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Meldung des Tages: Warum diese NASDAQ-Aktie jetzt im Januar eine außergewöhnliche Einstiegschance bietet
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Der USA Bären-Thread


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metropolis:

Schluss mit lustig, Brio vor der Pleite

7
08.03.09 12:32
Bislang betraf mich die Finanzkrise ja nicht wirklich, aber jetzt trifft es meinen Sohn und hat hört's langsam auf. Oder ist das vielleicht eine Chance, noch mal schnell seine Brio-Bahn zu vervollständigen?

www.welt.de/wirtschaft/article3221594/Brio-Holzspielzeug.html
Der USA Bären-Thread 220681
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fischerei:

VETO!

7
08.03.09 12:46
AL, ich muss Dir widersprechen, Deine Annahme im Sozialismus wird es überhaupt keine Schokolade mehr geben, ist vollkommen unbegründet. Es gab vor 20 Jahren in der DDR die wohlschmeckende, äh, ich meine die ekelhafte bis zum Brechreiz provozierende Schlager-Süsstafeln, da wird es mir heute noch schlecht.
Aber ein Tipp für die Freunde von Süssigkeiten, bei der Einführung des Sozialismus ist Schluss mit LUSTIG, also schon mal einige Vorräte dieser Leckereien anlegen. Auf Westbesuch könnt ihr nach der Einführung des Sozialismus
nicht hoffen, deshalb unbedingt den Tipp befolgen und dem verrotetten kapitalistischen System somit nochmal ein kräftiges Absatzhoch bescheren.

Vielleicht sollte man jetzt noch einige Nestle oder Lindtaktien kaufen. Oder doch nicht, die könnten im Sozialismus.........
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pfeifenlümmel:

Metro,

3
08.03.09 12:57
auch Börsenabschwünge laufen in Wellen. Im Januar von 5000 bis auf 4200, im Februar von 4600 auf 3700, das sollte jetzt erst mal reichen. Schätze, dass nun eine Erholung bis 4000 kommt. Danach aber ?
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wawidu:

OEX

7
08.03.09 13:02
Hier mal der langfristige Line-Wochenchart unseres Thread-Performance-Index, der technisch extrem schlecht aussieht:
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 220686
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C_Profit:

AL, Metro - Die Problematik

4
08.03.09 13:08
bei diesen zwischengeschalteten Longzocks liegt bei mir einfach im Timing.
Der hohe Kapitaleinsatz - damit etwas übrig bleibt trotz niedrigen Hebels, erfordert in diesem, von 45 min Trends
geprägten Tradingumfeld meist doch längere Haltezeiten.
Da mutiert der schnelle Trade dann einfach zum Investment.
Wenn wie jetzt, ständig neue Mehrjahrestiefs generiert werden, liegt der Gedanke an eine technische Gegenreaktion nahe.
Wenn dann noch ein Hexensabbath ins Blickfeld rückt, kann auch dem härtest gesottenem Bären mulmig werden.
Erst recht, wenn der Ölpreis anziehen, und die Inflationsrate steigen würde.
Voraussetzung wäre aber ein schwacher USD, aber das können sich die USA mit Blick auf Treasurie Bonds kaum erlauben, abgesehen, daß die Japaner heftigst intervenieren um die eigenen Märkte vor dem Zusammenbruch zu bewahren.
Ich hab mir meine bärische Gesinnung hart erarbeitet und es hat lange gedauert, daß mir Shortgewinne kein körperliches Unbehagen bereiten.
Nun macht mir das mal nicht madig.
Und, gegen Doug Kass zu Traden hat mir schon bei den GSE's Schmerzen bereitet, da brumm ich lieber MIT den Bären.
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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metropolis:

Gegenreaktion

3
08.03.09 13:39
im AZ-Thread haben wir schon diskutiert, dass einfach noch die Panik (=hohes P/C-Ratio) für einen Boden fehlt. Bullish ist logisch, aber irgendwie gibt es genau deshalb nach meinem Gefühl noch zuviele Bottom Caller. An der Börse ist oft 4 = 5-1, wer also long geht muss die -1 aushalten oder eben erst später einsteigen.

Zitat Sentix, letzten Sonntag: "Die Märkte steuern wie schon in 2003 und 2008 auf einen Showdown an den „Iden des März“ zu. Die Märkte werden die Offiziellen zwingen, ihre halbherzige Garantie- und Stützungspolitik gegen beherzte, große Maßnahmen zu tauschen. Ansonsten verliert die Öffentlichkeit wohl über kurz oder lang ihre Geduld."

