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Der USA Bären-Thread

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permanent:

Cyberkrieg, nächstes Ziel heiße Amazon

13
09.12.10 17:52
Nächstes Ziel heißt Amazon

Wikileaks-Anhänger rufen zum Cyber-Krieg

"Die Schlacht ist noch nicht vorbei": Wikileaks-Aktivisten erklären allen Gegnern der Enthüllungsplattform den "Daten-Krieg" und wollen nach Mastercard und Visa nun Amazon lahmlegen. Tausende schließen sich der "Anonymous"-Bewegung an. "Der erste ernstzunehmende Krieg um Informationen ist entbrannt", sagen Beobachter.

Für Mastercad und Visa ist die Sache durchaus ärgerlich. Bei Amazon geht es einen Schritt weiter. Die Homepage ist zentrale Geschäftsgrundlage des Unternehmens. Sollte diese im Weihnachtsgeschäft stillgelegt werden könnte Amazon in den Konkurs getrieben werden. Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass dieses gelingt. Ich hätte mir allerdings auch nicht vorstellen können, dass die Cyberkrieger die HP von Mastercard und Visa KO schlagen.

Internet-Aktivisten rufen zum "Daten-Krieg" gegen Gegner der Enthüllungsplattform Wikileaks auf. "Die Schlacht ist noch nicht vorbei", sagte ein Sprecher der Hacker-Gruppe "Anonymous" (Anonym) dem britischen Sender BBC. Die Gruppe hatte unter anderem die Internetseiten der Kreditkartenfirmen Mastercard und Visa lahmgelegt, weil die Unternehmen alle Zahlungen an Wikileaks eingestellt hatten. Nun kündigte die "Anonymous"-Bewegung neue Attacken an, unter anderem gegen den Internetriesen Amazon, der seine Server für Wikileaks gesperrt hatte.

"Wir wollen das Internet offen und frei für alle halten, so wie es immer war", sagte ein Sprecher der Hacker-Gruppe, der sich lediglich unter dem Pseudonym "Coldblood" (kaltblütig) zu erkennen gab. "Das ist ein Daten-Krieg", fügte er hinzu. Tausende Nutzer würden sich an sogenannten Botnetzen beteiligen, bei denen die geballte Rechenkraft von tausenden Computern für Angriffe auf Internetseiten genutzt werden kann. "In unseren Augen ist Wikileaks längst nicht mehr nur eine Enthüllungsplattform für Dokumente, sondern ein Schlachtfeld, wo die Bevölkerung gegen die Regierung kämpft", zitiert BBC den Hacker. Die "Anonymous"-Bewegung wolle die Unternehmen aber nicht zerstören, sondern einen Weckruf senden.

DDoS-Attacken

Die Attacken funktionieren nach folgendem Muster: Alle Computer von Nutzern, die sich an den Angriffen beteiligen wollen, werden zu einem gigantischen Netzwerk zusammengeschlossen, dem sogenannten Botnet. Mit Hilfe dieser Armee von Computern werden dann Seiten wie die von Visa oder Mastercard mit sogenannten denial-of-service-Angriffen (DDoS) torpediert: Massenhafte Anfragen bombardieren die Internetseiten und legen so die Server lahm, die mit den vielen Abrufen überfordert sind. Diese DDoS-Attacken sind in den meisten Ländern illegal.

Wikileaks selbst war Ziel ähnlicher Angriffe auf seine Website, nachdem es US-Diplomatendepeschen ins Netz gestellt hatte. Während Wikileaks die USA hinter den Angriffen sieht, gehen einige Experten davon aus, das andere dahinter stecken.

Twitter im Visier

"Wir haben mit etwa 50 Nutzern angefangen", erklärte die Hacker-Gruppe. Mittlerweile zähle "Anonymous" bereits rund 4000 Unterstützer. Diese würden überall via Internet in aller Welt "rekrutiert", unter anderem in Foren, im sozialen Netzwerk Facebook und über den Kurznachrichtendienst Twitter. Mittlerweile wurden die Benutzerkonten der Hacker-Gruppe unter dem Namen "Operation Payback" ("Operation Rache") bei Facebook und Twitter allerdings gelöscht. Twitter begründete den Schritt damit, dass ein zuletzt veröffentlichter Link von "Anonymous" Kreditkarteninformationen preisgegeben haben soll. Inzwischen haben die Hacker bereits einen neuen Account kreiert und rufen zu einem Angriff auf Amazon.com auf.Strafverfahren gegen Assange, den die Hacker-Gruppe zum "Märtyrer der freien Meinungsäußerung" erklärte. Der 39-jährige Australier hatte sich am Dienstag in London gestellt und befindet sich seitdem in der britischen Hauptstadt in Haft. Ihm werden Sexualdelikte in Schweden zur Last gelegt. Über seine Auslieferung muss die britische Justiz entscheiden.

