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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.214,68 +1,10% Perf. seit Threadbeginn:   +394,50%
 
nightfly:

Kicky, der Hammer...

 
28.02.09 01:19
bei Autos fällt es richtig auf...
wo sind die ganzen Lagerhallen voller Kühlschränke, Fernsehgeräten etc.
Die Spirale dreht sich schneller.
nf
Reichtum ist relativ.
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Keno77:

Weitere Aussichten: nur Krisen

10
28.02.09 01:38
Die Warnung der Internationalen Energie Agentur (IEA) von heute lässt aufhorchen:  die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden, da wird schon die nächst Krise ausgerufen: die Ölkrise bzw. eine allgemeine Energiekrise (ab 2013).

Insbesondere:  die neue Krise könnte die gegenwärtige Krise - die ja im Wesentlichen "nur" eine Bankenkrise ist - bei weitem übertreffen.

Grund: im Zuge der derzeitigen Finanzkrise sind

-> die Investitionen in Ölförderanlagen um 25% gekürzt worden,

-> 35 von 130 Ölförderprojetkten eingestellt worden;  die Hälfte des künftigen Öl - Bedarfs ist jedoch aus neuen Ölfeldern zu decken, weil die bestehenden Reserven nach und nach versiegen;

-> auch sind die Investitionen in alternative Energien (einschl. Atomkraft) zurück gegangen.


Sollte 2010 die Belebung der Weltwirtschaft wieder einsetzen, dann könnte vor diesem Hintergrund der Ölpreis sprungartig explodieren und sogar 200 $ / Barrel übertreffen.

Link: www.sueddeutsche.de/finanzen/319/459957/text/
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Tormenta63:

Nochmals zum Dow

9
28.02.09 10:06
Eigentlich sind die oben geposteten Charts schon aussagekräftig genug.
Ich sehe zurzeit auch aus folgenden Gründen einen weiteren negativen Verlauf:
- Fehlende Marktbreite bei Aufwärtsbewegungen: Eine gestern zwischenzeitlich zu beobachtende Erholung wurde nur von wenigen Aktien wie WalMart oder IBM getragen
- Große Marktbereite bei Abwärtsbewegungen. Dem Abwärtssog können sich immer weniger Aktien entziehen
- Schwächung defensiver Bereiche. Dies dürfte ausschlaggebend gewesen sein. Pharmawerte waren gestern wieder massiv unter Druck, auch das Schwergewicht Exxon gab gegen Handelsschluss kräftig nach.
Pfizer hat bekanntlich völlig überteuert einen Mitwettbewerber erworben und im Gegenzug die Dividende gekürzt. Insgesamt schätzt man, dass unter der neuen Regierung das goldene Zeitalter der Pharma-Industrie vorbei ist.
- Schwächung der Gewinne durch Dollar-Stärke. Bei global operierenden Konzernen wie Coca Cola dürften deshalb keine großen Gewinnsteigerungen zu erwarten sein. Sicherlich eine solide Halteposition, aber warum sollte man einsteigen ?
- Verstaatlichung der Citti und der Kursrutsch dieser Aktie wirken sich zumindest mental auf das "Wohlbefinden" der Börsianer negativ aus. Auch wenn die Aktien eh schon fast wertlos sind, wird doch jeder neue Kursrutsch und nun noch die Verstaatlichung  immer wieder neu als Ohrfeige empfunden werden.

Fazit: Mit dem DJI wird es weiter Richtung Süden gehen. Als  Unterstützungslinie könnte zunächst die 7000-Marke dienen. Doch wird der Käuferstreik andauern. Sollte der Staat nicht zugunsten der Börse massiv intervenieren, sind mittelfristig Indexwerte um 6500 Punkte zu erwarten.

MfG Tormenta
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permanent:

Britischer Rekord möglich

4
28.02.09 10:55
Samstag, 28. Februar 2009
Britischer Rekord möglichHSBC will frisches Kapital


Europas größte Bank HSBC will sich mit einer Kapitalerhöhung von umgerechnet rund 14 Mrd. Euro gegen die Wirtschaftskrise rüsten. Die britische Bank werde wahrscheinlich bei der Vorlage der Bilanz für das vergangene Jahr am Montag die Ausgabe neuer Aktien im Umfang von mehr als zwölf Mrd. Pfund bekanntgeben, berichtete die "Financial Times". Den Ausgabepreise der Anteilsscheine habe die Bank noch nicht festgesetzt, hieß es unter Berufung auf mit den Beratungen vertraute Personen. Auch könnten die Pläne noch verschoben werden. Zudem wolle das Geldhaus seine Dividende kürzen.
http://www.n-tv.de/1111724.html

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wawidu:

Ein brutaler Artikel ...

