Geraten wir in eine gefährliche Deflationsspirale? Börsenguru Marc Faber ("Dr. Doom") hält die Aufregung für unbegründet... mehr...
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Gold-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender Gold-Kurs | 5,00 | 10,08 | 14,69 | |
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Dr. Doom erklärt die Vorzüge der Deflation
Geraten wir in eine gefährliche Deflationsspirale? Börsenguru Marc Faber ("Dr. Doom") hält die Aufregung für unbegründet... mehr...
Talk with Robert Shiller ![]()
The professor of economics at Yale University sits down with Simon Constable to discuss the sharp falloff in home sales, the likelihood of a double-dip recession and what the Federal Reserve should
do to stimulate the U.S. economy.
Gut 20 Minuten lang aber es lohnt. Ich teile -auch wenn ich ihn für einen großen Wissenschaftler halte- nicht alle seine Ansichten. Überzeugend finde ich jedoch jedes Mal die Art und Weise seiner Darstellung, die so wenig dramatisch ist. Ein krasser Gegensatz zu den Poltergeistern, die sich in den Mainstream Medien der Wirtschaftspresse so häufig wiederfinden.
Permanent
den Satz habe ich mir gemerkt, als ich während meines Studiums VWL und BWL belegen und einen Kurs in Buchführung ertragen musste.
Nun mal zu den Amis. Die Amis geben jede Menge Geld aus, und wo kommt es her? Steuereinnahmen reichen schon lange nicht mehr, die Verschuldung steigt. Was heißt Verschuldung? Nun, es werden Staatsanleihen verkauft. Aber was passiert eigentlich, wenn der Staat selbst seine Anleihen aufkauft? Da beißt sich doch die Katze selbst in den Schwanz! Wo kommt denn jetzt das Geld her? Nun, es braucht noch nicht einmal gedruckt zu werden, wer braucht im Land der Kreditkarten noch Bargeld? Also wird ein virtuelles Geld "gedruckt " und ausgegeben. Aber ohne Gegenbuchung bei neuen Staatsanleihen, die werden sogar noch selbst aufgekauft. Ein Buchhalter bekäme graue Haare, im fortgeschrittenen Alter würde ihm sogar das Gebiss herausfallen. Hinter der Ausgabe des Geldes ohne Gegenbuchung kann also nur ein Versprechen stecken, die Gegenbuchgung später mal vorzunehmen, also ein Wechsel ohne Deckung mit dem vagen Versprechen, ihn später in Form von neuen Staatsanleihen zu erfüllen, wenn man denn überhaupt Gläubiger findet. Wer merkt eigentlich, wenn diese Wechsel immer mehr anschwellen? Wo steht der Betrag "Geld ohne Gläubiger?"
Doof sind die Amis aber nicht. Sie erreichen mit dem Trick des Aufkaufens eigener Staatsanleihen, dass "Deppen" 130 Dollar bezahlen, um später nach 30 Jahren nur 100 Dollar zurückzukriegen, hi,hi. Wenn die Zinsen wieder auf eine normales Maß zurückkommen, sind die "Deppen" aber wirklich Deppen. Zinsen auf nahe Null zu bringen hat also " Charme". Man dürfte den Charmeuren auf die Schulter klopfen, wenn nicht das "Geld ohne Gläubiger" im Raum stehen würde.
Heute eben gelesen - "unconvential measures" to be taken" - ja was ist denn da los? Und ich dachte, die Mär der "jobless recovery", die ganze Aufkauferei der Staatsanleihen, Privatisierung des halben Immobilienmarktes in USA sei schon unkonvetionell gewesen... Gibt es da noch weitere ZIrkusaktionen, die wirkungsvoll, ausser der Wall Street zu helfen, zur Volksenteignung geeignet sind? Tja, scheinbar wird die Volkswirtschaftslehre jetzt doch neu geschrieben. Bsp:
Fed ready to take 'unconventional measures'
money.cnn.com/2010/08/27/news/economy/Bernanke_speech/index.htm
Die Amis sind dabei, die Lage wieder einmal schön zu reden. Die Zitate der letzten zwei Tage finde ich schon goldig. Seht her...
"I expect the economy to continue to expand in the second half of this year, albeit at a relatively modest pace," he said.
