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Der USA Bären-Thread


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...und das ausgerechnet in Gods own Country!

10
09.07.09 22:31

Food-Stamps Reach $33.8 Million in April, 5th Consecutive Monthly Record

The record hit parade keeps right on rolling.

Earlier today, in Continuing Claims Soar by 159,000 to New Record; Initial Jobless Claims Skewed By Autos I noted   The peak in initial claims might be in but the peak in unemployment has not. Moreover, reported continuing claims hit 6.883 million, setting a new all time record.

However, the real number of continuing claims is closer to  9.4 million on account of extended benefits via the  Emergency Unemployment Compensation (EUC) program as detailed in the above link. I hope to have charts of this phenomenon later today or tomorrow.

Unsurprisingly another record was broken today and that is a record for food stamps. Please consider U.S. Food-Stamp Recipients Reached Record 33.8 Million in April.
 
A record 33.8 million people received food stamps in April, up 20 percent from a year earlier, as unemployment surged toward a 26-year high, government figures show. Spending also jumped, as the average benefit rose.

It was the fifth straight month of record participation in the Supplemental Nutrition Assistance Program, according to the U.S. Department of Agriculture, and up 1.8 percent from the prior month. Total spending was $4.5 billion, up 19 percent from the previous all-time high reached in March, the USDA said.

The government is boosting food aid in response to a jobless rate that rose to 9.5 percent in June from 9.4 percent in May. An additional $20 billion over five years was authorized for nutrition assistance in the $787 billion stimulus bill Congress passed in February.

Note the food stamp record is for April. Expect to see new records for May, June, July, and August as well, in line with rising unemployment numbers.

Given that unemployment numbers are likely to keep rising for a year, there is an opportunity to set 17 consecutive records. Let's hope it does not come to that.

Mike "Mish" Shedlock
http://globaleconomicanalysis.blogspot.com

 

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

DOW-Studie

12
09.07.09 23:46
Das technische Setting liefert ein klares Downsignal. Es gibt keinerlei Indizien für eine Seitwärtsbewegung. Glaubt es oder auch nicht! Mit einem Fuß stehe ich jedenfalls schon mal im Shortbecken. Bzgl. des zweiten warte ich noch den kompletten Wochenchart ab.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 244095
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daiphong:

"Wenn wir uns ändern, müsst ihr

8
10.07.09 00:39
euch aber auch ändern. So tönt es nicht nur aus der angelsächsischen Presse, nein, so sehen es auch einige hiesige Kommentatoren. Doch müssen wir wirklich unsere Sparquote verringern - sie liegt exakt auf dem Durchschnitt seit 1970 -, nur weil Briten und Amerikaner ihre wieder normalisieren?"

"Überhaupt stellt sich die Frage, ob wir uns mit unserer exportorientierten Industrie nicht besser für die Welt von morgen positioniert haben als die Angelsachsen mit ihrem konsumnahen Dienstleistungssektor?"

Diese Fragen stellen sich, wenn auch vom "das Kapital" etwas ungar bearbeitet.
www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...-vorschreiben/538327.html
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Malko07:

Große Spieler beherrschen den Markt

7
10.07.09 09:08
Große Spieler beherrschen den Markt

Von S. Boehringer u. A. Oldag

Ein Stück vom Kuchen: Wie Investmentbanken, Hedgefonds, Konzerne und Kleinanleger den Ölpreis treiben.  

             
Der USA Bären-Thread 6122286Grossbild  

Der Ölpreis schwankt extrem. Das kann Spekulanten reich machen, birgt aber ein hohes Risiko. (Foto: SZ-Graphik)

 

   

Von der weltweit wichtigsten Rohölsorte WTI, dem amerikanischen Leichtöl, werden täglich etwa 300.000 Fass produziert. An den Terminbörsen gehen derzeit aber Kontrakte um, die in ihrem Wert einem Volumen von 300 Millionen Fass entsprechen würden.

Dieses Missverhältnis zwischen den tatsächlichen Ölbeständen und dem Börsenvolumen darauf zeigt deutlich, welch große Rolle Wettgeschäfte für den Preis des schwarzen Rohstoffs spielen.

Der Börsenhandel ist nur ein Bruchteil des Marktes

Experten schätzen zudem, dass der Börsenhandel wiederum nur einen Bruchteil des gesamten Marktvolumens ausmacht. "Banken, die für ihre Kunden Absicherungsgeschäfte tätigen, die nicht zu den üblichen Stichtagen auslaufen, handeln lieber untereinander, also ohne Einschaltung der Börse", erklärt ein Händler in Frankfurt.

Öl und andere Rohstoffe haben sich in den vergangenen Jahren zu einer alternativen Anlageklasse entwickelt. Vor allem Hedge-Fonds, die bislang ihre Rendite durch Kreditderivate aufpeppten, verlagern ihre Investments stärker in den lukrativer erscheinenden Energie- und Rohstoffsektor. Dies ist eine Folge der anhaltenden Unsicherheiten an den Kredit- und Aktienmärkten.

Rohstoff-Anlagen erscheinen dagegen vergleichsweise sicher und als Schutz gegen Inflation. Gehandelt wird mit der angenommenen Nachfrage von morgen, was etwa China oder Indien bereit sind, künftig pro Fass Öl zu zahlen.

Die Preise für die entsprechenden Kontrakte an den Terminbörsen wirken dann auf die Preise an den Spotmärkten zurück, wo kurzfristig Rohöl oder Mineralölprodukte gehandelt werden.

Der Londoner Hedgefonds Blue Gold Capital Management etwa hat 2008 mit der Ölspekulation eine Rendite von mehr als 200 Prozent erzielt. Er hatte den steilen Anstieg der Preise bis Sommer 2008, aber auch den anschließenden Kollaps richtig vorausgesagt.

