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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Kicky - Fazit

32
02.05.08 11:40
Wir sind am Ende des Anfangs der Kreditkrise.

Analust A.L. sagt, wie's weiter geht:




Die Kreditkrise


1. Anfang

a. Subprime-Krise
b. Verfall der US-Immobilienpreise
b. zunehmende Zwangsversteigerungen
d. US-Rezession/Stagflation
e. ungebremster Anstieg der Öl- und Nahrungsmittelpreise
f. steigende Zahl von Bankenpleiten

-- [you are here!] --


2. Hauptteil

a. weitgehende Stilllegung des US-Straßenverkehrs wegen 15 $/Gallone Benzin
b. Einstellung des US-Luftverkehrs (außer für Militärs und führende Politiker)
c. Reis, Weizen und andere Grundnahrungsmittel gibt es nur noch auf Bezugsschein,
  der nicht Dollar-konvertierbar ist
d. Wegelagerer erschlagen Passanten, die erkennbar Brot tragen
e. erste US-Sozialhilfeempfänger in Chigaco/Detroit erfrieren in vereisten Wohnungen
f. US-Supermärkte bieten im Winter aus Kostengründen nur noch Tiefkühlkost an, die in
  paramilitärisch bewachten Freigehegen vor den Geschäften lagert
g. Im heißen Sommer verkauft Walmart vorwiegend Fächer (China-Import) und
  pedalgetriebene Kühl-Ventilatoren, die von Mexikanern angetrieben werden.
h. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen sinkt auf -850.000
i. Die Zahl der wöchentlichen Arbeitslosen-Neuanträge überschreitet die Millionenmarke
j. Die US-Inflation wird zweistellig (bereinigt sinkt sie auf -0,2 % = Deflation!)


3. End-Phase

a. Hungernde Schwarze, Latinos und weiße Obdachlose aus den Ghettos ziehen
  in den Bürgerkrieg und werden vom US-Militär blutig niedergeschlagen
b. Die Ghetto-Brände driften in Richtung Inner Cities, die Feuerwehr und Bernanke

  Zinsspritze sind machtlos
c. Goldman Sachs Broker sehen vor lauter Rauch die Charts ihrer Futures nicht mehr
d. Al Kaida sprengt ein Atomkraftwerk bei New York
e. US-Finanzminister Paulson stirbt bei einem Attentat, das eine Gruppe mittelloser
  Subprimer verübt. Wegen ständiger Lügen wachsen ihm die Hände aus dem Grab
f. Bush erstickt bei einer zu stark geheuchelten "Rede zur Lage der Nation" an
  einem Hustenanfall
g. Der Dollar fällt auf 4,10 Euro, weil ausländische Zentralbanken ihre Portfolios in
  Panikverkäufen umschichten. Gold überwindet die 3000-Dollar-Marke, was aber nur
  noch 731 Euro entspricht
h. China droht wegen des Wertverfalls seiner US-Staatsanleihen mit einem Atomkrieg. Japan    
  beendet wegen fortgesetzten Anlagebetrugs die diplomatischen Beziehungen zu USA
i. Die EZB erwägt erstmals ernsthaft, die Leitzinsen trotz Inflation auf 3,75 % zu senken
j. Mittellose US-Gastarbeiter heuern bei panamesischen Reisbauern als Tagelöhner an


Quelle: A.L.
Antworten
Malko07:

Es wird einen dritten Schlag geben

13
02.05.08 11:57

Bankenexperte Felsenheimer zur Krise

"Es wird einen dritten Schlag geben"

Ist das Ende der Bankenkrise in Sicht? Der Unicredit-Kreditanalyse-Chef Felsenheimer über Spieler an den Finanzmärkten, das Überschwappen der Krise - und den nächsten Schlag.
Interview: Hans von der Hagen

Die Immobilienkrise hat sich als größte Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg erwiesen. Nach den verheerrenden ersten Monaten des Jahres 2008, in denen manche Banken mehr Geld abschreiben mussten als im ganzen Vorjahr zusammen, sehen nun einige Bankchefs das Ende der Krise nahen. Doch ist es schon soweit?

Jochen Felsenheimer, der die Kreditanalyse bei Unicredit leitet, nennt Gründe, warum es nochmals richtig krachen kann.

sueddeutsche.de: Der Markt für US-Immobilienpapiere ist weitgehend zusammengebrochen. Dennoch gab es zuletzt etwas Belebung im Geschäft, einige Banken konnten Positionen abbauen. Kehrt Leben in den Markt zurück?

Jochen Felsenheimer: Schon seit Anfang des Jahres sind einige Spieler unterwegs. Doch das ist kein Signal für eine Wiederbelebung des Marktes. Es sind vor allem Investoren, die von der Subprime-Krise relativ verschont geblieben sind - meist Hedgefonds. Die suchen sich die Papiere heraus, deren Kurse extrem gefallen sind. In der Bankensprache sind das die Distressed Buyers.

sueddeutsche.de: Machen sie damit ein gutes Geschäft?

Felsenheimer: Oft sind es Papiere der übelsten Sorte, die verkauft werden. Sie sind mit einem hohen Ausfallrisiko verbunden und darum billig. Außderdem sind manche Verkäufer gezwungen, ihre Bestände zu sehr niedrigen Kursen abzugeben. Unter solchen Bedingungen finden sich immer Investoren, die derart extreme Marktsituationen ausnutzen und damit auch Gewinne machen.

sueddeutsche.de: Wie viele Spieler sind zur Zeit am Markt unterwegs?

Felsenheimer: Es gibt keine Zahlen dazu. Geschätzt machen von den insgesamt 9000 Hedge-Fonds weltweit ein Prozent solche Geschäfte, eher noch weniger - 20 oder 50 vielleicht. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Zahl in Zukunft steigen wird, da dieser Markt zurzeit sehr attraktive Möglichkeiten bietet.

sueddeutsche.de: Kaufen nur Hedgefonds?

