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Meldung des Tages: Auftakt zu Maßnahmen: Grundlegendes Material für die Verteidigungsindustrie der USA wird immer wichtiger
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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Details zu den Erstanträgen

3
30.07.09 15:26
Hier Details zu den AL-Erstanträgen, die sich schon wieder der 600.000-Marke nähern, über der sie von Januar bis Anfang Juli lagen:

Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ("Initial Jobless Claims") für die Vorwoche

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 584.000 gestiegen. Erwartet wurden 585.000 neue Anträge nach zuvor 559.000 (revidiert von 554.000).
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maba71:

Es wird immer enger und zunehmends schwieriger!

14
30.07.09 15:26
Die Kurzläufer haben Sie noch so "lala" unters Weltvolk gebracht. Bei den Langläufern knackst es an Allen Ecken und Enden. Wohlgermerkt wir haben im Treasury-Fahrplan für das Jahr 2009 noch nicht mal die Hälfte an Emmissionen erreicht! Quo vadis .........................?


US-Staatsanleihen wegen schwacher Nachfrage unter Druck, Renditen steigen

New York (BoerseGo.de) - Im Vorfeld einer für heute angesetzten 28 Milliarden Dollar schweren Auktion von 7jährigen US-Staatsanleihen zeigt die Richtung der Bond-Kurse erneut nach unten. Gleichzeitig nähert sich die Rendite für 7jährige Staatsanleihen dem höchsten Stand seit mehr als einem Monat. Die heutige Auktion stellt die letzte von vier Staatsanleihe-Platzierungen in dieser Woche mit einem Volumen von insgesamt 115 Milliarden Dollar dar.

Die Verkäufe der vergangenen beiden Tagen haben Experten zufolge zu höher als erwarteten Renditen geführt. Daraus sei zu entnehmen, dass die Nachfrage nach der in diesem Jahr zum Verkauf gestellten Rekordmenge an US-Staatsanleihen im Schwinden begriffen ist. Der Commerzbank-Anleihe-Stratege Peter Müller stuft die bisherige Nachfrage nach dem in dieser Woche gestellten Angebot an Staatspapieren aus der weltgrößten Volkswirtschaft als enttäuschend ein.

www.boerse-go.de/nachricht/...diten-steigen,a1851767,b227.html
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)
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Anti Lemming:

Blind für die Risiken?

9
30.07.09 15:31

Investing
Blind to the Risks
By Tim Melvin
Street..com Contributor
7/29/2009 4:00 PM EDT


The always excellent quarterly memo from Oaktree Capital Management Chairman Howard Marks is out on the firm's Web site and this quarters' is one of the best yet. Marks is a veteran of the markets, particularly the value and distressed areas that I frequent, and his commentary is a must-read.

This time out he summarizes the history of the investment markets and the continued chasing of returns while ignoring risk that has plagued investors over time. In particular, he thinks the excessive pursuit of ever-higher returns, and the thoughtless use of leverage to achieve them, is the cause of much of the current crisis.

He interestingly remarks that the democratization of investing with brokerage firms pushing the long-term reruns of stocks and the idea that anyone could be the next Warren Buffett was a huge disservice to investors. Rewards were overstated and risks understated.

The mantra of long-term returns from stocks caused investors to totally ignore risks and push prices higher for far longer than valuations justified. Even if stocks do always outperform bonds and bills over the long term, as we have found out in the last 10 years or so, 30 years can be a long time to wait.

The letter also talks about the dangers of ignoring risks. When all the focus is on missing an opportunity with little-to-no thought of the chance of losing money, there is danger in the air.

We are seeing some of that right now. Everyone feels an almost desperate need to get back into the stock market. There is no thought given to the risk inherent in current price levels. As Doug Kass pointed out yesterday, they are only focusing on the good news and dismissing anything that might counter a positive point of view.

I am always puzzled how the desire for larger returns causes people to buy things they do not even begin to understand. Given that there is no way to know the real risks contained in the balance sheet at Citigroup (C) , why would you ever own that stock? What is the loss exposure at Bank of America (BAC) from the Countrywide and Merrill Lynch acquisitions? I do not know and I do not think anyone else does either.