Es wird nur spekuliert, nicht geliefert

Auf reine Spekulationsgewinne setzen auch Ölbroker-Firmen wie PVM Futures. Firmensitz ist das Steuerparadies Bermudas. Das tägliche PVM-Handelsvolumen umfasst Terminkontrakte für bis zu 100 Millionen Barrel Öl. Das ist ein Vielfaches der täglichen Fördermenge Saudi Arabiens.

PVM Futures geriet jetzt in die Schlagzeilen, weil ein angestellter Ölhändler nicht autorisierte Terminkontrakte für etwa zehn Millionen Barrel Öl gehortet und damit eine kleine Ölpreishausse ausgelöst hatte.

Mit Wetten auf steigende oder fallende Preise erfolgt in der Regel keine echte Lieferung. Es handelt sich um reine Spekulationsgeschäfte. Anders sieht diese bei Ölhändlern aus, die das schwarze Gold auch physisch handeln. Dazu zählen die international tätigen Firmen Gunvor, Glencore und Vitol.

Wie ein Spinne im Netz der weltweiten Ölströme sitzen große Konzerne wie Exxon-Mobil, BP und Shell. Sie verfügen neben ihren Förderkapazitäten große Handelsabteilungen. Dabei geht es vor allem um komplizierte Absicherungsgeschäfte gegen fallende Preise.

Die Konzerne sind in einer mächtigen Position, den Preis mitzubestimmen, weil sie über umfangreiche Lagerkapazitäten verfügen.

Zu den großen Spielern an den Energiemärkten gehören auch Investmentbanken. Sie agieren an den Märkten teilweise auch, um sich gegen Finanzrisiken aus Transaktionen zu schützen, die wenig mit der tatsächlichen Produktion oder dem Verbrauch des betreffenden Rohstoffes zu tun haben.

Vor der jüngsten Kreditkrise vereinten allein die beiden Wall-Street-Institute Goldman Sachs und Morgan Stanley auf sich etwa die Hälfte der Erträge, die die zehn größten Investmentbanken im Boomjahr 2007 mit Rohstoffen insgesamt erwirtschafteten, sagte Ethan Ravage, Öl-Berater in San Francisco, der Agentur Bloomberg. Das Gesamtvolumen damals bezifferte Ravage auf immerhin 15 Milliarden Dollar.

Fonds sind die neue Macht am Ölmarkt

Eine neue Macht am Ölmarkt sind börsengehandelte Fonds, sogenannte Exchange Traded Funds (ETF). Dahinter stehen Kleinanleger in aller Welt, die auf steigende Ölpreise setzen.

Der wohl größte bekannte Fonds ist der US Oil Fund, kurz USO. Nach Angaben der Beratungsfirma Petromatrix hat das von USO verwaltete Vermögen seit Oktober 2008 um 50 Prozent zugenommen.

Damit kontrolliert allein dieser ETF rund 20 Prozent aller nächstfälligen Kontrakte auf WTI-Öl, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank in einer Studie. Etwa 15 Prozent des täglichen Handelsvolumens könnten damit USO zugeordnet werden.

www.sueddeutsche.de/finanzen/522/480007/text/

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Kicky:

Does Geithner work for the banking system on Wall

3
10.07.09 09:32
street or for the people?
zerohedge.blogspot.com/2009/07/...-assistant-secretary-of.html
Dr. Paul Craig Reports: "He works for Goldman Sachs."
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Anti Lemming:

Schwacher SZ-Artikel über Öl...

6
10.07.09 09:36
Wenn ich den Artikel in # 46179 lese, bekomme ich den Eindruck, als hätten die Autoren selber noch nie selbst einen Future gehandelt und nur sehr vage Vorstellungen davon, worüber sie eigentlich schreiben. Wahrscheinlich speist sich ihr geballtes "Trading-Wissen" aus einem überzogenen Girokonto bei der Kreissparkasse München und einem Bausparvertrag bei der Wüstenrot ;-)

PVM Futures geriet jetzt in die Schlagzeilen, weil ein angestellter Ölhändler nicht autorisierte (??) Terminkontrakte für etwa zehn Millionen Barrel Öl gehortet (??) und damit eine kleine Ölpreishausse ausgelöst hatte.

1. Nicht autorisiert war der Trade, die Kontrakte waren "normal",

2. Durch "Horten" von Kontrakten kommt keine Bewegung auf, nur aktives Kaufen löst Bewegungen (nach oben) aus. Das ist ein dynamischer Vorgang. Horten ist passiv. Die Schieflage bei PVM kam auf, weil der Trader mit massiven Future-Käufen (Volumen: Tagesförderung von Saudi-Arabien) einen Ausbruch nach oben "inszenieren" wollte, damit aber keine Folgekäufer locken bzw. Short-Covering erzwingen konnte. So schoss der Ölpreis anfangs zwar von 71 auf 73 Dollar hoch, fiel danach aber wieder deutlich, weil andere Händler Gewinne mitnahmen und PVM und Verkaufsdruck geriet. Die Zwangsauflösung der Trading-Positionen bewirkte einen Absturz auf zunächst 66 Dollar, der sich bis aktuell unter 60 Dollar fortsetzte.

Der Zockerkrug geht so lange zur Ölpumpe, bis deren Schwengel bricht.
Antworten
Kicky:

Klaut Goldman täglich 100 Millionen?

