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Der USA Bären-Thread


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T-Bond Future

4
10.03.10 11:03
Technische Analyse

US-T-Bond-Future (Tageschart): Es braut sich was zusammen!

Seit knapp einem Jahr oszilliert der US-T-Bond-Future zwischen gut 123 und 115 seitwärts. Derzeit tut sich das Rentenbarometer schwer, die 38-, 90- und 200-Tages- Linien (akt. zwischen 118 00/32 und 118 21/32) nachhaltig zurückzuerobern. Im Erfolgsfall verbauen die jüngsten Hochs bei 119 18/32 sowie der alte Erholungstrend seit Juni 2009 (akt. bei 120 15/32) den weiteren Weg nach Norden. Erst die Rückkehr in den angeführten Trend legt die Basis für einen Anlauf auf die obere Begrenzung der o. g. Schiebezone. Gelingt auch der Spurt über die Hochpunkte bei 123 18/32 bzw. 123 25/32, wäre die o. g. Schiebezone sogar als große Bodenbildung zu interpretieren. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Tiefs zwischen 114 30/32 und 114 16/32 zu verteidigen. Ansonsten dürfte die nach unten aufgelöste Tradingrange ein Unterschreiten des Jahrestiefs 2009 bei 113 04/32 implizieren, und es muss von einer großen Topformation ausgegangen werden. Die quantitativen Indikatoren verheißen nichts Gutes! Im Wochenbereich offenbart sich ein Extremszenario: Hier notiert die Trenddynamik, gemessen am ADX, auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der 1990er Jahre! Damit sind sprunghafte Handlungen vorprogrammiert, wenn die "breite Masse" in Bewegung kommt. Im Tagesbereich mahnen die Oszillatoren RSI und Stochastik zur Vorsicht, während der MACD (noch) positiv zu interpretieren ist.

Tradingrange als Signalgeber

Der Weg nach Norden gestaltet sich durch die angeführten Glättungslinien, verschiedene Hochpunkte sowie den alten Aufwärtstrend steinig. Kritisch wird es unterhalb der Tiefs zwischen 114 30/32 und 114 16/32. Dabei sollten sich Anleger auf impulsartige Bewegungen einstellen.

Aus der Markt heute von HSBC Trinkaus

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Anti Lemming:

Das Kapital - Nichts dazugelernt

10
10.03.10 11:07

Das Kapital

Nichts dazugelernt

Die Firmen sollen ihre Mittelüberschüsse jetzt wieder für produktive Zwecke wie Fusionen, Übernahmen

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...rnt/50086276.html
Moderation
Zeitpunkt: 09.04.10 10:59
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permanent:

Nach Griechenland ist vor Portugal

6
10.03.10 11:07
Nach Griechenland ist vor Portugal

Fitch hebt den Zeigefinger

Im hoch verschuldeten Portugal werden die neuen Sparpläne von Opposition und Medien hart kritisiert. Das kommt nicht gut an. Denn die Sparbemühungen der Sorgenkinder Eurolands werden derzeit mit Argusaugen überwacht. Die Ratingagentur Fitch fackelt nicht lange und äußert sich besorgt über die schleppenden Konsolidierungsbemühungen. Wieder einmal steht ein Länderrating auf der Kippe.

Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident José Sãcrates hat hat angekündigt, die Steuern zu erhöhen, Ausgaben zu kürzen und zu privatisieren. Damit soll das Rekord-Haushaltsdefizit von 9,3 Prozent bis 2013 auf 2,8 Prozent gedrückt werden. Sprecher der konservativen Sozialdemokratischen Partei PSD warfen Sãcrates in Lissabon vor, neue Opfer von den Bürgern zu verlangen, anstatt selbst den Gürtel enger zu schnallen.

Kritik gegen den "Stabilitäts- und Wachstums-Plan" (PEC) gab es auch von den mächtigen linksorientierten Oppositionsbewegungen. Es werde Massenkundgebungen gegen die Sparpläne geben, sagte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei (PCP), Jerãnimo de Sousa. Als "terroristischen Angriff auf das soziale Leben in einem Land mit so geringen Gehältern" bezeichnete der Chef des Linksblocks BE, Francisco Louçã, die Pläne der Minderheitsregierung. Am 25. März soll das Parlament über den Plan abstimmen. Sozialleistungen sollen gekürzt und Spitzeneinkommen über 150.000 Euro sowie Kapitalerträge in Zukunft deutlich höher besteuert werden, teilte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos mit.