Felsenheimer: Fast nur. Auf der Bankenseite gibt es kaum Nachfrage. Die sind zur Zeit damit beschäftigt, Risiken abzubauen. Und viele andere Käufer wie Versicherer oder Vermögensverwalter können und dürfen nicht in solche Papieren investieren - oder sie lassen die Finger davon, weil sie den Markt nicht verstehen.

sueddeutsche.de: Die akute Krise zieht sich nun fast ein Jahr hin. Einige Bankchefs sehen jetzt das Ende der Krise nahen.

Felsenheimer: Die Krise läuft ganz nach Lehrbuch ab. Und es spricht wenig dafür, dass sich das in Zukunft ändert. Das bedeutet: Wir stecken noch mittendrin, weil es nicht gelungen ist, die Krise auf den Häusermarkt zu begrenzen. Längst ist sie in andere Bereiche übergeschwappt und zeigt nun ihre Auswirkungen in der Realwirtschaft. Es geht also nicht mehr um Wochen und Monate, sondern um Quartale und Jahre. Darum fürchte ich, dass es auch noch einen weiteren Schlag für die Märkte geben wird. Einen hatten wir im Sommer letzten Jahres, einen weiteren Anfang 2008 – und der dritte kommt.

sueddeutsche.de: Wo macht sich das "Überschwappen" konkret bemerkbar?

Felsenheimer: Sowohl in anderen Marktsegmenten als auch in den Immobilienmärkten anderer Länder wie in Spanien, Großbritannien und Irland. Infolge der Krise sind vor allem die Kredite für Unternehmen erheblich teurer geworden. Darum werden die Ausfallraten im Firmenkreditgeschäft mittelfristig stark zunehmen. Manchmal überrascht es auch uns, wie weit sich die Krise verzweigt hat. Es sind Bereiche betroffen, in denen es nie zuvor Probleme gab. Etwa bei der Finanzierung der Gebietskörperschaften in den USA - weil manchen Anleiheversicherern die Pleite drohte.

sueddeutsche.de: Ist schon absehbar, wie hoch die Ausfälle im Immobiliengeschäft nun sein werden?

Felsenheimer: Die Verluste im reinen Subprime-Bereich, also im Geschäft mit den Ramschhypotheken, inklusive derjenigen Instrumente, die auf diesen Bereich referenzieren, werden von der Ratingagentur S&P auf rund 285 Milliarden Dollar geschätzt.

sueddeutsche.de: Der Internationale Währungsfonds hat die Gesamtverluste aus der Krise auf knapp eine Billion Dollar geschätzt. Was rechnet er noch alles hinzu?

Felsenheimer: Der Großteil der Kosten einer Krise entsteht meist gar nicht am Krisenherd, sondern durch die Zweit- oder Drittrunden-Effekte. Das gilt auch in der aktuellen Krise: Außerhalb des Geschäfts mit Privatimmobilien - also in den Bereichen Kreditkarten, Konsumentenkredite oder Geschäftsimmobilien - können nach Schätzungen des Währungsfonds zusätzliche Verluste in Höhe von 380 Milliarden Dollar auflaufen. Eine Institution wie der IWF zählt dann alles zusammen und kommt relativ problemlos auf derart hohe Summen. Schon wenn sich in Folge der Krise das Wachstum global um einen Prozentpunkt verringert, kostet das rund 500 Milliarden Dollar.

sueddeutsche.de: Gewöhnlich haben Banken bei den Abschreibungen einen gewissen Spielraum: Sie können entweder mehr abschreiben als nötig – oder weniger. Stecken in den Verluste von heute noch Bewertungsgewinne von morgen?

Felsenheimer: Die Abschreibungen dürften recht realistisch widerspiegeln, was am Ende die realisierten Verluste sein werden. Die Aussicht auf spätere Bewertungsgewinne ist gering. Es ist derzeit nicht davon auszugehen, dass Banken mehr abschreiben als sie müssen.

sueddeutsche.de: Viele Banken haben das drohende Unheil nicht rechtzeitig erkannt. Risiken wurden gar nicht als solche wahrgenommen. Was muss sich im Risikomanagement ändern?

Felsenheimer: Natürlich wird derzeit die Frage nach mehr Transparenz heiß diskutiert - gerade, was die außerbilanziellen Geschäfte angeht. Doch auch dem Kontrahentenrisiko wird innerhalb des Risikomanagements künftig größere Beachtung zuteil werden. Die Krise hat gezeigt, dass viele als sicher eingeschätzte Partner wie etwa die Hypotheken- und Anleiheversicherer ausfallen können und damit die Krise verstärken.

sueddeutsche.de: Seit einigen Jahren müssen Wertpapiere, die die Banken im eigenen Bestand halten, immer zu den aktuellen Marktpreisen bewertet werden. Bankenvertreter sehen darin den Grund für die enormen Abschreibungen, die aufgrund der überschießenden Marktreaktionen höher ausfielen als nötig. Ist das so?

Felsenheimer: Geschichte wiederholt sich: Bei jeder Bankenkrise steht die Frage der Fair-Value-Bilanzierung ganz oben auf der Tagesordnung. Das Für und Wider ist bekannt. Während in guten Zeiten Bewertungsgewinne gerne realisiert werden, wird in schlechten Zeiten über eine marktgerechte Bewertung geschimpft. Letztendlich beinhaltet die Risikoprämie von Wertpapieren auch eine Kompensation für die erwartete Marktschwankung. Man kann diese Risikoprämie nicht einfordern und gleichzeitig darauf bestehen, die Marktschwankung zu eliminieren.

(sueddeutsche.de/jja) www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/226/170726/

 

Antworten
geldsackfrank.:

ich habe auch kein Problem mit USD Preisen

4
02.05.08 12:41
Jetzt zahlen endlich mal diejenigen die den Sprit verbrauchen.