Der Kurznachrichtendienst Twitter spielt im Konflikt um Wikileaks eine zentrale Rolle. "Hier laufen alle Fäden der Debatte zusammen", sagt der Münchener Social-Media-Experte Thomas Pfeiffer. Die Internet-Plattform hatte die Wikileaks-Unterstützer aber bereits vor der Sperrung des "Anonymous"-Accounts verärgert. Schon überlegen einige, ob nicht nur Mastercard und Visa, sondern auch Twitter attackiert werden sollte. Der Ärger begann schon bald nach Veröffentlichung der ersten Wikileaks-Enthüllungen am 28. November. Alle Welt twitterte darüber - aber in den vielbeachteten "Twitter Trends" des Anbieters tauchte das Thema nicht auf. "Das ist alles in allem sehr suspekt. Entweder der Algorithmus tut nicht das, was er soll - oder jemand hat nachgeholfen", sagte Pfeiffer.

"Schlachtfeld ist Wikileaks"

Durch die Angriffe des Hacker-Netzwerkes waren die Internetseiten von Mastercard und Visa lahmgelegt worden. Visa.com war seit Mittwochabend 22.00 Uhr (MEZ) nicht mehr aufrufbar. Über Twitter hatte "Anonymous" das Startsignal für den Cyber-Angriff gegeben. Mastercard und Visa hatten nach der Veröffentlichung von geheimen US-Diplomatendepeschen auf Wikileaks Kreditkartenzahlungen an die Website eingestellt, das sich über Spenden finanziert. Angeblich sind nicht nur die Internetseiten der Kreditkartenunternehmen betroffen. Auch bei Zahlungen im Internet soll es zu Problemen kommen, berichtete BBC. Die Firmen bestätigen demnach vereinzelte Probleme. Die Sicherheit von Kundendaten sei aber nicht gefährdet.

Abgesehen vom finanziellen Schaden wirken derartige Attacken auch rufschädigend: Mastercard wird im Netz derzeit mit einer Verunglimpfung seines Werbeslogans verspottet: "Redefreiheit: kann man nicht kaufen, für alles andere gibt es Mastercard".

"Der erste ernstzunehmende Krieg um Informationen ist entbrannt", twitterte der frühere Grateful-Dead-Songtexter John Perry Barlow. "Das Schlachtfeld ist Wikileaks. Ihr seid die Soldaten!". Barlow ist Mitbegründer der Electronic Frontier Foundation, einer nichtstaatlichen Organisation, die sich mit Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt. Einige militantere Mitglieder der Internet-Community nahmen ihn beim Wort. Die Gruppe "Anonymous" setzte das Zitat ganz oben auf die Website "Operation Rache für Assange".

Paypal zahlt wieder

Weitere Ziele von Cyber-Attacken waren bislang auch die Schweizer Postbank Postfinance, die das Konto von Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange gesperrt hatte, sowie das Bezahlsystem Paypal. Der Online-Zahlungsdienst hat nach massiven Protesten der Wikileaks-Anhänger beschlossen, eingefrorene Spenden an die Enthüllungsplattform auszuzahlen.

Paypal-Justiziar John Muller erklärte im Firmenblog: "Wir verstehen, dass die Entscheidung von Paypal zum Gegenstand einer größeren Geschichte geworden ist, bei der es rund um die Aktivitäten von Wikileaks auch um politische und juristische Debatten und um die Meinungsfreiheit geht." Das Spendenkonto sei allein wegen der Verletzung der Geschäftsbedingungen gesperrt worden. Grundlage sei ein Brief des US-Außenministeriums an Wikileaks, wonach das Internet-Projekt im Besitz von Dokumenten sein könnte, die unter Verletzung von US-Gesetzen beschafft worden seien.

Der in Schweden ansässige Online-Zahlungsdienst Flattr teilte unterdessen mit, dass er weiter Spenden an Wikileaks überweisen werde. Solange es kein Gericht gebe, das die Aktivitäten von Wikileaks für illegal erkläre, werde man die Spenden der Flattr-Nutzer weiterreichen, sagte Vorstandschef Linus Olsson. Mit Flattr können Internet-Nutzer auch kleine Beträge an Web-Projekte spenden.

Palins Seite gehackt

Angegriffen wurde nach der Verhaftung von Assange laut einem Pressebericht auch der Internet-Auftritt der schwedischen Regierung. Deren Website sei in der Nacht zum Donnerstag einige Stunden offline gewesen, berichtete die schwedische Zeitung "Aftonbladet". Attackiert wurde auch die Internet-Seite des schwedischen Anwalts im

Auch Sarah Palin, die Galionsfigur der Ultrakonservativen in den USA, wurde zur Zielscheibe der Wikileaks-Unterstützer. Ihre Internetseite war vorübergehend blockiert. Dem Sender ABC News zufolge waren auch die Kreditkartenkonten von Palin und ihrem Mann betroffen. Palin hatte Assange unter anderem als "anti-amerikanischen Agenten" bezeichnet, "der Blut an den Händen hat". Auch die Webseite des US-Senators Joe Lieberman geriet ins Visier von Cyber-Angreifern. Er hatte an Unternehmen appelliert, ihre technische Unterstützung für Wikileaks einzustellen.

