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Meldung des Tages: Milliarden aus Washington? Dieser kritische Rohstoff könnte der nächste Profiteur sein
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Der USA Bären-Thread


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C_Profit:

Russia Devalues Ruble for 2nd Time in Week

7
15.12.08 23:17
passenderweise ein Schein dazu...  
AA0BAF  

MOSCOW — The Russian central bank devalued the ruble on Monday for the second time in a week. It was a sign that, despite spending $161 billion defending the currency in recent months, the central bank may be forced to let the ruble fall even further against the dollar and the euro unless oil prices rebound soon.

www.nytimes.com/2008/12/16/business/...iness/16ruble.html?_r=1
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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C_Profit:

Felix Britannia - es ist Prozac im Trinkwasser

5
15.12.08 23:43

Fazit: das Zeug taucht nix..., es könnte ja sein, daß man mittlerweile zu Halluzinogenen übergegangen ist.

Auf eine bunte Zukunft

Felix Britannia

Die neuen Antidepressiva sind tief in den britischen Alltag vorgedrungen – obwohl die happy pills längst nicht mehr als unproblematisch gelten.
(WOZ, 10. Februar 2005)

"Alle ganz ruhig bleiben: es ist Prozac im Trinkwasser!" So lautete die makabere Überschrift einer englischen Tageszeitung, als die Debatte um den massenhaften Konsum von Antidepressiva im Herbst 2004 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Das britische Umweltministerium hatte berichtete, dass Rückstände des Medikaments Prozac mittlerweile im Grund- und auch Trinkwasser nachweisbar sind. Zwar beeilte sich die Regierung zu versichern, die Rückstände seien „ausreichend verdünnt“ und würden biologisch abgebaut (was manche Biologen bestreiten), dennoch sprachen Umweltschützer von einer „verdeckten Massenmedikation“.
Etwa 24 Millionen Rezepte für Antidepressiva werden in Großbritannien im Jahr ausgestellt (bei einer Einwohnerzahl von 59 Millionen Menschen). Ähnlich wie Östrogene aus chemischen Verhütungsmitteln gelangen deren Rückstände in den Wasserkreislauf und reichern sich dort offenbar an. Die unfreiwillige und unwissentliche Einnahme von Prozac ist allerdings nur ein Nebenaspekt in der Debatte. Seit ihrer Einführung haben sich Antidepressiva wie Prozac weltweit verbreitet. Die Zahl der Verschreibungen steigt überall, doch nirgends so schnell wie in Großbritannien. David Healy von der Cardiff University, ein Experte für Psychopharmakologie, schätzt außerdem die Zahl der Minderjährigen, die Prozac und ähnliche Mittel einnehmen, auf über Hunderttausend.

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Keno77:

Von den Hedgefonds droht weiteres Ungemach

7
15.12.08 23:53
Ausschnitt aus der FTD:

"Nach Daten des Datendienleisters Eurekahedge zogen Investoren allein im  N o v e m b e r  46 Mrd. $ aus den Fonds ab. "Sollte es den Hedge-Fonds nicht gelingen, ihre Investoren zurückzuhalten, dann besteht die Gefahr, dass Positionen aufgelöst werden müssen und dadurch Risiken für die Finanzmärkte entstehen", schrieb die EZB"

Link: www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...or-Leichtsinn/451799.html
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Kreative Finanzierung und Geldbeschaffung

10
16.12.08 07:55

hat es schon immer gegeben. Wir müssen nur in der deutschen Geschichte suchen und werden an mehreren Stellen fündig. Somit ist das heutige System der wundersamen Geldvermehrung durch die Notenbanken oder ein Schneeballsystem nichts Neues. Neu sind nur die Menschen die darauf hereinfallen. Es muss eben eine Generation vergehen, eine neue Generation heranwachsen damit der gleiche Betrug unter anderen Namen wieder aufgelegt werden kann.

Der Mefo-Wechsel (benannt nach: Metallurgische Forschungsgesellschaft mbH) war ein 1934 von Hjalmar Schacht entworfenes Kreditierungsmittel für Reichsausgaben.

