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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,01 10,00 15,12
Fallender DAX-Kurs 4,99 10,00 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH7DN74 , DE000VH7AN77 , DE000VH94159 , DE000VH63G12 , DE000VK212T3 , DE000VG58BJ5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.453
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S&P 500 6.977,11 +0,52% Perf. seit Threadbeginn:   +378,22%
 
Anti Lemming:

Ford sollte auf 17,33 Dollar steigen

7
15.10.08 14:26
Ford - Kürzel: F - ISIN: US3453708600

Börse: NYSE in USD / Kursstand: 9,50 $

Kursverlauf vom 22.06.2006 bis 28.06.2007 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Die FORD Aktie startete vergangene Woche den erwarteten Kursausbruch nach oben (s. letzte Basisanalyse - hier klicken), nach den sie in den vergangenen Monaten mehrfach gegen die 8,96 $ Marke drückte. Die steigende Volatilität und Kursdynamik der letzten Tage könnten jetzt eine steile Rallye auslösen. Steigt sie jetzt per Tages- und Wochenschluss über das Hoch aus 2006 bei 9,48 $ an, steht direkten Kursgewinnen bis 11,50 und 12,75 und darüber mittelfristig 17,33 $ nichts mehr im Wege. Fällt sie hingegen wider Erwarten  per Tages- und Wochenschluss unter 8,85 $ zurück, wird das Kaufsignal wieder neutralisiert und eine Abwärtskorrektur bis ca. 8,60 und ggf. 8,50 $ wahrscheinlich.

(Achtung: Posting ist etwas älter, vom Juni 2007. Dieses Godmode-Posting zeigt meisterhaft, wie schief hirnlose Trendfolger oft gewickelt sind. Aktuell steht Ford bei 2,45 Dollar !  - A.L.)
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 192828
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C_Profit:

gleich kommt der US Einzelhandel,

4
15.10.08 14:29
Empire State
dann Lagerbestände und am Abend Beige Book...!
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Anti Lemming:

US-Einzelhandel sehr schlecht

7
15.10.08 14:38
14:30 (MEZ)
Ort: Washington, D.C.
Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen Einzelhandelsumsatz ("Retail Sales") für September 2008

Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im September um 1,2 % zurückgegangen. Erwartet wurde jedoch nur ein Umsatzrückgang um 0,5 bis 0,7 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten um 0,4 % gesunken, revidiert von zunächst veröffentlichten -0,3 %.

Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 0,6 % zurückgegangen. Gerechnet wurde jedoch nur mit einem Bereich von +/-0,0 bis -0,2 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang um 0,9 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -0,7 %).
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Börsenfreak89:

AL

3
15.10.08 14:43
Das Ergebnis wird wohl niemanden überraschen.

Ich wüsste momentan auch keinen Grund, warum die Börsen zur Zeit steigen sollte. Was für positive Impulse soll es denn bitteschön noch geben? Die Herren in Washington haben sämtliche Asse auf den Tisch gelegt. Den einzigen Trumpf den Sie noch haben, wäre eine Verstaatlichungen der Banken. Dies würde allerdings auch erst nach massiven Kurseinbrüchen geschehen.
Daher werde ich, nachdem ich heute schon aus meinem Short ausgestoppt worden bin, noch einmal Short gehen, nur diesmal mit einem kleineren Hebel ;)
Die Waffe eines echten Demokraten ist stets das Argument, NIEMALS das Verbot!

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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omega512:

Vatikan liest mit im Bärenthread

13
15.10.08 14:49
Ein prominenter Mitleser dieses Threads von AL ist offensichtlich Finanzmanager von Benedetto. Hoffentlich haben wir Bären-Gruppenmitglieder auch den Segen des Papstes, damit wir rechtzeitig die Kurve kriegen, wenn der "Permatrend" wieder bullish wird.

[An den cleveren Vatikanfinanzexperten: Bitte um kurze Nachricht via BM an mich, wenn die Kurse aus dem Fegefeuer wieder rallyemäßig und langfristig (ewig kann's nicht bleiben) gen Himmel streben ;-))]

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Boersenkrise wurde vom Vatikan rechtzeitig erkannt - Clevere Finanzstrategen

Die zurueckliegenden drastischen Kurseinbrueche bestaetigten die Meinung von Papst Benedikt XVI. von letzter Woche, wonach finanzielle Werte unbestaendig waeren: "Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der grossen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet."

