-bereinigten-gewinn-und-nettoumsatz-im-dritten-quartal-prognose-fuer-2025-angehoben-ce7d5cdade89f623 Stryker steigert bereinigten Gewinn und Nettoumsatz im dritten Quartal; Prognose für 2025 angehoben Veröffentlicht am 30.10.2025 um 21:27 (MT Newswires) -- Stryker (SYK) hat am späten Donnerstag für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,19 US-Dollar gemeldet, nach 2,87 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 3,13 US-Dollar gerechnet. Der Nettoumsatz stieg in den drei Monaten bis zum 30. September auf 6,06 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 5,49 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten 6,04 Milliarden US-Dollar erwartet. Das Unternehmen rechnet nun für 2025 mit einem bereinigten Nettogewinn von 13,50 bis 13,60 US-Dollar je Aktie, nach einer bisherigen Prognose von 13,40 bis 13,60 US-Dollar. Analysten von FactSet erwarten 13,49 US-Dollar. Für das Gesamtjahr prognostiziert Stryker ein organisches Nettoumsatzwachstum von 9,8 % bis 10,2 %, zuvor lag die Prognose bei 9,5 % bis 10 %. Analysten, die von FactSet befragt wurden, rechnen mit 25 Milliarden US-Dollar.
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Tamakoschy
Indien
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/marktberichte/the-new-facility-will-bring-together-world-class-talent-and-cutting-edge/68198397
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west263
@tamakoschy
Vorsicht, die machen sie nicht selber. Sind von einer KI erstellt. Haben Sie in Ihrem Podcast so mitgeteilt.
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Tamakoschy
Analyse
https://modernvalueinvesting.de/stryker-aktie-analyse-der-medtech-gigant-im-fokus#htoc-fazit-f-r-wen-eignet-sich-die-stryker-aktie
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Tamakoschy
Q2
https://de.investing.com/news/earnings/strykeraktie-bricht-trotz-starker-quartalszahlen-und-angehobener-prognose-einn-93CH-3092490 Investing.com -- Das Medizintechnikunternehmen Stryker Corporation (NYSE:SYK) hat im zweiten Quartal Ergebnisse vorgelegt, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Dennoch brach die Aktie um 4,7 % ein, da die Anleger sich offenbar auf Bedenken konzentrierten, die über die reinen Kennzahlen hinausgingen. Das Unternehmen wies für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 3,13 $ aus und übertraf damit die Analystenschätzung von 3,07 $. Der Umsatz belief sich auf 6,02 Mrd. $ und lag damit ebenfalls über der Konsensschätzung von 5,94 Mrd. $. Dies entspricht einem Anstieg von 11,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das organische Umsatzwachstum war mit 10,2 % robust, angetrieben vor allem durch eine Zunahme des Absatzvolumens um 9,7 %. Trotz der starken Geschäftsentwicklung und der angehobenen Gesamtjahresprognose verzeichnete die Stryker-Aktie nach der Bekanntgabe deutliche Kursverluste. Besonders stark entwickelte sich das Segment MedSurg und Neurotechnologie, dessen Umsatz um 17,3 % auf 3,8 Mrd. $ stieg, während der Umsatz im Bereich Orthopädie um 2,0 % auf 2,2 Mrd. $ zulegte. „Wir haben im zweiten Quartal erneut ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz und beim bereinigten Gewinn pro Aktie erzielt“, sagte Kevin A. Lobo, Vorstandsvorsitzender und CEO. „Unsere starke Umsatz- und Ertragskraft spiegelt die hohe Nachfrage nach unseren Produkten, unsere nachhaltige Innovationspipeline und unsere konsequente operative Umsetzung wider.“ Für das Gesamtjahr 2025 hob Stryker seine Prognose an und erwartet nun ein organisches Nettoumsatzwachstum von 9,5 % bis 10,0 % sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie in der Spanne von 13,40 $ bis 13,60 $. Dies liegt über dem Analystenkonsens von 13,36 $. Der Mittelwert der Prognose (13,50 $) übertrifft die Schätzung der Analysten um 0,14 $.
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Tamakoschy
Q1
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-05/65281043-stryker-corp-q1-profit-decreases-but-beats-estimates-020.htm WASHINGTON (dpa-AFX) - Stryker Corp. (SYK) revealed earnings for first quarter that decreased from the same period last year but beat the Street estimates. The company's earnings came in at $654 million, or $1.69 per share. This compares with $788 million, or $2.05 per share, last year. Excluding items, Stryker Corp. reported adjusted earnings of $1097 million or $2.84 per share for the period. Analysts on average had expected the company to earn $2.73 per share. Analysts' estimates typically exclude special items. The company's revenue for the period rose 11.9% to $5.867 billion from $5.243 billion last year. Stryker Corp. earnings at a glance (GAAP) : -Earnings: $654 Mln. vs. $788 Mln. last year. -EPS: $1.69 vs. $2.05 last year. -Revenue: $5.867 Bln vs. $5.243 Bln last year. -Guidance: Full year EPS guidance: $13.20 to $13.45 Copyright(c) 2025 RTTNews.com. All Rights Reserved Copyright RTT News/dpa-AFX © 2025 AFX News
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Häufig gestellte Fragen zur Stryker Aktie und zum Stryker Kurs

Der aktuelle Kurs der Stryker Aktie liegt bei 304,5762 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,28 Stryker Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Stryker Aktie lautet SYK.

Die 1 Monats-Performance der Stryker Aktie beträgt aktuell 0,58%.

Die 1 Jahres-Performance der Stryker Aktie beträgt aktuell -1,34%.

Der Aktienkurs der Stryker Aktie liegt aktuell bei 304,5762 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,58% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Stryker eine Wertentwicklung von -2,41% aus und über 6 Monate sind es -8,56%.

Das 52-Wochen-Hoch der Stryker Aktie liegt bei 405,59 $.

Das 52-Wochen-Tief der Stryker Aktie liegt bei 329,38 $.

Das Allzeithoch von Stryker liegt bei 405,59 $.

Das Allzeittief von Stryker liegt bei 0,05 $.

Die Volatilität der Stryker Aktie liegt derzeit bei 25,50%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Stryker in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 114,71 Mrd. €

Insgesamt sind 386,1 Mio Stryker Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +8,76% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 17.05.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 17.05.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Stryker bei 17%. Erfahre hier mehr

Stryker hat seinen Hauptsitz in USA.

Stryker gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Stryker Aktie beträgt 46,46.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Stryker betrug 22,60 Mrd $.

Die nächsten Termine von Stryker sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Stryker zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 31.12.2025 eine Dividende in Höhe von 0,88 $ (0,75 €) gezahlt.

Zuletzt hat Stryker am 31.12.2025 eine Dividende in Höhe von 0,88 $ (0,75 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,25%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Stryker wurde am 31.12.2025 in Höhe von 0,88 $ (0,75 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,25%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 31.12.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,88 $ (0,75 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.