Wikileaks veröffentlicht seit gut einer Woche Depeschen von Botschaften und des US-Außenministeriums und hat damit die US-Diplomatie in eine peinliche Lage gebracht. Das US-Justizministerium ermittelt.

Quelle: tis/dpa/rts/AFP

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wawidu:

Total Separations: Retail Trade

 
09.12.10 17:53
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 364788
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Malko07:

Die spinnen die Schotten

7
09.12.10 17:57
Wie soll denn China Pleite gehen? Keine Schulden im Ausland, im Inland ist alles durch den Staat bewirtschaftet. Es kann zum Platzen von Blasen oder sonstige Fehlentwicklungen geben und sogar Aufstände. Aber Pleite? RBS verwechselte wohl ihren Status weil sie in den Spiegel schaute.
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wawidu:

Korruptions-Rating

 
09.12.10 18:12
www.welt.de/wirtschaft/article11501980/...irtschaft.Wirtschaft

www.welt.de/wirtschaft/article6616995/...r-der-Korruption.html
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schlauerfuchs:

#72670 Yen

8
09.12.10 18:44
Aus meiner Sicht hat sich schon etwas verändert und wenn das so weiter geht könnte es auch den Kurs des Yen fundamental beeinflussen: die Renditen in Japan steigen und das ist für einen solch hoch verschuldeten Staat gefährlich.
Der USA Bären-Thread 364804
The quick brown fox jumps over the lazy dog.
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Kicky:

An Irishman speaks his mind

 
09.12.10 19:45
www.zerohedge.com/article/irishman-speaks-his-mind
Antworten
fkuebler:

Etwas arg schnell, Herr Sofa-Rigorist #678... ;-)

9
09.12.10 19:47

"Die spinnen die Schotten. Wie soll denn China Pleite gehen? Keine Schulden im Ausland, im Inland ist alles durch den Staat bewirtschaftet. Es kann zum Platzen von Blasen oder sonstige Fehlentwicklungen geben und sogar Aufstände. Aber Pleite? RBS verwechselte wohl ihren Status weil sie in den Spiegel schaute"

Ob die Schotten jetzt Recht haben oder nicht, das ist mir einfach zu kompliziert, um es wirklich beurteilen zu können.

Aber ich meine mich erinnern zu können, dass ein Land wie Irland auch keine relevante Staatsverschuldung hatte, und plötzlich entschieden sie sich, für ihre Banken zu garantieren, und dann sah die Sache auf einmal ziemlich anders aus, nämlich hochgradig mau...

Jetzt mag jemand sagen: aber China hat ja gar keine Auslandsschulden! Ja, mag sein. Aber das hatte Japan 1990 auch nicht...

Wie hatte mal ein kenntnisreicher Mensch hier im Forum gesagt? "Die Welt ist komplizierter, als sich manche das in ihren Träumen vorstellen mögen..."

 :-)

Antworten
Kicky:

steigende Mortgagezinsen belasten Pimcofonds

3
09.12.10 19:48
www.zerohedge.com/article/...or-alternatives-market-wakes-risk
Wonder why various PIMCO funds are getting hammered over the past week? Simple: the fund's recent push into mortgages, especially on margin, has backfired, and courtesy of the surge in mortgage rates which we highlighted yesterday, has left the world's biggest bond fund, second only the Federal Reserve, hoping for a last minute Hail Mary (Pimco can't print money unlike the former).......
Antworten
Kicky:

EZB der einzige Käufer von PIGS-Anleihen

4
09.12.10 19:55
ftalphaville.ft.com/blog/2010/12/09/432491/rollover-is-all/
www.zerohedge.com/article/...cb-only-buyer-out-there-right-now

Courtesy of a very spot on trading desk comment, we can confirm that nobody but the ECB is buying Greek, Portuguese, and Irish bonds.
...attached is the bid list that the ECB sends them each morning with prices they are willing to buy at and MS sales will go into their clients who own the bonds and submit bids. ECB is the only buyer out there right now....
What could be news is the price the ECB is offering for Portuguese debt: 91.52 for the ten-year bond on Wednesday, versus the day’s actual closing price, 90.93. ECB and market were much closer on prices for Greek and Irish ten-year bonds — or, in other words, the ECB is the market. Interesting national mix too — 44 per cent Irish, 30 per cent Portuguese, 26 per cent Greek.

Mr Trichet’s current front line really is Portugal, then.
Der USA Bären-Thread 364822
Antworten
fkuebler:

Bernanke: 'USA vor Staatsschuldenkrise'

8
09.12.10 19:55
Der USA Bären-Thread 9287950
Wirtschaftsfacts.de - Ihr Portal für den schnellen Zugriff auf alle relevanten tagesaktuellen Informationen rund um die Weltwirtschaft

Ich dachte erst, das ist eine Persiflage. Ist es aber wohl nicht. 