How many years out you we discount the earnings potential for growth stock like Green Mountain Coffee Roasters (GMCR) . What growth rates should I use and at what rate should I discount back the earnings stream?

Any answer to those questions is a guess at best. What is the probability of the holdings in my junk bond fund defaulting? No one takes the time to figure that out before investing and that worries me.

I like to make my decisions on what I know and what I see in the world around me....

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obgicou:

@maxgreen

 
30.07.09 15:36
high jobless claims = end of recession since jobless claims are trailing
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maba71:

@AL

8
30.07.09 15:37
Das was jetzt im Moment abgeht, ist Fake und manipuliertes Bewusstsein aller "Börsen-Hausfrauen" in seiner vollendetsten Form! (Habs nicht edler ausdrücken können was ich sagen wollte!)
Der "linke Tasche - rechte Tasche"-Prozess steht kurz vor Abschluß!
Es wird evtl. noch ein lauer Sommer-August, jedoch im nahenden September wird der Moloch seine grässlichste Fratze zeigen.
Wohl dem der jetzt über den Tellerrand schaut und mit ein wenig Weitblick und dem nötigen Sitzfleisch sich richtig positioniert, wie, das muß in diesem Thread wohl nicht extra angepriesen werden.
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
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KuK Hofmarsc.:

SPX

7
30.07.09 16:19
Wirs sind jetzt genau beim MOB im SPX bei 995 für die Theorie Expanded Flat in Welle 4 angekommen.
Für mich super CRV, bin im Dax dabei short 5375 mit Stop 5425.

Für Chart siehe #45696
Antworten
minetopx:

Geld ohne Ende.....DAX 5383

6
30.07.09 16:21
www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_368428

Teilauszug:

30.07.2009 14:57Anleger jetzt völlig verrückt?
von Angela GöpfertZahlreiche Dax-Konzerne haben mit ihren Bilanzen enttäuscht und Hoffnungen auf ein rasches Ende der Krise zunichte gemacht. Doch was macht der deutsche Leitindex? Markiert mal eben bei 5.331 Punkten ein neues Jahreshoch. Auch an der Wall Street dürfte die Irrationalität heute neue Höhepunkte feiern.
Die US-Futures deuten auf einen äußerst positiven Handelsauftakt an den US-Börsen hin. Dabei haben auch die Investoren jenseits des Atlantiks einige negative Neuigkeiten zu verarbeiten. So sind die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut stärker gestiegen als prognostiziert.

Exxon Mobil
50.00$-0.40-0.79%Zudem verfehlten einige Unternehmen mit ihren Quartalsberichten den Marktkonsens deutlich, darunter auch das Dow-Jones-Schwergewicht Exxon Mobil. Der Fall des Ölpreises und die weltweit schwache Nachfrage haben dem US-Ölgiganten zu schaffen gemacht. Der Gewinn je Aktie lag nur bei 0,84 Dollar, Analysten hatten im Schnitt mit 1,02 Dollar gerechnet.

Einfach zu viel Liquidität!
Zur Begründung, warum die Aktienmärkte trotz dieser negativen Neuigkeiten weiter steigen, verweisen Marktbeobachter auf die expansive Geldpolitik der Notenbanken. Weltweit haben die Zentralbanker ihre Schleusen geöffnet und massiv Geld in die Märkte gepumpt. Die momentane Hausse scheint daher vor allem liquiditätsgetrieben – und damit auch anfällig für Rückschläge. Siehe dazu auch unsere Frage des Tages

Sind die irre?


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Radio-Börsenbericht 15:35

DOW CHEMICAL CO., THE REGISTERED SHARES
14.23$-0.19-1.31%BASF
33.59-1.21-3.47%Krisensignale aus der Chemiebranche
Vor allem die Krisensignale aus der Chemiebranche sollten Anleger zu denken geben, gilt diese doch als besonders konjunktursensibel. So machte etwa der US-Konzern Dow Chemical im zweiten Quartal einen Verlust je Aktie von 0,47 Dollar. Analysten hatten gerade mal mit einem Verlust pro Anteilsschein von 0,08 Dollar gerechnet.

