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| Geld/Brief | 54,04 $ / 54,07 $ |
| Spread | +0,06% |
| Schluss Vortag | 54,11 $ |
| Gehandelte Stücke | 364.080 |
| Tagesvolumen Vortag | 57.914.031 $ |
| Tagestief 54,02 $ Tageshoch 54,28 $ | |
| 52W-Tief 47,55 $ 52W-Hoch 78,08 $ | |
| Jahrestief 47,55 $ Jahreshoch 72,41 $ | |
| Umsatz in Mio. | 6.724 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 1.108 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 788,50 $ |
| Umsatz je Aktie | 24,93 $ |
| Gewinn je Aktie | 2,92 $ |
| Gewinnrendite | +14,90% |
| Umsatzrendite | +11,73% |
| Return on Investment | +6,03% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 21.147 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 26,85 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 4,00 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 3,15 |
| Eigenkapitalrendite | +14,90% |
| Eigenkapitalquote | +40,48% |
| Knock-Outs | 125 | |
| Faktor-Zertifikate | 76 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 40 Jahre |
| Keine Senkung seit 40 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,99 (max 1,00) |
| Jährlicher 7,24% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 8,5% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 60,8% (auf den Gewinn/FFO) quote 73,6% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 6,11% |
| Datum | Dividende |
| 29.12.2025 | 0,48 $ |
| 14.10.2025 | 0,45 $ |
| 07.07.2025 | 0,45 $ |
| 07.04.2025 | 0,45 $ |
| 30.12.2024 | 0,45 $ |
| 07.10.2024 | 0,42 $ |
| 08.07.2024 | 0,42 $ |
| 05.04.2024 | 0,42 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 45,66 € | -1,38% | 46,30 € | 16:31 | |
| Frankfurt | 45,67 € | +0,84% | 45,29 € | 18:18 | |
| Hamburg | 45,99 € | +3,21% | 44,56 € | 08:08 | |
| Hannover | 46,00 € | +1,57% | 45,29 € | 17:25 | |
| München | 45,83 € | +1,27% | 45,255 € | 08:02 | |
| Stuttgart | 45,91 € | -0,46% | 46,12 € | 20:31 | |
| L&S RT | 45,925 € | -0,21% | 46,02 € | 21:15 | |
| NYSE | 54,04 $ | -0,13% | 54,11 $ | 21:00 | |
| Nasdaq | 54,05 $ | -0,04% | 54,07 $ | 21:00 | |
| AMEX | 54,03 $ | +0,60% | 53,71 $ | 18:11 | |
| Wien | 46,02 € | +1,68% | 45,26 € | 17:32 | |
| Tradegate | 45,89 € | -0,26% | 46,01 € | 21:07 | |
| Quotrix | 45,87 € | -0,11% | 45,92 € | 20:00 | |
| Gettex | 45,935 € | -0,57% | 46,20 € | 21:13 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 14.04.26 | 53,93 | 13,7 M |
| 13.04.26 | 54,11 | 58,8 M |
| 10.04.26 | 53,71 | 211 M |
| 09.04.26 | 51,44 | 202 M |
| 08.04.26 | 50,51 | 281 M |
| 07.04.26 | 51,02 | 163 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 51,02 $ | +5,70% |
| 1 Monat | 58,29 $ | -7,48% |
| 6 Monate | 65,80 $ | -18,04% |
| 1 Jahr | 77,60 $ | -30,50% |
| 5 Jahre | 87,91 $ | -38,65% |
| Marktkapitalisierung | 14,77 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 252,19 Mio. |
| Streubesitz | 6,88% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Nichtzyklischer Konsum |
| Branche | Nahrungsmittel |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +12,08% | Vanguard Group Inc |
| +7,30% | BlackRock Inc |
| +6,16% | State Farm Mutual Automobile Ins Co |
| +5,51% | State Street Corp |
| +2,38% | Geode Capital Management, LLC |
| +2,02% | T. Rowe Price Investment Management,Inc. |
| +1,44% | DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank Frankfurt am Main |
| +1,39% | Amvescap Plc. |
| +1,38% | Northern Trust Corp |
| +1,37% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +1,35% | UBS Asset Mgmt Americas Inc |
| +1,23% | Franklin Resources Inc |
| +1,22% | NORGES BANK |