Vielleicht bekommt ja AL doch noch posthum Recht... ;-))

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CarpeDies:

China vor der Pleite

13
09.12.10 20:04
Also das ist natürlich schon harter Tobak, und ich würde sicher auch nicht so weit gehen wie die Schotten. Fakt aber ist, dass in China in der Krise schon gigantische Summen ausgegeben wurden. Ich kann mich noch gut an die Diskussionen hier im Thread erinnern, dass China eine kleine Nummer gegen die USA ist, und dass man nur auf eine Belebung der Weltwirtschaft rechnen kann, wenn die USA sich wieder erholt. Das scheint jetzt alles auf den Kopf gestellt.
Ich möchte mal nicht wissen, wieviel Kredite die Chinesischen Banken herausgegeben haben, auf denen Sie sitzenbleiben, weil die Leute einfach nicht über das Einkommen verfügen, um diese Kredite zurückzuzahlen.
Man muss sich dazu einfach mal auf der Zunge zergehen lassen, wieviele Mercedes, BMS und Audi die Chinesen kaufen, und der Durchschnittspreis im Vergleich zu anderen Ländern ist deutlich höher.
Ich bin überzeugt, dass viele der Banken trickreichen Schuldnern auf den Leim gehen und gegangen sind, weil diese mit nicht durchzuhaltenden Wachstumsaussichten sich jede Menge Kredit verschafft haben. Das dürfte auch ein Hauptgrund dafür sein, dass die Regierung die Zinsen so schleppend anhebt, obwohl die Inflation ausser Rand und Band ist. Auch die Abkoppelung vom Dollar würde das Wachstum der chinesischen Wirtschaft massiv beeinflussen, deswegen auch hier nur die Winzlings-Schritte.

Wenn in der westlichen Welt die Sparwut beginnt, und damit die Nachfrage nach Chinesischen Gütern zurückgeht, dann geht's auf jeden Fall rasant bergab; und dann könnte die RBS nicht mal so falsch liegen.
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Malko07:

#72682: Zu einer Pleite des Bankensystems

7
09.12.10 20:11
à la Japan würde mindestens ein Rechtsstaatssystem und so etwas wie eine freie Marktwirtschaft gehören. Soweit wie ich informiert bin hat China diesen Stand noch lange nicht erreicht. Auch bei uns (westliche Welt) hat man durch die Änderung von Bewertungsregeln ganz einfach die Pleite von sehr vielen Banken vorerst verhindert. Die Chinesen sind diesbezüglich wesentlich kreativer. Und weil sie keine Schulden im Ausland haben und eine strenge Devisenbewirtschaftung führen sollte das auch kein Problem darstellen. Die kommunistische Partei dort hat jahrzehntelange Erfahrung im Betrug und Selbstbetrug. Die Schotten dagegen sind echt Pleite.
Antworten
Malko07:

#72685: Heli-Ben warnt seit über

4
09.12.10 20:18
einem Jahr vor der ausufernden US-Staatsverschuldung.  Das tat er sogar kurz vor der Einführung von QE2 und jetzt wieder im Zusammenhang mit dem angedrohten QE3. Seine Helikoptermethode würde ohne die ausufernde Staatsverschuldung überhaupt nicht in der realen Wirtschaft landen. Hat er nun seine eigene Methode nicht verstanden und fällt das Ganze unter die angedrohte Propaganda?
Antworten
CarpeDies:

#72685

7
09.12.10 20:25
Das Posting aus der Washington Post ist von Ende Februar diesen Jahres!! Da hat sich inzwischen einiges getan und BB ist wohl einem Sinneswandel erlegen bzw. auf die Spur gebracht worden. Vielleicht durfte er da noch offen seine Meinung sagen. Oder er versucht die Euro-Schwäche als Chance zu nutzen, wohl wisssen, dass das Vertrauen in den Euro ja wohl auch nicht besser ist. Ich würde echt mal gerne in dessen Birne schauen...
Antworten
rogers:

Auch ohne Neuverschuldung könnte

5
09.12.10 20:37
Heli-Ben QE betreiben, da die USA ständig Refinanzierungsbedarf hat: Fällige Anleihen werden bezahlt und neue Anleihen aufgenommen. Aber es stimmt schon, dass die Notenbank bei 0 Neuverschuldung oder gar Haushaltsüberschüssen weniger Macht in der Geldpolitik hat, das hat Geenspan auch zugegeben, als die USA um 2000 herum hohe Überschüsse einfuhr (deshalb war er ja für die Bush-Steuersenkung, die er heute ablehnt). Banken verdienen nun mal mehr bei der staatlichen Schuldensause als irgendwo sonst....
Keine Chance für Benziner und Dieselstinker!
Macht den Weg frei für Elektromotoren!
Benzinpreis: 3 Euro pro Liter!
Antworten
Malko07:

Auch Obama versprach

6
09.12.10 20:40
schon mehrfach die Staatsverschuldung stark zurück zu fahren, so z.B.  kurz vor der Gesundheitsreform zusammen mit BB. Wenn die Verlängerung des buschigen Steuergeschenke genehmigt ist, wird er es sicherlich wieder tun. Man muss von seinen Problemen ablenken, sich seriöse geben und dauernd vor den Problemen in Europa warnen.  Macht Sinn und man sieht wieviele darauf rein fallen, auch hier.
Antworten
Anti Lemming:

# 685 - Bernanke warnt vor Griechen-Syndrom in USA

4
09.12.10 22:32

der Originalartikel in der Washingtontimes ist vom 25. Feb. 2010, d.h. bereits 10 Monate alt. Offenbar blieben die Warnungen folgenlos. Damals setzte der Markt gerade zu einer starken Rallye im März/April an, für die Bernanke mit diesen Statements wohl noch "Opfer-Bären" zum Schlachten suchte.

www.washingtontimes.com/news/2010/feb/25/...warning-on-us-debt

 Es scheint tatsächlich so zu laufen:

- Wenn US-Medien warnen, ist Kaufzeit. (Man erinnere sich noch an das "Death Cross"-Theater Anfang Juli, als der SP-500 bei 1020 - dem Jahrestiefstand - notierte...)

- Wenn US-Medien sich in Euphorie suhlen (wie jetzt), ist Short-Zeit. Tops lassen sich allerdings nicht so präzise timen.

Antworten
Anti Lemming:

Green Moutain Coffee Roasters -14 %

2
09.12.10 23:06
Die Lieblings-Hype-Aktie aller Longzock-Hedgefonds, GMCR, ist nachbörslich um -14 % gefallen. Die Erwartungen wurden mit 20 Cents/Aktie zwar erreicht, aber das reicht nach einer Verachtfachung seit Herbst 2008 nicht mehr. Der Ausblick ist ebenfalls nicht berauschend (14 bis 18 Cents).

www.marketwatch.com/story/...-jumps-on-strong-sales-2010-12-09

National Semiconductors verdiente weniger als erwartet und liegt nachbörslich 4 % im Minus.

www.marketwatch.com/story/...o-headline-after-hours-2010-12-09

Im Tech-Sektor hatte in diesem Quartal vor allem Cisco enttäuscht, ebenso Intel, die allerdings bereits im August davor gewarnt hatten. Die Banken waren in diesem Quartal auch nicht berauschend.

Die aktuelle SP-500 Stärke verdankt sich vor allem einer Long-Empfehlung für US-Banken von Goldman, mit der offenbar ein Shortsqueeze ausgelöst werden soll. Bank of America legte heute grundlos um 5 % zu.
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 364873
Antworten
Wago:

Börsenpreise zahlt sowieso keiner!

10
09.12.10 23:53
Neulich: Tagesmail bekommen. Palmöl für 970,--€. Börsenpreis halt.
Mist viel zu teuer. Na, ruf mal an was es neues vom Markt gibt.
Klingelingeling....
Ja hier Palmölhandel xxx.
Ja, hier Wago. Brauche Palmöl, hamm Sie was da?
Klar, was soll es denn kosten?
Hamm Sie was mit ner 7 vorne? (900 wollt ich nicht sagen, bin ja nicht blöd)
Ölhandel: Schaff ich nicht ganz. Hab hier ne Restmengefür 830,--
Wieviel Menge?
800 tonnen.
o.k. nehm ich alle.

Fazit: ich nehm nur noch Restmengen. Ist wesentlich billiger. Gibt es fast jeden Tag.

So geht Börse heute ......
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permanent:

China's Strong Trade Surplus Points to Further Tig

4
10.12.10 06:25
China's Strong Trade Surplus Points to Further Tightening
CHINA, ECONOMY, MONETARY POLICY, CENTRAL BANK, PEOPLE'S BANK OF CHINA, TRADE SURPLUS, TRADE, STOCK MARKET, AUSSIE DOLLAR, CURRENCY, YUAN,
Reuters
| 09 Dec 2010 | 11:52 PM ET

China's imports and exports were much stronger than expected in November, robust numbers that could clear the way for the central bank to raise interest rates as soon as this weekend.

 

The data on Friday offered a double-hit of good news for the global economy: a reminder that Chinese demand was still growing apace and an indication that the U.S. economy was picking up steam.

"The import figures reflect continued strong domestic demand, which is not too surprising, especially as the government has been taking measures to increase imports to reduce the trade surplus," said Jian Chang, an economist with Barclays Capital in Hong Kong.

Imports rose 37.7 percent from a year earlier, easily topping forecasts of a 24.2 percent increase.

