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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.127,86 +1,23% Perf. seit Threadbeginn:   +388,55%
 
pfeifenlümmel:

Wir müsse alle neu

2
21.05.10 10:16
anfangen!
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,696057,00.html
Antworten
Anti Lemming:

Kredit-Crash 2.0 und die Abwärts-Raketen

7
21.05.10 10:16
Don't know if now, but blow to the bow, Uh-oh!

markusgaertner.wordpress.com/2010/05/20/...kong-im-borsensaal/

Korrektur, Bär, Crash: Das werden die drei Phasen dieser Abwärts-Vernichtung sein:

markusgaertner.wordpress.com/2010/05/20/die-k-b-c-rakete/

Und immer stramm bärisch bleiben, solange die Fressfeinde bei Ariva ("na tickt's?") noch auf "Kissback", "Erholung", "Wende", "Sommer-Rallye", "Jahrhundert-Hausse" Reichtum für Jedermann u. ä. spekulieren.



Variante "Kissback"
Der USA Bären-Thread 321665
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schlauerfuchs:

Mal ein technischer Hinweis

6
21.05.10 10:21
Der USA Bären-Thread 8051499
Bundestag und Bundesrat entscheiden am heutigen Freitag über den deutschen Anteil am 750-Milliarden-Rettungspaket  für den Euro. Die schwarz-gelbe Koalition will die umstrittenen  Hilfen mit ihrer Mehrheit durchsetzen – meherer Abgeordnete sind jedoch krank, Minister zu Guttenberg hat angeblich eine wichtige Auslandsreise für die Abstimmung verschoben. -  

#008080">Es gibt über Anhängen > Link jetzt die Möglichkeit direkt die ersten Inhalte eines Artikels nur über den Link einzustellen und nicht alles per Copy & Paste einfügen zu müssen.

#008080">Zur Demonstration habe ich mir den Link aus #63112 "geklaut".

#008080">Im Detail wird alles hier beschrieben: http://www.ariva.de/forum/...nen-Link-an-ein-Posting-anhaengen-411443

Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.
Antworten
fkuebler:

Natürlich hat Töffel #117 Recht:

3
21.05.10 10:25

"Komm' AL, funz' nich rum
Den Boden hat heute morgen felsenfest wie immer Libuda ausgerufen, ich dagegen mache nur auf eine Beobachtung aufmerksam. Es hat sich in der Vergangenheit oftmals gezeigt, dass wenn der McClellan-Oszi in Extrembereiche hineinwandert, es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Umkehr kommt"

Heute geht's zackig nach oben. Aber sicherlich nicht auf Dauer.

Das war ja wohl auch erstmal überreichlich... Seid nicht so gierig ;-)

Antworten
permanent:

Die Verschuldungssituation in den USA ist

12
21.05.10 10:33

sicher nicht besser als die in Europa. Insbesondere den US Privathaushalten laufen auf dem Zahnfleisch.

Was man allerdings neidlos anerkennen muss:
 

Die USA haben die mit Abstand bessere Schauspielertruppe im Einsatz, die es vermag ihre Situation -im Vergleich- zu Europa als rosig darzustellen.

Permanent

Antworten
schlauerfuchs:

Alles klar?

11
21.05.10 10:37
Rauf, runter, Bounce, Durchmarsch nach unten, Euro rauf, Euro runter, Dow runter oder doch rauf?
Goldmode hat meine Gefühlslage gezeichnet und sehr gute getroffen
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 321676
Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.
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Malko07:

Und da gibt es

9
21.05.10 10:39

Finanzlobbyisten, die behaupten eine Transaktionssteuer hätte keine Wirkung und eine Finanzaktionssteuer wäre besser, wie z.B unsere FDP. Dabei würden bei einer Aktionssteuer nur geringe Teile des Gewinns abgeschafft, bei einer Transaktionssteuer aber Wegelagerung, sinnlose und gefährliche Spekulation und die Manipulation der Märkte trocken gelegt:

Automatische Handelssysteme übernehmen die Wall Street    
 
         

Für einen Mann, der möglicherweise gerade dabei ist, die  internationalen Finanzmärkte zu destabilisieren, macht Manoj Narang  einen recht entspannten Eindruck: Mit Ziegenbärtchen und Nickelbrille,  gekleidet in ein blaues Shirt und einen dunkelgrauen Pulli, sitzt er  leger auf seinem Drehstuhl. Gerade hat er 15 Millionen Aktien im  Gesamtwert von 600 Millionen Dollar gekauft und verkauft. Solche Umsätze  sind für Narang nur der Start in einen ganz normalen Tag. Es ist  Freitag, 12 Uhr, und er hat gerade erst angefangen.

 
 
   

Narang ist der Chef von Tradeworx, einer Hedgefonds- und  Finanztechnologie-Firma, die sich auf den computergelenkten Aktienhandel  spezialisiert hat. Das bedeutet, alle Entscheidungen werden von  Rechnern getroffen. "Wir führen zwei Betriebe", erklärt Narang. "Der  erste kauft und verkauft Anteile in etwa einer Sekunde und hält sie im  Schnitt zwei oder drei Tage fest – das ist der mittelschnelle Fonds. Der  Hochgeschwindigkeitsfonds könnte jede Sekunde Tausende Transaktionen  durchführen, mit einer Verweildauer von wenigen Minuten."

Vor fünf Jahren hat der automatisierte Börsenhandel gerade mal  30 Prozent des Marktes ausgemacht. Heute schätzt das Analysehaus Tabb  Group den Anteil der Computerdeals an den täglich in den USA gehandelten  Aktien auf rund 60 Prozent, berichtet  Technology Review in einer Analyse  zur Automatisierung des  Börsengeschehens. Die Gewinne aus diesen "High Frequency  Trading"-Geschäften allein in den ersten drei Quartalen des vergangenen  Jahres beziffert Tabb auf mindestens 8 Milliarden US-Dollar. Die  Explosion des automatisierten Handels geht einher mit einer massiven  technischen Aufrüstung: Der Hedgefonds Renaissance Technologies aus East  Setauket im US-Bundesstaat New York etwa prahlt, seine Rechenleistung  entspräche der des Lawrence Livermore National Laboratory, dem Standort  des größten und schnellsten Rechners der Welt.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

www.heise.de/newsticker/meldung/...ehmen-die-Wall-Street-1001894.html


Und die HFT-Automaten aus der Frankfurter Börse nach New York zu bringen macht keinen Sinn. Die Laufzeiten wären zu groß und die Transaktionssteuer würde trotzdem anfallen. Mit deutschen Aktien an der new Yorker Börse zu spielen kann man vergessen.

Antworten
Anti Lemming:

Stöffen - Dip-Buying nur im Uptrend

11
21.05.10 10:49
Wenn die McDonalds-Oszillator hart auf den Bulletten aufschlägt, steigt es normalerweise.

Außer: Alles ist anders.

Was jetzt neu und anders ist: Die großen Indizes sind unter ihre 200-Tage-Linien gefallen. Da wird die Neigung zum Dip-Buying kleiner. Gier weicht Panik, und Erholungen werden abverkauft (= Change of character).

Sämtliche Zykliker und halb Quo Vadis lechzen nach einem Bounce. Das ist fast eine Garantie dafür, dass er nicht kommt.

Dip-Buying funktioniert am besten, wenn der Uptrend intakt ist. Mit dem Fall unter die 50-Tage-Linie wurde der Uptrend brüchig, unter 200-Tage wird er regelrecht käsig. Je länger er im käsigen Bereich verweilt, desto übler stinkt es bei den Aufschlägen, denen sofort weitere kaseide Abschläge folgen usw. - aber ich schweife ab....