7
28.02.09 11:24
der die unsägliche moralische "Verkommenheit" der Finanzjongleure und die Rolle ihrer Unterstützer (US-Regierung, Parlament und Fed) aufs Korn nimmt:

www.safehaven.com/showarticle.cfm?id=12706&pv=1
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Malko07:

Die Amis wollen den

10
28.02.09 12:30

deutschen Steuerzahler über den Tisch ziehen und unsere Politik macht im Wahlkampfjahr mit:

Autohersteller

Für Opel gibt es keine Zukunft

Das Drama hat kein Ende: Nicht der Staat, nur neue Investoren könnten den Autokonzern retten - doch die sind nicht in Sicht. Der sogenannte Zukunftsplan erweist sich als Mogelpackung.
Ein Kommentar von Michael Kuntz

Der Plan heißt zwar Zukunftsplan, doch in Wahrheit zementiert er die Vergangenheit. Der ums Überleben kämpfende amerikanische Autokonzern General Motors (GM) erklärt sich bereit, die Mehrheit an seiner deutschen Tochter Opel abzugeben. Das klingt großzügiger, als es ist. Denn was ist dieser Anteil an einem derzeit Verluste machenden Unternehmen eigentlich noch wert? Sind es tatsächlich jene 3,3 Milliarden Euro, die GM als staatliche Hilfen fordert?

Der Kern der Botschaft aber heißt: GM will mindestens 25 Prozent des Kapitals an Opel behalten - und damit das Sagen. Das aber kann wohl kaum sein. Der sogenannte Zukunftsplan erweist sich als Mogelpackung: Der Staat soll ins Risiko und gleichzeitig auf das bisherige Management vertrauen, das den lange Zeit weltgrößten Autohersteller an die Wand gefahren hat.

......................

Bei allen vollmundigen Erklärungen in Rüsselsheim und Berlin: Die dramatische Entwicklung bei Opel ist den Beteiligten längst entglitten. Die Manager von GM in Europa sanierten zwar früher als die GM-Bosse in Amerika. Doch die Geschichte von der erfolgreichen Renaissance der biederen und lange für schlechte Qualität berühmten Marke Opel ist zu schön, um wahr zu sein. Die Autos sind heute technisch besser als ihr Ruf, doch sie sind zu wenig attraktiv. Die Verkaufszahlen halbierten sich. GM in Europa machte 2,6 Milliarden Euro Verlust.

........................

Mittelfristig geht es bei Opel überhaupt nicht um Staatshilfen. Da braucht die GM-Tochter nicht die marode amerikanische Mutter als Ausplünderer, sondern Banken oder Unternehmer als Investoren, die an eine Zukunft von Opel glauben.

Und Opel braucht genügend Menschen, die seine Autos kaufen. Solange es beides nicht gibt, kann die Entscheidung nur lauten: keine Steuergelder für Opel.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/323/459961/text/

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wawidu:

Ich befürchte ...

4
28.02.09 12:33
dass die "Index-Designer" in absehbarer Zeit bei etlichen Indizes Skalierungsrevisionen vornehmen müssen. Schaut euch mal den Chart des DJ Europe Financial Stock Index an, der 1999 geschaffen wurde! Der $BKX z.B. wurde Mitte 1994 mit einem Anfangskurs von 30 etabliert und hatte Anfang 1995 ein Tief bei 25. Aktuell steht der Kurs bei unter 25 - nach einem zwischenzeitigen Tief vor sechs Handelstagen bei unter 20.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219302
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permanent:

ein Witz mit dem GM staatliches Geld wolle

6
28.02.09 12:34

Opel will Milliarden  Der USA Bären-Thread 5501704  Der USA Bären-Thread 5501704
Regierung skeptisch

 

Das von Opel vorgelegte Sanierungskonzept ist aus Sicht der Bundesregierung nicht ausreichend für die Gewährung von Hilfen. Die Rede ist von einem "Witz", mit dem GM an staatliches Geld wolle. EU-Kommissar Verheugen hält Staatshilfen für Opel für falsch. Opel sei "nicht systemrelevant". Ein Verkauf des Werks in Eisenach wird wahrscheinlicher.
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pfeifenlümmel:

Habe gestern bei den Nachrichten

13
28.02.09 12:51
über Opel sofort im Internet nachgeschaut, ob die Bundesrepublik eine neuer Mitgliedsstaat der USA geworden ist.
GM behält an dem wertlosen Konkursladen 25% mindestens und der deutsche Steuerzahler soll sarnieren. Für GM ein tolles Geschäft! Wir haben hier Überkapazitäten im Automobilbau; werden Arbeitskräfte bei Opel duch Steuergelder kurzfristig gerettet, entstehen Arbeitsplatzverluste bei Ford und VW. Also nichts gewonnen!