Chinese imports have developed a habit over the past two years of surprising on the upside. In that respect, the 34.9 percent jump in exports, ahead of market expectations of a 22.0 percent increase, was the bigger surprise.

"It shows the U.S. economy is recovering well," said Wang Han, an economist at CEBM in Shanghai. "The central bank will raise reserve requirements this weekend and then interest rates next week."

The main Chinese stock index was up 0.16 percent after the release of the data. It had been flat before the release of the data.

Pressure on Yuan

The volume of imports and exports both set monthly records, the customs authority said in a statement.

That left China with a trade surplus of $22.9 billion in November, the seventh straight month in which it has been in the hefty $17 billion-$29 billion range.

 

That could fuel fresh criticism of China's exchange rate regime. The United States and Europe say that an undervalued currency gives Chinese exporters an unfair advantage in global markets.

Even without that criticism, rising inflation in China could put upward pressure on the yuan.

"The trade surplus data comes at a time when domestic inflation is rising, indicating that the pace of yuan appreciation against the dollar could quicken next year," said Lu Zhengwei, an economist at Industrial Bank in Shanghai.

Chinese consumer price inflation may have hit 5.1 percent in the year to November, a 28-month high, state media reported on Friday.

China's leaders on Friday opened the three-day Central Economic Work Conference, a gathering where they will set the policy direction for next year.

The Politburo, the Communist Party's ruling body, set the tone for the meeting last week when it announced a shift to a "prudent" monetary policy from the "appropriately loose" stance of the past two years.

The Politburo also repeated a long-standing pledge to bring China's trade into better balance by promoting imports.

The trade surplus has in fact fallen over the past two years, a product of both external demand slumping because of the global financial crisis and Chinese demand steadily increasing on the back of the economy's strength.

The trade surplus is on track to drop to around $190 billion this year, a reduction of nearly 40 percent from a peak of $295.5 billion in 2008

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Schock für US Anleihemarkt

14
10.12.10 06:26

Die US-Regierung beugt sich dem Druck der Republikaner: Künftig werden die Subventionen für Bundesstaaten wie New York und Kalifornien nicht verlängert. Der Schritt könnte die Zahlungsfähigkeit amerikanischer Kommunen und Bundesstaaten gefährden. Der Kapitalmarkt reagierte prompt, die Kurse der Kommunalanleihen gaben drastisch nach.

Der USA Bären-Thread 9289468Der USA Bären-Thread 9289468

Nach Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus und der Opposition ist klar: Das Subventionsprogramm für US-Bundesstaaten wird überraschend eingestellt. Quelle: dpa

NEW YORK. Ein Alarmsignal nicht nur für die Finanzmärkte: Die Zahlungsfähigkeit amerikanischer Kommunen und Bundesstaaten steht zunehmend infrage. Die Kurse ihrer Anleihen gaben zuletzt drastisch nach, die Renditen ziehen entsprechend an. Damit steigen die Ausgaben für den Schuldendienst - was die Finanznot weiter verschlimmert.

Der Grund für den Kurseinbruch: Die US-Regierung will auf Druck der Republikaner die Schuldenberge der Mitgliedstaaten nicht mehr mit Bundesmitteln stützen. Ein in der Rezession aufgelegtes Subventionsprogramm für Kommunalanleihen wird überraschenderweise nicht über 2010 hinaus verlängert. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus und der Oppostion. Im hochverschuldeten Kalifornien, neben New York größter Profiteur der Hilfen, ist die Empörung groß: "Wir entschuldigen uns nicht dafür, dass wir ein Programm genutzt haben, das uns hilft, die Rezession zu überwinden. Es sollte verlängert und ausgedehnt werden", sagte Tom Dresslar, Sprecher des kalifornischen Finanzministeriums.

Einige Experten interpretieren den Hilferuf so: "Wenn das Programm nicht verlängert wird, rappelt es am Markt für Kommunalanleihen. Das Epizentrum liegt dann in Kalifornien und New York", sagte kürzlich Ex-Hedge-Fonds-Manager Bruce Krasting. Andere rechnen in jedem Fall mit dem Ausfall Kaliforniens, durch das Ende der Subventionen werde es nur eher dazu kommen. Viele Experten, etwa Staranalystin Meredith Whitney, die das Desaster der Banken richtig vorausgesagt hatten, halten die Probleme der US-Bundesstaaten für den Auslöser einer neuen Krise.

In den USA gibt es nicht wie in Deutschland einen Länderfinanzausgleich, der automatisch dafür sorgt, dass in Not geratene Bundesstaaten von der Regierung oder anderen Mitgliedstaaten aufgefangen werden. Solidarität ist in den USA immer eine Einzelfallentscheidung. Ein Beispiel dafür ist das von der US-Regierung Anfang 2009 aufgelegte und bis Ende 2010 befristete "Build America Bonds"-Programm (BAB). Damit konnten sich die hochverschuldeten Bundesstaaten und Kommunen weiterhin billig Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Denn: Washington übernahm von jeder Anleihe 35 Prozent der Zinszahlungen. Rund 177 Milliarden Dollar an Anleihen wurden so bislang platziert. Angeführt wird die Rangliste der Emittenten von Kalifornien, das allein 22 Prozent des Emissionsvolumens auf sich vereint. "Das Programm ist eine offizielle Subvention für Kalifornien", so Krasting.