Was viele Trader mMn schwer begreifen ist, dass eine Strategie wie Dip-Buying an ein übergeordneten Uptrend gebunden ist. Wird dieser nach unten verlassen, muss man auch die Strategie wechseln (stattdessen Spitzen wegshorten). Die meisten haben Probleme mit diesem "Umschalten". Dass man immer weiter shorten muss, lernt der typische Trader erst am Allzeittief, wo er dann rasiert wird.

Eine rühmliche Ausnahme ist Musicus, dem man wegen seiner Fähigkeit, schnell umzudenken, den "goldenen Wendehals" verleihen sollte.

Außerdem kann der McDonalds-Oszillator länger überverkauft bleiben, als Bullen liquide bleiben können. Die "überverkaufte Lage" kann sich in einer Seitwärts- bis leichter Abwärtskonsolidierung abbauen. Das ist das Spiegelbild dessen, was wir im Uptrend seit März 2009 sahen. Da wurde die jeweils "überkaufte Lage" seitwärts weg-konsolidiert.

Die Arbeitshypothese lautet: Trends können viel länger anhalten, als man glaubt. Das gilt nach oben wie nach unten.

Ich rechne damit, dass der aktuelle Downtrend mindestens 2 Monate anhält und sich in einem finalen V "entlädt". Dabei könnte der SP-500 auf 900 fallen. Diese Prognose hatte ich übrigens schon kurz vor dem Jahreswechsel in meinem Prognose-Chart für 2010 "vorangekündigt".
Antworten
permanent:

Wer hätte gedacht den BUFU einmal

5
21.05.10 10:56

auf diesem Niveau zu sehen. Es scheint kein Halten mehr auf dem Weg gegen Norden zu geben.

Der USA Bären-Thread 8051814

Antworten
saschapepper:

Ich kann Malko nur absolut recht geben

7
21.05.10 11:03
Endlich scheint ja Bewegung in die Sache zu kommen. Zumindest scheint sich inzwischen selbst die Politik sich nicht mehr vor der Einsicht sperren zu können, dass unregulierte Finanzmärkte nichts anderes als Einladung zum Diebstahl in Verbindung mit Strafvereitelung im Amt darstellen.

Die Ungeduld wächst, wenn internationale Vereinbarungen nicht zustande kommen, wohl aber die neuen Wettgeschäfte, deren Risiken wir dann in immer neuen Rettungspaketen absichern sollen.

Auch wenn die PR-Maschine der Abzock-Profis schon wieder zetert:

Freiheit ohne Ordnung ist Anarchie. Anarchie taugt nur für Romantiker, aber nicht fürs wirkliche Leben einer Gesellschaft. Wer wie die Banken und Fonds in einem letztlich unregulierten Markt agiert, läuft früher oder später aus dem Ruder.

Machen wir uns doch nichts vor.
International wird keine Regulierung oder Finanzmarktsteuer eingeführt werden.

Aber alles ist besser als der bisherige Merkel Kompromiss: "Da es immer irgendwo auf der Welt jemand gibt, der nicht mitmacht, machen wir am besten alle nichts!"
Antworten
Pichel:

Crashansage?

11
21.05.10 11:05
Auszug:

Wir vermuteten gestern, dass eine Put-Call-Ratio von 1,37 die „Kraft“ haben sollte,
zumindest für einen Bounce an den Märkten zu sorgen. Der Umstand, dass dies nicht
geschah, bezeichnet die aktuelle Phase als „Panikphase“. Gestern legte die Put-Call-Ratio
mit einem Wert von 1,53 die Latte noch einmal höher. Das Abwärtsvolumen betrug
98,7% vom Gesamtvolumen. Blickt man zurück, wann panische Marktbewegungen in
einem solchen Umfeld endeten, so lässt sich Folgendes feststellen: Am Freitag, den
16.10.1987 betrug der Verlust im Dow 4,6%; das Abwärtsvolumen lag bei 98,9% vom
Gesamtvolumen. Eine Put-Call-Ratio von damals liegt uns nicht vor. Diese Werte
entsprechen in etwa dem gestrigen Tag im Dow. Am Montag, den 19.10.1987 („black
Monday)“ kam es zu einem Verlust von 22,6 Prozent im Dow Jones Index, das
Abwärtsvolumen betrug 99,8 Prozent. Würde sich heute ein solcher Tag ergeben, würde
der Dow Jones Index auf 7.790 Punkte fallen, der S&P 500 würde genau auf die oben
eingezeichnete violette Linie bei 830 Punkten fallen.