Das Reich finanzierte die Staatsausgaben für die Aufrüstung, indem es nicht in Banknoten bezahlte, sondern Wechsel annahm, die von der Rüstungsindustrie ausgestellt wurden. Allerdings akzeptierte nicht das Reich selbst die Wechsel, sondern eine eigens zu diesem Zweck gegründete Scheinfirma namens Metallurgische Forschungsgesellschaft mbH. Auf diese Weise wurde eine Gefährdung der Währungsstabilität vermieden, da man weder neue Banknoten drucken noch offen Schulden aufnehmen musste.

Gleichzeitig diente die Mefo dazu, die Finanzierung der Aufrüstungsmaßnahmen "auf Pump" zu verschleiern und das Ausland über den wahren Umfang der Aufrüstung zu täuschen. Sie galten nicht als Staatswechsel, sondern als Handelswechsel und mussten im Reichshaushalt und im Reichsschuldbuch nicht ausgewiesen werden. Weil es sich bei den Gesellschaftern der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH um angesehene Vertreter der deutschen Industrie handelte, konnte die Reichsbank nach dem Reichsbankgesetz die Wechsel der Rüstungsindustrie zum Zwecke der Refinanzierung der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH diskontieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel

Die durch das Reichsbankgesetz vorgesehene Begrenzung der Staatsverschuldung wurde durch die Mefo-Wechsel umgangen. Erst lange nach dem Ausgabestopp wurden sie als Mefo-Wechsel bekannt.

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US-Notenbank steht vor Nullzinspolitik

3
16.12.08 09:16

US-Notenbank steht vor Nullzinspolitik

Eine erneute Zinssenkung der Fed im Rahmen ihrer heutigen Notenbanksitzung ist so gut wie sicher. Einzig über das Ausmaß der Zinssenkung besteht noch Ungewissheit. Viel Spielraum steht den Währungshütern dabei allerdings nicht mehr zur Verfügung, schließlich steht der Leitzins mittlerweile nur noch bei 1 %. Wir rechnen mit einem Zinsschritt im Umfang von 100 BP. Damit läge das Zinsniveau bei 0 % - die Geschäftsbanken könnten damit also von nun an faktisch "kostenlos" Liquidität bekommen. Da sich die Geschäftsbanken aber trotz der reichlichen Liquiditätsversorgung mit der Kreditvergabe an den Privatsektor nach wie vor stark zurückhalten, wird die US-Notenbank wohl auch weiterhin zu alternativen Maßnahmen greifen, um die Liquidität in den Wirtschaftskreislauf zu bringen. Der rasante Rückgang der Inflationsrate begünstigt derzeit die Geldpolitik. Lag die Jahresteuerung in den USA im Juli noch bei 5,5 %, erwarten wir mit der heutigen Bekanntgabe der Novemberdaten nur noch eine Jahresrate von 1,2 %. Zum einen dämpft der kräftige Energiepreisrückgang die Inflationsentwicklung, zum anderen müssen die Unternehmen auf den spürbaren Nachfragerückgang mit sinkenden Preisen reagieren. So dürften die Konsumentenpreise im November um 1,5 % gg. Vm. rückläufig gewesen sein. Eine ganz ähnliche Entwicklung zeigt sich in Großbritannien, wo die Inflationsrate noch im September über 5 % gelegen hatte. Im November dürfte der Preisdruck bereits auf 3,9 % gg. Vj. nachgegeben haben. Auch in der Eurozone stellt der nachlassende Preisdruck einen Entlastungsfaktor dar, der im aktuellen Umfeld jedoch kaum zum Tragen kommt. So dürften aufgrund der massiven Verschlechterung der globalen Wachstumsperspektiven die Einkaufsmanagerindizes im Dezember erneut zurückgehen. Bei der vorläufigen Bekanntgabe ("flash") rechnen wir sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor mit neuen Rekordtiefständen.