Nach einem Bericht der katholischen britischen Wochenzeitung "The Tablet" wuerde der Heilige Stuhl ueber clevere Finanzmanager verfuegen und diese haetten schon viel frueher auf die heraufziehende Krise reagiert. Sie haetten bereits im Sommer 2007 das Vermoegen entsprechend umgeschichtet.

Der Vatikan verkaufte beizeiten groessere Aktienpakete und hat diese Gelder in krisensichere Anlagen reinvestiert. Die Finanzzeitung "Handelsblatt" sprach von 520 Millionen Euro in Anleihen, 340 Millionen Euro in Waehrungen und einer Tonne Gold fuer rund 20 Millionen Euro.

Webreporter: jsbach

Quelle: www.ShortNews.de/start.cfm?id=731624
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permanent:

the Federal Reserve's interest rate policy

3
15.10.08 15:10

Wholesale Inflation Jumps, While Retail Sales SlumpINFLATION, RETAILS, AUTOSCNBC.com| 15 Oct 2008 | 08:49 AM ET

Inflation took an unexpected turn for the worse, while retail sales slumped again in September, complicating the Federal Reserve's interest rate policy in the coming months.

 

The Producer Price Index, which measures inflation at the wholesale level, fell 0.4 in September, after a 0.9 percent decline in August. Wall Street economists were expecting a decline of 0.4 percent.

More importantly, though, on a core level, minus food and energy, the PPI came in at 0.4, higher than the 0.2 percent consensus forecast of economists. The core rate rose 0.2 percent in August.

Retail sales fell 1.2 percent, on top of a 0.3 percent decline in August, much worse than the 0.7


Excluding autos, sales were down 0.6 percent, after falling 0.7 percent in the previous month. Economists were expecting a decline 0.2 percent.

The improving inflation picture in recent months—driven by a sharp decline in crude oil and other commodities—is among the reasons the Federal Reserve was able to cut interest rates last week for the first time since April. The Fed is widely expected to cut its federal funds rate —now at 1.50 percent—again at its policy meeting at the end of the month, but the latest data may give it pause.

The surprise in the core PPI is "not good news but it is not going stand in the way of any easings in policy," says economist Robert Brusca of FAO Economics.

At the same time, high energy prices have been depressing auto sales for much of the year, discouraging consumers from making new commitments.

 

Elsewhere on the economic front, the New York State Empire manufacturing index posted it slowest reading in history.

With the economic slowdown taking a turn for the worse in recent months, economists have been forecasting a quarterly decline in consumer spending for the first time in almost 20 years. Many economists now say the economy actually contracted in the third quarter. The first reading on quartely gross domestic product is out Oct. 30.

Spending may slow even more amid rising unemployment and declining consumer confidence, particular as the financial crisis seeps deeper into the broader economy. The outlook for the holiday shopping season is the worst in five years.

They'll be more on the inflation front Thursday, when the government reports consumer price data for September. The next snapshot of the consumer comes Oct. 28, when the Conference Board releases its monthly consumer confidence index.

© 2008 CNBC.com

Antworten
permanent:

Top Halloween Costumes 2008

 
15.10.08 15:22

http://www.ariva.de/Top_Halloween_Costumes_2008_t350065

Sehr politisch und zum Teil auch ansehnlich.

Permanent

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skunk.works:

zu 580 wen's interessiert

9
15.10.08 15:23

Finanzsystem Vatikan:

Geschlossene Gesellschaft   Sicher aber ist:

Der Vatikan verfügt über ein beträchtliches Vermögen.

Der geschätzte Wert liegt bei mindestens 1,2 Milliarden und höchstens zwölf Millliarden Euro.

Dazu gehören Goldreserven in der Schweiz und in den USA, Immobilien, Schatzbriefe, Aktien und festverzinsliche Wertpapiere. Verwaltet wird das Vermögen heute von der Vermögensadministration der Kurie (APSA), nachdem das Geldinstitut IOR wegen wiederholter Finanzskandale 1990 reformiert wurde.

Einblicke in die Vermögensverhältnisse gewährt allerdings auch die neue Verwaltung so gut wie keine.