Quelle: wellenreiter
"Kurzfristig helfen Schulden. Langfristig gehen wir alle tot"
John Maynard Keynes (Brit. Wirtschaftswissenschaftler, 1883-1946)
Antworten
Malko07:

Bei 3% steigt unser

5
21.05.10 11:06

Stöffen massiv in Aktien ein. Ob er sein Cash schon vorbereiten soll? Auf jeden Fall sollte eine Kandidatenauswahl schon getroffen sein:

Der USA Bären-Thread 8051861chart.finance.yahoo.com/c/3m/_/_tnx?lang=en-US&region=US" style="max-width:560px" />

Im aktuellen Tempo könnte es in 3 Wochen schon so weit sein. Das ist verdammt kurz für einen großen Aktienabstieg. Funktioniert nur mit Crash. Der wird allerdings von zu vielen erwartet und tritt damit kaum ein.

Antworten
Stöffen:

Yo AL

7
21.05.10 11:10
das mag ja alles sein, aber warum hast du denn gestern noch spät deine SPX-Shorts aus deinem Musterdepot vertickert, wenn es denn deiner Ansicht nach strong weiter gen Süden gehen soll?
Genau, weil man nicht zu gierig werden sollte. Ich hatte ja auch gestern bereits darüber berichtet, dass die US-Bären zu später Handelsstunde ihre Shorts gecovert bzw. ausgedünnt haben, weil sie mit einem kurzen Snap-Back-Effekt rechnen. An mitgenommenen Gewinnen ist halt noch niemand gestorben.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Stöffen:

@Malko

5
21.05.10 11:25
dass die Börse keine Einbahnstraße ist, dürfte allen Beteiligten hier klar sein. Sicherlich werden sich auch wieder, wie im März 2009, auf der Long-Seite Chancen anbieten. Ich hatte damals, allerdings noch in Metros AZ-Thread, massiv drauf hingewiesen.
Hätte ich das hier im Thread getan, hätte mich AL als "Serial Bottom Caller" eigenhändig von der Bühne geprügelt, LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

Stöffen, von mir wird keiner verprügelt

4
21.05.10 11:39
der "long" geht. Bin, im Gegensatz zu A.L., ja auch nur ein Waschbär und betreibe nur den Kauf und Verkauf der Basiswerte (und Kassieren von Zinsen und Dividenden). Nach dem Abschluss der Geithner-Rundreise wird sich mMn zeigen ob sich ein kleines Longspiel ergibt oder ob man besser noch abwartet. TNX bei 3% (beim Fallen) wäre dann wahrscheinlich noch nicht das Ende der Fahnenstange. Es würde sich dann etwas später wahrscheinlich ein größeres Longspiel ergeben. Glaube eben immer noch, dass wir momentan eine politische Börse erleben. Kann sich ändern.
Antworten
Eidgenosse:

Bin mal Long

2
21.05.10 11:52
oder Short #134. Mit ein bisschen Reserve.
Viel Glück.
Man sollte den Leuten das denken beibringen und nicht das gedachte.
Antworten
Anti Lemming:

Stöffen - Timing

16
21.05.10 11:52

Gestern ab 21:50 h war das große Margin-Call-Schlachtfest. Außerdem sollte der SPX offenbar bei 1075 "gepinnt" werden zum Verfall. Das hatte ich bereits gestern nachmittag vorangekündigt.