BASF warnt vor möglichen Rückschlägen
Im Dax enttäuschte BASF mit einem massiven Gewinneinbruch um 74 Prozent auf 343 Millionen Euro. Anleger zeigten sich aber vor allem vom äußerst verhaltenen Ausblick schockiert. Ein nachhaltiger Aufschwung sei noch nicht in Sicht, warnte Finanzvorstand Kurt Bock. Nach wie vor gebe es die Gefahr eines "schmerzhaften Rückschlages". Die BASF-Aktie ist mit einem Minus von 4,4 Prozent der größte Dax-Verlierer.

MAN
48.14-0.82-1.67%Siemens
56.83-0.22-0.38%Schockierend niedriger Auftragseingang bei MAN
Die MAN-Aktie ist ihr mit einem Abschlag von 1,8 Prozent auf dem Fuß. Auch der Lkw- und Maschinenbauer vermag bislang keine Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation auszumachen. Vielmehr seien neben dem Nutzfahrzeugbereich nun auch merklich geringere Auftragseingänge in den anderen Geschäftsbereichen zu verzeichnen. Nach sechs Monaten im laufenden Jahr haben sich die neuen Bestellungen fast halbiert.

Siemens stellt Margenziele in Frage
Auch der Technologiekonzern Siemens ist im dritten Geschäftsquartal tiefer in den Strudel der Wirtschaftskrise geraten als befürchtet. Sowohl beim Auftragseingang als auch beim Gewinn im Kerngeschäft musste das Unternehmen empfindliche Einbußen verkraften, und auch der Umsatz ging erstmals seit Ausbruch der Krise zurück. Der Dax-Konzern stellte daraufhin seine Margenziele in Frage. Die Siemens-Aktie verliert 0,9 Prozent.

Volkswagen
253.57+11.89+4.91%Deutsche Post
11.29+0.68+6.40%SAP
32.88+1.08+3.39%VW-Aktie schießt nach Zahlen in die Höhe
Indes geht es für VW-Stammaktien hoch, sie gewinnen an der Dax-Spitze 4,6 Prozent. Der Automobilkonzern positionierte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Wettbewerb besser. Händler und Analysten verwiesen vor allem auf das deutlich besser als erwartet ausgefallene operative Ergebnis des Autobauers im ersten Halbjahr als Antrieb für das weitere Kursplus.

Analyst Oliver Caspari vom Bankhaus Lampe unterstrich allerdings: Der Aktienkurs der VW-Stämme sei nach wie vor unrealistisch hoch und basiere nicht auf Fundamentaldaten. Wenn diese zugrunde gelegt würden, dürfte er eher um die 100 Euro liegen.
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)
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Maxgreeen:

1. Bullenziel erreicht

2
30.07.09 16:25
Nasdaq tops 2,000 mark as market rallies

nächstes Ziel die 1000 im SP500
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maba71:

Banken vor Abwertungs-Tsunami!

15
30.07.09 17:08
Moody’s will Kreditmüll im Volumen von 1,7 Billionen Dollar herabstufen.
Bundesbank: Deutsche Banken mit 230 Milliarden Dollar dabei.  Banken vor  „dramatischen Rating-Herabstufungen ganzer Wertpapierkategorien, vor allem strukturierter Wertpapiere“: Neuer Todesstoß für Kredithäuser.

Die Finanzkrise ist für die Banken noch lange nicht ausgestanden: Die Ratingagentur Moody’s prüft derzeit noch strukturierte Wertpapiere im Volumen von 1,7 Billionen Dollar auf eine Herabstufung. Das geht aus einer Übersicht („Quick Check“) der Ratingagentur hervor, die das Handelsblatt (Donnerstagsausgabe) ausgewertet hat.

Je schlechter die Bonitätsnoten dieser Wertpapiere sind, desto mehr Eigenkapital müssen Banken für diese Bestände bereithalten. Auch deutsche Banken sind davon betroffen. Sie besitzen nach Berechnung der Deutschen Bundesbank noch strukturierte Wertpapiere im Umfang von rund 230 Mrd. Euro

Die Daten zeigen, welche Sprengkraft forderungsbesicherte Anleihen in Bankbilanzen noch entwickeln können. Das gilt unabhängig davon, ob eine Bank diese Wertpapiere wertberichtigt hat oder nicht. Denn die Berechnung des benötigten Eigenkapitals hat nichts damit zu tun, zu welchem Wert eine Anleihe in den Bankbilanzen verbucht ist.

