"Grundlegend stellt sich doch erst mal die Frage: Pute oder KO. Und Puten sind mir schlicht zu schlecht taxiert, wenn nicht gerade alle vom ATH fabulieren. Ich hatte es schon ein paar Mal, dass anscheinend "gute" Puten 70, 80 Punkte runter nicht recht vom Fleck kamen. Daher kaufe ich momentan nur noch KOs, da können die Emmis weniger besch*****."
Genau auch meine Überlegung. OS sind mir zu intransparent und die Vola sowie der Zeitwert machen so manchen erhofften Gewinn zunichte. Anderseits kann man diesen Nachteil auch für sich ausnutzen, wenn man es so intelligent anstellt wie AL im Frühjahr/Sommer 2007.
"Bei den KOs aber wiederum sinkt der Hebel, je weiter sich der Schein vom KO wegbewegt. Damit steigt aber auf den Einsatz bezogen das Risiko, Gewinne nicht mitzunehmen oder sogar Verluste einzufahren, die man dann evtl. nicht mehr wegbekommt. Daher mein stetes Wechseln von Scheinchen zu Scheinchen."
Stimmt nicht ganz. Zwar sinkt der Hebel (beim OS wäre das auch so), aber dafür steigt die Kapitalbasis. Z.B. Gewinne ich seit Dax 8000 pro 100 Punkte abwärts eine gewisse Summe x EUR, die immer gleich bleibt egal wie weit die 8000 Punkte weg sind.
Allgemein gesprochen halte ich von Daytrading für mich nichts (ich habe es mal spaßeshalber ausprobiert und dabei Verluste eingefahren): Während ich auf Wochen- und Monatsbasis den Trend sehr gut "fühlen" kann, greife ich bei den erratischen Schwankungen im Day-Bereich stets daneben. Also: Schuster bleib bei deinen Leisten, nicht jeder ist zum Daytrader geboren und nicht jeder zum Mittel- oder Langfirstler. Friedliche Kooexistenz ist angebracht.