Langfristig wandert die Automobilproduktion sowieso nach Osten ab, die Zulieferer sitzen doch schon länger in Polen und Rumänien. Das Beispiel Renault zeigt doch überdeutlich, dass langfristig die billigeren Kleinwagen im Osten zusammengesetzt werden.

Man sollte Opel ganz einfach Pleite gehen lassen!
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Malko07:

#39235:

9
28.02.09 13:03

AUTOKRISE

VW-Chef wettert gegen Staatshilfe für Opel

Harte Worte vom Konkurrenten: VW-Chef Martin Winterkorn spricht sich im SPIEGEL gegen Hilfszahlungen an Opel aus. "Der Staat darf nicht zur Rettungsgesellschaft für Firmen werden, denen möglicherweise der Bankrott droht." VW streicht als Folge der Krise alle Leiharbeiter-Jobs - insgesamt 16.500.

Der USA Bären-Thread 5501741

Hamburg - Die Debatte über mögliche Staatshilfen für Opel läuft auf Hochtouren, doch so deutliche Worte wie VW-Chef Martin Winterkorn hat kaum einer gefunden. Im SPIEGEL spricht sich der Manager klar gegen staatliche Unterstützung für den Konkurrenten aus.

Auf die Frage, ob der Staat Opel retten solle, sagte Winterkorn: "Der Staat sollte sich raushalten." Wenn er punktuell einem Unternehmen mit Bürgschaften beispringe, sei das legitim. Aber das sollte nur für eine Übergangszeit gelten. "Der Staat darf nicht zur Rettungsgesellschaft für Firmen werden, denen möglicherweise der Bankrott droht."

..........................

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,610423,00.html


Ehrlich ist Winterkorn allerdings auch nicht. Wieso schlüpft die VW-Bank unter den Rettungschirm? Die Autobanken sind unter Garantie nicht systemisch. Die gehören geordnet abgewickelt! Jetzt verlangt auch die GMAC Schutz vom deutschen Steuerzahler (hat auch eine deutsche Banklizenz) und es wird kaum abgelehnt werden können. Haben wir der Politik, VW und BMW zu verdanken und dürfen demnächst fleißig Geld in die USA überweisen.

Antworten
Tormenta63:

@Pfeifenlümmel

5
28.02.09 13:03
Mögliches Gegenbeispiel für ein Abwandern der Automobilindustrie in den Osten:
Daimler prüft angeblich ( siehe die Meldungen im VT des NTV ) den Bau eines Werkes in Ungarn zu stoppen und dafür von GM das Werk in Eisenach zu erwerben. In Eisenach könnten A- und B-Klasse produziert werden.
Ungarn würde leer ausgehen. Möglicherweise bekommt man wegen der zunehmend wenig kalkulierbaren Entwicklung in Osteuropa Bedenken ...

Tormenta
Antworten
Tormenta63:

Ich frage mich nur passiert, was passiert,

5
28.02.09 13:20
wenn Opel, Schaeffler, Infinion, Conti und andere namhafte Konzerne gleichzeitig Insolvenz anmelden sollten.
Ich denke, es würde hier in Deutschland wahre Schockwellen geben. Nicht nur, dass insgesamt die entsprechenden Industriezweige nachhaltig beeinträchtigt werden könnten, bei den Bürgern würde ein Angstsparen einsetzen.
Die Politiker dürften, um das Schlimmste abzuwenden, zumindest auf eine kontrollierte Insolvenz zusteuern wollen. Damit wäre erst einmal Zeit gewonnen, so dass Investoren gefunden werden könnten, sie die gesunden Teile des Unternehmens übernehmen. So wie auch nach der Insolvenz von Holzmann größere Teile des Unternehmens fortgeführt wurden.
Unterm Strich gehen bei einer Insolvenz nicht notwendigermaßen mehr Arbeitsplätze verloren als bei einer harten Sanierung. Die Politiker haben vielmehr Angst davor, dass sich die Abwärtsspirale beschleunigt und versuchen nun in erster Linie Zeit zu gewinnen und zu verhindern, dass die Lage völlig außer Kontrolle gerät.
Tormenta
Antworten
Malko07:

Falsche Inflationsdebatte

7
28.02.09 13:21

Gastkommentar

Heiner Flassbeck - Falsche Inflationsdebatte

 

Die deutsche Wirtschaftspolitik fängt mitten in der Rezession an, sich Inflationssorgen zu machen. Das führt komplett in die Irre und kann sehr gefährlich werden. Die Gefahr lautet Deflation, nicht Inflation.