Ratingagenturen machen Druck

Ungenügende Bemühungen zur Eindämmung des Haushaltsdefizits könnten eine Senkung der Bonitätsnote des Landes zur Folge haben, sagte Fitch-Direktor Paul Rawkins bei einer Konferenz in London. Fitch hatte das Länderrating Portugals von "AA" bereits im September auf die Liste für eine Überprüfung hinsichtlich einer möglichen Herunterstufung gesetzt.

Hinsichtlich der Lage Griechenlands sagte Rawkins, beim Länderrating durch Fitch sei eine mögliche Rettung des Landes nicht berücksichtigt. Das Risiko einer Insolvenz des Landes werde als sehr gering eingestuft, fügte er hinzu. Fitch stuft die Bonität Griechenlands mit "BBB+" ein.

Die spanische Regierung hat nach Einschätzung von Fitch rasch Maßnahmen zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen angekündigt. Allerdings seien in Spanien die makroökonomischen Risiken weiterhin sehr hoch, sagte Rawkins. Das Fitch-Rating für Spanien liegt bei "AAA" mit stabilem Ausblick.

Quelle: ddi/DJ/dpa

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D, Ausfuhren sinken, Ruhe in den Seehäfen

7
10.03.10 11:11
Deutlich weniger Ausfuhren

Nackenschlag für Exporteure

Die deutschen Exporte fallen im Januar niedriger aus als im Vormonat. Laut Statistischem Bundesamt verbuchen die Exporteure in Deutschland Ausfuhren im Wert von 63,9 Mrd. Euro. Das sind 6,3 Prozent weniger als noch im Dezember.

Unerwarteter Rückschlag für die deutschen Exporteure: Die Ausfuhren sanken im Januar so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Sie schrumpften um 6,3 Prozent im Vergleich zum Dezember, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war der größte Rückgang seit Januar 2009 mit 7,2 Prozent. Analysten hatten mit einem kalender- und saisonbereinigten Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Die Importe nahmen dagegen mit 6,0 Prozent so stark zu wie seit Juli 2008 nicht mehr. Ein Grund dafür sind höhere Ölpreise.

Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 63,9 Mrd. Euro ins Ausland. Das waren 0,2 Prozent mehr als im Januar 2009. Während die Ausfuhren in die EU-Länder, dem mit Abstand größten deutschen Exportmarkt, um 1,1 Prozent zurückgingen, legten sie in die übrigen Staaten um 2,5 Prozent zu. Die Einfuhren sanken binnen Jahresfrist um 1,4 Prozent auf 56,0 Mrd. Euro.

Im Krisenjahr 2009 hatten die erfolgsverwöhnten Exporteure den schwersten Rückschlag seit Gründung der Bundesrepublik erlitten. Der Umsatz brach um 18,4 Prozent auf 803,2 Mrd. Euro ein. In diesem Jahr rechnet der Branchenverband BGA mit einem Umsatzplus von bis zu zehn Prozent, weil sich der Welthandel wegen niedriger Zinsen und riesiger Konjunkturprogramme wieder gefangen hat. Das vor der Krise erreichte Niveau werde aber nicht vor 2012 wieder erreicht.

Quelle: rts

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Anti Lemming:

Griechenland, Großbritannien, Portugal, Spanien...

6
10.03.10 11:17
Es ist wie im Kaspertheater. Nach dem Auftritt des zähnefletschenden Krokodils (Griechenland) kommt nach kurzer Pause der böse Drache (Großbritannien) und nach dessen Abtritt die vielarmige Polyp (Portugal).

Das Publikum (Zielgruppe des Theaters)  sind die Anleihehalter. Veranstalter des Theaters sind Zockerbanken, Hedgefonds und Ratingagenturen.

Ziel ist, dem Publikum Angst und Schrecken (Panikverkäufe) einzujagen, um daran zu verdienen.