8
10.07.09 09:36
www.ritholtz.com/blog/2009/07/...-100-million-per-trading-day/
fragt Barry Ritzholz und verspricht baldige Neuigkeiten
hat Goldman vielleicht die Möglichkeit die Trades der Nyse zu erfahren bevor sie erfolgen?
Clusterstock bringt es und hält es für den Gipfel der Verschwörungstheorien,aber es könnte ja was dran sein

.....    “That Goldman Sachs may just possibly have used security access codes and built a system to acquire trading information PRIOR to transaction commit time points at NYSE.

   The profitability of this split-second information advantage would have been and could have been extraordinary. Observed yielding profits at $100,000,000 a day. [summary to address complaints with respect to complexity.]

   GS has special access inside the system from its status assisting the Working Group on Financial Markets (colloquially the Plunge Protection Team) created by Presidential Order two decades ago. GC also acts as Special Liquidity Provider for NYSE.

   With 60% dominance of NYSE program trading, what’s good for Goldman defines what shows as overall market performance.”
There is likely to be more info about this trickling out over the coming days and weeks. Stay tuned . . .
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Anti Lemming:

Bei bestimmten Ordertypen

7
10.07.09 09:48

wissen die großen Broker sowieso im Voraus, dass jemand große Mengen von Aktien kaufen oder verkaufen will.   Bei

Volume Weighted Average Price Orders

erhält der Käufer/Verkäufer den Durchschnittskurs an einem Handelstag und kann garantiert die gewünschte (meist hohe) Stückzahl kaufen bzw. absetzen. Solche VWAP-Order müssen vor Handelsbeginn aufgegeben werden und werden zum Marktschluss ausgeführt.

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Kicky:

few high frequency trading firms account for 73%

3
10.07.09 09:51
of all U.S. equity volume blogs.wsj.com/marketbeat/2009/07/09/...the-goldman-code-heist/
Robert Iati, a partner at TABB Group, is fascinated by the alleged theft of proprietary trading code from Goldman Sachs Group Inc.
In a commentary Thursday Iati offers some thoughts about how important algorithmic trading has become to the market. His conclusion hints at the significant power of the programmers.

   “Electronic routing and execution has become the mechanism by which our capital markets operate. Algorithms account for more than 25% of all shares traded by the buy side today—a number steadily rising for several years now. However, the incredible capabilities offered by technology have given meteoric rise to a relatively few high frequency proprietary trading firms that now wield far greater influence on the markets today than most people recognize. The familiar names of Lehman, Bear and Merrill are being replaced by less familiar ones like Wolverine, IMC and Getco.”

Iati notes that high-frequency trading firms include proprietary trading desks for a small number of major investment banks. Only 2% of the nation’s 20,000 trading firms in the U.S. markets, they account for 73% of all U.S. equity volume.

   These funds are designed to “capture profit opportunities by being smarter and faster than the closest competition. They are, as a rule, secretive, stealthy, smart, and relatively unknown. The key to being smarter is their unique technology that enables them to profit on a number of these quantitative strategies, which they will protect at all costs.”
Antworten
Kicky:

Buffett über den 1.Stimulus

4
10.07.09 09:54
war wie eine halbe Viagra gemixt mit Kandiszucker
In an interview this morning with ABC News Good Morning America, Warren Buffett suggested that a second government bill to give the economy a jolt, saying “I think that a second one may well be called for.”

In an effort to explain his thinking, the septogenarian Billionaire investor turned to something of a strange simile. “Our first stimulus bill, it seems to me, was sort of like taking a half a tablet of Viagra, you know, and then having also a bunch of candy mixed in you know — everybody was putting in things for their own constituencies — it doesn’t have really quite the wallop that might have been anticipated.”
blogs.wsj.com/marketbeat/
Antworten
Kicky:

in London ist der Aleynikov-Server

4
10.07.09 09:59
here is the Aleynikov server: www.xp-dev.com/

   Xp-dev.com is registered to London resident Roopinder Singh, who describes himself on a blog linked to the site as a trading systems developer working in London’s financial services industry. The site offers “subversion hosting,” letting users track current and previous versions of programming code and other documents.

   Singh told his customers in the blog yesterday that he’d been contacted by “local UK authorities,” who had seized his hard drives to examine them and shut his service down for 45 hours, beginning on July 6, two days after Aleynikov’s arrest.

   “It turns out that some idiotic moron a user had uploaded data on to the service that he/she was not authorized to have,” he said, crossing out the words “some idiotic moron.” “This is your basic intellectual property theft case here.”

zerohedge.blogspot.com/2009/07/...g-news-httpwwwxp-devcom.html

Oh Roopinder, if only it were that simple. More from Bloomberg:

   Aleynikov told McSwain he used the server on other instances.

   “I have uploaded files to svn.xp-dev.com on multiple occasions over the last couple months,” Aleynikov said in the FBI statement. The phrase, “over the last couple months” is crossed out.

   It was unclear if he used the server to store Goldman software or other code.
Antworten
Kicky:

Hat Malyshev mit Goldmans Code 50% gemacht

9
10.07.09 10:07
bei Teza bevor Aleynikov dahinwechselte?
Citadel hat ihn jedenfalls angezeigt....
zerohedge.blogspot.com/2009/07/...l-joins-program-trading.html

also ich finde dieses Programmtrading wirklich beängstigend,das ist pure Zockerei ,reine Gewinnmaximierung und hat mit dem ursprünglichen Sinn von Börse rein gar nix mehr zu tun,da hat kein Kleinanleger mehr eine Chance,er mag noch so informiert sein
Antworten
Malko07:

#46187: MMn hat der

14
10.07.09 10:39
"Kleinanleger" weiterhin Chancen. Er muss sich nur auf die neuen Gegebenheiten einstellen und sollte den Unsinn wie Charttechnik/Technische Analyse einfach vergessen. Das Programmtrading ist nicht neu und hat beim letzten großen Trendwechsel (Herbst 2008) durch die Bank versagt. Auch können Kurse nicht kontinuierlich bis ins Unendliche steigen oder bis unter Null fallen. Wenn es dem "Kleinanleger" gelingt aus etlichen von diesen großen Bewegungen (primär die Aufwärtsbewegungen - 1mal pro 5 Jahre reicht dicke) nur 50% des Hubs herauszuschnippeln schneidet er besser als alle automatengestützen Profis ab.