 

Am Kapitalmarkt reagierten die Kurse der zuletzt ohnehin schon von Ratingabstufungen betroffenen Kommunalanleihen mit weiteren Verlusten auf die unerwartete Nichtverlängerung des Programms. Entsprechend stieg die Rendite der BAB-Bonds im Schnitt auf 6,35 Prozent, was die anstehenden Platzierungen im Volumen von zehn Milliarden Dollar nur noch teurer macht. Das trifft Bundesstaaten wie Kalifornien, das dieses Jahr ein Haushaltsdefizit von 19 Milliarden Dollar ausweist, heftig. San Francisco setzte gestern eine Anleihe-Platzierung wegen der gestiegenen Zinsbelastung aus. Trotzdem bleiben die Republikaner in Washington kompromisslos. "Wir sind in dieser Sache hart", sagte ein Sprecher.

Die Fed-Führung ist zerstritten

An den Börsen wird seit längerem darüber spekuliert, ob die US-Notenbank Fed einspringen und etwa Kommunalanleihen von Kalifornien kaufen könnte. Schließlich kauft sie bereits Staatsanleihen. Beobachter halten das aber für unwahrscheinlich. "Anders als bei den Staatsanleihen könnte die Fed schwerlich behaupten, sie senke mit diesen Aufkäufen die Zinsen für die Wirtschaft", sagte Larry Doyle, Fondsmanager bei Greenwich Investment. "Außerdem werden sich dann die Bewohner anderer Bundesstaaten noch lauter fragen, warum sie für die Fehler einiger weniger Staaten bluten müssen." Mitten in der Finanzkrise, Ende 2008, hatte die Fed Anfragen aus Washington nach Ankäufen von Kommunalanleihen bereits abgelehnt. "Das Gesetz gibt der Fed nur sehr begrenzte Befugnis, Schuldverschreibungen direkt von einem Staat oder einer Kommune zu kaufen", hatte Fed-Chef Ben Bernanke damals einem Abgeordneten geschrieben. Als unwahrscheinlich gilt das Eingreifen der Notenbank auch wegen der unterschiedlichen Meinung in der Fed-Führung über die laufenden Käufe der viel sichereren Staatsanleihen. Nachdem Bernanke am Sonntag eine Ausweitung des Programms in Aussicht gestellt hatte, kritisierte dies der Präsidenten der Richmond Fed, Jeffrey Lacker, lautstark. Vor diesem Hintergrund ist es schwer vorstellbar, dass Lacker & Co Bernanke bei einem Ankauf von Kommunalanleihen folgen werden, wenn sie bereits bei den solideren Staatsanleihen solche großen Probleme haben.

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Die Mehrheit der Deutschen steht hinter dem Euro

6
10.12.10 07:24

Trotz der aktuellen Krise möchten die meisten Deutschen den Euro behalten. Bei Menschen mit niedriger Bildung herrscht hingegen D-Mark-Nostalgie. mehr...

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Starker Gegenwind bei Euro-Bonds

7
10.12.10 07:51
Starker Gegenwind bei Euro-Bonds

Sarkozy unterstützt Merkel

Im Streit um die Einführung der Euro-Bonds bildet sich eine starke Gegenfraktion. Nach Bundeskanzlerin Merkel spricht aich auch Frankreichs Staatschef Sarkozy dagegen aus. Er ist auch gegen eine Aufstockung der Ressourcen des Hilfsfonds für in Schwierigkeiten geratene Euro-Länder. Sarkozy stellt sich damit gegen IWF-Chef Strauss-Kahn.

Bei der Frage der umstrittenen gemeinsamen Euro-Anleihen gibt es einen Schulterschluss von Deutschland und Frankreich. Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich auch der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy gegen die sogenannten Euro-Bonds ausgesprochen.

"Es gibt keinen Anlass, heute über neue Vorschläge zu reden, wo wir uns gerade über einen ständigen Krisenmechanismus geeinigt haben", ließ Sarkozy über einen Sprecher mitteilen. Am Freitag findet in Freiburg ein deutsch-französischer Gipfel statt.

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti hatten sich für die Euro-Bonds starkgemacht, die von Merkel abgelehnt wurden. Dieser Vorschlag werfe nicht nur bei der Kostenteilung Probleme auf, betonte der Elysée-Sprecher. Es gebe vielmehr ein von allen Mitgliedsländern der Euro-Gruppe getragenes Krisenmanagement, das nach genau festgelegten Regeln funktioniere.