Selbst über die Höhe des so genannten Peterspfennigs, des freiwillig von den Katholiken aus aller Welt geleisteten Obulus, schweigen die Hüter des Vatikangeldes.

Insiderspekulationen zufolge soll die Abgabe, die 2002 rund 53 Millionen Euro brachte, jahrelang zur Deckung von Defiziten genutzt worden sein.

www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung185728.html

 

Antworten
Anti Lemming:

Mein pyramidisierendes System

12
15.10.08 16:13
hat jetzt ein Long-Signal abgegeben. Hab es gerade laut Klatschen gehört (Applaus?).
Der USA Bären-Thread 192869
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wawidu:

Empire State Mfg Survey

 
15.10.08 17:11
www.newyorkfed.org/survey/empire/...survey_overviewexpand.html
Antworten
wawidu:

@AL - # 31576 - Ford

6
15.10.08 17:28
Hier mal der aktuelle 15-Minuten-Chart mit zwei "teuflischen" schwarzen Kerzen (die beiden letzten Tageskerzen sind auch schwarze!) - heftige Distribution auf gepuschtem Niveau!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 192894
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obgicou:

Baltic Dry Index schon wieder -10%

13
15.10.08 17:28
auf 1615; mittlerweile werden die Stimmen lauter, die sagen, daß das nicht mehr fundamental, sondern kredit-technisch begründet ist. Banken schreiben keine Akkreditive mehr und Händler liefern trotz Akkreditiv nicht mehr, weil sie den Banken nicht vertrauen.

...
``Letters of credit and the credit lines for trade currently are frozen,'' Khalid Hashim, managing director of Precious Shipping, Thailand's second-largest shipping company, said in Singapore yesterday. ``Nothing is moving because the trader doesn't want to take the risk of putting cargo on the boat and finding that nobody can pay.''

The lack of letters of credit, in which banks guarantee payment for merchandise, could become a ``big issue'' for world trade, according to Klaus Nyborg, Deputy Chief Executive Officer at Pacific Basin. Tighter credit has contributed to this year's 80 percent drop in the Baltic Dry Index, a measure of commodity-shipping costs. About 90 percent of world trade moves by sea.

``This can have a significant effect on demand because you won't see the same volume of cargo moved,'' Harold L. Malone III, senior vice president at Jefferies & Co., said at a Marine Money conference in Singapore. ``You have to figure out other ways to get trade done.'' ...

www.bloomberg.com/apps/...20601087&sid=ahkq91XcsKnY&refer=home
shipping.capitallink.com/baltic_exchange/...te_r=5yr&c=1&s=BDI
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wawidu:

Ein böser Chart

2
15.10.08 17:45
Es geht hier um die Preisratio zwischen 7-10yr T-Notes und Investment Grade USD Corporate Bonds. Beide fallen nun.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 192901
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C_Profit:

Sinneswandel bei Bush...?!

5
15.10.08 17:51

 Democrats Plan Stimulus Package

House of Representatives Speaker Nancy Pelosi (D., Calif.) is calling for more economic action from Washington. She hopes to introduce a $300 billion economic stimulus package, in addition to the $700 billion bank rescue passed into law just over a week ago.

Speaker Pelosi expressed concern about job loss in an op-ed piece published this morning in USA Today. She wrote:

 

"The need for this package is undeniable. America lost nearly 800,000 jobs in the past nine months and 159,000 jobs last month alone. Families throughout the nation are watching as key services -- education, public safety, health care and child safety -- are dramatically reduced."

She has asked the chairmen of key committees in the House to prepare a plan of action, which might include such items as extended unemployment benefits, infrastructure projects and support for struggling state governments

 

Republicans in the House oppose a stimulus package. House Minority Leader John Boehner (R., Ohio) has called the idea a "big government boondoggle." President George Bush has also spoken out against a stimulus package.

With Congress out of session until the Nov. 4 election, nothing is likely to happen in Congress until a new president has been chosen.

www.thestreet.com/story/10442526/1/...rats-plan-stimulus-package.html

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Anti Lemming:

Obigcou, Baltic Dry Index und Bank-Garantien

13
15.10.08 18:00

Von dem Argument mit den Akkreditiven hatte ich am WE auch gelesen - in Zusammenhang mit TUIs Hapag-Lloyd-Verkauf und bei einer Recherche zu Demag Cranes (die Aktie fiel heute wie ein Stein....). Ein weiteres Problem sind die Konnossemente. Ohne diese Papier kann  ein Schiff nicht auslaufen. Der Versender braucht die Garantie einer Bank im Empfängerland, z. B. Dubai, dass die Ware bei Anlieferung auch bezahlt wird. Die Banken geben diese Garantien aus RIsikoscheu aber nicht. Folglich stapelt sich in den Containerhäfen die unversandte Ware.