Wir werden sehen, ob es nächste/übernächste Woche zu diesem Showdown kommt (Iden des März = 15. 3. ;-)), wenn klar wird, dass dieses Rumgeeiere der Politik unterm Strich nichts bringt. Vielleicht gibt es ja bald ein Ergebnis der "Stress-Tests".
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Anti Lemming:

C_Profit - CRV bei Longs und Shorts

12
08.03.09 13:59
Das Problem ist, dass die Börse bekanntlich keine Einbahnstraße ist. Das gilt auf der Long- wie auf der Shortseite. Ich halte z. B. für wahrscheinlich, dass der OEX in Wawidus Chart (# 39654) erst Mal an der Unterstützung bei ca. 350 nach oben abprallt (nach dem jetzigen "false brake"), ehe er weiter nach unten durchmarschiert. Der Hexen-Sabbat Ende März wäre dazu ein passender Anlass. Ähnliches hat Pfeifenlümmel sinngemäß in # 39653 zum Ausdruck gebracht (Abstieg in Wellen).

Wie "eng" man die Wellen tradet, ist Sache des persönlichen Geschmacks und der verfügbaren Zeit. Manche Leute hier wie Obgicou haben strategische Langzeit-Shorts (ungehebelter Short-DAX), die sie um kurzfristige Trader-Short-Posis mit K.O.s ergänzen. Andere wie Metro (und mE ich) versuchen, die Wellen in beide Richtungen mitzunehmen.

Ich bin der Ansicht, dass auf der Short-Seite das "easy money" bereits zu einem Gutteil verdient wurde. Das heißt nicht, dass es nicht noch deutlich weiter fallen könnte, aber das Risiko nimmt zu, je tiefer die Indizes stehen.

Das lässt sich auch an Zahlen festmachen. Realistisches Kursziel des Dax ist für mich 2000. Nach unten gäbe es demnach noch rund 1600 Punkte zu holen. Ab dem ATH bei 8000 wurden auf der Short-Seite aber bereits 4400 "Süd-Punkte" verdient. Das ist etwa 2/3 des von mir vermuteten Gesamtwegs. Je weiter wir uns der (von mir angenommenen) Zielmarke von 2000 nähern, desto riskanter werden Shorts. Bei Kursen über 7000 hatte ich mit Shorts weit weniger Bedenken als jetzt, da die Probleme bekannt, aber noch nicht eingepreist waren.

Diese Überlegungen mögen mit der "Denke" eingefleischter Bären, vor allem Chartisten wie Wawidu, nicht besonders gut vereinbar sein. Denn bereits zuvor stark gefallene Charts forcieren das Abwärts-Momentum weiter, da die Nerven der Bullen blankliegen. Tatsächlich ist in Bärenmärkten zu beobachten, dass technische Erholungen immer "flacher" ausfallen (Ausdruck des zunehmenden Pessimismus), je tiefer die Indizes stehen. Aus diesem Grund werden auch Long-Zocks mit der Zeit immer weniger lukrativ (Ich hab bis auf die zwei im Herbst dieses Jahr noch keine gemacht). Dass kurzfristige Anstiege kommen, ist aber statistisch gesehen äußerst wahrscheinlich (dient auch dem Abbau der "überverkauften Lage"). Man sollte nur in aller Bescheidenheit jetzt nicht (mehr) unbedingt 1000-Punkte-Sprünge in DOW und DAX nach Norden erhoffen. Das von Pfeifenlümmel genannte Korrekturziel von DAX 4000 (vormals Unterstützung, jetzt Widerstand) scheint mir realistischer. Das entspräche knapp 400 Punkten "Luft nach oben". Könnte aber auch schon tiefer wieder nach unten abdrehen. Wer weiß schon, wie der zukünftige News-Flow aussieht? Long-Zocks sind zurzeit daher nur was für Leute mit schnellem Mausfinger. Zudem sollte man sich nicht starr auf eine Vorzugsrichtung festlegen.
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C_Profit:

Die Ostereier

8
08.03.09 14:09

sollte man in diesem Jahr vielleicht mal genauer unter die Lupe nehmen.

Bei den Massen Bullen, die zu Ochsen geworden sind...