Euro macht weiter Boden gut

Der Euro setzte zum Wochenstart seinen Erholungskurs fort und legte zum USDollar bis auf über 1,37 USD zu. Auch gegenüber dem Yen und dem Franken konnte die Einheitswährung gestern weitere Kursgewinne verbuchen. In den USA fiel die Industrieproduktion im November um 0,6 % gg. Vm. zurück und lag damit 5,5 % unter ihrem Vorjahresniveau. Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass der Umfragewert des Empire State-Index im Dezember mit -25,7 Punkten auf historisch niedrigem Niveau verharrte. Auch der NAHB-Hausmarktindex konnte sich im Dezember mit erneut 9 Punkten nicht von seinem im November 2008 erzielten Rekordtiefstand nach oben absetzen. Der Euro dürfte heute weiter in Richtung von 1,3789 USD zulegen.

Bund-Future: Freundlicher Grundton

Bei freundlichem Grundton liegt die nächste gewichtige Widerstandsmarke bei 122,94.

Technische Analyse

Ölpreis-Future (Brent, Wochenchart): Erste Anzeichen der Gegenwehr

Nach dem Kollaps des Ölpreises - in der "Spitze" fiel das schwarze Gold auf unter 40 USD - kam es während der letzten Tage zu einer Gegenbewegung. Ob es zu mehr als einer Aufwärtskorrektur reicht, dürfte sich in den nächsten Tagen herausstellen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem markanten Tief vom 15. Januar bei 50,75 USD zu - ein Anstieg über diese Marke würde nachhaltiges Aufwärtspotential generieren. Die nächste kleinere Hürde wartet bei 53,75 USD, gefolgt durch eine massive horizontale Barriere bei 57,39/57,65 USD. Die Basis für eine Fortsetzung der jüngsten Rallye ist mit Blick auf die technischen Indikatoren gegeben. So lassen sich bei den Oszillatoren im überverkauften Bereich Ansätze zur Stabilisierung erkennen, der Stochastik hat sogar ein Kaufssignal generiert. Für eine Gegenbewegung spricht auch der historische Rekordwert des ADX - der Abwärtstrend befindet sich in einer sehr reifen Phase.

Gute Chance auf Fortsetzung der Erholung

Knackt der Ölpreis die Hürde bei 50,75 USD, besteht für Anleger die Möglichkeit, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Auf der Unterseite würden wir den Fall unter das zyklische Tief bei 39,35 USD als Warnsignal ansehen.

Quelle: HSBC Trinkaus

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Auto Bailout Deal + Nullzinspolitik

3
16.12.08 09:37

 

Da könnte heute der kurzfristige Booster für den Aktienmarkt eingeschaltet werden.

Es wäre eine schöne Gelegenheit wieder Shortpositionen aufzubauen.

Permanent

Bush Administration Gets Close to Auto Bailout Deal

Der USA Bären-Thread 5200381

The Bush administration could act as early as Wednesday to approve an automaker bailout from its bank rescue fund, key lawmakers and other sources said.

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Toyota: Sumoringer auf Radikaldiät

3
16.12.08 09:38

Toyota: Sumoringer auf Radikaldiät  Der USA Bären-Thread 5200387

16.12.2008, 08:59 Uhr

Der Absatzeinbruch auf dem US-Automarkt trifft Toyota hart. Der Branchenprimus tritt nun heftig auf die Kostenbremse – und gibt seine Pläne für die Produktion des Hybrid-Autos "Prius" in den USA auf. Daneben versetzt Toyota die Stahlbranche in Aufruhr. Der Autobauer will um bis zu 30 Prozent niedrigere Preise durchsetzen. Sumo-Ringer Toyota hat sich auf Diät gesetzt. Artikel

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Kicky:

Chinas Wirtschaft vor dem Kollaps

7
16.12.08 09:48
www.ftd.de/politik/international/...or-dem-Kollaps/451974.html
Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2009 voraussichtlich nur noch um fünf Prozent zulegen. Die Volksrepublik steht damit vor dem Kollaps ihres Wachstumsmodells. Die Führung in Peking betont stets, dass China ohne eine Expansion der Wirtschaft um mindestens acht Prozent nicht genug Arbeitsplätze für Schulabgänger und die Landbevölkerung schaffen kann. Fällt der Wert darunter, droht nicht nur eine Krise am Jobmarkt, sondern auch eine gefährliche politische Destabilisierung des Landes........Wie dramatisch es um Chinas Wirtschaft steht, zeigen auch die am Montag veröffentlichten Zahlen für die Industrieproduktion im November. Mit einem Plus von 5,4 Prozent fiel der Wert so schwach aus wie noch nie seit Beginn der monatlichen Erhebung des Statistikamts 1999. Die Stahlproduktion ging um zwölf Prozent zurück. Im Oktober konnte die Industrie ihre Produktion noch um 8,2 Prozent ausdehnen.
"Fünf Prozent Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2009 sind jetzt eine Gewissheit und keine Möglichkeit mehr", sagte der Chinaexperte Ben Simpfendorfer von der Royal Bank of Scotland der Financial Times.