Ein Beispiel: Für ein Wertpapier im Volumen von einer Mio. Euro der Topbonitätsnote „AAA“ muss eine Bank 5 600 Euro Eigenkapital hinterlegen. Sinkt die Note um fünf Stufen auf „A“, braucht sie schon 9 600 Euro. Fünf Stufen tiefer sind bereits 80 000 Euro nötig. Bei Ratings der Ramschkategorie schwankt der Bedarf sogar zwischen 200 000 und einer Mio. Euro.

Seit Ausbruch der Kreditkrise wurde die Kreditwürdigkeit Zigtausender Wertpapiere teils dramatisch gesenkt. So stutzte Moody’s allein in den vergangenen vier Wochen strukturierte Wertpapiere im Volumen von 255 Mrd. Dollar im Schnitt um fünf Stufen zurück.

Jüngst warnte auch Bundesbank-Vorstand Franz-Christoph Zeitler vor „dramatischen Rating-Herabstufungen ganzer Wertpapierkategorien, vor allem strukturierter Wertpapiere“, und bezeichnete diese als „wesentliche Risiken“ für die Jahre 2009 und 2010.

www.mmnews.de/index.php/200907293429/MM-News/Banken.html
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)
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thai09:

maba (55),minetop(57)...anhand der ueberheblichen

6
30.07.09 17:17
#Bullen in an deren Threads ,
#der aufkommmenden Euphorie mit immer hoeheren KZen
#der urspruenglichen (3/09) EW - Theorie Kursziele (bsp godmode)
#und heut erste Entaeuschungsmeldungen der Medien (Daxkonzerne)

laesst sich schlussfolgern , dass das Top der Rallye nicht mehr weit sein
kann (EW: 53xx Dax, 93xx Dow) und wir uns in der finalen fast
korrekturlosen steilen Welle befinden.
Antworten
wawidu:

Passt doch!

8
30.07.09 17:28
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249417
Antworten
wawidu:

Sehr gespannt auf die EOD-Kerze

2
30.07.09 17:32
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249421
Antworten
permanent:

Short auf den DAX ins Depot genommen

11
30.07.09 17:44
Neben meiner Shortposition auf Amazon habe ich einen Short auf den DAX in meine Depot gelegt.

Die Familie meiner Frau ist heute zu Besuch (Abschiedbesuch, Grillabend usw.) da habe ich die Gelegenheit genutzt mich ein wenig mit der Boerse zu beschaeftigen.

Dem S&P steht mit der Huerde von 1000 Punkten ein starker Wiederstand bevor. Die Zahlen zum GDP werden bereits gut oder besser als Konsens erwartet, somit ist kaum eine positive Ueberraschung moeglich.

Gruss

Permanent
Antworten
TGTGT:

Dax hat ein ernstes Problemchen

6
30.07.09 18:03
er hängt am Trend fest - wie im Chart zu sehen.... ohne Worte:
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249432
Nachdem Gott den Mann erschaffen hatte dachte er so bei sich... Das geht bestimmt besser.
Und nach dem Erfinden der Frau: Na da hab ich mich aber getäuscht!
Antworten
Palaimon:

Angola: Schwarzes Gold aus dem Meer

15
30.07.09 18:50
30.07.2009

FÖRDERBOOM IN AFRIKA
Angola steigt in die Öl-Oberliga auf
Aus Luanda berichtet Horand Knaup

Ein Land im Förderrausch: In Angola werden mit Hochtechnologie immer neue Öl-Vorkommen erschlossen. Doch der Boom erreicht nicht alle, nur eine Minderheit des vom Bürgerkrieg geschädigten Landes profitiert von dem Reichtum.

Luanda - Von weitem sieht sie aus wie ein Spielzeugturm in der Badewanne. Doch je näher der Helikopter kommt, desto deutlicher werden die Dimensionen. Am Ende schwebt man über einem Metallmonster auf hoher See, mit einer kleinen Landeplattform obenauf.

