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Der USA Bären-Thread

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Politisch-Moralische Diskussion

13
29.09.09 09:10

Der gestrige Tag -im Bärenthread- war geprägt von einer politisch-moralischen Diskussion. Wohl ein ganz normaler Vorgang an einem Tag nach der Bundestagswahl.
Ausgangspunkt war die Argumentation von Svatur rund um die Tafeln, deren wachsende Bedeutung und die daraus folgende Ursachenforschung für dieses Faktum.

Jedes Land, das von Menschlichkeit gekennzeichnet ist und sein will braucht Umverteilung. Es gibt Menschen, die von Natur aus benachteiligt sind, Menschen die nicht die gleichen Chancen auf ein Leben in Selbstverantwortung haben wie es der Masse gegönnt ist. Es ist die menschlich-moralische Pflicht der gesunden, starken Bevölkerungsgruppe diese Mitmenschen zu unterstützen. Hier muss man werben um das Verständnis, apellieren an das moralische Gewissen derjenigen die durch ihre Kraft und Stärke in der Lage sind zu helfen.

Es gibt aber auch Menschen, in jedem Land, die keine Eigenmotivation haben, die sich bewusst für ein Leben im Schoße des Sozialstaates entscheiden, die niemals die Absicht haben einen Beitrag zum gesellschaftlichen Allgemeinwohl zu leisten.
Diese Menschen gilt es nicht zu unterstützen, diesen Menschen gebührt nur Verachtung als Schmarotzer an der Gesellschaft.

Gute Bildung muss frei für jeden Menschen in unserem Land verfügbar sein. Es muss Ganztagsschulen geben in denen Gleichberechtigung und sozialer Ausgleich stattfindet. Viele Familien können es leisten und sich leisten ihre Kinder zu unterstützen. Viele Familien können es jedoch nicht leisten und sich leisten ihre Kinder zu unterstützen. Kinder dieser Familien sind auf staatliche Einrichtungen, wie Ganztagsschulen, angewiesen um die gleichen Bildungschancen zu erhalten.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, so kann ich von jedem Menschen, der nicht von Natur aus benachteiligt ist, verlangen die Bildung die ihm geboten wird anzunehmen. Aus meiner Sicht ist es sogar eine Pflicht eines Menschen sein Recht auf Bildung wahrzunehmen, alles andere ist nicht sozial.

Ich habe zwei Kinder, eine Tochter (Klasse 10, öffentliches Gymnasium) und einen Sohn (Klasse 6 öffentliches Gymnasium). Die Schule bietet, wie so weit es mir bekannt ist fast alles Schulen, eine Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag an. So bleibt kein Raum für eine Ausrede, für nicht erbrachte Leistungen.
Meine Tochter möchte nun im kommenden Schuljahr für ein Jahr ins Ausland. Hierfür muss sie hart arbeiten. Es gibt Förderprograme, die jedem Schüler zur Verfügung stehen. Dies Förderprogramme verlangen jedoch ein bestimmtes Leistungsniveau um sich zu qualifizieren. Darüber hinaus gibt meine Tochter Nachhilfeunterricht um für den Auslandsaufenthalt zu sparen. Meine Kinder sind keine Naturtalente,  gute Noten müssen erarbeitet werden.

Von diesem Menschen kann ich später verlangen, gesellschaftlich soziale Aufgaben zu übernehmen. Von diesen Menschen kann ich später Verlangen einen sozialen Ausgleich zu bieten, denjenigen zu bieten, die benachteiligt sind.

Von diesem Menschen kann ich jedoch nicht verlangen, die zu unterstützen, die sich Bewusst für eine Hartz IV Karriere entschieden haben, das wäre unsozial.

Permanent

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Malko07:

Svartur,

15
29.09.09 09:50
Spekulationen sind nicht prinzipiell gut oder schlecht, unabhängig von der potentiellen Finanzierung. Es gibt Spekulationen, die erst bestimmte sinnvolle Geschäfte ermöglichen respektive absichern und es gibt Spekulationen die künstliche Engpässe auslösen oder unsinnvolle Geschäfte ermöglichen und damit zu Hunger und Verelendung breiter Bevölkerungsschichten beitragen können. Es ist deshalb Aufgabe der Politik, die entsprechenden Regeln  und Abgabesysteme zu kreieren die Letzteres möglichst ausschließen. Dazu hat z.B. Rot-Grün genau das Gegenteil beigetragen. Die steuerliche Freistellung beim Handel mit großen Firmenbeteiligungen respektive mit ganzen Firmen hat auch bei uns die Aasgeier und Ausschlachter auf den Plan gerufen. Parallel bekamen die Hedgefonds gleichzeitig eine Zulassung, damit die Schlachtungen auch gut funktionieren können.  Man hat damals auch die Strukturen außerhalb der Bilanz zugelassen die erst die Katastrophe in unserer Bankenlandschaft ermöglichsten. Alles Regeln, die in der ersten Weltwirtschaftskrise in Kraft gesetzt wurden und nun mit dem Argument "Arbeitsplätze zu schaffen" (in einem großen Finanzplatz Deutschland) außer Kraft gesetzt wurden. Manche südeuropäischen Länder, über die und deren Politiker wir so gerne die Nase rümpfen, sind diesen verhängnisvollen Weg nicht gegangen und ihre Großbanken stehen heute wesentlich besser da und lassen unsere Bankenlandschaft jetzt mickrig erscheinen. Die gleiche Koalition hat auch noch die umlagefinanzierte Rente zugunsten der Finanzbranche abgerüstet (Riester, Rürup; Interessenvertreter der Versicherungsbranche) und haben eine einmalige kriminelle Leiharbeit (Clement, jetzt deren Interessenvertreter) ermöglicht. Unserer früherer Kanzler hat dann auch noch die Energieabhängigkeit zu Russland vergrößert anstatt in Flüssiggasterminals zu investieren. Hat auch einen netten Posten gebracht.  In meinen Augen sitzen die Hauptschuldigen in der Politik, bei uns besonders in den Parteien, die sich besonders sozial gebärden.