Anders aber als im Kaspertheater sind die Krokodile, Drachen und Polypen real. Sie fressen echtes Geld.
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Anti Lemming:

Demnächst stuft Fitch auch noch Griechenland ab

 
10.03.10 11:21
weil es dort Demonstrationen gegen die Gehaltskürzungen gibt.

Das läuft dann auf von der Wall Street Mafia erzwungene Demonstrationsverbote hinaus.

Schluckt unsere (Verbots-)Kröten, damit wir Eure (Geld-)Kröten schlucken können.

Die politischen Risiken wachsen (siehe Ende von # 58802).
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Anti Lemming:

Deutsche Exporte schwach

3
10.03.10 11:26

...derzeit nur um 0,2 % höher als im Krisenmonat Januar 2009

 

Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Außenhandel für Januar 2010

Die deutsche Handelsbilanz weist für Januar einen Überschuss in Höhe von 8,0 Mrd. Euro aus nach 13,4 Mrd. Euro (revidiert von 13,5 Mrd. Euro) im Vormonat und 7,1 Mrd. Euro ein Jahr zuvor.

Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Januar Saldo ein Plus in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 19,9 Mrd. Euro (revidiert von 20,6 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 3,2 Mrd Euro.

Die Ausfuhren sind im Januar zum Vorjahr um 0,2 % auf 63,9 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Januar um -1,4 % auf 56 Mrd. Euro gefallen. [Konsumschwäche?... - A.L.]

Antworten
Anti Lemming:

Chinesen nehmen den Deutschen die Exporte weg

4
10.03.10 11:44

- und die Arbeitsplätze sowieso...

 


10.03.2010
 
Welthandel-Ranking
Chinas Export explodiert, Deutschland fällt zurück


Die deutschen Exporteure, wichtiger Motor des Wachstums, rutschen auf dem Weltmarkt weiter ab: Zu Anfang des Jahres sind die Ausfuhren aus Deutschland um 6,3 Prozent gefallen, stärker als erwartet. Die Konkurrenz aus China dagegen baut ihren Vorsprung mit Traum-Zuwachsraten aus.

Berlin/Peking - Unerwarteter Rückschlag für die deutschen Exporteure: Die Ausfuhren sind im Januar so stark geschrumpft wie seit einem Jahr nicht mehr. Sie brachen im Vergleich zum Dezember um 6,3 Prozent ein, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das war der größte Rückgang seit einem Jahr. Im Vergleich zum Januar 2009 stiegen die Ausfuhren um 0,2 Prozent.

Im krassen Kontrast dazu stehen die chinesischen Zahlen:
Dort sind die Exporte im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 45,7 Prozent gestiegen. Es ist das größte Plus der letzten drei Jahre - und liegt noch über den Erwartungen von Analysten, die mit einem Wachstum von 35 bis 40 Prozent gerechnet hatten.

In China verstärkte sich damit ein positiver Trend, der seit Dezember andauert. Bereits im Februar hatte China Deutschland als Exportweltmeister abgelöst - ein inoffizieller Titel, den Deutschland seit 2003 beanspruchen konnte.

Der Rückschlag für den deutschen Export kam für Analysten überraschend. Sie hatten mit einem Jahresplus von 0,8 Prozent gerechnet. [Analysten kann man in der Pfeife rauchen, die Kursverluste an der Börse kommen auch immer "überraschend" - A.L.] Während die Ausfuhren in die EU-Länder, dem mit Abstand größten deutschen Exportmarkt, um 1,1 Prozent zurückgingen, legten sie in die übrigen Staaten um 2,5 Prozent zu. Im Krisenjahr 2009 hatten die erfolgsverwöhnten Exporteure den schwersten Rückschlag seit Gründung der Bundesrepublik erlitten.

Stefan Bielmeier von der Deutschen Bank sagte, Produktion und Aufträge seien zuletzt "okay" gewesen. "Da muss bei den Ausfuhren ein Sondereffekt eine Rolle gespielt haben. Denn diese Zahlen passen nicht in das Bild der anderen Wirtschaftsindikatoren. Auch Einkaufsmanagerindex und Ifo-Umfrage hatten für eine Erholung der exportabhängigen Industrie gesprochen."

