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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.214,68 +1,10% Perf. seit Threadbeginn:   +394,50%
 
musicus1:

kicki, ich finde den typ auch sehr sehr sympathi

2
22.10.09 19:52
und immer interessant was er von sich gibt .....
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Hagen v. Tronje:

@Kicky (#51200)

17
22.10.09 20:08

Dieser junge Mann  bringt es auch schön auf den Punkt und maliziös-intelligent grinsen kann er auch  ;-)

Der USA Bären-Thread 269205
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Kicky:

zweiter Bubble bildet sich,weil sich nichts ändert

14
22.10.09 20:16
Mervyn King -Gouverneur der Bank of England hat gewarnt,dass wir künftigen Generationen  das Risiko einer noch grösseren Krise hinterlassen als die jetzige,wenn wir nur auf die Symptome reagieren ,nicht auf die Ursachen.Man hat nur dem Steuerzahler die Kosten für die Bankenrettung auferlegt und dies in einem atemberaubenden Umfang.Er verlangt neue Regeln für die Banken.Gordon Brown lehnt dies ab

Mervyn King told his Scottish business audience last night: "If our response to the crisis focuses only on the symptoms rather than the underlying causes of the crisis, then we shall bequeath to future generations a serious risk of another crisis even worse than the one we have experienced."

This is no empty threat. At the heart of the boom last time round was a belief that the notion of risk had fundamentally changed. Banks and other financial institutions invented whizzo ways to borrow and lend ever larger amounts but at the heart of the system was the principle that central banks, including ours, would be lenders of last resort. This implicit support, or guarantee, meant creditors were happy to supply ever larger amounts of cheap funding to bankers to lend and grow their assets.

This so-called moral hazard of central banks underwriting risk, transferring banking losses onto taxpayers, was interrupted briefly with the bankruptcy of Lehman Brothers. But it has started all over again and we are witnessing a second cheap money bubble forming in front of our faces. Deflating it is going to be a lot more difficult than if we'd tackled the first one properly.

This second bubble is revealing itself through many familiar symptoms: soaring equity markets divorced from economic fundamentals, billions being stashed for bankers' bonuses, interest rate spreads on debt, such as corporate bonds, narrowing fast and even residential and commercial property markets showing signs of recovery.

The cause is fundamentally the same – taxpayer-funded support for banking.
All that's happened is that the support has gone from implicit to explicit, support which King last night described as "breathtaking".
In the UK he reckons it's not far short of £1 trillion. But despite these sums, nothing has changed in the way banks are organised to avoid a repeat of the moral hazard problem.

"The massive support extended to the banking sector around the world, while necessary to avert economic disaster, has created possibly the biggest moral hazard in history," said King last night. If you thought Credit Crunch I was bad, Credit Crunch II is going to be, well, breathtaking.

Moral hazard first time around incubated a financial ooze that created cheap money.

Exporting countries such as China lent their huge surpluses to importing, consumer hungry deficit countries such as the US. An "inadequately designed regulatory system", according to King, made things worse.

Righting these imbalances is possible through economic and policy coordination amongst leading nations but regulatory reform of the banking system is still stalling. ........

www.telegraph.co.uk/finance/comment/...sk-of-moral-hazard.html
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Kicky:

90% weniger Lohn für Bosse von Firmen

10
22.10.09 20:29
die Unterstützung durch Bailout Money erhielten,aber dafür bekommen sie Aktien,die sie mehrere Jahre nicht verkaufen dürfen.Dies ist auch ggfs bei englischen Banken denkbar,man werde ein wachsames Auge auf exorbitante Belohnungen haben sagte Lord Myners, the City Minister.Wies aber daraufhin,dass die Regierung bei RBS und Lloyds die Bonusse nicht völlig stoppen könne,wegen der Wettbewerbsfähigkeit und der Rückzahlung an die Steuerzahler

Top executives at US companies that have not yet repaid billions of dollars of taxpayers' bailout money will be forced to take pay cuts of up to 90 per cent after a ruling by President Obama's pay czar.

The most senior 25 employees at Citigroup, Bank of America, American International Group, General Motors, Chrysler, as well as the financing arms of the two car companies, will see their basic salary fall to just 10 per cent of previous pay, with some earnings replaced with shares in the company that cannot be sold for several years..

The result of the measures will be an average remuneration reduction of 50 per cent.