Es gibt Risiken im Leben, für die der einzelne nicht gerade stehen kann. Es ist deshalb Aufgabe der Gesellschaft (Staates) diese Risiken abzufedern und Hilfe zu leisten, primär Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist auch die Aufgabe des Staates für faire Startbedingungen zu sorgen. Diesbezüglich fehlt es bei uns stark. Er sollte auch die Schwachen vor den Starken schützen. Aus diesem Grunde bin ich auch für den Mindestlohn, trotz dem potentiellen Verlust von Arbeitsplätzen. Arbeitsplätze sind keine heilige Kuh mit der es erlaubt ist jedweden Unsinn zu propagieren. Ob die Gesellschaft sich allerdings durch die Kinder von Alleinerziehenden erpressen lassen soll, wage ich zu bezweifeln. Da tendiere ich eher zu den Methoden einiger Staaten im Mittelwesten der USA. Ansonsten ist das Leben nie risikolos und endet mit dem sicheren Tode.

Hagen v. Tro.,
keine Schicht ist heilig und hat die Garantie auf immerwährenden Wohlstand. Und es wird auch nicht immer Wachstum geben. Das Wachstum der letzten Jahre beruht kaum noch auf Produktivitätssteigerungen. Er beruht primär auf der exzessiven Schuldenerweiterung und der Ausnutzung von Arbeitern und der Natur in etlichen asiatischen Ländern. Man kann auch nicht die Banken beschuldigen in der Vergangenheit zu leichtsinnig Kredite vergeben zu haben und jetzt fordern das weiter zu tun.
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permanent:

Spooked Consumers Plan to Spend Less on Halloween

7
29.09.09 10:01
Spooked Consumers Plan to Spend Less on Halloween
CONSUMERS, HALLOWEEN, SPOOKED, RETAIL, CONSUMPTION, SHOPPING, SHOPPERS, RECESSION, ECONOMY
Reuters
| 29 Sep 2009 | 02:51 AM ET

The economy is still spooking shoppers. U.S. consumers plan to spend an average of $56.31 on Halloween this year, down from $66.54 in 2008, according to a National Retail Federation survey.

 

Moreover, only 62.1 percent of those surveyed said they expected to celebrate the holiday this year, compared with 64.5 percent last year. Economic hurdles and the turmoil in financial markets has made consumers mindful of spending.

Last year's holiday season was the worst in nearly 40 years by some measures and early forecasts for the 2009 holiday season call for sales to be anywhere from up 2 percent to down 1 percent.

 

An International Council of Shopping Centers forecast appears to be the most optimistic so far, calling for a rise in holiday sales of 1 percent to 2 percent. Halloween usually lands about a month before the Thanksgiving holiday.

The day after Thanksgiving is the traditional start of the winter holiday shopping season in the United States.

Eighty-eight percent of consumers who said the economy hurt their Halloween spending plans also planned to spend less, the survey showed.

Among other things, consumers planned to cut down on candy purchases, to reuse old decorations or make their own costumes. That could mean more pressure on retailers to stock up on attractive, yet affordable Halloween items.

The survey, conducted for NRF by market research firm BIGresearch, polled 8,526 consumers from Sept. 1 to Sept. 9 and had a margin of error of plus or minus 1 percent.

Antworten
obgicou:

EUR/USD

12
29.09.09 11:04
ist meilenweit vom Top entfernt; der Dax nur ca. 60 Punkte.
Der Dax ist nur ein Tisch im amerikanischen Kasino und die großen Speiler scheinen ihre Chips vom Tisch zu nehmen.
Antworten
Palaimon:

Sehr fesselnde Beiträge

9
29.09.09 11:06
@Svartur, @Malko, @Hagen, @permanent - teils stark philophisch angehaucht und sehr zum Nachdenken anregend. Habe mir die Zeit genommen, alles gründlich zu lesen, obwohl ich eigentlich nur kurz reinschauen wollte.
Im nächsten Posting dann mein bescheidener Beitrag zur nächsten Runde China vs. Australien ;-)
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Palaimon:

Kampfansage an China

23
29.09.09 11:20

29.09.2009 08:37

 

China  gegen Australien - die nächste Runde

der Kampf um die australischen Rohstoffe ist voll entbrannt – und die Regierung  in Canberra hat der chinesischen Kauflust de facto einen Riegel vorgeschoben. Die australische Regierung forderte ausländische Investoren gerade dazu auf,  ihre Anteile an den Unternehmen des Landes gering zu  halten. Um ihre Chancen auf eine Genehmigung zu verbessern, sollten sich Anleger  bei großen Firmen auf ein Maximum von 15 Prozent beschränken, teilte die  Komission zur Prüfung ausländischer Investitionen (Foreign Investment Review  Board - FIRB) mit. Ausländische Beteiligungen an neuen Projekten sollen künftig  auf weniger als 50 Prozent begrenzt werden. Ferner bevorzuge die Regierung  Beteiligungen, die gemeinsam mit australischen Investoren erworben würden.   

Dieses Statement trägt russische Züge: In der Russischen Föderation sind alle  Investments, die vom Staat als strategisch eingestuft werden, für Ausländer de  facto geblockt. Und strategisch ist in Russland fast alles. Nun zieht also Australien nach – mit einer klaren  Kampfansage an China. Die Volksrepublik versucht sich durch zahlreiche  Investitionen den Zugriff auf die für ihre Industrie wichtigen Rohstoffe zu  sichern – und das wird in Australien zunehmend skeptisch gesehen. In den  vergangenen 18 Monaten haben die australischen Behörden rund 90 Anträge  chinesischer Unternehmen auf Investitionen im Wert von umgerechnet rund 20  Milliarden Euro geprüft. China ist mittlerweile hinter den USA und  Großbritannien der drittgrößte Investor in dem Land.