 

Antworten
Anti Lemming:

Dies sind klare Auswirkungen der Bankenkrise auf

8
15.10.08 18:05

die Realwirtschaft. Letzten Winter, in der "Verleugnungsphase" der (noch jungen) Baisse, wurde immer wieder das Argument vorgebracht, bei der Bankenkrise würde es sich um eine reine "Sektor-" oder "Branchen-Krise" handeln. So als würden nur weniger Sandaletten oder Hustenbonbons verkauft als sonst.

Fakt ist: Ohne die Banken bzw. die von diesen vergebenen Kredite läuft in der Wirtschaft nichts. Sogar die emsigen Container-Häfen stehen nun still.

Antworten
Dreistein:

Also short HHAG?

6
15.10.08 18:12
Null
Antworten
Malko07:

Es ist doch schön,

10
15.10.08 18:16
wenn die Zockerbanken kurz vor der Pleite stehen:

Der USA Bären-Thread 4833704pix.sueddeutsche.de/finanzen/272/314172/d-1224084498.jpg" style="max-width:560px" >

Dabei ist die Nachfrage so groß, dass es Lieferengpässe gibt:

In Bayern ist derzeit die Nachfrage nach Diesel so groß, dass es erste Engpässe an den Zapfsäulen gibt. Sprecher der führenden deutschen Tankstellenbetreiber Aral und Shell bestätigten dies.

An einigen Stationen in München und Umgebung sei Diesel zeitweise ausgegangen, und Nachschub könne nicht immer schnell genug herangeschafft werden.


www.sueddeutsche.de/finanzen/272/314172/text/

Was erleben wir aktuell? Öl-Peak oder nicht doch Zocker-Peak?
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 31591

7
15.10.08 18:18
Hier zeigt sich an diesem Beispiel sehr gut, dass nationale Garantien für Banken nicht ausreichen in einer verflochtenen globalen Wirtschaft.
Einen Vorteil hat der Stau im Containerhafen: Die Hafenarbeiter können sich jetzt auch mal auf einen goldenen Klopott setzen, der eigentlich den  Hinterteilen der betuchten Ölprinzen  vorbehalten ist.
Antworten
Anti Lemming:

Die Amis brauchen bald ein Stimulationspaket

11
15.10.08 18:22
für ihre Staatsfinanzen. Wenn sie ununterbrochen das Dollar-Füllhorn über ihren Banken und über ihrer Bevölkerung (# 31589) ausschütten - in bester Ben-Helikopter-Manier - , muss "irgendwer" dieses Horn auch wieder auffüllen. Der US-Steuerzahler ist es jedenfalls nicht, denn die Steuern werden ebenfalls zur Stimulation gesenkt.

Wer genau ist denn nun der ominöse "Füllhorn-Auffüller". Es sind - solange sie noch mitspielen - die Chinesen, andere Asiaten und Araber, die Ware (Produkte, Öl) gegen US-Staatsanleihen und andere Dollar-Heilsversprechen ausliefern. Die abstürzenden Charts der US-Treasuries und insbesondere der US-Munis (Regionalanleihen) deuten jedoch darauf hin, dass diese nah- und fernöstlichen Quellen bald versiegen werden.

Es gibt aber noch einen weiteren, weniger gut sichtbaren Mitwirkenden. Das kleine hässliche Männchen da in der Ecke ist die Dr. inf. Flatus. Er arbeitet gerade an seiner Habilitationsschrift zum Thema Deflation, die aber lediglich ein taktisches Nebelhorn (statt Füllhorn) ist. Denn Dr. inf. Flatus wird den Dollar in leisen, aber gleichwohl stinkenden Fürzen weiter entwerten. Sein Gesicht ist vom vielen Furzen schon so grün, dass man ihn mit Greenspan verwechseln könnte.
Antworten
Casaubon:

malko, ich bedaure euch armen Autofahrer in D.