The move is designed to link the personal self-interest of board members with the long-term health of the company and will be closely watched in the UK, as ministers grapple with how to limit the excesses of bonus culture at British banks.Lord Myners, the City Minister, last night warned bankers to expect close scrutiny on "exorbitant" rewards that are being made on the back of the billions of state aid that is supporting the financial system but said that the Government would be unable to use its stake in RBS and Lloyds Banking Group to stop bonus payouts altogether, a move that could damage competitiveness and ultimately make it harder for banks to repay taxpayers' money. ... ....Royal Bank of Scotland, which was days away from collapse at the end of last year before the Government intervened, admitted that it planned to hand out record bonuses worth up to £5 million last week. ...
business.timesonline.co.uk/tol/business/.../article6884998.ece
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CarpeDies:

Ich bin mal gespannt

13
22.10.09 20:37
wie es mit den Banken weitergeht.
In den letzten Quartalen konnten sie mit tatkräftiger Unterstützung der Regierung und in den lezten 2 Quartalen auch an der Börse kräftige Gewinne einfahren. die Aussichten sind wohl aber nicht so rosig: weder prime/subprime noch CRE sind wirklich prickelnd.
Auch die Indizes lassen sich nicht in beliebige Höhen schrauben. Mit den Rohstoffen ist das ähnlich; hier wird bei weiteren Anstiegen die Regierung einschreiten, weil damit das Wachstum gefährdet wird.Ausserdem laufend diverse Unterstützung-Maßnahmen seitens der Regierung /FED aus (Aufkäufen von Staatsanleihen, Unterstüzung für Hauskäufer etc). Bald wird man sich auch gegenüber Vorjahr nicht mehr so verbessern können wie in den letzten Quartalen.
Auch die Kritik an den niedrigen Zinsen wird immer lauter, vor allem, da dem OttoNormalbürger keine Vorteile entstehen im Gegenteil werden die AL-Zahlen immer grösser.

Aus Bankensicht müssten schleunigst Vorbereitungen für das Aufblasen neuer Luftschlösser in die Wege geleitet werden, da sonst nicht das Tempo wachsender Boni gehalten werden können.

Bin also gespannt, was GS und Co. dazu noch alles einfällt und wie lange alle die anderen dem perversen Spiel noch zusehen
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AlterSchwede.:

Jetzt DIE Gelegenheit short zu gehen?

24
22.10.09 20:49

Ich bin schon ganz zapplig.

Wie weiter oben schonmal gepostet verläuft ja bei 1100 im S&P500 der Kreuzwiderstand und ich würde jetzt am liebsten shorten, nachdem wir ja gestern diesen schönen starken Widerstand "erfolgreich" getesten haben.

Bei unserer derzeitig laufenden übertrieben langen und großen Bearmarket-Rally werden wir auf jeden Fall nur ein sehr kleines Zeitfenster ONTOP für den Einstieg in billige Puten haben.
Soviel ist denke ich sicher.  
Heute und gestern könnte diese Chance sein....
Die Korrektur wird am Anfang schon schön stark reinbretzeln.
Ein Vorgeschmack gab uns der Verlauf gestern abend zum Handelsschluss.  

Mein Bauch will sofort rein in die Shorts.
Mein Kopf sagt: Junge, für Shorts ists noch immer zu kalt da draußen. Bei so einer übertrieben schnellen und langen Übertreibungsrally werden wir auch noch eine Bullenfalle in Form eines Ausbruchs über die Downtrendlinie sehen. Sonst wäre es ja wohl für alle Beteiligten zu einfach... weils so schön ist hier nochmal der CHart von gestern.

(Verkleinert auf 53%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269216
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wawidu:

Fed SOMA

13
22.10.09 21:07
In der Woche vor dem 14.10. hat die Fed mal wieder richtig zugeschlagen. Sie kaufte fast 78 Mrd. an Staatspapieren, insbesondere T-Notes und -Bonds sowie Federal Agencies Securities. Mittlerweile machen die Mortgage Backed Securities (MBS) und Federal Agencies Securities (FAS), für die es im Markt kaum Abnehmer gibt, gut über die Hälfte des SOMA aus. Auffällig ist insbesondere der gewaltige relative Anstieg bei den FAS, deren Bestand zu Jahresbeginn noch bei etwa 40 Mrd. lag: plus 340 Prozent seither!

www.newyorkfed.org/markets/soma/sysopen_accholdings.html
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swizzy:

da passt ein zitat aus brave new world

4
22.10.09 21:15
hug me till i'm in a coma, love's as good as SOMA
Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
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AlterSchwede.:

Witzig? Was ist witzig!!