An der Börse wurde seit Anbeginn betrogen und gezockt. Das ist nichts Neues. Wenn man damit nicht klar kommt, sollte man sein Geld aufs Sparbuch legen. Man sollte sich allerdings nicht ärgern, wenn die eigene Bank sich fürchterlich verzockt hat und das Sparbuch dann futsch ist. Fair war das Zocken auch noch nie. Man schaue sich nur an was man bei der Deutschen Börse alles kaufen/mieten kann. Deshalb ist es wichtig sich nur auf ein Terrain zu begeben auf dem man diese Hilfsmittel nicht braucht.
Antworten
Anti Lemming:

SP-500-Chart spannt alle auf die Folter

10
10.07.09 11:23
Vorgestern wurde die 200-Tage-Linie (aktuell bei 881), die unter der 50-Tage-Linie liegt, "mit Schwung" (Volumenanstieg) nach unten durchbrochen. Alles schien klar, dass es nun weiter abwärts gehen müsse.

Gestern erfolgte ein Pullback an die alte Unterstützung, die nun laut "Lehrbuch" als Widerstand fungieren soll. Aktuell verharren die Futures recht stur dort, wo der SPX gestern schloss. Wenn der SPX auf diesem Level verharrt, sinkt der 200dma zwischenzeitlich weiter. Auf diese Weise könnte ein erneuter "Durchbruch nach oben" allein dadurch zustandekommen, dass der SPX an Ort und Stelle bleibt, während der 200dma nach unten wegsinkt.

Beim aktuellen Seitwärts-"churning" versuchen die Bullen, den Index wieder über den Widerstand zu bringen, während die Bären den Enthusiasmus "wegshorten". In der Summe bleibt Stillstand. Shark meint oben, dies sei ein Prozess, der letztlich zum Roll-Over führen wird, da die Kaufkraft der Bullen in der Seitwärts-Konso "aufgesogen" wird. Erlahmt die Kaufkraft, obsiegen die Bären - und es würde weiter runter gehen bis 850.

Ich halte jedoch für möglich, dass in der heutigen Zeit des massiven Programtradings die GS-Ganoven auch die Charttechniker narren - genauso, wie die Rating-Agenturen mit ihren AAA-Ratings die "Value"-Investoren genarrt hatten (mit vermeintlich werthaltigen Subprime-CDOs).

Was wäre z. B., wenn GS und Co. mit ihrer neuesten Schnüffelsoftware herausgefunden haben, dass das Bären-Kanonenfutter wieder überreichlich vorhanden ist - und "aus dem Nichts" nach irgendwelchen gefakten Positiv-News erneut den Future-Ofen anheizen und einen massiven Short-Squeeze inszenieren? Ein solcher Plan würde umso besser funktionieren, je mehr Bären sich in der Seitwärts-Konso mit Puts vollgesogen haben. Zeigt die Schnüffelsoftware an, dass die Schlachtreife erreicht ist, legt Goldman den Schalter um - und es geht mit Schwung wieder rauf auf über 900 im SPX. "Regelverletzungen" interessieren GS nicht, Hauptsache dabei kommt was rüber...

Eherne Regeln, die die Massen bislang leiteten, weil sie ihnen vertrauen konnten (wie AAA-Rating), verführen mit modernster Abzock-Technik ausgestattete Betrüger wie GS und andere Zockerbanken dazu, sie zu ihren eigenen Nutzen zu verletzen. Die Börsenwelt wird zunehmend zum Schautheater der Hightech-Zocker, die je nach Lust und Laune die Indizes dorthin steuern, wo es für sie im Eigenhandel am meisten zu verdienen gibt (kann auch mal nach unten sein). Hauptsache Vola, die füllt die Kassen.

Mein Vertrauen in die "Fairness" des US-Handels ist derart gesunken, dass ich solche Szenarien für durchaus möglich halte - auch wenn all dies verdammt nach "Verschwörungstheorie" klingen mag.  Dazu passt auch - wie die Faust auf's Auge - der "moral hazard" bei der hedonistischen Berichterstattung in den Medien samt den Statistikfälschungen der Regierungs-"Zulieferer". In der Summe sind geradezu diabolische Kräfte am Werk - wobei die großen Zockerbanken außer perfider Software auch noch zig Bailout-Milliarden in der Hinterhand haben. Mit "freiem Markt" hat das nicht mehr das Geringste zu tun. (Ich schreibe dies wohlgemerkt nicht in "Bären-Zorn", sondern aus eine momentan neutralen Positionierung heraus...).

Je klarer der "gesunde Menschenverstand" für eine weitere Abwärtsbewegung spricht, desto stärker reiben sich die Hightech-Zockerteufel die Hände, um das Bären-Schlachtvieh zur Bank zu führen. So geht das schon seit März.

Alles dies geschieht natürlich "zum Wohle Amerikas", weil steigende Börsen gut sind für das Konsumenten-Vertrauen und die allgemeine psychologische Lage (im Sinne von behavioral finance). GS und Co. bereichern sich daher "für einen guten Zweck" ;-)
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 244189
Antworten
Anti Lemming:

Chart des SPX-Mini-Futures (ES)

3
10.07.09 11:39
www.adblue.de/...Sbartype=BAR&iFSstudies=&iFSohlc=true

Die rote Linie entspricht etwa dem 200dma von 881 im Cash.
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 244208
Antworten
Malko07:

Dazu braucht es keine GS:

5
10.07.09 11:56
" ... Ich halte jedoch für möglich, dass in der heutigen Zeit des massiven Programtradings die GS-Ganoven auch die Charttechniker narren ...."