Die Regierung in Peking ist von der Geschwindigkeit des Abschwungs offenbar überrascht. Am Wochenende hatte der Staatsrat einen 30-Punkte-Plan veröffentlicht, in dem die Zentralbank und alle staatlichen Finanzinstitute aufgefordert werden, alles zu tun, um den Abschwung abzumildern........
"Der Arbeitsmarkt wird im kommenden Jahr sehr stark von der internationalen Finanzkrise betroffen sein", warnte Präsident Hu Jintao am Montag. Nach Einschätzung der Sozialwissenschaftlichen Akademie Chinas (Cass), der führenden Forschungsinstitution des Landes, droht eine Welle von Firmenpleiten. Vor allem exportorientierte sowie kleine und mittelgroße Unternehmen seien von der globalen Krise betroffen. Sie müssten ihre Produktion zurückfahren, um die nach wie vor steigenden Löhne abzufedern.
Nach Angaben der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission sind im ersten Halbjahr 2008 bereits 10.000 Klein- und Mittelunternehmen in der Textilbranche bankrottgegangen. Von den verbliebenen Firmen müssten rund zwei Drittel restrukturiert werden
, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Besonders hart treffe die Krise die 150 Millionen Wanderarbeiter Chinas,....
Peking hatte wegen der wachsenden Spaltung zwischen der aufstrebenden Mittelschicht und der armen Landbevölkerung immer wieder vor sozialen Unruhen als Folge eines Konjunktureinbruchs gewarnt. In den vergangenen Wochen hatte die Zahl teilweise gewalttätiger Ausschreitungen von entlassenen und um ihren Lohn geprellten Arbeitern bereits deutlich zugenommen.
Der USA Bären-Thread 205778
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Anti Lemming:

Wo stehen wir zurzeit?

2
16.12.08 09:51
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Malko07:

Goldman und Morgan vor hohen Verlusten

6
16.12.08 09:53

Quartalsberichte

Goldman und Morgan vor hohen Verlusten

von Tobias Bayer (Frankfurt)

 

2008 war ein Katastrophenjahr für die Wall Street. Am Dienstag und Mittwoch gewähren Goldman Sachs und Morgan Stanley Einblick in die Bücher. Gutes wird nicht erwartet: Nach einem harten November rechnen Analysten mit großen Verlusten.

Aktionäre von Goldman Sachs und Morgan Stanley müssen sich wohl auf herbe Verluste ihrer Häuser einstellen. Analysten erwarten im Schnitt, dass Goldman Sachs im vierten Quartal einen Verlust von 3,5 $ je Aktie eingefahren hat. Bei Morgan Stanley beziffern die Experten den Fehlbetrag auf 19 Cent je Antteilsschein.

"Die Finanzmärkte waren im November sehr turbulent. Da die Banken gleichzeitig ihre Verschuldung zurückgefahren haben, ist mit größeren Verlusten zu rechnen als ursprünglich gedacht", sagte Guy Moszkowski, Bankanalyst bei Merrill Lynch. Moszkowski korrigierte seine Prognosen für Goldman zuletzt von minus 0,49 $ je Aktie auf minus 2,97 $, für Morgan Stanley von 0,36 $ auf minus 0,35 $. Goldman gibt am Dienstag Einblicke in das vierte Quartal, Morgan Stanley folgt am Mittwoch.