| +1,22% | Massachusetts Financial Services Company |
| +1,11% | Bank of America Corp |
| +1,02% | Millennium Management LLC |
| +0,89% | ING Investment Management LLC |
| +0,82% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +0,79% | ProShare Advisors LLC |
| +0,76% | ClearBridge Advisors, LLC |
| +41,68% | Weitere |
| +6,88% | Streubesitz |
McCormick & Company ist für mich zum Stand 13. April 2026 ein sehr gutes Unternehmen, aber keine einfache Aktie mehr. Das operative Kerngeschäft ist stark: Gewürze, Würzsaucen, Senf, Hot Sauce, Rezeptmischungen und industrielle Flavor-Lösungen sind keine modische Eintagsware, sondern ein zäher, markengetriebener Alltagsmarkt. Die Aktie selbst ist im Moment trotzdem eine Sondersituation, weil McCormick seit dem 31. März 2026 nicht mehr nur als defensiver Qualitätswert bewertet wird, sondern als Wette auf einen riesigen Umbau durch die geplante Kombination mit Unilevers Foods-Geschäft. Beim letzten verfügbaren Schlusskurs vom 10. April 2026 lag MKC bei 53,71 US-Dollar, die Marktkapitalisierung bei rund 19,1 Milliarden US-Dollar. (McCormick & Company, Inc.)
Die Geschichte des Unternehmens passt zu diesem Profil: McCormick wurde 1889 von Willoughby M. McCormick in Baltimore gegründet, ganz klein, in einem Keller, mit Tür-zu-Tür-Verkauf von Aromen und Extrakten. 1921 bezog das Unternehmen ein damals monumentales Gebäude in Baltimore, 1947 machte die Übernahme von Schilling McCormick zum US-Branchenführer im Gewürzgeschäft. In den letzten Jahrzehnten ist McCormick dann nicht nur organisch gewachsen, sondern auch durch gezielte Zukäufe: Lawry’s kam 2008 dazu, RB Foods mit Marken wie French’s und Frank’s RedHot 2017, Cholula und FONA 2020. Heute ist McCormick in 150 Ländern und Territorien aktiv und besitzt eine ungewöhnlich starke Sammlung von Geschmacks- und Würzmarken. (McCormick)
Gerade diese Marken- und Distributionsmacht ist der Kern des Burggrabens. McCormick ist nicht nur der klassische Gewürzhersteller für Endverbraucher, sondern arbeitet in zwei Segmenten: Consumer und Flavor Solutions. Im Geschäftsjahr 2025 setzte das Consumer-Segment 3,95 Milliarden US-Dollar um, Flavor Solutions 2,89 Milliarden US-Dollar. Das ist eine gesunde Mischung: Einerseits Regalmarken mit Preissetzungsmacht und hoher Wiedererkennbarkeit, andererseits B2B-Geschäft mit Lebensmittelherstellern und Foodservice. Die Marke McCormick selbst ist laut Unternehmen die weltweit führende Kräuter- und Gewürzmarke; dazu kommen starke Einzelmarken wie Frank’s RedHot, French’s, Cholula, OLD BAY, Lawry’s, Ducros, Schwartz und weitere. (McCormick & Company, Inc.)
Fundamental war 2025 ordentlich, aber nicht spektakulär. Der Umsatz stieg um 2 Prozent, das operative Ergebnis lag bei 1,071 Milliarden US-Dollar, bereinigt bei 1,094 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie lag bei 2,93 US-Dollar, bereinigt bei 3,00 US-Dollar. Der operative Cashflow betrug 962 Millionen US-Dollar. Das ist kein Krisenbild, aber auch kein Hochgeschwindigkeitswachstum. Der Start in 2026 war besser: Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 17 Prozent, organisch aber nur um 1 Prozent; das bereinigte operative Ergebnis stieg um 19 Prozent, das bereinigte EPS von 0,60 auf 0,66 US-Dollar. Die Jahresprognose wurde bestätigt: bereinigtes EPS 2026 von 3,05 bis 3,13 US-Dollar, organisches Umsatzwachstum von 1 bis 3 Prozent. Das zeigt ziemlich klar, was McCormick aktuell ist: ein solides Qualitätsgeschäft mit mäßigem organischem Wachstum, das seine Ergebnisentwicklung stark über Preis, Mix, Effizienzprogramme und kleinere Portfoliomaßnahmen stützt. (McCormick & Company, Inc.)