7
15.10.08 18:25
Hier unsere aktuellen Maxima-Preise (staatlich vorgeschrieben)

Super 98
1.121
(-0.059)
Super 95
1.105
(-0.059)
    Normal          §
    Diesel§
1.051
(-0.010)
       LPG§
0.736
(-0.007)
ab Mittwoch den 14.10.2008
Antworten
pfeifenlümmel:

Wer garantiert das Überleben von BNP?

5
15.10.08 18:35

Aufgrund dieser Überlegungen hat die BNP Paribas das Deutschland Non-Financials Protect Zertifikat (WKN: BN182W) entwickelt, dass es Anlegern erlaubt in die deutschen Blue Chips zu investieren, ohne die Risiken der Finanzbranche tragen zu müssen. Im Aktienbasket enthalten sind die größten deutschen Aktiengesellschaften, ausgeschlossen sind dabei alle Bank- sowie Versicherungstitel. Das Zertifikat bildet die Wertentwicklung des Basiswertes bis zu einem Niveau von 160 Prozent 1:1 ab. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre und erlaubt so eine maximale Rendite von circa zehn Prozent pro Jahr. Durch den Kapitalschutz am Ende der Laufzeit ist für den Anleger selbst bei einer schlechten Entwicklung des Aktienkorbs zumindest die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals geschützt. Das Deutschland Non-Financials Protect Zertifikat kann noch bis zum 7.11.2008 gezeichnet werden.
Dies ist ein Service der Structured Solutions AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.structured-solutions.de.


Antworten
Malko07:

Casaubon, das beruht auf einem

6
15.10.08 18:54
Geschäftsmodell, das nur funktioniert, wenn ein kleines Land an ein oder an mehrere viel größere Länder angrenzt. In Luxemburg ist der Sprit vor Steuern teurer als in Deutschland. Trotzdem sind die proportionalen Steuereinnahmen (je Kopf der Bevölkerung) mit dem Spritverkauf wesentlich höher als hier. In Deutschland wäre ein derartiges Modell nicht möglich. Es wird hier bewusst mit geographischen Gegebenheiten gespielt. Steuern werden auch synchron erhöht, dabei wird jedoch darauf geachtet, dass der Preisabstand größere Wegstrecken zum Auftanken rentabel lässt.

Allerdings hätte Deutschland als großes Land auch Vorteile gegenüber kleinen Ländern (relativ geringerer Bankenanteil). Es könnte z.B. eine unbegrenzte Garantie für Sichteinlagen gesetzlich so regeln dass alle Auslandsfilialen aus Ländern, die am Austausch der Infos über Kapitalerträge nicht teilnehmen, explizit von der Garantie ausnehmen, also die Überlebensgarantie für derartige Auslandsfilialen deutscher Banken explizit aufheben. Gleichzeitig könnte es Auslandsbanken aus derartigen Ländern vom deutschen Einlagesicherungssystem ausschließen. Ich glaube Länder mit einem sehr großen Bankenanteil, also kleine Länder, wären nicht erfreut.

;o)
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chinalover:

Feuer mit Feuer löschen

5
15.10.08 18:59
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Bernanke macht auf Zuversicht. Alles unter Kontrolle? Oder alles außer Kontrolle?

Heute Abend in New York:
Vor dem rennomierten Economic Club ein US-Notenbankpräsident, der in einem letzten verzweifelten Versuch den Finanzmärkten Mut einflößen will.

Die FED hätte alles unter Kontrolle und darüber hinaus sogar machtvolle Werkzeuge, um die Finanzkrise zu beenden. Auch die Regierung hätte Mittel, der Finanzkrise nicht nur zu begegnen, sondern sie zu lösen. Der Steuerzahler brauche sich nicht zu sorgen, weil er am Ende als Gewinner aus der Misere hervorgehen könne.

Alles nur Parolen?

Welches mögen denn die Mittel sein, mit denen die FED und die Regierung die Finanzkrise löst?

Verfügen die USA über so hohe Barbestände, um notleidende Banken zu stützen? Hat die FED vielleicht irgendwo noch ein geheimes Sparschwein, in dem ein paar Billionen schlummern? Verfügt der amerikanische Verbraucher über eine so hohe Sparquote, um seine Kreditkartenschulden zu begleichen?