[Vielleicht sind die "anderen Wirtschaftsindikatoren" Euphorie-verfälscht? Man sollte sicherheitshalber eine Ausnüchterungs-Bereinigung vornehmen, dann passt das auch alles wieder besser... -  A.L.]

Verwundert zeigte sich auch Simon Junker von der Commerzbank: "Ich kann nicht genau sagen, was da passiert ist. Ich bin überrascht, dass die Zahlen so schlecht sind. Anscheinend ist die Binnennachfrage gut, wenn die Importe so stark steigen. [Schon mal an teurere Rohstoffe gedacht? - A.L.] Das ist aber auch das einzige Positive, was man aus den Daten herausziehen kann."

Die Zahl sei eine Katastrophe und spreche nicht dafür, dass der Außenhandel zum Wachstum beitragen wird.
"Trotzdem sind wir nach wie vor der Meinung, dass das erste Halbjahr stark werden wird", sagte Junker. "Vielleicht nicht unbedingt das erste Quartal. Wir gehen davon aus, dass wir schon in den nächsten Monaten wieder Zuwächse beim Export bekommen."

Jürgen Michels von der Citigroup erklärt die schlechten Exportzahlen mit dem Wetter: "Die Frage ist, inwieweit das kalte Winterwetter das Ergebnis verzerrt hat." [Wieso sind dann - bei gleichen Witterungsbedingungen - die Importe gestiegen? - A.L.] Daher sei es noch zu früh zu sagen, die Exporte laufen nicht mehr. "Es sieht im Moment nicht danach aus, dass der Außenhandel die Konjunktur im ersten Quartal gestützt hat. Aber es gilt, die Ergebnisse für Februar und März abzuwarten."

cte/Reuters/apn

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,682712,00.html
 



Textilfabrik im chinesischen Wuhu: Der neue Exportweltmeister vergrößert seinen Vorsprung

(Alternativ-Titel: Deutsche Lohnkonkurrenz arbeitet für 3 Dollar pro Tag...)

 

(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 305370
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Malko07:

Ein kleiner Hinweis

20
10.03.10 11:51
meinerseits zu den aufgeblasenen Vermögensklassen, besonders der Aktien.

Allgemein: Auch wenn die Zahl der direkten Aktienhalter respektive Aktienfondshalter in den USA zurückgeht - bei uns ist der Rückgang noch deutlicher - und manchen nicht bewusst ist, dass ihre Alterssicherung auch stark mit Aktien verseucht ist, bleiben immer noch sehr viele übrig. Bei diesen heben "gute Kurse" die Stimmung und damit den Mut mehr zu konsumieren.

Finanzmarkt: Wir belegen hier recht anschaulich, dass die Finanzmarktkrise alles andere als vorbei ist. Zum einen liegen noch Berge von nicht richtig bewerteten Leichenberge in den Kellern der Finanzinstitute, zum anderen leuchten am Horizont die zusätzlichen Risiken aus dem Gewerbeimmobilienmarkt, Firmen- und Konsumentenpleiten. Die Lage ist unbestritten wirklich so mies und daraus sollte man die richtigen Schlüsse ziehen. Man könnte diese Zombies abwickeln und den gesamten Finanzmarkt bereinigen. Dazu fehlt der Politik hüben wie drüben der Mut. Also muss die Rekapitalisierung und Refinanzierung sicher gestellt werden. Kann sich jemand vorstellen, dass dies mit am Boden liegenden Aktienmärkten möglich ist? Wahrscheinlich keiner. Also muss alles versucht werden, dass die Aktienmärkte nicht abstürzen und die Anleihekurse hoch bleiben. Man wird alles versuchen das sicher zu stellen!

Finanzmarktakteure: Die Banken zocken mittels dem Geld der Notenbanken den Sparer und die real arbeitenden Firmen ab. Dabei werden große Räder gedreht. Auch dieses Geld soll neben den kommenden weiteren Rekapitalisierungsmaßnahmen und Refinanzierungen die Institute sanieren. Damit das Zocken richtiges Geld bringt, müssen die Märkte in Bewegung gehalten werden. Dabei dürfen die Ausschläge nicht zu extrem werden. Ansonsten könnte das gesamte Spiel außer Kontrolle geraten. Die Notenbanken und die Politik dürfen auch nicht hektisch reagieren. Das würde das gesamte Spiel auch zum Bersten bringen.