Bilanzseitig muss man allerdings sauber hinschauen. Ende Februar 2026 lagen kurzfristige Finanzschulden plus kurzfristiger Anteil langfristiger Schulden bei 1,319 Milliarden US-Dollar und die langfristigen Schulden bei 3,604 Milliarden US-Dollar, also zusammen bei rund 4,923 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig belief sich das Eigenkapital auf 6,98 Milliarden US-Dollar. Noch wichtiger: Goodwill und immaterielle Vermögenswerte lagen zusammen bei rund 11,28 Milliarden US-Dollar und machten damit knapp 69 Prozent der Bilanzsumme aus. Das ist für ein marken- und akquisitionsgetriebenes Konsumgüterunternehmen nicht ungewöhnlich, aber es bedeutet: Die Bilanz ist solide genug, aber nicht makellos. Positiv bleibt die Dividende: McCormick zahlt seit 102 Jahren ohne Unterbrechung und hat die Dividende 40 Jahre in Folge erhöht; zuletzt wurden 0,48 US-Dollar je Quartal beschlossen. Auf Basis des Schlusskurses vom 10. April ergibt das eine laufende Rendite von rund 3,57 Prozent und auf Basis der 2026er Gewinnprognose eine Ausschüttungsquote von grob 62 Prozent. Die nackte, im Kursdienst angezeigte GAAP-KGV-Zahl ist derzeit übrigens irreführend niedrig, weil das erste Quartal einen großen Einmaleffekt von 3,22 US-Dollar je Aktie aus der Neubewertung der bisherigen Beteiligung an McCormick de Mexico enthielt. Sinnvoller ist deshalb das bereinigte Bewertungsbild: rund 17,9-faches 2025er bereinigtes EPS und rund 17,4-faches 2026er bereinigtes EPS. (McCormick & Company, Inc.)
Der eigentliche Knackpunkt ist aber der angekündigte Zusammenschluss mit Unilever Foods. Genau hier trennt sich bei McCormick im April 2026 die normale Unternehmensanalyse von der Aktienanalyse. Laut Unternehmen sollen McCormick und Unilever Foods zusammen auf Pro-forma-Basis rund 20 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz und etwa 21 Prozent operative Marge kommen. McCormick-Aktionäre sollen danach nur noch 35 Prozent der kombinierten Gesellschaft halten, Unilever und dessen Aktionäre zusammen 65 Prozent; zusätzlich soll Unilever 15,7 Milliarden US-Dollar in bar erhalten. Das Closing wird erst für Mitte 2027 erwartet. Das Management verspricht 600 Millionen US-Dollar jährliche Run-Rate-Kostensynergien, 3 bis 5 Prozent nachhaltiges organisches Umsatzwachstum bis Jahr 3 nach dem Abschluss, operative Margen von 23 bis 25 Prozent, eine Leverage von höchstens 4x beim Vollzug und etwa 3x innerhalb von zwei Jahren danach sowie die Fortführung der Dividende. Das klingt strategisch stark, ist aber eine sehr große Wette. (McCormick & Company, Inc.)
