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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf S&P 500

Strategie Hebel
Steigender S&P 500-Kurs 5,00 9,98 15,04
Fallender S&P 500-Kurs 5,00 9,96 14,96
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK2C2Z8 , DE000VY1H8Y5 , DE000VY0AR83 , DE000VJ25PS9 , DE000VH3MY74 , DE000VH3MXJ7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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S&P 500 7.127,86 +1,23% Perf. seit Threadbeginn:   +388,55%
 
Malko07:

Casaubon: Ich weiss nicht, was

3
11.09.08 12:10
in Deinen Augen "zeitlich begrenzt" bedeutet, aber die begrenzte Zeit kann bei einer Explosion der Auslandsschulden wesentlich mehr als ein Jahr beinhalten.

Fundamental ist der US-$ in meinen Augen immer noch unterbewertet (ein Thema über das man reichlich streiten kann).  Die Entwicklung der Lira wird wohl sehr stark durch die innenpolitische Entwicklung bestimmt werden. Eine Spekulation mit vielen Unbekannten. Starke Nerven und Glück sind gefragt.
Antworten
Anti Lemming:

Dynamisch getriebene Anstiege beim Dollar

7
11.09.08 12:11
Kurzfristig nährt beim Dollar die Hausse die Hausse. Zu viele Hedgefonds hatten auf den - fundamental keineswegs abwegigen - Fall der 1,60-Mauer gewettet mit Kursziel 1,70/1,80. Parallel dazu lief die Rohstoff-Speku Amok.

Wenn sich zu viele Spekulanten einseitig aus dem Fenster lehnen, passiert fast immer das Gegenteil von dem, worauf sie gewettet hatten (das ist ja auch der Hintergrund, warum das Put/Call-Verhältnis ein bullischer Kontraindikator ist). Und da die Large Specs fast alle mit Riesenhebeln arbeiten, kommen sie - wenn es anders läuft als erwartet - unter massiven Liquidierungsdruck.

Mmn sehen wir vor allem in EUR/JPY die Kapitulationsverkäufe falsch liegender großer Spekulanten. [Obgicou hat Recht, dass die Action vor allem im Yen läuft. Es gab mehr Carrytrades in EUR/JPY als in USD/JPY, weil die Zinsdifferenz bei EUR/JPY deutlich vorteilhafter ist. Das wirkt sich auch auf EUR/USD aus.] Ebenso gibt es Kapitulationsverkäufe in AUD/JPY und NZD/JPY.

Das ist eine äußerst dynamische Entwicklung  - und sie verläuft ähnlich stark wie z. B. die "widersinnige" Bärenmarkt-Rallye im SP-500, die den Index von März bis Mai ohne Sinn und Verstand, aber gleichwohl faktisch, stark steigen ließ.

Während dieser SPX-Rallye fanden sich - wie üblich - zig Bottom-Caller, die nun "das Ende der Housing- und Finanz-Krise" und die "Wende nach oben" verkündeten, vor allem Permabullen wie Grüner und Libuda. Die steilen Kursanstiege schienen ihnen zeitweise Recht zu geben.

Doch dann trieben, für Leser dieses Threads nicht unerwartet, mit Indymac, Fannie, Freddie und bald wohl auch Lehman und WaMu die nächsten Wasserleichen an die Oberfläche des Subprime-Tümpels, und die Indizes begaben sich erneut auf Talfahrt.

Es ist daher müßig, jetzt nach fundamentalen Gründen für die Dollarstärke zu suchen. Metro, Du hast sie gestern sogar als mögliches Indiz für ein Wiedererstarken der US-Wirtschaft gewertet. Damit begibst Du Dich mMn auf ähnliches Glatteis wie Grüner, der anläßlich der SP-500-Rallye von März bis Mai das "Ende der Finanzkrise" vorhersagte.