Wohl kaum.

Das Einzige, was der oberste Geldhüter der USA noch kann, ist Geld drucken.
Das Einzige, was der Regierung noch bleibt, ist Schulden machen.

Aber Dollar und Schulden gibt es schon genug.

Wieso spricht niemand die Wahrheit aus? Kann man eine Schuldenkrise lösen, in dem man noch mehr Schulden macht? Wohl kaum.

Das ist das gleiche, als ob man ein Feuer mit Feuer zu löschen suchte.

Das ist die ganze Wahrheit.

Welches ist also das realistischere Szenario?

Ein System, in dem es zu einem Schuldenexzess gekommen ist, wird zwangsläufig zusammenbrechen. Ein ganz normaler Vorgang, den man auf  der Mikroebene jeden Tag erlebt.

Würden Sie Ihrem total überschuldeten Nachbarn noch mal Geld leihen, weil Sie glauben, er wird’s schaffen? Oder, noch schlimmer: Würden Sie für Ihren total überschuldeten Nachbarn selber Schulden aufnehmen, und diese ihm dann bar herüber reichen?

Wohl kaum.

Und genau das ist die Realität in unserem Finanzsystem. Es kann nicht durch noch mehr Schulden gerettet werden. Denn gerade der Schuldenexzess hat zu dem Ergebnis geführt, welches wir jetzt erleben.

www.mmnews.de/index.php/200810151307/...mit-Feuer-loschen.html
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Malko07:

Wie Paulson den Bankern die Pistole aufsetzte

15
15.10.08 18:59

Zustimmung zur Staatsbeteiligung

Wie Paulson den Bankern die Pistole aufsetzte

 

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Um die US-Wirtschaft im Zuge der Finanzkrise vor noch dramatischeren Folgen zu bewahren, zitierte Finanzminister Hank Paulson nicht nur die Chefs der neun größten Banken des Landes ohne weitere Informationen zu sich, er ließ den Top-Bankern auch nur drei Stunden Zeit, um die Staatsbeteiligung abzusegnen. Das Protokoll eines denkwürdigen Krisentreffens.

wsj/hus WASHINGTON. Auf einer Seite des Tisches sitzt Finanzminister Henry Paulson, neben ihm Notenbankchef Ben Bernanke und die Chefin der US-Einlagensicherung Sheila Blair. Gegenüber die Topbanker der Nation, eingeflogen aus allen Teilen des Landes, aufgereicht nach Alphabet – beginnend mit Bank of America, am Ende Wells Fargo.

 

Es ist Montag nachmittag, drei Uhr, im Gebäude der Finanzministeriums. Paulson und Bernanke hatten zu einem der wichtigsten Bankertreffen in der US-amerikanischen Geschichte gerufen. Eine Stunde lang hören die neun Vorstandschefs bei Kaffee und Mineralwasser den beiden Männer zu; hören, wie sie ein düsteres Bild der US-Wirtschaft zeichnen und die Entwicklung der Finanzkrise beschreiben. Gegen Ende des Treffens bekommt jeder Banker ein Vertrags-Formular in die Hand, dort steht im Detail, in welcher Höhe die Regierung sich mit der vorgesehenen Gesamtsumme von 125 Mrd. Dollar in jeder einzelnen Bank einkaufen will, wie die Institute ihre Managegehälter deckeln müssten und welche Dividende der Staat als Eigentümer erwartet.

 

Das Verhandlungsgeschick der Teilnehmer – unter ihnen die besten Investmentbanker der Nation – ist diesmal nicht gefragt. Paulson verlangt, dass jeder ohne Widerrede unterschreibt. Es sei für ihr eigenes Wohl und das der Nation. So schildert es später ein Augenzeuge.

 

Der heftigste Einwurf kommt vom Vorstandschef von Wells Fargo, Richard Kovacevic. Warum sei das überhaupt nötig, fragt er. Morgan-Stanley-Chef John Mack, dessen Bank die Spritze besonders nötig hat, unterzeichnet dagegen rasch. Kenneth Lewis, Bank of America, bringt zu Sprache, was allen ohnehin klar ist: alle würden hier unterschreiben. „Sollte hier jemand keine gesunde Angst vor dem Unbekannten haben, dann hat er nicht aufgepasst“, sagt Lewis.