Wie gut daß die Europäer (einige zumindest) schon etwas von Energieeffizienz gehört haben.
Aber dieses Wort bringen die Amis sicher bald in einer großen Rede mit viel TamTam und Slogan raus, weil sie was ganz Neues und Großes entdeckt haben ;-)))

Captain America:
Du solltest doch so clever sein und Dein Gehalt in EURO zahlen lassen, macht Giselle B doch auch! Da kannst Du jeden Tag weiter Mittagessen gehen für 8,50$ (man das sind grade mal 5 Euro, solltest mal wieder nach Europa fliegen). Oder schmier Dir einfach mal selbst ein Sandwich, das kommt noch günstiger ! Ist auch so ne Unsitte (typisch amerikanisch) jeden Tag essen und Trinken zu gehen und zu konsumieren. Erst sparen - dann ausgeben.
Antworten
DeadFred:

positives Denken

6
02.05.08 13:23
Hi miteinander,

wie weit ist die Kriese? Das scheint die Nr. 1 Frage zu sein.
Viele schauen zur Zeit auf die starken Schwankungen der leidenden Märkte obwohl sie dort schon längst nicht mehr investiert sind.

Nach meiner Einschätzung ist es sinnvoll, die Märkte zu beobachten, welche sich ziemlich gut durch die Krise schlagen, sie werden am Ende der Krise wesentlich besser dastehen als andere.
Zum Beispiel Walmart könnte ein solcher Gewinner dieser Krise werden.

Unabhängig davon gibts natürlich auch die interessanten Verlierer. hierzu zähle ich Gold, das fällt ja wunderhübsch herunter, wenns so weitergeht schlage ich sehr bald zu.

Und positiv ist auch mein Start in den Mai. Trotz Brummschädel vom gestriegen Besäufnis bin ich doch guten Mutes. Nur vom Spekulieren lass ich noch die Finger, dazu sollte man dann ja doch 100% nüchtern sein,

regards
fred
Antworten
fischerei:

Zu Posting 21676

8
02.05.08 13:55
Alles RICHTIG A.L.,

ich füge noch y.und z. zu, den Rest (dazwischen) machst du oder ein anderer. Herrlich deine Fantasie, fast wie meine.


y. Peak-Oil ist überschritten, Obama besetzt deshalb Afrika, Russland, Südamerika usw., Merkel wird Ceo bei der DB, die die Coba und Postbank geschluckt hat. PCs können nicht mehr hergestellt werden, da Plaste, Silber, Gold und Kupfer kurz vor dem Kollaps stehen.

z. 2010-2012 die Globalisierungs-Blase ist am platzen. Deutschland: Aldi, Lidl&Co melden Insolvenz an, wir betreiben alle wieder Ackerbau und Viehzucht. Norwegens Regierung hat die Kapitulationsurkunde unterzeichnet, so hat sich Obama wieder ein paar Tropfen Schwarzes Gold gesichert. Die Wismut-Aue (Uran-Tagebau zu DDR Zeiten, für den Vorvorgänger des Lupenreinen Demokraten und sein Volk) wird wieder zum Leben erweckt, Kernkraftwerke werden abgeschaltet, da Uran nur noch für unsere Amerikanischen-Freunde zur Verfügung steht, die haben nämlich NEUE Nuklearwaffen (alles zur Oelsicherung) und NEUE Techniken zur Oelförderung entwickelt, die Technik ist folgende: man schieße so genannte Oelbohrförderungsraketen in Cape Canaveral in die Erdkruste, diese bohrt sich bis nach Sibirien und anschließend wieder zurück direkt bis zu Exxon vor die Tür, dort stehen Millionen Subprime-Geschädigte mit einen 20 Liter Kanister und erhalten aber nur 1 Liter Super-Benzin, für 26 $ den Liter.

Ach so, da fällt mir der berühmte Satz noch ein, bei Punkt ä., ö. und ü, sozusagen nach Platzen der G-Blase:

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!
Erkentnnis der Creek Indianer, umgetextet vom Weißen-Mann


Die Zeit danach:

Jetzt regieren Kannibalen die Welt!!!  TOLL


Quelle: fischerei
Antworten
Contrade 121:

Felsenheimer?

3
02.05.08 14:08
Also wenn es einen schlechten Chef-Volkswirt bei europäischen Banken gibt, dann ist es Felsenheimer. Seine Prognosen sind meistens zu spät bzw. einhergehend falsch.

 
Antworten
Andreano:

5,0 %

 
02.05.08 14:31
-20000
Antworten
Andreano:

wahnsinn

2
02.05.08 14:32
...
Antworten
Anti Lemming:

Chartisten im BLS?

6
02.05.08 14:45
Die "guten News" von der Arbeitsfront kommen zufällig immer gerade Trend-bestätigend ;-))

- bezogen auf US-Aktienindizes (steigend) wie auf EUR/USD (fallend).

Kann natürlich auch sein, dass die Heerscharen von Zockern, die die Märkte in den letzten Wochen hochgekauft haben [man denke nur an die unsägliche Rallye bei Agrar-Aktien...], dies alles schon vorher "geahnt" haben. Wie dem auch sei:

Der Markt/der Chart hat immer Recht, und wer bislang nicht voreilig short war, wird für seine Geduld belohnt.




Veröffentlichung der Zahl der US-amerikanischen Beschäftigten ohne Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) für April 2008

aktuell:

Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im April um 20.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 70.000 bis 80.000.
Antworten
gsamsa42:

@AL#21670 Du hast das Paulchen völlig falsch verst

17
02.05.08 14:58
anden.
Er sagt doch nur:
We are closer to the end of this problem than we are to the beginning

Was meint er damit? Nur das wir näher am Ende des Problems sind. Ein Beispiel:

Ein totkranker Patient liegt röchelnd im Krankenhausbett, die Verwandtschaft steht betroffen ums Bett herum. Im Hintergrund, so das die Verwandten es nicht hören, sagt der Chefarzt zum  Oberarzt: "We are closer to the end of this problem than we are to the beginning".
Na was denkt ihr wies um den Patienten steht?

gs
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
Contrade 121:

jobs drop only 20.000...

2
02.05.08 15:18

Eigentlich eine sehr positive Nachricht für die Börse, oder? Denn, 

  1. zu viele Jobs gingen verloren, so dass die FED weiterhin die Zinsen senken muss (schmunz)
  2. zu wenige Jobs gingen verloren, so dass die amerikanische Wirtschaft nicht in der Rezession ist (schmunz, schmunz...)