 

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Der USA Bären-Thread 220694
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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wawidu:

Technische Korrektur

6
08.03.09 14:20
Auch ich erwarte in Kürze eine solche. Der Chart des $SPXA50R deutet darauf hin.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 220695
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rolm:

Guter Artikel zu Konsumentenverhalten

2
08.03.09 14:46
articles.moneycentral.msn.com/Investing/...economy.aspx?page=1

articles.moneycentral.msn.com/Investing/...se-name-brands.aspx
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Börsenfreak89:

Gold

5
08.03.09 15:01
Stimmt das wirklich, dass man jetzt bei LIDL Gold kaufen kann? Wenn dies der Fall sein sollte,wird es aber schleunigst Zeit seine Goldinvestments zu schmeißen!
Unglaublich, jetzt haben die Jungs auch noch einen Weg gefunden Leute abzuzocken, die sonst mit der Börse rein gar nichts am Hut haben. Die machen auch vor gar nichts halt!
"Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht"

Helmut Schmidt

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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fischerei:

Boersenfreak,

6
08.03.09 15:22
das stimmt wirklich, die Jungs sind sehr kreativ und die Dummen werden nicht alle. Demnächst wird es bei LIDL&Co die ersten Krisensonderangebote geben, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, nach dem Motto: Wir zocken
sie auch noch in der Krise ab.

Hier geht s zum Goldkauf:

www.lidl-shop.de/de/...n@shop@ProductCategories?categoryId=341
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C_Profit:

Some might even call it shocking.

3
08.03.09 15:34

Den Ölpreis und das Umfeld im Auge zu behalten könnte sich auszahlen, es scheint unausweichlich, daß die Nachfrage, sei sie auch relativ niedrig, an die Grenzen der Förderkapazitäten stösst, bzw. daß es so antizipiert wird.

Sofern eine Korrelation Aktien - Ölmarkt noch gilt, könnte das die These von deutlichen Kursverlustverringerungen untermauern.

Taugt der USO als Frühindikator?

 

Plummeting Rig Count, Floor in Oil & Gas Prices? (BHI, USO, OIH)

Just about every economist says that the employment rates, ergo the unemployment rate, is a lagging indicator. The same is arguably true for the total number of rigs in oil and gas. Baker Hughes Inc. (NYSE: BHI) issued its new rig count for the month. This is still lagging, but the count of rigs has continued to drop by a substantial amount. Some might even call it shocking.

 

The Baker Hughes data showed a massive drop in rig counts.  The global rate fell 7% from January to February, and the rate was almost a 20% decline from February 2008 to February 2009.  The number of rigs fell to 2,753 rigs in February from 2,974 in January and down from 3,417 in February 2008.  Those are global numbers and the U.S. situation looks to be the real bad apple here.  In the U.S., the drop was 15% from January and 25% from February 2008.

As oil prices rise, more rigs are installed or turned back on.  That continues after the peak as drillers try to capture higher energy prices.  But now that energy prices have cratered, the rig count is still going lower and lower.  Eventually, enough rigs get cut down and idled that supply is affected.  Demand might be much lower, but when supply is cut over and over you eventually end up with a supply-demand gap that at least in theory drives up prices.

United States Oil Fund ETF (NYSE: USO) is up 2% with energy prices today, and it has risen since the rig count data was released.

247wallst.com/2009/03/06/plummeting-rig-count-floor-in-oil-gas-prices-bhi-uso-oih/

zur Contango/Backwardation Situation und ein paar Infos zum USO im Ölpeakthread

www.ariva.de/Backwardation_and_USO_Profits_Next_t308214

anbei der USO weekly

Der USA Bären-Thread 220700
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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metropolis:

Wenn eine Aktie

 
08.03.09 15:42
nach über 80% Kurssturz mal zaghaft nach oben korrigiert kann mal wohl kaum von "Indikator" sprechen.
Antworten
metropolis:

Gleiches gilt übrigens für Kupfer,

3
08.03.09 15:47
das Godmode sprechen hört:

http://www.ariva.de/...n_uns_etwas_sagen_Und_das_ist_POSITIV_c2911328

Also wenn ich mir die Bautätigkeit und die Konjunkturlage zur Zeit ansehe, kann ich beim besten Willen keine steigende Nachfrage nach Öl und Kupfer entdecken. Es handelt sich daher um einen Effekt des knapperen Angebots und der markttechnischen Reaktion, mehr nicht.
Antworten
C_Profit:

@ Metro

 
08.03.09 16:43
da hast du genau den Punkt angesprochen, der mir auch zu denken gibt, es passt einfach nicht in einen gemeinsamen Zeitrahmen.
- fundamental sehe ich auch keine Anzeichen, und selbst wenn,- drohende  AIG UND GM Insolvenz bergen ein absolutes chrashpotential, aber darum geht es ja nicht sondern um den schnellen Upmove, irrational - überraschend- und erheblichen Schaden in den Short Depots verursachend...
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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permanent:

Deutsche Bank, Februar ist gut gelaufen

7
08.03.09 16:54
Deutsche Bank
Ackermann: Februar ist gut gelaufen
Die Deutsche Bank hat einen überraschend guten Start ins Jahr 2009 hingelegt. "Wir hatten bis Ende Januar 2,8 Mrd. Euro an Erträgen. Der Februar hat diese Entwicklung in der Tendenz bestätigt", sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann dem Handelsblatt.

FRANKFURT. In den ersten Wochen dieses Jahres habe sich das Geschäft wesentlich besser entwickelt als von Kritikern erwartet. Im Jahr 2008 hatte die Bank noch einen Verlust von 3,9 Mrd. Euro ausgewiesen.

Ackermann sagte weiteres Engagemant der Deutschen Bank zur Rettung der angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) zu. "Die Deutsche Bank hat zwölf Mrd. Euro zum ersten Hilfspaket beigetragen. Ohne uns wäre das nicht zustande gekommen. Wir werden unsere Verantwortung auch in Zukunft wahrnehmen", sagte Ackermann. Die Rettung der HRE sei von größter Bedeutung für den Finanzplatz Deutschland.

Quelle HB
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permanent:

Einbrechender US-Jobmarkt belastet Obama

8
08.03.09 16:59
08.03.2009 , 16:10 Uhr
US-Wirtschaft
Einbrechender US-Jobmarkt belastet Obama
von Matthias Eberle
Die US-Wirtschaft stürzt immer tiefer in die Rezession. Ökonomen beginnen ihre Prognosen erneut deutlich nach unten zu korrigieren, nachdem 2,6 Millionen Amerikaner innerhalb von nur vier Monaten ihren Job verloren haben. Niemals seit Aufnahme der Arbeitsmarkt-Statistiken 1939 hat es in der größten Volkswirtschaft der Welt einen derart rasanten Abschwung in den USA gegeben.


US-Präsident Barack Obama macht sich Sorgen um den Arbeitsmarkt. Quelle: ap
NEW YORK. "Die Geschwindigkeit des Niedergangs raubt einem den Atem", sagte Robert Barbera vom New Yorker Brokerhaus Investment Technology Group. Auch im Februar wurden wieder 651 000 Stellen gestrichen, nach 655 000 im Januar. Die Entlassungswellen kleiner und großer Unternehmen drücken seit Wochen auf die Stimmung an den Finanzmärkten und zerstören wegen ihrer Rückkopplungen auf den Privatkonsum die letzten Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Rezession. Erschwerend kommt hinzu, dass Amerikas Haushalte dramatische Einbußen am Immobilien- und Finanzmarkt hinnehmen mussten. Selbst diejenigen, die noch einen Job haben, schränken deshalb ihren Konsum ein.

Die Abwärtsspirale droht in den freien Fall überzugehen. Joseph LaVorgna von der Deutschen Bank erwartet einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Quartal von acht Prozent, nach einem Minus von 6,2 Prozent im Schlussquartal 2008. "Ohne jeglichen Wachstumsmotor werden sowohl der Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaft für einige Zeit niedergeschlagen bleiben." Weil sich die Abwärtsrisiken deutlich erhöht hätten, könne die US-Konjunktur im Auftaktquartal sogar Richtung minus zehn Prozent laufen, warnte der New Yorker Ökonom.

Die alarmierende Lage erhöht den Druck auf US-Präsident Barack Obama, Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur noch entschiedener anzugehen. Die Arbeitslosigkeit ist mit 8,1 Prozent auf den höchsten Stand seit 25 Jahren geklettert. Damit hat sie bereits im Monat Februar ein Niveau erreicht, das im Weißen Haus als Durchschnittswert für das Jahr 2009 angenommen wurde. Deutsche Bank-Ökonom LaVorgna rechnet damit, dass die Rate bis Jahresende auf zehn Prozent ansteigen wird.

