www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,696057,00.html
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#008080">Es gibt über Anhängen > Link jetzt die Möglichkeit direkt die ersten Inhalte eines Artikels nur über den Link einzustellen und nicht alles per Copy & Paste einfügen zu müssen.
#008080">Zur Demonstration habe ich mir den Link aus #63112 "geklaut".
#008080">Im Detail wird alles hier beschrieben: http://www.ariva.de/forum/...nen-Link-an-ein-Posting-anhaengen-411443
"Komm' AL, funz' nich rum
Den Boden hat heute morgen felsenfest wie immer Libuda ausgerufen, ich dagegen mache nur auf eine Beobachtung aufmerksam. Es hat sich in der Vergangenheit oftmals gezeigt, dass wenn der McClellan-Oszi in Extrembereiche hineinwandert, es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Umkehr kommt"
Heute geht's zackig nach oben. Aber sicherlich nicht auf Dauer.
Das war ja wohl auch erstmal überreichlich... Seid nicht so gierig ;-)
sicher nicht besser als die in Europa. Insbesondere den US Privathaushalten laufen auf dem Zahnfleisch.
Was man allerdings neidlos anerkennen muss:
Die USA haben die mit Abstand bessere Schauspielertruppe im Einsatz, die es vermag ihre Situation -im Vergleich- zu Europa als rosig darzustellen.
Permanent
Finanzlobbyisten, die behaupten eine Transaktionssteuer hätte keine Wirkung und eine Finanzaktionssteuer wäre besser, wie z.B unsere FDP. Dabei würden bei einer Aktionssteuer nur geringe Teile des Gewinns abgeschafft, bei einer Transaktionssteuer aber Wegelagerung, sinnlose und gefährliche Spekulation und die Manipulation der Märkte trocken gelegt:
Automatische Handelssysteme übernehmen die Wall StreetFür einen Mann, der möglicherweise gerade dabei ist, die internationalen Finanzmärkte zu destabilisieren, macht Manoj Narang einen recht entspannten Eindruck: Mit Ziegenbärtchen und Nickelbrille, gekleidet in ein blaues Shirt und einen dunkelgrauen Pulli, sitzt er leger auf seinem Drehstuhl. Gerade hat er 15 Millionen Aktien im Gesamtwert von 600 Millionen Dollar gekauft und verkauft. Solche Umsätze sind für Narang nur der Start in einen ganz normalen Tag. Es ist Freitag, 12 Uhr, und er hat gerade erst angefangen.
Narang ist der Chef von Tradeworx, einer Hedgefonds- und Finanztechnologie-Firma, die sich auf den computergelenkten Aktienhandel spezialisiert hat. Das bedeutet, alle Entscheidungen werden von Rechnern getroffen. "Wir führen zwei Betriebe", erklärt Narang. "Der erste kauft und verkauft Anteile in etwa einer Sekunde und hält sie im Schnitt zwei oder drei Tage fest – das ist der mittelschnelle Fonds. Der Hochgeschwindigkeitsfonds könnte jede Sekunde Tausende Transaktionen durchführen, mit einer Verweildauer von wenigen Minuten."
Vor fünf Jahren hat der automatisierte Börsenhandel gerade mal 30 Prozent des Marktes ausgemacht. Heute schätzt das Analysehaus Tabb Group den Anteil der Computerdeals an den täglich in den USA gehandelten Aktien auf rund 60 Prozent, berichtet Technology Review in einer Analyse zur Automatisierung des Börsengeschehens. Die Gewinne aus diesen "High Frequency Trading"-Geschäften allein in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres beziffert Tabb auf mindestens 8 Milliarden US-Dollar. Die Explosion des automatisierten Handels geht einher mit einer massiven technischen Aufrüstung: Der Hedgefonds Renaissance Technologies aus East Setauket im US-Bundesstaat New York etwa prahlt, seine Rechenleistung entspräche der des Lawrence Livermore National Laboratory, dem Standort des größten und schnellsten Rechners der Welt.
Mehr zum Thema in Technology Review online:
www.heise.de/newsticker/meldung/...ehmen-die-Wall-Street-1001894.html
Und die HFT-Automaten aus der Frankfurter Börse nach New York zu bringen macht keinen Sinn. Die Laufzeiten wären zu groß und die Transaktionssteuer würde trotzdem anfallen. Mit deutschen Aktien an der new Yorker Börse zu spielen kann man vergessen.
auf diesem Niveau zu sehen. Es scheint kein Halten mehr auf dem Weg gegen Norden zu geben.