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...n-Verlusten/451881.html

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Malko07:

Welle fauler Wertpapiere droht

8
16.12.08 10:04

Warnung von Ackermann

Welle fauler Wertpapiere droht

von Jens Tartler (Berlin)

 

Nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kommt auf die deutsche Finanzbranche eine Abschreibungswelle auf Wertpapiere in dreistelliger Milliardenhöhe zu. Das berichteten Teilnehmer des Konjunkturgipfels im Kanzleramt, der am Sonntagabend stattgefunden hatte.

Josef Ackermann und andere Banker machten in der Runde den Vorschlag, dass mit staatlicher Hilfe eine sogenannte Bad Bank gegründet wird, die die Wertpapiere aufkauft, die durch die Finanzkrise stark im Preis gesunken sind.

Dieser Vorschlag stößt in der Großen Koalition auf wenig Zuspruch. Hier wurde am Montag argumentiert, durch die staatlichen Garantien für Bankkredite sei der Interbankenhandel, also der Geldhandel zwischen den Finanzinstituten, bereits abgesichert. Deshalb sei es unnötig und für den Steuerzahler extrem teuer, den Banken jetzt auch noch deren entwertete Papiere, sogenannte Toxic Assets, über eine Bad Bank abzunehmen.

Der fast eingeschlafene Pfandbriefmarkt, der schleppende Interbankenhandel sowie die restriktiver gewordene Kreditvergabe der Banken an Unternehmen der Realwirtschaft waren ein zentrales Thema beim Krisengipfel im Kanzleramt. Auch nach Einschätzung von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) ist es entscheidend für die Überwindung der Krise, dass der Geldfluss wieder in Gang kommt.

Eine von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesetzte Arbeitsgruppe soll jetzt die Gründung einer Deutschland AG prüfen. In diesem Rahmen sollen deutsche Banken deutschen Unternehmen Kredit geben - möglicherweise sogar mit staatlichen Anreizen.

Die Frage, ob es in Deutschland eine Kreditklemme gibt, wurde auf dem Krisengipfel nicht eindeutig beantwortet. Konsens bestand darüber, dass Kredite bis 40 Mio. Euro und drei Jahren Laufzeit relativ problemlos zu bekommen sind. Darüber hinaus werde es aber schwierig.

Große Unterschiede gibt es auch zwischen den verschiedenen Kreditinstituten. Ausländische Banken haben sich nach Einschätzung der Runde im Kanzleramt stark aus der Kreditvergabe in Deutschland zurückgezogen. Deutsche Banken vergeben sogar relativ viele Kredite, können den Rückzug der ausländischen Banken aber nicht ausgleichen. Die Sparkassen und Volksbanken haben immer noch viel Liquidität und vergeben Kredite.

Die führenden Bankmanager warnten davor, dass die hohe staatliche Kreditaufnahme weltweit zu einer Kreditklemme selbst für solide Unternehmen führen könnte. Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Klaus-Peter Müller, wies darauf ebenso wie Ackermann hin. Sogar Unternehmen mit dem besten Bonitätsrating "AAA" (Triple A) könnten deshalb in Schwierigkeiten kommen.

Wie Müller und Ackermann erklärten, führt die in der Regel hohe Bonität öffentlicher Kreditnehmer dazu, dass sich die Standards für die Bewertung von privaten Unternehmen automatisch erhöhten. Dieses Problem verschärfe sich noch, weil die Banken zurückhaltender bei ihrer Kreditvergabe geworden seien. Die Banken sanierten ihre durch hohe Abschreibungen belasteten Bilanzen auch, indem sie weniger Kredite vergäben.

www.ftd.de/politik/deutschland/...auler-Wertpapiere-droht/451984.html

Antworten
Dreiklang:

@A.L AUD und NZD

 
16.12.08 10:24
Ne Verständnisfrage: Du hast geschrieben, Australdollars und NZ-Dollars gekauft zu haben. Tatsächlich long auf diese Währungen? Oder long auf € gegen diese Valuta?

Die Charts geben bei beiden Währungen schöne Trends - fallend, d.h. nach meinem bisher recht bescheidenen Verständnis würde ich da eher Australdollar shorten wollen.

MFG
Antworten
Kicky:

wer kontrolliert die 480 Milliarden d.Sofin?