Oder ist die Charttechnik ein Quasireligionsersatz gegen den man nicht verstoßen darf? Würden sich alle an die Charttechnik halten, könnte die Börse nicht mehr funktionieren und müsste geschlossen werden. Was kann man daraus schließen? Hat nun die Charttechnik oder die Verletzung der Charttechnik recht?  

Da die Börse immer noch existiert, muss es auch schon in der Vergangenheit erhebliche "Verletzungen" gegeben haben.
Antworten
Anti Lemming:

"Kaffeesatzlese" - neuerster Stand

6
10.07.09 12:46

Technical Analysis
The Short-Term Bullish Case
By Harry Schiller
Street.com Contributor
7/9/2009 3:40 PM EDT


I see some reasons to be optimistic about the market, at least in the short term. Of course, the much longer term -- going out a year or more, which is very long term for me -- also looks quite bullish from where I sit. But after a short-term bounce to work off the current oversold condition, I would have to bet on more of a correction for the intermediate term, for several reasons.

Let's first take a look at the intermediate-term outlook for more of a pullback, before examining the case for a short-term bounce.

Last week I highlighted the longer-term trend line in the S&P 500 (SPX) going back to the highs of May 19, 2008. I noted that the rally into the June 11 recovery highs had been previously turned back by this trend line and that last week's rally also stalled right at that line. That was another bearish development for the intermediate term.

Then there is the much-ballyhooed 200-day moving average; the SPX has now closed below this line for two consecutive sessions for the first time since the pullback into the June 23-24 lows. Before that, you have to go back before the June 1 blastoff, as that marked the first time in over a year that the SPX was above the 200 day.

While this break below this simple moving average may not be a good sign for the bigger picture, note that the June 23-24 period marked the recent lows and so was a pretty good time to be a buyer of stocks.

Check out the now-infamous 0.618 retracement level at 877.35, which had been holding since the market gapped off that level in early May. It was breached yesterday by a pretty good margin -- about 8 points. That's not something I wanted to see.

On the other (more bullish) hand, at least the SPX closed above this level. And that was a minor positive. Another positive is that the SPX finally filled that nagging gap at the 877.52 level that I have been on the lookout for since early May. So that's a mission accomplished.

But wait, we're not quite done yet -- the intermediate term also has the widely cited head-and-shoulders pattern to contend with, and that isn't good news. Note that no matter how you draw it, the right shoulder is now complete, and the SPX has convincingly broken the neckline.

Though there are varying interpretations as to how negative this might be for the market, yesterday's break has generally cemented downside projections in a range of 60 to 80 points below the break of the neckline on the SPX. Of course, the neckline is showing up at different levels on various technicians' charts, as high as 895 and as low as 880, so that converts to a wide range of downside targets.

According to most technical types, the head-and-shoulders pattern now projects a further decline that should be about the same distance as the move from top of the head down to the neckline (about 70 points on my chart). Accordingly, the SPX should be headed for a low somewhere in a range of 806 to 835, depending upon how the neckline is drawn. Though the entire drop needn't happen right away, it should be expected over coming weeks.

That's pretty much the extent of the bad news. Now the short-term good stuff.

First, as noted above, the May 4 gap was finally filled in the SPX, taking care of that bit of unfinished business. Then today's gap-up opening has been followed by a pullback to fill this morning's gap just below the 880 level, taking care of that downside business as well. It's noteworthy that the gap in the futures at 873.70 hasn't been quite filled yet, but it's been close.

In any case, the filling of these downside gaps leaves open the possibility that at least a short-term low may be forming in here and that a decent bounce can take us back up to fill some of those unfilled overhead gaps ... prior to a selloff to take care of the lower downside objectives, as suggested above.

Then there is the market's oversold condition, and it's gotten quite oversold for the short term, with the McClellan Oscillator closing yesterday at a fully oversold -203. That suggests a near-term low may be forming.

And how about this: I'm even seeing a little improvement on the sentiment front. Yesterday, the VIX popped up above the 33 level for the first time since late May.

On this score, I was amused to hear the usual knuckleheads talk about how bullish the low VIX was as it made new lows last week. Last week's new multi-month low of 24.80 was actually quite bearish, though my actual sell signal in the VIX occurred on June 29 when the VIX scored a new closing low of 25.35 to accompany that day's new intraday low of 25.29. That day, the SPX closed at 927.23, a multi-week closing high. Obviously that would have been a good time to sell stocks, not buy them, and accordingly the new low in the VIX was not bullish, contrary to what some suggest.

Yesterday's pop in the VIX back above the 33 level for the first time in several weeks was a minor positive sign. A further pop back above 35 (or even 40!) might mean something even more bullish. Go back to the March lows, and before that, the November lows. The VIX did not call the bottom by making new lows. It called the bottom by spiking to multi-month or multi-year highs.
 