Neuer Protektionismus in Australien

Politiker in Australien sind spätestens seit dem unsäglichen Streit zwischen Rio  Tinto und China unter protektionistischem Druck geraten: Seit die Regierung in  Peking wenig sensibel einige Manager von Rio Tinto wegen angeblicher  Industrie-Spionage hinter Gitter werfen ließ, ist das Misstrauen in Australien  natürlich gewachsen. Der Kampf der Chinesen gegen Rio Tinto und damit für  niedrigere Erzpreise war nur die erste Runde im Fight gegen Australien. "Down  Under" hat nun seinerseits mit der Sperre chinesischer Investments die zweite  Runde in dem Fight eröffnet. Dabei hatte die chinesische Industrie den  Kampfeswillen in Australien noch angeheizt: Die Unternehmen der Volksrepublik  wollten mit einer "neuen Welle" von Transaktionen das Tempo bei ausländischen  Fusionen und Übernahmen erhöhen, hatte jüngst Xiong Weiping, der Chef des  chinesischen Stahlkonzerns Chinalco angekündigt.

Der Leidtragende dieses Schaukampfes sind die australischen Minen-Unternehmen  und ihre Aktionäre ...........

(......)

Der neue australische Protektionismus ist aus finanzieller Hinsicht ein  Eigentor:.............

(.....)

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-09/...aechste-runde-023.htm

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
daiphong:

Malko, "Ob die Gesellschaft

5
29.09.09 12:13
sich allerdings durch die Kinder von Alleinerziehenden erpressen lassen soll, wage ich zu bezweifeln. Da tendiere ich eher zu den Methoden einiger Staaten im Mittelwesten der USA."

Wie sehen die Methoden dort eigentlich aus? Immerhin ist dies mMn die entscheidende AlgII - Nutznießergruppe, denn Papa Staat hat die jungen Männer als Versorger verdrängt. Die verfügen großteils und lange Zeit nur über lächerliche Löhne.
Antworten
Stöffen:

Chinesische Strategien

11
29.09.09 12:29
werden just auch bei n-tv vermeldet

China wird zur Kolonialmacht

Ländereien weltweit im Visier

In zunehmendem Maße kaufen Staatsfonds aus China Ländereien in Afrika und Südamerika auf. Auf den Plantagen wächst zumeist Getreide für die eigene Bevölkerung. Die Afrikaner arbeiten für Hungerlöhne, die Lebensmittel werden komplett nach China verschifft. Pikantes Detail: China kauft oder pachtet nur die fruchtbaren Länderein im Uferbereich großer Flüsse. Den Afrikanern bleibt das dürre Hinterland.

www.n-tv.de/politik/...rd-zur-Kolonialmacht-article525351.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Blogger-Elend

8
29.09.09 12:38
Der USA Bären-Thread 263050
Antworten
Malko07:

daiphong, die Methode ist

5
29.09.09 12:38
relativ einfach. Der Bundesstaat sorgt für eine ganztägige Betreuung der Kinder und hilft der Alleinerziehenden bei der Arbeitssuche. Findet sie keine Arbeit oder geht nicht zur Arbeit bekommt sie die Kinder entzogen und erhält keine Art von staatlicher Unterstützung mehr. Arbeitet sie fleißig und das Einkommen reicht nicht ganz wird es vom Staat aufgestockt. Dann muss die Frau, wenn sie weiterhin staatliche Hilfe benötigt,  den Staat bei der Aufklärung der Vaterschaft unterstützen. Tut sie das nicht ausreichend, wird ihr das Kind entzogen und alle Unterstützungen eingestellt. Der Vater wird vom Staat zur Kasse gebeten und im Falle eines Falles sein gesamtes Vermögen beschlagnahmt. Oft haben diese Boys allerdings kein Vermögen und flüchten aus dem Staat. Eine staatenübergreifende Festsetzung ist nicht möglich, da die einzelnen Bundesstaaten zu dieser Problematik stark unterschiedliche Auffassungen haben.

Die Kinder kommen im Regelfall bei anderen Familien unter.  Oft findet auch die Betreuung tagsüber bei anderen Familien statt (soweit die Kindertagesstätten fehlen - besonders auf dem flachen Land). Diese Familien bekommen die notwendige staatliche Unterstützung für die Betreuung.
Antworten
Malko07:

Kleiner Nachtrag zu #49710:

7
29.09.09 12:47
In Bayern auf dem Land ist es nicht selten, dass Paare die heiraten wollen, schon vorehelich ein Kind in die Welt setzen. Die Frau bleibt zu Hause und kassiert Stütze. Der Vater wird verschwiegen und nach 1 bis 2 Jahren wir geheiratet. U.a. dieser Punkt manifestiert was bei Hartz4 so alles falsch ist. Da die nahen Verwandten nicht mehr zur Kasse gebeten werden, kann man derartige Spielchen mit dem Sozialsystem treiben.
Antworten
Anti Lemming:

Müssen US-Rentner bald wieder Hundefutter essen?

12
29.09.09 13:01

Als abrundenden Nachtrag zur Sozialdiskussion (die langsam ausufert...) noch folgende Story aus USA. Dort soll die "Stütze" für sozial Bedürftige in 2010 und 2011 nicht mehr erhöht werden (wie allljährlich in den letzten 35 Jahren). Konsequenz könnte sein, dass verarmte Senioren wieder - wie in den Inflationsjahren der 1970er - aus Geldmangel Hundefutter  essen müssen.