And despite the weak second quarter, "the preconditions for a pickup in growth in 2011 appear to remain in place," he added.
www.marketwatch.com/story/...lks-tough-on-deflation-2010-08-27
oder, noch besser:
“We’ve got a recovery that is stalling but we’re not expecting a double dip,” Paul Ballew, chief economist at Nationwide Mutual Insurance Co in Columbus, Ohio, said before the report. “A very slow, hesitant recovery is playing out.”
biz.thestar.com.my/news/story.asp?file=/...29&sec=business
Aha, wir erholen uns stocken dabei aber - stellt Euch das mal bildlich vor nach zwei guten Flaschen Wein, die man hinter sich gebracht hat.... man will sich erholen, aber der Schluck aus der Pulle der muss her ;-) Ich übertreibe ein bisschen. Übrigens, der Schluck aus der Pulle könnte wie heißen?
He didn't mention buying private assets like credit-card receivables or corporate debt, as some economists, including Blinder, suggest.
Aha, da sind wir also. Der nächste Schluck soll eben der Ankauf von privaten, verbrieften Forderungen sein, damit das gute Volk mehr Freiraum für eine weitere Verschuldung erhält. Das meinen die also mit "extraordinary actions".
Die Amis üben sich in ihrer Finanzmarktkommunikation - dafür sind sie ja bekannt. Allerdings glaube ich kaum, dass es weitere Käufer für die $-Staatsanleihen geben wird, ausser der FED. Allen Sondermaßanahmen zum Trotz.
In dem Sinne, noch ein schönes WE.
Eine Alterung der Gesellschaft aber sorgt bei festem Eintritt ins Rentenalter für eine längere Bezugsdauer und damit für höhere Kosten, die von einer abnehmenden Zahl von Beschäftigten getragen werden müssen. Tatsächlich hat die Bezugsdauer inzwischen Größenordnungen erreicht, mit denen wohl kaum jemand bei Schaffung der Rentensysteme gerechnet hatte. So erhielten in den Jahren 2002 bis 2007 in den OECD-Ländern die Rentner ihre Bezüge bei Männern knapp unter und bei Frauen knapp über 20 Jahre lang. Dabei ist bei konstantem Alter des Renteneintritts noch mit einem weiteren Anstieg der Bezugsdauer zu rechnen, weil die Lebenserwartung weiter ansteigen wird, wenn auch möglicherweise mit etwas gebremstem Tempo. Die Rentenversicherungen werden also im Trend zunehmende Schwierigkeiten der Finanzierung bekommen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article9256154/...eniger-verdienen.html
erscheint mir deshalb unvermeidlich !!!!!!!!!!!!!
Selbst wenn QE2 käme, ist die Ausgangslage wegen der zwischenzeitlich stark gestiegenen Staatsverschuldung und des tendenziellen Misserfolgs von QE1 diesmal eine andere. Ein wichtiger Unterschied ist auch, dass die Nachholeffekte im Gefolge der Krisenstarre nun bereits im Kasten sind (auch bei der Lagerwiederaufstockung) und aus der Richtung kein Wachstumsschub mehr kommen kann. Bei QE1 befanden wir uns nach einem schweren Einbruch (- 56 % im SPX) an einem wichtigen Aktien-Tief. Jetzt, wo QE2 - vielleicht - kommen wird, toppen wir gerade nach einem Riesen-Run, der die Indizes bis zu 80 % nach Norden brachte, aus - d.h. die Vorzugsrichtung ist jetzt südwärts. Das implizite Scheitern von QE1 drückt zusätzlich auf die Laune. Wer also jetzt von "Schema F" ausgeht - die Fed pumpt erneut Liquidität, also werden Aktien wieder steigen (obwohl sie vom Zwischenhoch nach QE1 noch gar nicht so weiter runtergekommen sind) - läuft mMn Gefahr, vom kommenden Lauf der Dinge unangenehm überrascht zu werden.
Ich habe mich mit dieser Meinung nicht in Bullenlager geschlagen sondern lediglich meine Shortgewinne an die sichere Seitenline gebracht.
Liquitdität ist ein treibender Faktor für die Börsen jedoch nicht nachhaltig wenn die fundamentale Lage nicht stimmt. Weltweit stehen zu viele Produktionskapazitäten die auf Nachfrage warten. Die US Verbraucher werden diese Nachfrage in der nahen Zukunft nicht stellen. Wenn die BRIC Staaten nicht in der Lage sind hier einzuspringen und einen -ohne die US Verbraucher- selbsttragenden Aufschwung auf die Beine zu stellen, bricht es ganz schnell zusammen.
Ich halte die US Notenbank für den größten Faktor an Unberechenbarkeit im System, oder sollte ich sagen Kreativität?
Unter Bush wurden jedem US Bürger "Vergnügungsgelder" zugeschickt. Selbst im Ausland lebende Amerikaner haben diese Schecks erhalten. Das Geld konnte problemlos bei deutschen (nur um hier ein Beispiel zu nennen) Banken eingezahlt werden.