Im Umkehrschluss: Feel fine, and have a nice day watching your depot!

Kappiert?

Antworten
Anti Lemming:

Gsamsa - Ende des Problems

4
02.05.08 15:19
Wenn mit "Ende des Problems" gemeint wäre, dass der todkranke Patient USA demnächst den Löffel abgibt, hätte Paulson wohl Recht. Doch so viel Doppelzüngigkeit ziemt sich nicht für einen US-Finanzminister. Er meint daher "Ende der Krise" - und so haben es auch die Future-Kanoniere bei GS, seine Ex-Gevattern. verstanden, die das Kursfeuerwerk nun ballistisch stützen.

Antworten
Contrade 121:

Falsche Ermittlung der Hauspreis-Indices....

4
02.05.08 15:22
Home-price data has its flaws
Market anomalies painting skewed picture, index producers acknowledge
By Chris Pummer
Last update: 7:28 p.m. EDT May 1, 2008

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Commonly cited measures of U.S. home prices are overstating the degree to which the vast majority of Americans' home values have declined in the last year, producers of two of the most widely tracked indexes acknowledged this week.
Top officials with the National Association of Realtors and Standard & Poor's, which issues the S&P/Case-Shiller Home Price Index, agreed this week their monthly reports are giving imprecise readings of price changes at all levels -- national, state and regional -- due to rare market conditions that are skewing survey results.

The NAR reported last week that U.S median home prices fell 7.7% in March from a year ago. The decline resulted largely from a market anomaly -- a steep decline in costlier home sales due to tighter lending standards and high jumbo-mortgage rates, coupled with a foreclosure-driven spike in cheaper homes.
"If there are a lot more homes sold on the low end and fewer on the high end, the median price is bound to drop dramatically," NAR Chief Economist Lawrence Yun said. "In normal times, a median price would reflect typical homeowner equity changes, but these are not normal times. The jumbo (mortgage) market is frozen and the buying activity is more concentrated in lower-value homes."

The S&P/Case-Shiller index, which Tuesday posted a 12.7% decline for February, is skewed for two reasons of its own -- it tracks just 20 major markets, many among the hardest hit, and its "repeat sales" survey by design pulls in individual homes both bought and sold in the last few years. Many of those are now being dumped by distressed homeowners and investors who bought at peak market prices and face higher mortgage-rate adjustments.
A widespread problem
The misleading home-value figures are just one example of recently sketchy readings of the U.S. economy. U.S. consumer-confidence readings, for instance, have been wildly divergent.
The Conference Board's closely tracked index Tuesday showed confidence falling in April to its lowest since the eve of the U.S. invasion of Iraq in March 2003. A University of Michigan survey incorporated in the U.S. Index of Leading Economic Indicators last week rang in at its lowest level since November 1982 --when the country was suffering through 10.8% unemployment and the worst recession since the Great Depression.
That 26-year-low confidence mark grabbed headlines nationwide while the Conference Board number that many economists find equally reliable drew far less media attention. Not one journalist who contacted Conference Board Communications Director Frank Tortorici's office Tuesday inquired why there was such an astounding discrepancy, he said.
NAR's Yun said the financial media is seizing on gloomy numbers and providing little analysis or historical perspective. He freely admits NAR's readings aren't accurately reflecting what's happening with home values for the overwhelming majority of Americans.
"Like any economic measure, it can be imprecise, and it is especially so now," Yun said.
Grim reapers
As reported Tuesday, the S&P/Case-Shiller Home Price Index's12.7% decline in February was the largest drop since its creation in 2001. Despite that index's limited seven-year history, the Associated Press reported that home prices "plunged by a record" percentage and "at their fastest rate ever."
The glaring discrepancy in this case is that 17 of the 20 metro areas posted record annual declines, and yet 78% of the 330 metropolitan regions that NAR tracks reported price increases in the latest period -- and that despite the acknowledged downward bias in current price readings.
S&P Index Committee Chairman David Blitzer acknowledged his organization's overall and metro-market readings paint an incomplete picture. For that reason, he said, the report now charts price changes in 17 of the markets at three specific levels - low-, mid- and high-priced homes -- to provide a clearer assessment.
In the high-priced San Francisco area in February, for example, homes priced below $512,000 fell 32% in value from a year ago, while homes priced from $512,000 to $750,000 fell 21% in value and those over $750,000 fell 6%.
"The homes that had the biggest run-up and biggest run-down more often than not are the least-expensive homes," said Blitzer, S&P's managing director of portfolio services.
Yun said the S&P/Case-Shiller Index is flawed because "if you focus on down markets you're going to get a downward price. We are disappointed that its very limited market coverage gets such attention."
Conversely, Blitzer said the NAR figures are faulty because "it's well understood that a median is subject to sharp swings in the sample. The only plus is that it's easy to compile using inexpensive computing resources. If I had 88 years of data, I wouldn't want to change (methodologies) either."
In both cases, pockets of severe price declines in local markets are skewing figures, Yun said. If homeowners want to determine their property's value, it's never been more critical to take the measure of recent sales by home-price level in their town or city neighborhood.
"Just like saying the average nationwide temperature today is 57 degrees doesn't tell you anything, the same is true for real estate prices," Yun said. "The only way to tell what your own home is really worth is to look at local-market conditions, do Internet research and utilize professionals (such as licensed appraisers) to help determine the value of your home."
Antworten
Sarahspatz:

Wenn metro Recht behält mit seinen Ansagen

10
02.05.08 15:32
der letzten Tage/Wochen, müsste das ja wohl der angekündigte Blow-Off sein und damit ein Short-Einstieg in Sichtweite rücken. Bin gespannt, ob dann die zweite Hälfte des Szenarios auch eintritt. Bis jetzt jedenfalls liegt er genau richtig.
Antworten
TurboLuke:

ich vermute

11
02.05.08 15:54

wir werden auf die ergebnisse des zweiten quartals warten müssen bis die shorts wieder sinn machen. der steigende dollar, die fallenden rohstoffmärkte reichen derzeit aus um leute wieder in aktien einsteigen zu lassen. diese zwei märkte sollte man genau im blick haben. ich für meinen teil hab meine puts heute weg gegeben, da die stopps gegriffen haben. kann nun sein, dass es wieder nach unten geht aber so sind die regeln. übrigens der letzte wellenreiter ist interessant:

Anlageklassen im Gleichklang

Die Finanzkrise begann im Juni 2007 mit der Schieflage zweier Subprime-Fonds des damaligen Brokerhauses Bear Stearns. Seitdem bewegen sich Renditen, Aktien und Währungen in einem zuvor nicht zu beobachtenden Gleichklang. Die Korrelation zwischen dem Dollar/Yen und der Rendite 10jähriger US-Anleihen beträgt nahezu 100 Prozent. Der USA Bären-Thread 4255163Man erkennt auf dem Chart die gleichzeitige Ausbildung eines Doppeltopps im Juni/Juli 2007 (schwarzer Pfeil). Danach erfolgten alle Auf- und Abs im Gleichschritt. Die enge Korrelation zwischen Dollar/Yen und der Rendite der 10jährigen US-Staatsanleihen ex-istiert mit kleineren Unterbrechungen seit dem Beginn des Bullenmarktes im Jahr 2003.Die niedrigen Renditen in Japan und die noch immer vergleichsweise höheren Renditen in den USA lassen die Ausführung des Carry-Trades zu. Dabei wird ein Kredit in Japan zu einem niedrigen Zinssatz aufgenommen und in - höhere Zinsen abwerfende - US-Staatsanleihen investiert. Neben der Zinsdifferenz streicht der Investor bei steigendem US-Dollar zusätzlich den Währungsgewinn ein.Der von Juni 2007 bis März 2008 fallende Dollar/Yen bedeutete hingegen, dass Carry Trades abgebaut wurden und allgemein das Risiko zugunsten der Sicherheit geopfert wurde. Fallende Aktienkurse waren die Folge.Der USA Bären-Thread 4255163Noch stärker ist diese Korrelation zwischen dem Währungspaar Euro/Schweiz und dem S&P 500 zu erkennen.Der USA Bären-Thread 4255163Bei fallenden Aktienmärkten ist der Franken stärker nachgefragt als der Euro, bei steigenden Aktienmärkten ist dies umgekehrt. Diese enge Korrelation besteht bereits seit zehn Jahren. Auch hier bietet sich der Carry-Trade, in dem die „Hochzinswährung“ Euro gekauft und die Niedrigzinswährung Schweizer Franken verkauft wird, als Erklärung an. Fazit: Die Beispiele zeigen, wie eng derzeit die Anleihen, Aktien- und Währungsmärkte miteinander korrelieren. Es ist sozusagen „alles ein Senf“. Man sollte jedoch nicht darauf setzen, dass diese Vereinheitlichung unbegrenzt anhält. Der Punkt, an dem die Anlageklassen zu eigenen Wegen zurückfinden, erfordert eine Neu-Interpretation. Beispielsweise bieten steigende Zinsen gerade in Finanzkrisen keine optimalen Voraussetzungen für steigende Aktienmärkte. Wir verfolgen die genannten Intermarket-Entwicklungen laufend in unserer Tagesausgabe.Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

P.S. Ein kostenloses 14tägiges Schnupperabonnement erhalten Sie unter www.wellenreiter-invest.de

Antworten
relaxed:

#21676 Punkt 3.i. gefällt mir ganz besonders. ;-)

3
02.05.08 16:07
#21676 Punkt 3.i. gefällt mir ganz besonders. ;-)">
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fischerei:

Bernankes riskante Wette,

6
02.05.08 17:35
man lese den letzten Satz, die Steuerrabatte von bis zu 1200 Dollar sollen den Konsum wieder auf Touren bringen, für 1200 $ gibt es bis Weihnachten nicht mal mehr Geschenke zu kaufen. Häääääääääääääääääääääääääääääää


Quelle: Handelsblatt


Bernankes riskante Wette

Von Torsten Riecke

Die amerikanische Notenbank schwankt zwischen Rezessionsängsten, Inflationsgefahren und Markterwartungen. Einige Konjunkturdaten deuten auf eine Entspannung der Lage hin. Doch die große Unbekannte bleibt die Kreditkrise.

NEW YORK. Auf den ersten Blick hat Ben Bernanke alles richtig gemacht. Der Chef der
US-Notenbank signalisiert eine Zinspause just an dem Tag, an dem die US-Wirtschaft trotz aller Kassandrarufe ein annualisiertes Wachstum von immerhin 0,6 Prozent für das erste Quartal 2008 meldet. Mit anderen Worten: Die Rezession könnte milder ausfallen als befürchtet, und die Wirtschaft braucht deshalb keine Anschubhilfe mehr von der Notenbank (Fed). "Mission accomplished" könnte Bernanke sagen. Die Mehrheit der Investoren sieht das ähnlich und wettet auf eine Zinspause bis zum Ende des Jahres.

Auf den zweiten Blick sieht die Lage jedoch viel komplizierter aus. "Die Wachstumszahlen sind irreführend", warnt Harvard-Professor Martin Feldstein. Die Konjunktur sei viel schwächer, als es den Anschein habe. Tatsächlich sind die USA im ersten Quartal nur deshalb knapp an einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vorbeigeschrammt, weil die Unternehmen ihre Läger aufgefüllt haben.

Bereits jetzt ist erkennbar, dass sich das im laufenden Quartal nicht wiederholen wird. Autohersteller wie General Motors sind bereits dabei, ihre Produktion für Geländewagen und Trucks weiter einzuschränken. Selbst der schwache Dollar und das starke Exportwachstum von 5,5 Prozent können die wirtschaftliche Talfahrt nicht bremsen.