Kurzum: Wir sehen beim Dollar eine fulminante Bärenmarkt-Rallye, die faktisch genausowenig ein "Ende der Krise" signalisiert wie die Anstiege des SP-500 von März bis Mai. Sobald sich charttechnisch eine klare Wende andeutet - vorher jedoch nicht! - , werde ich long EUR/USD gehen mit Kurszielüber 1,50.
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Sitting Bull:

Malko

4
11.09.08 12:11
der Rubel wird aus politischen Gründen sturmreif geschossen. Fundamental ist der Rubel durch die Rohstoffe abgesichert.

Da die Amis nicht in Russland einmarschieren können, versuchen sie wenigstens, Russland zu schwächen.
Antworten
Anti Lemming:

Sitting Bull

2
11.09.08 12:18
"Der Rubel wird aus politischen Gründen sturmreif geschossen. Fundamental ist der Rubel durch die Rohstoffe abgesichert." Die Rohstoffe werden durch den erstarkenden Dollar sturmreif geschossen.
Antworten
malsomalso:

Richtung des Marktes

8
11.09.08 12:18
metro schrieb in einem Posting (ich meine, es war gestern) etwas davon, dass er nicht an einen größeren Move nach unten glaube, u.a. weil "die Depots leer seien".

Zwei Anmerkungen dazu:
1. Aber wo sind die Papiere dann? Ganz ehrliche, nicht polemische Frage. Die sind doch nicht weniger geworden. Oder ist damit gemeint, die sind jetzt zunehmend nicht mehr bei den "zittrigen Händen", sondern den starken?

2. Wenn die DWS nach dem ersten großen Downmove dieses Jahres nache der 7000 in einer Presseerklärung davon sprach, sie seinen nun wieder nahezu voll investiert UND  das keine vorsätzliche Ente war, um andere Marktteilnehmer in den Markt zu locken, dann sind deren Depots wahrscheinlich immer noch ziemlich voll. Gut, vielleicht auch nicht, vielleicht haben sie auch abgegeben die letzten Monate, das ist unklar. Mein Bauchgefühl sagt mir nur eher, dass sie dann immer noch ziemlich viele haben.
Und auch ein Grüner (Grüner-Fisher) soll, so lese ich in Foren bei Wallstreet-Online, schon eine erkleckliche Minus-Performance haben, weil er zu früh an sich erholende Märkte glaubte. Auch diese Depots dürften noch ziemlich voll sein. Irgendwie mag ich nicht glauben, dass das Einzelfälle sein sollen.
Und ich möchte gerne mal die Größe der Schweißperlen bei Grüner et al. auf der Stirn sehen, wenn es gegen die Erwartung nun doch mit Peng durch die 6000 geht. Und erst in der Panik endet der Bärenmarkt. Und Panik, die haben wir noch immer ÜBERHAUPT nicht.

Es ist sicherlich genügend Geld in Geldmarktfonds geparkt, das darauf wartet, in den Aktienmarkt zu fließen. Ich habe zunehmend das Gefühl, dass es das in großem Umfang erst nach einer echten Bereinigung der Märkte tun wird.

Aber wenn ich falsch liege, liege ich falsch und werde dann ausgestoppt. Erst einmal bewegen sich meine Shorts im Plusbereich, das gibt ein wenig Luft.
Antworten
Malko07:

Sitting Bull, wäre der Rubel eine

5
11.09.08 12:20
politisch starke Währung, könnte er nicht politisch sturmreif geschossen werden. Er ist aber nur eine Operettenwährung und das bekam das derzeitige Regime schmerzhaft zu spüren. Ihren Krieg in Georgien, um den Rohölpreis zu stützen, ging nach hinten los. In Krisenzeiten will keiner im Peso (egal von welcher Nation) oder im Rubel sein. Eine Währung wird auch nicht durch Rohstoffe sondern durch Vertrauen gedeckt.
Antworten
musicus1:

malsomalso, und ich wiederhole

 
11.09.08 12:23
genau dies  wird zur zeit über die währungen gespielt........seitenwechsel.......die bären werden die oberhand bekommen an den aktienmärkten.......panic will come soon.............
Antworten
malsomalso:

Rethfelds Blasenmuster

7
11.09.08 12:39
Robert Rethfeld (Wellenreiter) hat - das düfte den meisten hier ja auch bekannt sein - ein "Blasenmuster" entwickelt, mit dem er die Marktentwicklung nach geplatzten Blasen beschreibt. Er hat dies auch schon mehrfach in seinem Wochenend-Wellenreiter beschrieben. Ein gemeinsames Merkmal ist bespielsweise ein echtes Tief nach 2,5 bis 3 Jahren und ein Retest nach weiteren ca. 2,5 Jahren. Interessant wird es auch im 8. Jahr. Dort haben zumindest zwei Aktienmarktblasen regelrechte Kapitulationen zu verzeichnen mit interessanterweise sehr zügigen Wiederanstiegen.

Vergangenheit ist Vergangenheit und Zukunft ist Zukunft, aber als Anhaltspunkt ja vielleicht ganz interessant.
Der USA Bären-Thread 185594
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permanent:

Shortverkauf

6
11.09.08 12:44

Meine Shorts habe ich soeben veräußert.

http://www.ariva.de/Ich_bin_noch_short_t283343?pnr=4696165#jump4696165

Ich hoffe nach 14:30 Uhr wieder günstiger einsteigen zu können. Ich erwarte positive Überraschungen bei den Importpreisen, kurzfristig aufkommende Zinssenkungsfantasien.

Gruß

Permanent

Antworten
Anti Lemming:

Malsomalso

11
11.09.08 12:45

Die deutschen Depots sind mMn - bis auf die (wenigen), die bereits im letzten Sommer zu Beginn der Krise abverkauft wurden - immer noch randvoll. Sie gehören überwiegend Buy&Hold-Investoren (meist in Aktienfonds), die der Grüner-Propaganda oder sonstigem Bottom-Caller-Geschwätz aufgesessen sind. Diese Depots sind bereits in der Mehrzahl deutich im Minus (vor allem Rohstofffonds). Die Leute verkaufen aber nicht, weil ihnen eingetrichtert wurde, dass Aktien und Fonds "langfristig IMMER steigen". Folglich warten sie darauf, dass ihre Einstandskurse zurückkommen, um dann Alles ohne Verlust verkaufen zu können. Verluste zu realisieren, weil es evtl. noch weiter fällt, kommt ihnen nicht in den Sinn ("Ich bin doch nicht blöd!"). So war es auch im Bärenmarkt von 2000 bis 2003, da haben die wenigsten bereits in 2000 verkauft.

Diese Kleinanleger werden im Salami-Crash sozusagen psychisch "weichgekocht". Ihr Buy&Hold-Mantra kommt bei weiteren Kursverlusten immer stärker ins Wanken. Irgendwann bekommen sie buchstäblich "das Kotzen" und verkaufen, weil sie die Verluste nicht mehr ertragen bzw. mit ansehen wollen. [Meist schwenken die Analysten, nach deren Empfehlungen sie gekauft hatten, dann überraschend von "Buy" auf "Sell" um, "weil doch Alles viel schlimmer aussieht als erwartet" - was die Verwirrung komplettiert.] Das ist typischerweise am ENDE langer Bärenmärkte, wo es dann beim Kapitulationsausverkauf - den Hedgefonds mit Shorts zusätzlich anheizen - einen krönenden "finalen Kratertrichter" gibt. Da sind wir längst noch nicht angelangt. Hier bei Ariva z. B. herrscht in den Long-Threads immer noch "Nachkaufstimmung". Das ist kein Boden, auf dem eine Rallye wachsen kann. Sie kommt erst, wenn ALLE komplett pessimistisch geworden sind, es mehr Bären- als Bullenthreads gibt - und ich diesen Thread gefahrlos ohne das Sperrfilter der Gruppenzugehörigkeit weiterlaufen lassen kann, ohne das Bullen "hineinspammen".

Long-Tipp: Auf Aufhebung der Gruppensperre in diesem Thread achten;-))

Antworten
malsomalso:

@ permanent

3
11.09.08 12:46
Danke für die Info. Und viel Glück!