Diese Maßnahme war nicht nachhaltig, wie hätte sie es auch sein können. Gleichzeitig war das der Einstieg in die beschleunigte Schuldenspirale für den US Staat.
Wenn nun aber die nächsten Geldzuwendungen nicht mehr vom US Staat sondern von der US Notenbank direkt kommen?
Ich sehe diese Möglichkeit durchaus als sehr konkret an. Sollte es dazu kommen, dann sind Sachwerte eine gute Wahl.
Kurz zu meinem Shortausstieg: Wie bereits geschrieben handelt es sich nicht um einen Umstieg ins Bullenlager. Allerdings bin ich zuletzt mit schnellen Gewinnmitnahmen immer wieder gut gefahren.
Aktuell bin ich Long Euro gegen den Dollar (seit meinem Shortausstieg, eine Umschichtung).
Gruß
Permanent
Die Spekulationen über eine Intervention am Devisenmarkt gegen den Höhenflug des Yen halten an. Bis jetzt gingen Beobachter davon aus, dass die Notenbanker in Japan nicht viel tun werden. Insidern zufolge ist nun aber eine Krisensitzung angesetzt. Geben die Notenbanker dem Druck Tokios nach?...»
Ein Posting zum Silber (Wellenreiter) habe ich ausgelagert da die Befindlichkeiten bezüglich Edelmetallinvestments hier im BT durchaus sehr geteilt sind:
http://www.ariva.de/forum/...r-Preisexplosion-bei-Kursen-ueber-419410
Rettungsschirm-Chef erwartet keine neue Euro-Krise
BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef des Rettungsfonds für angeschlagene Euro- Länder
hält die Krise der Währungsunion für überwunden. 'Ich finde, das Ergebnis der
Stabilisierungsmaßnahmen spricht für sich: Der Kurs des Euro ist gestiegen. Auch
sonst haben sich Märkte beruhigt', sagte Klaus Regling, Leiter der European
Financial Stability Facility (EFSF), der 'Welt am Sonntag'. 'Nur wenige
spekulieren noch darauf, dass das Eurogebiet auseinanderbrechen könnte.' Der
Rettungsschirm soll Euroländern in finanzieller Schieflage helfen und war nach
dem drohenden Staatsbankrott Griechenlands und Problemen in anderen Staaten im
Frühjahr ins Leben gerufen worden.
Regling lobte die Bemühungen Griechenlands, sich aus der Schuldenkrise zu
befreien. 'Bemerkenswert ist, dass die Regierung sich auf eine breite Mehrheit
in der Bevölkerung stützen kann. Das kann konnte man nicht unbedingt erwarten.
Griechenland hat im vergangenen halben Jahr mehr getan als zugesagt.' Die EU
hatte Griechenland im März Kredite in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt. Im
Gegenzug muss das Land Reformen in die Wege leiten.
Nachdem Schwierigkeiten auch in anderen Euro-Ländern wie Spanien und Portugal in
eine Panik an den Finanzmärkten auszuufern drohten, wurde im Mai für den Notfall
ein 750-Milliarden-Euro-Rettungsschirm für die gesamte Euro-Zone ins Leben
gerufen. Beteiligt ist daran auch der Internationale Währungsfonds (IWF).
Regling leitet die zuständige Behörde mit Sitz in Luxemburg seit dem 1. Juli.
Kritik, die deutschen Steuerzahler würden für die Versäumnisse der Griechen
zahlen, wies Regling entschieden zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass die
Bürgschaften in Anspruch genommen würden, sei äußerst gering. Zudem müsste ein
hilfsbedürftiges Land etwa fünf Prozent Zinsen für erhaltene Kredite zahlen, die
EFSF könne sich dieses Geld derzeit aber für zwei Prozent leihen - sie mache
also Gewinn. Der Zinsaufschlag käme den Ländern zugute, die bürgen. Ähnlich sei
es im Fall Griechenland. 'Der deutsche Haushalt profitiert von der Rettung
Griechenlands', betonte Regling.
Der 59-Jährige sprach sich in der Zeitung für eine Verschärfung des
Stabilitätspakts und eine bessere Überwachung der Wettbewerbsfähigkeit von
EU-Ländern aus, um erneute Krisen zu verhindern. Einen Europäischen
Währungsfonds nach dem Vorbild des IWF lehnte er jedoch ab. 'Dieser Begriff
weckt hohe Erwartungen und klingt zu bürokratisch. Es ist auch nicht notwendig,
so etwas Großes zu schaffen.'/yyzz/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
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