Feldstein und andere Ökonomen sagen deshalb für die US-Wirtschaft schwere Zeiten voraus und rechnen mit einer langen, tiefen Rezession. Sie verweisen dabei auf den Einbruch im Konsum, der nur noch mit einer Jahresrate von einem Prozent wächst. Auch die Investitionstätigkeit der Firmen hat spürbar nachgelassen. "Das größte Risiko sind jedoch die rapide fallenden Hauspreise", sagt Feldstein.

Behalten die Pessimisten recht, sitzen Bernanke & Co. in der Zwickmühle. Sie rufen ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt die Zinswende aus, da viele Amerikaner um ihre Einkommen und Arbeitsplätze bangen. Heute wird das Arbeitsministerium vermutlich den vierten Beschäftigungsrückgang in Folge vermelden. Da lässt sich eine Zinswende im Wahljahr schwer vermitteln.

Aber auch ökonomisch sitzt die Fed zwischen allen Stühlen. In sieben zum Teil recht großen Schritten hat die Notenbank die Leitzinsen in Amerika um 3,25 Prozentpunkte auf zwei Prozent gedrückt. Ein Großteil dieser Anschubhilfe ist in der Wirtschaft noch gar nicht angekommen. Brauchen Zinssenkungen doch mindestens sechs Monate, bevor sie ihre volle Wirkung entfalten. Bernanke muss deshalb auf die Bremse treten, obwohl sich der Konjunkturhimmel in den kommenden Monaten weiter eintrüben dürfte.

Nach Meinung der Kritiker hat sich die Fed bereits jetzt viel zu weit vorgewagt und mit den massiven Geldspritzen die nächste Spekulationsblase auf den Rohstoffmärkten erzeugt. Die Preise für viele Grundnahrungsmittel und Rohöl sind geradezu explodiert. Will Bernanke seinen Ruf als Hüter der Währung retten, darf er die Inflationsgefahren nicht aus den Augen verlieren. "Angesichts der Preissteigerung sollte die Fed ihre Zinssenkungen nicht fortsetzen", sagt die ehemalige Notenbankerin Susan Bies. Auch innerhalb der Zentralbank wächst der Unmut. Die beiden Fed-Präsidenten Richard Fisher und Charles Plosser stimmten jetzt zum zweiten Mal hintereinander gegen den Kurs ihres Chairmans Bernanke.

Die widersprüchliche Konjunkturlage spiegelt sich auch in der offiziellen Erklärung der Notenbanker wider. Sie sprechen zwar nicht mehr ausdrücklich von einem Wachstumsrisiko, beschreiben jedoch die wirtschaftliche Situation in düsteren Farben. Sie warnen vor steigenden Rohstoffpreisen und räumen ein, dass sich die Inflationserwartungen erhöht haben. Doch bleiben sie bei ihrer Prognose, dass sich der Preisauftrieb abschwächen wird. Die Finanzmärkte stehen nach Meinung der Fed immer noch unter erheblichem Stress, andererseits hätten die Liquiditätshilfen die Risiken entschärft.

Was sich wie ein quälendes Sowohl-als-auch liest, ist in Wahrheit der Versuch, sich alle Türen offen zu halten. Bernanke möchte nicht noch einmal den Fehler des letzten Oktobers machen, als er die Finanzkrise frühzeitig für beendet erklärte, wenige Wochen später jedoch erneut die Geldschleusen öffnen musste.

Die Finanzkrise bleibt die große Unbekannte für die US-Wirtschaft. Zwar hat sich die Kreditklemme auf einzelnen Märkten spürbar gelockert. "Es gibt klare Anzeichen dafür, dass sich die Kreditbedingungen verbessern", sagte Adam Posen, stellvertretender Chef des Peterson Institute for International Economics in Washington. Auch hätten die großen Banken inzwischen Wege gefunden, ihre Kapitalbasis nach den schmerzlichen Verlusten wieder zu stärken. Posen sieht deshalb keinen Grund für eine weitere Lockerung in der Geldpolitik.

Auch an der Wall Street wächst die Zuversicht. Nahezu alle führenden Banker haben erklärt, das Schlimmste sei überstanden. Jetzt stimmt auch US-Finanzminister Henry Paulson in den Chor der Optimisten ein: "Wir sind näher am Ende als am Anfang der Probleme", sagte er.

Unabhängige Ökonomen sehen jedoch die Gefahr, dass der Finanzsektor durch eine Rezession von einem zweiten Schock erfasst wird. "Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden", sagt Nouriel Roubini von der Stern School of Business in New York. Große Geschäftsbanken wie Citigroup und Bank of America haben ihre Risikovorsorge für Kreditausfälle massiv erhöht. Sie befürchten, dass die vom Hauspreisverfall gebeutelten Verbraucher in der Rezession auch bei Konsumentenkrediten in Zahlungsrückstand geraten und so den Banken neue Verluste bescheren. Die Finanzkrise, über deren Ende sich die Banker bereits freuen, hätte sich also nur verlagert und käme wie ein Bumerang zurück.

Risikofaktoren
Die Pessimisten halten die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Finanzkrise für verfrüht. Sie rechnen vielmehr damit, dass auf die Banken durch Zahlungsausfälle im Konsumentengeschäft eine weitere Abschreibungswelle zurollt. Die fallenden Hauspreise (Foto) sind immer noch die Hauptsorge der Pessimisten.
Die daraus resultierenden Vermögensverluste drücken direkt auf den Konsum. Zusätzlich wird der private Verbrauch von den hohen Rohstoffkosten gedämpft. Das Fazit: Solange Amerika die Exzesse des vergangenen Kreditbooms nicht wirklich korrigiert hat, besteht keine Aussicht auf Besserung.

Hoffnungswerte
Die Optimisten rechnen allenfalls mit einer milden Rezession in den USA, die bereits am Ende des Jahres überstanden sein soll. Sie stützen sich dabei auf die ersten Signale für ein baldiges Ende der Finanzkrise. Bessere Kreditbedingungen für Verbraucher und Unternehmen würden für neuen Schwung sorgen.