Résumée: Einer der einen baldigen Absturz erwartet, wartet wahrscheinlich vergeblich. Eine Änderung der Geldpolitik ist nicht in Sicht, mMn auch nicht in 2011. Eine Änderung werden wir wohl nur bei den Staatsverschuldungen erleben. Als erstes werden die kleineren Volkswirtschaften in den Sparmodus gezwungen werden, etwas später die größeren.

Ich hoffe, dass dieser kleiner Abriss fkuebler ausreicht als Unterfütterung meiner Prognose bis Mai. Als Spekulant kann man momentan nur kleine Brötchen backen. Die großen Bewegungen bleiben erstmals aus.
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Stöffen:

Think the US-Economy Can Rebound Without Consumers

2
10.03.10 11:55
??

Think Again!
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Der USA Bären-Thread 305374
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

#58808: Kein Exportweltmeister mehr?

8
10.03.10 12:01
Ist das gut oder schlecht? MMn ist es gut. Der Weg zum Exportweltmeister war ein Irrweg. Die Exporte werden weiter stark abnehmen, auch im Sommer und nicht nur im Winter. Wieso? Ein Großteil unserer Exporte geht nach Süd- und Osteuropa. Immer mehr Länder aus diesen Regionen werden den Sparmodus einschalten müssen. Das wird uns und ähnlich gelagerten Wirtschaftsregionen (BeNeLux, Skandinavien, Frankreich und Norditalien) weiter nach unten ziehen und damit den Handel zwischen diesen Regionen. Ich bin neugierig wann endlich der Groschen bei unseren Politikern fällt und sie ihre Prioritäten auf den Binnenmarkt schalten werden.
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Anti Lemming:

Malko - Konsum bei Geldmangel?

5
10.03.10 12:04
"...bleiben immer noch sehr viele [Aktienhalter] übrig. Bei diesen heben "gute Kurse" die Stimmung und damit den Mut mehr zu konsumieren."

Das mag sein, doch im gleichen Atemzug sank die US-Sparquote wieder von 6 auf 3 %. D.h. die Hälfte der "Krisenersparnisse" ist schon wieder verbrannt.

Wo soll das Geld für weiteren Konsum herkommen? Wenn die Sparquote wieder bei Null ist, würden nur neue Kredite weiterhelfen.  Die Banken sind jedoch bei der Kreditvrgabe sehr risikoscheu (aus gutem Grund), und die Amis können auch ihre Häuser nicht mehr als Geldautomaten anzapfen. Letzteres war der Hauptmotor der "Sause auf Kredit" von 2003 bis 2007. Geblieben aus der Zeit sind die kaum getilgten Bestandsschulden, die obendrein hohe Zinskosten verursachen (bis zu 30 % bei Kreditkarten). Das Geld, das Amis für Zinszahlungen ausgeben müssen (als Prozentsatz der Einkommen) steigt seit Jahren - trotz Nullzinsen der Fed.
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Malko07:

A.L.(#58812), konsumieren können nur die, die

5
10.03.10 12:08
noch Geld oder Kredit haben. Und das werden täglich weniger. Aber das ist nicht der Hauptpunkt. Der Verbraucher und die reale Wirtschaft interessieren nicht. Es geht erstmals nur um die Finanzbranche und dann um die Finanzbranche und stark abgeschlagen um die Refinanzierung von Pleitefirmen am Anleihemarkt.
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Anti Lemming:

Malko - Ignoranz der Börsen

5
10.03.10 12:29
Es ist tatsächlich so, dass die Börsen in den letzten Wochen sowohl Fundamentalkriterien (Verschlechterung vieler Makrodaten bis auf die nachlaufenden Stimmungsindikatoren) als auch die Charttechnik komplett ignoriert haben.

Es gab allerdings in einigen Sektoren (zufällig?) realitätsbezogene Anstiege: So zog etwa der Retail-Index RLX an, weil die US-Einzelhänder überraschend mehr Umsatz meldeten.