Frankreich schloss zugleich die Möglichkeit einer Aufstockung der Ressourcen des Hilfsfonds für in Schwierigkeiten geratene Euro-Länder aus. Entsprechende Forderungen waren vom Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, gekommen. Paris erachte die finanzielle Ausstattung dieses Fonds als ausreichend, betonte der Elysée.

Juncker weicht nicht

Ungeachtet der Kritik aus Berlin und Paris geht Juncker davon aus, dass es zukünftig in der Euro-Zone gemeinsame Anleihen geben wird. "Ich bin überzeugt, dass die Euro-Anleihen ein Instrument sein könnten und eines Tages auch sein werden, um irrationale Bewegungen auf den Kapitalmärkten, die sich gegen einzelne Länder der Eurozone und gegen die Eurozone insgesamt richten, abzubremsen", sagte der luxemburgische Ministerpräsident im ZDF.

Juncker betonte, er nehme Merkels Bedenken gegen Euro-Bonds sehr ernst. Gleichwohl verteidigte er seinen Vorschlag, gegen die Kritik, vor allem Deutschland und andere solide Länder der Euro-Zone würden damit zum Zahlmeister der Union. Es sei nicht so, dass Deutschland die volle Last in der Eurozone tragen müsse.

Bofinger: "Eurobonds sind richtig"

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger unterstrich die Forderung von Juncker nach Eurobonds und warf der Bundesregierung wegen ihres strikten Neins ebenfalls einen Mangel an europäischem Denken vor. "Ich glaube schon, dass wir sehr national denken, sehr kurzfristig denken, dass wir an unsere eigenen Interessen in einem kurzfristigen Sinne denken", sagte Bofinger der ARD. Deutschland tue gut daran, mehr europäisch zu denken.

Ich  glaube, "Herr Juncker hat völlig recht: wir brauchen Eurobonds". Damit würden sich die Länder der Gemeinschaft in einem einheitlichen Wertpapier gemeinsam verschulden und die Differenzierung zwischen starken und schwachen Ländern aufheben. "Damit hat man die Möglichkeit, dass man von den Märkten nicht mehr gegeneinander ausgespielt wird", argumentierte der Wirtschaftswissenschaftler.

An dem Argument der Bundesregierung, dass Deutschland dann höhere Zinsen zahlen müsste, äußerte Bofinger Zweifel. "Mit den höheren Zinsen, muss man mal sehen", sagte er. "Ich bin mir nicht sicher, dass man tatsächlich höhere Zinsen bezahlen muss". Ungeachtet dessen gelte aber ganz grundsätzlich: "Es geht darum, diese Währungsunion zu erhalten", sagte Bofinger.

Gerade Deutschland habe ein vitales Interesse daran, dass der Euro bestehen bleibt. "Und deswegen sollten wir auch bereit sein, im Zweifelsfall dafür etwas zu bezahlen und im Zweifelsfall dafür auch über den einen oder anderen Schatten zur springen".

Quelle: wne/dpa/rts

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permanent:

TBond, Rentenmarktbären außer Rand und Band

4
10.12.10 08:15

 

Kein Ende in Sicht? Beim US-T-Bond sollten Anleger die Unterseite fest im Blick

behalten. So droht derzeit der nachhaltige (per Wochenschlusskurs) Sturz unter den

Unterstützungsgürtel aus den markanten Verlaufshochs des Jahres 2009 zwischen

123 25/32 und 123 18/32. Damit wären die Weichen für eine Fortsetzung der negativen

Laufrichtung endgültig gestellt, denn die angeführten Marken sind der letzte

Schutz vor einer Rückkehr in die ehemalige Schiebezone aus dem Jahr 2009, die

sich bis zu den zyklischen Tiefpunkten bei 114 30/32 zu 114 24/32 erstreckt. Die

technischen Indikatoren sorgen dabei kaum für einen Hoffnungsschimmer. Vielmehr

warnen die Ausstiegssignale des Stochastik und des MACD vor neuerlichen Rückschlägen.

Gelingt es dem Rentenbarometer trotzdem, sich auf dem Niveau des eingangs

angeführten Unterstützungsgürtels zu stabilisieren, bestehen gute Chancen,

einen Punkt hinter die jüngsten Verluste zu setzen. Da die o. g. Marken bei gut

123 ½ die Nackenlinie des massiven Doppelbodens aus dem Jahr 2009 darstellen,

verbleibt in diesem Fall ein Pullback, der die Bodenbildung noch einmal bestätigen

würde. Das Cluster aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 125 31/32) sowie mehrerer

horizontaler Widerstände zwischen dem Tief vom 14. Juli bei 125 07/32 und dem

Hoch vom 25. Mai bei 126 15/32 stellen danach die nächsten Anlaufmarken dar.

Quelle: HSBC Trinkaus, der Tag heute

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E8DEF285:

laut dax - müller

 
10.12.10 08:24
haben wir schon den eurobond - gestern bei anne will
gruss E8
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