6
16.12.08 11:15
Die Genossenschaftsbanken warnen die private Konkurrenz davor, mit Liquiditätsgarantien und Kapitalhilfen des Staates auf Kundenfang zu gehen.
"Wettbewerbsverzerrungen sehen wir mit Sorge. Einige Kunden des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) sind immer noch mit Kampfkonditionen im Markt unterwegs", sagte Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der FTD.  .....                                
Der Soffin verteilt und verwaltet jene 480 Mrd. Euro, die der Staat für Liquiditätsgarantien, Kapitalspritzen und den Ankauf fauler Kredit- und Wertpapierbestände bei Banken und Versicherungen bereitgestellt hat. Neben zahlreichen Landesbanken und privaten Instituten wie Commerzbank und Hypo Real Estate hatten vergangene Woche die Finanzdienstleister des VW-Konzerns einen Antrag auf Liquiditätsgarantien gestellt. Auch diese Hilfen sieht Fröhlich mit Argwohn.
"Der Bund als Garantiegeber sollte hier die Geschäfts- und Preispolitik der Empfänger kritisch prüfen. Autobanken sind vom Geschäftsprinzip her Absatzförderer der Autoindustrie und unterscheiden sich daher ganz wesentlich von Instituten, deren primärer Geschäftszweck das klassische Bankgeschäft mit Privatkunden und die Versorgung des Mittelstands mit Finanzdienstleistungen ist."

An dem Rettungspaket kritisiert der BVR, dass eine Strategie zum Rückzug des Staates aus den von ihm gestützten Banken und Versicherungen fehle. "Ich sehe nicht, wie und zu welchen Bedingungen sich der Staat wieder aus den Banken zurückziehen kann, denen er Eigenkapital gewährt hat."


(Ja das könnte Ackermann so passen,seine faulen Kredite ,die er so schön versteckt hat in den Level3 Bilanzen,jetzt an den Staat abzugeben.Da sollte sich die Regierung mal ansehen wieviele Milliarden  die Schweiz und England mit solchen Übernahmen schon verloren haben)....

.Der Vorschlag einer 'Bad Bank' stieß der 'FTD' zufolge in der Großen Koalition
auf wenig Gegenliebe.
Antworten
Anti Lemming:

Dreiklang

6
16.12.08 11:20
Hi Dreiklang, ich bin Antizykliker und kaufe zuweilen in Downtrends. AUD und NZD halte ich für unterbewertet und fundamental gesehen für einen Kauf. Wer als Trendfolger auf Kurzfristbasis unterwegs ist, der könnte auch long Euro gehen, was ich bei den Panik-Leveln, auf denen AUD und NZD notieren, inzwischen aber für riskant halte. Wenn die Zinsen in der Eurozone weiter sinken, dürften sich die Zinsvorteile von AUD und NZD noch stärker auswirken und zu Kursgewinnen führen.
Antworten
Anti Lemming:

Warum diese Rezession "anders" ist

14
16.12.08 11:39

und dementsprechend auch bewährte Anlagestrategien (z. B. ca. 6 Monate vor dem vermuteten Ende der Rezession long in Aktien gehen) nicht funktionieren dürften. Robert Marcin nennt als Grund das extreme Leverage, das in USA beim 3,5-fachen des BIP liegt (Chart unten). Dessen noch längst nicht abgeschlossene Rückabwicklung ( "Big Unwind") ist auch Basis meiner bärischen Argumentation in # 35034 (Link darin).

Marcin moniert (unten), dass die US-Medien völlig unkritisch den hirnlosen "General Bailout For Everybody" als die finale Lösung des Schuldenproblems feiern - was ja auch unserem Finanzminister Peer Steinbrück zu Recht Runzeln auf die Stirn treibt.

Solange das Problem der Überschuldung nicht offiziell eingestanden ist, kann man Anlagen in Aktien eh vergessen.

Blase 3.0 heilt Blase 2.0 nicht.
 