13
22.10.09 22:19

:)
Ist es neuerdings witzig, wenn man im Bärenthread postet, dass man gerne short gehen würde?
Moderation
Zeitpunkt: 08.06.12 10:58
Kommentar: Erotischer Inhalt

Link: Nutzungsbedingungen

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AlterSchwede.:

BDI auf Erholungskurs

2
22.10.09 22:22
Liegt es vielleicht daran, dass der BDI fleißig auf Erholungskurs ist?
Der USA Bären-Thread 269243
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Kostolanya:

Auswanderung von "ALTEN" aus den Metropolen...

13
22.10.09 23:19
...in kleinere bis mittlere Großstädte oder teilweise auch Dörfer.

Habe heute in irgendeiner Zeitung gelesen, dass "ältere" Menschen, die derzeit noch in Metropolen wohnen, eher "ausziehen" in benachbarte kleinere Städte oder auch Orte - aus Gründen der Mietkosten etc.

Somit kommen auch wieder viele Fonds ins Schlingern, die vor einiger Zeit noch Fonds auferlegt haben mit der Prämisse, dass in Zukunft "Ältere" eher vom Land aus zurück in die Stadt ziehen wollten, da in der Stadt das allgemeine kulturelle Angebot wesentlich größer sei, als auf dem Land bzw. in kleineren Städten.

Da haben sich viele Fonds "leider mal sehr vertan" ;-) - denn die "Alten" sind gar nicht soooo blöd und dumm, wie entsprechende Fonds  immer glaubten und hofften...

Nein - die so genannten "Alten" sind zum Glück so sehr in der Realität verankert und glücklicher Weise auch noch teilweise so agil, mobil und sogar noch schlau genug um zu erkennen, dass es definitiv besser ist, ein paar Kilometer "neben der Metropole" für wesentlich weniger Miete zu wohnen, zu leben etc. - und mit dem Rest des vorhandenen Kapitals sich noch den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen, zu reisen oder mal kurz einen Ausflug in die teure "Metropole" zu machen ;-)

Das haben schlicht viele Fonds komplett unterschätzt, bzw. gar ausgeblendet. Viele Fonds gingen nämlich wohl einfach davon aus, dass viele ältere Menschen eher vom Land rüber in die Städte und Metropolen ziehen, weil sie da nicht mehr so einsam sind, weil dort ein größeres Angebot an kulturellen Darbietungen statt findet etc, etc.

Tja, scheint nicht immer so zu sein, da eben viele ältere Menschen aus Kostengründen eher mal in die kleinere Stadt nebenan ziehen oder so ähnlich... und ihre Mietersparnisse aus der Metropole entweder einfach nur sparen oder vielleicht auch konsumieren in Form von Anschaffungen, Reisen etc. etc. - oder vielleicht auch in irgendeiner Form weiter vererben...

Es gibt zwar viele ältere Menschen, die seit Jahren in ihrem kleinen Häuschen mit teilweise auch Gartenanteil  leben - zum größten Teil auch abbezahlt - und das ist auch gut so...

...jedoch gibt es eben auch leider sehr viele Fonds, die versuchen, irgend eine perfide Demografie-Story hoch zu stilisieren und entsprechend zu verkaufen.

Euch allen hier im Thread muss ich sicherlich nicht explizit zur Vorsicht vor solchen Fonds raten, da die meisten von Euch eh wesentlich mehr auf "dem Laufenden" sind als ich - und sich entsprechend verhalten.

Dachte nur, kann nicht wirklich schaden, noch einmal relativ kurz auf das Thema "Auswanderung von ALTEN aus den Metropolen" hinzuweisen.

Ich wandere jetzt auch mal aus - wohin wohl? :-))  - genau:  ins Bettchen - schnarch....

Beste Grüße
Kosto
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Ischariot MD:

ohne Worte

10
22.10.09 23:50

das Cover des Finanzprodukte-an-den-Mann-Bringer-Journals aus dem Hause Springer (aka EURO), das ich gestern abend in meinem Briefkasten vorfand. Es gab da doch diesen Titelblatt-Indikator, der als typischer gut-feeling Parameter natürlich jedem HS unterlegen ist  ;o)

 

 


Ich hör' schon das Gelächter ... also hier mein disclaimer: Die EURO landet bei mir seit etwa 2 Jahren auf einem großen Stapel, zum gelegentlichen Lesen, wenn irgendwann mal Zeit dazu  ... war bislang zu bequem zum Kündigen ... außerdem: alte Ausgaben könnten evtl. noch humoristischen Wert gewinnen ...
 