RegT Margin Liquidation in US-Depots beginnt um 21:50 h MEZ und endet um 22:00 h. An einem Minus-4%-Tag mit Langzeittief geht viel recht viel Ware über den Tresen (hohe Zahl von Zwangsverkäufen). Der Schlusskurs gestern war 1071. Aktuell steht der SPX leicht erholt auf 1078, also höher. Der Verkauf war insofern (unter Trading-Aspekten) o.k.. Ich warte (für das Musterdepot) auf einen Bounce zum Wiedereinstieg - wie alle anderen bei Ariva, d.h. er kommt wahrscheinlich nicht. Mal sehen, was die US-Eröffnung mit Optionsverfall an Überraschungen bereithält.

Seitdem so viele Hedgefonds gehebelt unterwegs sind (auch mit HFT), verhalten sich die Indizes "anders als früher". Früher gab es häufiger mal eine Aufwärtskorrektur im Downtrend,  Kiss-backs usw.  Heute fallen Indizes wie Steine, nachdem sie zuvor wie Raketen gestiegen sind (siehe Öl in 2008).

Früher war alles besser. Heute regiert die Margin-Keule. Statt Kissbacks gibt es Zahnausfall. Sollte die Reise nach Jerusalem nun offiziell begonnen haben - was ich für möglich halte - , werden Rücksetzer nicht mehr allzu häufig sein. Der 10-%-Down-Tag am 6. Mai war eine Vorwarnung. Bis heute wurde kein vernünftiger Grund gefunden - außer dass zu viele HFT-Zocker gleichzeitig durch eine zu kleine Tür den Börsensaal verlassen wollten. Die Irrtum/Fettfinger-Behauptung ist/war eine Lachnummer mMn.

Antworten
daiphong:

"hätte mich AL als "Serial Bottom Caller"

9
21.05.10 11:54
eigenhändig von der Bühne geprügelt, LOL. "

Wir sollten hier nicht Metros Selbstmystifizierung als AL-Opfer übernehmen, die er ja bis heute verbreitet. Im März sind hier viele long gegangen, auch AL, nur nicht weit genug. Metros Argumentationen waren schwachsinnig und nervten nicht nur AL. Den Riecher hat er vielleicht gehabt, wahrscheinlich hat auch nur sein HS geblinkt. Fanatische HS-Kurzschließer bringen halt wegen leerer Wiederholung für unserem thread nicht viel. Gute Bullenbegründungen aller Art helfen dagegen sehr, wenn sie nicht nur aus serieller Hoffnung, Glauben, Beten bestehen.
Antworten
Anti Lemming:

Stimmt Daiphong

7
21.05.10 12:07
Ich hatte hier um den 10. März 2009 herum gepostet, dass ich "zu 100 % long" gegangen war in deutschen Standardwerten außer Banken (vorher: rein Cash), außerdem hatte ich bei 2,05 Austral-Dollars (gegen Euro) gekauft. Wahr ist allerdings auch, dass ich die Sachen zu kurz gehalten hatte. Normalerweise wäre nach dem langen Absturz ein W-Boden (zwei Tiefs in einigen Wochen Abstand) fällig gewesen. Aber die Fed wollte ja partout die Liquiditäts-Rallye und hatte den Markt dazu mit Geld zugeschüttet. Das ist "angewandte Charttechnik aus dem Staatssäckel", oder auf gut deutsch: Massive Marktmanipulation.
Antworten
Anti Lemming:

Ich würde gern mal wieder längerfristig

17
21.05.10 12:19
long gehen. Dazu muss aber das CRV stimmen. In der aktuellen Gemengelage (Staatsbankrotts, Deflation usw.) halte ich DAX Kurse oberhalb von 4000 für "zu riskant". Dip-Buying unter dem Aspekt des längerfristigen (mehrmonatigen) Haltens werde ich oberhalb 4000 im DAX nicht betreiben.

Keiner zwingt einen, Aktien zu besitzen. Warum nicht kaufen, wenn es reales (organisches) Aufwärtspotenzial gibt? Das gibt es meistens erst nach größeren Panik-Ausverkäufen. Wer trendfolgend zu Höchstkursen kauft, wenn alle anderen auch kaufen, läuft mMn dem Traum von "Reichtum für jedermann" hinterher - den es nicht geben KANN.