   

Zuvor hatten die obersten Aufseher ihr Wochenende mit dem Entwurf des Plans verbracht. Er sollte endlich wieder Vertrauen in die Banken herstellen. Auslöser war der neue Absturz der Märkte, außerdem hatten die ausländischen Regierungen es schon vorgemacht. Mehrfache Treffen und Telefonkonferenzen am Samstag, am Sonntag großes Treffen hoher Regierungsbeamter, von morgens früh bis in den Abend, eine Sandwichkette liefert belegte Brote.

 

Immer wieder drehte sich alles um eine einzige Frage: Ist der Plan zu radikal? Es könnte Jahre dauern, bis die Regierungen sich wieder von den Banken gelöst haben. Es könnte sehr schwierig werden, den Schritt rückgängig zu machen.

 

Besonders knifflig: die Dividendenfrage. Ist die Gewinnausschüttung zu hoch, dann könnte das der Bank schaden, ist sie zu niedrig, würder Steuerzahler für sein Risiko nicht entsprechend belohnt. Außerdem: würde das Ganze nicht die Anleger noch mehr verschrecken? Sonntag nachmittag dann war in Paulsons Büro das Wichtigste festgezurrt. Es ist die radikale Kehrtwende für den früheren Investmentbanker Paulson. Noch wenige Wochen vorher hatte er direkte Kapitalspritzen des Staates als eine Bankrotterklärung für das US-System bezeichnet. Jetzt geht es nicht anders.

 

Wichtiger Teil des Plans: Die Banker würden wenig Zeit haben, ihn zu unterzeichnen. Nach dem Treffen um drei bleibt ihnen noch etwas Zeit bis zu einem zweiten Treffen um 18:30 Uhr, dann muss alles unter Dach und Fach sein. Keiner bekommt einen Informationsvorsprung. Auch John Mack von Morgan Stanley nicht. Als er Paulson nach dem Grund des Treffens fragt sagt der nur: „Komm her, jeder erfährt es zur gleichen Zeit, du wirst zufrieden sein.“

   

Um drei dann alle in Paulsons Büro. Mahagonistühle, antike Wandlampen und Kristallleuchter, dazu der Blick auf einen Innenhof.

 

Es scheint eine glückliche Wendung zu sein, dass Citigroup und Wells Fargo im Alphabet so weit auseinander liegen. Die beiden hatten sich noch bis letzte Woche bitter um die Wachovia Bank gestritten, am Ende hatte Wells Fargo gewonnen. Nun sitzen Citigroup-Chef Vikram Pandit und Kovacevich von Wells Fargo wenigsten nicht nebeneinander.

 

„Das Bankensystem braucht Geld, und jeder von Euch hätte einen Vorteil von frischem Kapital“, sagt Paulson. Dem zweifelnden Kovacevich sagt er, er könne versuchen auf eigene Faust an Kapital zu kommen. Sollte er scheitern, hätte er von der Regierung nicht mehr so viel zu erwarten wie heute.

 

Bernanke fügte hinzu, die Situation sei seit der Großen Depression nie mehr so ernst gewesen. Dann kommt der kühle Bescheid von New Yorks Notenbankchef Geithner: Der Staat würde sich mit 25 Mrd. Dollar an der Citigroup beteiligen, mit 10 Milliarden an Goldman Sachs... und so weiter.

 

Danach eine Salve von Fragen von den Bankenchefs. Wie würde die Übernahme ablaufen, welche Restriktionen würde der Staat auferlegen. Bernanke muss irgendwann für Ruhe sorgen. Jetzt sei nicht der Moment, um sich anzuschreien, die Märkte seien paralysiert und jeder im Raum sei davon bedroht. Außerdem würde die Regierung Vorzugsaktien kaufen, so würde der Wert der Stammaktien nicht verwässert. Die Dividende an den Staat betrage nur fünf Prozent. Um vier Uhr ist das Treffen beendet, um 6:30 Uhr sind alle Verträge unterschrieben.

www.handelsblatt.com


Der war nicht nett zu seinen früheren Kollegen. Verhunzt denen das Gehalt. Wird nie mehr ein Job in der Branche bekommen. Wenn Obama ihn aber übernimmt, wird er auf kurze Sicht jedoch Chef von allen sein und sie rausschmeißen können.

 

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