Der USA Bären-Thread 269273
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wawidu:

Ach ja, die Banken

13
23.10.09 00:00
So stark sieht das technische Bild bei denen gar nicht mehr aus. In den letzten Wochen gab es da ein Hin und Her Geschiebe auf erhöhtem Niveau seit März - mehr aber nicht. Das Setting sieht stark nach Rising Wedge (ansteigendes Dreieck) aus - und die wäre wohl als bärisch zu interpretieren.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269274
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Kicky:

wennste dir da mal nicht irrst Kosto

13
23.10.09 00:05
ne Freundin von mir wird demnächst wegen gebrochenen Wirbeln zum Pflegefall.Naja ich geh mit meinem Hund bei der Eisbahn spazieren und komme an einer ruhig gelegenen Stiftung vorbei hinter dem alten AEG-Gelände am Hohenzollerndamm und gucke mir den Laden mal drinnen an:vornehmer Empfang ohne Dame,teure Broschüren auf dem Tisch.Programm mit Landfahrten,Theaterbesuche,aber irgendwie doofe Atmosphäre....draussen treffe ich eine alte Dame und frage sie ,was da ein Zimmer kostet,naja fängt bei 2000.-EUR an.Geht aber bis 3800.- im Pflegefall. Hier in der City gibts ja Dutzende davon,ein richtiger Boom und ich würde es den Investoren gönnen,wenn sie da mal wieder einiges in den Sand gesetzt haben.
Ich habe mal an einem Kulturevent Essen bei Lutter&Wegner mit Geigenmusik -Reklameaktion eines geplanten Seniorenheims an meiner Ecke-teilgenommen und es gibt wirklich Ehepaare,die verkaufen ihr Haus und ziehen in son Ding,weil sie den Garten nicht mehr wollen oder bei ihnen eingebrochen wurde.Aufs Land oder nach Görlitz wegen der niedrigen Lebenskosten ziehen nur die Rentner mit geringem Einkommen !Da haste ja nicht mal ne gute Ärzteversorgung,kennst keinen und mopst dich zu Tode.
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Kicky:

Pressrelease der FED heute zu Bankerlohn

5
23.10.09 00:14
www.federalreserve.gov/newsevents/press/bcreg/20091022a.htm
und die New York Times dazu:
www.nytimes.com/2009/10/23/business/...tml?_r=1&ref=global
WASHINGTON — A day after the Obama administration clamped down on executive pay at companies that received federal bailouts, the Federal Reserve acted more broadly Thursday to curb pay packages that encouraged bankers and other executives to take the kinds of reckless risks that contributed to the housing bubble.
In a pair of choreographed announcements, the Fed proposed to review the pay practices of the nation’s largest banks while the Treasury described in detail how it had decided to slash the compensation of many of the top earners at seven large companies that have received hundreds of billions of taxpayer dollars to survive.

The two moves reflect a new era of more assertive Washington involvement in setting the corporate policies of some of the nation’s giant companies and a sharp departure from the hands-off approach that has dominated regulations for decades. .....
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Anti Lemming:

S&P-500 Spätlese

8
23.10.09 01:00
Marco Hague, street.com

S&P Technical View

Daily Chart Trend: Long. Main price points: 1080-1100. Looking for: Wave 5 or C top.

The price structure on the daily chart is showing two valid scenarios. On the left-hand side of the chart, it shows an impulse structure with five waves up from the 665 lows to the current highs. If this is the case, the wave 4 on the weekly chart will be rejected, as the fourth wave is a corrective wave, which means it cannot be sub-divided by a five-wave move. However, in this scenario, a three-wave push lower into a corrective blue wave 2, with a target somewhere around 950 area is expected.

On the right-hand side of the chart, we have a different picture, with a wave count that has a clear zig-zag correction, which is valid for a wave 4 scenario. In this case, a lower blue wave 5 will follow.

Overall, the current price structure signals a coming turning point with at least a three-wave push lower over the coming weeks, as the market is trading around the top of wave 5 or wave C leg, with the shape of an expanding diagonal pattern.
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269300
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fkuebler:

AL #51216: So 'ne Spätlese ist doch ein feines...

4
23.10.09 01:11

"Overall, the current price structure signals a coming turning point with at least a three-wave push lower over the coming weeks, as the market is trading around the top of wave 5 or wave C leg, with the shape of an expanding diagonal pattern."