Heiner Flassbeck ist Chefökonom der Unctad in Genf.

Nun schon rächt sich bitter, dass Deutschlands Politiker bei der Suche nach Antworten auf die wichtigsten Fragen zur globalen Finanz- und Wirtschaftskrise lieber auf den Rat von Beamten oder Küchenkabinetten hören, als sich auf eine breite und offene Diskussion zu stützen. Zwar sollten sie am Ende eindeutig Position beziehen. Aber durch ein festes Vorurteil gleich zu Anfang jede Auseinandersetzung rundheraus zu vereiteln, ist gefährlich. Schon in wenigen Monaten wird klar sein, dass die politisch Verantwortlichen fundamental falsch gelegen haben. Und das wird ihrer Glaubwürdigkeit nicht guttun.

Finanzminister Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel warnen vor Inflation und der Gefahr einer neuen Krise, verursacht durch hohe Staatsschulden und eine ungeheure Geldvermehrung. Da beide zuvor vielfach kundgetan haben, dass sie an die Liquiditätstheorie als Erklärung für die aktuelle Krise glauben - also an die These, dass es US-Notenbankchef Alan Greenspan mit seiner laxen Geldpolitik war, der das globale Zocken erst ermöglicht hat - ist es konsequent, vor zu viel neuem Geld zu warnen.

Dagegen steht allerdings die von der japanischen Erfahrung der 90er-Jahre geprägte Deflationsthese. Dahinter steckt die Vorstellung, dass die tiefe Rezession und die steigende Arbeitslosigkeit einen so großen Druck auf die Löhne ausüben werden, dass die Inflationsrate, die wegen fallender Rohstoffpreise ohnehin massiv unter Druck ist, auch langfristig in den negativen Bereich geraten könnte.

Hinter der Inflationsthese steht offensichtlich der alte monetaristische Glaube, "zu viel Geld auf der Jagd nach zu wenigen Gütern" werde immer und automatisch zu hohen Preissteigerungsraten führen. Das Problem ist nur, dass wir im Vorhinein niemals wissen, was "zu viel Geld" ist. Wenn die Banken sich gegenseitig kein Geld mehr leihen, muss die Zentralbank eben jeder einzelnen Bank so viel Geld geben, wie sie für ihre Transaktionen braucht. Das ist sehr ineffizient, und deswegen braucht man sehr viel mehr Geld als bei einem normal funktionierenden Bankenmarkt, aber ohne dass es in irgendeiner Weise "zu viel Geld" wäre.

......................................

www.ftd.de/meinung/kommentare/...alsche-Inflationsdebatte/480216.html

 

Antworten
Malko07:

#39237: Die Schaeffler-Gruppe inklusive

9
28.02.09 13:32
Continental müssen Überkapazitäten abbauen wie die gesamte Automobilindustrie. Ob jetzt allerdings Banken oder der Schaeffler-Clan Eigentümer ist, ist vollkommen gleichgültig. Eine Zerschlagung der Gruppe wäre auch gesund. Dickschiffe, die nicht Pleite gehen dürfen, haben wir zwischenzeitlich schon zu viele. Eine Zerschlagung würden die Banken vorerst leider kaum machen. Hier droht keine Insolvenz sondern nur ein Eigentümerwechsel entsprechend den Kreditverträgen. Das Geplärre dient nur der Erpressung des Steuerzahlers.

Opel ist eine andere Baustelle die ganz einfach abgewickelt gehört. Jeder Arbeitsplatz, der mit Steuergeldern dort erhalten wird, verlieren wir bei anderen Herstellern. Man muss die Bereinigung von Überkapazitäten zulassen. Was anderes ist das nicht! Es wäre auch der Einstieg in eine massive nationale Subventionierung in der Automobilindustrie und würde dem freien Markt in der EU das Genick brechen. Dabei würde der größte Schaden bei uns entstehen.
Antworten
pfeifenlümmel:

Tormenta,

2
28.02.09 13:35
habe nichts dagegen, wenn Daimler Teile von Opel übernimmt, im Gegenteil. Ich sehe nur für den Kleinwagenbau hier auf uns große Probleme zukommen; immer mehr Fahrzeuge aus Korea sind auf den Straßen zu sehen, demnächst werden wohl auch die Chinesen ihre Autos bei uns anbieten wollen.
Antworten
wawidu:

@perma - # 39230 HSBC

4
28.02.09 13:36
lol! HSBC ist eine "heiße Kartoffel" - und da soll der Markt eine Kapitalerhöhung in solcher Größenordnung hergeben?
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219308
Antworten
Eidgenosse:

Ein guter Beitrag zum Thema USA

4
28.02.09 14:06
www.cash.ch/news/top_stories/...ie_morgendaemmerung-752047-771
Antworten
Tormenta63:

Zu 39239

3
28.02.09 14:18
Im Prinzip bin ich nicht grundsätzlich anderer Meinung. Wie gesagt, ähnlich wie bei GM in den USA wäre mE eine geordnete Insolvenz in vielleicht 12 Monaten der für Opel  bessere Weg, da sich zumindest zurzeit kaum Investoren finden lassen.
Zu Schaeffler: Da die Zinsen für die Übernahme nicht gezahlt werden können, wäre eine Insolvenz der vorbezeichnete Weg, der aber von den kreditgebenden Banken offenbar für nicht gangbar gehalten wird.
Natürlich ist das Thema "Insolvenz" nicht vom Tisch. Beide Seiten haben jedoch zurzeit trotz  ansonsten völlig konträrer Interessen kein Interesse an einer Insolvenz. Ich möchte nicht wissen, wie häufig Schaeffler hinter verschlossenen Türen die Banken mit einem Insolvenzantrag bedroht.
Ob die Banken das Unternehmen aus der Insolvenzmasse oder direkt von der Schuldnerin erwerben, das Ergebnis wird eine Entmachtung der Schuldnerin und ein massiver Arbeitsplatzabbau sein.
Sollten die Verhandlungen scheitern, wäre eine Insolvenz ohne staatliche Unterstützung nicht zu verhindern.
Tormenta
Antworten
malsomalso:

@ 39242

 
28.02.09 15:25
Ja, recht überzeugend, der Herr Wellershoff. Klare, angemessene Wort. Sehr schön auch die kleine Watsche in Richtung Norbert Walter.
Antworten
SteG:

Opel

8
28.02.09 15:29
Opel ist weder systemrelevant noch über die letzten 20 Jahre gesehen eine "Ertragsperle" gewesen. Zusätzlich hat die Autoindustrie schon seit Jahren Überkapazitäten, die abgebaut werden müssen. Deshlab wäre die logische Antwort: Insolvenz. Aber in einer Krise müssen Überkapazitäten dort abgebaut werden, wo diese am unproduktivsten hergestellt werden. Dies wird aber von anderen Staaten mit Suventionen verhindert z.B. USA, aber auch Frankreich. Deshalb wird es eben schon schwieriger mit der Antwort Insolvenz. Soll Deutschland die Überkapazitäten teilweise beseitigen, indem Opel pleite geht, wenn andere Staaten deutlich schlechtere Autofirmen am Leben erhalten? Unabhängig von dem psychologischen Element eine Pleite, ist meine Antwort daher: Ich weiss es nicht, aber ein lnagfristiges Überleben von Opel als eigenständige Firma wird wegen der Größe ebenfalls ein schwieriger Weg...
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permanent:

Mein Fahrplan für die kommende Woche......

13
28.02.09 15:57

Ich werde meinen Short auf den BUFU weiterhin mit engem SL absichern und bei Bedarf entsprechend anpassen. Für den Beginn der Woche gehe ich von nachgebenden Kursen beim BuFu sowie beim Gold aus. Den Aktienmarkt sehe ich -obwohl es in den letzten Handelsminuten in den USA zum Abverkauf kam- positiv in die Woche starten.
Über das WE werden die Nachrichten antizipiert. Die schlechte Nachrichtenlage hat der US Markt relativ gut verdaut. Ich hätte in dem Nachrichtenumfeld mit wesentlich stärkeren Ausschlägen gerechnet.
Diese sind ausgeblieben, das sehe ich grundsätzlich positiv. Der Markt scheint kurzfristig einen Boden zu suchen und gefunden zu haben. Vielleicht gibt es am WE noch einige beruhigende Worte von Seiten der Politik.