(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 244246
Antworten
Anti Lemming:

Chart 2 dazu

2
10.07.09 12:47
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 244248
Antworten
Anti Lemming:

Die Wahrheit über Obama

13
10.07.09 12:56
Er interessiert sich auch nur für Verlaufskurven...

www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,635445,00.html
Der USA Bären-Thread 244254
Antworten
maba71:

It´s only time: "Sucker´s rallies"

9
10.07.09 13:47
info.kopp-verlag.de/news/...nmarkt-erneut-vor-einem-crash.html

Seit Anfang diesen Jahres erlebt der amerikanische Aktienmarkt seinen stärksten Anstieg seit 1938. Begünstigt wird diese Entwicklung durch kaum bemerkte Änderungen der Buchhalttungsrichtlinien für Banken, massive Buchhaltungstricks der Banken, und das Ganze unterstützt und begünstigt durch einen verlogenen Medienrummel wirtschaftspolitischer Sprecher der Regierung Obama. Aktienmarkt-Insider verkaufen in Rekordhöhe und steigen aus. Das ist ein Anzeichen, dass es sich hier in Wirklichkeit um eine der größten weltweiten »sucker’s rallies« (ein nur kurzfristiger Anstieg innerhalb eines anhaltenden, übergeordneten Abwärtstrends) handelt. Die nächste Krise steht kurz bevor und sie wird heftig ausfallen.
Einem Bericht des Finanznachrichtendienstes Bloomberg zufolge sind derzeit führende Manager amerikanischer Großunternehmen dabei, sich in ihrem Besitz befindliche Aktien ihres Unternehmens abzustoßen, und zwar nimmt die Häufigkeit so stark zu wie noch nie seit Ausbruch der Krise 2007. Insider von Unternehmen aus dem »Standard-&-Poor’s-500-Aktien-Index« gehören seit nunmehr 14 Wochen zu Nettoverkäufern, genau ab dem Zeitpunkt, als der S&P 500, einer der wichtigsten Aktienindices, um 36 Prozent zugelegt hatte.

Nach amerikanischem Recht müssen alle Aktienverkäufe hochrangiger Manager oder Direktoren börsennotierter Unternehmen an die US-Börsenaufsicht gemeldet werden. Damit soll verhindert werden, dass die Manager aus möglichem Insider-Wissen zu Entwicklungen des Unternehmens wie einer Gewinnwarnung oder Neuerwerbungen durch Verkauf oder Kauf von Anteilen Profit schlagen, bevor entsprechende Informationen an die Öffentlichkeit geraten. Wenn daher Manager mit InsiderKenntnissen Aktien ihres Unternehmens im großen Stil oder über einen längeren Zeitraum etwa von Monaten hinweg wie gegenwärtig verkaufen, ist das als Zeichen dafür zu werten, dass die Insider in der amerikanischen Buisnesswelt etwas wissen, was sie derzeit noch nicht enthüllen wollen. Mit anderen Worte: Der Aufschwung ist in Wirklichkeit gar keiner.

In meinem jüngsten Buch Der Untergang des Dollar-Imperiums habe ich dargelegt, dass das Platzen der amerikanischen Immobilienblase im August 2007 nur den Beginn dessen darstellt, was künftige Historiker als die schlimmste Depression der amerikanischen Geschichte bezeichnen werden. Den Grund dafür versteht man leicht, wenn man sich die geschichtliche Entwicklung der amerikanischen Schulden seit August 1971 vor Augen führt, als der damalige Präsident Nixon den Dollar vom Goldstandard löste und die amerikanische Währung zu Fiat-Geld machte.

Anders als in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts können die amerikanischen Banken heute nicht auf Lateinamerika zurückgreifen, das aus Profitgier ausgeplündert werden könnte. Und anders als in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts stehen den amerikanischen Banken auch nicht die Volkswirtschaften Thailands, Malaysias, Südkoreas oder der restlichen »Tiger-Staaten« zur Verfügung, um den Dollar zu stützen. Noch besteht die Aussicht, heimisches Kapital der USA in inflationierte Immobilienwerte lenken zu können, um sich praktisch selbst zu stützen. Als die Immobilienblase Greenspans im August 2007 platzte, wurden die internen Schulden der Unternehmen, der privaten Haushalte und schließlich auch der amerikanischen Regierung einfach unbezahlbar. Es wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte normaler Bedingungen in Anspruch nehmen, um dies wieder zu beheben.

Die Verkäufe eigener Firmenaktien durch Vorstandschefs, Direktoren und führende Manager haben sich derzeit auf den höchsten Stand seit Juni 2007 beschleunigt, zwei Monate bevor die Kreditmärkte einfroren, als sich der S&P-500-Index von seinem Zwölfjahrestief im März erholte.

Kenntnisreiche und erfahrene Händler lesen diese Zahlen ebenfalls und bereiten sich auf eine massive »Korrektur« der amerikanischen Aktienmärkte etwa im Oktober, wenn nicht schon früher, vor. Im Oktober werden die neusten Quartalsberichte der Unternehmen veröffentlicht, und diese Zahlen werden nicht positiv ausfallen. Darüber hinaus endet in diesem Monat für viele Banken und Aktienhandlesfirmen der Bilanzierungszeitraum.



Einbruch der Staatseinnahmen alarmierend
Nach verlässlichen Berichten meines guten Freundes John Willams in seinem Nachrichtenbrief Shadow Government Statistics werden die Statistiken der amerikanischen Regierung Obama in einem nie da gewesenen Maße manipuliert, um den Mythos eines Aufschwungs aufrecht zu erhalten. Das kann aber nur so lange gut gehen, bis sich die Wirklichkeit Raum bricht. Ein Blick auf die Steuereinnahmen der 50 Bundesstaaten ist ein wesentlich genauerer Gradmesser der amerikanischen Wirtschaftswirklichkeit.

Scott Pattison, Chef der National Association of State Budget Officers (NASBO), einer landesweiten Organisation aus Finanz- und Haushaltsexperten des öffentlichen Dienstes, erklärte vor Kurzem zum dramatischen Rückgang der Steuereinnahmen auf Bundesstaatsebene: »Dies sind teilweise die schlimmsten Zahlen, die wir je hatten.« Am 30. Juni endete das Haushaltsjahr für 46 der 50 amerikanischen Bundesstaaten. Nur in New York, Texas, Michigan und Alabama endet das Haushaltsjahr später.