Die Obama-Administration müsse jetzt Ziele wie die Gesundheitsreform zurückstellen und sich ausschließlich um die Reparatur des Bankensystems sowie um Stimulusprogramme kümmern, forderte John Ryding, Chefvolkswirt von RDQ Economics. Präsident Obama rief die Amerikaner zu Geduld und Verantwortungsbewusstsein auf: "Es liegen große Herausforderungen vor uns. Wir haben ein großes Debakel geerbt", sagte er auf einer Veranstaltung in Columbus im Bundesstaat Ohio. Die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt belegten die Dringlichkeit des kürzlich verabschiedeten Konjunkturprogramms im Volumen von 787 Mrd. Dollar.

Wann die Hilfen wirken und in welchem Umfang, ist jedoch umstritten. Führende Ökonomen wie Nobelpreisträger Paul Krugman halten das Stimulusprogramm für nicht ausreichend, um die Wirtschaft aus dem Tal zu führen. Eine rasche Erholung ist allein deshalb unwahrscheinlich, weil etwa 70 Prozent der Stimulus-Ausgaben und Steuerkürzungen ihre Wirkung frühestens im Jahr 2010 entfalten. Auch vom Arbeitsmarkt, der regelmäßig erst am Ende einer Rezession die höchsten Jobverluste aufweist, ist keine Entspannung zu erwarten.

Mit Blick auf die desolate Lage zahlreicher Großbanken sowie die am Boden liegende Autoindustrie zeichnen sich weitere Massenentlassungen ab. Allein der US-Autokonzern General Motors hat angekündigt, weltweit weitere 47 000 Stellen zu streichen. Sollte der Hersteller in ein Konkursverfahren geschickt werden, das angesichts schnell verbrennender Staatshilfen näher rückt, dürfte es dabei nicht bleiben. Auch im personalintensiven Handel gehen die Entlassungen weiter. So hat der Handels-Riese Sears angekündigt, bis Ende Mai 24 Kaufhäuser der Marken Kmart und Sears zu schließen.

Nicht einmal Touristenmagneten bleiben vom Aus verschont. Die Richard-Branson-Firma Virgin wird im Sommer all ihre Musikläden in den USA schließen, darunter auch das Aushängeschild Virgin Megastores am New Yorker Times Square.

Quelle HB
Antworten
permanent:

Geldsegen für AIG-Partner

4
08.03.09 17:03
Sonntag, 8. März 2009
50 Milliarden Dollar Geldsegen für AIG-Partner


Nach der Rettung des amerikanischen Versicherungsriesen AIG durch die US-Regierung sind laut einem Zeitungsbericht rund 50 Mrd. Dollar an Geschäftspartner des Konzerns geflossen. So habe die Deutsche Bank Zahlungen von sechs Mrd. Dollar erhalten, schrieb das "Wall Street Journal". Bei den Beträgen gehe es hauptsächlich um Zahlungen zur Erfüllung von Terminkontrakten und der Aufstockung von Sicherheiten bei Geschäften.
 
Die Zahlen zeigen zum einen, wie schlimm die Folgen eines AIG- Zusammenbruchs für das weltweite Finanzsystem gewesen sein könnten. Zum anderen demonstrieren sie, wie schwer es in solchen Fällen angesichts der internationalen Geldströme ist, Mittel von Steuerzahlern ausschließlich im eigenen Land zu behalten.
 
Laut Medienberichten kritisierten einige US-Parlamentarier bereits, dass mit amerikanischem Geld "Europa gerettet" worden sei. Allerdings soll auch die US-Investmentbank Goldman Sachs sechs Mrd. Dollar an AIG-Zahlungen bekommen haben. Weitere Geschäftspartner, an die in den vergangenen Monaten hohe AIG-Zahlungen gingen, seien Morgan Stanley, HSBC, die Royal Bank of Scotland und die französische Société Générale, schrieb die Zeitung.
 
Wer will das Asien-Geschäft?
 
Der britische Versicherer Prudential hat sich unterdessen laut einem Zeitungsbericht aus dem Rennen um das Asien-Geschäft von AIG zurückgezogen. Der bei der Auktion gesetzte Verkaufspreis von umgerechnet 7,8 Mrd. Euro sei Prudential-Chef Mark Tucker zu hoch gewesen, berichtete die "Sunday Times". Nach Angaben der Zeitung beruft sich AIG bei der Bewertung seiner Asien-Sparte auf einen Bericht, der bereits im Sommer veröffentlicht wurde, als das Ausmaß der Finanzkrise noch nicht erkennbar war.
 