Es soll hier kein falscher Eindruck entstehen. Ich habe nicht die Lager gewechselt. Ich bleibe Bär. Ab Mittwoch werde ich schon wieder vorsichtig. Am Mittwoch wird der ADP Arbeitsmarktbericht gefolgt von den Arbeitsmarktdaten am Freitag veröffentlicht s.u. Diese Daten sollten nach meiner Auffassung schlecht genug sein um dem Markt den Boden zu entziehen. Mit diesem Katalysator hoffe ich auf einen finanlen Ausverkauf um Gelegenheit zu erhalten, für den Einstieg zu einer Zwischenerholung. Den BUFU  Short sehe ich bis zur Mitte der Woche entsprechend schwach und danach konträr zum Aktienmarkt kurzfristig hoch um danach hier den finanlen Abverkauf zu starten.

Keep in mind, dieses ist meine einzige Positon:
http://www.ariva.de/BUFU_short_gekauft_t283343?pnr=5499351#jump5499351

Ich habe nicht viel zu verlieren.  Die Position ist leicht im Gewinn und durch SL gesichert. Somit wäre eine Fehleinschätzung kein finanzieller Fehlschlag.

Gruß

Permanent

Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [02.03. - 06.03.2009]

TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
MoEUREinkaufsmanagerindex, Feb. (10.00)32,232,234,4
  Konsumentenpreise, Feb. (11.00)1,3 % gg. Vj.1,3 % gg. Vj.1,3 % gg. Vj.
 GBEinkaufsmanagerindex, Feb. (10.30)34,034,835,8
 USPersönliche Einkommen, Jan. (14.30)-0,3 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.
  Persönliche Ausgaben, Jan (14.30)0,5 % gg. Vm.0,3 % gg. Vm.1,0 % gg. Vm.
  PCE-Deflator (Kernrate), Jan (14.30)0,2 % gg. Vm.0,1 % gg. Vm.0,0 % gg. Vm.
  ISM-Index, Feb. (16.00)34,033,835,6
DiAURBA-Zinsentscheidung, März (04.30)3,25 %3,25 %3,25 %
 CABoC-Zinsentscheidung, März (15.00)1,0 %0,75 %1,0 %
MiEURService-Sektor PMI, Feb (10.00)38,938,942,2
  Einzelhandelsumsätze, Jan. (11.00)0,2 % gg. Vm.0,2 % gg. Vm.0,0 % gg. Vm.
 GBService-Sektor PMI, Feb (10.00)41,541,342,5
 USADP-Arbeitsmarktbericht, Feb. (14.15)-730.000-610.000-522.000
  Service-Sektor ISM, Feb. (16.00)41,041,342,9
  Beige Book (20.00)   
DoEURBIP, 4. Quartal (11.00)-1,5 % gg. Vq.-1,5 % gg. Vq.-0,2 % gg. Vq.
  EZB-Zinsentscheidung, März (13.45)1,5 %1,5 %2,0 %
 GBBoE -insentscheidung, März (13.00)0,5 %0,5 %1,0 %
FrUSNeugeschaffene Stellen, Feb. (14.30)-750.000-625.000-598.000
  Arbeitslosenquote, Feb. (14.30)8,0 %7,9 %7,6 %
  Stundenlöhne, Feb (14.30)0,2 % gg. Vm.0,3 % gg. Vm.0,3 % gg. Vm.
Quelle: HSBC Trinkaus

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metropolis:

permanent

3
28.02.09 16:07
Absolute Übereinstimmung von meiner Seite, ich bin ja auch gleich positioniert. Allerdings denek ich nicht, dass die Aktien, einmal nach oben reboundend, so schnell wieder fallen werden. Gold sehe ich kurzfristig bereits zu billig und der Bufu sollte im Zuge einer Entspannung allerseits endlich deutlich nachgeben.

Auch ich bleibe Bär im Herzen, gehöre aber zu denen, die das Gummiband nach oben schnellen sehen. Mir ist bewußt, dass ich das schon seit Monaten so sehe und es nicht eintraf. Aber wenn Bären in Horden - oder besser gesagt in Massen - auftreten heißt es nun mal sehr vorsichtig werden. Wenn es jetzt weiter runtergehen würde, würden eine Menge kleiner Bildzeitungs-Spekulanten viel Geld verdienen. Das KANN nicht sein, denn an der Börse wird das Geld im Großen und Ganzen von unten nach oben verteilt ;-)
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pfeifenlümmel:

Nette Links:

 
28.02.09 16:11
Intermarket Analysis Chart
stockcharts.com/charts/performance/Intermarket.html


www.stock-trkr.co.uk/forex
Antworten
wawidu:

Sinnkrise der Wirtschaft

11
28.02.09 16:33
Eine Massenkarambolage auf der weltweiten Schnellstraße der Finanzen
von Bill Bonner
27.02.08

Ich werde meine Hosenbeine aufgerollt tragen,
und dann den Strand entlang laufen...