In # 58812 ging es mir darum klarzustellen, dass es sich bei diesem Umsatzwachstum womöglich nur um eine "Einmal-Sause" (Eintagsfliege) gehandelt hat, die aus den Krisenersparnissen gespeist wurde. Die Krisenersparnisse sind nun schon wieder zur Hälfte verbraucht. Noch weitere 3 % Rückgang, und die Amis sind bei einer Sparquote von Null angelangt.

Der wichtigste Unterschied zu 2000-2003 ist der, dass es von den Banken nur noch schwer Kredite gibt und dass die Haus-Beleihungen (Heloc), damals der wichtigste "Rallye-Motor" waren, kaum mehr möglich sind. Sind die Ersparnisse verbraucht, könnte es mit der Retail-Herrlichkeit daher schnell vorbei sein.



Euphorie-Meltup im Retail-Index RLX:  +10% Kursanstieg in nur einem Monat...:
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Der USA Bären-Thread 305384
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Anti Lemming:

Korrektur

 
10.03.10 12:32
....der wichtigste Unterschied zu 2003 bis 2007...
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Anti Lemming:

Lebend-Rind nach oben durchgeknallt

4
10.03.10 12:42
Schlachtreif bei 95?
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 305390
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wawidu:

AL - # 58814

2
10.03.10 13:43
Wie meschugge die Entwicklung bei den Retail-Aktien ist, reflektiert sehr schön der Ratiochart XLY:SPX. XLY ist ein ETF auf den S&P Consumer Discretionary Sector im SP 500. Was es damit auf sich hat, siehe:

sectorspdr.com/eqsnaps/?do=charting&symbol=xly
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Der USA Bären-Thread 305402
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Malko07:

China: Treu bis dass der Tod uns scheidet.

7
10.03.10 14:09

Anlagestrategie

China  schwört dem Dollar die Treue

   

China will auch in Zukunft seine enormen Währungsreserven in  US-Staatsanleihen investieren und dabei strikt den Prinzipien der Märkte  folgen. Zumindest werde Peking seine damit wachsende Macht auf den  Finanzmärkten nicht politisch nutzen, erklärte Yi Gang, Vize-Direktor  der Chinesischen Zentralbank und Chef der Devisenbehörde Safe.

PEKING. "China ist ein verantwortungsbewusster Investor und unsere  Anlagen sind für alle Seiten von Vorteil", sagte Yi Gang am Rande der  Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses. Er wies zugleich  Spekulationen zurück, China könnte große Goldmengen aufkaufen. Der Markt  sei letztlich zu klein. "Ich habe jetzt schon über 1000 Tonnen und  selbst wenn ich die Menge verdoppele wäre das ein Wert von nur rund 30  Mrd. Dollar", sagt Yi.

 

China erhöhte seine Währungsreserven auch im Krisenjahr 2009 um fast  ein Viertel und baute damit seine Position als weltweit größter  Devisenbesitzer aus. Inzwischen hält China Reserven in Höhe von 2,4  Billionen Dollar, davon rund 755 Mrd. Dollar in US-Staatsanleihen. Seit  Herbst soll China diese Anleihen um rund 45 Mrd. Dollar reduziert haben.

 

Umgehend wurde spekuliert, Peking könne sich nachhaltig von der  Weltleitwährung abwenden. Bereits vor einem Jahr hatte Chinas  Regierungschef Wen Jiabao öffentlich die Sorge über die Sicherheit der  Dollaranlagen geäußert. Am Wochenende waren Äußerungen von Notenbankchef  Zhou Xiaochuan ebenfalls in diese Richtung interpretiert worden.  Gestern erklärte die Zentralbank, eine Schwächung des Dollar würde  chinesische Interessen schädigen. Sorgen, China könnte sich in den  nächsten Jahren vom Dollar abwenden, seien "absoluter Unsinn".