 

The government has been adjusting their monthly checks for 35 years to ensure that seniors don't wind up eating dog food -- as many were forced to do in the high-inflation years of the 1970s, when Social Security monthly payments were fixed.

But after receiving an increase each year since 1975 to compensate for the rise in the cost of living, seniors won't get a raise in 2010 or in 2011 because the trustees who oversee Social Security are projecting declines in the consumer price index (CPI) -- the basis for these cost-of-living adjustments.

www.marketwatch.com/story/...al-security-recipients-2009-09-29


Die Stützen für Verarmte sind nun nicht mehr drin, weil die von der Fed gedruckten Billionen nur den Zockerbanken in die verfetteten Hintern geschoben werden.

Die Konservativen in USA wollten die Sozialhilfe schon immer gänzlich abschaffen - was sie mit Spin-Stories von den "Cadillac-fahrenden Wellfare-Queens" schmackhaft zu machen versuchen. Man gleitet mit solchen Missbrauch-Stories - und damit wende ich mich auch an Malko und seine Beispiele - schnell ins Geschmacklose ab...

Antworten
Hagen v. Tronje:

@Malko07 (#49702)

8
29.09.09 13:02

"Dazu hat z.B. Rot-Grün genau das Gegenteil beigetragen. Die steuerliche Freistellung beim Handel mit großen Firmenbeteiligungen respektive mit ganzen Firmen hat auch bei uns die Aasgeier und Ausschlachter auf den Plan gerufen. Parallel bekamen die Hedgefonds gleichzeitig eine Zulassung, damit die Schlachtungen auch gut funktionieren können."

So ist es. Vor allem die steuerliche Freistellung war quasi die Initialzündung. Banken nahmen diese zum Anlass, um sich von z.T. jahrzehntelangen Firmenbeteiligungen zu trennen. Von da ab war es mit der Ruhe im vergleichsweise beschaulichen Deutschland  vorbei. Einzug hielt daraufhin eine (für Deutschland) völlig neue Spezies, die sog. Heuschrecken-Investoren. Für diese hat Rot-Grün in der Tat die Rolle des Türöffners eingenommen.

"Die gleiche Koalition hat auch noch die umlagefinanzierte Rente zugunsten der Finanzbranche abgerüstet (Riester, Rürup; Interessenvertreter der Versicherungsbranche) und haben eine einmalige kriminelle Leiharbeit (Clement, jetzt deren Interessenvertreter) ermöglicht. Unserer früherer Kanzler hat dann auch noch die Energieabhängigkeit zu Russland vergrößert anstatt in Flüssiggasterminals zu investieren. Hat auch einen netten Posten gebracht.  In meinen Augen sitzen die Hauptschuldigen in der Politik, bei uns besonders in den Parteien, die sich besonders sozial gebärden."

Ich sage nur: Schröder und sein Intimus sowie Sponsor Maschmeyer vom AWD. Am Ende gesellte sich dann auch noch Rürup zum AWD, während der liebe Gerd quasi als letzte Amtshandlung in einer Nacht und Nebel Aktion den Russen-Deal durchpaukte.

Offensichtlich haben einige Zeitgenossen bei der letzten Wahl sich aber dennoch an o.g. Punkte erinnert.

"Man kann auch nicht die Banken beschuldigen in der Vergangenheit zu leichtsinnig Kredite vergeben zu haben und jetzt fordern das weiter zu tun."

Hier habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Mir ging es nur um die Kreditvergabe an den Mittelstand. Und das hier die Banken in der Vergangenheit "zu leichtsinnig" Kredite vergeben haben, vermag ich so nicht nachzuvollziehen. Vielmehr badet der Mittelstand jetzt die Eskapaden der Banken auf anderen Geschäftsfeldern aus.

Antworten
permanent:

AL / Hundefutter

7
29.09.09 13:22
Ich denke Nudeln und Kartoffeln sind nicht unbedingt teuerer als Hundefutter. Außerdem kann Hundefutter überhaupt nicht so schlecht sein. Menschen sind doch immer bereit ihr letztes Hemd für das Tier auszuziehen.
In meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnen drei Humanmediziner (zwei Angestellte im Krankenhaus sowie ein niedergelassener Zahnarzt) und ein Tierarzt mit Frau die ebenfalls Tierärztin ist.
Die Humanmediziner jammern über ihre "Kundschaft" und die geringe Bereitschaft für Zusatzleistungen zu zahlen, der Tiermediziner verdient recht ordentlich und freut sich über die Frauchen und Herrchen seiner Kundschaft und deren lockersitzenden Geldbörsen.

Die Prioritäten der Menschen sind mitunter sehr merkwürdig.

Gruß

Permanent
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Anti Lemming:

Mish: kaum neue Jobs - "Schumpeter-Depression"

9
29.09.09 13:29

 

Anemic Job Creation During The "Schumpeterian Depression"

 

The Wall Street Journal is discussing some interesting trends in business creation and small business hiring. Please consider Sharp Drop in Start-Ups Bodes Ill for Jobs, Growth Outlook.

 (Der Artikel im Link zum WSJ ist für Nicht-Abonennten nur teilweilse lesbar, Mish macht den Text und die Grafik unten auf seiner Webseite zugänglich)


Zusammenfassung:  Es gibt in USA deutlich weniger Geschäfts-Neugründungen, und bei den wenigen Neugründungen werden weniger Leute als zuvor eingestellt. Gründe sind gestiegene Risiko-Aversion und Kreditmangel

Einige neue Geschäfte werden aus "blanker Not" von  Langzeitarbeitslosen u.ä. eröffnet - meist  in wenig lukrativen Bereichen wie Babysitting und Hausreinigung. In potenziell "einträglichen" Geschäftsbereichen (Bereiche Medizin, Recht, Handwerk) gibt es hingegen kaum  Neugründungen - und entsprechend wenig Jobs.

