Freenet notieren zur Wochenmitte im Xetra-Handel 0,5 Prozent fester bei 4,17 Euro. Die Aktien waren am Mittwochmorgen bis auf 4,42 Euro gestiegen, nachdem die Platow Börse unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen berichtet hatte, der spanische Telefonkonzern Telefónica sei an dem Kommunikationsdienstleister interessiert.
Für die Freenet-Aktie ist das Gerücht klar positiv. Der anvisierte Verkauf der DSL-Sparte läuft offensichtlich schleppender als gedacht und das bremst den Kurs seit Monaten. Die jüngsten Spekulationen malen nun ein freundlicheres Bild und eröffnen die Chance auf einen kräftigen Move nach oben. Die Aktie hat ein Bottom Triangle ausgebildet und nähert sich seit Tagen der Ausbruchsmarke bei 4,70 Euro. Gelingt ein Break, findet sich der nächste Widerstand bei rund sechs Euro. Danach wäre der Weg frei bis zehn Euro.
Kommt der Break?
Aktie klar unterbewertet
Die fundamentale Situation stützt ein solches Szenario: Die Freenet-Aktie ist mit einem 2009er-KGV von 5 und einer Marktkapitalisierung von 540 Millionen Euro deutlich unterbewertet. Selbst nach einer Kursverdopplung wären die Titel noch nicht zu teuer.
DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel für die Freenet-Aktie auf (zunächst) sechs Euro und empfiehlt die Titel weiter zu kaufen.
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