 

China nutzt die Devisen vor allem zur Stützung seines Wechselkurses.  Damit wehrt sich die Regierung in Peking auch gegen wachsenden  internationalen Druck, die Landeswährung Yuan aufzuwerten. Seit Mitte  2008 ist der Wechselkurs stabil zum Dollar. Das begünstigt die Exporte  und half der chinesischen Wirtschaft aus der Krise. In welcher Form  China seine Währungsreserven angelegt hat, ist ein wohl behütetes  Geheimnis.

 

Inzwischen glauben viele Analysten, China investiere beim Verkauf von  US-Bonds dieses Geld dann wieder über Dritte in US-Staatsanleihen. "Man  kann etwas im eigenen Namen verkaufen und dann das Geld etwa über  Merrill Lynch dort wieder anlegen", so Michael Pettis, Finanzprofessor  an der Peking Universität.

Unter dem Strich habe sich dann nichts geändert. Auch Stephen Green,  China-Volkswirt der Standard Chartered Bank  in Schanghai meint, dass Peking über Hongkong mehr US-Staatsanleihen  kauft und verkauft als bekannt. Analysten gehen davon aus, dass China  insgesamt rund zwei Drittel seiner Währungsreserven in Dollarwerten  angelegt hat. Safe-Chef Yi wollte diese Zahl nicht bestätigen. China  habe seine Reserven sehr breit angelegt, auch in Yen und Euro, sagte Yi.

www.handelsblatt.com/finanzen/devisen/...dem-dollar-die-treue;2543210


Ist auch logisch. Weshalb sollte China Selbstmord begehen? Nur um einige feuchte Bärenträume zu verwirklichen?

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permanent:

Economy 'Far too Close' to Double Dip: Roubini

6
10.03.10 14:39
Economy 'Far too Close' to Double Dip: Roubini
NOURIEL ROUBINI, US ECONOMY, EURO ZONE, EURO, RECESSION, DOUBLE DIP, W-SHAPED, U-SHAPED, V-SHAPED, SUPPORT, STIMULUS, STOCK MARKET, WALL STREET
Posted By: Antonia Oprita | Web Producer, CNBC.com
CNBC.com
| 10 Mar 2010 | 05:07 AM ET

Poor economic data in the US coupled with Europe's debt crisis are contributing to an increase of the risk of the US economy going through a double-dip recession, Nouriel Roubini, who predicted the 2007 financial crisis, wrote in a research paper.

 

At best, the US economy is headed for a U-shaped recovery this year, Roubini said. That has been his prediction in recent months.

The US faces challenges in the second half, especially as fiscal stimulus measures fade, and "appears far too close to the tipping point of a double-dip recession," he said.

The euro zone is also facing an increased risk of a double-dip fall, because of its ongoing debt crisis, he wrote.

Even if the euro zone does not suffer a double dip, growth in demand will be even more limited and this will hurt the United States' potential for export growth, according to Roubini's paper.

The Roubini Global Economics benchmark scenario puts the risk of a double dip at 20 percent, while a slow, protracted, U-shaped recovery is given the highest probability of 60 percent.

But since the end of February new macroeconomic data from the US have come out and "they have been almost uniformly poor, if not outright awful," Roubini wrote.

 

Consumer confidence has "tanked", new home sales are "collapsing," existing home sales are also falling sharply, as is construction activity, while initial jobless claims remain "stubbornly high" above the 400,000 mark, he said.

Despite the fact that the growth in gross domestic product (GDP) was revised upwards to an annual rate of 5.9 percent in the fourth quarter, most of it, around 3.9 percent, was due to inventories, Roubini noted.

Final sales grew at a 1.9 percent rate in the fourth quarter, while in the third quarter that growth was only at a rate of 1.7 percent, he said.

"So, at the time of maximum policy stimulus (second-half of 2009), final sales were growing only at a pathetic 1.8 percent average rate," Roubini explained.

Antworten
fkuebler:

Malko #809: Sehr wohl! Und was schliessen wir ...

4
10.03.10 15:03

"Ich hoffe, dass dieser kleiner Abriss fkuebler ausreicht als Unterfütterung meiner Prognose bis Mai"

... daraus für die Praxis? Genau:

"Als Spekulant kann man momentan nur kleine Brötchen backen"

...und im übrigen "stillhalten" ;-). Und zwar je nach Seelenlage...