Du hast mit deinem Ausstieg letzten Freitag ja gutes Gespür bewiesen.

Ich bleibe drin, meine Stopps liegen weiter.
Antworten
Malko07:

Lehman Brothers now must deliver

5
11.09.08 13:14

 

AP

Lehman must convince Wall Street it can deliver
Thursday September 11, 7:00 am ET
By Joe Bel Bruno, AP Business Writer  

 
After unveiling its rescue plan, troubled investment bank Lehman Brothers now must deliver

NEW YORK (AP) -- Lehman Brothers Holdings Inc. has presented its rescue plan. Now it has to convince Wall Street it can make good on its promises.

On Wednesday, the 158-year-old investment bank outlined a blueprint to sell off its well-respected investment management unit and spin off its commercial real estate assets. The strategy is part of a last-ditch effort to rescue the investment bank from bad bets on real estate-related holdings that have already laid low other storied Wall Street firms.

Lehman Chief Executive Dick Fuld, 62, the longest serving CEO on Wall Street, also said the firm would examine all other options -- including a sale of the company he joined right out of college.

For investors, the strategy seemed long on hope, short on details and raised questions about timing and execution, analysts said. Investors had hoped to see a solid plan in place to offset almost $6.5 billion of losses during the past two quarters.

Lehman's shares fell 54 cents, or about 7 percent, to $7.25 on Wednesday. They shed 4.5 percent more in after hours trading, after dropping about 45 percent on Tuesday.

Wall Street's uncertainty also showed up Wednesday in the cost for insuring Lehman's debt against default. The insurance, known as credit default swaps, rose to 6.10 percentage points from 4.75 percentage points after Lehman rolled out its strategy. Those insurance costs are now greater than those of former rival Bear Stearns shortly before was rescued by a Federal Reserve-backed plan in March.

The nation's fourth-largest investment bank plans to sell a 55 percent stake in its investment management division, which includes its prized Neuberger Berman asset management unit. Lehman said it is in advanced talks with several bidders, but refused to give a timeline about when a deal would take place.

Investors were discouraged that no buyer had been named. Lehman began pitching a deal to private-equity firms two months ago. Analysts believe the sale could fetch about $3 billion.

"This is agonizing for shareholders," said Mark Williams, a professor of finance at Boston University School of Management. "Fuld was supposed to have a war room started in March, when Bear Stearns nearly collapsed, to solve these problems, and at this point he has failed miserably."

Arrayed against the plan: The current financial crisis shows no sign of ending soon, credit conditions remain tight and big acquisitions are rare. Big institutional investors -- like state-owned sovereign wealth funds and private-equity firms -- aren't as willing to make major investments.

If all else fails, Fuld left open the option of selling the company.

"We remain committed to examining all strategic alternatives to maximize shareholder value," Fuld said on a conference call.

Further, the firm is also taking a big bet that a spin off of its commercial real estate assets will get a strong market reception in early 2009. The new entity will be called Real Estate Investments Global, and will be run by independent management.

Williams said he believes Fuld now has a limited amount of time, perhaps until Monday, to unveil a bona fide deal or run the risk of shares tumbling even further. And, he said, that could lead to a worst-case scenario where rumors about the company cause anxious trading partners to pull business -- a scenario that felled Bear Stearns six months ago.

Wall Street remains skittish about financial stocks since a run on Bear Stearns caused the U.S. government to orchestrate its sale to JPMorgan Chase & Co. in March. Lehman, the biggest U.S. underwriter of mortgage-backed securities, was automatically scrutinized.

Global banks have lost more than $300 billion from write-downs since the housing slump evolved into a full-blown credit crunch.

Unlike Bear Stearns, Lehman Brothers has access to funds from the Federal Reserve through the central bank's discount window. The government has allowed investment banks to borrow money to cover short-term needs, an ability that only commercial banks had in the past. The borrowing could buy Lehman some time while it works out its restructuring.