AIG hatte zuletzt den größten Quartalsverlust der Wirtschaftsgeschichte von über 60 Mrd. Dollar bekanntgegeben. Die US-Regierung hatte AIG im September mit einer Finanzspritze von 85 Mrd. Dollar gerettet und im Gegenzug die Kontrolle bei dem Versicherer übernommen. Seitdem ist der Umfang der Hilfen in mehreren Schritten auf mehr als 170 Mrd. Dollar angeschwollen.
 
Das Unternehmen hofft, mit der Auktion dringend benötigtes Kapital einzusammeln, auch um die Hilfsgelder der US-Regierung zurückzuzahlen. Auch der chinesische Konzern China Life hat sein Gebot für die asiatische Lebensversicherungssparte AIA zurückgezogen. Neben Prudential und China Life waren noch der kanadische Versicherer Manulife und Temasek Holdings, ein Staatsfond aus Singapur, an AIA interessiert.
 

Quelle: n-tv

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musicus1:

wenn es denn interessiert....

3
08.03.09 17:08
hier mal 2 büchertipps

david marsh ..Der EURO
und
paul krugmann..neue weltwirtschaft........

beide lohnen sich zu lesen...
Antworten
metropolis:

CProfit, Rohstoffe

5
08.03.09 17:16
sind grundsätzlich immer nachlaufend. Daher hielten sie sich auch bis Sommer 2008 ganz oben, als der Aktienmarkt bereits auf Talfahrt war, da dieser der Konjunktur wiederum VORläuft. Mit derselben Logik werden zuerst die Aktienmärkte anziehen und erst ca. 1/2 Jahr später die Rohstoffmärkte. Da ersteres noch nicht der Fall ist, ist die Rohstoffrally zur Zeit klar ein Strohfeuer. Ohne bessere Konjunktur können die Rohstoffe nicht nachhaltig steigen.

Es lohnt sich daher eher, auf den Arbeitsmarkt zu sehen als auf die Rohstoffe. Im AZ-Thread gabs da vorhin eine gute Graphik.
Antworten
wawidu:

Erweiterte SPX-Analyse

7
08.03.09 18:04
In den nächsten Wochen (nicht Tage) erwarte ich eine technische Korrektur, jedoch auf keinen Fall mehr. Dann dürfte ein Test der gebrochenen zentralen Unterstützungsmarken (Oktober 2000 Tiefs) anstehen. Diesen Bruch sehe ich nicht als "false break" an - dafür war die Dynamik zu stark. Dies zeigt u.a. sehr deutlich die Kurve des Chaikin Money Flow Index (CMF). Genau so, wie diese in 2006 auf über 0,5 gestiegen war, kann sie übrigens theoretisch entsprechend in den Minusbereich laufen.

Den Beginn der potenziellen Korrektur werde ich zu gegebener Zeit signalisieren.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 220713
Antworten
pfeifenlümmel:

Der Futurehandel

12
08.03.09 18:15
bestimmt maßgeblich die Aktienkurse. Um zu erahnen, wie die Kurse sich entwickeln werden, versetze ich mich immer virtuell in die Lage der bigboys. Die haben nun selbst gut verdient ( wie die anderen Bären auch ) und versuchen nun, den anderen Bären das Geld wieder abzujagen. Das Problem ist immer das gleiche: Schaffen sie es  ( hier durch Käufe von Futurekontrakten), den Trend umzukehren?

Im Moment dürfte es noch sehr viele Bären ( von der Anzahl her ) geben, weil die Märkte ja eine ganze Zeit lang down gingen. Die Anzahl der Kontrakte, die jetzt ein Durchschnittsbär hält, dürfte wesentlich geringer sein als die Anzahl der Kontrakte, die ein Durchschnittsbulle hält. Der Grund ist einfach zu erklären: Die Anzahl der verkauften und gekauften Kontrakte ist beim Future bekanntlich gleich ( anders als bei Optionen).

Es ist davon auszugehen, dass die bigboys in das Lager der Bullen wechseln, wenn sie nicht schon klammheimlich drin sind.
Antworten
wawidu:

Korrektur zu # 39672

 
08.03.09 18:18
Hier muss es natürlich "Oktober 2002 Tiefs" heißen!
Antworten
wawidu:

Beschäftigung (1)

12
08.03.09 18:36
Hier und in einem Folgeposting zeige ich zwei Charts, die den Ernst der Lage sehr drastisch reflektieren:
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 220716
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