So erlebt man den Anflug auf die Ölpumpstation Dalia, die mit ihren 90.000 Tonnen Stahl, 300 Metern Länge und dem 50 Meter hohen Deck so ziemlich das Modernste ist, was Angola derzeit bieten kann.

Eine Milliarde Dollar hat sie gekostet, den Transport von Südkorea nicht eingerechnet. Dabei gehört der Koloss, der 150 Kilometer vor der angolanischen Küste im Meer steht, genaugenommen nicht Angola, sondern wird von einem Konsortium bezahlt und von dem französischen Öl-Multi Total  betrieben. 240.000 Barrel Öl holt die Pumpstation täglich aus dem Meeresboden, es gibt derzeit nicht viele Anlagen auf der Welt mit einer solchen Leistung.

Genau heißt die Plattform "FPSO Dalia", was für Schwimmen, Fördern, Bunkern und Verladen steht. Technisch gesehen ist die Dalia also eine Multifunktionsanlage. Alle vier Tage kommt ein Supertanker vorbei und bunkert, was die Speicher in der Zwischenzeit gebunkert haben.

Computergelenkte Hightech-Anlage

(........)

Angola ist gefragt bei den internationalen Ölkonzernen. Seitdem der Bürgerkrieg vorüber ist, brummt das Geschäft. Die Produktion ist von 900.000 Barrel täglich im Jahr 2004 auf heute über 1,8 Millionen angestiegen - das entspricht nahezu der Leistung des afrikanischen Branchenprimus Nigeria.

Allerdings hat Angola den Vorteil, dass das Öl zwar ähnlich schwefelarm, die politische Lage aber sehr viel stabiler ist. Es gibt keine Rebellenattacken, zudem sind die Reserven vermutlich reichhaltiger. Denn viele, vor allem tiefer gelegene Schichten, sind noch gar nicht erforscht. "Angola ist viel einfacher", sagt ein erfahrener Ölexperte in Luanda, "in Nigeria ist alles anders. Da kannst du dir heute nicht mal sicher sein, ob dein Feld morgen noch dir gehört".

Deshalb sind alle großen Konzerne nach Angola gekommen, Chevron  und BP sind da, Total und Esso. Die Amerikaner haben sich schon in den achtziger Jahren von kubanischen Soldaten ihre Bohrtürme sichern lassen, die anderen kamen später, als die Dimension der Offshore-Vorkommen erkennbar wurde.

(......)

Bohrungen lohnen sich erst ab einem Ölpreis von 65 Dollar

(......)

Die Tiefenbohrungen in Regionen von über 1400 Meter Wassertiefe sind eine Wissenschaft für sich. Und so teuer, dass sie sich erst ab einem Barrelpreis von 65 Dollar lohnen. Der liegt nun aber seit einigen Monaten darunter. Was Ölminister Jose Botelho Vasconcelos, gleichzeitig amtierender Opec-Vorsitzender, in seinem Ministerbüro an der Hafenstraße von Luanda nicht fröhlicher macht: "Das ist eine ziemliche Herausforderung dieses Jahr", stöhnt er. "Der angemessene Preis läge bei 75 Dollar."

(......)

Dennoch geben sich die Verantwortlichen optimistisch. Der Preis dürfte bald wieder steigen, wenn die Globalkonjunktur anzieht. Ob davon allerdings das Gros der Angolaner profitiert, ist fraglich. Denn nur zwei Prozent der Bevölkerung leben direkt oder indirekt vom Öl. Der große Rest geht leer aus, wohnt auf dem Land oder in Luandas Armensiedlungen - und leidet unter hohen Miet- und Immobilienpreisen und klagt über Früchte, Bohnen und Reis, die so teuer sind wie in Grönland.

Denn die Ölfirmen interessiert der Preis nicht, sie können die Mieten ebenso wie ihre glänzenden Autos, Geschäftsessen und Nachtclubbesuche als Produktionskosten geltend machen - und als solche dem angolanischen Staat in Rechnung stellen. Letztlich geht das Geld also dem angolanischen Steuerzahler verloren, doch das schert die Regierungselite in Luanda nicht. Denn der Überfluss nach den langen Jahren des Mangels hat ihr die Sinne betäubt.