"Die großen Bewegungen bleiben erstmals aus"

... entweder short Call oder rein intellektuell gesehen genauso auch short Put.

Aber letzteres würde ich natürlich nie machen. Denn wenn das rauskäme, dann schmeisst man mich ja vielleicht noch aus dem Bärenthread, und ich wäre mit der schrecklichen Langeweile beim Stillhalten völlig auf mich selbst angewiesen... ;-)

Antworten
Anti Lemming:

Malko - 58809 - Und was wir dann...

5
10.03.10 16:16
aus Elliotts "C-Welle", die laut Prechter, Wawidu und anderen Elliott-Fans nun bevorstehen soll?

Godemode hatte zur Jahreswende dazu auch was in petto, was sogar kurzfristig zutraf:

www.boerse-go.de/nachricht/...ktes-Jahrzehnt-Dow,a2042203.html



Mögliche Antwort:

1. Ich glaube, dass Malko in 58809 ganz gut beschrieben hat, was geplant ist. Das ist Wallstreets "Wunschverlauf".

2. Eine Elliot-C-Welle (größere Abwärtskorrektur von mindestens 15 bis 20 %,  evtl. nach Doppeltop bei 1150 im SPX) käme wohl nur dann, wenn irgendetwas schief läuft. Die Kontrolle der Zockerbanken über die indizes ist ja nicht unbegrenzt. Wenn US-Hedgefonds in Europa (inkl. GB)  weiter Unfrieden stiften und sich dort weitere Schieflagen in den Staatsfinanzen ergeben, könnte "unerwartete Dollar-Stärke" zu Druck auf die SPX-Gewinne, auf Rohstoffe sowie auf den "dick besetzten" Rohstoff-Carrytrade führen. Der Euro könnte sogar zu einer neuen CT-Währung werden (siehe EUR/AUD).  Schwache Makrodaten in USA werden die US-Statistiker womöglich auch nicht komplett unter den Teppich kehren können. Die letzten zwei Wochen waren in der Hinsicht eher ernüchternd (was der Markt komplett ignorierte...).

3. Die Entwicklung in China und Japan können die Amis auch kaum steuern. Wenn sich dort Schwächen zeigen, wirkt dies auf USA zurück, zumal sich die US-Rallye sich zu einem erheblichen Teil aus der Erwartung speist, China könne die Welt retten.
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Anti Lemming:

EIA: Ölvorräte um 1,4 Mio. Barrel gestiegen

4
10.03.10 16:39
10:31 Crude oil supplies up 1.4 million barrels: EIA

Ich erinnere mich noch an "die gute alte Zeit"; als Überangebot zur Kursrückgängen führte.

No more!
Der USA Bären-Thread 305459
Antworten
Anti Lemming:

Überangebot an neuen EU-Staatsanleihen

6
10.03.10 16:51
drückt auf die Preise. Das kommt dabei raus, wenn jeder Hans und Franz frisches Geld vom Anleihemarkt holen will.

Das Überangebot dürfte demnächst noch zunehmen, vor allem in USA, Japan und GB.

Wird auch dort das Überangebot auf die Kurse drücken? Und falls ja: Wie lange noch können sich die Zentralbanken mit QE dagegenstemmen? In USA soll QE ja Ende März auch auslaufen...



Euro-Staaten überschwemmen Kapitalmarkt mit Anleihen

Frankreich, Spanien und Portugal nehmen Milliarden auf. Doch das Angebot verstimmt Investoren: Die Kurse fallen. Madrid tut sich zudem mit seiner Emission schwer. Paris umgeht die Probleme mit einem Superlangläufer von satten 50 Jahren.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...arkt-mit-anleihen/50086586.html
Antworten
wawidu:

30 US-Staaten mit Anstieg der Arbeitslosenrate

4
10.03.10 17:03
Dazu gehören auch die bevölkerungsreichsten mit industriellen Ballungsräumen.

www.calculatedriskblog.com/2010/03/...ate-increases-in-30.html
Antworten
wawidu:

Wort-Neuschöpfungen in der Rezession

3
10.03.10 17:08
www.ritholtz.com/blog/2010/03/recession-slang/print/
Antworten
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