Stöffen massiv in Aktien ein. Ob er sein Cash schon vorbereiten soll? Auf jeden Fall sollte eine Kandidatenauswahl schon getroffen sein:
chart.finance.yahoo.com/c/3m/_/_tnx?lang=en-US®ion=US" style="max-width:560px" />
Im aktuellen Tempo könnte es in 3 Wochen schon so weit sein. Das ist verdammt kurz für einen großen Aktienabstieg. Funktioniert nur mit Crash. Der wird allerdings von zu vielen erwartet und tritt damit kaum ein.
Gestern ab 21:50 h war das große Margin-Call-Schlachtfest. Außerdem sollte der SPX offenbar bei 1075 "gepinnt" werden zum Verfall. Das hatte ich bereits gestern nachmittag vorangekündigt.
RegT Margin Liquidation in US-Depots beginnt um 21:50 h MEZ und endet um 22:00 h. An einem Minus-4%-Tag mit Langzeittief geht viel recht viel Ware über den Tresen (hohe Zahl von Zwangsverkäufen). Der Schlusskurs gestern war 1071. Aktuell steht der SPX leicht erholt auf 1078, also höher. Der Verkauf war insofern (unter Trading-Aspekten) o.k.. Ich warte (für das Musterdepot) auf einen Bounce zum Wiedereinstieg - wie alle anderen bei Ariva, d.h. er kommt wahrscheinlich nicht. Mal sehen, was die US-Eröffnung mit Optionsverfall an Überraschungen bereithält.
Seitdem so viele Hedgefonds gehebelt unterwegs sind (auch mit HFT), verhalten sich die Indizes "anders als früher". Früher gab es häufiger mal eine Aufwärtskorrektur im Downtrend, Kiss-backs usw. Heute fallen Indizes wie Steine, nachdem sie zuvor wie Raketen gestiegen sind (siehe Öl in 2008).
Früher war alles besser. Heute regiert die Margin-Keule. Statt Kissbacks gibt es Zahnausfall. Sollte die Reise nach Jerusalem nun offiziell begonnen haben - was ich für möglich halte - , werden Rücksetzer nicht mehr allzu häufig sein. Der 10-%-Down-Tag am 6. Mai war eine Vorwarnung. Bis heute wurde kein vernünftiger Grund gefunden - außer dass zu viele HFT-Zocker gleichzeitig durch eine zu kleine Tür den Börsensaal verlassen wollten. Die Irrtum/Fettfinger-Behauptung ist/war eine Lachnummer mMn.
sollte auch dieser Kommentar von Henrik Voigt über die den "Blitz-Crash" auslösenden Derivate-Verkäufe vonseiten der Fondsgesellschaft Waddell & Reed, nicht fehlen :
>>>(....)
Ich betone es hier noch einmal: auch große Verkaufsorders sind völlig legal. Sie dürfen sich aber gern die Frage stellen, ob hinter diesen Orders vielleicht eine bestimmte Strategie stecken könnte. Ich glaube kaum, dass große Marktteilnehmer nicht wissen, dass große Verkäufe in kurzer Zeit ebenso große Kursstürze auslösen können. Ich will auch gar nicht weiter über deren mögliche Strategien spekulieren. Wichtig ist: Es wurde damit großer charttechnischer Schaden angerichtet in einem Umfeld, was sich auch fundamental eintrübt (Stichwort Staatanleihenkrise). Und es gibt offenbar kein Interesse kapitalstarker Spieler an (bald wieder) steigenden Kursen. Die Konsequenzen für die Aktienkurse in en nächsten Monaten können Sie sich leicht selbst ausmalen.<<<
Ich hatte ja vor kurzem etwas zum Thema "Kurse machen Nachrichten" gepostet, sprich: je nachdem wie es läuft, kann man sich Nachrichten so oder so zusammendichten. Damals war der Euro sowohl für steigende, wie für fallende Aktien gut: http://www.ariva.de/...h_mir_die_Welt_t283343?pnr=8028880#jump8028880
Nun also das Rettungspaket. Wenn der Dow heute abend weit unter 10.000 steht, meldet die ARIVA-Nachrichten-Leiste:
"Knappe Mehrheit im Deutschen Bundestag für das Euro-Rettungspaket sorgt für Unsicherheit über die Nachhaltigkeit des 750-Milliarden-Schirm"
Wenn er aber deutlich im Plus endet, heißt es:
"Börsen feiern Ja zum Euro-Rettungspaket. Ende der Unsicherheit"
Und wenn wir (mehr oder weniger) unverändert schließen, heißt es:
"Politiker beschließen irgendwas, die Börsen kümmert's nicht"
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