John Willams Shadow Government Statistics zeigen eine US-Arbeitslosigkeit, die bei 20 Prozent liegt.



Die 46 Staaten sehen sich einem zu erwartenden Rekord-Haushaltsdefizit von 121 Mrd. Dollar im kommenden Jahr gegenüber. In den meisten Bundesstaaten sind Haushaltsdefizit gesetzlich verboten, was nur die Möglichkeit von Steuererhöhungen und/oder Ausgabenkürzungen offen lässt. Die meisten Ökonomen erwähnen gerne die sogenannten »eingebauten Stabilisatoren« wie die Arbeitslosenversicherung oder Rentenzahlungen des Sozialversicherungssystems durch die Bundesregierung als Puffer zur Verhinderung einer Depression wie in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts, aber sie ignorieren den immensen Faktor der Haushalte der Bundesstaaten völlig.

Die Steuerausfälle der Bundesstaaten sind so gigantisch, dass ganze Staaten zum ersten Mal seit der Sparkassenkrise 1983 die Steigerung der Ausgaben gestoppt haben. Die Einnahmen aus der Einkommensteuer sind gegenüber letztem Jahr um beinahe sieben Prozent und die aus der Körperschaftssteuer um 15 Prozent zurück gegangen. Vorgeschlagene zusätzliche Einnahmen aus neuen Steuern und Gebühren in Höhen von 24 Mrd. Dollar für das Haushaltsjahr 2010 würden nicht einmal ein Viertel der angenommenen Einnahmerückgänge ausgleichen. Und diese Schätzungen gründen sich auf die Annahme, die Rezession werde ihren Tiefpunkt irgendwann im laufenden Kalenderjahr erreichen. Die Lage ist so verzweifelt, dass Kentucky erwägt, eine Steuer auf Handy-Klingeltöne zu erheben. Kalifornien droht eine drastische Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit, warnte die Ratingagentur Moody’s. »Wenn das [kalifornische] Parlament nicht rasch handelt, wird die sich die Liquiditätslage des Staates soweit zuspitzen, dass die Aufsichtsbehörde die meisten nicht dringlichen Zahlungen im Juli aufschieben muss«, hieß es in einer Erklärung der Agentur.

Moody’s droht mit einer Herabstufung um mindestens zwei Ratingstufen. Kalifornien wird bereits mit A2 bewertet, die schlechteste Bewertung eines US-Bundestaates überhaupt und nur fünf Stufen vom »Ramsch«-Status entfernt. Wäre Kalifornien ein eigenständiger Staat, wäre es die zehntgrößte Volkswirtschaft der Erde.



Was wissen die Vorstandschefs?
Das letzte Mal, als noch mehr führende amerikanische Manager sich von ihren Aktien lieber trennten als neue hinzu zu erwerben, war die Woche vom 19.–26. Juni 2007. Im darauf folgenden Monat meldeten zwei Hedgefonds der Bear-Stearns-Gruppe Konkurs an, da Wertpapiere, die an zweitklassige Hypotheken gebunden waren, zusammenbrachen. Das löste eine Lawine in der Größenordnung von 1,5 Bio. Dollar an Verlusten und Abschreibungen bei den weltgrößten Finanzunternehmen und den Absturz des S&P-500-Indexes um 57 Prozent in der Zeit vom 9. Oktober 2007 bis zum 9. März 2009 aus. Der Insider-Verkauf erreichte ebenso im ersten Quartal 2000 ein Allzeithoch, gerade als der 18 Jahre andauernde Haussemarkt seinen Höhepunkt erreichte und parallel die »Dotcom«- oder IT-Blase platzte.





Die US-Börsenkurse (hier die der NASDAQ) stiegen im März wie eine Rakete in den Himmel, nachdem die großen Banken den »Stress- Test« überstanden hatten.
 
Damit wird deutlich, dass den Managern in den amerikanischen Führungsetagen klar ist, dass es keinen wirklichen Aufschwung gibt und deshalb beginnen sie immer schneller, ihre eigenen Aktien jetzt noch vor dem unvermeidlichen Crash auf den Markt zu werfen, bevor die Öffentlichkeit in einigen Monaten erkennt, was wirklich vorgeht.

Gleichzeitig kursieren unbestätigte Berichte, nach denen die amerikanischen Botschaften weltweit angewiesen wurden, sich auf einen »Bankfeiertag« im September einzustellen – ein Bankfeiertag ist ein Tag, an dem die Banken durch eine Anordnung der Regierung Obama für einen Tag geschlossen blieben, so wie es Präsident Roosevelt 1933 schon einmal getan hatte.

Zwar scheinen jene fünf bis zehn gigantischen Finanzkonglomerate, man könnte man sie »Tera«-Banken nennen, wie Citigroup, Goldman Sachs, Bank of America, Morgan Stanley, JP MorganChase, »zu groß« zu sein, als dass sie untergehen könnten. Aber sie stehen bei einer sich verschärfenden Wirtschaftsdepression in den USA einer neue Welle »nichtrückzahlbarer Kredite« aus den Bereichen Konsumentenkreditkarten, Automobilkrediten und weiter anhaltenden Wellen nichtrückzahlbarer Hypotheken und einer neuen Welle »fauler Kredite« von Immobilienunternehmen gegenüber. Im Kongress formiert sich wachsender Widerstand gegen den schockierenden Vorschlag der Regierung Obama, der US-Notenbank Federal Reserve praktisch diktatorische Vollmachten über die amerikanische Volkswirtschaft zu verleihen, wie sich aus einem neuen Gesetzesvorschlag aus der Feder des Finanzministers Timothy Geithner und des führenden Wirtschaftsberaters des Weißen Hauses Larry Summers ergibt. Bemerkenswert ist dabei besonders, dass gerade Summers und Geithner 1999 und 2000, damals an der Spitze des Finanzministeriums, die Gesetze zur Deregulierung entworfen haben, die der heutigen Finanzkatastrophe Tür und Tor öffneten.