Fuld also is one of the most respected and popular bankers on Wall Street. He led his firm back from major capital shortages during the financial crisis in 1998. Analysts said he inspires confidence that he can reinvent the bank despite one of the worst economic climates since the Depression.

"Every other major Wall Street bank was trying to duplicate the Lehman model that Fuld created," said Brad Hintz, an analyst with Sanford C. Bernstein and a former Lehman chief financial officer. "He is extremely well liked and respected inside and outside the firm."

Hintz said he is confident the company has enough capital or that Fuld "would be selling his office furniture on eBay if he had to." He said his former boss has no intention of giving up the helm, and that the plan will keep Lehman in business.

"They are getting rid of the risk positions and keeping the company together because Dick Fuld knows his franchise is good," Hintz said. "They just wound back the clock by about ten years to a time when they were mainly a fixed income shop, and they were profitable back then. The management is strong, and their mission is to rebuild."

biz.yahoo.com/ap/080911/lehman_brothers.html

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malsomalso:

Ehrlich,

3
11.09.08 13:28
wenn ich diesen Artikel über Lehman lese, und diese Lobeshymnen über Fuld (nun ja, außer diesem "... he has miserably failed"), dann frage ich mich doch immer wieder, wo diese Leute mit ihren Gedanken war, als das Unheil sich zusammenbraute. Ich habe schon einige Erklärungen dafür (komplexe Produkte, sich beschleunigende Dynamik, mit den Wettbewerbern Schritt zu halten, zu lange zu gute Geschäfte, Arroganz und Unvorsicht, etc.), aber richtig VERSTEHEN tue ich es doch nicht.

Das musste einfach noch mal raus.
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Anti Lemming:

Heute könnte die 1200 im SP-500 (Julitief) fallen

7
11.09.08 13:30
Aktuell stehen die Dez-Futures (ES) auf 1221.

Lehman notiert -8 % bei 6,66 Dollar vorbörslich

Merrill Lynch notiert -6 % bei 22 Dollar vorbörslich.

Wenn die 1200 fällt, droht das "schwarze Loch".
Antworten
Sitting Bull:

ist heute der Tag

4
11.09.08 13:47
an dem die 6000 im Dax endgültig fällt? Ich glaube ja. Jetzt werden einige Depots wohl aufgeräumt werden müssen.
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Anti Lemming:

Lehman -18 % , WaMu - 10 %

3
11.09.08 13:50
Wamu schon bei 2 Dollar, ab 1 Dollar gibt es ein Delisting an der NYSE.

Der SP-500-Futures (ES, Dez) nähert sich zügig der 1200-Marke, aktuell 1216.
Antworten
wawidu:

T-Bonds

6
11.09.08 13:54
Der aktuelle Preis der 30yr Bonds liegt im Bereich einer historischen "Schallmauer": Noch niemals hat eine Staatsanleihe für längere Zeit über 120 notiert. Welche Rendite werfen wohl T-Bonds ab, die zu einem Kurs von 119 gekauft wurden? Zinssatz aktuell 4,2 %. Die Kerzen der letzten Tage, insbesondere das Doji von Dienstag, und RSI mahnen zur Vorsicht.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 185617
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Sitting Bull:

Im Langzeitchart sieht der S&P viel schöner aus

3
11.09.08 13:59
Der USA Bären-Thread 4700195isht.comdirect.de/charts/...ors=0x000000&sSym=INX.SPI&hcmask=" style="max-width:560px" >

1Mio-€-Frage: wo setzt das rechte Bein des großen "M" auf?
Antworten
Maxgreeen:

Vielleicht kommt heute Bin Laden winkend

4
11.09.08 14:00
mit einem Flugzeug voller Dollars über der Wall Street angeflogen.  
Antworten
Casaubon:

habe eben auch meine SP500-puts

3
11.09.08 14:09
gegeben (rund 25% Gewinn seit Einstieg Mitte August)
Jetzt warte ich schon mal gelassener die 14.30-Zahlen ab und hoffe dann auf einen günstigeren Einstieg.
Bin aber noch immer im TWM (ultrashort auf RUT2000) investiert (au cas où ...)