Und dann werde ich mich selbst im Pool ersäufen.


Die schreckliche Massenkarambolage auf den finanziellen Schnellstraßen der Welt hat uns alle unter Schock gestellt.. Ich prüfe nach, ob sich meine Finger noch bewegen. Ich blicke in den Rückspiegel, um nachzusehen, ob Blut in meinem Gesicht ist. Und dann krabble ich aus dem Auto. Gott sei Dank, ich kann noch laufen. Keine gebrochenen Knochen.


Wie lautet mein Name? Ich zähle von zehn rückwärts... Gut, kein Gehirnschaden.


Ein Totalschaden


Aber ach, mein Auto! Es ist ein Totalschaden. Es gibt nur noch Wohlstand im Wert von 100 Billionen Dollar auf der Welt. Zumindest ist das die Zahl, die ich zuletzt gelesen habe. Ich habe auch gelesen, dass der Gesamtverlust an Wohlstand aus der globalen Finanzkrise bis zu 50 Billionen Dollar betragen könnte. Das war die Schätzung von Rupert Murdoch. Und er liegt damit vermutlich nicht allzu weit daneben. Das ist die Hälfte des Wertes der Aktienmärkte der Welt. 20% der Werte von Immobilien. Billionen in Derivaten, SIVs, CDOs und Schuldscheinen. Und es addiert sich schnell.


Doch einen Augenblick. Welch ein Glück... ich bin selbst noch am Stück. Und dort an der Seite der Straße gibt es immer noch eine Tankstelle... und einen Pizzaladen... und ein Einkaufszentrum. Das Leben geht weiter. Ein Großteil des Vermögens das verloren ging war lediglich imaginärer Wohlstand - Modeartikel, die aus zuckrigen Träumen gesponnen wurden. Aber ein wenig Wasser darauf und sie schmelzen dahin.... der wahre Wohlstand ist immer noch da... mehr oder weniger.


Also, Kopf hoch. Es ist alles nicht so schlimm!


Diejenigen, die das Ende der Welt gefürchtet haben, können sich entspannen. Eine Finanzkrise bedeutet nicht, dass die wahren Vermögenswerte verschwinden. Die Häuser sind immer noch genau da, wo sie auch standen, ehe die Krise angefangen hat. Die Fabriken sind auch noch da - mit ihren Fließbändern und dem schweren Gerät. Jeder Bagger und jeder Traktorenanhänger ist immer noch bereit, seinen Dienst zu tun, genauso wie vor der Krise.


Wo liegt also das Problem?


Wer hat denn gesagt, dass es ein Problem gäbe? Ich habe kein Problem... Haben Sie etwa eines?


Es ist nur so, dass die Weltwirtschaft ihr eigenes Leben noch einmal genau unter die Lupe nimmt. Sie wurde von dem Unfall aufgerüttelt. Nicht nur physisch... sondern auch emotional. Sie hat dem Tod ins Gesicht gesehen - oder so hat sie es zumindest nach dem Unfall ihren Freunde erzählt, ein wenig zu häufig und ein wenig zu dramatisch.


Also hat die Weltwirtschaft entschieden, einen langen Urlaub zu nehmen... nach vielen Jahren, in denen sie Tag und Nacht gearbeitet hat.... gekauft, verkauft, investiert, spekuliert, sich verschuldet, Geld geliehen hat... puuuh... ist sie jetzt bereit für eine Pause. Also nimmt sie sich frei. Um über die Dinge nachzudenken... um alles neu zu bewerten.


Was will ich wirklich mit meinem Leben anfangen, will sie wissen.


Sinnkrisen der Weltwirtschaft


Ist das wirklich so, wie es in meinem Leben aussehen soll?, will sie wissen. Bringt es mich dahin, wo ich hin will? Vielleicht hätte ich Jura studieren sollen, so wie meine Mutter immer gesagt hat.'


Und meine Ehe... was ist da los? Evelyn war so nett und niedlich, als ich sie geheiratet habe. Jetzt denkt sie nur noch darüber nach, wie sie das Haus verschönern kann... und sie hängt mit ihren Freundinnen herum. Und dann sollten Sie sich einmal ansehen, was sie mit ihrem Gesicht angestellt hat. Sie hat jetzt diese Papplippen, die niemals lächeln... und jetzt ist sie sauer auf mich, weil ich bei der weltweiten Finanzkrise Geld verloren habe. Aber wer hat denn bitte kein Geld verloren?