Kredite waren in den vergangenen Jahren der wichtigste Treibstoff für das Wachstum in den USA. Hilfe kommt außerdem aus dem Ausland. Durch den extrem schwachen Dollar sind die amerikanischen Waren auf dem Weltmarkt billiger und damit wettbewerbsfähiger geworden. Die Exporte stützen die Wirtschaft mit einem Wachstum von zuletzt 5,5 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte wird auch das Konjunkturprogramm der US-Regierung greifen. Die Steuerrabatte von bis zu 1 200 Dollar pro Familie sollen den schwächelnden Konsum wieder auf Touren bringen.


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Malko07:

Notenbanken pumpen weiter

12
02.05.08 18:20

Notenbanken pumpen weiter  

Weltweit kämpfen die Zentralbanken mit erneuten Finanzspritzen gegen die Kreditkrise. Neben der US-Notenbank Fed kündigten auch die Zentralbanken der Euro-Zone und der Schweiz weitere Schritte an.

Wie die US-Notenbank Federal Reserve am Freitag mitteilte, erhöht sie ab Montag ihre jeweils für zwei Wochen laufenden Sonderrefinanzierungsgeschäfte auf 75 von bislang 50 Mrd. $. Zudem würden die Abmachungen mit anderen Notenbanken erneuert, nach denen diese dem Bankensystem Dollar zur Verfügung stellen können.

Die Europäische Zentralbank (EZB), teilte mit, sie werde ihre zwei Wochen laufenden Dollar-Tender auf 25 Mrd. $ aufstocken. Auch die Schweizer Notenbank erhöhte den Umfang ihrer Dollar-Auktionen.

www.ftd.de

 

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nachschlag zum us bip

8
02.05.08 18:23
Das gestern veröffentlichte US Bruttoinlandsprodukt lohnt noch eine weitere Nachbetrachtung.

Helmut hat den rückläufigen privaten Konsum schön in Charts gezeigt. Aber dies wirft die Frage auf, woher kommt denn der Anstieg her?

Folgende Tabelle zeigt jeweils für die einzelnen Sektoren, welchen Beitrag sie zum Bruttoinlandsprodukt geleistet haben. Der Löwenanteil des Anstieges von +0,6% gegenüber dem vierten Quartal auf das Jahr hochgerechnet, kam von der Ausweitung der Lagerbestände. ‘Auf Halde produzieren’ kompensierte rückläufige Investitionen. Zweitgrösster positiver Beitrag ist dann der private Konsum, aber schon an dritter Stelle folgen Staatsausgaben, namentlich Rüstungsausgaben.
blog.markt-daten.de/2008/05/01/...ung-us-bruttoinlandsprodukt/
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statistik

4
02.05.08 18:26
US Hauspreise mit zunehmender Fallgeschwindigkeit / Zwangsversteigerungen legen zu
Kredit- und Finanzkrise, US Rezession, US Immobilienkrise
Der Case-Shiller-Index Composite-20 hat im Februar für die 20 grössten US Metropolen um -12,7% ggü. dem Vorjahresmonat nachgegeben. Der etwas weniger breitgefächerte Index Composite-10 befindet sich nunmehr -13,6% unter Vorjahresniveau. Beide Wachstumsraten sind selbstredend die grössten negativen Ausschläge in der bisherigen Datenhistorie seit 1987 (Composite-10) resp. 2000 (Composite-20).
Die regionale Aufschlüsselung wird von folgender Tabelle wiedergegeben. Kalifornien, Arizona, Nevada und Florida sind weiterhin die Brennpunkte
blog.markt-daten.de/2008/04/29/...ngsversteigerungen-legen-zu/
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Moodys Business Confidence

3
02.05.08 18:28
Moody’s Economy.com Survey of Business Confidence - forcierte Talfahrt

Kredit- und Finanzkrise, US Rezession
In den vergangenen Wochen notierte der globale Konjunkturindikator jeweils auf einem neuen Allzeittief. In der Woche zum 25.4. trübte sich die globale Stimmung zunehmend ein, der Indikator gab 2,2 Punkte von 6,4 auf 4,2 Punkte ab. Die USA, Kanada und Europa weisen schrumpfende Volkswirtschaften auf, während die asiatischen und lateinamerikanischen unter dem eigenen Potential wachsen.
blog.markt-daten.de/2008/04/28/...nfidence-forcierte-talfahrt/
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derph:

Ist das jetzt der Grund, warum

10
02.05.08 18:58
die US-Indices fallen?

02.05.2008/18:04:21

Studie - Verbraucherinsolvenzen in USA um 48 Prozent gestiegen


Washington, 02. Mai (Reuters) - In den USA treibt die Hypothekenkrise immer mehr Familien in die Zahlungsunfähigkeit. Im vergangenen Monat wurden landesweit 92.291 Anträge auf Verbraucherinsolvenz gestellt, was einem Anstieg um 48 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht, wie eine Studie des unabhängigen "American Bankruptcy Institute" am Freitag zeigte. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Anträge im April um sieben Prozent.

"Wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr mehr als eine Million neue Insolvenzfälle geben wird", sagte Samuel Gerdano als Leiter des Instituts. Im vergangenen Jahr hatten in den USA 850.912 Familien oder Privatpersonen Insolvenz angemeldet, was einem Anstieg um 38 Prozent im Vergleich zu 2006 entsprach.

mcn/mit
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oder das: "Das US-BIP aus der Wundertüte"

9
02.05.08 19:03
Donnerstag, 1. Mai 2008
"Das US-BIP aus der Wundertüte"
Die Daten zum realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA sind ein wenig glaubhafter statistischer Griff in die Wundertüte. Das BIP stieg im 1. Quartal 2008 in einer ersten Schätzung um 0,6% zum Vorquartal, auf 11,693 Billionen US-Dollar (aufs Jahr hochgerechnet). Das nominale US-BIP stieg um 3.2%, auf 14,185 Billionen Dollar (hochgerechnet). Quelle: PDF Bea.gov
wirtschaft-querschuss.blogspot.com/2008/05/...r-wundertte.html

navigator

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Wubert:

The Fed, the dollar and commodities

9
02.05.08 20:05

Wie und warum das alles nun eigentlich zusammenhängt, erklärt brav der Economist.