Der Chart unten zeigt den fallenden Trend bei den Geschäfts-Neugründungen:

 

Der USA Bären-Thread 263057
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permanent:

Rohstoffe / China

11
29.09.09 13:31

Gewaltiger Bieterwettstreit um nigerianisches Öl

von Michael Vaupel

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

*** Wer rund 2.000 Milliarden Dollar Devisenreserven hat, dem geht es besser.

Dieser „dem" ist derzeit auf dieser Welt: China. Sonst niemand.

Da ist es auch kein Problem, dem staatlichen chinesischen Ölkonzern CNOOC (China National Offshore Oil Corporation) mal 50 Milliarden Dollar in die Hand zu drücken und auf Einkaufstour zu schicken. Sichert damit Ölvorkommen für China, so hieß es wohl sinngemäß.

Und CNOOC ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Das größte Erdölförderland Afrikas ist Nigeria (an zweiter Stelle kommt Angola). Dorthin ging CNOOC, legte das Geld auf den Tisch und meldete damit Anspruch auf 23 der größten Ölfelder des Landes an.

Felder, welche derzeit von westlichen Ölgesellschaften wie Total kontrolliert werden - nun laufen aber 16 Lizenzen ab, zumindest da könnte CNOOC die Nachfolge antreten.

Es hat nun zur Freude der nigerianischen Regierung ein Bieterwettstreit begonnen - wobei CNOOC sehr gute Karten haben sollte. Denn wenn der größte Aktionär ein Staat mit 2.000 Milliarden Dollar Devisenreserven ist...kann der jederzeit „ein paar Milliärdchen" nachschießen.

*** Und zeitgleich dazu fiel mir in einer iranischen Nachrichtenagentur diese Meldung auf:

CNPC (China National Petroleum Corp.) - ein weiteres staatliches chinesisches Ölunternehmen - erschließt im Süden Irans ein großes Erdölfeld mit dem schönen Namen „Azadegan".

Die Chinesen halten am neuen Projekt einen Anteil von 70%, Erschließungskosten rund 2,5 Milliarden Dollar (2.000 Milliarden Devisenreserven...), angestrebte Förderung: 260.000 Barrel pro Jahr.

Hier kein Bieterwettstreit:

Denn die westlichen Ölkonzerne halten sich wegen der Sanktionen gegen das Land zurück.

So konnte sich CNPC den Mehrheitsanteil an diesem Ölfeld sichern - und hier geht es um einen der größten Öl-Neufunde der letzten 30 Jahre.

*** Solche Meldungen gehen hierzulande eher unter. Sie sind aber ein ganz klares Zeichen dafür, dass China seinen Zugriff auf strategische Rohstoff-Vorkommen weltweit immer weiter ausbaut. Pragmatisch und clever, genauso würde ich es auch machen, wenn ich „China" wäre.

Schlussfolgerungen für uns? Die Knappheit der Rohstoffe wird mittelfristig zu weiteren Preissteigerungen führen. Wer Augen hat, der sehe. Mittelfristige Investments in diese Richtung sind meine Empfehlung. Wer Ohren hat, der höre.

Mit herzlichem Gruß,

Ihr

Michael Vaupel

Antworten
Anti Lemming:

Kontraindikatorische Pro-Zyklik der China-Invests

7
29.09.09 13:57

"Schlussfolgerungen für uns? Die Knappheit der Rohstoffe wird mittelfristig zu weiteren Preissteigerungen führen. Wer Augen hat, der sehe. Mittelfristige Investments in diese Richtung sind meine Empfehlung. Wer Ohren hat, der höre." [# 49716)

 

Die Chinesen wollen mit dem Rohstoff-Bunkern und Ressourcen-Sichern (siehe auch ihre Expansionsversuche in Australien) offenbar ihre Dollar-Reserven loswerden, ehe diese "wertlos werden". Dahinter steckt die Angst , dass die Amis sich aus ihrer Überschuldung herausinflationieren und den Haltern ihrer Staatsanleihen den "Schwarzen Peter" (über Dollar-Abwertung und Kursverluste der Anleihen) zuschieben wollen.

Angst ist bei Investments aber meist ein schlechter Ratgeber. Strategisch mögen die Rohstoff-Initiativen ja Sinn machen (z. B. in Hinblick auf autarke Versorgung). Doch in der Vergangenheit zeigten die Chinesen bei ihren Investments meist kein glückliches Händchen. Man denke nur an ihre fatale Beteiligung an der Private Equity Firma Blackstone anläßlich deren Börsengangs.  Jedem, der ein einigermaßen intaktes Gefühl für die Börse hat, sollten die Haare zu Berge stehen, wenn ausgerechnet eine PE-Firma "public" gehen will...

Dies lässt Spielraum offen für die Interpretation, dass die Chinesen in der aktuellen Rohstoff-Echoblase (Echo zu 2008) mal wieder als Letzte auf den (abge-)fahrenden Zug aufspringen, wie bei der Blackstone-Beteiligung. Natürlich ist der China-Einstieg zugleich Treibstoff für die Rohstoff-Blase, da diese dadurch scheinbar Legitimität und Glaubwürdigkeit erhält. Der Preis treibt den Preis. Ähnlich war es, als die Yahoo-Aktie im Jahr 2000 auf 500 Dollar kletterte und Analysten das Kursziel auf 1000 Dollar erhöhten. Vermeintliche Wertsteigerung unterfüttert dann die Gier. Am Ende dürften sich die Preistreiber-Spielchen aber als das übliche Schneeball-System entpuppen.