...Tröpfchen, danach sieht die Welt direkt viel rosiger aus... ;-)

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fischerei:

Versicherer dürfen Risiken verstecken

10
23.10.09 01:57

Exklusiv Großer Lobbyerfolg für die Versicherungswirtschaft: Nach FTD-Informationen will das internationale Bilanzgremium IASB den Gesellschaften weiterhin erlauben, einen Teil ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auszulagern. Die Entscheidung hat weitreichende Folgen für den Kapitalmarkt - und Millionen Besitzer von Lebensversicherungen.

von Herbert Fromme  Köln

Die Versicherungswirtschaft steht kurz vor einem großen Lobbyerfolg. Nach FTD-Informationen will das internationale Bilanzgremium IASB den Gesellschaften auch künftig erlauben, einen Teil ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auszulagern.  Dies ermöglicht den Versicherern mittelfristig, ihre Aktienquote von derzeit weit unter zehn Prozent signifikant zu erhöhen - schließlich brauchen sie nicht mehr zu fürchten, einen Wertverfall der Papiere vierteljährlich als Verlust verbuchen zu müssen. Dividenden aus den Aktien sollen die Konzerne gleichwohl als Gewinn ausweisen dürfen.

Die Entscheidung des IASB hat Folgen hier weiterlesen

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Hagen v. Tronje:

AL (#51216): Ach du meine Güte, da wird einem ja

10
23.10.09 02:41
ganz schwindelig beim Blick auf diesen Chart oder liegt's vielleicht nur an der Spätlese ?

Also ich weiß ja nicht so recht. Weiß bei diesen Wellen nie so genau, wo man anfangen und aufhören soll zu zählen.

Na ja, in Ermangelung anderweitiger "Hoffnungsträger" würde ich mal vorschlagen, dass wir uns alle hier ganz fest an diese (kuriosen) Wellen klammern (Personen mit Seekrankheit natürlich ausgenommen).

Zumindest zählen müssen wir diese Dinger (wohl) nicht mehr, da ich glaube dem Chart entnehmen zu können, dass es auf alle Fälle (irgendwie) unterm Strich runter gehen soll.

Na denn man tau ,-)
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AlterSchwede.:

@51216, bei allem BlaBlaBla: es geht runter...S&P

11
23.10.09 04:47
witzig ist DAS ja nun nicht mehr .... allerwirklichst.....

So besoffen wie auch immer ich gerade nach Hause komme, aber ich denke zu durchschauen, was du, AL mit dem Post wohl sagen wolltest: S&P Technical View besagt das Gegnteilo dessen, was was der Textteil gerne behaupten mag.

Das passt sehr gut in das allgeimen öffentlich zelebrierte Überhoffnungsdenken und es bestärkt mich weiter in der Annhame das dieses "Überhoffnungsdenken " sich zum einen ins Gegenteil verkehren wird und aber auch zum anderen zur doppelten "Bestrafung" der treudoofen "Überbullen" und gleichzeitig "Permabären" führen wird.
Daher würde ich meinen, wir erfahren das Schlimmste & Maximalste Leid für Alle (und das ist eine Karte die meistens in solchen dramatischen Situiytionen aus gespielt wird) indem wi jetzt  nochmal auf die unteren Trendlinie des S&P -aktuelle bei 1050- "herniederbrechen" um sodann die "Kaft" für ein fullminantes Break der 1100 gewinnen.

Alle werden dann halb berechtigt -Bullen wie Bären im Fiebertaumel und -traum vereint wie selten- schreien, die "Krise (Bären:"leider, ihr Bullenbrüder habt gewoinnen") ist um" und es wird tatsächlich Anschlusskäufe geben.
Vielleicht wird es sogar bis zur 1200 reichen.
Das gilt es scharf zu beobachten...

Was dann kommt wissen wohl intuitiv nur die hier im Thread, die wirklich rational  auf der Bärenseite sind (zu denen ich mich (hoffentlic zu recht) zähle) ... wir haben vermutlich (ich bin vorsichtig...) keKINE wiederholung von 2003... da hat sich so wahnsinnig viel Downpotential aufgestaut, was sich erst dann entladen darf, wenn die große Masse > 95% darunter leidet. Das geht nur wenn Bullen und Bären zummsen in das gleiche Horn stoßen

OT, persönlicher Scheiss:

Ich sage das aus einer komplett neutralen Position heraus, da ich gestern meine Longs glattgestellt habe und ansonsten auch schon lange nicht mehr im Makrt involviert war. Grund war ja, wire bereits einige mitbekommen haben könnten mein übermäßiges Shortinvest in VW 2008... das war finanziell ein ziemliches Desaster -sprich mein persönlicher Supermerkle...
Long zu gehen bei VW war damals einfach zu einfach und offentsichtlich für mich, auch wenns mich zum multiMillionre gemacht hätte.... hätte Porsche damals so agiert, wie ich es erhofft habe, wären die Jungs aus meineR Nahcbarschaft in Zuffenhausen jetzt die Herren/Helden im Haus. Habe sie glatt üerschätzt. BZw mich überschätzt. Im Judo heißt es die Kraft des Anderen ist deine größte Stäkre. Das hat Wideking nicht oder nur Hälfte kapiert. Wenn allle Shorten wollen kannst du das ausnutzen. Jetzt muss ich kleinere Brötchen backen, aber das geht auch.
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Palaimon:

Na super, der KKK funktioniert immer noch bestens!

22
23.10.09 08:31

KKK - KleinerKüstenKlatsch...Es lebe die Indiskretion (durch wen?)

Schöne shice aber auch, wenn man schon am Frühstückstisch lesen darf ("das Abendblatt erfuhr aus Branchenkreisen.......), was Mitarbeiter dann erst bei Arbeitsbeginn als interne Mitteilung in ihrem Email-Postfach vorfinden. Dumm gelaufen.

Ja @Hagen, Seekrankheit vorprogrammiert :o)

 

Hamburger Reeder beantragen Staatshilfe

Von Olaf Preuß 23.  Oktober 2009, 06:00 Uhr

Nach Hapag-Lloyd ersuchen nun auch Peter Döhle und Claus-Peter Offen um Bürgschaften aus dem Deutschlandfonds.  Hamburg. Die Hamburger Reedereien Peter Döhle und Claus-Peter Offen folgen dem Beispiel von Hapag-Lloyd und beantragen Bürgschaften aus dem Deutschlandfonds. Das erfuhr das Abendblatt aus Branchenkreisen. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab. Auch das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin äußerte sich nicht. Anträge auf Bürgschaften müssen stets von den Unternehmen selbst kommuniziert werden. Fälle dieser Art sind heikel, weil sie Fragen über die Liquidität des Antragstellers aufwerfen.

(......)

Döhle und Offen zählen weltweit zu den führenden Charterreedereien, die  Containerschiffe an Linienreedereien vermieten, zumeist mit langfristigen  Verträgen. Bei Döhle sind derzeit nach Angaben des Hauses 415 Containerschiffe  im Betrieb oder im Bau, bei Offen rund 130. Offen hat unter anderem neun  Megafrachter mit einer Stellplatzkapazität von 14 000 Containereinheiten (TEU)  bestellt.

Ein wesentliches Problem für die Charterreedereien, die auch als  Trampreedereien bezeichnet werden, sind die hohen und wachsenden Überkapazitäten  im Schiffsbestand. Bedingt durch den stagnierenden Welthandel sind derzeit  wesentlich mehr Frachter am Markt als benötigt werden. Rund 550 Containerschiffe  haben Reedereien weltweit mittlerweile als sogenannte Auflieger aus dem Verkehr  gezogen, das entspricht etwa zehn bis elf Prozent der Transportkapazität.

Containerschiffe, die bei der wichtigsten Schiffbaunation Südkorea bestellt  wurden, lassen sich aufgrund der Vertragsgestaltung, hoher Anzahlungen und der  Marktmacht von Werften wie Hyundai in der Regel nicht abbestellen. Bestenfalls  kann der Ablieferungstermin verschoben werden. Kritisch ist derzeit nach  Informationen aus der Branche vor allem die Versorgung mit Eigenkapital. Der  Anteil des Eigenkapitals an einem Schiff, das mit der Rechtsform einer KG als  Einzelunternehmen betrieben wird, liegt in der Regel bei 30 Prozent. 70 Prozent  zum Kaufpreis steuern Banken bei, etwa die auf Schiffsfinanzierungen  spezialisierten Institute HSH Nordbank oder NordLB. Das Eigenkapital wird in  Hamburg vor allem von mehreren Dutzend sogenannter Emissionshäuser eingeworben.  Doch die Geldquelle ist weitgehend versiegt, weil Privatanleger angesichts der  schlechten Lage am Schiffsmarkt nicht in diese Anlageform investieren wollen.  Aber auch die Banken halten sich derzeit ausgesprochen zurück.