Während all dieses gründliche Nachdenken vor sich geht, fällt das Einkommen der Welt rapide. Die Unternehmen schließen ihre Türen. Die Arbeitnehmer arbeiten für weniger. Die Maschinen fahren einen Gang zurück. Die Kapitalisten versuchen einfach nur an dem festzuhalten, was sie noch haben - daran, mehr zu machen, denken sie schon gar nicht mehr.


Gold und der Dow bei 3000?


Am vergangenen Freitag ist der Dow erneut um 100 Punkte gefallen und ist damit auf dem Weg in Richtung eines Niveaus von 3.000 bis 5.000 Punkte. Könnte das ein wirklich großes erstes Mal sein? Könnte der Dow wie ein Stein fallen... auf unter 3.000 Punkte? Jede Wette, dass er das kann.


Und dann sehen Sie sich einmal an, was mit Gold los ist - es ist an ebendiesem Freitag um 25 Dollar auf mehr als 1.000 Dollar gestiegen. Der Dow ist auf seinem Weg in Richtung 3000 und das gleiche gilt auch für Gold. Erinnern Sie sich noch an meinen Trade des Jahrzehnts? Ach was... natürlich erinnern Sie sich. Gold in Tälern kaufen... Aktien während Erholungen verkaufen. Soweit, so gut... und es bleiben nur noch 10,5 Monate.


Nach und nach macht sich eine deutliche aber sehr unbequeme Feststellung breit. Es ist wie mit einem Mann mittleren Alter, der plötzlich feststellt, dass er die besten Jahre seines Lebens verschwendet hat.


Die Unternehmen der Welt sind bereit für eine Wirtschaft, die es so nicht mehr gibt. Die Fabriken wurden gebaut... zusammen mit einer ganzen Kette aus Produktion, Lieferung und Verkauf... um so viele Dinge an so viele Menschen zu liefern, die dafür nicht bezahlen konnten.


Und jetzt, in diesen Momenten der Gewissensentscheidungen.... Bei denen man am Strand entlang läuft und die Seemöwen hört, die zueinander sprechen... stellt sich eine weitere Feststellung ein:


Fast nichts ist heute noch so viel wert wie einst. Nehmen Sie beispielsweise die Schuldscheine von den Leuten, die ihre Schulden nicht zahlen können. Die Häuser, in denen die Menschen leben, die keinen Job haben. Die Aktien von Unternehmen, die Produkte an Leuteverkaufen, die es sich nicht leisten können, diese Produkte zu kaufen. Der Wohlstand, den diese Dinge darstellen, ist meist nur ein Phantasieprodukt. Und jetzt verschwindet dieser Wohlstand der Phantasie.


Die Wirklichkeit dämmert


Liebe Leser, wir stecken gerade in einer Phase der Findung - der Preisfindung, wie die Wirtschaftswissenschaftler sagen. Es ist eine Zeit der zunehmenden Auseinandersetzung mit sich selbst... der aufkeimenden Wirklichkeit. Gelegentlich ist es erschreckend. Denn plötzlich stellt man fest, dass wir alle Dummköpfe waren. Wir haben zu viel bezahlt... und zu wenig gespart.


Wir haben unsere Zeit falsch genutzt... und unser Vermögen falsch angelegt... und alles missverstanden...


... und jetzt trifft uns die schreckliche Wahrheit wie ein Sattelschlepper. Sie fährt, sozusagen, hinten auf. Unsere Leben ist ein Ruin...es ist eine verpasste Gelegenheit... und eine Sackgasse.


Ist es zu spät, neu anzufangen? Eine neue Karriere... vielleicht als Konkursverwalter. Und vielleicht eine neue Liebe - vielleicht eines von diesen jungen Surfer-Häschen aus Kalifornien. Oder vielleicht ein Mädchen aus dem Ort?
Antworten
permanent:

Rarität

6
28.02.09 16:37

American Express korrigiert Gewinn für 4. Quartal und 2008 nach oben

23:09 27.02.09

 

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Kreditkartenanbieter American Express (Profil) hat im vierten Quartal und im abgelaufenen Jahr mehr verdient als zunächst berechnet. Der Gewinn je Aktie (EPS) habe bei 0,21 und 2,33 US-Dollar gelegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Am 26. Januar hatte American Express noch einen Gewinn von 0,15 und 2,27 Dollar genannt. Der Grund für die Korrektur war den Angaben zufolge ursprünglich gemachte Berechnungsfehler. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen nun 240 Millionen und 2,70 Milliarden Dollar./RX/he

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