Global monetary policy

Bernanke's bind
May 1st 2008 | WASHINGTON, DC
From The Economist print edition


The Fed, the dollar and commodities

Illustration by Satoshi Kambayashi
Der USA Bären-Thread 4256354
 

 

Get article background

THE spirit of St Augustine hovered over the Federal Reserve this week. “Oh Lord, let us stop cutting interest rates, but not yet,” is pretty much what America’s central bankers decided on Wednesday April 30th. The Fed’s governors cut their policy rate by another quarter-point, to 2%. But the accompanying statement gave a small hint that they may now pause.

 

 

There are plenty of reasons to stop cutting. Real interest rates are now firmly negative. Although the housing market continues to contract, the economy is limping rather than slumping. According to initial GDP estimates released on Wednesday, output grew at an annualised rate of 0.6% in the first three months of the year—the same pace as in the previous quarter and faster than most people expected. The mix of growth was not good. Final sales fell while firms built up their stocks, which bodes ill for future output. But with tax-rebate cheques arriving in the mail, a dose of fiscal stimulus is imminent.

 

A growing chorus worries that ever lower policy rates are adding to America’s problems. Some prominent economists have urged the central bank to stop. Fed cuts, they argue, are doing little to reduce borrowing costs but have sent commodity prices soaring—fuelling inflation and hitting Americans’ wallets hard.

 

Thanks to the credit crunch, Fed loosening plainly packs less punch than hitherto. But monetary policy has not been impotent. One route through which it has worked has been the weaker dollar. Although the greenback has been sliding for over five years, the pace of decline stepped up as the Fed slashed rates. Together with strong global growth, this weakness has cushioned and reoriented America’s economy. Strong foreign earnings have boosted corporate profits. Strong exports have countered the weakness in construction. Exclude oil, and America’s current-account deficit has shrunk to an eight-year low of 2.4% of GDP.

 

But oil—and other commodities—are the crux of the problem. In the past, economic weakness in America has usually pushed the price of oil and other commodities down. That relationship has weakened thanks to demand growth in big commodity-intensive emerging economies. But the recent surprise is that commodity prices have soared even as America’s economy has stalled and forecasts for global growth have been trimmed as well. Supply shocks are clearly part of the problem. But the fact that prices have soared across so many commodities suggests a common cause.

 

Could the culprit be the Fed? Advocates of this idea point to two channels. First, by slashing real interest rates, the Fed has encouraged speculation in commodities by reducing the cost of holding inventories. Second, by pushing down the dollar, Fed looseness is pushing up the price of dollar-denominated commodities.

 

Jeff Frankel, a Harvard economist, has long argued that low real interest rates lead to higher commodity prices. When real rates fall, he points out, commodity producers have more incentive to keep their asset—whether crude oil, gold or grain—in the ground or in a silo, than to sell today. Speculators, in turn, have more incentive to shift into commodities. There is no doubt that commodities have become an increasingly popular investment category—in fact they bear many of the hallmarks of a speculative bubble. But inventories for many commodities, particularly grains, are unusually low.

 
Der USA Bären-Thread 4256354
 
 

What about the dollar link? Chakib Khelil, president of the Organisation of Petroleum-Exporting Countries, argued this week that oil could reach $200 a barrel largely because the market was being driven by the dollar’s slide. Movements in the euro/dollar exchange rate and the price of oil have become extremely close (see chart). An analysis by Jens Nordvig and Jeffrey Currie of Goldman Sachs shows that the correlation between weekly changes in the oil price and the euro/dollar exchange rate has risen from 1% between 1999 and 2004 to 52% in the past six months.

 

That link is partly a matter of accounting. If the dollar falls, the dollar price of a commodity must rise for its overall price—in terms of a basket of global currencies—to remain stable. But commodity prices have risen even when priced in non-dollar currencies. And the correlation between changes in the price of oil and the euro/dollar exchange rate has risen even when oil is priced in a basket of currencies, such as the IMF’s special drawing rights.

 

So is the weaker dollar driving oil prices up or are high oil prices driving the dollar down? The Goldman analysts argue the latter because oil exporters import more from Europe than America and hold less of their oil revenues in dollars. A second factor lies with central banks. Because the Fed focuses on “core” inflation (which excludes food and fuel), whereas the ECB targets overall inflation, America’s central bank runs a looser policy in response to higher oil prices, thus pushing the dollar down.

 

Another reason to suspect that the Fed is more than a bit player is that American interest-rate decisions have a disproportionate effect on global monetary conditions. Some emerging economies still peg their currencies to the dollar; many others have been reluctant to let their exchange rates rise enough to make up for the dollar’s decline. As a result, monetary conditions in many emerging markets remain too loose. This fuels domestic demand, pushing up pressure on prices, particularly of commodities. All of which suggests that the Fed’s decisions are propagated widely through the dollar.

 

The most recent circumstantial evidence also suggests that the Fed may bear some responsibility for the commodities boom. As investors speculated that it was putting short-term interest rates on hold for a while, the dollar rallied against the euro during European trading hours on Thursday. In turn, oil, gold and other commodities fell. Whatever the role of the Fed, if those trends persist, its policymakers will heave a sigh of relief.

ignorance is bliss
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metropolis:

Von Fahnenstangen

8
02.05.08 21:14
Dejavu? Hatten wir das nicht neulich bei Gold? Typisch für einen Blow-Off ist die Trendbeschleunigung zum Schluss und die fehlenden "gesunden Korrekturen". Merkwürdig (grins), dass die zur Zeit seitens der Presse nicht mehr eingefordert werden.

Das Problem: Niemand kann vorhersagen, wie weit ein Blow-Off läuft, da Charttechnik nicht mehr funktioniert. Denn Gier macht eben blind. Trotzdem gebe ich der Show noch maximal 2 Wochen; Sell in May ist DER Tipp dieses Jahr.  
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