Das freilich kann den Ölboom kaum bremsen. Langfristig sind die Perspektiven für die Förderfirmen. "Wir wissen, dass auch in 2500 Meter Tiefe noch große Vorkommen liegen", sagt der Kommandant der Dalia. "Wir wissen nur noch nicht, wie wir es rausholen."

Aber dass sie es rausholen werden, ist so gut wie sicher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636775,00.html
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Maxgreeen:

#47164 es gibt unerledigte Aufgaben

2
30.07.09 18:51
Windows update machen ! Java update machen !  

:))
Antworten
Palaimon:

Zu #47165 nachgeschossen :

15
30.07.09 19:08
So sieht sie aus, die Ölpumpstation Dalia: Mit ihren 90.000 Tonnen Stahl, den 300 Metern Länge und einem 50 Meter hohen Deck so ziemlich das Modernste, was Angola derzeit bieten kann.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249445
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
wawidu:

Wie total meschugge ...

7
30.07.09 21:26
diese Rally im Detail ist, reflektiert sehr schön der Index der Commercial Vehicles & Trucks. Produktion, Gewinnmargen und Neuaufträge für Transportfahrzeuge sinken schon seit Monaten sukzessiv.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249471
Antworten
wawidu:

Denninger ist schon exzellent!

8
30.07.09 21:39
In folgendem Blog bringt er das, was ich schon längst mal formulieren wollte, exakt auf den Punkt:

market-ticker.denninger.net/archives/...ed-And-Government.html
Antworten
Eidgenosse:

Vorsicht mit China-Stuff!

5
30.07.09 21:46
www.finanzen.net/eurams/nachricht/...t_Bye_bye_Shanghai_922588
Antworten
permanent:

halfway between the October 2007 highs and March 2

3
30.07.09 22:25
11% Retracement Coming for Dow, S&P: Strategist
STOCKS, STOCK MARKET, CNBC, CNBC NEWS, INVESTING, CNBC.COM, STOCK BLOG, CNBC STOCK BLOG, INVESTMENT, PORTFOLIO, ECONOMY, EARNINGS, DOW, S&P,
Posted By: JeeYeon Park |
CNBC.com
| 30 Jul 2009 | 02:18 PM ET

Emily Saunders, CEO of Sanders Financial Management said she projects an 11-percent retracement of the Dow and the S&P.

 

“We expect [the Dow] to be back down to the 8,000 level and high 800 level on the S&P,” Saunders told CNBC.

“Right now, the major market indices are about halfway between the October 2007 highs and March 2009 lows and we think this is going to be a W-shaped recovery in terms of the equity markets and we are now in the top part of the middle part of the ‘W’.”

Counterpoint:

Antworten
wawidu:

Ich habe es geahnt!

10
30.07.09 22:51
Der NDX hat heute einen schwarzen Kerzenkörper mit langem Docht in Gap-Position generiert - und dies exakt am charttechnisch sehr bedeutsamen 9-Jahre-MA (= dMA 450). Dies deutet stark auf eine Wende hin.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249502
Antworten
weitweg:

wawidu: für nichtfachleute:

6
30.07.09 22:59
ist das jetzt ein scherz?

"der sehr bedeutsame 9-Jahre MA"

Noch nie von dem gehört. Gebe ja auch zu, noch nie ein Charttechnikbuch in den Händen gehalten zu haben. Aber der wäre mir doch irgendwann mal unter gekommen, in irgendeiner Diskussion, wenn der soooo wichtig wäre.
Gruß, weitweg

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.
Antworten
wawidu:

NDX

5
30.07.09 23:03
Damit ihr die technische Bedeutsamkeit des MA 450 erfassen könnt, hier der Langfristchart des NDX:
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 249512
Antworten
weitweg:

irgendwie

 
30.07.09 23:10
erschliesst sich mir die Bedeutsamkeit nicht. Ist vielleicht schon zu spät. Gute Nacht, danke trotzdem.
Gruß, weitweg

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.
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