Es ist mMn hochgradig riskant, einer mit HFT und Fed/EZB-Geld künstliche hochgekauften Rallye "trendfolgend" hinterherzulaufen. Das würde selbst bei tatsächlich vorhandenem Wachstum (das wir zurzeit nicht haben, nur Staatsgepäppel) meinem antizyklischen Naturell (buy cheap, sell high) zuwiderlaufen.
Antworten
nopanic:

gespannt schauen die börsianer

11
21.05.10 12:28
heute auf mr. market.versuchen seine nächsten schritte zu interpretieren.ähnliche zittrige zickzacktradingmuster wie in den letzten tagen beim dax.heute sollten die 10000 im dow fallen.dann regnets katzen.
Der USA Bären-Thread 321700
Es wird böse enden (Werner Enke)
Antworten
Palaimon:

Zu #63116 (Netter Versuch...)

9
21.05.10 12:41

sollte auch dieser Kommentar von Henrik Voigt über die den "Blitz-Crash" auslösenden Derivate-Verkäufe vonseiten der Fondsgesellschaft Waddell & Reed, nicht fehlen :

>>>(....)

 

Ich betone es hier noch einmal: auch große Verkaufsorders sind völlig legal.  Sie dürfen sich aber gern die Frage stellen, ob hinter diesen Orders vielleicht  eine bestimmte Strategie stecken könnte. Ich glaube kaum, dass große  Marktteilnehmer nicht wissen, dass große Verkäufe in kurzer Zeit ebenso große  Kursstürze auslösen können. Ich will auch gar nicht weiter über deren mögliche  Strategien spekulieren. Wichtig ist: Es wurde damit großer charttechnischer  Schaden angerichtet in einem Umfeld, was sich auch fundamental eintrübt  (Stichwort Staatanleihenkrise). Und es gibt offenbar kein Interesse  kapitalstarker Spieler an (bald wieder) steigenden Kursen. Die Konsequenzen für  die Aktienkurse in en nächsten Monaten können Sie sich leicht selbst  ausmalen.<<<

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
baer2:

so langsam geht

 
21.05.10 12:44
das Tier dahin wo es hingehört. Richtung 5500 :-)
Antworten
saschapepper:

Euro Bailout mit nur sieben Stimmen Vorsprung

3
21.05.10 12:53
Der USA Bären-Thread 8052438
Eine breite Mehrheit sieht anders aus: Mit gerade mal sieben Stimmen Vorsprung hat die Regierung den deutschen Anteil am Euro-Rettungsprogramm durch den Bundestag gebracht. Mit der Opposition stritt sie leidenschaftlich über eine Frage - hat Deutschland nur noch ein "Abnick-Parlament"?
beschlossen. Das war ganz schön knapp.
Der Dax dreht tief ins Minus.
Antworten
schlauerfuchs:

Spielen wir mal Redakteur:

9
21.05.10 13:25

Ich hatte ja vor kurzem etwas zum Thema "Kurse machen Nachrichten" gepostet, sprich: je nachdem wie es läuft, kann man sich Nachrichten so oder so zusammendichten. Damals war der Euro sowohl für steigende, wie für fallende Aktien gut: http://www.ariva.de/...h_mir_die_Welt_t283343?pnr=8028880#jump8028880

Nun also das Rettungspaket. Wenn der Dow heute abend weit unter 10.000 steht, meldet die ARIVA-Nachrichten-Leiste:

"Knappe Mehrheit im Deutschen Bundestag für das Euro-Rettungspaket sorgt für Unsicherheit über die Nachhaltigkeit des 750-Milliarden-Schirm"

Wenn er aber deutlich im Plus endet, heißt es:

 

"Börsen feiern Ja zum Euro-Rettungspaket. Ende der Unsicherheit"

Und wenn wir (mehr oder weniger) unverändert schließen, heißt es:

"Politiker beschließen irgendwas, die Börsen kümmert's nicht"

Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.
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