Ich rechne aber eher mit einem Szenario, wie perma es gepostet hat. (Zahlen innerhalb der Erwartungen und eingepreist). Evt. könnte von politischer Seite noch ein Statement kommen, das die Kurse wieder nach oben drückt.
Antworten
wawidu:

Das "schwarze Loch"

4
11.09.08 14:23
von dem AL gepostet hat, ist näher, als man denkt.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 185632
Antworten
Anti Lemming:

FTD: WaMu wackelt

10
11.09.08 14:25

Furcht vor Pleite

Größte US-Bausparkasse wackelt

von Tobias Bayer (Frankfurt)

 

In den USA geht die Angst vor Insolvenzen um. Dabei steht nicht nur Lehman Brothers unter verschärfter Beobachtung. Mit Washington Mutual steckt der größte Finanzierer privater Eigenheime in Schwierigkeiten. Investoren beziffern die Bankrottgefahr auf 85 Prozent.

Während die gesamte Finanzwelt über das Schicksal von Lehman Brothers debattiert, interessiert sich ein Großteil der US-Bevölkerung für ein ganz anderes Institut: Washington Mutual (WaMu), die größte Bausparkasse des Landes. Sie vergibt Hypothekenkredite an die Haushalte, hält 190 Mrd. $ an Darlehen in ihren Büchern - und steckt in großen Schwierigkeiten.

Fallende Hauspreise führen massenweise zu Zahlungsausfällen. WaMu ist davon stark betroffen: Das Portfolio gilt als außergewöhnlich riskant. Nicht nur vergab die Bausparkasse Kredite an Schuldner geringer Bonität (Subprime), sondern sie sitzt auch auf einem großen Bestand an Eigenheimkrediten und sogenannten Option ARMs. Das sind Darlehen, deren Zinssätze variabel sind und dem Schuldner mehrere Rückzahlungsoptionen einräumen.

Das Unternehmen selbst rechnet in den kommenden zweieinhalb Jahren mit Verlusten von bis zu 19 Mrd. $. Die Aufsichtsbehörden werden unruhig: Das zuständige Office of Thrift Supervision (OTS) verlangt jetzt regelmäßige Einblicke und will über Managemententscheidungen auf dem Laufenden gehalten werden. WaMu ging zuletzt in die Offensive: Der langjährige Vorstandschef Kerry Killinger schied aus und wurde durch den erfahrenen Banker Alan Fishman ersetzt.

Investoren beziffern Pleitewahrscheinlichkeit auf 85 Prozent

Die Finanzwelt sieht die Entwicklung kritisch: Am Dienstag senkte die Ratingagentur Standard & Poor den Ausblick auf negativ. Kreditderivate, mit denen man sich gegen einen Konkurs absichern kann, signalisieren derzeit, dass die Marktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit eines Bankrotts in den kommenden fünf Jahren mit 85 Prozent bewerten, sagte Tim Backshall, Chefanalyst bei Credit Derivatives Research in Kalifornien.

An der Börse steht das Unternehmen seit Monaten auf der Verkaufsliste. Seit Jahresbeginn büßte die Aktie 70,24 Prozent ihres Werts ein. Damit ist WaMu der größte Verlierer im KBW-Bank-Index, der über den gleichen Zeitraum nur 25,5 Prozent verlor. Der KBW-Bank-Index umfasst 24 Werte amerikanischer Regionalbanken und Bausparkassen. Am Mittwoch fiel die Aktie um 30 Prozent und stürzte unter 3 $, zum ersten Mal seit 1991. Der Trend an der Börse wird sich wohl fortsetzen. Laut der aktuellen Statistik der New Yorker Börse erhöhten sich die Verkaufspositionen bei der WaMu-Aktie in der letzten Augustwoche um 44 Millionen. Das ist mehr als bei den angeschlagenen Hypothekendienstleistern Fannie Mae und Freddie Mac.