Börse ist, wie die Geschichte, die ewige Wiederholung des Gleichen. Und in beiden Fällen gilt: Wer aus der Geschichte nicht gelernt hat, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Antworten
Malko07:

#49712: Eine Erhöhung

7
29.09.09 14:09
ist in Zeiten einer Deflation sicherlich nicht notwendig. Die Jahre vorher war die reale Inflation wesentlich höher als die Ausgewiesene. Damals ging es den "sozial Bedürftigen" immer schlechter. In Zeiten der Deflation geht es ihnen, bei gleichen Leistungen,  immer besser. Sie können jetzt von Nudeln zu Hundefutter aufsteigen. Ohne die Mithilfe der Banken hätten sie diese glückliche Deflation gar nicht erreicht.

;o)

Naja, das mit den Sozialsystemen ist schon eine schwierige Angelegenheit. Bei uns hat man die Rentenhöhen garantiert und darüber gab es ausreichend Geschrei. Wissen sollte man, dass die Rente an Hand eines Durchschnittseinkommens errechnet wird, in das die Arbeitslosen nicht eingehen. Hätte die Regierung die Kurzarbeit nicht massiv verlängert, hätten die Arbeitslosen stark zugenommen und das Durchschnittseinkommen wäre gestiegen und damit hätte sie die Renten erhöhen müssen.

Verrückte Welt!
Antworten
Anti Lemming:

FDIC fordert von Banken 3 Jahre Vorauszahlung

7
29.09.09 14:16

der Gebühren, berichtet Marketwatch. Grund sind die immer knapperen Geld-Reserven des FDIC (US-Einlagensicherungsfonds). Sie dürften nach meiner Rechnung zurzeit nur noch bei schätzungsweise 6 Milliarden Dollar liegen (im Juli waren es noch über 10 Mrd.).

Letztes WE ging wieder eine größere Regional-Bank (Georgian Bank) pleite, was den FDIC weitere 892 Millionen kostet. Wenn die Pleitewelle bei den US-Regionalbanken weiterläuft wie bislang - einige Beobachter rechnen mit bis zu 1000 weiteren Regionalbankpleiten in den nächsten zwei Jahren -  dürfte dem FDIC schon in wenigen Wochen die Mittel ausgehen.

Pardoxerweise könnten die geforderten Vorauszahlungen dazu führen, die Pleitewelle zu beschleunigen...

Antworten
Malko07:

Terminmarkt leert schwimmende Öllager

12
29.09.09 14:23

Rohstoffpreise

                           

Terminmarkt leert schwimmende Öllager

                                   

Stimmungswechsel bei den Ölspekulanten: Sie glauben nicht mehr an einen massiven Preisanstieg in den nächsten Monaten. Auf den physischen Handel hat das massive Auswirkungen. Denn das Ölbunkern auf hoher See lohnt nicht mehr. Der Rohstoff drängt an Land.

                                                      von Javier Blas, London                                                                  und Tobias Bayer  Frankfurt              

Die Ölpreisbewegung sorgt dafür, dass das Bunkern des schwarzen Rohstoffes auf Tankern unattraktiver wird. Weil Öl zur sofortigen Lieferung gegenüber späteren Lieferzeiten teurer wird, werden die schwimmenden Lagerbestände abgebaut. Das wiederum lässt die Importe in die Vereinigten Staaten und China anschwellen.
 
Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur horteten Ölunternehmen und Banken im April 100 bis 120 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf Tankern. Inzwischen sanken die Bestände auf 50 bis 60 Millionen Barrel. Das liegt an der Verschiebung der Terminkurve: Betrug der Preisabschlag zwischen Öl zur sofortigen Lieferung und zur Lieferung in einem Jahr im Januar noch knapp 24 $, so liegt er inzwischen bei nur noch 5,80 $. Dieses geringere Contango - so heißt die Differenz im Fachjargon - verringert die Anreize zur Vorratsbildung.
 

Tanker werden entladen, Importe steigen

Für den Ölpreis ist das kurzfristig ein belastender Faktor. "Das Contango ist nahe eines Jahrestiefstands. Das wird dazu führen, dass sich der Abbau der schwimmenden Vorräte fortsetzen wird. Das wiederum führt dazu, dass die Lager an Land zunehmen", sagte Olivier Jakob, Managing Director beim Researchhaus Petromatrix.

Die Importstatistik spiegelt das schon wieder. Laut dem amerikanischen Energieministerium kletterten die Einfuhren in die Vereinigten Staaten zuletzt um zehn Prozent auf 9,8 Millionen Barrel. Am Dienstag kostete ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 66,45 $.
 
Nach Schätzungen des Beratungshauses PFC Energy kostet es 50 bis 60 Cents pro Monat, um ein Barrel Öl auf einem Tanker zu lagern. Die Preisdifferenz zwischen WTI zur Lieferung im November und zur Lieferung im Dezember beträgt momentan 39 Cent. "Das Contango hat sich eingeengt. Es gibt keinen Anlass mehr, das Öl zu bunkern", sagte Morgan Downey, Leiter Rohstoffe bei Standard Chartered.
 
Die Einschätzung deckt sich mit derjenigen von Schiffsbrokern. Laut dem Brokerhaus Simpson Spence und Young (SSY) wurden Ende August 29 Tanker als schwimmendes Öldepot genutzt, im April waren es noch 56 gewesen. SSY-Analyst Mark Jenkins rechnet damit, dass die Zahl in den kommenden Wochen auf den historischen Durchschnitt von sechs bis sieben Tankern sinken wird. "Wir gehen nicht davon aus, dass es Anfang 2010 große schwimmende Depots geben wird", sagte Jenkins.
 
Antworten
Malko07:

Alles wird gut!

9
29.09.09 14:34

Alarmsignal

                           

Siemens warnt vor harten Zeiten

                                   

Mit einer pessimistischen Einschätzung der Lage verschreckt Finanzvorstand Kaeser die Investoren. Die Mitarbeiter müssen sich auf einen weiteren Stellenabbau einrichten. Siemens-Aktien geben zeitweise kräftig nach.