Am Containerschiffsmarkt ist nach Einschätzung von Experten kurzfristig keine  Erholung zu erwarten. Die Frachtraten der Reedereien, die Transportpreise für  die Container, sind in den zurückliegenden eineinhalb Jahren um rund 80 Prozent  gefallen. Mit Erhöhungen versuchen die Reedereien in jüngerer Zeit, diesen Trend  zu brechen. Nach Beobachtung von Experten lassen sich diese aber häufig nicht  durchsetzen. "Die Frachtraten werden unter Druck bleiben, die Durststrecke wird  2010 anhalten", sagt Professor Burkhard Lemper vom Institut für  Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) in Bremen. "2011 könnten wieder  annehmbare Raten erzielt werden."

Der Deutschlandfonds mit einem Gesamtvolumen von 100 Milliarden Euro ist ein  wichtiges Instrument der Bundesregierung, um deutschen Unternehmen über die  Folgen der Krise hinwegzuhelfen. Allerdings können sich dort nur große  Unternehmen um Kredite und Bürgschaften bewerben. Wichtig ist zudem, dass die  Unternehmen vor der Wirtschaftskrise gesund waren und durch die Krise ohne  eigene Managementfehler in Bedrängnis gebracht wurden. Diese Kriterien treffen  auf Döhle und Offen augenscheinlich zu. Viele kleinere norddeutsche Reedereien  wiederum versuchen, in der Krise Kredite der staatlichen KfW-Bank zu  organisieren.

www.abendblatt.de/wirtschaft/article1241522/...ragen-Staatshilfe.html

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Ischariot MD:

Mion, Amis kaufen wieder?

11
23.10.09 09:30
an den Benzinpreisen kann's eher nicht gelegen haben
gasbuddy.com/gb_retail_price_chart.aspx
__________________________________________________

American Express - Kreditkartenausfälle schwinden/Ausblick gibt Hoffnung

New York (BoerseGo.de) - Der größte US-Kreditkartenanbieter American Express stellte durch CEO Kenneth Chenault im Anschluss an die Zahlenveröffentlichung zum dritten Quartal ein baldiges Ende der Rezession in Aussicht. “Es gibt wegen der hohen Arbeitslosigkeit zwar einen Grund, um Vorsicht walten zu lassen, aber wir registrieren eine breite Verbesserung der Kreditqualität. Der Trend bei Ausgaben von Kreditkartenmitgliedern ist ermutigend und es gibt Anzeichen, dass die Rezession bald vorüber ist”, so Chenault.

Die Karteninhaber haben ihre Ausgaben im dritten Quartal von durchschnittlich 2.712 Dollar im Vorquartal auf durchschnittlich 2.898 Dollar hochgefahren. Die Rückstellungen für Kreditverluste verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.

Der Reingewinn fiel im dritten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode 2008 von 861 Millionen Dollar bzw. 74 Cents je Aktie auf 642 Millionen Dollar bzw. 54 Cents je Aktie. Der Gewinn vor Sonderposten lag bei 44 Cents. Der Konsens unter den Analysten sieht einen Gewinn von 38 Cents je Aktie vor (BoerseGo.de hat berichtet).
(kopiert von der x-markets-HP)
Antworten
Malko07:

#51222: Wenn der durchschnittliche Verbrauch

12
23.10.09 09:51
ansteigt, kann man feststellen: Die Qualität der Kunden hat sich gebessert.

Weitere Schlüsse sind schwierig. Dazu fehlen Daten. Bekannt ist, dass seit fast einem Jahr die Zahl der Karten stark zurück gegangen ist. Die Unternehmen haben die "schwachen" Kunden über explosivartig angestiegenen Zinsen die "schwachen" Kunden vertrieben. Das hat auch zu einer Abnahme der Ausfälle geführt.
Antworten
Malko07:

Nachschlag zu #51223:

5
23.10.09 10:05
ftd.de: Der Umsatz sank um 16 Prozent auf 6 Mrd. $. Zugleich fielen indes auch die Kosten aufgrund eines rigiden Sparkurses um 17 Prozent auf 3,9 Mrd. $. Die Ausgaben der US-Kreditkartenkunden sanken im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent. Das war jedoch eine Verbesserung von 16 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal.