In diesem Zusammenhang sind die anhaltenden Aufrufe zur Einheit unter den G-20-Staaten aus Washington und die Rufe nach weiteren Stimulierungspaketen seitens der EU und hier vor allem aus Deutschland als Versuch zu werten, die größten Volkswirtschaften der Welt an das Schicksal der sinkenden Dollar-Titanic zu fesseln. Und die geballte Finanzmacht der Wall Street, die die Politik in Washington sowohl dem Kongreß, als auch dem Weißen Haus Präsident Obamas diktiert, ist verzweifelt bemüht, die EU, Russland und besonders China so zu terrorisieren, dass diese den Dollar stützen. Es bleibt abzuwarten, ob die Welt verrückt genug ist, zusammen mit der Dollar-Titanic unterzugehen oder nicht.
Der USA Bären-Thread 244279
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)
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Maxgreeen:

Exports rose while imports declined in May

5
10.07.09 14:33
WASHINGTON (MarketWatch) -- The U.S. trade deficit narrowed by 9.8% in May to $25.96 billion, the Commerce Department said Friday. This is the lowest deficit since November 2009. The narrowing of the trade deficit was unexpected. The consensus forecast of Wall Street economists was for the deficit to widen to $29.4 billion. Exports rose while imports declined in May. The U.S. trade deficit with China narrowed to $17.48 billion in compared with $21.36 bln in the same month last year. The government also revised the deficit in April to $28.8 billion from $29.2 billion. The May report suggests second-quarter gross domestic product may not decline as sharply as expected due to the improved trade outlook.

Schlagzeile: U.S. May trade gap lowest since Nov. 1999

WASHINGTON (MarketWatch) -- Prices of imported goods rose 3.2% in June, the largest increase since November 2007 and the fourth consecutive monthly gain, as petroleum prices shot higher, the Labor Department estimated Friday. Analysts polled by MarketWatch had expected the import price index to rise 2.5% in June. Despite the monthly gain, import prices were down a substantial 17.4% in the past year. In May, the imports index rose a revised 1.4%, compared with a prior estimate of a 1.3% gain. In June, imported petroleum prices increased 20.3%, the largest monthly gain since April 1999 and the fifth consecutive monthly increase. However, the petroleum imports price index is down almost 46% over 12 months. Non-petroleum import prices rose 0.2% in June, but are down 6.5% for the year, the largest 12-month decline since the data began publication in March 1985. Prices received by U.S. exporters rose 1.1% in June, the largest increase since July 2008, with gains in agricultural and non-agricultural products. The exports index is down 6.4% over 12 months.
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pfeifenlümmel:

Im Yuan ertrinken

3
10.07.09 14:37
Um die Konjunktur zusätzlich anzukurbeln, drängt Peking die Banken des Landes zur Kreditvergabe - die mittlerweile ein gigantisches Ausmaß erreicht hat: Im Juni reichten die Institute neue Kredite von 1530 Mrd. Yuan aus, mehr als doppelt so viel wie im Mai. Im ersten Halbjahr wurden damit Darlehen von 7370 Mrd. Yuan vergeben - das entspricht mehr als 20 Prozent der Wirtschaftsleistung und ist deutlich mehr als das Ziel für das Gesamtjahr, das bei 5000 Mrd. Yuan liegt.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...arkt-mit-Geld/538523.html
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Contrade 121:

unerwartete Konjunkturdaten

4
10.07.09 15:13

mal wieder, unerwartet:    

 

In den USA ist das Handelsbilanzdefizit im Mai gegenüber dem Vormonat um fast 10 Prozent auf 26 Milliarden Dollar gesunken. Damit fiel der Minussaldo auf das niedrigste Niveau seit November 1999. Dies berichtete das Handelsministerium. Der Konsens sieht einen Defizitanstieg auf 30 Milliarden Dollar vor. Das Handelsbilanzdefizit zu April wurde von ursprünglich 29,2 Milliarden Dollar auf 28,8 Milliarden Dollar nach unten revidiert.  Die Exporte legten um 1,6 Prozent auf 123,3 Milliarden Dollar zu. Dies stellt den größten Anstieg seit vergangenen Juni dar. Die Importe schwächten sich um 0,6 Prozent auf 149,3 Milliarden Dollar ab. (godmode-trader.de)

 

Allerdings ist das nicht unerwartet: Die Amis importieren viel weniger, der Aussenwert des Dollars hat sich abgeschwächt (US Importpreise sind ja gestiegen). Diese Indizien kannte man schon vorher. Warum unerwartet, das wissen die USA nur selbst.  

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Maxgreeen:

#46198 unerwartet soll wie sensationell klingen

4
10.07.09 15:25
#46198 unerwartet soll wie sensationell klingen">
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musicus1:

maba, mal was zum kopp verlag....

9
10.07.09 15:29
das sind sehr dubiose gestalten, ich  hab da mal ein paar leute zum event geschickt....... geschäftemacher mit der angst nennt man das wohl, und diese schrottprodukte für die krise ob literatur oder  sachprodukte...taugen nur für den  müll, nicht mal für einen wüstentripp tauglich,geschweige denn für den urwald..... das mal dazu....
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