Strategisch sehe ich die Logik durchaus. McCormick war schon bisher stark in Gewürzen, Würzmischungen, Hot Sauce und industriellen Geschmackslösungen. Unilever Foods bringt mit Marken wie Hellmann’s und Knorr eine andere, aber klar angrenzende Stärke mit: Saucen, Bouillon, Mayonnaise, globale Reichweite, mehr Präsenz außerhalb Nordamerikas und zusätzliche Technologie in Textur, Emulsion und Proteinanwendungen. Wenn das sauber integriert wird, entsteht tatsächlich ein weltweiter Flavor- und Condiments-Konzern mit mehr Skalenvorteilen, mehr Innovationskraft und besserer geografischer Balance. Das ist die bullishe Lesart. Die bearishe Lesart ist genauso klar: sehr große Integration, langes Zeitfenster bis zum Vollzug, mögliche kartellrechtliche Prüfung, höhere Verschuldung, ein potenzieller Aktienüberhang durch die künftigen Unilever-Anteilseigner und die simple Tatsache, dass sehr große Konsumgüterfusionen historisch oft schlechter funktioniert haben als PowerPoint-Präsentationen versprechen. Der Markt hat genau das direkt signalisiert: Am Tag der Ankündigung fiel die Aktie deutlich. (Reuters)
Zu den Kurszielen: Der aktuelle Sell-Side-Konsens ist wegen der Deal-Ankündigung in Bewegung, aber je nach Datenanbieter liegt das durchschnittliche 12-Monats-Ziel grob zwischen 62,69 und 64,27 US-Dollar; die veröffentlichte Spanne reicht ungefähr von 52 bis 77 US-Dollar. Vom Schlusskurs 53,71 US-Dollar aus entspricht das beim Durchschnittskonsens einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von rund 17 bis 20 Prozent. Ich würde mich diesem Konsens aber nicht einfach anschließen, weil McCormick bis Mitte 2027 eben nicht mehr nur auf dem normalen Gewinnpfad, sondern stark auf Deal-Risiko, Freigaben und Integrationsvertrauen gehandelt wird. Mein eigenes 12-Monats-Basisszenario liegt deshalb nur bei 58 US-Dollar. Das ist kein enthusiastisches Ziel, sondern ein nüchterner Wert für ein gutes Kerngeschäft unter Deal-Deckel. Im Bull Case sehe ich 68 US-Dollar, falls der Markt die strategische Logik kauft und die Finanzierung sowie die Regulierung ohne gröbere Schäden durchlaufen. Im Bear Case sehe ich 45 US-Dollar, falls Kartellthemen, Integrationssorgen oder eine erneute Margenenttäuschung die Aktie weiter belasten. (MarketScreener)
Für die nächsten fünf Jahre ist mein Urteil deshalb zweigeteilt. Ohne den Unilever-Deal wäre McCormick für mich ein klassischer, eher langweiliger Qualitätscompounder gewesen: moderates Umsatzwachstum, ordentliche Margen, verlässliche Dividende, aber eher begrenzte Neubewertungsfantasie. Mit dem Deal kann daraus ein deutlich größerer und strukturell stärkerer Konzern werden, der bei Erfolg mehr Wachstum, mehr Marge und mehr internationale Reichweite hat als der heutige McCormick. Dann wäre auch eine deutlich bessere Gesamtrendite möglich als die heutige Bewertung vermuten lässt. Aber genau dafür muss sehr viel richtig laufen. In den kommenden fünf Jahren ist die Aktie deshalb kein „sicherer Staple“ im alten Sinn, sondern ein Qualitätsunternehmen mit Transformationsrisiko. (McCormick & Company, Inc.)
Auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren gefällt mir das Geschäft grundsätzlich besser als die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten. Der Grund ist einfach: Geschmack, Würzung, Saucen, Brühen, Marinaden und industrielle Flavor-Lösungen sind keine vergängliche Mode. Selbst wenn sich Ernährungsgewohnheiten ändern, mehr zuhause gekocht wird, mehr Protein und Gemüse gegessen wird oder Kalorienreduktion wichtiger wird, bleibt der Bedarf an Geschmack bestehen. Genau darauf setzt McCormick auch selbst. Das ist für mich der eigentliche Langfrist-Hebel. Ein exaktes Kursziel für 2031 oder 2041 wäre heute aber unseriös, weil sich die Gesellschaft durch den Unilever-Deal in Eigentümerstruktur, Kapitalstruktur und Ergebnisbasis fundamental verändert. Die ehrliche Aussage lautet daher: Langfristig halte ich McCormick operativ für attraktiv, aber die Aktie ist im April 2026 nur dann interessant, wenn man bewusst die Großfusion mitkauft. Wer nur eine ruhige, defensive Dividendenaktie sucht, ist hier gerade nicht in der bequemsten Phase. Wer dagegen ein starkes Flavor-Unternehmen mit belastbarer Markensubstanz kaufen will und bereit ist, zwei bis drei Jahre Unsicherheit auszuhalten, kann den aktuellen Kursrückgang als Einstiegschance sehen. Mein Gesamturteil lautet deshalb: das Unternehmen ist gut bis sehr gut, die Aktie ist kurzfristig nur verhalten attraktiv, langfristig aber mit klar vorhandenem Potenzial – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Unilever-Deal operativ und regulatorisch funktioniert. (Reuters)
Autor: ChatGPT