Something Is Very Different This Time

Robert Marcin, Street.com

12/15/08 11:43 AM EST


The feds and many market observers are just starting to comprehend that The Great Unwind will be a nasty experience. As I wrote in June, this delivering represents a sea change in the global economies, financial markets and day-to-day living for most Americans. It cannot be underestimated. And yet, some still think it's recession business as usual. But there is something very different this time. Check out the chart -- total leverage is 3.5 times GDP. We have never been this levered as an economy in our history. A material reduction in this ratio will require years of sacrifice and difficult decisions.

As the feds continue their graceless and haphazard attempts at bailing out the entire financial system and economy, I have some questions for them. Why didn't anyone in a regulatory position fulfill their responsibilities over the banking system? How could the economy have been so "fundamentally sound" a few months ago, yet now we are on the cusp of a depression? If excess leverage and unsustainable consumption got us in this pickle, is borrowing trillions to throw at the economy the real, long-term solution? (siehe Argumente von Steinbrück).

If we have a debt problem, how come I don't see anyone addressing the debt issue from a policy perspective? We need to define the debt problem in its entirety and then create policies to mitigate the effects of The Great Unwind. We need our political leaders to help explain the problem to the American people, not pander [Vorschub leisten] to them. We need to reinforce our economic safety nets, but we don't need wasted government expenditures of borrowed money.

In all the relentless commentary on CNBC and other business news networks, I have yet to see a single program that gets it. "It" is identifying the leverage excesses, and the reduction of debt which will have to occur, and creating policies to manage that delevering process. Let me give you a hint -- the programs in Bailout Nation have been a behind-the-curve mess. Until we get a comprehensive plan that takes ownership of The Great Unwind, we will be confined to throwing you-know-what against the wall to see what sticks.

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Der USA Bären-Thread 205794
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Warnung von Ackermann - Welle fauler Wertpapiere d

3
16.12.08 12:53

Warnung von Ackermann - Welle fauler Wertpapiere droht
von Jens Tartler (Berlin)
Nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kommt auf die deutsche Finanzbranche eine Abschreibungswelle auf Wertpapiere in dreistelliger Milliardenhöhe zu. Das berichteten Teilnehmer des Konjunkturgipfels im Kanzleramt, der am Sonntagabend stattgefunden hatte.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Warnung-von-Ackermann…

AUD , NZD:
Australien ist reich an Rohstoffen. Diese will zur Zeit aber niemand mehr haben. Die Produktionsbasis ist vergleichbar dünn mit der in den USA. Die Forschungsausgaben gemessen am GDP sind wesentlich geringer als in den USA, das Leistungsbilanzdefizit konnte selbst während des Rohstoffboom nicht geschlossen werden. Wieso dieser Vergleich?
Die Bürger von Down Under haben viel mit den US Amerikanern gemein. 
1. Das Übergewicht
2. Der Überkonsum
3. Die private Überschuldung uww.

Somit sehe ich im AUD langfristig wenig Potenzial. Kurzfristig mag das durchaus anders aussehen. Chartechnische Überlegungen sind hier entscheident. Die neuseeländische Wirtschaft kenne ich nicht gut. Somit kann ich mir kein Urteil erlauben. Allerdings ist Neuseeland mit 4,14 Mio. Einwohnern nur ein Zwerg auf der internationalen Bühne. Da ist es deutlich schwerer eine Einschätzung zur Währungsentwicklung in Krisenzeiten abzugeben.

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EZB prüft Senkung des Einlagezinses

4
16.12.08 12:54

EZB prüft Senkung des Einlagezinses

16.12.2008 , 12:33 Uhr

Die Europäischen Zentralbank könnte nach den Worten ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet schon bald den Zinssatz für Bankeinlagen senken, um den Geldmarkt wieder in Gang zu bringen. Eine Kreditklemme in der Eurozone mag Trichet indes nicht erkennen. Artikel

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AIG Sells $39.3 Billion in Assets to NY Fed's Fund

6
16.12.08 13:56
AIG Sells $39.3 Billion in Assets to NY Fed's Fund
AIG, INSURANCE, FINANCIALS, FEDERAL RESERVE, CENTRAL BANKS, M&A
Reuters
| 16 Dec 2008 | 05:09 AM ET

American International Group, the insurer bailed out by the U.S. government in September, said on Monday it sold $39.3 billion of assets to a fund established by the Federal Reserve Bank of New York.