Siemens -Finanzvorstand Joe Kaeser  stimmt Investoren und Mitarbeiter auf anhaltend schwere Zeiten ein. Der Auftragseingang sei im laufenden Schlussquartal des Geschäftsjahres 2008/09 erneut um mehr als ein Fünftel verglichen zum Vorjahreszeitraum eingebrochen, sagte Kaeser am Dienstag auf einer Analystenveranstaltung in London. Das Geschäftsjahr endet bei Siemens am 30. September.

Die deutlichen Worte Kaesers wurden von Branchenbeobachtern als Alarmsignal gewertet. Denn allgemein werden derzeit große Hoffnungen in den beginnenden Wirtschaftsaufschwung gesetzt.

Weiter unter www.ftd.de/unternehmen/industrie/...t-vor-harten-zeiten/50016574.html

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US Economy Needs Second Stimulus: Wilbur Ross

7
29.09.09 14:37
US Economy Needs Second Stimulus: Wilbur Ross
ECONOMY, RECESSION, STIMULUS, GOVERNMENT, BARACK OBAMA, WILBUR ROSS, PPIP, TARP, BAILOUT, US ECONOMY
Posted By: Antonia Oprita | Associate Web Producer, CNBC.com
CNBC.com
| 29 Sep 2009 | 08:34 AM ET

The US economy needs another cash infusion to take off, as the first stimulus package was insufficient to help the US consumer start spending, investor Wilbur Ross told CNBC Tuesday.

 

President Barack Obama's efforts to kick-start the economy by programs such as cash for clunkers need to be followed by "more dramatic" efforts, Ross told "Squawk Box."

"The consumer is about 70 percent of the economy and is still disabled. The consumer can't borrow… and I believe that Obama will have to go for another stimulus package, probably in the spring, because I don't think unemployment is going to get that much better by then," he said.

 

Although earnings were better than expected in the last quarter, companies will continue to face hardship. (Click on the video on the left for more Ross comments)

"I really think that corporate America is doing better than economic America. Mostly it's the flip side of the joblessness. Company earnings I think are going to continue to outperform the economy for a little while," Ross said, but added that consumers are "more leveraged now than at the peak of the boom" because the value of their assets fell.

"I think it's really going to be that we will continue the massive transfer of liabilities from private sector to public sector" and this is how the economy will deleverage, Ross said. 

Some analysts and politicians have said that the $787 billion, two-year stimulus package approved in February will take time to work its way through the economy and no more money was needed.

 

"There will be more spent but I really don't think it's going to solve the consumer problem. Real unemployment is around 12.8 percent because people who've given up looking for a job don't count as unemployed, but they are," Ross explained.

Meanwhile, the government's Public-Private Investment Program, which offers private investors the chance to buy toxic assets, should be expanded, Ross said.

"Unfortunately it (the PPIP program) has become very small. It was mean to be a trillion now unfortunately it won't even be 100 billions of it," he said, adding that for investors this was good because they don't have to find the funds to finance the purchase of assets, but for the government the program does not meet its purpose.s

Ross's company Invesco is among the firms the government selected earlier this year to help get toxic assets off the balance sheets of troubled banks and has bid $1 billion in an auction which is closing Wednesday and in which bids are matched 50-50 by TARP money.

"It's very clever in that it gives the government the upside of it and it also gives some downside because we're matching it with private funds," Ross said.

"I hope the PPIP program will work sufficiently well that they'll decide to expand it back," he added.

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Goldrausch

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29.09.09 14:41

Warum Sie bei Gold und Silber jetzt aufpassen müssen

von Robert Schröder

Liebe Leserin, lieber Leser,

Folgendes Zitat stammt aus der WavesWeekly-Wochenausgabe vom 18. September:

"Was mich jetzt allerdings sehr stört, ist der Fakt, dass alle Welt Gold auf genau dieses Niveau ansteigen sieht. Es gibt momentan keinen Artikel über Gold, der nicht bullisch ist. Bei Gold gibt es kurz um nur eine Richtung, in die es gehen kann. Das macht mich etwas skeptisch. Die Stimmung für Gold ist meiner Meinung nach einfach zu gut, was aus sentimenttechnisch sogar als Kontra-Indikator gewertet werden kann. Es gibt jedoch momentan keine konkreten Anzeichen für fallende Kurse. Dennoch müssen wir jetzt sehr aufpassen und den Markt genau beobachten!"

Der Ausbruch aus dem Dreieck (einen Chart braucht es an dieser Stelle dafür nicht, weil jeder weiß, was ich meine :) ist eine abgemachte Sache. Kursziele von 1.200 bis 1.300 US$ machen die Runde. Gold kann sich gar nicht anders entwickeln. Ich selbst habe auch genau diese Kursziele am 11. August prognostiziert. Doch jetzt werde ich skeptisch, was dies angeht ...

Denn die aktuell laufende Gold-Hausse seit Oktober 2008 nahm der Focus in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 40 vom 26.09.2009) zum Anlass, sich mit der Materie intensiv auseinander zu setzen und dem sogar das aktuelle Cover zu widmen: "Der große Gold-Report". Die Themen, sind u.a. "Krisenwährung Gold", "Schürfen am Rhein" und "Kauf-Tipps" für Münzen und Barren.