Um den Kapitalmarkt zu beruhigen, versucht der neue Vorstandschef Fishman, schnell die Kapitalbasis zu stärken. Die Analysten von Creditsights schätzen die notwendige Summe auf zwischen 2 bis 10 Mrd. $. Inzwischen wird auch über einen Komplettverkauf der Bank spekuliert. Bereits vor Monaten prüfte JP Morgan die Bücher. Die Gespräche endeten, als die Beteiligungsgesellschaft TPG bei WaMu einstieg.

 

Ob die Bausparkasse allerdings bei der Investorensuche erfolgreich sein wird, ist höchst ungewiss. Nicht nur zeigen die Erfahrungen von Lehman Brothers, wie schwierig eine Kapitalerhöhung in dem aktuellen Umfeld ist. Auch neue Bilanzierungsregeln kommen erschwerend hinzu. Eine im Dezember in Kraft tretende Bilanzierungsregel des Standardgremiums FASB schreibt dem Käufer eines Unternehmens vor, die Vermögenswerte des Kaufobjekts zu Marktpreisen zu bewerten. "Das ist eine weitere Hürde. Und es gibt bereits viele Hürden für WaMu", sagte Jaime Peters, Analyst bei der Fondsratinggesellschaft Morningstar.

Im Notfall Verkauf mithilfe der Regierung

Gestritten wird, wie existenzbedrohlich die Lage von WaMu wirklich ist. Einige Analysten verweisen auf die zufriedenstellende Liquiditätssituation des Unternehmens. Die Bausparkasse kann sich sowohl über die Term Auction Facility der Notenbank Fed als auch über das Federal-Home-Loan-Bank-System. Alles in allem schätzen die Analysten von Creditsights das Volumen auf 39 Mrd. $ - und momentan für ausreichend. Sie schränken das aber ein: "WaMu ist abhängig von den Einlagen. Wenn die Investoren das Vertrauen verlieren und ihre Einlagen zurückverlangen, dann kann es schnell gehen."

Fraglich ist überdies, was im Pleitefall geschieht. Im Vergleich zu Bear Stearns und Lehman Brothers spielt WaMu für den Repo- und den Derivate-Markt keine herausragende Rolle. Angesichts der Größe des Instituts und seiner Bedeutung für den amerikanischen Hypothekenmarkt rechnen aber die meisten damit, dass die Regierung im Notfall handelt.

Viel Spielraum gibt es nicht. Die staatliche Einlagenversicherung FDIC verfügt nach dem Zusammenbruch des kalifornischen Hypothekenfinanzierers Indymac nur noch über Kapital von 45,2 Mrd. $. Das entspricht 1 Prozent der versicherten Einlagen. Experten halten vor diesem Hintergrund einen Notverkauf an einen Rivalen für denkbar, bei dem die öffentliche Hand einen Teil der problematischen Kredite abschirmt.

Der USA Bären-Thread 4700428FTD.de, 11:41 Uhr

 

Antworten
Casaubon:

Eben wawidu, und weil alle glauben, dass es

4
11.09.08 14:28
exakt heute passiert (wegen der Zahlen in 5 Minuten), stelle ich mich lieber (provisorisch) sideline.
zuviel Bärenoptimismus heute.
Was aber nichts an meiner persönlichen mittel- bis langfristigen Bäreneinstellung ändert.
Antworten
Anti Lemming:

off topic?

3
11.09.08 14:29
08:00 (MEZ)
Ort: Wiesbaden
Land: Deutschland
Beschreibung:

Veröffentlichung der Zahlen zu den Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland für das zweite Quartal 2008

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist im zweiten Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 400 bzw. 1,3 % auf 29.400 gestiegen.

Weniger als 3 % der Schwangerschaftsabbrüche wurden aufgrund medizinischer bzw. kriminologischer Indikation vorgenommen. Rund 5 % waren minderjährig, etwa 8 % waren 40 Jahre und älter.
Antworten
Maxgreeen:

ZU SPÄT

2
11.09.08 14:29
Deutsche Börse senkt ab November Preise für Abwicklungstransaktionen
Antworten
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