Bis vor wenigen Tagen habe ich, obwohl ich doch sehr viel Tagespresse lese, noch niemals etwas von den "Käfig-Menschen" in China gehört. Keine Ahnung, wie dieses Thema so lange einfach so an mir vorbei ziehen konnte.
Kann es mir für mich persönlich nur so erklären, dass das Thema an sich insgesamt entweder kaum thematisiert wird und wurde - oder aber, dass ich persönlich aus Zeitgründen in der Tagespresse seit 2006 vorwiegend die Seiten "Wirtschaft und Finanzen" präferiere. Asche über mein Haupt.
Nun hörte und las ich jedenfalls davon, sah auch entsprechende und erschreckende Bilder dazu und war und bin immer noch echt schockiert. Nicht nur schockiert, sondern auch zutiefst ergriffen und bewegt.
Wenn ich diese Bilder von Menschen in Käfigen sehe, muss ich weinen.
Das ist so entwürdigend, so menschenverachtend, so trostlos... Ehrlich gesagt, so was trauriges habe ich fast noch nie gesehen. Selbst die Zeltstädte in USA, die natürlich auch furchtbar sind, haben nicht diese tiefe Traurigkeit in mir ausgelöst.
Nun kann man vielleicht sagen, dass es immer noch "besser" ist, einen "Käfig" oder ein "Zelt" als "Wohnstätte" zu haben als GAR NICHTS - also obdachlos zu sein, unter einer Brücke schlafen zu müssen oder ähnlich...
Alles in allem scheint jegliches "Obdach" - egal in welcher Form - immer noch ein wenig besser, als einfach in Afrika oder sonst wo auf der Welt zu verhungern...
Es ist irgendwie so unfassbar. Viele von uns aus all den diversen Threads machen sich sooooo sehr viele Gedanken über ein paar Aktien, Anleihen, Währungs und Rohstoff - Gewinne - egal ob short oder long...
Wir sollten doch alle einfach mal ausgesprochen froh und zufrieden darüber sein, dass wir eben NICHT in Käfigen hausen müssen, NICHT in Zeltstädten leben, nicht in Afrika ums tägliche Überleben kämpfen müssen etc., etc.
Allein die Tatsache, dass wir und hier noch darüber austauschen können, wie wir "unser Geld" am besten anlegen können, bedeutet doch, dass wir alle irgendwie schon recht privilegiert sind.
Hoffen wir mal, dass wir uns nicht auch irgendwann mal in "Käfigen" oder "Zelten" oder so wieder finden werden...
Und hoffen wir überdies, dass es auch weltweit den Menschen baldigst wieder besser geht als heute...
Milliarden Boni an Bänker - aber kaum einen Cent von denen freiwillig für arme und bedürftige Menschen - gruselig.
Was meine Gedanken mit einem Börsenthread - speziell dem USA Bärenthread - zu tun haben könnten? Ganz einfach: Egal, ob Bulle oder Bär. Macht Euch einfach alle mal ein paar Gedanken darüber, wie gut es letztlich Euch und uns allen geht und seid froh, dass wohl keiner von Euch in absehbarer Zeit in "Käfigen" oder "Zelten" hausen muss - und höchstwahrscheinlich auch nicht in Afrika oder sonst wo auf der Welt "verhungert"....
Wir alle hier scheinen so dermaßen privilegiert, dass wir immer noch genügend "SPIELGELD" zur Verfügung haben, dieses in irgendwelche Investments zu investieren...
Wenn Ihr Euch die nachstehenden Links bezüglich der Käfig-Menschen mal anseht, könnt Ihr teilweise vielleicht nachvollziehen, wie gut es uns eigentlich geht und wie relativ unerheblich irgendwelche Short- oder Long-Gewinne letztlich sind... Hauptsache kein menschenunwürdiger Käfig o.ä....
In diesem Sinne
Kosto
www.blick.ch/news/ausland/...aefigmenschen-von-hongkong-129505
www.rp-online.de/kultur/...n-die-Kaefigmenschen_bid_47848.html