Der USA Bären-Thread 6594341

Auch die Bild-Zeitung nimmt sich in ihrer Online-Ausgabe (17.09.2009) dem Thema an. Plakativ heißt es hier sogar: "Der neue Goldrausch - Preise nähern sich historischem Hoch - Angst vor Dollarverfall und Inflation"

Der USA Bären-Thread 6594341

Quelle: http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/09/17/goldpreis/auf-neuer-rekordjagd.html

Das übertrifft die Bild aber noch einmal selbst ... mit ihrer neusten "Volks"-Aktion. Neben der "Volksjeans", der "Volks-Pizza" oder dem "Volks-Strom" gibt es jetzt auch die sog."Volks-Unze" aus Silber. Als "Eine echte Wertanlage" wird sie von Max Schautzer angepriesen. Silber für's Volk und für Deutschland!

Der USA Bären-Thread 6594341

Quelle: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/partner/2009/volks-unze/silber-fuer-deutschland.html

Die Bild-Zeitung ist ja dafür bekannt, Trends zu "erkennen", wenn diese kurz davor sind zu kippen. Bestes Beispiel dafür: Bild schreibt im März 2000 (am Hochpunkt der Internet-Hausse), dass jetzt alle ganz einfach mit Aktien reich werden können. Im März 2000 fanden die Indizes aber ihr Top. Ab dort ging es für über zwei Jahre nur abwärts. Stichwort: Salami-Crash.

Das gleiche könnte nun also auch mit Gold und Silber geschehen. Die Tops bei beiden Edelmetall liegen meiner Meinung nach schon hinter uns oder aber es gibt demnächst noch neue knapp Hochs. Die aktuellen Niveaus sind aber aufgrund der gezeigten Titelblatt-Indikatoren und dem Volksprodukt keine Kaufkurse. Vielmehr muss die populistische Aufmachung von Bild und Focus als Kontra-Indikator interpretiert werden.

Um aber nicht missverstanden zu werden: Ich bin langfristig durchaus auch sehr bullisch für Gold und Silber. Ob Sie heute auf dem aktuellen Niveau oder bei 1.500 bzw. 25 US$ kaufen, wird zukünftig keine große Rolle spielen. Nur eben mittelfristig müssen wir uns noch in diesem Jahr auf eine große Konsolidierung gefasst machen, die dem Crash bei beiden Metallen von März bis Oktober 2008 stark ähneln wird.

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S&P 500 - Standortbestimmung

9
29.09.09 14:42

S&P 500 - Standortbestimmung

von Robert Schröder

1. Der S&P 500 hat im März dieses Jahres auf Wochenebene einen 5teiligen Abwärtsimpuls (Welle 1 oder A) beendet. Seitdem läuft eine Gegenbewegung in Form der Welle 2 oder B (Bärenmarktrally). Diese kann aufgrund ihrer internen (dreistelligen) Wellenstruktur keinem neuen Bullenmarkt zugeordnet werden.

2. Das fallende und jetzt sehr geringe Handelsvolumen entspricht nicht dem allgemeinen Tenor einer "Liquiditätshausse".

3. Der Bullish Percent Index (ein Marktbreiten-Indikator) auf den SPX steht mit aktuell 87 % direkt am "Anschlag". Schon ab 70 % gilt ein Markt als "überverkauft". Am Allzeithoch vor zwei Jahren notierte der BPI bei nur" etwa 80 %. Dieses Niveau wird früher oder später abgebaut werden müssen. Im Umkehrschluss wird der S&P 500 stark nachgegen.

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Diese drei wichtigen Hauptpunkte deuten stark darauf hin, dass der S&P 500 bald wieder deutlicher in die Gegenrichtung abdrehen und neue Mehrjahrestiefs unter 600 Punkte generieren wird. Bis es soweit ist mit dem Trendwechsel, kann der Index jedoch noch ohne Weiteres die 1.100er Marke bzw. das 50 % Fibonacchi-Korrektur-Retracements bei 1.120 Punkten kurzzeitig erreichen und zurückerobern. Dort wird die Luft dann aber zunehmend dünner. Ein zweiter Crash im Rahmen der Welle 3 oder C wird ab dann sehr wahrscheinlich.

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Ich warte jetzt beim S&P 500 einfach ab. Entweder auf ein Erreichen der 1.100er Marke oder aber auf einen ersten Abwärtsimpuls auf Stunden- und/oder Tagesbasis. Dieser würde dann ein erstes Short-Signal auslösen.

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Anti Lemming:

Contango-Rückgang = Hoffnungs-Rückgang?

12
29.09.09 14:47
Wenn der Contango sinkt wie in Malkos Posting beschrieben, heißt das, dass der Markt nicht mehr wie zuvor mit hohen Ölpreissteigerungen in den kommenden Monaten rechnet. Infolgedessen lohnt sich das "Bunkern" von Öl auf Tankern nicht mehr.

Der Preis für WTI zur sofortigen Lieferung läuft seit Sommer seitwärts um 70 Dollar und ist nun - wegen der Lagerflutungen infolge des Abbaus der "schwimmenden Bunker" - auf dem absteigenden Ast (aktuell 66 Dollar). Da gleichzeitig der Contango sinkt, fallen die Preise für zukünftige Lieferungen sogar noch stärker als der Spotpreis.

Dies wirft die Frage auf, ob mit dem Rückgang der Preise für zukünftige Öl-Lieferungen nicht gleichzeitig das "Hoffnungs-Szenario" einer anziehenden US-Konjunktur stirbt (Letzteres war ja die "Rechtfertigung" für die hohen Zukunfts-Ölpreise). Dieses Hoffnungs-Szenario hat den bisherigen "besser-als-erwartet"-Auschwung seit März maßgeblich befeuert.

Wäre dem so, könnte man den Rückgang beim Contango als für den Gesamtmarkt bärisches Signal interpretieren. D.h. dann würde Luft aus der "allgemeinen Assetblase" infolge des Dollar-Carrytrades abgelassen. Der in den letzten Tagen erstarkende Dollar ist in der Hinsicht auch (abwärts-)trendbestätigend.
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Der USA Bären-Thread 263071
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