The new fund, Maiden Lane II, was created to hold mortgage liabilities from an AIG securities lending portfolio that caused huge losses to the troubled insurer, the company said in a press release.

The New York Fed extended the loan to Maiden Lane II to enable the purchase of the securities for $19.8 billion.

 

AIG , once the world's largest insurer, said it agreed to add $5 billion in cash to the fund, which will eliminate liquidity issues associated with the company's securities lending program and facilitate the repayment of its debts.

The deal is part of a plan to clear the insurer of its obligations on mortgage debt.

The need to post increasing amounts of collateral to counterparties for other mortgage assets held by a financial products unit left AIG with $42.5 billion in losses over the last year.

The U.S. government saved AIG from bankruptcy in September with a rescue plan that has ballooned to about $152 billion so far.

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Marlboromann:

@Anti Lemming in 35040 ist die Graphik veraltet

2
16.12.08 14:06
Sie ist nicht up to date. Sie endet bei ca. 2006. Dem Text stimme ich inhaltlich voll zu. Ein sehr interessanter Artikel von Dir. Ich wollte euch nur nicht, das ihr die Zeitlinie in der Graphik überseht.
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Anti Lemming:

Maiden Lane

9
16.12.08 14:08
das heißt Straße der Jungfrau, wird aber vermutlich als Altweiber-Allee enden.

Die US-Banken/Versicherungen entschulden sich, indem sie ihre faulen Assets in als Bad Bank fungierende Staats-Auffangfonds abladen, die mit zunehmender Schieflage ihrerseits zu stinken anfangen. Am Ende haben wir eine gesundete Finanzwirtschaft auf Kosten eines todkranken Staates.

Laut Google Maps führt die Maiden Lane übrigens von Washington über Kanada nach Island. Die dazwischenliegende Meerenge wird überwunden, indem Geldboten von Eisscholle zu Eisscholle springen.

Au fang fong (chin.) = faule Bank mit faulen Finanzeiern
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permanent:

Goldman Shares Rise 3.8% After Posting Fourth-Quar

4
16.12.08 14:22

Goldman Shares Rise 3.8% After Posting Fourth-Quarter Loss of $2.12 Billion, or $4.97 A Share (story developing)

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Malko07:

Goldman Sachs erleidet zwei Mrd. Dollar Verlust

5
16.12.08 14:25

Goldman Sachs erleidet zwei Mrd. Dollar Verlust

Die US-Großbank Goldman Sachs hat im vierten Quartal einen Verlust in Höhe von 2,12 Mrd. $ erlitten. Es ist der erste Verlust des Geldhauses seit seinem Börsengang im Jahr 1999.

 

  www.ftd.de

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Goldman Posts $2.1 Billion Loss, But Shares Rise

5
16.12.08 14:29

Goldman Posts $2.1 Billion Loss, But Shares Rise

Der USA Bären-Thread 5201717

Goldman Sachs posted a loss of $2.12 billion, translating to $4.97 a share in the fourth quarter, but its shares rose nearly 4 percent in premarket trading.

Antworten
permanent:

CPI Record Drop

6
16.12.08 14:32

 

  • Consumer Price Index Posts Record Drop, Down 1.7%;  Housing Starts Fall 18.9% (story developing)

     


    Current DateTime: 01:04:22 16 Dec 2008
    LinksList Documentid: 26742256
  • Antworten
    NavigatorC:

    neue panik zinssenkung steht an

    2
    16.12.08 17:24
    Stocks open higher ahead of Fed rate decision
    Tuesday December 16, 10:08 am ET  
    Stocks rise as investors anticipate interest rate cut; 30-yr yield extends slide below 3 pct


    NEW YORK (AP) -- Wall Street jockeyed for position Tuesday ahead of the Federal Reserve's decision on interest rates, which some investors believe will bring the key U.S. rate to the lowest level on record. Stocks rose more than 1 percent, while yields on some U.S. government debt fell to record lows.

    Investors uneasy about the economy continued to funnel money into the Treasury market, sending the yield on the 30-year long bond below 3 percent.

    biz.yahoo.com/ap/081216/wall_street.html

    navigatorc
    Antworten
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