Gekauft haben die Amis immer. Aber mehr?
Antworten
Stöffen:

C'mon Ben

9
23.10.09 10:12
Das Lager, dass Ben Blasius Bernanke zur Erhöhung der Zinsen anmahnt, füllt sich stetig. Larry Kudlow z.B. hat mittlerweile ebenfalls erkannt, dass mit weiterer Fortsetzung der Nullzinspolitik die nächste Spekulations-Blase massiv aufgepumpt wird:

Let’s be clear here: Mr. Bernanke is playing with fire. He is creating and fueling yet another speculative bubble that could spell doom for the bull-market recovery. This is why I’ve been calling it a storm cloud.
kudlowsmoneypolitics.blogspot.com/2009/10/...ng-with-fire.html

Der nachfolgende Artikel aus der Globe&Mail bezieht sich hauptsächlich auf den am 19.10.09 bei Barron’s erschienenen Comment "C’mon Ben", in welchem Bernanke ebenfalls zu einer raschen Zinsanhebung aufgerufen wird. Die Erfahrungen aus den vorausgegangenen Jahren mit Aufrechterhaltung der Tiefzinspolitik und anschließender Asset-Blasenbildung sollten Warnung genug sein, so Autor Andrew Bary. Der Barron’s-Artikel selbst ist aber leider nur für Subscriber einsehbar.

Should the Fed raise interest rates?

Move would shock markets, Barron's and others say, but could stop another financial bubble

There is growing sentiment that the U.S. Federal Reserve needs to switch tracks and boost short-term lending rates.

Although the world's most powerful central bank has made it clear it has no intention of tightening monetary policy in the near term, any shift in that strategy would hit stock markets around the globe.

The most recent call for Fed chairman Ben Bernanke to raise the key federal funds rate from near zero comes in the form of a cover story in the influential financial weekly Barron's.

“With the crisis clearly past, the Fed ought to boost short-term rates to a more normal 2 per cent – still low by historical standards – to send a signal to the markets that the U.S. is serious about supporting its beleaguered currency and that the worst is over for the global economy,” the magazine wrote this week in a piece entitled “C'mon, Ben!”

“Years of low short rates helped create the housing bubble, and the Fed risks fostering another financial bubble with its current policies.”

The Fed also needs to scale back its massive bond purchases, which are forcing down interest rates on mortgages and treasury bills, creating an artificial boom in housing and punishing prudent savers, concluded the author, Andrew Bary.

He argues that with the consumer price index on track to reach 2 per cent this year, compared with a 1.3 per cent decline over the last 12 months, inflation has already returned. Moving interest rates up to either 1 per cent or 2 per cent would “shock global markets,” but would nip inflation in the bud, burst the next bubble in the making and show the rest of the world that the U.S. is serious about supporting its currency, he said.

Other voices supporting a rate hike include economist Ed Yardeni, a former head of economics and strategy at Deutsche Bank who now runs his own research firm in New York. He says the Fed is giving too much weight to a measure called the resource utilization rate (RUR), which is a combination of the capacity utilization rate and the employment rate. RUR is a business cycle variable, and “the consequences of monetary policy driven single-mindedly by the business cycle is an asset bubble cycle,” he said in a note Wednesday.

Mr. Yardeni said he agrees with the Barron's call, but added he doesn't see the Fed moving any time soon.

Dennis Gartman, the popular U.S. market commentator who has been outspoken against the White House's willingness to let the dollar slide, said the world's monetary authorities, beginning this week in Canada, are ganging up on the U.S. dollar to try to make it stronger against their own currencies. Canada and Europe, for example, worry that their strong currencies will crimp their own economic recoveries by reducing exports.

On Tuesday, the Bank of Canada left rates unchanged at 0.25 per cent and expressed concerns about the recovery, cutting 2009 and 2011 growth and inflation forecasts. It also warned the strength of the Canadian dollar could “more than fully offset” recent improvements seen in the Canadian economy.

In two weeks, the G-20 finance ministers and central bankers are due to meet in Scotland for an economic summit, during which Mr. Gartman expects members could take “real action” against the greenback, although it's still unclear what those steps would involve, he wrote in his daily news letter Wednesday.

Barron's warned the United States is being short-sighted if it continues to antagonize other countries by keepings its interest rates and currency low. The falling dollar has added to the losses of overseas investors in the U.S. stock market. Europeans, for example, have seen holdings hammered by 50 per cent.

“If the U.S. wants to continue to attract overseas capital, it's going to need to support its currency,” Mr. Bary wrote. “If a resilient U.S. economy can't tolerate 1 per cent or 2 per cent short rates, this country really is in bad shape.”

www.theglobeandmail.com/globe-investor/...ates/article1332498/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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